Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Michael Gantenberg: Urlaub mit Esel (Rezension)

Weil seine Frau das so möchte, fährt der Lehrer Björn Keppler in diesem Jahr nicht mit ihr in den Italien-Urlaub, sondern wandert mit einem Esel durch die Uckermark. Der Esel namens Friedhelm möchte oft eher nicht so wie Björn, und Björn wäre lieber woanders. Was hat seine Frau sich nur dabei gedacht? Und wie viel Tier verträgt die Liebe – beziehungsweise umgekehrt?
Es klingt wie unterhaltsame Sommerlektüre.  Ein bisschen Aussteigerromantik gepaart mit Roadmovie. Und immer dabei: Ein Esel.
Es hätte witzig sein müssen, und vielleicht ist Urlaub mit Esel auch witzig gedacht, aber … wenn es mehr Seiten gewesen wären hätte ich abgebrochen. Die Witze sind nicht lustig, jedenfalls konnte ich nicht darüber lachen, der Esel kommt (für meinen Geschmack zu kurz, da ist der Esel bei Stevenson ja noch präsenter) und die beteiligten Personen (egal ob Björn, die Hauptperson, oder alle anderen Nebencharaktere) haben (wie das ganze Buch) schnell genervt. Wer Humor erwartet, wird enttäuscht, wer Tiefe erwartet, wird enttäuscht, wer einen Reisebericht durch die Uckermark erwartet wird ebenfalls enttäuscht. Ich war noch nie in der Uckermark (soweit ich weiß und wenn, dann nur auf der Durchreise und nicht bewusst) und kann nicht beurteilen, ob der Schlag Mensch der dort lebt, so ist wie in dem Buch beschrieben. Aber wie gesagt: Ich hätte das Buch abgebrochen, wenn es dicker gewesen wäre. Es beginnt sehr schnell zu nerven. Leider … Potential für eine unterhaltsame Geschichte wäre vorhanden gewesen … Es beruht nicht einmal auf wahren Begebenheiten, es ist ein fiktives Buch. Muss man nicht lesen (oder anders ausgedrückt: Ein Buch, das man getrost ignorieren kann).

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Douglas Adams/Mark Carwardine: Die letzen ihrer Art (Rezension)

Früher ist Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ gefahren. Jetzt unternimmt er mit dem Zoologen Mark Cawardine eine Reise rund um den Globus, zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten des Planeten Erde, zu der Drachenechse von Komodo, zum größten und fettesten Papagei der Welt auf Neuseeland und zu den hörgeschädigten Delphinen des Yangtse.
Das Konzept des Buchs geht ursprünglich auf ein Projekt des World Wildlife Fund und der britischen Wochenzeitung The Observer zurück, für das renommierte Autoren Reportagen über seltene Tierarten verfassten. Adams reiste 1985 nach Madagaskar, um über die seltene Lemurenart Fingertier (Aye-Aye) zu berichten, und schloss dort Freundschaft mit dem Zoologen Carwardine, der damals für den WWF arbeitete.
Aus der gemeinsamen Arbeit entstand die Idee für ein eigenes Projekt, das zunächst als Fernsehserie konzipiert wurde. Aus finanziellen Gründen entschieden sich Adams und Carwardine dann jedoch für die Produktion einer Hörfunkserie für den britischen Sender BBC, die in sechs Folgen im Oktober und November 1989 ausgestrahlt wurde. Eine Urfassung der Folge über das Aye-Aye war schon 1985 als zehnminütiger Kurzbeitrag gesendet worden.
Zeitgleich zur Serie erschien das gleichnamige Buch, das eigentlich als Kompendium gedacht war, inhaltlich allerdings teilweise deutlich von den Radio-Beiträgen abweicht. So fehlt im Buch vor allem der Beitrag über das Amazonas-Manati, weil Adams nach eigenen Angaben nicht rechtzeitig mit der Bearbeitung fertig wurde. Weiterlesen

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Dénes Balázs: Galapagos (Rezension)

Inzwischen habe ich das Gefühl ein kleiner Galapagos-Experte zu sein. Anhand diverser Bücher zur Galapagos-Affäre sind mir einige geschichtliche Vorgänge und Personen sehr vertraut geworden. Und natürlich gibt es dann noch die vielfältige Tierwelt (von denen die Meerechsen und die Schildkröten wohl die bekanntesten sind).

