Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

18.03.2019, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns
Eine „neue“ Schlangenart in Bayern – die Alpen-Barrenringelnatter
Forscher der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) haben in der Alpenregion Bayerns eine bisher übersehene Schlangenart entdeckt. Es handelt sich um eine besondere Form der Barrenringelnatter (Natrix helvetica), die bisher nur aus den Südalpen bekannt war und offensichtlich auch im westlichen Österreich (Tirol) weit verbreitet ist. Eine Population dieser genetischen Linie hat nach der letzten Eiszeit anscheinend die Alpen durchquert und bestätigt, dass dieses Gebirgsmassiv für viele Arten keine unüberwindliche Barriere war. Wie weit die Barrenringelnatter in Bayern verbreitet ist und ob sie als gefährdet eingestuft werden muss, müssen zukünftige Untersuchungen zeigen.
Konkrete Hinweise auf die Existenz der Barrenringelnatter (Natrix helvetica) in Bayern ergaben sich bereits im Zuge von Kartierungen des Bayerischen Landesamts für Umwelt, aber erst als Forscher der Zoologischen Staatssammlung München die vorhandenen Indizien gezielt überprüften und Proben für genetische Untersuchungen sammelten, gelang der sichere Nachweis. Anhand mitochondrialer DNA-Sequenzen belegten sie die Existenz der Barrenringelnatter im deutsch-österreichischen Grenzgebiet bei Garmisch-Partenkirchen, an der Isar bei Mittenwald, im Inntal und bei Sachrang. Allerdings fanden sie nicht die im westlichen Deutschland weit verbreitete westliche Barrenringelnatter (Natrix helvetica helvetica), sondern eine bisher nur aus den Südalpen (Norditalien und Südschweiz) bekannte Form, die offensichtlich auch im westlichen Österreich (Tirol) vorkommt. Da die mitochondrialen DNA-Sequenzen der Schlangen vom südlichen und nördlichen Alpenrand fast identisch sind, dürften diese aus Norditalien über Brenner oder Reschenpass und das Inntal bis nach Bayern eingewandert sein.
Die Barrenringelnatter wurde erst 2017 aufgrund von genetischen Untersuchungen als eigenständige Art erkannt. Sie unterscheidet sich von der „normalen“ Ringelnatter oft durch eine dunkle Barrenzeichnung an den Körperseiten und eine andere Kopfzeichnung, bei der die hellen halbmondförmigen Nackenflecken nur schwach ausgeprägt sind oder ganz fehlen. Beide Arten variieren allerdings sehr stark, so dass ihre Eigenständigkeit lange Zeit nicht bemerkt wurde. Alle Ringelnattern sind übrigens völlig ungiftig und beißen fast nie, geben bei Gefahr aber ein stark stinkendes Sekret ab.
„Es ist erstaunlich, dass diese große Schlange so lange übersehen wurde. Wahrscheinlich sind noch weitere Arten unbemerkt über die Alpen bis nach Bayern eingewandert. Genau solche Arten möchten wir nun gezielt suchen“ sagt Frank Glaw, Leiter der Sektion für Amphibien und Reptilien an der Zoologischen Staatssammlung München. Es wartet also noch viel Arbeit auf die Forscher. „Wahrscheinlich ist auch, dass in Bayern weitere, noch unbekannte Vorkommen der Barrenringelnatter existieren. Insbesondere im Allgäu und in Unterfranken ist mit der westlichen Barrenringelnatter (Natrix helvetica helvetica) zu rechnen, die Bayern von Westen über Rhein und Main erreicht haben könnte“, ergänzt ZSM-Mitarbeiter und Ko-Autor Michael Franzen.
Originalpublikation:
Glaw, F., M. Franzen, M. Oefele, G. Hansbauer & C. Kindler (2019): Genetischer Erstnachweis, Verbreitung und südalpine Herkunft der Barrenringelnatter (Natrix helvetica spp.) in Bayern. – Zeitschrift für Feldherpetologie 26: 1-20 Weiterlesen

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Portrait: Langflügel-Dampfschiffente

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Halbgänse (Tadorninae)
Tribus: Merganettini
Gattung: Dampfschiffenten (Tachyeres)
Art: Langflügel-Dampfschiffente (Tachyeres patachonicus)
Langflügel-Dampfschiffente (Zoo Augsburg)

Langflügel-Dampfschiffente (Zoo Augsburg)

