Tiere verschenken an Weihnachten?

Alle Jahre wieder kommt die Frage, was man an Weihnachten verschenken soll. Und auf manchem (kindlichen) Wunschzettel steht ein Haustier. Aber … egal ob Hund, Katze, Hamster & Co., der Kauf eines Tieres will wohl überlegt sein und nach Meinung vieler Tierschützer (und Tierrechtler) gehören Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum (allerdings kann es sehr unterhaltsam sein, dem vorhanden Hund oder der Katze ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum zu machen, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Ich bin mir sicher, dass sich auch andere Organisationen (noch) zu Wort melden werden (oder es bereits getan haben).
Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum“ entworfen.
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Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

02.12.2019, NABU
NABU zu den aktuellen Wolfszahlen: Frühzeitig um den Herdenschutz kümmern
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat die aktuellen Wolfszahlen veröffentlicht. Insgesamt leben 105 Wolfsrudel, 25 Paare und 13 Einzeltiere in Deutschland. Der NABU begrüßt diese Entwicklung, die aus biologischer Sicht völlig normal ist. Sie zeigt, dass es auch für einst ausgerottete heimische Tierarten in unserer Kulturlandschaft genügend Lebensraum gibt. Wölfe benötigen keine menschenleere Wildnis, sondern Rückzugsräume für die Aufzucht ihrer Jungen sowie genügend Beute. Bei der hohen Wilddichte in Deutschland ist ein jährlicher Zuwachs der Wolfspopulation um etwa ein Drittel üblich.
Die Rudel konzentrieren sich nach wie vor in den bewährten Wolfsregionen Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Neben Thüringen und Bayern wurden nun ebenfalls in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein territoriale Einzelwölfe bestätigt. Es zeigt, dass die Wölfe sich viele neue Lebensräume erschließen und die Ausbreitung Richtung Südwesten verdeutlicht, dass Wölfe in jedem Flächenbundesland einen passenden Lebensraum finden können. Der NABU plädiert deshalb auch an die Länder mit Einzelwölfen, rechtzeitig die Weichen für angemessene Fördermaßnahmen zu stellen.
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Ein Zusammenleben von Wölfen, Menschen und Weidetieren ist möglich, wenn der Herdenschutz funktioniert. Das kann in alten Wolfsregionen bei vielen Betrieben beobachtet werden. Guter Herdenschutz muss erst wieder erlernt werden, er ist eine zusätzliche zeitliche und finanzielle Herausforderung für Schäferinnen und Schäfer. Für die gesellschaftlich anerkannten Leistungen sollte die Schäferei mit ausreichend finanziellen Hilfen unterstützt werden. Eine Weidetierprämie wäre eine erste sinnvolle Maßnahme.“
Erneut ist die Zahl der Totfunde gestiegen. Insgesamt 83 Wölfe wurden durch den Verkehr getötet. Der NABU plädiert deshalb an alle Autofahrerinnen und Autofahrer, Geschwindigkeitsgrenzen zu wahren und besonders in der Dämmerung vorsichtiger zu fahren. So ließen sich viele Wildunfälle verhindern. Auch die Zahl der illegal getöteten Wölfe ist erneut gewachsen. Acht Mal wurde im vergangenen Monitoringjahr eine Straftat begangen. Der NABU fordert die Länder auf, mehr Kapazitäten in die Ermittlungen zu Wildtierkriminalität zu stecken. „Das Töten eines geschützten Wildtieres ist kein Kavaliersdelikt“, so Miller. Weiterlesen

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Portrait: Felsen-Schildechse

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Skinkartige (Scincoidea)
Familie: Schildechsen (Gerrhosauridae)
Unterfamilie: Gerrhosaurinae
Gattung: Matobosaurus
Art: Felsen-Schildechse (Matobosaurus validus)

Felsen-Schildechse (Vivarium Darmstadt)

Die Felsen-Schildechse erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 70 cm. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt durchschnittlich 20 bis 25 cm. Die Körperfärbung variiert von dunkelbraun bis fast schwarz, die Beschuppung verläuft in geordneten Linien. An den Seiten sind gelbliche Streifen erkennbar, die Rücken und Flanken optisch trennen. Der Kopf setzt sich nur wenig vom Hals ab und wirkt abgeflacht. Der Kehlbereich ist weißlich bis cremefarben. Die Bauchseite ist hellbraun gefärbt. Das Männchen besitzt an den Schenkeln elf und siebzehn Oberschenkelsporen. Dadurch lassen sich die Geschlechter leicht unterscheiden. Weiterlesen

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Portrait: Tigerpython

ohne Rang: Toxicofera
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Pythonartige (Pythonoidea)
Familie: Pythons (Pythonidae)
Gattung: Eigentliche Pythons (Python)
Art: Tigerpython (Python molurus)

Dunkler Tigerpython (Zoo Zlin)

