Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

Dieser Blog enthält Werbung. Jeder Link außerhalb dieses Blogs kann Werbung enthalten (das schließt auch Links zum Buchgelaber ein).
Links zu Amazon (das betrifft viele Bücherlinks) sind Affiliate Links. „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“ (davon profitiert allerdings der Artenschutz)
Mehr zum Thema Werbung findet man auf der Bildschirmseite rechts.

Ich bitte von Kooperationsanfragen abzusehen. Ebenso besteht kein Interesse meinerseits an Gastartikeln (hier oder auf anderen Blogs). Entsprechende Anfragen werden ignoriert, auch nach mehrfacher Nachfrage. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

04.08.2026, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hat sich der Östliche Gorilla erholt?
Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) hat die erste „Green Status“-Bewertung für den Östlichen Gorilla (Gorilla beringei) veröffentlicht, die bislang umfassendste Analyse zur Erholung, ökologischen Rolle und langfristigen Überlebensaussichten der Menschenaffen. Die Bewertung unter Leitung der Senckenberg-Forscherin Dr. Jessi Junker zeigt für die Unterarten deutliche Unterschiede: Während die Bestände des Östlichen Flachlandgorillas (Gorilla beringei graueri) in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich zurückgegangen sind, haben nachhaltige und langfristige Schutzmaßnahmen beim Berggorilla (Gorilla beringei beringei) inzwischen zu einem Bestandsanstieg geführt.
Der Östliche Gorilla (Gorilla beringei) ist die größte heute lebende Menschenaffenart und kommt ausschließlich in den tropischen Wäldern Zentral- und Ostafrikas vor. Lebensraumverlust, Wilderei und bewaffnete Konflikte setzen den Beständen seit Jahrzehnten zu. Sowohl der Berggorilla (Gorilla beringei beringei) als auch der Östliche Flachlandgorilla (Gorilla beringei graueri) zählen zu den am stärksten bedrohten Menschenaffen der Welt.
Die neu erschienene Statusbewertung der IUCN zeigt für die beiden Unterarten nun ein deutlich unterschiedliches und gleichzeitig differenziertes Bild: In einigen Gebieten, insbesondere in bestimmten bewirtschafteten Wäldern, sind die Populationen des Östlichen Flachlandgorillas stabil geblieben. „Das zeigt, dass nachhaltiger Schutz weitere Verluste verhindern kann. Im Fall der Berggorillas hat langfristiger, intensiver Artenschutz sogar ein messbares Populationswachstum ermöglicht“, berichtet Hauptautorin Dr. Jessi Junker, Forscherin am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz sowie bei der Naturschutzorganisation Re:wild und dem Institute for Ape Conservation Science in Ruanda. „Unsere Gefährdungsbewertung verdeutlicht eindrücklich die Notwendigkeit und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen, die in einigen Regionen den Unterschied zwischen Überleben und Aussterben ausmachen. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Bemühungen aufrechtzuerhalten und auszuweiten.“
Während die Rote Liste der IUCN das Aussterberisiko einzelner Arten verzeichnet, zeigt der „Grüne Status“, wie stark eine Art sich der vollständigen Erholung in ihrem gesamten heimischen Verbreitungsgebiet annähert. Erholung bedeutet hier, dass Populationen lebensfähig und über natürliche Lebensräume verteilt sind und ihre ökologischen Rollen erfüllen können. Insgesamt lässt sich für den Östlichen Gorilla somit eine Erholung feststellen.
Für die Bewertung rekonstruierten die Expert*innen das historische Verbreitungsgebiet der Gorillaunterarten um die Wende zum 19. Jahrhundert und unterteilte es in fünf Regionen, die jeweils unterschiedliche Populationen mit verschiedenen Bedrohungen, Schutzgeschichten und Managementkontexten repräsentieren. Vier für Östliche Flachlandgorillas im Osten der Demokratischen Republik Kongo und eine für Berggorillas in der Bwindi-Virunga-Landschaft in Uganda, Ruanda und der nordöstlichen Demokratischen Republik Kongo. Für jede der untersuchten Regionen wurden der aktuelle Populationsstatus, wesentliche Bedrohungen sowie die Auswirkungen vergangener und laufender Schutzmaßnahmen analysiert. Zu Bedrohungen werden etwa Lebensraumverlust, Bergbau, landwirtschaftliche Expansion oder Krankheitsrisiken gezählt. Auf dieser Grundlage erstellte das Team verschiedene Artenschutz-Szenarien, um abzuschätzen, wie es der Art heute ohne die bisherigen Schutzmaßnahmen ergehen würde, wie es ihr voraussichtlich ergehen wird, wenn die Maßnahmen fortgesetzt werden und was passieren könnte, wenn die derzeitigen Bemühungen reduziert oder eingestellt würden.
