Ein paar Bemerkungen

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9. Zooreise 2026 – Tag 2: This is Halloween

Der Tag der Rückreise … und kann man wirklich von einer Zooreise sprechen, wenn es nur eine Übernachtung gibt? Andererseits… ist nicht jede Fahrt in einen Zoo eine Reise?
Fragen, die man sich nicht stellen muss. Tatsache ist, dass wir innerhalb dieser zwei Tage fünf Zoos besuchten. Die Zoos in Augsburg und Karlsruhe gestern, Heidelberg und Stuttgart heute.
Und auch heute war uns das Wetter genehm. Es war sogar schon sehr früh sonnig. Und so blieb es den ganzen Tag. Was will man mehr. Weiterlesen →

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Zoopresseschau

Tierpark Gotha 30.10.2026
Ein Zuhause für Mara, Nashik und Aurora
Tierpark Gotha stellt seine drei Tiger vor und gibt Einblicke in ihre Haltung Neugierig erkunden Mara und Nashik ihre neue Anlage im Tierpark Gotha. Am Freitag, dem 30. Oktober 2026, wurden die beiden Tiger bei einem gemeinsamen Pressetermin vorgestellt. Während Mutter und Sohn zusammenleben, bewohnt die bereits im Juni eingezogene Tigerin Aurora eine eigene, separate Anlage. Damit haben insgesamt drei Tiger mit unterschiedlichen Lebensgeschichten in Gotha ein Zuhause gefunden. Oberbürgermeister Knut Kreuch, Tierparkleiter Patrick Prüß und Tierpfleger Roy Schubert aus dem Bereich der Raubtiere gaben Einblicke in die Eingewöhnung und die tägliche Betreuung der Tiere. Zugleich bot der Termin Gelegenheit, die neu gestaltete Tigeranlage vorzustellen und über die weitere Entwicklung des Tierparks zu berichten. Die beiden Tiger waren am 15. Oktober wohlbehalten in Gotha angekommen. Den Transport nach Deutschland hatte der erfahrene Spezialist für Zootiertransporte Roy Smith übernommen. „Ich freue mich sehr, dass die Tiger endlich da sind und der Transport so problemlos verlaufen ist“, erklärte Tierparkleiter Patrick Prüß. Nach ihrer Ankunfterhielten die Tiere zunächst Zeit und Ruhe, um ihre neue Umgebung und ihre Bezugspersonen kennenzulernen. Inzwischen nutzen sie die verschiedenen Bereiche ihrer Anlage ausgiebig. Die 13-jährige Mara und ihr 10-jähriger Sohn Nashik stammen aus dem ehemaligen Filmtierpark Eschede. Nach dessen Schließung wurden sie vorübergehend in der spanischen Auffangstation Primadomus der Tierschutzorganisation AAP betreut, während in Gotha ihre neue Unterkunft entstand. Mara ist die Tochter der im Mai verstorbenen Tigerin Indira, Nashik deren Enkel. Mit ihrer Aufnahme setzt der Tierpark die bereits mit Indira begonnene Übernahme von Verantwortung für diese Tiere fort. Mutter und Sohn wurden schon in Spanien erfolgreich wieder zusammengeführt. Auch in Gotha verbringen sie viel Zeit miteinander. Dabei hat häufig die deutlich kleinere, orange-schwarz gestreifte Mara das Sagen. Ihr weißer Sohn Nashik folgt ihr trotz seiner stattlichen Größe. Die neue Anlage bietet den beiden Klettermöglichkeiten, Kratzbäume, erhöhte Holzhäuser und Wasserbecken. Im Tigerhaus stehen geschützte Rückzugsbereiche und eine Fußbodenheizung zur Verfügung. Zugleich ist die Anlage so konzipiert, dass beide Tiere bei Bedarf jeweils einen eigenen Innenbereich und Außenbereich nutzen