Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Pairi Daiza

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7. Zooreise 2015 – Tag 6: Nach Wuppertal (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 24. September 2015)

Hauptbahnhof in Antwerpen

Improvisation ist ja nichts neues auf meinen Zooreisen und bei dieser hat sich ja schon einiges geändert. Der ursprüngliche Plan sah Besuche in Olmen (Belgien) und Wuppertal vor, aber da wir schon im Olmense Zoo bei unserer Einreise nach Belgien waren, musste ein zweiter Besuch in so kurzer Zeit nicht sein (und es ist fraglich ob ein zweiter Besuch überhaupt sein muss) und so entschieden wir uns für den Antwerpener Zoo, auch wenn das bedeutete, dass wir noch etwas Zeit im Hotel „totschlagen“ mussten.
In der Nähe des Antwerpener Hauptbahnhofs befindet sich auch der Zoo und in unmittelbarer Nachbarschaft auch das Aquatopia. Weiterlesen

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Pakawi Park, Olmen

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7. Zooreise 2015 – Tag 5: Pairi Daiza (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 23. September 2015)

Nachdem sich unsere Reisepläne von Tag zu Tag geändert hatten, gab es viele Möglichkeiten, den heutigen Tag zu verbringen. Die logische Alternative wäre Plankendael gewesen, die Umsetzung des urspünglichen Plans aber auch.
Belgische Zoos öffnen erst um 10 Uhr, Mechelen liegt nicht so weit von Sint-Niklaas entfernt und zuviel Wartezeit wollte ich nicht im Hotel verbringen (obwohl ich das am Nachfolgetag trotzdem gemacht habe), also fuhren wir nach Pairi Daiza in Brugelette, das doch etwas von Sint-Niklaas entfernt war. Immerhin habe ich auf diesem Weg Brüssel gesehen…von der Autobahn aus.
In Pairi Daiza angekommen, empfingen uns bereits Unmengen an Besuchern, und das kurz vor zehn. Eine kleine Sensation waren fliegende Pelikane, die über unseren Köpfen hinwegflogen. Für mich ein sehr ungewöhnlicher Anblick.
Im Park selber verliefen sich die Besucher, Hotspots waren die Bambusbären, die Mengen an Meschen anzogen und das Aquarium, durch das man eher durchgeschleust wurde. Ich weiß noch nicht ob mir der Zoo gefallen hat. Er ist groß, er hat einen interessanten Tierbestand (inklusive weißer Tiger), aber das Aquarium hat mir nicht gefallen, da es doch sehr stark an diverse Sea Life Center erinnerte: Eng und dunkel.
Nervig war auch die Musik, die durch den ganzen Zoo schallte. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 24.01.2020
Erfolgreiches 2019: Über 490.000 Zoobesucher
Zoo Heidelberg startet mit spannenden Projekten & Terminen in 2020 Für den Zoo Heidelberg ging das vergangene Jahr mit einem sehr guten Ergebnis zu Ende. Das Jahresergebnis liegt sogar unter den Top 5 seit Bestehen des Zoos: Über 490.000 Besucher kamen 2019 in den Zoo, um mehr über Tiere, Natur und Technik zu erfahren oder um einen erholsamen Tag mit der Familie zu verbringen. Ein Blick auf die Besucherstatistik zeigt, dass im Vergleich zum Vorjahr sowohl die Anzahl der verkauften Tageskarten als auch die der Dauerkarten gestiegen ist. „Die Zahlen bestätigen unser kontinuierliches Engagement, den Zoobesuch für Erwachsene und Kinder, Schulklassen und Gruppen so abwechslungsreich, spannend und informativ wie möglich zu gestalten – unsere Arbeit lohnt sich!