In den Prozess waren insgesamt über 60 Expert*innen involviert, die Mehrzahl aus den Verbreitungsländern Demokratische Republik Kongo, Ruanda und Uganda, wodurch sichergestellt wurde, dass die Ergebnisse auf fundiertem regionalem Fachwissen und lokalen Praxiskenntnissen beruhen.
„Die Bewertung ist das Resultat einer herausragenden Kooperationsleistung. Die außergewöhnlich große Zahl von Expert*innen aus dem gesamten Verbreitungsgebiet der Art und die damit verbundene Breite an Fachwissen gibt den Ergebnissen besonderes Gewicht“, betont Magdalena Cygan, Referentin für den „Green Status of Species“ bei der IUCN. „Der ‚Grüne Status‘-Ansatz ermöglicht es uns, über das Aussterberisiko hinauszublicken und eine tiefergehende Frage zu stellen: Wie nah sind wir an einer vollständigen Erholung, und wie viel hat der Artenschutz wirklich bewirkt?“
Für die Östlichen Flachlandgorillas liegt der berechnete „Artenerholungswert“ bei 15 Prozent, womit sie in die Kategorie „kritisch dezimiert“ des Grünen Status fallen. In den letzten Jahrzehnten haben sich ihre Verbreitung und Bestandsgröße deutlich verringert. Schätzungen zufolge ist die Gesamtpopulation der Östlichen Flachlandgorillas in den letzten rund 20 Jahren um etwa 60 Prozent zurückgegangen – heute gibt es noch weniger als 7.000 Exemplare. Gleichzeitig zeigt die Bewertung, dass der Artenschutz noch schwerwiegendere Verluste verhindert hat. In einigen Gebieten der Demokratischen Republik Kongo – darunter das von der Gemeinde verwaltete Oku Community Reserve und die Nkuba Conservation Area – sind die Gorillapopulationen in den letzten zwei Jahrzehnten trotz der anhaltenden Unruhen im Land relativ stabil geblieben.
„Stabile Populationen in Teilen des Verbreitungsgebiets des Östlichen Flachlandgorillas zeigen, dass Naturschutz funktioniert“, sagt Dominique Bikaba, Geschäftsführer der Naturschutzorganisation Strong Roots Congo. „Wo Gemeinschaften und Naturschutzpartner effektiv zusammenarbeiten, lässt sich der Rückgang aufhalten. Diese Populationen sind jedoch weiterhin stark auf anhaltende Unterstützung angewiesen.“
Die erstellten Szenarien in der Statusbewertung zeigen: Würden die derzeitigen Schutzbemühungen reduziert oder eingestellt, würden die Populationen des Östlichen Flachlandgorillas wohl rapide zurückgehen. Da die Unterart sich nur langsam vermehrt, sind größere kurzfristige Zuwächse zwar unwahrscheinlich, langfristig sei eine echte Erholung aber weiterhin möglich, sofern die Schutzbemühungen verstärkt und nachhaltig fortgesetzt würden.
Die Berggorillas wiederum weisen einen höheren „Artenerholungswert“ von 25 Prozent auf und werden damit als „weitgehend dezimiert“ eingestuft. Obwohl eine vollständige Erholung damit noch in weiter Ferne liegt, spiegelt der Wert ein messbares Populationswachstum in den letzten Jahrzehnten wider.
In den 1980er-Jahren waren die Bestände auf weniger als 620 Individuen geschrumpft. Heute leben mehr als 1.000 Berggorillas im Virunga-Massiv und im Bwindi Impenetrable National Park. Erreicht wurde dieser Anstieg durch jahrzehntelange koordinierte Naturschutzmaßnahmen – darunter das Management von Schutzgebieten, veterinärmedizinische Maßnahmen, grenzübergreifende Zusammenarbeit und eine enge Einbindung der lokalen Gemeinschaften. „Die Erholung der Berggorilla-Population ist eine der weltweit größten Erfolgsgeschichten im Naturschutz“, betont Felix Ndagijimana, Landesdirektor für Ruanda beim Dian Fossey Gorilla Fund. „Sie zeigt, dass langfristige Investitionen, eine konsequente Durchsetzung der Gesetze und die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, NGOs und Gemeinden selbst drastische Bestandsrückgänge umkehren können.“ Die Statusbewertung der IUCN zeigt jedoch auch, dass die bisher erzielte Erholung nur nachhaltig ist, wenn Schutzmaßnahmen fortgesetzt werden.
„Der ‚Green Status‘ macht sichtbar, dass angewandter Naturschutz wirkt“, fasst Senckenbergerin Jessi Junker ihre Ergebnisse zusammen. „Jetzt verfügen wir über eine transparente Methode, um die Wirkung von Maßnahmen zu messen, Mittel zu priorisieren und sicherzustellen, dass nachhaltige Investitionen zu einer echten Erholung vor Ort führen. Diese Bemühungen müssen jetzt nicht nur fortgesetzt, sondern auch landesweit ausgeweitet und mit besseren Ressourcen ausgestattet werden. Das anhaltende Engagement wird darüber entscheiden, ob die Östlichen Gorillas auf dem Weg der Erholung weiter vorankommen.“
Originalpublikation:
Junker, J., Bikaba, D., Eckardt, W., Fawcett, K., Pintea, L., Plumptre, A.J., Robbins, M.M., Scholfield, K., Stoinski, T.S. & Williamson, E.A. 2026. Gorilla beringei (Green Status assessment). The IUCN Red List of Threatened Species 2026.
https://www.iucnredlist.org/species/39994/115576640 Weiterlesen

Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz | Kommentar hinterlassen

Portrait: Limulus polyphemus

Überstamm: Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
Klasse: Merostomata
Ordnung: Xiphosura
Familie: Pfeilschwanzkrebse (Limulidae)
Gattung: Limulus
Art: Limulus polyphemus

Limulus polyphemus (Ozeaneum Stralsund)

Limulus polyphemus kann einschließlich des langen Schwanzstachels etwa 50–60 cm erreichen; Weibchen werden deutlich größer als Männchen. Der Körper besteht äußerlich aus drei auffälligen Abschnitten: dem breiten, hufeisenförmigen Prosoma, dem kleineren, mit Stacheln versehenen Opisthosoma und dem langen Telson. Dieses ist kein Giftstachel, sondern dient vor allem dazu, sich wieder aufzurichten, wenn das Tier auf den Rücken geraten ist.
Bemerkenswert sind ihre Buchkiemen auf der Körperunterseite. Die blattartig angeordneten Kiemen dienen nicht nur der Atmung, sondern können auch beim Schwimmen eingesetzt werden.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tierportrait | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Portrait: Zwergmaus

Familie: Langschwanzmäuse (Muridae)
Unterfamilie: Altweltmäuse (Murinae)
Tribus: Rattini
ohne Rang: Micromys-Gruppe
Gattung: Micromys
Art: Zwergmaus  (Micromys minutus)

Zwergmaus (Alpenzoo Innsbruck)