Die Langflügel-Dampfschiffente, auch Patagonische Dampfschiffente genannt, ist unter den Dampfschiffenten die einzige flugfähige Art, bei den übrigen sind die Flügel zu kurz, um den massigen Körper in die Luft zu bringen.
Mit 66 bis maximal 71 cm Körperlänge ist dieser Entenvogel die kleinste und mit 2,43–3,17 kg Körpergewicht auch die leichteste Art der Dampfschiffenten. Äußerlich sind sowohl Männchen als auch Weibchen der Falkland-Dampfschiffente sehr ähnlich, wirken jedoch insgesamt zierlicher und nicht so massig. Der Kopf des Männchens ist etwas heller grau gefärbt als der des Männchens der Falkland-Dampfschiffente. Der Augenring ist weiß und läuft in einer leicht gekrümmten Linie vom Auge bis zur Ohrgegend. Der Schnabel ist orange mit einem dunklen Schnabelende. Weibchen weisen oftmals einen olivgrün gefärbten Schnabel auf und gleichen ansonsten ebenfalls stark weiblichen Tieren der Falkland-Dampfschiffente. Jungvögel sind überwiegend grau gefärbt, das Gefieder kann auch braune Federn aufweisen. Weiterlesen

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Portrait: Prevost-Schönhörnchen

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Hörnchenverwandte (Sciuromorpha)
Familie: Hörnchen (Sciuridae)
Unterfamilie Schönhörnchen (Callosciurinae)
Gattung: Echte Schönhörnchen (Callosciurus)
Art: Prevost-Schönhörnchen (Callosciurus prevostii)
Prevost-Schönhörnchen (Vogelpark Abensberg)

Prevost-Schönhörnchen (Vogelpark Abensberg)

Das Prevost-Schönhörnchen erreicht eine Körperlänge von 20 bis 28 cm, eine Schwanzlänge von bis zu 25 cm und ein Gewicht von bis zu 500 g. Rücken, Schwanz und Kopf sind schwarz, die Flanken weisen eine weiße Färbung auf, die Unterseite ist hellbraun bis rotbraun gefärbt.

Die tagaktiven Hörnchen leben in den tropischen Regenwäldern von Sumatra, Borneo, der Malaiischen Halbinsel, auf Sulawesi und vielen umliegenden Inseln. Weiterlesen

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Portrait: Gelbscheitelamazone

Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Tribus: Neuweltpapageien (Arini)
Gattung: Amazonen (Amazona)
Art: Gelbscheitelamazone (Amazona ochrocephala)
Gelbscheitelamazone (Jurazoo Neumarkt)

Gelbscheitelamazone (Jurazoo Neumarkt)

Die Gelbscheitelamazone erreicht eine Körperlänge von 37 bis 40 cm. Die Grundfärbung des Gefieders ist ein leuchtendes Grün. Stellenweise ist der Nacken sowie der Rücken dunkel gebändert. Die gelbe Stirn und der Scheitel waren für diese Art namensgebend. Der Flügelbug ist rötlich, die Schwanzfedern sind grün, wobei die Federn an der Basis rot sind. Der Augenring weist eine gräuliche Färbung auf, die Iris ist orangefarben. Der kräftige Schnabel ist dunkelgrau bis fast schwarz. Der Schnabelansatz weist einen rötlichen Fleck auf. Die Geschlechter sind insgesamt identisch gefärbt. Weiterlesen

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Portrait: Rotbrust-Krontaube

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Taubenvögel (Columbiformes)
Familie: Tauben (Columbidae)
Gattung: Krontauben (Goura)
Art: Rotbrust-Krontaube (Goura scheepmakeri)
Rotbrust-Krontaube (Zoo Decin)

Rotbrust-Krontaube (Zoo Decin)

Die Rotbrust-Krontaube erreicht etwa eine Größe von ca. 75 cm. Sie ist damit eine der größten Taubenarten. Markantes Zeichen ist ihre imposante Federhaube, die von der Stirn bis zum Hinterkopf reicht, eine Höhe von gut 10 cm aufweisen kann und gräulich gefärbt ist. Der Kopf ist überwiegend grau, der Bereich der Augen weist eine waagerechte schwarze Linie auf. Der Schnabel ist gräulich und leicht gekrümmt. Beim Männchen fällt diese Krümmung deutlicher aus. Der Brustbereich variiert zwischen rostbraun bis violett. Das Gefieder ist bläulich bis fliederfarben. Die tagaktiven Vögel leben in kleinen Gruppen auf dem Waldboden. Nur bei Gefahr oder zur Brut suchen sie Bäume auf. In ihrer Heimat gelten sie trotz Artenschutz als Jagdwild und werden stark bejagt.

