5. Zooreise 2025 – Tag 4: Basel

Heute standen der Zoo und der Tierpark Lange Erlen in Basel auf dem Programm. Das heißt wir würden Singen verlassen und die nächsten Tage Mulhouse unsicher machen.

Im Basler Zolli war nicht viel los, der Parkplatz aber voll und nur mit etwas Glück haben wir einen gefunden.
Der Tierpark dagegen war fast leer, inklusive des Parkplatzes. Allerdings war an diesem Tag lange Erlennacht, mit diversen Führungen, da würde sich der Tierpark bestimmt gefüllt haben, trotz des Wetters. Zu dieser Zeitwaren wir aber bereits wieder weg … in Mulhouse und beim Saüwadala essen…. und wir hatten viel Spaß. Trotz Sprachbarriere war es fast familiär. Und das Lokal hat auch durchaus einen eigenen Charm… und leckere elsässische Küche.

Zoo Basel
Tierpark Lange Erlen

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Steckbrief: Zoo Zürich

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5. Zooreise 2025 – Tag 3: Der Rheinfall

Heute war neben dem Rheinfall in Schaffhausen nur ein Besuch des Musicals Billy Elliot geplant.
Der Rheinfall (alemannisch resp. schweizerdeutsch Rhyfall, italienisch Cascate del Reno, französisch Chutes du Rhin, rätoromanisch Cascada dal Rain) ist mit einer Höhe von 23 Metern und einer Breite von 150 Metern einer der mächtigsten Wasserfälle Europas. Zusammen mit dem gleich hohen Sarpsfossen in Norwegen und dem doppelt so hohen Dettifoss auf Island gehört er zu den drei größten Wasserfällen in Europa. Dabei ist der Sarpsfossen mit durchschnittlich 577 m³/s wasserreicher, jedoch komplett durch Kraftwerksbauten verstellt. Der Dettifoss führt nur etwa halb so viel Wasser, ist aber als Einziger der drei Fälle vollkommen unberührt. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Tiergarten Schönbrunn 20.06.2025
Tierische Sommerabende: Musik, Magie und tierische Begegnungen
Wenn sich an vier lauen Sommerabenden die Tore des ältesten Zoos der Welt länger öffnen, verwandelt sich der Tiergarten Schönbrunn in eine einzigartige Bühne für ein ganz besonderes Ereignis: Die Tierischen Sommerabende laden an vier Freitagen im Juni und Juli zu einem unvergesslichen Programm voller Musik, Akrobatik und kulinarischer Genüsse inmitten faszinierender Tiere ein. „Die Tierischen Sommerabende sind ein außergewöhnliches Sommererlebnis für Jung und Alt“, betont Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. „Der Zoo hat bis 21 Uhr geöffnet – das ermöglicht unseren Gästen, Tiere wie die Arktischen Wölfe oder die beiden Großen Pandas in der besonderen Abendstimmung zu erleben. Gleichzeitig informieren wir beim Artenschutz-Corner über unsere Projekte zum Schutz von in der Wildbahn bedrohter Arten – eingebettet in ein buntes Programm mit zahlreichen Höhepunkten.“ Ab dem späten Nachmittag sorgt ein vielfältiges Programm für besondere Stimmung: Besucherinnen und Besucher begegnen Walking-Acts und Stelzengehern in fantasievollen Tierkostümen und können eine Trapezshow in der Löwenallee bestaunen. Ab 17 Uhr können sich die Gäste zudem auf ein kulinarisches Angebot freuen, das das Zooerlebnis geschmacklich abrundet. Auch musikalisch bietet der Abend eine besondere Vielfalt. Vor dem Kaiserpavillon erklingen klassische Melodien, gespielt von einem Streichtrio des Schloss Schönbrunn Orchesters. Im Gasthaus Tirolergarten sorgt ein DJ von Schlagerradio Flamingo für sommerliche Stimmung. Am Regenwaldhausplatz laden erfrischende Cocktails und Fruchtsäfte von Rauch zum Verweilen ein, untermalt von den entspannten Beats von DJ Jules. Ein Highlight für Familien wird die Vorstellung des Marionettentheaters Schönbrunn in der Tiergarten ORANG.erie. Die Tierischen Sommerabende finden an vier Freitagen statt: am 27. Juni, 4. Juli, 11. Juli und 18. Juli 2025. Der Besuch ist in der regulären Tageskarte inbegriffen, die online unter www.imperialtickets.com/tiergarten-schoenbrunn oder direkt an den Kassen erhältlich ist – zum Preis von 27 Euro für Erwachsene und 15,50 Euro für Kinder und Jugendliche. Der Eintritt ist auch mit einer Jahreskarte möglich. Weiterlesen

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5. Zooreise 2025 – Tag 2: Zürich