Die Zwergmaus ist eines der kleinsten Nagetiere überhaupt. Sie erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 55 bis 75 Millimetern, der Schwanz misst rund 50 bis 75 Millimeter. Ihr Gewicht beträgt 5 bis 7 Gramm. Ihre Oberseite ist rotbraun, in manchen Gebieten auch dunkelbraun. Die Unterseite ist vom Rücken scharf abgesetzt und weiß. Der ungewöhnlich lange Schwanz wird als Greifschwanz benutzt und ist zweifarbig. Die Ohren ragen aus dem Fell kaum hervor. Die Augen sind sehr klein und dunkelbraun. Der Schädel ist ebenfalls sehr klein; Zwergmäuse können sich durch Löcher von einem Zentimeter Durchmesser zwängen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tierportrait | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Portrait: Holländisches Haubenhuhn

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Kammhühner (Gallus)
Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
Unterart: Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Holländisches Haubenhuhn (Tierpark Köthen)

Statt Kamm trägt das Holländisches Haubenhuhn eine Haube aus Federn. Meist werden schwarze Hühner mit weißer Haube gezüchtet (Weißhaube schwarz). Blau-gesäumte Weißhauben gehören zu den Raritäten der Rasse. Die Farbenschläge Weißhaube weiß, Weißhaube gesperbert, Weißhaube schwarz-weißgescheckt und Schwarzhaube weiß sind im Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) und dem Europäischen Verband für Geflügel- und Kaninchenzucht ebenfalls anerkannt.
Mit etwa zwei Kilogramm zählen die Holländer Haubenhühner zu den kleinen Hühnerrassen. Die Hennen legen etwa 100 bis 140 Eier pro Jahr. Das Gewicht der Eier liegt zwischen 35/45 und 50 Gramm. Die Hähne sehen den Hennen recht ähnlich. Lediglich Schwanz, Haube und Beine sind fülliger. Diese Rasse ist zutraulich, pflegeleicht und lebhaft. Trotz der Haube besitzen sie ein recht gutes Sichtfeld; dennoch sollte die Haube einmal im halben Jahr geschnitten werden. Die Tiere vertragen sich gut mit anderen Hühnern und auch unter den Gockeln gibt es keine Streitigkeiten.

Mit dem Zwerg-Holländer Haubenhuhn existiert auch eine vom BDRG anerkannte Zwerghuhnrasse. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine Zwergform in den USA gezüchtet. In Deutschland wurden erstmals 1912 Zwerg-Holländer Haubenhühner im schwarzen Farbenschlag vorgestellt. Der Hahn wiegt 900 Gramm und die Henne 800 Gramm. Die Legeleistung beträgt ca. 100 Eier im Jahr. Heute ist die Zwergform sogar weiter verbreitet als die Großrasse und hat insgesamt 8 anerkannte Farbenschläge vorzuweisen.

Veröffentlicht unter Tierportrait | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Die Rhön

Die Rhön ist ein etwa 1500 km² großes Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Länder Bayern, Hessen und Thüringen. Der Großteil seines Kerngebietes, in Bayern jedoch auch Teile seiner nichtvulkanischen, südlichen Abdachung, liegen im rund 2433 km² großen Biosphärenreservat Rhön. Das Gebirge im äußersten Südosten des (hier länderübergreifenden) Osthessischen Berglandes ist überwiegend vulkanischen Ursprungs. Der höchste Berg der Rhön ist mit 950 m ü. NHN die im hessischen Bereich liegende Wasserkuppe, die auch der höchste Berg Hessens ist. Es befinden sich mehrere Skigebiete in der Rhön. Aber nicht nur für Wintersportler hat die Rhön einiges zu bieten. Selbst für diejenigen (wie mich), die weder große Sportler noch große Wanderer sind. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Greig Beck: Primordia (Rezension)

