Theresa Breslin: Drachen. Märchen und Mythen aus aller Welt (Rezension)

n diesem Märchenbuch finden sich die schönsten und spannendsten Drachenlegenden aus aller Welt. Hast du schon vom ägyptischen Drachen Apep gehört, der die Sonne verschlang? Oder von Jörmungandr, dem sagenumwobenen Sohn Lokis, über den die alten Wikinger berichteten? Die meisterhaft in Pastellkreide und Aquarell gestalteten Illustrationen hauchen jeder Geschichte ihren ganz eigenen Zauber ein. Am Ende jedes Kapitels erfährt man außerdem, wie diese Mythen bis heute lebendig gehalten werden.
DRACHEN bringt schon jungen Lesern und Leserinnen (oder Zuhörern und Zuhörerinnen) die Welt der Drachen näher. Dabei handelt es sich um alte Geschichten aus verschiedenen Kulturen, jenseits vom dem was der Jugendliche/Erwachsene heutzutage durch Game of Thrones et al zu wissen glaubt. Diese von Theresa Breslin nacherzählten Geschichten sind weitaus älter. Der Leser macht eine Reise über China bis nach Japan, über Skandinavien, Ägypten, Mexiko und Indien. Und so vielseitig die Länder mit ihren Geschichten sind, so sind es auch die Drachen, mal weise, mal böse, mal eher an eine Schlange erinnernd … 160 Seiten erscheinen nicht viel, geben aber doch sehr unterschiedliche Drachengeschichten wieder.
Kann man lesen, kann man sich aber auch vorlesen lassen … unterhaltsam, spannend und unblutig, also wirklich dazu geeignet auch schon bei kleinen Kindern Drachenfieber zu erzeugen.
Die handgezeichneten Illustrationen aus Pastellkreide, Tusche und Aquarellfarbe von Kate Leiper sorgen für ein einmaliges visuellen Erlebnis.

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(Rezensionsexemplar)

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Danilo Fender: Das Reptilienhaus (Rezension)

Als ein Teenager spurlos verschwindet, führt die Spur Eric Parker zurück in seine Heimat. Während die Polizei glaubt, der Junge sei im See ertrunken, behauptet eine alte Frau, ihre beste Freundin sei vom Alligator ihrer Nachbarn gefressen worden.
Die Nachbarn: Zwei sonderbare Brüder, die in einem privaten Reptilienpark mit Giftschlangen, Kaimanen und einem mächtigen Python leben. Was wie zwei voneinander getrennte Fälle wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum aus Täuschung, Angst und tödlichen Kriechtieren. Gemeinsam mit seinen Kollegen dringt Parker immer tiefer vor in ein Haus voller Reptilien, ein Netz aus Verdächtigungen – und ist einer Wahrheit auf der Spur, die tödlicher ist, als er je geahnt hätte.
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Luna Kutta: Hundesicherheit (Rezension)

‚Ein Hund ist der einzige Lebensgefährte, der dich niemals im Stich lassen wird, solange du für seine Sicherheit und sein Wohlbefinden sorgst.‘ (Unbekannt) In der Beziehung zwischen Mensch und Hund liegt eine unbeschreibliche Tiefe. Diese innige Verbindung erfordert Verantwortung – die Verantwortung, deinem Vierbeiner Sicherheit und Geborgenheit zu bieten. In einer Welt voller Herausforderungen und Unsicherheiten ist es besonders wichtig, deinen Hund souverän zu begleiten. In diesem Buch findest du das unverzichtbare Grundwissen zu allen sicherheitsrelevanten Themen, die dich, deinen Hund und deine Mitmenschen betreffen. – Alles Wichtige zum Thema Sicherheit – kompakt, alphabetisch geordnet, praxisnah und leicht verständlich. – Von A wie Auto, über G wie Gesetze bis zu S wie Stress. – Erfahre, wie ihr als Team in verschiedenen Umgebungen entspannt bleibt und jede Situation souverän meistert. Mit diesem Wissen bist du bestens gerüstet, um euer gemeinsames Leben sicher und zufrieden zu gestalten. Denn nur ein Hund, der sich geborgen fühlt, kann ein erfülltes und glückliches Leben führen – und nur ein Mensch, der sich sicher ist, kann die kostbaren Momente mit seinem vierbeinigen Begleiter genießen. Weiterlesen

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Die Vogelgrippe

H5N1.Virion (Cynthia Goldsmith/Jackie Katz)