können. Zur Fütterung werden sie getrennt, damit jeder seine vorgesehene Portion in Ruhe aufnehmen kann. Nashik wurde kastriert, um eine Fortpflanzung zwischen den verwandten Tieren auszuschließen. Aurora hat ihren eigenen Platz gefunden Bereits im Juni kam die zehnjährige Tigerin Aurora aus dem Serengeti-Park Hodenhagen nach Gotha. Dort hatte sie mit mehreren Tigern zusammengelebt. Da es innerhalb der Gruppe zunehmend zu Auseinandersetzungen kam, wurde für Aurora ein geeigneter neuer Lebensplatz gesucht. Der Tierpark Gotha konnte ihr diesen in der nach Indiras Tod frei gewordenen Anlage bieten. Ihre Aufnahme ist damit auch ein Beispiel für die gegenseitige Unterstützung zoologischer Einrichtungen im Sinne des Tierwohls. Aurora hat sich inzwischen ebenfalls gut eingelebt. Sie bewohnt das für die Tigerhaltung umgebaute ehemalige Bärengehege mit dem zugehörigen Tigerhaus. Ihre Haltung erfolgt unabhängig von Mara und Nashik. Tiger leben in freier Wildbahn überwiegend als Einzelgänger. Ob Tiere in menschlicher Obhut gemeinsam gehalten werden können, hängt von ihrer individuellen Verträglichkeit ab. Die beiden Anlagen ermöglichen es dem Tierpark, diesen unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Unterstützung für die Tiger und den Tierpark Auch persönlich engagieren sich die Unterstützer für die drei Tiger: Rüdiger Topf, Geschäftsführer der rp Gotha GmbH und als Architekt an der Planung der Tigeranlagen beteiligt, hat die Patenschaft für Aurora übernommen. Maximilian Fulsche, Geschäftsführer der Bystronic Maschinenbau GmbH Gotha, ist Pate von Mara. Die ehemalige Tierparkleiterin und Fachtierärztin für Zoo-, Wild und Gehegetiere Dr. Angelika Wimmer begleitet Nashiks weiteren Weg als Patin. Sie hatte die Entwicklung der Tigeranlagen und die Vorbereitungen für die Aufnahme der Tiere maßgeblich mitgestaltet. Neben Fulsches persönlicher Patenschaft besteht auch eine Partnerschaft zwischen Bystronic und dem Tierpark. Das Unternehmen unterstützt die Einrichtung seit einer Spendenaktion zum Thüringentag 2025. Ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit ist der lebensgroße Stahltiger, den Bystronic dem Tierpark schenkte und der im Juni seinen Platz auf dem Gelände erhielt. Weitere Schritte stehen bereits an: Nach Angaben von Patrick Prüß sollen auf die neue Tigeranlage zahlreiche große und kleine Projekte folgen. Als Nächstes steht die Fertigstellung des neuen Besucherparkplatzes an. Auch der Eingangsbereich wird derzeit umgestaltet. Darüber hinaus sollen die Haltungsbedingungen weiter verbessert und die Tieranlagen für Tiere und Gäste attraktiver gestaltet werden. Die Geschichten von Mara, Nashik und Aurora bieten zugleich Gelegenheit, den Blick auf ihre bedrohten wildlebenden Verwandten zu richten. Bengaltiger, auch Königstiger genannt, leben vor allem in Indien sowie in Nepal, Bhutan und Bangladesch. Wilderei und der Verlust ihrer Lebensräume gefährden ihr Überleben. Tiger gelten weltweit als stark gefährdet. Während in Gotha die langfristige Betreuung der aufgenommenen Tiere im Mittelpunkt steht, bleibt der Schutz ihrer natürlichen Lebensräume eine zentrale Aufgabe des Artenschutzes. Weiterlesen →