Die Rotbrust-Krontaube findet ihre Verbreitung in Süden und Südosten Neuguineas. Sie bewohnt dort den Waldboden tropischer Regenwälder.

Die Rotbrust-Krontaube ernährt sich von Früchten, Beeren und Sämereien, die auf dem Waldboden gesucht werden.

Die Rotbrust-Krontaube erreicht die Geschlechtsreife mit rund 18 Monaten. Die Nester werden in mittlerer Höhe in Bäume errichtet. Sie bestehen aus Reisig und allerlei Pflanzenmaterial. Das Weibchen legt nur ein Ei, das von beiden Elternteilen über einen Zeitraum von 30 Tagen ausgebrütet wird. In den ersten Lebenswochen werden die Jungvögel auf die tauben-typische Art mit einer Kropfmilch gefüttert. Nach und nach werden sie dann mit Früchten und Sämereien ernährt. Rotbrust-Krontauben können ein Alter von 20 Jahren erreichen.

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Portrait: Anoa

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Bovinae
Tribus: Rinder (Bovini)
Gattung: Asiatische Büffel (Bubalus)
Art: Anoa (Bubalus depressicornis)
Anoa (Zoo Usti)

Anoa (Zoo Usti)

Der Anoa, zur Unterscheidung zum Berganoa auch Flachland- oder Tiefland-Anoa genannt, erreicht eine Kopfrumpflänge von rund 160 bis 170 Zentimetern, eine Schulterhöhe von 70 bis 106 Zentimetern und ein Gewicht von 150 Kilogramm (Weibchen) beziehungsweise 300 Kilogramm (Männchen) und gehört zu den kleineren Rinderarten. Ausgewachsene Tiere sind fast haarlos und haben eine schwarze oder braune Farbe. Sie haben meist helle Vorderbeine und weiße Fellzeichnung an der Kehle und im Gesicht. Beide Geschlechter tragen 18 bis 37 Zentimeter lange Hörner mit einem dreieckigen Querschnitt. Von den Berganoas unterscheiden sie sich durch einen längeren Schwanz, die weißen Fellzeichnungen und die längeren Hörner.

Lebensraum der Anoas sind tiefer gelegene Wälder und Sumpfgebiete auf der indonesichen Insel Sulawesi. Sie leben einzelgängerisch und begeben sich vorwiegend in den Morgenstunden auf Nahrungssuche, während sie den Rest des Tages in dichter Vegetation verbringen. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Pflanzen.

Die Geschlechtsreife erreichen Anoas mit rund zwei Jahren. Die Paarungszeit scheint sich in Freiheit ganzjährig zu erstrecken. Nach einer Tragezeit von 225 bis 315 Tagen bringt das Weibchen an geschützter Stelle in der Regel ein Jungtier, selten Zwillinge, zur Welt. Sie zieht ihr Junges ohne Hilfe des Männchens groß. Das Jungtier verfügt über ein dichtes wolliges Fell, das gegen Ende des ersten Lebensjahres nach und nach ausfällt. Zum Säugen stehen dem Jungtier vier Zitzen zur Verfügung. In Freiheit können Anoas ein Alter von rund 20 Jahren erreichen, in Gefangenschaft bis zu 30 Jahren.

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Portrait: Drill

Ordnung: Primaten (Primates)
Familie: Meerkatzenverwandte (Cercopithecidae)
Unterfamilie: Backentaschenaffen (Cercopithecinae)
Tribus: Pavianartige (Papionini)
Gattung: Mandrillartige (Mandrillus)
Art: Drill (Mandrillus leucophaeus)
Drill (Tierpark Hellabrunn)

Drill (Tierpark Hellabrunn)

Der Drill ähnelt dem Mandrill, hat aber nicht dessen leuchtende Gesichtsfärbung. Sein haarloses Gesicht ist schwarz, hat eine langgezogene Schnauze und Knochenfurchen, die entlang der Nase verlaufen. Außerdem ist es von einem weißen Haarkranz umgeben. Der übrige Körper ist dunkelbraun bis schwarz behaart, mit Ausnahme der nackten Gesäßregion, die rot oder blau gefärbt ist. Drills werden etwas weniger groß als Mandrills (rund 70 Zentimeter Körperlänge und maximal 20 Kilogramm Körpergewicht), wobei die Männchen fast doppelt so schwer werden wie die Weibchen. Der Schwanz ist nur ein 5 bis 7 Zentimeter langer Stummel. Weiterlesen

