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Zoopresseschau

Alpenzoo Innsbruck 09.01.2026
Nachweihnachtlicher Snack für die Tiere im Alpenzoo
Aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern des Alpenzoo ist es bereits aufgefallen: In mehreren Tiergehegen liegen derzeit Christbäume verstreut. Besonders gut sichtbar sind sie bei unseren Steinböcken und Gämsen. Was auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken mag, hat einen einfachen Hintergrund und einen klaren Nutzen für unsere Tiere. Bei den ausgelegten Christbäumen handelt es sich ausschließlich um unverarbeitete, unverkaufte Bäume, die dem Alpenzoo nach den Feiertagen von regionalen Händlern geschenkt wurden. Diese naturbelassenen Bäume sind für viele der Tiere eine willkommene Bereicherung: Sie dienen als schmackhafte Ergänzung zum täglichen Futter, liefern wertvolle Ballaststoffe und sorgen zusätzlich für Beschäftigung und Abwechslung im Gehege. Dabei ist wichtig zu betonen, dass wirklich nur Bäume direkt von den Händlern verwendet werden. Christbäume aus Privathaushalten können nicht angenommen werden, da sie häufig mit Kerzenwachs, Lametta, Sprays oder anderen Rückständen belastet sind, die ein Gesundheitsrisiko für die Tiere darstellen könnten. So erhalten die ungenutzten Christbäume einen nachhaltigen und sinnvollen Zweck – und unsere Tiere genießen eine natürliche, sichere und schmackhafte Ergänzung in ihrem Winteralltag. Weiterlesen

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Die besten Zoos 2025

Es wird mal wieder Zeit für eine sehr subjektive Liste, der von mir besuchten Zoos im Jahr 2025. Auf ein Ranking verzichte ich aber. Nach wie vor nehme ich meinen Besuchen auf die kulinarischen Aspekte, dem Kinderwohl und den Eintrittspreisen keine Rücksicht. Mich interessiert der Tierbestand, die Tieranlagen und die Haltungsbedingungen. Und ja, meine Listen ähneln sich, weil ich manche Zoos sehr regelmäßig aufsuche, da mögen es andere Zoos schwer haben… und manche kleine Zoos (ich denke da an den Zoo in Schönebeck) fallen einfach aus dem Raster … also kann man als Anleitung dieser Liste sagen: Sehenswerte Zoos, aber die Zoolandschaft Deutschlands und den Nachbarländern hat noch viel mehr zu bieten (und ich kann nicht alle Zoos besuchen …)
Hier die Listen der letzten Jahre:
Die besten Zoos 2022
Die besten Zoos 2023
Die besten Zoos 2024 Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

Stunde der Wintervögel (vom 9. – 11. Januar)

