Das Archiv – Eine Erklärung

An 25.05.2018 ist der Blog umgezogen.
Beiträge, die vor diesem Datum geschrieben wurde (ausgenommen Galerien, Zoovorstellungen und Rezensionen) findet man in der Kategorie ARCHIV

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Portrait: Schwarzbrauen-Mückenfresser

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Schreivögel (Tyranni)
ohne Rang: Tracheophone Schreivögel (Furnariida)
Familie: Mückenfresser (Conopophagidae)
Gattung: Pittasoma
Art: Schwarzbrauen-Mückenfresser (Pittasoma rufopileatum)

Schwarzbrauen-Mückenfresser (John Gerrard Keulemans)

Schwarzbrauen-Mückenfresser erreichen ausgewachsen Größen zwischen 16 und 18 cm, das Gewicht liegt bei 96 bis 97 g. Ihr Körperbau erinnert mit langen, dünnen Beinen, einer aufrechten Haltung und kurzen Schwänzen und Flügeln eher an einen Ameisenpitta, zu denen sie in der Vergangenheit auch lange gezählt wurden. Der schwarze Schnabel ist gerade und kräftig gebaut, die obere Mandibel endet in einem kleinen, abwärtsgerichteten Haken, der das Halten der Beute erleichtert. Hinsichtlich der Gefiederfärbung liegt bei der Art ein leichter aber erkennbarer Sexualdimorphismus vor. Darüber hinaus existieren recht ausgeprägte individuelle Unterschiede, auch zwischen Angehörigen derselben Unterart. Bei männlichen Vögeln zeigt sich an Rücken, Bürzel und Schulterfedern eine olivbraune Grundfärbung, die von einer schwarzen Musterung durchzogen ist, was dem Bereich ein breit gestreiftes oder geschupptes Aussehen verleiht. Die Flügel sind beiderseits etwas dunkler braun gefärbt als der Rücken, an den Arm- und Handdecken sowie den Schirmfedern findet sich jeweils ein kleiner, weißer bis gelbbrauner Fleck. Die sehr kurzen Steuerfedern sind ähnlich gefärbt wie die Flügel, besitzen jedoch keine Markierungen. Haube und Stirn sind in einem leuchtenden Rotbraun gefärbt, der untere Gesichtsbereich und die Seiten des Halses sind eher cremefarben bis hellbraun und wirken leicht verwaschen. Getrennt werden diese beiden Bereiche durch einen breiten Streifen in kräftigem Schwarz, der sich von den Zügeln über die Augen bis in den Nacken erstreckt. An der Vorderseite ist das Gefieder von einheitlich weißer Grundfarbe, die von einer breiten, schwarzen Sperberung unterbrochen wird. Zu den Seiten und besonders an der Kehle und den Unterschwanzfedern geht das Weiß oftmals langsam in Cremetöne über. Die unbefiederten Beine und Füße sind grau gefärbt, wobei gelegentlich leicht bläuliche Akzente zu sehen sind. Die Iris des Auges ist schokoladen- bis rotbraun gefärbt. Weibliche Exemplare können recht einfach anhand des weniger kräftig schwarzen und von weißen Tupfern durchzogenen Überaugenstreifs von ihren männlichen Artgenossen unterschieden werden. Die bräunlichen Bereiche des Kopfes sind ebenfalls weniger auffällig gefärbt, besonders die Ohrdecken und Halsseiten gehen eher ins rötliche. An der Vorderseite ist die dunkle Musterung weniger kräftig und nicht so klar ausgeprägt wie bei den Männchen. Außerdem geht die Grundfärbung des Gefieders in diesem Bereich tendenziell stärker ins cremefarbene. Die Flecken an den Deckfedern des Flügels sind kleiner und dunkler und damit insgesamt weniger auffällig als beim Männchen. Weiterlesen

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Portrait: Eistaucher

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seetaucherartige (Gaviiformes)
Familie: Seetaucher (Gaviidae)
Gattung: Seetaucher (Gavia)
Art: Eistaucher (Gavia immer)

Eistaucher (von Wright)

Der Eistaucher ist der Nationalvogel Kanadas. Auch die kanadische Provinz Ontario und der US-Bundesstaat Minnesota haben ihn zu ihrem Symbol ausgewählt. Er ist auf der kanadischen Ein-Dollar-Münze abgebildet. Diese Münze wird nach dem englischen Namen des Eistauchers (Common Loon) „Loonie“ genannt.

