Ein paar Bemerkungen

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Portrait: Gelbkopfamazone

Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Neuweltpapageien (Arinae)
Gattung: Amazonenpapageien (Amazona)
Art: Gelbkopfamazone (Amazona oratrix)

Doppelgelbkopfamazone (Zoo Schmiding)

Die kurzschwänzige Gelbkopfamazone ist 35–38 cm groß, ihr Gefieder hauptsächlich grün und der namensgebende Kopf gelb. Je nach Art variiert der Gelbanteil. Der Flügelbug ist weitgehend rot mit unregelmäßiger gelber Befiederung. Schnabel und Wachshaut sind hornfarben hell. Weibchen und Männchen sind anhand optischer Merkmale nicht zu unterscheiden. Die Iris ist leuchtend orange. Noch nicht ausgewachsene Vögel lassen sich an der dunkelbraunen Iris erkennen. Generell sind die gelben Farbpartien am Kopf bei Jungvögeln weniger ausgeprägt als bei adulten.
Es werden vier Unterarten anerkannt:
Doppelgelbkopfamazone (Amazona oratrix oratrix Ridgway, 1887) – Mexiko
Gelbkopfamazone (Amazona oratrix belizensis Monroe & T. R. Howell, 1966) – Belize und im Nordosten von Guatemala
Gelbkopfamazone (Amazona oratrix hondurensis Lousada & S. N. G. Howell, 1997) – Honduras und im Osten von Guatemala
Tres-Marias-Amazone (Amazona oratrix tresmariae Nelson, 1900)[5] – Tres Marias Inseln/Mexiko, wird auch als eigenständige Art (Amazona tresmariae) eingestuft. Weiterlesen →

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Portrait: Narragansett Pacer

Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie: Pferde (Equidae)
Gattung: Pferde (Equus)
Art: Wildpferd (Equus ferus)
Unterart: Hauspferd (Equus ferus caballus)

Narragansett Pacer (John Dimon)

Der Narragansett Pacer war die erste Pferderasse, die im 18. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten aus einer Mischung englischer und spanischer Rassen entstand, wobei die genaue Kreuzung unbekannt ist. Die Rasse war eng mit dem Bundesstaat Rhode Island verbunden, starb jedoch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts aus. Der Pacer befand sich im Besitz vieler berühmter Persönlichkeiten jener Zeit, darunter George Washington. Der letzte bekannte Pacer starb um 1880.
Der Pacer galt als trittsichere und zuverlässige Rasse, auch wenn er äußerlich nicht besonders auffällig oder schön war. Pacers wurden sowohl für Rennen als auch als allgemeine Reitpferde eingesetzt. Sie bildeten die Grundlage für mehrere andere amerikanische Rassen, darunter das American Saddlebred, das Standardbred und das Tennessee Walking Horse. Weiterlesen →

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Portrait: Guinas-Buntbarsch

Ordnung: Buntbarschartige (Cichliformes)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Pseudocrenilabrinae
Tribus: Tilapiini
Gattung: Tilapia
Art: Guinas-Buntbarsch (Tilapia guinasana)

Guinas-Buntbarsch (Haus des Meeres, Wien)

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Neues aus der Wissenschaft – Hausrinder