Juvenile Tigerpythons sind recht schlank gebaut, adulte Tigerpythons haben jedoch einen sehr kräftigen Körper. Hinsichtlich Körperlänge und -gewicht ist ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus vorhanden: Weibchen sind im Mittel erheblich größer und schwerer als Männchen. Der Kopf ist wuchtig, beinahe zweimal so lang wie breit und mäßig vom Hals abgesetzt. Die seitliche Anordnung der Augen ergibt ein Sehfeld von 135°. Der kräftige Greifschwanz macht bei Weibchen etwa 12 % und bei Männchen bis zu 14 % der Gesamtlänge aus. Aftersporne sind bei Männchen deutlich prominenter ausgebildet als bei Weibchen. Das Erbgut besteht aus 36 diploiden Chromosomen (2n = 36) mit 16 Makrochromosomen und 20 Mikrochromosomen.
Die Nasenlöcher sind dorsal angeordnet und jeweils von einer großen nasalen Schuppe umgeben. Die Nasalia (Nasenschilde) sind voneinander durch ein Paar kleiner, aber deutlich erkennbarer Internasalia (Zwischennasenschilde) getrennt. An diese grenzen wiederum rechteckähnliche Präfrontalia (Vorstirnschilde) an. Ein zweites, viel kleineres Paar Präfrontalia, welches oftmals in mehrere kleine Schuppen geteilt ist, liegt zwischen den vorderen Präfrontalia und den sehr ähnlich geformten paarigen Frontalia (Stirnschilde). Über den Augen befindet sich ein großes Supraoculare (Überaugenschild). Das Rostrale (Schnauzenschild) hat, wie bei den meisten anderen Pythons, zwei tiefe Labialgruben. An den Kopfseiten folgen den nasalen Schuppen Richtung Auge mehrere Lorealia (Zügelschilde), welche in Größe und Aussehen variieren. Normalerweise sind zwei Präocularia (Voraugenschilde) und drei bis vier Postocularia (Hinteraugenschilde) vorhanden. Die Subocularia (Unteraugenschilde) sind unterartspezifisch ausgebildet. Es gibt 11 bis 13 Supralabialia (Oberlippenschilde), von denen die ersten und zweiten tiefe Labialgruben tragen. Von den 16 bis 18 Infralabialia (Unterlippenschilde) besitzen mehrere vordere und hintere undeutliche Labialgruben.
Die Anzahl der Ventralia (Bauchschilde) variiert je nach Herkunft der Individuen zwischen 245 und 270, die Anzahl der dorsalen Schuppenreihen in der Körpermitte zwischen 58 und 73. Die Anzahl der paarigen Subcaudalia (Schwanzunterseitenschilde) beträgt 57 bis 83. Das Anale (Analschild) ist ungeteilt. Weiterlesen

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Portrait: Geierschildkröte

ohne Rang: Sauropsida
Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Unterordnung: Halsberger-Schildkröten (Cryptodira)
Familie: Alligatorschildkröten (Chelydridae)
Gattung: Geierschildkröten (Macrochelys)
Art: Geierschildkröte (Macrochelys temminckii)

Geierschildkröte (Alpenzoo Innsbruck)

Der Carapax ist braun, grau oder schwarz. Auf ihm sind, durch die höckerartig nach hinten gezogenen Rückenschilde, drei kräftige Kiele ausgebildet. Der Hinterrand des Carapax ist grob gesägt. Als Besonderheit befindet sich bei der Geierschildkröte eine Reihe von Zwischenschilden (Supramarginale) zwischen Rippen- und Randschilden (Costale und Marginale). Dies ist bei Jungtieren ein gutes Unterscheidungsmerkmal zur Schnappschildkröte (Chelydra serpentina). Der kreuzförmige Bauchpanzer (Plastron) ist grau bis gelblich-braun.
Der Kopf der Geierschildkröte ist massig und der stark hakige Oberkiefer ist schnabelartig langgezogen, was dieser Schildkröte den deutschen Namen einbrachte. Dabei sind ihre Augen seitwärts gerichtet, können vor dem Zuschnappen aber auch nach vorn gerichtet werden. Kopf und Hals sind mit höckerigen, stachelartigen Tuberkeln überzogen. Der Schwanz ist im Verhältnis zum Panzer sehr lang und besitzt einen Höckerkiel auf seiner Oberseite. Die Weichteile sind grau bis bräunlich und oben dunkler als unten. Zwischen den mit kräftigen Krallen besetzten Zehen befinden sich Schwimmhäute. Eine weitere Besonderheit ist ihre Zunge. Auf ihr sitzt ein rötlicher Fortsatz, der zur Jagd auf Beute eingesetzt wird. Die Männchen sind größer als die Weibchen, außerdem ist bei ihnen der Abstand von Plastronrand bis Kloakenöffnung größer. Sie erreichen eine Größe bis 90 cm. Dabei können große Exemplare bis 80 Kilogramm schwer werden. Weiterlesen

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Der Orang-Utan in Brehms Tierleben