Der Eistaucher ist nach dem Gelbschnabeltaucher die zweitgrößte Art der Gattung Gavia. Er erreicht eine Körperlänge von 73–88 cm und eine Spannweite von 122–148 cm. Die Tiere wiegen 3,6–4,5 kg und sind damit etwa so schwer wie eine Graugans. Weiterlesen

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Portrait: Rostbauchamazilie

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Amazilia-Kolibris (Amazilia)
Art: Rostbauchamazilie  (Amazilia amazilia)

Rostbauchamazilie (John Gould)

Die Rostbauchamazilie erreicht eine Körperlänge von etwa 9 bis 10 cm, wobei der rote Schnabel mit schwarzer Spitze ca. 18 bis 21 mm ausmacht. Der Kopf und der Rücken glänzen metallisch grün, wobei die Oberflügeldecken etwas matter und dunkler sind. Die Schwungfedern sind braun mit leichtem Kupferstich. Der Bürzel und die Oberschwanzdecken sind rostrot. Die Kehle glitzert bläulich grün. Die Brust, der Bauch und die Unterschwanzdecken sind rostrot, wobei die Unterschwanzdecken weiß gesäumt sind

Die Vögel bewegen sich vorwiegend in Wüstengestrüpp, in Buschland, in Laubwäldern und in den Gärten der Tiefebenen.Meist sind sie nur in Höhen unter 1000 Meter, regional aber auch bis zu 2400 Meter zu finden. Wenngleich sie trockene Gebiete zu bevorzugen scheinen, kommen sie gelegentlich auch in feuchteren Gebieten vor. Weiterlesen

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Steckbrief Wildpark Schwarze Berge

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4. Zooreise 2022 – Tag 8: Walsrode und Hannover

Am heutigen Tag waren nicht viele Zoobesuche geplant, eigenglich nur der Erlebniszoo Hannover und der Weltvogelpark Walsrode, der, wie die Erfahrung gezeigt hat doch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, aber ich finde, dass sich ein Besuch immer lohnt.
Tatsächlich haben wir den Plan auch umgesetzt, wenn auch anders als geplant.
Am Vorabend habe ich eine scheinbar interessante Veranstaltung gefunden: Abendspaziergang deluxe. Und da es noch Karten gab habe ich „zugeschlagen“. Deshalb sah der geänderte Plan vor erst nach Walsrode zu fahren und dann nach Hannover, um den Zoo noch vor dem Abendspaziergang zu durchwandern. Wie naiv man doch sein kann… Weiterlesen

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TTT: Deine 10 buchigen Highlights aus dem ersten Halbjahr 2022

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Bruno Schlatter: Gwendolin – Die Abenteuer eines kleinen Heugümpers (Rezension)

Das liebevoll fotografierte Buch »Gwendolin« überrascht mit der abenteuerlichen Geschichte eines frisch geschlüpften Heugümpers, der auf der Reise zum Grosssein seine kleine Welt entdeckt. Gwendolin lernt unter anderem einen klugen Schmetterling kennen, ein etwas eitles Taubenschwänzchen und eine Libelle, die eine veritable Stinklaune hat.
Anhand des Covers konnte ich zumindest erahnen, dass ein Heugümper ein Grashüpfer ist. Als Deutscher (Bayer) war mir das Wort nicht geläufig und ich hätte das Wort auch eher nach Österreich versetzt. Aber … Gümper ist wohl eine Schweizer Bezeichnung. Weiterlesen

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Nicklas Brendborg: Quallen altern rückwärts (Rezension)

Verglichen mit anderen Erdbewohnern dauert ein Menschenleben nur einen Wimpernschlag: Kalifornische Redwoods können fünftausend Jahre alt werden, einige Quallenarten kehren ihren Alterungsprozess um und manche Bakterien sind sogar unsterblich.
Molekularbiologe Nicklas Brendborg nimmt die Leser:innen mit in die entlegensten Winkel der Welt und die modernsten Forschungslabors; unterwegs zu den ältesten Menschen, zu Zombiezellen und zu Experimenten, die unsere grundlegenden Vorstellungen vom Leben auf den Kopf stellen.
Dabei geht Brendborg einer zentralen Frage der Menschheit nach: Wie kann ein langes und gesundes Leben gelingen?
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Armin Six/Robert Höck: Happy Huhn – Das Hühnerrassenbuch 1 (Rezension)

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Steckbrief: Tierpark Hagenbeck

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