Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

Veröffentlicht unter Archiv | Hinterlasse einen Kommentar

Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

14.10.2019, Veterinärmedizinische Universität Wien
Alles hat seinen Preis, auch der Winterschlaf
Viele Säugetiere überleben die kalte Jahreszeit indem sie Winterschlaf halten. Je tiefer die eigene Körpertemperatur, umso mehr Energie können Winterschläfer dabei einsparen. Was zwar grundsätzlich positiv ist, hat jedoch einen großen Haken: Niedrigere Temperaturen führen zu einem vermehrten Schrumpfen der Schutzkappen der Chromosomen – beträchtliche Schäden, die zum Tod der Zelle führen können und nur mit großem Energieaufwand wieder behoben werden können. Zu diesen Ergebnissen kam jüngst ein Forschungsteam der Vetmeduni Vienna im Rahmen einer soeben veröffentlichten Studie.
Während des Winterschlafes bei niedrigen Körpertemperaturen können Säugetiere ihren Energieverbrauch um mehr als 90% senken. Dies ist von großem Vorteil, wenn Energie in Form von Futter knapp ist. Der Winterschlaf bei derart drastischen Körpertemperaturen hat jedoch auch Nachteile wie das Schrumpfen der Telomere, den Schutzkappen von Chromosomen. In Experimenten mit Gartenschläfern und Siebenschläfern stellten Forscherinnen und Forscher der Vetmeduni Vienna nun fest, dass Tiere, die bei höheren Temperaturen überwintern, längere Telomere aufrechterhalten, aber auch mehr Energie verbrauchen. „Es scheint sich um einen Kompromiss zwischen der Beibehaltung intakter Telomere, also eine Investition in das Überleben der Zellen, und der Maximierung der Energieeinsparung durch Winterschlaf bei niedriger Körpertemperatur zu handeln,“ erklärt Julia Nowack, eine der ErstautorInnen der Studie. Sie arbeitet derzeit an der Liverpool John Moores University in Liverpool, Großbritannien.
Ein Kompromiss zwischen Energieeinsparung und Telomerschäden
Das Forschungsteam konnte in der Verkürzung der Telomere der beiden untersuchten Tierarten – Siebenschläfer und Gartenschläfer – die im Labor entweder bei 3° C oder 14° im Winterschlaf gehalten wurden, signifikante Unterschiede feststellen. Die Tiere, die bei 14° C Winterschlaf hielten, verbrauchten mehr Energie als die Tiere, die bei 3° C Winterschlaf gehalten hatten. Umgekehrt blieben jedoch die Telomere der Tiere bei 14° C weit besser erhalten. Diese neue Erkenntnis stützt die bereits bisher allgemein verbreitete Vermutung, dass Winterschlaf seinen Preis hat. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein tiefer Winterschlaf mit Kosten auf zellulärer Ebene verbunden ist, also einer verstärkten Verkürzung der Telomere, die von den Tieren aktiv und energetisch aufwändig ausgeglichen werden muss. Infolgedessen überschätzen die bisherigen wissenschaftlichen Annahmen vermutlich den Anteil an Energie, den Tiere durch tiefen Winterschlaf einsparen können“, so Julia Nowack.
Winterschlaf – eine evolutionäre Erfolgsstrategie mit gewissen Nachteilen
Der Winterschlaf ist ein Zustand anhaltender Inaktivität, der mit einer verringerten Stoffwechselrate und Körpertemperatur verbunden ist. Er gilt als die effizienteste Strategie zur Energieeinsparung bei Säugetieren und Vögeln. Trotz seiner vielen Vorteile wird zunehmend klar, dass der Winterschlaf auch mit Nachteilen verbunden ist, wie z. B. einer verminderten Immunfunktion, verlangsamten Reaktionen und erhöhtem oxidativen Stress. Denn häufiges Aufwachen aus dem Winterschlaf führt zu einem raschen Abbau der Energiereserven und die Hochregulierung des Stoffwechsels ist mit der Produktion von reaktiven Sauerstoffverbindungen verbunden, die über DNA-Brüche eine schnellere Verkürzung der Telomere verursachen.
Telomere – wichtige, stresssensible Endstücke der Chromosome
Telomere sind nichtkodierende, sich wiederholende DNA-Sequenzen am Ende von Chromosomen, die zusammen mit Telomer-assoziierten Proteinen den Abbau der kodierenden DNA während der Replikation verhindern. Die Telomerlänge wird häufig als Marker für die Alterung des Körpers verwendet. Telomere verkürzen sich nach jeder somatischen Zellteilung – der sogenannten Mitose –, aber die Verkürzung von Telomeren kann durch oxidativen Stress beschleunigt werden. Kann die Telomerlänge nicht wiederhergestellt werden, stirbt die Zelle schließlich ab. Während des Winterschlafes wird die Mitose bei niedrigen Temperaturen gestoppt und daher der Abbau der Telomere unterbrochen.
Wichtig auch beim Menschen
Die Telomere sind auch in der Humanmedizin von großer Relevanz. Beim Menschen ist aus Studien bekannt, dass chronischer Stress die Verkürzung der Telomere beschleunigt. Umgekehrt können Veränderungen des Lebensstils zu einer Verlangsamung der Verkürzung der Telomere führen und dadurch den Alterungsprozess der Zellen und damit auch des Gesamtorganismus positiv beeinflussen.
Service:
Der Artikel „Always a price to pay: hibernation at low temperatures comes with a trade-off between energy savings and telomere damage“ von Julia Nowack, Iris Tarmann, Franz Hölzl, Steve Smith, Sylvain Giroud und Thomas Ruf wurde in Biology Letters veröffentlicht.
https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsbl.2019.0466 Weiterlesen

Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Portrait: Großmazama

ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hirsche (Cervidae)
Unterfamilie: Trughirsche (Capreolinae)
Tribus: Eigentliche Trughirsche (Odocoileini)
Gattung: Spießhirsche (Mazama)
Art: Großmazama (Mazama americana)

Großmazama (Joseph Wolf)

Der Großmazama ist ein mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 90 bis 145 cm, einer Schwanzlänge von 12 bis 16 cm und einer Schulterhöhe von 60–80 cm einer der kleineren Vertreter aus der Familie der Hirsche. Das Körpergewicht der Einzeltiere beträgt ca. 30–35 kg, kann im Extremfall aber auch bis zu 65 kg erreichen. Weibliche und männliche Tiere zeigen keinen äußeren Geschlechtsdimorphismus. Das kleine Geweih der Tiere besteht nur aus zwei kurzen Spießen von etwa 10 cm Länge. Die Fellfärbung am Körper reicht von braun bis rotbraun. An der Halsinnenseite, der Kinnunterseite, dem Unterbauch sowie an der Innenseite der Beine sind die Tiere weiß gefärbt, im Gesicht und am Nacken grau. Am Nacken sind bei einigen Individuen dunklere Flecken vorhanden, ebenso wie eine dunkle Rückenlinie ausgebildet sein kann.
Vorkommen

Diese Art kommt in Südamerika östlich der Anden von Kolumbien und Venezuela im Norden bis nach Paraguay und das nördliche Argentinien im Süden vor. Sie ist auch auf Trinidad nachgewiesen, während sie auf Tobago ausgerottet wurde. Der Großmazama bevorzugt tropische Regenwälder und subtropische Wälder, kommt aber auch in Savannengebieten in der Nähe von Waldgrenzen vor.

