Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Jörg Krämer: Gefährten der Hoffnung (Rezension)

In einer zerstörten Welt, bewohnt von Mutanten und erwachten Wesen, findet Erik seine große Liebe: Irinskat.
Alles scheint perfekt. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Irinskat und ihre Tochter Nanuk werden von Plünderern entführt.
Kann Eriks vierbeiniger Gefährte Odin, ein riesiger Bärenhund, helfen, Irinskat zu retten?
Und welche Rolle spielt Giada, die italienische Kriegerin, der sie unterwegs begegnen?
Während der Suche tritt immer häufiger Eriks Geheimnis zutage. Wird das seine Familie retten oder seine Gefährten in den Untergang reißen?
Zach, der Waldkauz, ist Nanuks Freund. Er unterstützt die Gefährten als Kundschafter und erzählt ihre Geschichte auf seine ganz eigene Art und Weise.
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Marcel Kuiper: Civilization of Carnivores (Rezension)

Der Verlauf der Evolution hat sich geändert!
Die Dinosaurier überlebten bis heute und dominieren den Planeten:
Intelligent
Räuberisch
Unersättlich
Eine Realität, in der die Menschheit nicht die Krone der Schöpfung darstellt:
Primitiv
Köstlich
Gejagt

Bevor man dieses Buch liest muss man sich davon verabschieden eine alternative Evolution zu erleben. Denn das ist meiner Meinung nach so nicht möglich. Weiterlesen

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Tiergehege Dornreichenbach

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3. Zooreise 2017, Tag 5 – Österreich (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 22. Juni 2017)

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Heimattiergarten Strehla

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3. Zooreise 2017, Tag 4 – Der erste Tag in Tschechien (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 21. Juni 2017)
Wir verließen Dresden und machten uns auf den Weg nach Plzen. Auf dem Weg dorthin waren Besuche in Decin und dem Zoopark Zajezd in der Nähe von Bustehrad geplant. Den Zoo in Decin kannten wir schon, das war nicht unser erster Besuch. Erstmalig besuchten wir auch die Außenstelle des Zoos, die Paradiesinseln (Rajske Ostrovy). Mit einer am selben Tag gelösten Zooeintrittskarte ist der Eintritt frei (und wenn man erst die Rajske Ostrovy und dann den Zoo besucht, zahlt man nur den Unterschied zum Zooeintritt. Aber im Vergleich zu manchen (oder allen?) Zoopreisen in Deutschland sind die tschechischen Zoos sehr günstig (und einige sind auch sehr sehenswert, andere dagegen nicht).
Ich war der Meinung, dass es sich bei den Paradiesinseln um eine Art Aquaterrarium handelt, vergleichbar mit dem Akvaterra in Plzen, nur mit mehr Fischen. Aber viele Fische gibt es nicht. Auf vier Etagen werden verschiedene Reptilien, Wirbellose, Amphibien und Fische (hauptsächlich im Erdgeschoss) gezeigt. Auch Zwergplumplori werden in einem eigenen Dunkelbereich gehalten. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Zürich 04.07.2020
