Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Das Totenkopfäffchen in Brehms Tierleben

Totenkopfaffe (Brehms Tierleben)

Diese, das Todtenköpfchen (Pithesciurus sciureus, Simia, Cebus und Saimiris sciureus, Simia morta, Lemur leucopsis), ist durch seine niedliche Gestalt und die schöne angenehme Färbung ebenso ausgezeichnet wie durch die Zierlichkeit der Bewegungen und durch seine Heiterkeit. Es kann einer der schönsten aller neuweltlichen Affen genannt werden. Sein etwas abschreckender deutscher Name entspricht keineswegs dem wahren Ausdrucke seines Kopfes; das Thier verdankt jenen vielmehr nur einer höchst oberflächlichen und bei genauer Vergleichung sofort verschwindenden Aehnlichkeit. Das sehr schlank gebaute Todtenköpfchen hat einen sehr langen Schwanz; sein feiner Pelz ist oben röthlich schwarz, bei recht alten aber lebhaft pomeranzengelb, an den Gliedmaßen grau gesprenkelt und an der Unterseite weiß. Bisweilen herrscht die graue Farbe vor; manchmal erscheint der Kopf kohlschwarz, der Leib zeisiggelb mit schwarzer Sprenkelung, und die Gliedmaßen sehen dann goldgelb aus. Die Gesammtlänge beträgt ungefähr 80, die Schwanzlänge 50 Centim. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Tierpark + Fossilium Bochum 07.08.2020
Erfolgreiche Erstnachzucht bei seltenen Ibisvögeln/Die Waldrappe im Bochumer Tierpark haben Nachwuchs
Vor drei Jahren zogen vier Waldrappe in den Tierpark + Fossilium Bochum. Für die Artenschutzarbeit des Bochumer Zoos war der Einstieg in die Haltung und gleichsam in das begleitende Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der Ibisvögel ein wichtiger Schritt. In diesem Sommer gelang nun erstmals die Nachzucht der bedrohten Vogelart. Vier Wochen nach dem Schlupf ist der Jungvogel bereits ordentlich gewachsen und trägt schon ein dichtes, schwarzes Federkleid. Noch wird der Nachwuchs von beiden Eltern versorgt, bis er lernt, selbstständig Nahrung zu sich zu nehmen. „Uns macht es sehr stolz zu sehen, wie gut die Aufzucht des Jungvogels durch die Elterntiere klappt. Es war uns sehr wichtig, den jungen Eltern dafür viel Freiraum zu lassen, um Erfahrungen zu sammeln und nur im Notfall einzugreifen. Dies war zum Glück nicht nötig: Das Küken entwickelt sich wie es soll. Dies ist es ein positives und richtungsweisendes Zeichen für die Waldrappzucht hier im Bochumer Tierpark“, fasst Ralf Slabik erfreut zusammen. Waldrappe zeichnen sich durch ein sehr auffälliges Erscheinungsbild aus. Ihr prächtiges schwarzes, grün-violett schimmerndes Gefieder steht dabei im Kontrast zu ihrem kahlenKopf, der von langen Schopffedern eingerahmt ist. Bei Jungvögeln ist der Kopf hingegen noch grau befiedert. Ebenfalls charakteristisch sind der rote, gekrümmte und schmale Schnabel sowie die hellen Beine, die aus dem schwarzen Federkleid herausragen. Waldrappe sind gesellige Tiere und pflegen ausgiebige Begrüßungsrituale. So sind auch aus der Bochumer Voliere gerade während der Jungtieraufzucht laute „Schlürfgeräusche“ – ähnlich der Trinkgeräusche mit einem Strohhalm – zu vernehmen, die die bizarren Vögel von sich geben. Bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde der einst heimische Waldrapp aufgrund starker Bejagung in Europa vollständig ausgerottet. Noch heute zählt er zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit. Dank der Bemühungen der Zoogemeinschaft durch übergreifende Zuchtprogramme konnte mittlerweile jedoch eine stabile Reservepopulation aufgebaut werden. Mithilfe angegliederter Auswilderungs- bzw. Wiederansiedlungsprojekte haben sich außerdem bereits kleinere Kolonien z.B. in Süddeutschland und Österreich gebildet. Weiterlesen

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Der Mohrenmaki in Brehms Tierleben

Mohrenmaki (Brehms Tierleben)

