Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Utz Anhalt: Die gemeinsame Geschichte von Wolf und Mensch (Rezension)

Der Wolf kehrt nach Mitteleuropa zurück und polarisiert: Dem Rotkäppchenmärchen von der Menschen fressenden Bestie steht die Verehrung des Wildnisgottes gegenüber Canis Lupus lässt niemand kalt. Doch die wenigsten Menschen hierzulande haben reale Erfahrungen mit Wölfen, ihr Bild ist von kulturgeschichtlichen Überlieferungen geprägt. Das Buch zeigt, was hinter den Überlieferungen und Mythen rund um den Wolf steckt.
Ich gebe zu, dass ich bei der Anschaffung des Buches davon ausgegangen bin, dass es sich um ein Buch über Wölfe handelt. Tatsächlich aber ist es ein Buch über Menschen und ihre (Mythische) Beziehung zum Wolf.
Kein Buch über Wölfe, eher eine Kulturgeschichte der wölfisch, menschlichen Beziehungen und damit eine etwas kürzere (weniger ausführlichere) Version der Kulturgeschichte des Wolfs.
Ein Blick auf den Inhalt zeigt, was den Leser erwartet:
– Wolfsbilder aus der Antike
– Faszination Werwölfe
– Bruder Wolf der Indianer
– Moderne Wolfsmenschen
Werwolf-Fans werden auf ihre Kosten kommen, denn ein Großteil des Buches befasst sich damit.
Kurzweilig und informativ mit Wissenswertem aus mehreren Jahrhunderten.

Die gemeinsame Geschichte von Wolf und Mensch ist voll mit Informationen über die Beziehungsgeschichte zwischen Mensch und Wolf (wobei der Wolf als Tier eine eher untergeordnete Rolle spielt und es eher um den psychologischen Aspekt seiner Existenz geht und die Bedeutung, die er in verschiedenen Zeiten in verschiedenen Kulturen hat). Vieles wird nur kurz angerissen, wer einen schnellen Überblick über die Kulturgeschichte des Wolfs sucht wird hier bestens bedient.
Wer sich mit der Thematik eingehender befassen möchte, findet weiterführende Literatur am Ende des Buchs.

Weitaus ausführlicher (und in dieser Hinsicht wohl das genaue Gegenteil von Die gemeinsame Geschichte von Wolf und Mensch) ist die bereits erwähnte Kulturgeschichte des Wolfs.

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Oliver Scherz: Drei Helden für Mathilda (Rezension)

Als Fitze Fusselkopp wie jeden Morgen seine langen Affenarme um Mathilda schlingen will, stellt er verwundert fest: Mathilda ist weg. Auch im Bett ihrer Eltern findet er sie nicht. Wim mit der Löwenmähne, der Bär Bummel-Bom und Fitze sind überzeugt: Mathilda wurde geraubt! Und schon seilen sich die drei Kuscheltiere aus dem Kinderzimmerfenster ab und stürzen sich mitten in den Großstadtdschungel, um sie zu retten …
Was wenn Kuscheltiere plötzlich lebendig werden? Nun die drei Helden aus Drei Helden für Mathilda sind einfach lebendig, Erklärungen dafür gibt es nicht, braucht es auch nicht. Zumindest für Kinder scheint es nichts Ungewöhnliches zu sein, wenn Plüschtiere wie echte Lebewesen handeln. Und die Abenteuer von Affe, Löwe und Bär sind nicht nur liebevoll von Daniel Napp illustriert, der kleine Leser kann auch richtig mitfiebern, denn die drei erleben Ungeheuerliches und Gefährliches (wenn man ein Stofftier ist, aber wer möchte schon, dass das Lieblingsstofftier fast auseinandergenommen wird …). Grausam wird es nicht, aber immer wieder spannend. Auch Stofftiere können Abenteuer erleben.

Geeignet für Kinder ab 6 – 8 (Schulanfänger …) zum Anschauen, Lesen und Vorlesen lassen.

(Rezensionsexemplar)

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1. Zooreise 2019 – Tag 3: Weißstörche

Bei der Planung dieser ersten Zooreise hatte ich nicht damit gerechnet, dass das Wetter verhältnismäßig schön werden würde und so waren viele Museuemsbesuche angedacht. Die Zoobesuche machten diesen dann einen Strich durch die Rechnung und obwohl ich nicht damit gerechnet hatte wurde die erste Reise tatsächlich eine Zooreise, mit nur wenigen anderen Aktivitäten (Musicals).
Auf der Heimreise standen Besuche im Zoo Heidelberg, dem Wildparadies Triposdrill und dem Tierpark in Ulm auf dem Programm. Weiterlesen

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Zoo Usti

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Zoogründungen in Deutschland (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 25. März 2014)

Eingang des Zoologischen Garten Berlin (Postkarte, ca. 1900)

Eingang des Zoologischen Garten Berlin (Postkarte, ca. 1900)

Der erste europäische Zoo wurde 1828 in London gegründet.  Der erste deutsche Zoo folgte 1844 in Berlin.
Später wurden auch auf anderen Kontinenten Zoos gegründet:
1855 in Madras, der erste Zoo Indiens
1862 in Melbourne, der erste Zoo Australiens
1864 der Central Park Zoo in New York, der erste Zoo der USA
1882 der Ueno-Zoo, der erste Zoo Japan
1888 entstanden Zoos in Buenos Aires und Rio de Janeiro
1890 entstand der erste afrikanische Zoo in Kairo (Gizeh) Weiterlesen