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Portrait: Helmkasuar

Ordnung: Casuariiformes
Familie: Kasuare (Casuariidae)
Gattung: Kasuare (Casuarius)
Art: Helmkasuar (Casuarius casuarius)
Helmkasuar (Zoo Saarbrücken)

Helmkasuar (Zoo Saarbrücken)

Ausgewachsene Helmkasuare sind bis zu 1,70 Meter hoch und wiegen bis zu 70 Kilogramm. Die Weibchen sind größer als die Männchen, aber ansonsten nicht zu unterscheiden.
Helmkasuare haben ein großes, helmartiges, mit Horngewebe überzogenes Gebilde auf dem Kopf, das vermutlich zum Schutz dient, wenn die Tiere durchs Unterholz brechen. Kopf und Hals sind unbefiedert; die nackte Haut ist großteils leuchtend blau gefärbt, nur ein Streifen an der Hinterseite des Halses und mehrere Hautlappen vorne und hinten am Hals sind rot gefärbt. Das Gefieder ist bei ausgewachsenen Tieren glänzend schwarz. Junge, halb ausgewachsene Kasuare haben braunes Gefieder, blasser gefärbte Hautpartien sowie kürzere Hautlappen am Hals.
Ihre dreizehigen Füße besitzen scharfe Krallen; die dolchartige innere Kralle wird bis zu 12 Zentimeter lang. Weiterlesen

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Portrait: Blauschwanzwaran

ohne Rang: Toxicofera
ohne Rang: Schleichenartige (Anguimorpha)
Familie: Varanidae
Gattung: Warane (Varanus)
Art: Blauschwanzwaran (Varanus doreanus)
Blauschwanzwaran (Tierpark Berlin)

Blauschwanzwaran (Tierpark Berlin)

Der Blauschwanzwaran, Neuguinea-Waran oder Blauschwänziger Pazifikwaran erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 145 Zentimeter. Der Schwanz weist dabei die 1,5-fache Länge des Körpers auf. Der Körper ist überwiegend blaugrau gefärbt und ist mit einer feinen Musterung überzogen, die aus unregelmäßig großen gelblichen Punkten besteht. Der Kehlbereich ist deutlich heller und kräftiger gefleckt. Der Kopf weist eine längliche Form auf und setzt sich nur wenig vom Körper ab. Die Nasenlöcher liegen weit vorne an der Schnauzenspitze. Der seitlich abgeflachte Schwanz weist eine deutliche Blaufärbung auf und war für diese Art namensgebend. Der Schwanz ist zudem durch eine schwarze Bänderung gekennzeichnet. Die Beschuppung weist hier eine leichte Kielung auf. Weiterlesen

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Portrait: Polarfuchs

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Tribus: Echte Füchse (Vulpini)
Gattung: Vulpes
Art: Polarfuchs (Vulpes lagopus)
Polarfuchs (Zoo Brno)

Polarfuchs (Zoo Brno)

Der wissenschaftliche Name des Eis- oder Polarfuchs (Vulpes lagopus) bedeutet „hasenfüßiger Fuchs“, da seine Pfoten wie die des Polarhasen mit dichtem Pelz besetzt sind. Seine Gestalt weist ihn als typischen Fuchs aus, doch wirken seine Kopf- und Schnauzenform gedrungener als etwa beim Rotfuchs. Die durchschnittliche Länge misst, unter Einbeziehung des etwa 35 Zentimeter langen Schwanzes, zwischen 65 und 90 Zentimetern. Die Schulterhöhe beträgt etwa 30 Zentimeter, das Gewicht rund 5 Kilogramm. Die Fähen (Weibchen) sind nur wenig kleiner als die männlichen Tiere.
Der Polarfuchs ist der einzige Wildhund, der die Farbe seines Pelzes den Jahreszeiten entsprechend wechselt. Im Sommer sind Kopf, Rücken, Schwanz und Beine braun, die Flanken und der Bauch hellbeige behaart. Diese besonders im Juli und August ausgeprägte, im Vergleich zum Winterfell auch kürzere Fellbedeckung bietet in der Tundra eine perfekte Tarnung. Weiterlesen

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