Unter diesen mag zunächst der Akumba der Antanuaren und Sakalaven, unser Mohrenmaki (Lemur macaco, L. niger, L. leucomystax), erwähnt sein, weil gerade er uns neuerdings belehrt hat, wie außerordentlich verschieden die beiden Geschlechter einer und derselben Makiart sein können. Das Männchen, welchem der Name Mohrenmaki (Lemur niger) zuertheilt wurde, ist mehr oder weniger reinschwarz, nur bei einzelnen Stücken und zwar vorzugsweise auf den Rumpfseiten und an den Gliedern rothbraun überflogen oder aber am Schwanze mit einigen weißlichen Haaren zwischen schwarzen gezeichnet; das Weibchen dagegen, welches von Bartlett unter dem Namen Weißbartmaki (Lemur leucomystax) als besondere Art aufgestellt wurde, ändert mehr oder weniger ab, obwohl auf der Oberseite ein bald helleres, bald dunkleres, auf der Rückenmitte zuweilen in Purpurrothbraun übergehendes Rostfarb vorherrscht, und Wangen, Füße und Schwanz in der Regel weißlich und nur ausnahmsweise rostfarben aussehen. Auch zeigt der Oberkopf, welcher bei den meisten Stücken weiß gefärbt ist, nicht selten einen grauen oder schwärzlichen Anflug, welcher unter Umständen sehr lebhaft werden kann, und lichtet ein großer, schwarzer Fleck am Hinterkopfe manchmal sich bis zu Rostgelb. Der Augenstern ist bei beiden Geschlechtern bräunlich orangefarben. Die Größe des Thieres kommt der der Verwandten ungefähr gleich. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

03.08.2020, Eberhard Karls Universität Tübingen
Ein Riesenkranich aus dem Allgäu
Forschungsteam beschreibt rund elf Millionen Jahre alten Vogelschädel von der Fundstelle Hammerschmiede als frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa
Den Schädel eines sehr großen Kranichs haben Frankfurter und Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der mehr als elf Millionen Jahre alten Fossilienfundstelle Hammerschmiede im Allgäu, Bayern, entdeckt und beschrieben. Es handelt sich um den frühesten Nachweis eines solch großen Kranichs in Europa. Insgesamt ähnele das Fossil dem Schädel des heutigen, sehr langschnäbeligen Sibirischen Kranichs, berichten Dr. Gerald Mayr vom Forschungsinstitut Senckenberg Frankfurt sowie Thomas Lechner und Professorin Madelaine Böhme vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen. Die Fundstelle Hammerschiede hatte Ende letzten Jahres durch die Entdeckung des zweibeinigen Menschenaffen Danuvius guggenmosi mit dem Spitznamen ‚Udo‘ Schlagzeilen gemacht. Der neu entdeckte Kranich dürfte der größte Vogel zu dessen Lebzeiten gewesen sein.
Unter den zahlreichen Überresten von Tieren aus der Fundstelle Hammerschmiede stammen viele Fossilien von Vögeln. Erst kürzlich hatte dasselbe Forschungsteam Fossilfunde von tropischen Schlangenhalsvögeln beschrieben. Heute kommt in Europa nur eine einzige Kranichart vor, der Eurasische Kranich. „Fossilfunde zeigen, dass es in der Vergangenheit viel mehr Kranicharten gegeben haben muss“, sagt der Studienleiter Gerald Mayr. „Allerdings stammen die meisten Belege aus dem Mittelmeergebiet, während Nachweise aus Mitteleuropa sehr spärlich sind.“ Weltweit gibt es heute 15 Kranicharten.
Hinweise auf einen Lebensraum am Süßwasser
Der neue Fund aus der Hammerschmiede ist ein Schädel einer ungewöhnlich großen Art, deren Gesamthöhe den größten heutigen Kranichen, dem asiatischen Saruskranich und dem afrikanischen Klunkerkranich, entspricht. „Beide Arten erreichen mit 1,75 Meter Körperhöhe die Größe eines erwachsenen Menschen und haben Flügelspannweiten von 2,6 bis 2,8 Metern“, sagt Mayr. Damit sei der Hammerschmiede-Kranich, der vor rund elf Millionen Jahren lebte und noch keinen wissenschaftlichen Namen hat, um 75 Prozent grö-ßer als sein Zeitgenosse ‚Udo‘, das Skelett des männlichen Danuvius. Der neu entdeckte Kranich stehe möglicherweise am Beginn der Evolution der Echten Kraniche. „Um eine sicherere stammesgeschichtliche Einordnung vornehmen zu können, benötigen wir weitere Funde aus dem Skelettapparat“, ergänzt Mayr.
Der Schnabel des Fossils ist deutlich länger als der heutiger europäischer Kraniche. Lang-schnäbelige Kraniche, wie der heutige Sibirische Kranich, sind vorwiegend Vegetarier. Sie ernähren sich von Wurzeln und Rhizomen von Wasserpflanzen, die sie mit den Schnäbeln ausgraben. „Der Schnabel des Hammerschmiede-Kranichs deutet darauf hin, dass er am offenen Süßwasser lebte. Solche Lebensräume waren damals vor Ort vorherrschend“, sagt der Grabungsleiter Thomas Lechner. Er hofft, auch in diesem Jahr wieder Ausgrabungen an der Fundstelle durchführen zu können. „Der Fund ist ein weiterer Beleg für die im internationalen Maßstab herausragende Bedeutung der Fundstelle Hammerschmiede für die Wissenschaft“, ergänzt Madelaine Böhme, die Leiterin des Forschungsprojekts.
Originalpublikation:
Gerald Mayr, Thomas Lechner, Madelaine Böhme: A skull of a very large crane from the late Miocene of Southern Germany, with notes on the phylogenetic interrelationships of extant Gruinae. Journal of Ornithology, https://doi.org/10.1007/s10336-020-01799-0 Weiterlesen