“, freut sich Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Mit diesem guten Ergebnis gehen wir in ein aufregendes Jahr, in dem wir viel Neues bieten werden.“ Ein erstes wichtiges Ereignis findet im Frühjahr 2020 statt: Die Elefanten-Trainingswand, die aktuell auf dem Gelände des alten Elefantenhauses errichtet wird, soll am 25. April 2020 feierlich eröffnet werden. Über zwei Jahre lang hatte der Zoo gemeinsam mit dem WWF mit der Aktion „Team-Elefant-Heidelberg“ Spenden gesammelt. Ein Teil der Gelder floss in den Bau der Trainingswand, der andere Teil kam dem WWF Artenschutzprojekt für Elefanten in Thailand zugute. „Die neue Trainingswand ist nicht nur ein weiteres attraktives Angebot für unsere Zoobesucher, sondern auch sehr bedeutsam für die Arbeit mit den Tieren“, berichtet Wünnemann. „Mit der neuen Trainingsmöglichkeit können wir die Besucher noch mehr am Leben der Tiere teilhaben lassen und bei Präsentationen über deren Bedrohungen aufklären“, so Wünnemann. An anderen Orten wird sich im kommenden Jahr ebenfalls einiges verändern: Im Herbst soll der Streichelzoo auf das Entwicklungsgelände rechts der Explo-Halle umziehen. Unter dem Leitmotto Wie leben die Tiere, von denen wir leben? stehen im neuen Streichelbauernhof die Themen Nutztierhaltung und Fleischkonsum im Fokus. Zoobesucher können den Nutztieren, wie Hühnern, Schweinen, Schafen und Ziegen nicht nur nahekommen, sondern auch viel über deren Bedeutung für den Menschen lernen. „Mittels interaktiver Elemente informieren wir die Besucher über die Herkunft tierischer Lebensmittel. Ziel ist es, für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren“, so der Zoodirektor. Parallel zum Bau des neuen Streichelbauernhofs wird ein weiteres Großprojekt vorbereitet. Die Gorillas sollen eine neue, zwölfmal größere Freianlage erhalten. Einen Teil der Anlage werden sich die Affen im Rahmen einer Vergesellschaftung mit Pinselohrschweinen teilen. Die Planungen sind in vollem Gange. Das Team von Tierpflegern, Kuratoren, Tierärzten und Zoodirektor haben viel Wissen und tolle Ideen in die Planung einfließen lassen. „Damit diese Anlage so optimal wie möglich für unsere Tiere und die Besucher werden kann, benötigen wir noch Spenden. Dafür wollen wir im Jahr 2020 verstärkt werben“, berichtet Wünnemann. Besonders interessant verspricht die neue Ausstellung in der Explo-Halle zu werden. Welche Ausstellung es sein wird ist noch geheim – aber es wird ein topaktuelles Thema betreffen, verspricht der Zoodirektor. Das neue Zoo-Jahr wird begleitet durch ein abwechslungsreiches Jahresprogramm. Neben Aktionstagen wie dem Zoolauf, der Patenparty für alle Tierpaten oder dem Welt-Elefantentag findet im Oktober und November zum zweiten Mal das Heidelberger Zoo-Leuchten statt. Der Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende darf in der Jahresplanung ebenfalls nicht fehlen. Große und Kleine wissbegierige Besucher kommen bei unterschiedlichen Workshops aus den Bereichen Technik, Natur und Tiere auf ihre Kosten. Wenn sich dann noch die neuen Tiere im Zoo gut einleben und die neu zusammengestellten Zuchtpaare Nachwuchs zeugen, dann steht einen vielleicht noch besseren Zoo-Jahr nicht mehr im Wege. Weitere Infos unter www.zoo-heidelberg.de/termine. Weiterlesen