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1.Zooreise 2019 – Tag 2: Du bist in Ordnung, Charly Brown

Heute standen Besuche im Kölner Zoo und Museumsbesuche in Bonn und Wiesbaden an.
Am Abend wollten wir uns „Du bist in Ordnung Charlie Brown„, das Peanuts-Musical ansehen.
Nach einem leckeren Frühstück im Novotel ging es zum Zoo.
Ich gebe es zu, aber meine Erwartungen ans Frühstück waren höher. Es war lecker und die Auswahl an Müsli und diversen exotischeren Dingen wie weiße Bohnen in Tomatensosse und Kartoffelecken war beachtlich, aber irgendwas hat mir gefehlt … mehr Gemüsebeilagen vielleicht. Ich kann es nicht sagen woran es lag. Es gab nichts, was ich wirklich vermisst hätte.
Aber ich habe schon schlechtere Hotelfrühstücke erlebt und da ich durchaus auf meine Kosten gekommen bin will ich mich auch nicht beschweren. Weiterlesen

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Tierpark Bischofswerda

Mit 1 ha Fläche ist der Tierpark eine der kleinsten Einrichtungen in Sachsen (und Restdeutschland).
Neben Nasen- und Waschbären werden auch Braunbären in einer kleinen Anlage gezeigt (vermutlich die kleinste in Deutschland).
Die Braunbären sind aber auch schon die größten Tiere, die man im Tierpark finden kann. Die restlichen Bewohner sind um einiges kleiner.
Zahlreiche Entenvögel, von der Laufente bis zum Trauerschwan, bevölkern den zentralen Teich, im Haustierbereich leben Zwergziegen, Minischweine, Ponys und Esel.
Knapp 60 Tierarten aus allen Kontinenten werden gehalten. Schrittweise wird der kleine Tierpark nach den neuesten Erkenntnissen für die Haltung und Pflege der Tiere umgestaltet, um noch bessere Haltungsbedingungen zu schaffen.
Der Tierpark nimmt an der Zucht der Ecuadoramazone teil und unterstützt ein Projekt zur Wiederansiedlung des Steinkauzes.
Auch für Kinder wird einiges geboten. Neben dem Haustierbereich und einem Spielplatz existiert unter der Erlebnisbühne (die für kulturelle Ereignisse jeder Art genutzt werden kann) ein Labyrinth.
Der Tierpark ist eine nette kleine Einrichtung, die wirklich bemüht ist, mit der Zeit Schritt zu halten. Derzeit wird der Haupteingang neugestaltet und man erreicht den Zoo nur durch einen Nebeneingang.
Für die Anwohner stellt der Tierpark eine winzige Oase der Ruhe dar, aber eine weitere Anreise lohnt sich nicht.

Zootierliste
Tierpark Bischofswerda

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Ausgestorbene Weichtiere der Neuzeit

(Erstveröffentlichung am 6. Dezember 2016)

Achatinella
Diese Schneckengattung besteht aus ca. 40 beschriebenen Arten, von denen bereits 15 ausgestorben sind. Dabei handelt es sich um nachtaktive, lebendgebärende Baumschnecken, die auf der hawaiischen Insel Oʻahu endemisch sind.
Die bei ausgewachsenen Schnecken meist etwa 2 cm langen Gehäuse sind rechts oder links gewunden und variieren in Form und Farbe. Sie sind in der Regel länglich oder eiförmig und haben eine glatte Oberfläche.
Die Schnecken leben auf Bäumen, wo sie sich vom pilzlichen Bewuchs der Blätter ernähren. Gelegentlich werden die Schnecken auch auf Neophyten gefunden, doch ist unklar, ob auf diesen wachsende Pilze eine ausreichende Lebensgrundlage für die Schnecken bieten. In Gefangenschaft können zumindest einige Arten mit Pilzen gefüttert werden, die auf dem Myrtengewächs Metrosideros polymorpha oder auch auf Maismehl-Agar wachsen.
Die Schnecken sind wie andere Lungenschnecken Zwitter, die sich mit ihren Penissen gegenseitig begatten. Die Jungschnecken werden lebend geboren.
Als die Achatinella-Schnecken noch häufig waren, wurden sie wegen ihrer Gehäuse gesammelt, die als Schmuck für Lei verwendet wurden. Nicht nur das übermäßige Sammeln durch Schneckensammler trugen zum Rückgangs und Aussterben der Schnecken bei, auch die Nachstellung durch eingeschleppte Schweine und Ratten, die Rodung der Wälder sowie invasive Pflanzenarten wie Clidemia hirta und Dicranopteris linearis angegeben, die das Nachwachsen der für die Schnecken unentbehrlichen Futterbäume verhindern, tragen Mitschuld. Auch die eingeführte Ameisenart Pheidole megacephala, die Knoblauch-Glanzschnecke und die Rosige Wolfsschnecke machen Jagd auf Achatinella-Schnecken.
Die Arten, die noch nicht ausgestorben sind, sind im Bestand stark bedroht. Weiterlesen

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Dinopark Altmühltal

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Zoo Zlin

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