Die Vogelgrippe wurde in kurzer Form bereits hier vorgestellt. Aber gerade in der kalten Jahreszeit liest man immer wieder von Vogelgrippeausbrüchen und deren Folgen für die Nutztierhaltung. Auch Zoss und Wildparks werde inzwischen jährlich damit konfrontiert ihren (teilweise seltenen) Vogelbestand vor dem Virus zu schützen. Auch wenn es Impfmöglichkeiten gibt, die auch in der EU zugelassen sind, werden diese, soweit mir bekannt ist, nicht überall eingesetzt. Viele Zoos und Wildparks scheinen davon Gebrauch zu machen, aber in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung verlässt man sich vorrangig auf Stallpflicht, Biosicherheitsmaßnahmen und Monitoring- Weiterlesen

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Zoopresseschau

Tierpark Nordhorn 09.11.2025
Mehr als 8.500 Besucher genießen Novembersonntag im Zoo
Tierpark Nordhorn veranstaltet traditionellen „Tag der offenen Tür“ Mehr als 8.500 Besucher kamen bei bestem Herbstwetter am „Tag der offenen Tür“ in den Tierpark Nordhorn. Bereits zum 30. Mal in der Zoogeschichte veranstaltete der Familienzoo in Nordhorn die Traditionsveranstaltung. Der Zuspruch war in diesem Jahr besonders groß und viele Gäste nutzten das Angebot bei freiem Eintritt einen Blick hinter die Kulissen des Zoos zu werfen. Alle Mitarbeiter des Tierparks boten an unterschiedlichen Stationen ganz verschiedene Spiele für die Kinder an. Außerdem wurde den Besuchern ein Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche eines Zoobetriebes gegeben. Ob in der Futterküche, in verschiedenen Stallanlagen, oder an den Informations- und Quizständen der Zooschule – überall beantworteten Mitarbeiter die Fragen der interessierten Besucher. Bei den Grafschafter Naturschutzrangern der Zooschule wechselte heute manch ein „Klimabaum“ den Besitzer. Er wird hoffentlich gut anwachsen und damit für einen aktiven Naturschutzbeitrag sorgen! Ebenfalls mit von der Partie waren die Ehrenamtlichen der Flechtwerkstatt und der historischen Schmiede, denen man bei ihrer Arbeit über die Schultern blicken konnte. Auch der Förderverein und viele langjährige Kooperationspartner des Zoos waren in diesem Jahr mit Aktionen vertreten. So präsentierten sich die Jäger mit ihrem Infomobil, sowie der NABU und der BUND mit Lern- und Bastelstationen, um über ihre Arbeit zu informieren. Der Ponyhof Niers aus Twist unterstützte die Veranstaltung mit der Leihgabe von vier ihrer Ponys, die manch eine Runde auf der großen Vechtewiese mit den kleinen Zoobesuchern machten. Dank einer Spende der Volksbank Grafschaft Bentheim wurden an diesem Sonntag zudem mehr als 1.000 Vogel-Futterglocken und Insektenhotels von Kindern bemalt. Sie werden nun in Gärten und auf Balkonen ihren Beitrag für den heimischen Natur- und Artenschutz leisten. „Wir freuen uns riesig über den Zuspruch bei unserem persönlich letzten Tag der offenen Tür!“ so die beiden Organisatorinnen Mailin Rawers und Sophie Derkman, die nach ihren abgeschlossenen Ausbildungen in der Zooverwaltung den Tierpark im kommenden Jahr verlassen werden. „Wir haben in diesem Jahr wieder großartige Blicke hinter die Kulissen des Zoobetriebes geboten und mit den Kollegen aus allen Abteilungen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt!“ Die große Tombola des Tierparkfördervereins war bereits am Mittag restlos ausverkauft. „Am Tag der offenen Tür ist der Eintritt traditionell frei und somit bieten wir allen Menschen einmal im Jahr die Möglichkeit, unabhängig vom Portemonnaie, den Familienzoo zu besuchen!“ so Zoodirektor Dr. Nils Kramer über den ursprünglichen Gedanken zu dieser Veranstaltung. Die Einnahmen aus den Spieleinsätzen fließen komplett in die Spendenkampagne für die bedrohten Amurleoparden. Weiterlesen

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Zoobesuche im Oktober

Im Oktober wurden drei Wochenenden für (Zoo)Reisen benutzt:
Die Ziele waren Liechtenstein/Allgäu, Rothenburg ob der Tauber und Halle/Saale. Während des Besuchs in Rothenburg wurden keine Zoos besucht, in Liechtenstein/Allgäu (und Umgebung) waren es kleinere Zoos/Wildparks, die zum ersten Mal besucht wurden nur Ende Oktober gab es Besuche in Zoos, die schon öfter besucht werden.