Heute stand Zürich auf dem Plan. Von Singen nicht gerade nah, vor allem wenn man die Schweizer Autobahnen meiden muss, aber innerhalb von 90 Minuten ist das auch schaffbar.
Geplant war der Zoo und, sollte es die Zeit noch zulassen auch die Voliere Seebach und/oder die Voliere Mythenquai.
Alles haben wir natürlich nicht geschafft. Weiterlesen

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Steckbrief: Haustierhof Reutemühle/Bodensee-Zoo

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

11.06.2025, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Fuchsbandwurm: Wiederentdeckung eines verschollen geglaubten Parasiten
Der Fuchsbandwurm gilt seit Jahrzehnten als gut beschrieben und bekannt. Dennoch fehlte bislang eine genetisch abgesicherte Referenz des humanmedizinisch relevanten Parasiten, da das ursprüngliche Typusmaterial als verschollen galt. Überraschend wurde dieses historische Material in den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden wiederentdeckt. In einer neu veröffentlichten Studie ordnen die Forschenden mit moderner Genomsequenzierung den Fuchsbandwurm ein und klären seine Verwandtschaft mit anderen Bandwurmarten. Die Wiederentdeckung veranschaulicht, welche wichtige Rolle wissenschaftliche Sammlungen haben und wie diese eine Grundlage für verlässliche Diagnostik und Forschung schaffen.
Der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) ist ein nur wenige Millimeter langer Parasit mit großer Wirkung. Der vor allem im Darm von Füchsen lebende Bandwurm kann für den Menschen zur Bedrohung werden – etwa durch den Verzehr von Beeren oder ungewaschenem Gemüse, das mit Eiern des Parasiten verunreinigt ist. In diesem Fall kann sich in der Leber eine sogenannte „alveoläre Echinokokkose“ entwickeln, eine seltene, aber ernsthafte Erkrankung, die einem Tumor ähnelt und unbehandelt lebensbedrohlich sein kann.
„Echinococcus multilocularis zählt in der nördlichen Hemisphäre zu den gefährlichsten Parasiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Entsprechend groß ist das Interesse an dem Tier, sowohl in der Forschung als auch in der Öffentlichkeit“, erläutert Dr. Thomas Romig, Parasitologe und Fuchsbandwurmexperte der Universität Hohenheim und fährt fort: „Seit über 70 Jahren gilt die Einordnung dieser Art – basierend auf ihrem Aussehen und ihrem Lebenszyklus – zwar als wissenschaftlich gesichert und weitgehend unumstritten. Eine gründliche Bewertung der ‚wahren Identität‘ des Fuchsbandwurms – die eine erneute, auch genetische Untersuchung der namensgebenden Typusexemplare erfordern würde – wurde aber nie durchgeführt.“ Der Grund hierfür ist einfach: Die ursprünglich vom deutschen Zoologen Karl Georg Friedrich Rudolf Leuckart im Jahr 1863 beschriebene Typusreihe galt als verschollen und stand daher für eine systematische Einordnung des Parasiten nicht zur Verfügung. „Umso überraschter waren wir, als wir feststellten, dass sich genau dieses Typusmaterial – sozusagen der ‚Urmeter‘ dieses Parasiten – in unseren Sammlungen befindet“, erzählt PD Dr. Raffael Ernst von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden.
Zu der Entdeckung kam es während einer „Taxonomy summer school“ sowie einer darauffolgenden, mehrwöchigen und durch die Paul Ungerer-Stiftung geförderten Recherchearbeit, die zeigte, dass mehrere nachweislich aus Leuckarts Gießener Sammlung stammende Exponate über Leipzig nach Dresden gelangten.
Bei dem in Alkohol eingelegten Präparat handelt es sich um Larven und Zysten in einem menschlichen Leber¬tumor. „Diese verblüffende Entdeckung haben wir nun in unserer aktuellen Studie genutzt, um die Systematik der Gattung Echinococcus und die systematische Stellung des humanme¬dizinisch relevanten Fuchsbandwurms zu klären“, fügt Ernst hinzu. Durch den Einsatz von Next-Generation-Sequencing-Technologien gelang es dem Forschungsteam, das mitochondriale Genom von Echinococcus multilocularis vollständig zu entschlüsseln. Es umfasst 13.738 Basenpaare und enthält 12 Gene für Proteine, sowie je 2 rRNA- und 22 tRNA-Gene. Die Untersuchung zeigte zudem, dass der Fuchsbandwurm eng mit Echinococcus shiquicus verwandt ist. Dieser parasitische Bandwurm nutzt als Endwirt den ausschließlich auf dem tibetanischen Hochplateau beheimateten Tibetfuchs. Die genetische Linie, der das wiedergefundene Typusexemplar von Echinococcus multilocularis angehört, bestehe seit mehr als 200 Jahren, heißt es in der Studie.
Ernst fasst zusammen: „Unsere Ergebnisse tragen nicht nur zur Stabilisierung der Nomenklatur von Echinococcus multilocularis bei, sondern liefern auch einen wertvollen Beitrag zum Verständnis seiner epidemiologischen Bedeutung für uns Menschen. Die Wiederentdeckung des Typusmaterials des Parasiten zeigt erneut: Naturkundliche Sammlungen sind von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Dank unserer Sammlung und moderner Analysen konnten wir erstmals genetische Referenzdaten des Fuchsbandwurms bereitstellen – ein bedeutender Fortschritt für die Parasitologie.“
Originalpublikation:
Thomas Romig, Christian Kehlmaier, Andreas Weck-Heimann, Sven Mecke, Anke Dinkel, Marion Wassermann, Raffael Ernst (2025): Rediscovery of a name-bearing type of Echinococcus multilocularis (Leuckart, 1863) by museum forensics: A cold case revisited. International Journal for Parasitology, https://doi.org/10.1016/j.ijpara.2025.05.006 Weiterlesen