Dénes Balázs schrieb 1973 sein Buch GALAPAGOS (das 1975 deutsch übersetzt wurde). Darin beschreibt er seine Erfahrungen mit den Inseln und seine Zeit auf der Forschungsstation auf Santa Cruz. Natürlich hat sich seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verändert, aber es ist interessant einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Da tauchen Namen auf, die (meiner Meinung nach) offensichtlich in der Versenkung verschwinden (wie z. B. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der Maßgeblich an der Entstehung der Forschungsstation beteiligt war) und die Beteiligten der Galapagos-Affäre, von denen Margaret Wittmer damals noch gelebt hat.
Unterhaltsam und informativ (und leider teilweise veraltet wenn es nicht gerade um geschichtliche Fakten geht) beschreibt Balázs Land und Leute.
Ergänzt wird das geschriebene Wort durch teilweise farbige Fotografien und zahlreiche Karten)

Interessierte an den Galapgos-Inseln und ihrer Geschichte (und den Schildkröten, die zu den Hauptakteuren des Buchs gehören, wenn man so etwas überhaupt sagen kann) werden an diesem Buch ihre Freude haben. Und da es nur noch antiquarisch erhältlich ist, ist es auch sehr erschwinglich zu bekommen.

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7. Zooreise 2019: Tag 3 – Weimar 2 (Ohne Goethe geht’s wohl nicht)

Ursprünglich waren Besuche im Thüringer Zoopark und in Memleben geplant, aber da wir gestern bereits in Erfurt waren, fuhren wir wieder nach Weimar, um die verpasste Stadtführung nachzuholen.
Danach sollte es nach Memleben gehen und abends erneut nach Jena ins Planetarium. Aber natürlich durfte vorher ein ausgiebiges Frühstück nicht fehlen. Dann ging es los. Weiterlesen

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Zoo Amersfoort

Auch Schilder können ein Zoohighlight sein, auch wenn man hier nur die nötigsten Informationen erhält:

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7. Zooreise 2019: Tag 2 – Weimar … auf Goethes Spuren (und Schiller war auch da …)

Der zweite Tag unserer Thüringenreise und der zweite Tag der Thüringencardnutzung stand ganz im Zeichen von Weimar. Zumindest war das so vorgesehen.
Geplante Besuche: Fürstengruft, Weimarer Haus, Museum für Ur- und Frühgeschichte. Und ab 14 Uhr eine Stadtführung.
Abends wollten wir ins Planetarium in Jena.
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los. Weiterlesen

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Zoo Planckendael

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Ausgestorbene Vögel (Spätquartäre Avifauna) 4

Sylviornis neocaledoniae war ein großer, flugunfähiger Vogel, der den Großfußhühnern nahesteht. Er lebte, ebenso wie eine weitere Art der Großfußhühner, auf Neukaledonien und der nahegelegenen Île des Pins, mindestens bis vor etwa 3000 Jahren, als die ersten Menschen dort siedelten. Seine Überreste wurden in den Ablagerungen menschlicher Siedlungsplätze gefunden.
Sylviornis neocaledoniae wurde zuerst für einen Ratiten gehalten, bis eine vollständigere Sammlung an Knochen nahelegte, dass es sich um ein Großfußhuhn handelte. Dies wurde allerdings ebenfalls angezweifelt, da er sich erheblich von anderen Großfußhühnern unterscheidet. Inzwischen wird Sylviornis als einziger Vertreter der Familie Sylviornithidae geführt.
Er war etwa 1,2 bis 1,6 Meter groß und wog etwa 40 Kilogramm.
Es wird angenommen, dass Sylviornis die über 400 10 bis 50 Meter breiten und 50 bis 80 Zentimeter hohen Erdhügel baute, die in Neukaledonien als „tumuli“ bekannt sind, um darin seine Eier auszubrüten. Das Material wurde in der direkten Umgebung gesammelt und besteht aus kleinen Steinchen und Erde und einer Art Zement. Weiterlesen

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7. Zooreise 2019: Tag 1 – Zoos in Thüringen und mehr …

Bevor es im September zu einer längeren Zooreise gehen wird bot sich der 15. August als Ausrede und Gelegenheit für eine kleine Reise nach Thüringen, teilweise zur Nutzung der ThüringenCard. Geplant war eine Übernachtung in Gera (dem Novotel in dem wir schon einmal übernachtet hatten und dessen Zukunft ungewiss war … aber es gibt es noch und, soviel darf ich vorweg nehmen: Wir waren wieder sehr zufrieden.
Auf dem Weg nach Gera waren Besuche im Tierpark Suhl, dem Jagdhaus Gabelbach bei Ilmenau und dem Tierpark in Gotha geplant.
Alles sollte mit der Thüringencard abgedeckt werden, Eintrittsgelder waren an diesem Tag nicht geplant. Und so machten wir uns auf um Thüringen zu entdecken, zum wiederholten und bestimmt nicht letztem Mal. Weiterlesen

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Tierpark Herborn

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