Tödlicher Vorfall mit Tiger im Zoo Zürich
Heute Samstag, 4. Juli 2020, ist im Zoo Zürich eine Tierpflegerin von einem Amurtiger tödlich verletzt worden. Wie es zum tragischen Vorfall gekommen ist, wird untersucht. Kurz vor 13:20 Uhr erhielt die zoointerne Notfallstelle die Mitteilung, dass eine Tierpflegerin in der Tigeranlage von einem Amurtiger angegriffen worden sei. Eine Gruppe Tierpfleger rückte darauf sofort zur Anlage aus. Es gelang ihnen, die Amurtigerin Irina mit Rufen von der Tierpflegerin weg, aus der Anlage und in den Stall zu locken. Die ausgerückten Spezialisten von Schutz & Rettung begaben sich darauf sofort in die Tigeranlage, um sich um die verletzte Tierpflegerin zu kümmern. Trotz sofortiger Reanimationsmassnahmen kam für die 55-jährige Frau leider jede Hilfe zu spät und sie verstarb noch an Ort und Stelle. Wie es genau zum tragischen Vorfall gekommen ist und weshalb sich die Tierpflegerin zur gleichen Zeit wie der Tiger in der Anlage aufgehalten hat, wird jetzt durch die zuständige Staatsanwaltschaft, die Stadtpolizei Zürich, das Forensische Institut Zürich und das Institut für Rechtsmedizin abgeklärt.Für die Besuchenden und die Zoomitarbeitenden, die den Vorfall miterlebten, wurde ein Careteam aufgeboten. Hinweis Aus Pietätsgründen bleibt der Zoo Zürich morgen Sonntag, 5. Juli 2020, geschlossen.
Zoo Zürich 05.07.2020
Update Vorfall im Zoo Zürich
Für die Amurtigerin Irina hat der tragische Vorfall von gestern Samstag im Zoo Zürich keine Konsequenzen. Gestern Samstag, 4. Juli 2020, kam es in der Tigeranlage des Zoo Zürich zu einem tragischen Vorfall (wir informierten). Den aktuellen Stand der Ermittlungen entnehmen Sie der Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich von heute Sonntag, 5. Juli 2020. Natürliches Verhalten – Die Amurtigerin Irina befindet sich in ihrer gewohnten Umgebung. Mitteilungen darüber, dass die Tigerin sediert sei, sind nicht korrekt. Der Vorfall von gestern Samstag ist höchst tragisch und der Zoo Zürich tief darüber betroffen. Trotzdem hält der Zoo fest, dass die Amurtigerin ein Wildtier ist. Eine Person in ihrer Anlage ist für sie ein Eindringling in ihr Territorium. Sie folgte in ihrer Reaktion ausschliesslich ihren natürlichen Instinkten. Für das Tier hat der Vorfall deshalb keine Konsequenzen. Zoo ab Montag wieder offen – Der Zoo Zürich ist ab Montag wieder für die Besucher geöffnet. Der Bereich um die Tigeranlage bleibt vorderhand aber abgesperrt. Weiteres Vorgehen – Aufgrund des laufenden Verfahrens beantwortet der Zoo Zürich vorderhand keinen weiteren Fragen zum Vorfall. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir wieder aktiv informieren. Weiterlesen