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Portrait: Weißbart-Schattenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Unterfamilie: Eremiten (Phaethornithinae)
Gattung: Schattenkolibris (Phaethornis)
Art: Weißbart-Schattenkolibri (Phaethornis hispidus)

Weißbart-Schattenkolibri (John Gould)

Der Weißbart-Schattenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 13,0 bis 14,0 cm, bei einem Gewicht von ca. 4,0 bis 6,0 g. Der Oberkopf, die Wangen und die Halsseiten sind graubraun, der Rücken und die Flügeldecken bronzegrün. Der Überaugen-, der Bart- und der Kinnstreif, sowie die Bauchmitte sind weißlich bzw. mehr oder minder grauocker verwaschen. Die Flügel sind schwärzlich purpurn. Die schwärzlichen Schwanzfedern haben weiße Spitzen. Die mittleren Steuerfedern sind an den Wurzeln grünlich und haben lange weiße Spitzen. Der Oberschnabel ist schwarz, der Unterschnabel gelb mit schwarzen Spitzen. Die Füße sind braun. Die Unterschwanzdecken haben graue Säume. Das Weibchen hat kürzere Flügel und einen etwas gebogeneren Schnabel. Jungvögel unterscheiden sich durch ockerfarbene Säume an den Unterschwanzdecken.

Der Weißbart-Schattenkolibri ernährt sich wie andere Kolibris von Nektar. Ebenso ernährt er sich von kleinen Arthropoden. Als Trapliner fliegt er regelmäßig in rascher Folge ganz bestimmte verstreute Blüten an.

Die Brutzeit ist nur örtlich bekannt. Aus Kolumbien gibt es Berichte über Brutaktivitäten im Juni. Daten über Gonadenaktivitäten weisen darauf hin, dass er im Juni, August und von Dezember bis April in Kolumbien, im Dezember in Ecuador, von Juli bis Dezember in Peru und von Juli bis September in Bolivien brütet. Das kegelförmige Nest befestigen die Tiere an der Unterseite eines langen hängenden Blattes. Das Gelege besteht aus zwei weißen Eiern. Nach 20 bis 22 Tagen werden die Nestlinge flügge.

Der Gesang besteht aus einer fortgesetzten Serie heller sip Töne, die der Vogel in einer Frequenz von einem Ton pro 1,5 Sekunden von sich gibt. Oft treffen sie sich an Leks, wo einige Männchen sich auf Ästen im Unterholz zusammenfinden und singen. Der Ruf klingt hier wie ein kurzes explosives pip.