Gruselzoo (Zoo Halle)

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

03.11.2025, Universität Konstanz
Wie Tiere sich untereinander Gehör verschaffen
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Portrait: Große Wachsmotte

Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Zünsler (Pyralidae)
Unterfamilie: Wachsmotten (Galleriinae)
Gattung: Galleria
Art: Große Wachsmotte (Galleria mellonella)

Große Wachsmotte: Raupe, Puppe, Imago (ChatGPT)

Die Falter der Großen Wachsmotteverreichen eine Flügelspannweite von 20 bis 40 Millimeter, wobei die Weibchen größer werden als die Männchen. Die Maxillarpalpen sind klein und vorgestreckt, der Rüssel ist nur schwach entwickelt. Charakteristisch für die Große Wachsmotte ist der konkave Außenrand des Vorderflügels, der bei den Männchen stärker ausgeprägt ist als bei den Weibchen. Die Farbe der Vorderflügel ist überwiegend aschgrau mit einer bräunlichen Schattierung am Vorderrand. Der Innenrand ist dagegen hellgelb gefärbt und weist große, rotbraune Flecken auf. Die Saumlinie der Vorderflügel erscheint dunkel und die Fransen am Flügel rotgrau. Die Hinterflügel sind bei den Männchen von Galleria mellonella grau mit schwarzbraunem Saum, bei den Weibchen der Großen Wachsmotte dagegen gelblichweiß. Die Vorderflügellänge beträgt 10 bis 15 Millimeter.
Größe und Färbung der Falter können stark variieren, da sie sowohl von der Zusammensetzung der Nahrung der Larve, als auch von der individuellen Entwicklungsdauer abhängen. Weiterlesen

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Portrait: Norfolk Spaniel

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Wolfs- und Schakalartige (Canis)
Art: Wolf (Canis lupus)
Unterart: Haushund (Canis lupus familiaris)

Dash II, Norfolk Spaniel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts

Der Norfolk Spaniel, auch Shropshire Spaniel genannt, ist eine Hunderasse, die seit dem frühen 20. Jahrhundert ausgestorben ist. Ursprünglich wurde angenommen, dass sie auf einen der Herzöge von Norfolk zurückgeht, doch diese Theorie wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts widerlegt. Der Begriff wurde auch für Springer Spaniels verwendet, die weder Sussex noch Clumber Spaniels waren, und es gab Versuche, damit eine Rasse zu bezeichnen, die später als English Springer Spaniel bekannt werden sollte.
Mit seinem leberfarben-weißen oder schwarz-weißen Fell wurde der Norfolk Spaniel als großer Cocker Spaniel beschrieben. Der Spaniel Club legte einen Rassestandard für Norfolk Spaniels fest, doch die Exemplare der Rasse variierten in England stark. Die Hunde dieser Rasse waren schwer zu erziehen, bauten aber eine enge Bindung zu ihren Besitzern auf und waren sowohl an Land als auch im Wasser nützliche Jagdhunde. Die Rasse hörte nach 1903 auf zu existieren, als sie in die neue Rasse „English Springer Spaniel“ eingegliedert wurde, die vom Kennel Club geschaffen wurde, um alle Spaniels dieses Typs zu umfassen. Weiterlesen

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Portrait: Mechelner

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Kammhühner (Gallus)
Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
Unterart: Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Mechelner (Tierpark Köthen)

Das Mechelner Huhn, auch Kuckucksperber oder Mechelner Kuckuck (ndl. Mechelse koekoek, frz. Coucou de Malines), ist eine Haushuhnrasse, die nach ihrer Herkunft aus der Region um die flämische Stadt Mechelen benannt ist. Sie verkörpert in besonders idealer Form den Typ des Fleischhuhns und stellte eine der wichtigen Wirtschaftsrassen dar, bevor die modernen Masthybriden für die Geflügelmast gezüchtet wurden.

Eine der frühen Attraktionen des 1843 eröffneten Antwerpener Zoos waren exotische Hühnerrassen, insbesondere Brahmahühner aus Südostasien. Der Zoo bot Züchtern aus der Umgebung die Möglichkeit, Brahmahühner, Langschans und Cochins mit heimischen Rassen zu kreuzen. Aus diesen Kreuzungsversuchen ging der Mechelner Kuckuck hervor. Der Rassestandard wurde 1898 in Belgien festgelegt. Das Mechelner Huhn wird den Zweinutzungsrassen zugeordnet, da sie nicht nur eine hohe Mastfähigkeit aufweisen, sondern auch ihre Legeleistung beachtlich sein kann. Weiterlesen

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