Orang Utan in Brehms Tierleben

Von dem afrikanischen Menschenaffen unterscheidet sich der asiatische, welcher gewöhnlich Orang-Utan (Waldmensch), fälschlich Orang-Utang, auf Borneo aber Meias oder Majas genannt wird (Simia satyrus, Pithecus satyrus), Vertreter der Sippe der Orangaffen (Simia), durch die bedeutend längeren Arme, welche bis zu den Knöcheln der Füße herabreichen, und durch den kegel- oder pyramidenförmig zugespitzten Kopf mit weit vorstehender Schnauze, hat auch nur zwölf rippentragende Wirbel. So lange er jung ist, gleicht sein Schädel dem eines Menschenkindes in hohem Grade; mit dem zunehmenden Alter aber tritt das thierische auch bei ihm derartig hervor, daß der Schädel nur noch entfernt an den des jungen Affen erinnert. Weiterlesen

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Schloss Heidelberg

Die Bilder entstanden während der letzten „Zooreise“ Richtung Speyer.

*Hüstel*
Mal wieder eine Galerie ohne ersichtlichen Tierbezug …

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TTT: 10 Bücher, die neu bei mir eingezogen sind

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Emmanuelle Pouydebat: Da drehte die Qualle die Zeit zurück (Rezension)

Dieses kunstvoll gestaltete Buch entführt den Leser in das Land der Tierwunder, in der Reptilien übers Wasser laufen, Insekten Blumen pflücken, Quallen sich verjüngen oder tote Frösche wieder auferstehen können. Wir begegnen 36 außergewöhnlichen Tierarten mit unerwarteten und manchmal unerklärlichen Fähigkeiten und tauchen ein in eine fast unbekannte Welt, in der es vieles zu entdecken und vieles zu schützen gilt. Kurze und kurzweilige Geschichten erzählen anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse Staunenswertes zur jeweiligen Tierart und sind mit einem kurzen biologischen Porträt ausgestattet sowie mit einer kleinen Karte, die ihr Vorkommen lokalisiert. Künstlerische Bildtableaus setzen die Tiere gekonnt in Szene. Weiterlesen

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Katerina Mirus/Florian Gaudo: Artgerechte Haltung von Kleinkatzen und Hybridrassen: Raubkatzen in menschlicher Obhut (Rezension)

Die Haltung von wilden Kleinkatzenarten in Privathaltungen ist ein interessantes Hobby, das allerdings besondere Anforderungen an die Halter stellt.
In tiergärtnerischen Einrichtungen ist die artgerechte Haltung sicher eher zu gewährleisten, ihre dämmerungsaktive, versteckte Lebensweise macht sie als Schautiere dort allerdings nicht besonders attraktiv. Ein Grund, weshalb Kleinkatzen, zumindest in ihrer Artenvielfalt, in zoologischen Gärten immer seltener anzutreffen sind.
Die Haltung in Privathand – frei von Schaueffekten, garantiert dafür einen viel individuelleren Umgang mit den Tieren. Es gehört aber eine gehörige Portion Wissen zu den Lebensbedürfnissen und -gewohnheiten dazu, um diese Tiere richtig zu pflegen und selbst Freude daran zu haben.
Florian Glaudo, selbst langjähriger Halter und Züchter diverser Kleinkatzenarten, und Katerina Mirus, die sich als Fotografin und Tierpsychologin seit Jahren dem Thema Raubkatzenhaltung widmet, haben ihre eigenen Erfahrungen, die der anderen Züchter und Halter und die Ergebnisse eines intensiven Literaturstudiums in dieses Buch eingebracht.
Dadurch ist es zu einem umfassenden Ratgeber geworden, der allen Interessierten die Möglichkeit bietet, sich sachkundig über alle Voraussetzungen, Kosten sowie Ernährung, Beschäftigung und Pflege der Tiere zu informieren, der vorhandene Tierhalter berät und wertvolle Tipps zur Verbesserung einer bestehenden Haltung bietet.
Alle Halter von Kleinkatzen und Hybridrassen, aber auch die, die es gerne sein wollen oder am Verhalten und den Bedürfnissen unserer Haus- wie Wildkatzen interessiert sind, sollten sich dieses Buch zulegen. Sie werden eine spannende Lektüre vorfinden und manches Überraschende erfahren.
Ihnen wird ein Leitfaden an die Hand gegeben, in dem nichts vergessen wurde, was eine artgerechte Haltung dieser Tierarten ausmacht.
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Ray Bradbury: Sauriergeschichten (Rezension)

Geschichten, Gedanken und Gedichte von Amerikas Science Fiction Poeten Ray Bradbury zu den unglaublichsten Geschöpfen, die unser Erdball je hervorgebracht hat.
Mit Bildern und Illustrationen berühmter Zeichner wie Moebius, Steranko und Gahan Wilson.
Eingeleitet vom bekanntesten Hollywood-Spezialisten für Film-Monster, Ray Harryhausen.
Ein Buch zum Lesen und Verschenken für Saurier-Liebhaber jeden Alters.
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