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GaiaZoo Kerkrade

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7. Zooreise 2015 – Tag 4: Drei Zoos, drei Länder (Archiv)

(Erstveröffentlichng am 22. September 2015)

Marktplatz von Sint-Niklaas

Der ursprüngliche Plan für diesen Tag sah Besuche der Zoos in Kerkrade und Mechelen vor, sowie einen Besuch im Antwerpener Aquatopia.
Aber die Pläne wurden ja am Tag davor bereits geändert. Bevor es nach Sint-Niklaas ging sollte neben Kerkrade und Mechelen auch der Euregiozoo in Aachen besucht werden. Wer die Zoos kennt (vor allem den Gaiazoo in Kerkrade und den Dierenpark Plankendael in Mechelen) wird erkennen, wie naiv dieses Vorhaben ist. Aber ich habe immer Probleme Besuche in mir unbekannten Zoos zu planen. Die Hektarangaben sind nicht immer hilfreich, denn wenn es viele Tierhäuser oder kleine Gehege gibt dauert es länger als bei wenig Tierhäusern und großen Gehegen.
Ich habe aber das Recht meine Pläne zu ändern und ich lasse mich im Urlaub nicht stressen. Was ich nicht besuchen kann, wird auf ein anderes Mal verschoben. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

20.01.2020, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns
Weichtier-Chaos aufgeräumt? – die frühe Evolution der Mollusken
Weichtiere (Mollusken) sind stammesgeschichtlich älter als gedacht – und Muscheln und Schnecken doch nicht so nahe miteinander verwandt. Dies gehört zu den wichtigsten Ergebnissen einer soeben in Scientific Reports erschienenen Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM).
Im Zentrum der Untersuchung von Kocot et al. (2020) standen neue genetische Daten sehr seltener Tiefsee-Einschaler (Monoplacophora), die sich in umfassenden Analysen als ältester Seitenzweig schalentragender Weichtiere entpuppten.
Als eines der letzten großen Rätsel der Evolutionsgeschichte – oder einfach als „Mollusken-Chaos“ – wurden die Verwandtschaftsbeziehungen der Schnecken, Muscheln, Tintenfische und anderer Weichtiere bisher angesehen. Generationen von Forschern mühten sich an morphologischen Datensätzen und Fossilien, doch keiner ihrer Stammbäume glich den ebenfalls widersprüchlichen Ergebnissen moderner genetischer Ansätze. Die soeben erschienene Publikation mit Beteiligung von Forschern aus der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) bringt Morphologie und Genetik wieder näher zusammen und damit auch Licht in die uralte Vergangenheit.
Der Ursprung aller Weichtiere liegt der genetischen Datierung nach weit zurück im Präkambrium, in Zeiten planetarischer Vereisung des „Schneeballs Erde“. Spät präkambrische Kimberella-Fossilien – in 555 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten mit die ältesten und umstrittensten tierischen Funde der Wissenschaft – erinnern entfernt an Käferschnecken und könnten somit eine ausgestorbene Seitenlinie der gemeinsamen Vorfahren heutiger Weichtiere sein.
Die aktuellen bioinformatischen Analysen Hunderter Gene zeigen die äußerst artenreiche Klasse der Schnecken (Gastropoda) als Schwestergruppe der Kahnfüßer (Scaphopoda), einer artenarmen, rein marinen Gruppe Stoßzahn-ähnlicher Schalentiere. Zudem erscheinen die Vorfahren heutiger Schnecken nicht im frühesten Kambrium auf der Bildfläche der Evolution, sondern wohl erst im Ordovizium, fast 70 Millionen Jahre später als gemeinhin angenommen.
Schnecken und Kahnfüßer bilden zusammen mit Muscheln und Kopffüßern eine Evolutionslinie, als deren Schwestergruppe erstmals die ursprünglichen Einschaler (Monoplacophora) auftauchen. Alle zusammen bilden die Großgruppe der Schalenträger (Conchifera). Bereits im frühen Kambrium trennten sie sich von den Stachelweichtieren (Aculifera), einer artenarmen und rein marinen Gruppe (Käferschnecken und Wurmmollusken).
„Das mühevolle Sammeln der seltenen Monoplacophora in der Antarktis hat sich gelohnt. Und wir haben brauchbare Daten aus dem Genom eines winzigen Tiefseetieres herausbekommen. Wie üblich bei phylogenetischen Analysen der frühen Tierevolution gibt es noch Unsicherheiten. Nach insgesamt 10 Jahren Forschungsarbeit aber könnte unser deutsch-amerikanisches Forscherteam der Klärung der Molluskenverwandtschaft ein großes Stück nähergekommen sein. Die Zoologischen Lehrbücher werden wohl umgeschrieben werden“, meint Prof. Dr. Michael Schrödl (SNSB-ZSM), der Initiator des internationalen, u.a. von der DFG unterstützten Forschungsprojektes.
Originalpublikation:
Kocot, K.M., Poustka, A.J., Stöger, I., Halanych, K.M. & Schrödl, M. New data from Monoplacophora and a carefully-curated dataset resolve molluscan relationships. Sci Rep 10, 101 (2020) https://doi.org/10.1038/s41598-019-56728-w Weiterlesen

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Portrait: Kaisergans

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Gänse (Anserinae)
Tribus: Echte Gänse (Anserini)
Gattung: Feldgänse (Anser)
Art: Kaisergans (Anser canagicus)

Kaisergans (Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna)