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Tierpark Riesa

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3. Zooreise 2017, Tag 3 – Mit Maske und Peitsche durchs Gebirge (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 20. Juni 2017)

Elbe

Elbsandsteingebirge

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

29.06.2020, Dachverband Deutscher Avifaunisten
Das Rebhuhn in Gefahr – Europaweite Bestandseinbrüche
Früher war das Rebhuhn ein gewöhnlicher Anblick in der Feldflur, heute sind die Vorkommen in weiten Teilen Europas stark geschrumpft und in manchen Regionen ist die Art bereits ausgestorben. Steht die Charakterart der Ackerflur und -brachen vor dem Aus? Bundesweit gibt es keine andere Vogelart, die in den letzten Jahren so stark im Bestand zurückgegangen ist. Der europäische Bestand ging um rund 93% zurück, aus der Schweiz wurde kürzlich sogar das vollständige Aussterben bekannt gegeben. Höchste Zeit aktiv zu werden und die verbliebenen Vorkommen des Rebhuhns zu schützen!
Als ursprünglicher Steppenvogel besiedelte das Rebhuhn Mitteleuropa erst im Mittelalter, als durch Rodungen und verstärkten Ackerbau sowie die Entwicklung von Heideflächen geeignete Lebensräume entstanden. Das Rebhuhn wurde zum Kulturfolger und besiedelt heute vor allem offenes, aber strukturreiches Acker- und Weideland sowie Brachflächen. Doch Ackerrandstreifen sind in der Feldmark selten geworden und Wildkräuter durch das Aufbringen von Pflanzenschutzmittel fast verschwunden. Die moderne Landwirtschaft hat so dazu geführt, dass für die Rebhühner kaum noch genug Nahrung vorhanden ist. Bei Altvögeln besteht diese neben jungen Pflanzentrieben vor allem aus Sämereien verschiedener Wildkräuter. Gerade in den ersten Lebenswochen werden hingegen fast ausschließlich Insekten und deren Larven gefressen. Hinzu kommt, dass die Rebhühner kaum noch Versteckmöglichkeiten vor Greifvögeln oder Füchsen finden. Als reine Bodenbrüter sind sie einem hohen Prädationsrisiko ausgesetzt. Untersuchungen haben gezeigt, dass drei Viertel der Brutverluste bereits vor dem Schlupf der Küken auftreten. Bei nur einer Brut pro Jahr, die im Mai/Juni stattfindet, sind Verluste schwer zu kompensieren.
Der deutsche Bestand des Rebhuhns ist sowohl langfristig als auch kurzfristig rückläufig. Anhand von Jagdstatistiken ist belegt, dass die Bestände des Rebhuhns bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich zurückgingen. Diese Entwicklung setzte sich in den folgenden Jahrzehnten fort und hat sich bis heute sogar noch verstärkt. Betrachtet man den Zeitraum seit 1992, liegt der Bestandstrend des Rebhuhns bei -89%. Allein im Zeitraum 2004-2016 ging der deutsche Bestand um mehr als 50% zurück.
Die Hauptvorkommen hierzulande erstrecken sich heutzutage über weite Teile Norddeutschlands, während der Osten Deutschlands eher lückenhaft und in geringerer Dichte besiedelt ist. Weiter südlich konzentrieren sich die Vorkommen in der Mittelgebirgsregion und dem Alpenvorland auf Flussniederungen. In den Alpen fehlt die Art. Die Ergebnisse des bundesweiten Monitorings häufiger Brutvögel belegen zweifellos den katastrophalen Zusammenbruch der Bestände. In den meisten Gebieten Deutschlands hat sich der Rebhuhnbestand seit Anfang der 1980er Jahre mehr als halbiert. Einzelne Regionen verzeichnen bereits das vollständige Verschwinden der Art.
Da Rebhühner als Standvögel das ganze Jahr über in ihrem Brutrevier bleiben, sind sie stark von der Lebensraumqualität dieses Umfelds abhängig. Lebensraum- und Nahrungsverluste infolge intensiver Landwirtschaft sind wohl die Hauptursache für den dramatischen Rückgang. Angesichts der in fast allen Ländern Europas deutlich negativen Entwicklungen ist es unverständlich, dass die Weltnaturschutzunion IUCN die Art bislang noch als ungefährdet einstuft. Hierzulande wird das Rebhuhn auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands sogar als „stark gefährdet“ kategorisiert. Aktuell geht man von einem Restbestand von 21.000 bis 37.000 Paaren aus. Die Lage in der Agrarlandschaft ist auch im Hinblick auf die ebenfalls stark negativen Bestandstrends von Kiebitz und Feldlerche alarmierend. Während es für den Kiebitz (mit einem langfristigen europäischen Bestandstrend von -55%) inzwischen einen europaweiten Artenaktionsplan gibt, steht dieser für das Rebhuhn bislang noch aus.
In optimalen Habitaten betrug die Siedlungsdichte des Rebhuhns früher bis zu 120 Paare auf 100 Hektar. Heute wird kaum einmal mehr als ein Brutpaar je 100 Hektar erreicht. Doch es gibt durchaus geeignete Schutzmaßnahmen. Die Aufwertung der Lebensräume steht dabei im Zentrum der Bemühungen. Bei konsequentem Verzicht auf Insektenvernichtungs- und Pflanzenschutzmittel lässt sich die Nahrungsgrundlage für Rebhühner und andere Feldvogelarten deutlich steigern. Die Sicherstellung von Brachflächen und eine Steigerung der Flächenanteile von Blühflächen sorgen für geeignete Bedingungen für die erfolgreiche Fortpflanzung. Nieder-Hecken und ein ausreichend kleinräumiges Mosaik von verschiedenen Kulturen kommen dem Rebhuhn ebenfalls zugute. Von den zum Schutz des Rebhuhns ergriffenen Maßnahmen profitieren auch zahlreiche andere Arten der Agrarlandschaft.
Rebhuhnschutzprojekt
Perdixnet Weiterlesen

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