Tagsüber hält sich der Großmazama, der außer in der Paarungszeit als Einzelgänger lebt, im dichten Unterholz versteckt. Hauptsächlich ist er während der Dämmerung oder Nacht aktiv. Einzelne Tiere unterhalten Eigenreviere von 50 bis 100 ha Größe, deren Ränder mit Urin und Kot markiert werden. Über die Sekrete verläuft auch die Hauptkommunikation der Tiere. Andere Markierungen erfolgen durch Reibung des Kopfes an der Rinde der Baumstämme. Ein Großteil der Wachzeit verbringt der Großmazama mit der Nahrungsaufnahme. Er ernährt sich von Gräsern, Laub, Früchten, Samen und Trieben verschiedenster Urwaldbäume. Untersuchungen in Suriname zufolge vertilgt er während der Regenzeit hauptsächlich Früchte, während der Trockenzeit aber eher Blätter.

Der Großmazama pflanzt sich ganzjährig fort. Er ist mit elf bis 13 Monaten geschlechtsreif. Territoriale Männchen werben um die Weibchen durch Hornkämpfe und Beißen. Die Tragzeit der Weibchen beträgt 200 bis 225 Tage, teilweise werden auch 240 Tage angegeben. In der Regel wird nur ein Jungtier geboren, dass etwa 1,8 kg wiegt und weiße Fellflecken aufweist. Die Jungtiere verstecken sich zuerst im Unterholz vor Feinden und begleiten die Mutter später bei der Nahrungssuche.

Zu ihren natürlichen Feinden zählen größere Greifvögel, Anakondas, der Jaguar und der Ozelot. Meist flüchtet der Großmazama in dichte Vegetation, verharrt aber auch teilweise in Starre. Als guter Schwimmer ist er auch befähigt, Fressfeinden durch Gewässer zu entkommen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Portrait: Pampashirsch

ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hirsche (Cervidae)
Unterfamilie: Trughirsche (Capreolinae)
Tribus: Eigentliche Trughirsche (Odocoileini)
Gattung: Ozotoceros
Art: Pampashirsch (Ozotoceros bezoarticus)

Pampashirsch (Richard Lydekker)

Mit einer Kopfrumpflänge von 110 bis 140 Zentimetern, einer Schulterhöhe von 70 bis 75 Zentimetern und einem Gewicht von 25 bis 40 Kilogramm ist der Pampashirsch verglichen mit europäischen Hirschen geradezu zierlich. Das Fell ist oberseits rötlichbraun und unterseits weißlich gefärbt. Jede der Geweihstangen des Männchens hat drei Enden.
Das Verbreitungsgebiet umfasst Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay; es überschneidet sich mit dem des Sumpfhirsches, doch der Pampashirsch bevorzugt Savannen mit trockenem Grund. Auch landwirtschaftlich genutzte Felder sind zum Lebensraum des Pampashirsches geworden.

Pampashirsche leben in kleinen Gruppen von durchschnittlich fünf Tieren. Wenn das Nahrungsangebot günstig ist, vereinigen sich diese Gruppen manchmal zu losen Verbänden von bis zu fünfzig Tieren, die aber bei Tagesende wieder auseinandergehen. Für gewöhnlich ist der Pampashirsch tagaktiv, in von Menschen besiedelten Gegenden sind aber manche Tiere dämmerungs- und nachtaktiv geworden. Zur Brunstzeit kämpfen männliche Pampashirsche um die Weibchen. Nach einer Tragzeit von sieben Monaten bringen weibliche Pampashirsche ein einzelnes Kitz zur Welt, das bei der Geburt gefleckt ist.

Der Pampashirsch war einst eines der häufigsten Tiere der Grassteppen Argentiniens und Uruguays, der Pampa. Für die indianischen Völker im südlichen Südamerika soll seine Rolle der des nordamerikanischen Bisons für die dortigen Indianer vergleichbar gewesen sein. Mit der Besiedlung Argentiniens durch die Europäer ging dem Pampashirsch der Lebensraum verloren. Um Platz für Weidegründe für ihre Schafherden zu machen, wurden Pampashirsche von den Siedlern massenhaft abgeschossen. Von der IUCN wird der Pampashirsch trotzdem nur als gering gefährdet (near threatened) eingestuft. Die einst in der argentinischen Pampa verbreitete Unterart Ozotoceros bezoarticus celer gilt als bedroht, die anderen Unterarten Ozotoceros bezoarticus leucogaster (Paraguay) und Ozotoceros bezoarticus bezoarticus (Brasilien, Uruguay) sind etwas häufiger.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Portrait: Hangul

ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hirsche (Cervidae)
Unterfamilie: Cervinae
Tribus: Echte Hirsche (Cervini)
Gattung: Edelhirsche (Cervus)
Art: Hangul  (Cervus hangul)

Hangul (Richard Lydekker)

Der Hangul erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 210 bis 230 cm und eine Schulterhöhe von 120 bis 130 cm. Das Fell ist braun bis aschbraun, an den Flanken und Gliedmaßen heller. Im Sommer ist das Fell heller und rötlicher. Der Kopf ist lang mit schmaler Schnauze, Lippen, Ohren und Kinn sind weißlich. Das Geweih hat Aug-, Eis-, Mittelsprosse und Krone, beim ausgewachsenen Tier je Stange fünf oder mehr Enden. Der Nacken ist bei den Männchen lang und buschig behaart. Der Schwanz ist relativ kurz und auf der Unterseite heller. Der Spiegel ist weiß und dunkel eingefasst.

Das Verbreitungsgebiet des Hangul liegt im Kaschmir sowie im nördlichen Chamba, die größte Population lebt im Dachigam-Nationalpark, der im nordindischen Bundesstaat Jammu und Kashmir eingerichtet ist.

Ursprünglich wurde der Hangul aufgrund seines Äußeren als mit den asiatischen Wapitis näher verwandt angesehen. Bisweilen wird er daher zusammen mit dem Tibetischen Rothirsch (Cervus wallichii) und dem Szetschuan-Hirsch (Cervus macneilli) in einer eigenen Art, dem China-Rothirsch zusammengefasst, die aufgrund der Namenspriorität die Bezeichnung Cervus wallichii trägt. In einer Revision der Hirsche aus dem Jahr 2011 wird er aber als eigenständig anerkannt und als möglicherweise näher mit den westlichen Rothirschen angesehen (Cervus elaphus-Gruppe). Eine genetische Studie aus dem Jahr 2015 stellt den Hangul in die unmittelbare Verwandtschaft mit dem Bucharahirsch (Cervus bactrianus) und dem Jarkenthirsch (Cervus yarkandensis) und somit in die basale Gruppe der westlichen Rothirsche. Möglicherweise könnten die drei Arten auch zu einer vereint werden, wobei dann Cervus hangul Namensvorrang hätte.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Der Rotfuchs in Brehms Tierleben

Rotfuchs (Brehms Tierleben)

Unter den in unserem Vaterlande wildlebenden Säugethieren steht der Fuchs (Canis vulpes, C. alopex, Vulpes vulgaris) unzweifelhaft obenan. Kaum ein einziges anderes Mitglied der ersten Klasse genießt einen so hohen Ruhm und erfreut sich einer so großen Bekanntschaft wie Freund Reineke, das Sinnbild der List, Verschlagenheit, Tücke, Frevelhaftigkeit und, wie ich sagen möchte, gemeinen Ritterlichkeit. Ihn rühmt das Sprichwort, ihn preist die Sage, ihn verherrlicht das Gedicht; ihn hielt einer unserer größten Meister für würdig, seinen Gesang ihm zu widmen. Es ist gar nicht anders möglich: der Gegenstand einer so allgemeinen Theilnahme muß ein ausgezeichnetes Geschöpf sein. Und das ist denn auch unser Schlaukopf und Strauchdieb in jeder Hinsicht. Wir müssen ihm seiner geistigen wie leiblichen Eigenschaften wegen unsere Achtung zollen, ihn gewissermaßen liebgewinnen. Gleichwohl erfreut sich Reineke keineswegs unserer Freundschaft. Trotz aller Anerkennung, welche seine Fähigkeiten uns einflößen, wird er von uns verfolgt und befehdet, wo sich nur immer Gelegenheit dazu bietet. Es scheint fast, als bestände zwischen dem Menschen und Thiere ein Wettstreit, als bemühe sich der Mensch, ihm gegenüber zu zeigen, daß die geistigen Fähigkeiten des Erdenbeherrschers denn doch noch die des Fuchses überträfen: und Reineke seinerseits läßt es sich angelegen sein, seinem Verfolger immer und immer wieder zu beweisen, daß man auch trotz aller Hindernisse noch zu leben verstehe. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