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Tierpark Oberwald

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9. Zooreise 2026 – Tag 1: Zum Essen nach Heidelberg

Muss man einen Grund haben um mal kurz weg zu fahren? Ich könnte jetzt behaupten, dass ich wegfahre um meinen Blog zu füllen, und auch wenn ersichtlich ist, dass mein Blog durch meine Reisen durchaus an Inhalt gewinnt, ist das nicht der Grund. Man kann auch wegfahren, einfach weil man es kann…. und der Weg das Ziel ist, aber das Ziel selbst auch.
Und manchmal kann das Ziel auch einfach nur ein gutes Essen sein. Und deswegen würde der Abend in Moe’s Roadhouse enden …. in Heidelberg.
Zwischenstopps sollten der Zoo Augsburg und in Karlsruhe der Zoologische Stadtgarten und der Tierpark Oberwald sein.
Und das Wetter war uns gewogen. Weiterlesen →

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

27.10.2026, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Wie tief schlafen Spinnen?
+++FORSCHUNGSTICKER UNI BONN: Biolog*innen untersuchten das Verhalten der australischen Springspinne Portia fimbriata+++
Menschen und Wirbeltiere durchlaufen verschiedene Schlafstadien, darunter den REM-Schlaf (rapid eye movement sleep), der durch schnelle Augenbewegungen und Muskelzuckungen gekennzeichnet ist. Lässt sich ein ähnlicher Schlaf bei Spinnen beobachten? Forschende vom Institut für Organismische Biologie an der Universität Bonn haben dies an der australischen Springspinne Portia fimbriata untersucht.
Um was geht es?
Wir haben untersucht, ob Spinnen tatsächlich schlafen – und ob sie, ähnlich wie Menschen und andere Tiere, verschiedene Schlafstadien durchlaufen. Dafür haben wir das Verhalten der australischen Springspinne Portia fimbriata über mehrere Tage und Nächte hochauflösend aufgezeichnet und experimentell getestet. Was wir über den Schlaf wissen, bezieht sich fast ausschließlich auf Wirbeltiere. Bislang fehlten bei Spinnen experimentelle Belege für das Schlafverhalten.
Was ist Portia fimbriata für eine Spinne?
Arten der Gattung Portia ernähren sich von anderen Spinnen. Ihre vielfältigen Jagdstrategien werden häufig als Ausdruck von Intelligenz gewertet: Sie ahmen zum Beispiel die Vibrationen von zappelnden Insekten nach, die sich im Netz verfangen haben, um Webspinnen anzulocken. Das ausgefeilte Jagdverhalten lässt auf besondere Lernfähigkeiten schließen. Das macht diese Spinne so interessant. Bei überschaubaren Körpermaßen: Die australischen Springspinne Portia fimbriata, die wir untersuchten, ist ausgewachsen in etwa so groß wie eine Ein-Euro-Münze.
Was ist das wichtigste Ergebnis?
Die Spinne zeigt echten, regulierten Schlaf mit zwei klar unterscheidbaren Schlafstadien, darunter ein REM‑ähnlicher Zustand mit Augenbewegungen und Muskelzuckungen. Damit liefern wir die erste umfassende Bestätigung für das Schlafverhalten bei einer Spinne.
Wie sind Sie vorgegangen?
Wir beobachteten Individuen der Spezies Portia fimbriata jeweils in kleinen Plastikschälchen von zwölf Zentimeter Durchmesser bei unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnissen über mehrere Tage, um Tag-Nacht-Rhythmen zu erfassen. Für die Nachtaufnahmen nutzten wir Infrarot-Kameras, um Schlafposition, Ruhephasen und REM‑ähnliche Phasen detailliert zu dokumentieren. Ob sich die Tiere tatsächlich in einem Schlafzustand befanden, überprüften wir mit akustischen Reizen und erfassten die Reaktionszeit. Darüber hinaus testeten wir, ob die Spinnen nach Störung des Schlafes einen „Schlaf‑Rebound“, also das Nachholen des fehlenden Schlafes, zeigten.
Was war die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung war es, für die Aufweck-Experimente einen Stimulus zu finden, auf den die Tiere zuverlässig reagieren. Denn Spinnen nehmen die Welt natürlich ganz anders wahr als wir. Gleichzeitig mussten wir vorsichtig bleiben, um die REM‑ähnlichen Bewegungen nicht überzuinterpretieren, sondern Schritt für Schritt zu testen, ob sie wirklich das bedeuten, was wir vermuteten. Und all das, ohne die Hirnaktivität messen zu können, sondern rein über das Verhalten der Tiere. Dies erforderte eine sehr detaillierte und vor allem lange Videodokumentation, was wiederum zu enormen Datenmengen führte – eine weitere Herausforderung.
Gibt es einen Anwendungsbezug?
Ja, im Grundlagenbereich. Die Ergebnisse helfen zu verstehen, wie Schlaf sich evolutionär entwickelt hat und wie weit verbreitet REM‑ähnliche Zustände im Tierreich sind. Das eröffnet neue Perspektiven für vergleichende Verhaltens-, Neuro- und Chronobiologie sowie die Erforschung einfacherer Nervensysteme.
Was empfehlen Sie basierend auf den Ergebnissen?
Wir empfehlen, Schlaf nicht nur in klassischen Modellorganismen oder Wirbeltieren zu untersuchen, sondern das Feld taxonomisch zu öffnen – insbesondere sollten wir Schlaf in Tieren untersuchen, die stark unterschiedlichen Nervensystemen besitzen oder extreme Anpassungen zeigen. Das kann helfen, universelle Prinzipien und eine potentiell ursprüngliche Funktion des Schlafs zu identifizieren. Denn trotz intensiver Forschung am Thema gibt es noch erstaunlich viele Lücken in unserem Verständnis von Schlaf – selbst bei uns Menschen.
Wie geht es weiter?
Wir untersuchen, wie sich Schlaf, besonders REM-ähnlicher Schlaf, bei der gesamten Vielfalt der Spinnen entwickelt hat. Außerdem vergleichen wir Schlafverhalten von Spinnen in der Natur und im Labor. Weitere Studien sollen klären, wie Schlaf mit kognitiven Fähigkeiten zusammenhängt und was dabei im Gehirn von Spinnentieren und Insekten passiert. Außerdem möchten wir verstehen, wie sich der Klimawandel und andere anthropogene Einflüsse – insbesondere Lichtverschmutzung – auf das Schlafverhalten dieser Tiere auswirken.
Wie lautet die Quelle?
Nadja Geiger, Maxim Q. Capelle, Phillip Rosentreter, Marie E. Herberstein, Armin Bahl, Massimo De Agrò, Barrett A. Klein, Daniela C. Rößler: Behavioral evidence for two-stage sleep in spiders, Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS), https://doi.org/10.1073/pnas.2618030123. Weiterlesen →