Als Ben Cartwright in sein elterliches Heim zurückkehrt, um den Tod seines Vaters zu betrauern, stößt er zufällig auf eine Reihe von kryptischen Briefen zwischen Arthur Conan Doyle und seinem Ur-Urgroßvater, welcher 1908 während einer Dschungelexpedition im Amazonas spurlos verschwand. Dieser Briefwechsel lässt den unglaublichen Schluss zu, dass die Expeditionen seines Ahnen dem berühmten Autor als Basis für seine fantastische Geschichte über eine vergessene Welt voller urzeitlicher Lebewesen diente. Ben stellt auf eigene Faust Nachforschungen an und erfährt von einem verschollenen Notizbuch, in dem sich eine Karte dieses Ortes befinden soll. Aber er ist nicht der Einzige, der hinter dieser Karte her ist – schließlich könnte die Existenz eines solchen Ortes alles infrage stellen, was die moderne Wissenschaft uns lehrte. Zusammen mit einer Gruppe von Freunden begibt sich Ben auf eine gefährliche Reise in die entlegensten Winkel Venezuelas. Dort, im tiefsten Dschungel und jenseits verschlungener Pfade, die nur den einheimischen Stämmen bekannt sind, entdecken sie ein verbotenes Reich, das angsteinflößender und gefährlicher ist, als sie es für möglich gehalten hätten: Primordia. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Igor Akimuschkin: Launen der Natur (Rezension)

Igor Akimuschkin

Igor Iwanowitsch Akimuschkin (1929–1993) war ein sowjetischer Zoologe, Naturforscher und einer der bekanntesten populärwissenschaftlichen Autoren der UdSSR. Nach seinem Biologiestudium an der Lomonossow-Universität in Moskau spezialisierte er sich auf Zoologie, insbesondere auf Kopffüßer und andere Meerestiere. Berühmt wurde er jedoch vor allem durch seine allgemeinverständlichen Bücher über die Tierwelt, in denen er wissenschaftliche Erkenntnisse spannend und anschaulich vermittelte. Seine Werke erschienen in zahlreichen Sprachen und begeisterten Generationen von Naturfreunden. Akimuschkin verband wissenschaftliche Genauigkeit mit erzählerischem Talent und trug wesentlich dazu bei, das Interesse an Biologie und Naturschutz zu fördern. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Peter Wohlleben: Bakterien (Rezension)

Die Bakterien (lateinisch Bacteria; Singular: das Bakterium, veraltend auch die Bakterie; von altgriechisch βακτήριον baktḗrion „Stäbchen“, Verkleinerungsform von βάκτρον báktron „Stab“), umgangssprachlich auch Bazillen (Singular Bazille; von Bazillus, geprägt 1872 von Hermann Cohn aus lateinisch bacillum, Verkleinerungsform von mit báktron urverwandtem und gleichbedeutendem baculum, vgl. aber Bazillen), bilden neben den Eukaryoten und Archaeen eine der drei grundlegenden Domänen, in die alle Lebewesen eingeteilt werden.
Bakterien sind wie die Archaeen Prokaryoten, das bedeutet, ihre DNA ist nicht in einem vom Cytoplasma durch eine Doppelmembran abgegrenzten Zellkern enthalten wie bei Eukaryoten, sondern bei ihnen liegt die DNA wie bei allen Prokaryoten frei im Cytoplasma, und zwar zusammengedrängt in einem engen Raum, dem Nucleoid (Kernäquivalent).
Und was bringt nun einen Autor (Peter Wohlleben), den man sonst mit Wald und Tieren in Verbindung bringt (z. B. hier), dazu ein Buch über Bakterien zu schreiben? ich weiß es nicht, aber ich kann sagen, dass es ihm gelungen ist. Und es ist kein Sachbuch, dass den Leser mit grampositiven und gramnegativen, fakultativ oder obligat aeroben oder anaeroben Bakterien erschlägt. Es ist ein Buch für jedermann, und obwohl es kein Thriller ist … manchmal braucht man doch starke Nerven, denn es kann schon sehr eklig werden.
Und Bakterien sind überall, man kann ihnen nicht entkommen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Peter und Lisa Fretwell: Das kleine Buch der Pinguine (Rezension)

Was macht ein Pinguin auf der Baustelle?
Er friert den Beton ein. 🐧

Warum tragen Pinguine keinen Geldbeutel?
Weil sie alles auf die Eis-Karte zahlen. ❄️💳

Wie nennt man einen Pinguin mit Sonnenbrand?
Ein Heißsporn.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

TTT: 10 Bücher, deren Titel unterschiedliche Farben haben

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Top Ten Thursday | 10 Kommentare