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Portrait: Baikalente

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Anatinae
Tribus: Schwimmenten (Anatini)
Gattung: Sibirionetta
Art: Baikalente (Sibirionetta formosa)

Baikalente (Zoo Augsburg)

Die Baikal- oder Gluckente hat eine Höhe von 30 bis 40 cm und eine Länge von 40 bis 43 cm. Sie wiegt etwa 500 g.
Die Baikalente ist eine kleine Gründelente, auffällig ist der gestreckte Körper mit langen Handschwingen und der kräftige und lange Schnabel. Erpel und Ente weisen verschiedene Farbbilder auf. Während der Erpel mit einem bunten Kopf in den Farben grün, schwarz, gelb und weiß auffällt, zeichnet sich die Ente durch einen weißen Wangenfleck aus. Beim Erpel sind die einzelnen Farbpartien dabei deutlich voneinander getrennt. Die Brust hat einen warmen, gelbbraunen Ton. Die Flanken sind grau. Die Schulterfedern sind verlängert und sind rotbraun, cremefarben und schwarz. Sie fallen auffällig über die Körperseiten.
Das Weibchen gleicht den anderen Weibchen der Gattung der Eigentlichen Enten. Vom charakteristischen hellen Wangenfleck abgesehen, unterscheidet es sich auch durch die dunklere Punktung, die besonders auffällig an den Flanken ist. Durch das Auge verläuft ein halbmondförmiger schwarzer Streifen und ein dunkler Augenstreifen läuft außerdem zum Nacken. Weiterlesen

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Portrait: Jakobsschaf

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Antilopinae
Tribus: Ziegenartige (Caprini)
Gattung: Schafe (Ovis)
Art: (Armenisches) Wildschaf (Ovis gmelini)
Unterart: Hausschaf (Ovis gmelini aries)

Jakobsschaf (Haustierhof Reutemühle)

Das Jakobs- oder Vierhornschaf ist eine alte, ursprünglich britische Schafrasse, die vor allem durch ihr auffälliges Aussehen bekannt ist. Der Name leitet sich vermutlich von der biblischen Geschichte in Genesis 30 ab, in der Jakob gefleckte und gesprenkelte Schafe züchtet.
Jakobsschafe haben in der Regel zwei bis sechs Hörner (meist vier), was sie zu einer sogenannten polyceraten Rasse macht. Beide Geschlechter tragen Hörner.
Es handelt sich um eine mittelgroße Schafsrasse, die Widerristhöhe liegt bei etwa 60–70 cm, das Gewicht bei 40–60 kg. Meist handelt es sich um gescheckte Tiere, mit weißer Grundfarbe und schwarzen oder braunen Flecken. Die Wolle ist grobfaserig, lang und gemischt aus Deck- und Unterwolle. Weiterlesen

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Portrait: Schwarzgelber Blauzungenskink

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Skinkartige (Scincoidea)
Familie: Skinke (Scincidae)
Unterfamilie: Egerniinae
Gattung: Blauzungenskinke (Tiliqua)
Art: Schwarzgelber Blauzungenskink (Tiliqua nigrolutea)

Schwarzgelber Blauzungenskink (Reptilienzoo Allgäu)

Der Schwarzgelbe Blauzungenskink wird zwischen 35 und 50 Zentimeter lang. Manche Wissenschaftler trennen diese Art in eine Hochland- und in eine Flachlandform. Die Hochlandform ist größer und dunkler gefärbt als die Flachlandform. Sie weist auch eine farbenprächtigere Bänderung auf. Die Farbe der Bänderung kann dabei von blassem rosa über lachsfarben bis hin zu orange reichen. Wenn er bedroht wird, kann er durch den Anus eine stinkende Flüssigkeit abgeben. Er ist auch in der Lage, seinen Schwanz abzuwerfen. Weiterlesen

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