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Halloween in Aschersleben 2025

Mehr Halloween

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Zoo Augsburg

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9. Zooreise 2026: Heidelberg

Morgen geht es wieder los… wobei es nur eine kleine Reise ist … ein Kurztrip nach Heidelberg… weil … wir einfach mal weg wollten und es schön ist, mal wo anders zu übernachten. Auch wenn wir nicht gerade selten in Heidelberg sind.
Die Planung sieht auch nur Zoobesuche vor (abgesehen von Hotel und Moe’s Roadhouse).

Am Freitag werden die Zoos in Augsburg und Karlsruhe besucht. Tatsächlich wollen wir neben dem Zoologischen Stadtgarten auch den Tierpark Oberwald aufsuchen (zum wiederholten Mal … aber diesmal bin ich guter Dinge, ChatGPT wird mich schon nicht in die Wüste schicken, und wenn, dann ist es auch nicht besser als ich, ich habe ja bisher auch nie hin gefunden… aber wie gesagt … ich gehe davon aus, dass es diesmal klappen wird)

Am Samstag stehen der Zoo in Heidelberg und die Wilhelma auf dem Programm.

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Sarah Yarwood-Lovett: Tod unter dem Herrenhaus (Rezension)

Dr. Nell Ward verbringt ihre Tage damit, seltene Tiere aufzuspüren und verborgene Lebensräume zu erforschen. Als sie auf einem alten Landsitz einen verborgenen Tunnel untersucht, wird sie ungewollt Zeugin eines Verbrechens. Kurz darauf wird eine junge Frau tot aufgefunden, und ausgerechnet Nell gerät ins Visier der Ermittlungen.
Fest entschlossen, ihren Namen reinzuwaschen, beginnt sie mit ihrem Kollegen Adam nach Antworten zu suchen. Mit ihrem geschulten Blick für kleinste Spuren entdeckt Nell Hinweise, die allen anderen entgehen – doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird ihre Suche.

Ein charmanter Cosy Crime mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin … wieder mal. Aber, ohne darauf rumreiten zu wollen, was ist heutzutage eine ungewöhnliche Ermittlerin. Weiterlesen →

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Jörg Schneider: Wildbienen haben es auch nicht leicht (Rezension)

Wildbienen gelten als Inbegriff von Fleiß und Nützlichkeit. Doch ihr Alltag ist kein friedliches Summen, sondern ein Überlebenskampf voller List, Gefahr und erstaunlicher Strategien. Hornissen überfallen sie beim Sammeln, Spinnen spannen Netze in ihre Flugbahnen, Parasiten plündern ihre Vorräte oder fressen ihren Nachwuchs auf. Und was tun die Wildbienen? Sie kontern mit ausgetüftelten Vermehrungsstrategien, betonharten Nestern und perfekter Tarnung. All dies ist Ausdruck eines fein austarierten biologischen Gleichgewichts; ein hochkomplexes, faszinierendes Netzwerk, das direkt vor unserer Haustür existiert und beobachtet werden kann. Das vorliegende Buch lädt Sie ein, diese spannende und aufregende Welt zu entdecken – bestimmt auch in Ihrem Garten. Weiterlesen →

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