Der Weißbart-Schattenkolibri bevorzugt die feuchten Tieflandgebiete meist in überflutetem Habitat. So bewegt er sich an Flüssen, in Várzea und Übergangswäldern. Seltener ist er in Sekundärvegetation, Helikonien bzw. Bambus Dickicht, Sumpfwäldern und Plantagen anzutreffen. Außerhalb der feuchten Tieflandgebiete findet man ihn in eher feuchten Gebieten wie Galeriewälder, Campos cerrados, Llanos und laubabwerfende Wälder. Sein Vorkommen ist hauptsächlich in den Tiefebenen, doch kann er in den peruanischen Anden in Höhenlagen bis 1200 Meter vorkommen.

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Portrait: Grüner Schattenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Unterfamilie: Eremiten (Phaethornithinae)
Gattung: Schattenkolibris (Phaethornis)
Art: Grüner Schattenkolibri  (Phaethornis guy)

Grüner Schattenkolibri (John Gould)

Der Grüne Schattenkolibri erreicht bei einem Körpergewicht von lediglich ca. 6,3 g eine Körperlänge von etwa 13,5 cm. Der lange gebogene Schnabel ist überwiegend rötlich nur der Unterschnabel hat eine kleine schwarze Spitze. Die Oberseite des Männchens ist dunkel grün mit einem blaugrünen Bürzel. Die Unterseite ist rußig grün wobei der zentrale untere Bereich gräulich ist. Die Gesichtsmaske ist dunkel. Der Hinteraugen-, Wangen- und zentrale Kehlstrich heben sich mit ihrer hellen gelbbraunen Färbung davon ab. Das zentrale paar der Steuerfedern sind länger und weiß gefleckt. Die Weibchen sind sehr ähnlich, wirken aber matter und sind mehr rußgrau gefärbt im unteren Bereich. Der Schnabel und die zentralen Steuerfedern sind im Durchschnitt etwas länger als beim Männchen.

Sie gelten als kesse und neugierige Kolibris. Als Trapliner fliegen sie regelmäßig in rascher Folge ganz bestimmte Blüten in den unteren Straten an, die auch weit auseinanderliegen können. Dabei scheuen sie sich auch nicht Menschen, insbesondere mit roter Kleidung, oder neue Nektarquellen, die zufällig ihren Weg kreuzen zu untersuchen. Sie pausieren einige Sekunden vor Blüten mit hohem Nektarertrag, wie Helikonien, Ingwergewächse, Passionsblumen und anderen Hahnenfußgewächsen, die sie schließlich mit wackelndem Schwanz anstechen. Im Gegensatz zum Westlichen Langschwanz-Schattenkolibri, der ein sehr ähnliches Verhalten an den Tag legt, fliegen sie auch blühende Epiphyten in den Baumkronen an. Die Futterstellen können bis zu einem Kilometer auseinanderliegen. Neben Nektar ernähren sie sich von Spinnen und Insekten. An ihren Balzplätzen singen sie.

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Portrait: Binden-Zwergschattenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Unterfamilie: Eremiten (Phaethornithinae)
Gattung: Schattenkolibris (Phaethornis)
Art: Binden-Zwergschattenkolibri (Phaethornis griseogularis)

Binden-Zwergschattenkolibri (John Gould)

Der Binden-Zwergschattenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 8,0 bis 10,0 cm, bei einem Gewicht der Männchen von ca. 1,8 bis 2,5 g und der Weibchen 1,9 bis 3,0 g. Die Oberseite ist bronzegoldgrün, der Hinterrücken dunkel rotbraun. Die Kehle ist grau, die Ohrdecken schwarzbraun begrenzt durch gelbbraune Oberaugen- und Bartstriche. Die Unterseite ist hell ockerrotbraun. An der Brust findet sich eine mehr oder minder deutlicher schwarzer Fleck bzw. Binde. Die Flügel sind schwärzlich purpurn. Die schwärzlich bronzegrünen mittleren Steuerfedern haben 7 mm lange grauweiße Spitzen. Die seitlichen Schwanzfedern haben ockerbraune Spitzensäume. Der Oberschnabel ist schwarz, der Unterschnabel gelb mit schwarzer Spitzenhälfte. Der Schnabel ist leicht gebogen. Die Füße sind gelb. Er ähnelt sehr dem Streifenkehl-Schattenkolibri (Phaethornis striigularis), von dem er sich vor allem durch die hervorgehobenen Handschwingen und das markante graue Band auf der Oberseite der zentralen Steuerfedern, deren schwärzlichen Basis und den weißen Flecken unterscheidet. Jungvögel ähneln den Weibchen. Weiterlesen

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Und noch mehr Eindrücke von Thüringen … im Kleinformat

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