Entschlüsselung der Geschichte afrikanischer Zebugenome
„Unscrambling the history of African indicine cattle genomes“
Mulusew Kassa Bitew, Helina Solomon Woldekiros, Christian Persichilli, Marika Di Civita, Slim Ben Jemaa, Salvatore Mastrangelo, Joram M. Mwacharo, Olivier Hanotte, Fabio Pilla und Gabriele Senczuk
Veröffentlicht am 10. März 2026 in iScience (Band 29, Artikel 115295), DOI: 10.1016/j.isci.2026.115295
Das genetische Erbe afrikanischer Rinder spiegelt jahrtausendealte Beziehungen zwischen afrikanischen und asiatischen menschlichen Gesellschaften und Zivilisationen wider. Durch die Analyse genomweiter SNP-Daten von 1.043 Individuen aus 38 Rassen – darunter 36 aus Afrika – mittels eines „Approximate Bayesian Computation“-Verfahrens in Kombination mit einer „Random Forest“-Klassifizierung zeigen wir, dass diese Geschichte durch mindestens zwei unabhängige Einwanderungswellen von Zebu-Rindern (Indicinae) vom indischen Subkontinent geprägt ist. Die zeitlichen Einordnungen korrespondieren mit bedeutenden kulturellen Umbrüchen in Afrika, etwa der Entstehung von Staaten, der Verbreitung der Eisenverarbeitung und der Intensivierung der Viehwirtschaft, wie sie beispielhaft durch das Reich von Aksum und die Swahili-Kultur repräsentiert werden. Zudem weisen wir nach, dass Sanga-Rinder aus einer Vermischung zwischen einheimischen afrikanischen Taurin-Rindern und den Zebu-Rindern der ersten Einwanderungswelle hervorgegangen sind. Diese Ergebnisse liefern eine präzisierte Chronologie der Rinderverbreitung und der Viehwirtschaft in Afrika, verdeutlichen, wie kulturelle Wandlungsprozesse der Menschen die Genome der Nutztiere geprägt haben, und unterstreichen die zentrale Rolle Afrikas bei der Gestaltung der weltweiten Rindervielfalt. Weiterlesen →

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Frank Ashwood: Die Welt unter unseren Füßen (Rezension)

Eine faszinierende Expedition in den Untergrund
Der Boden ist die verborgene Lebensader unseres Planeten – und eines seiner letzten großen Rätsel. Der Ökologe Frank Ashwood nimmt uns mit zu außergewöhnlichen Schauplätzen – von den chinesischen Schwarzerdeablagerungen über das grönländische Eisschild bis zu den Urwäldern Neuseelands – und legt dabei eine Bodenschicht nach der anderen frei. Wir erkunden die Wunderkammern der winzigen Erdreichbewohner und erfahren, wie dort Dünger für unser Getreide erzeugt, gewaltige Mengen Kohlenstoff gebunden oder Wasser gespeichert und gefiltert wird. Ashwoods spektakuläre Nahaufnahmen machen die kleinsten Wesen sichtbar. Oft heißt es, um das Staunen über die Welt zu lernen, müssten wir nach oben zu den Sternen blicken. Aber vielleicht sollten wir lieber nach unten schauen?
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Glenn-Peter Saetre: Der Spatz

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Jasmin Schreiber: Gärtnern für die Artenvielfalt (Rezension)

Für mehr Leben zwischen Beet und Baum: Dieses Buch macht Lust, den eigenen Garten zur lebendigen Oase zu verwandeln. SPIEGEL Bestseller-Autorin Jasmin Schreiber (@insektengarten) zeigt, wie jeder Garten – ob groß oder klein – aktiv zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen kann. Von Gemüse im Waldgarten über heimische Pflanzen, Kompost und insektenfreundliche Stauden verbindet sie fundiertes Wissen mit praxisnahen Ideen. Denn Artenschutz beginnt direkt vor der eigenen Haustür – und macht richtig Freude. Weiterlesen →

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Esther Gonstalla: Naturtalente

Um uns herum wimmelt es von Arbeiterinnen und Kollegen, von denen wir nichts wissen: Nacktschnecken, die uns bei Operationen helfen. Meerespflanzen, die einen Großteil unseres Sauerstoffs liefern. Oder Eichhörnchen, die aus Versehen Bäume pflanzen.
Naturtalente zeigt 50 Tiere und Pflanzen in ebenso vielen überraschenden Grafiken – und deckt auf, welche Jobs sie heimlich für uns erledigen, während wir schlafen, essen oder uns mal wieder über eine Mücke ärgern.
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TTT: 10 Cover in schwarz/weiß