3. Zooreise 2015 – Tag 4: Über und unter Tage (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 12. April 2015)

Bildkarte von Goslar und dem Rammelsberg (1574, Matz Sincken)

Am Ostersonntag hatte sich das Hotel etwas Besonderes einfallen lassen: Der Osterhase war durchs Hotel gehuscht und hat einige Leckerreien versteckt. Wir haben ein paar gefunden, aber natürlich nicht alles weggenommen. Auf der Suche nach weiteren Leckereien haben wir das Hotel auch nicht durchsucht. Wir hatten genug von Zuhause mitgenommen und gestern, als wir vor dem Essen unseren Getränkevorrat aufgefrischt hatten, haben wir auch an unsere Gelüste nach Schokolade gedacht (von diesen Einkäufen zehren wir noch heute ..)
Gestern Abend habe ich mir auch Gedanken gemacht, wohin wir an diesem Tag hin wollten.
Der ursprüngliche Plan sah Besuche der Baumannshöhle Rübeland, des NatURzeitmuseum Bad Sachsa und der BergbauerlebnisweltRabensteiner Stollen vor. Aber nachdem wir das bereits alles erledigt hatten mussten Alternativen her: Das Weltkulturerbe Rammelsberg, das Haus der Natur in Bad Harzburg und der Tierpark Hexentanzplatz.
Im Gegensatz zu gestern sollte der Tag nicht ganz zoofrei verlaufen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Archiv, Zoo-Reise | Hinterlasse einen Kommentar

Serengetipark Hodenhagen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

TTT: Buchverfilmungen

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Top Ten Thursday | 18 Kommentare

Rae Mariz & Moki: Die wundersamen zwölf (Rezension)

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Hinterlasse einen Kommentar

Alexander Pentek: Gelsenkirchens verschwundene Tierparks (Rezension)

Gelsenkirchens verschwundene Tierparks“ ist im Rahmen der Reihe „Gelsenkirchen in Alter und Neuer Zeit“ als Band 21 beim Heimatbund Gelsenkirchen erschienen.
Alexander Pentek, Vorsitzender des Heimatbunds Gelsenkirchen (und Krimiautor) beschreibt darin die Geschichte von drei vergessenen Tierhaltungen auf dem heutigen Stadtgebiet von Gelsenkirchen: den Kleintierzoo am Junkerweg bei Haus Leithe, das Wildgehege im Stadtpark und seinem Palmenhaus sowie das Tiergehege im heutigen Von-Wedelstaedt-Park mit zahlreichen Tierarten und einem Braunbären (Philipp). Anhand zahlreicher alter Quellen, Pläne und Abbildungen wird neben der Geschichte der Tierhaltungen auch über deren Bewohner berichtet, bis diese in der Versenkung verschwanden und dem Vergessen anheim fielen. Oder zumindest fast vergessen wurden.
Als Nichtgelsenkirchner kann ich über die beschriebenen „Zoos“ nichts sagen, aber als Zoointeressierter, der gerne in die Geschichte der Zoos (ob bekannt oder nicht bekannt oder bereits gar nicht mehr existent) fand ich dieses kleine Heft höchst interessant.
Fakten, Fakten, Fakten, garniert mit historischen Abbildungen und der einen oder anderen Anekdote.

Mehr über das Kleine Heft und den Heimatbund findet man hier.

Veröffentlicht unter Rezension | Hinterlasse einen Kommentar