Die Kaisergans wirkt gedrungener als andere Feldgänse-Arten. Ihre Körperlänge beträgt im Durchschnitt 66 Zentimeter. Die Beine sind relativ kurz. Sie hat einen weißen Kopf und ein gesperbertes Gefieder. Beide Geschlechter sehen gleich aus. Die Männchen sind allerdings meist etwas größer als die Weibchen. Beide Geschlechter wiegen etwa 2,8 Kilogramm. In menschlicher Obhut gehaltene Kaisergänse können allerdings deutlich schwerer werden, da sie wegen des guten Futterangebotes zu Depotfettbildung neigen.
Im Jugendkleid weisen Kaisergänse noch ein graues Mantelgefieder aus, das braun übertönt ist. Kopf und Hals sind durchweg schwarzgrau. Der Schnabel ist noch schwarz, während die Füße olivgrau sind.
Im 1. Jahreskleid gleichen die noch nicht geschlechtsreifen Gänse den Altvögeln. Allerdings ist weiße Kopf- und Halspartie noch von einzelnen dunklen Federn durchzogen. Die Flügel weisen gleichfalls noch einzelne, noch nicht vermauserte Federn auf, die bräunlich sind. Schnabel und Füße sind zu diesem Zeitpunkt jedoch schon so gefärbt wie bei den Alttieren.
Die Vollmauser setzt ein, nachdem die Jungen geschlüpft ist. Sie dauert etwa einen Monat. Flugfähig sind sowohl die adulten Kaisergänse als auch die Junggänse etwa Ende Juli bis Anfang August. Weiterlesen

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Portrait: Sechsbinden-Gürteltier

Ordnung: Gepanzerte Nebengelenktiere (Cingulata)
ohne Rang: Gürteltiere (Dasypoda)
Familie: Chlamyphoridae
Unterfamilie: Euphractinae
Gattung: Euphractus
Art: Sechsbinden-Gürteltier

Sechsbinden-Gürteltier (Haustierhof Reutemühle)

Das Sechsbinden-Gürteltier erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 34 bis 49 cm (durchschnittlich 40 cm), hinzu kommt noch ein 12 bis 30 cm langer Schwanz, das Gewicht schwankt von 2 bis 6,5 kg. Damit ist es etwa so groß wie das Neunbinden-Gürteltier (Dasypus novemcinctus) und wird unter den heute lebenden Gürteltieren nur vom Kappler- (Dasypus kappleri) und vom Riesengürteltier (Priodontes maximus) übertroffen. Allerdings neigt es in Gefangenschaft dazu, Fett anzusetzen und kann dann bis zu maximal 11 kg schwer werden. Der Kopf besitzt eine Länge von bis zu 12 cm, zudem ist er auch sehr breit. Die Schnauze ist dagegen recht schmal und weiterhin leicht herausgezogen. Insgesamt weist der Kopf einen deutlich schwereren Bau auf als bei den meisten anderen Gürteltierarten. Die Ohren sind mit maximal 4,7 cm Länge eher kurz und stehen weit auseinander, der Abstand zueinander übertrifft in der Regel die Ohrlänge. Der typische Kopfschild ist lang sowie dreieckig geformt und ragt fast bis zur Nasenspitze vor, so dass er bis zu 80 % der Kopflänge einnimmt. Er wird aus großen, regelmäßig angeordneten Knochenplättchen geformt. Dabei reicht der Schild bis hinter die Ohren und verbreitert sich vor den Ohren noch einmal halbkreisförmig, im Bereich der Augen ist er dagegen leicht eingezogen. Der Rückenpanzer weist eine Dreiteilung auf mit einem festen Schulter- und Beckenteil und sechs bis acht, häufig aber sechs, beweglichen Bändern dazwischen. Er besteht ebenfalls aus kleinen Knochenplättchen, die in Reihen angeordnet sind. Ebenso ist der lange Schwanz gepanzert, ein weiteres Band aus Knochenplättchen befindet sich am Nacken. Oberhalb des Schwanzes im Beckenpanzerabschnitt sind bis zu vier Löcher in den Plättchen vorhanden, die Drüsen für ein Sekret enthalten, das dem Sechsbinden-Gürteltier seinen charakteristischen Geruch verleiht. Die Gürteltierart ist insgesamt gelblich-braun gefärbt, zwischen den einzelnen Knochenplättchen sprießen ebenso gelblich getönte, borstenartige Haare hervor. Die Gliedmaßen sind relativ kurz und besitzen an den Vorder- und Hinterfüßen jeweils fünf Zehen. Diese tragen kräftige Krallen, wobei die mittlere Kralle der Vorderfüße jeweils am längsten ist. Die Hinterfußlänge variiert zwischen 7,5 und 9,2 cm. Weibliche Tiere weisen zwei Milchdrüsen auf. Weiterlesen

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