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Zoopresseschau

Zoo Leipzig 02.10.2026
1 Jahr Europäisches Artenschutzprojekt Erfolgreiche Feldhamster-Zuchtsaison 2026
Ein Jahr nach dem Start des EU-Life-Projektes »LIFE4HamsterSaxony« im Oktober 2025 ziehen der Zoo Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eine positive Zwischenbilanz. Messbare Erfolge gibt es sowohl bei der Auswilderung gezüchteter Feldhamster als auch beim Aufbau der Erhaltungszucht. Zudem sind feldhamsterfreundliche Bewirtschaftungsmaßnahmen im Projektgebiet südwestlich von Delitzsch und nördlich des Flughafens Leipzig/Halle erfolgreich angelaufen. Insgesamt 93 Feldhamster wurden im Mai 2026 auf zwei feldhamsterfreundlich bewirtschafteten Feldern in Nordwestsachsen ausgewildert. Die ersten Jungtiere zeigten sich bereits im Juni auf den Flächen und in der zooeigenen Zuchtstation können sich die Projektverantwortlichen über 271 Feldhamsterjungtiere aus 39 Würfen (2025: 196) freuen. „Die Zahlen stimmen uns erneut zuversichtlich, dass wir unserem gemeinsamen Ziel Schritt für Schritt näherkommen. Bis 2031 soll sich in Nordwestsachsen eine selbsttragende Feldhamsterpopulation etablieren. Ein erfolgreiches Zuchtgeschehen schafft dafür die entscheidende Grundlage und trägt dazu bei, den vom Aussterben bedrohten Feldhamster wieder dauerhaft in das bestehende Ökosystem zu integrieren und seine wichtige Rolle als Teil dieses Lebensraums zu sichern. Es deutet alles darauf hin, dass sich das Feldhamsterschutzprojekt zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, was mich darin bestärkt, dass ein gemeinsames Agieren im Sinne des Arten- und Naturschutzgedankens möglich und erfolgreich sein kann“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Parallel zum Auswilderungs- und Zuchtgeschehen im Rahmen des LIFE4HamsterSaxony- Projektes wurden in weiteren Zoo-Projekten in Sachsen-Anhalt 129 Tiere ausgewildert. Langfristiges Ziel ist es hier, bestehende und neu ausgewilderte Populationen in den kommenden Jahren miteinander zu vernetzen und den genetischen Austausch zu fördern. „Unser großes Anliegen ist es auch, Natur und Landwirtschaft wieder stärker zusammenzubringen. Die Erfolge aus den ersten beiden Pilotjahren 2024 und 2025 sprechen für sich und machen deutlich, welche positiven Auswirkungen diese Symbiose für beide Parteien haben kann. Erste Auswertungen zeigen, dass sich rund um die Auswilderungsflächen die Artenvielfalt erhöht. Neben Feldhase, Dachs und Wachtel konnten auch seltene Vogelarten wie Steinschmätzer oder Blaukehlchen sowie zahlreiche Insektenarten beobachtet werden. Das zeigt, dass gezielter Feldhamsterschutz positive Impulse für die gesamte Artenvielfalt geben kann“, erklärt Thomas Liebenstein, Projektmanager Artenschutz. Projekthintergrund Das EU-LIFE-Projekt »LIFE4HamsterSaxony« startete im Oktober 2025 und ist bis Ende 2031 bewilligt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12,2 Millionen Euro. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 75 Prozent der Gesamtkosten; die verbleibenden 25 Prozent tragen der Freistaat Sachsen, vertreten durch das LfULG, der Zoo Leipzig sowie in einem geringen Maßdas Landratsamt Nordsachsen. Das LfULG ist Leadpartner und damit verantwortlich für die Projektleitung und Projektabwicklung sowie für die Umsetzung der naturschutzfachlichen und landwirtschaftlichen Aufgabenpakete. Der Zoo Leipzig übernimmt die Zucht und Auswilderung von Feldhamstern und das Landratsamt Nordsachsen, als zuständige untere Naturschutzbehörde, die administrativen Aufgaben. Eine entscheidende Grundlage für den erfolgreichen Förderantrag, der im September 2024 bei der EU eingereicht wurde, bildeten die langjährigen Vorarbeiten des im Jahr 2008 gegründeten Arbeitskreises »Kooperativer Feldhamsterschutz«. Die kontinuierliche Zusammenarbeit der Projektpartner und die gemeinsam entwickelte Strategie haben wesentlich dazu beigetragen, die Voraussetzungen für das EU-LIFE-Projekt zu schaffen. Weiterlesen →

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