06.01.2026, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Wandernde Süßwasserfische fallen in der Bonner Konvention durch das Raster
Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten berücksichtigt wandernde Süßwasserfische bislang unzureichend. Von den mehr als 1.100 gelisteten wandernden Arten sind lediglich 23 Süßwasserfische, obwohl diese weltweit bedroht sind und dringend international koordinierte Schutzmaßnahmen benötigen. Ein neuer Artikel in Nature Reviews Biodiversity, der von Forschenden der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) sowie der University of Nevada, Reno, veröffentlicht wurde, zeigt das bislang ungenutzte Potenzial der Bonner Konvention zur Verbesserung des Schutzes wandernder Süßwasserfische auf.
Viele wandernde Tierarten wie Vögel, Fledermäuse, Wale und Fische überqueren Ländergrenzen, um ihren Lebenszyklus zu vollenden, und sind daher auf international koordinierte Schutzmaßnahmen angewiesen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, trat 1983 die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS) in Kraft. Als Umweltabkommen der Vereinten Nationen mit 133 Vertragsparteien – darunter 132 Staaten und die Europäische Union – bietet sie einen weltumspannenden Rahmen für die Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit zur Verbesserung des Schutzes gefährdeter, grenzüberschreitend wandernder Arten, die in den Anhängen I und II gelistet sind. Obwohl die Anhänge I und II der Bonner Konvention mehr als 1.100 Arten umfassen, sind Süßwasserfische dort stark unterrepräsentiert. Lediglich 23 Süßwasserfischarten sind in den Anhängen aufgeführt, darunter 19 Arten aus der Ordnung der Acipenseriformes (Störe und Löffelstöre).
Ungleichgewicht zwischen Schutzbedarf und Berücksichtigung von Süßwasserfischen in der Bonner Konvention:
„Süßwasserfische gehören zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen überhaupt. Laut der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) ist etwa ein Viertel aller bewerteten Süßwasserfischarten vom Aussterben bedroht. Alarmierend ist auch, dass die Bestände wandernder Süßwasserfische, für die es ein Monitoring gibt, weltweit zwischen 1970 und 2020 im Durchschnitt um 81 Prozent zurückgegangen sind“, erklärt Prof. Sonja Jähnig, kommissarische Direktorin des IGB und Koautorin der Studie.
Fengzhi He, Professor am Northeast Institute of Geography and Agroecology der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und Gastwissenschaftler am IGB, ist der Hauptautor der Studie. Er ergänzt: „Es besteht ein deutliches Ungleichgewicht zwischen dem Schutzbedarf von Süßwasserfischen und ihrer derzeitigen Repräsentation in den Anhängen der Bonner Konvention. Dieses Ungleichgewicht spiegelt Forschungslücken zur Lebensgeschichte von Süßwasserfischen sowie Defizite bei gezielten Schutzmaßnahmen wider.“
Süßwasserfische sind ein „blinder Fleck“:
Nach Ansicht der Autorinnen und Autoren gibt es mehrere Gründe dafür, dass wandernde Süßwasserfische in der Bonner Konvention unterrepräsentiert sind. Erstens fehlen umfassenden Bewertungen darüber, wie viele Fischarten im Süßwasser und über nationale Grenzen hinweg wandern, um ihren Lebenszyklus zu vollenden. Zweitens sind etwa ein Drittel aller beschriebenen Süßwasserfischarten auf der Roten Liste als „Nicht bewertet“ oder „Daten unzureichend“ eingestuft. Ohne belastbare Basisdaten ist es aber schwierig festzustellen, welche Arten die Kriterien der grenzüberschreitenden Wanderung und eines schlechten Erhaltungszustands gemäß Bonner Konvention erfüllen. Drittens sind viele Länder mit grenzüberschreitenden Flusseinzugsgebieten – insbesondere in Asien und Nordamerika – keine Vertragsparteien des Abkommens. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Arten aus diesen Regionen vorgeschlagen und in die Anhänge aufgenommen werden.
Die Aufnahme weiterer wandernder Süßwasserfischarten in die Bonner Konvention könnte ihren Schutz erheblich verbessern:
Ohne ein abgestimmtes Management auf Einzugsgebietsebene können gezielte Befischung, Beifang, Lebensraumveränderungen und physische Barrieren verhindern, dass Fische ihre Laich- oder Nahrungsgebiete erreichen. Die Autorinnen und Autoren empfehlen daher dringend, das Potenzial der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Süßwasserfische vollständig auszuschöpfen. Ein erster Schritt sollte darin bestehen, mehr bedrohte, grenzüberschreitend wandernde Süßwasserfischarten zu identifizieren und in die Anhänge aufzunehmen. Zudem sollte die internationale Zusammenarbeit in Flusseinzugsgebieten mit hoher Vielfalt wandernder Süßwasserfische, wie dem Mekong- und dem Amazon-Becken, gestärkt werden.
„Die CMS COP15 wird im März 2026 in Campo Grande, in Brasilien stattfinden. Diese Konferenz der Vertragsparteien bietet eine Gelegenheit, den Schutz wandernder Fischarten zu stärken, einschließlich der Prüfung von Vorschlägen zur Aufnahme weiterer Süßwasserfische in die Anhänge der Bonner Konvention“, sagt Fengzhi He.
Originalpublikation:
He, F., Hogan, Z., Jähnig, S.C. et al. The untapped potential of CMS for migratory freshwater fishes. Nat. Rev. Biodivers. (2026). https://doi.org/10.1038/s44358-025-00115-z Weiterlesen

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Portrait: Zentralsahara-Dornschwanzagame

ohne Rang: Toxicofera
ohne Rang: Leguanartige (Iguania)
Familie: Agamen (Agamidae)
Unterfamilie: Dornschwanz-Agamen (Uromastycinae)
Gattung: Uromastyx
Art: Zentralsahara-Dornschwanzagame (Uromastyx geyri)

Zentralsahara-Dornschwanz (Zoo Augsburg)

Zentralsahara-Dornschwanzagamen (auch Zentralsahara-Dornschwanz oder Geyrs Dornschwan genannt) ist eine für die Gattung relativ kleine und schlanke Art mit einer durchschnittlichen Gesamtlänge (einschließlich Schwanz) von etwa 34 cm. Diese Echse ist meist beige oder orange mit helleren Flecken. Sie gehört zu den farbenprächtigsten Arten der Gattung. Es sind zwei Farbvarianten bekannt: die „rote“ und die „gelbe“ geyri. Die rote Phase ist oft fast einfarbig rötlich bis neonorange, die gelbe Phase liegt im oder nahe am Neonbereich. Weibchen sind blasser als Männchen, mit mehr bräunlichen Farbnuancen und deutlich weniger ausgeprägter Bauchfärbung sowie weniger lebhaften Mustern. Die meisten Weibchen haben eine einfache „Sommersprossen“-Zeichnung auf dem Rücken. Zentralsahara-Dornschwänze sind mittelgroße Tiere, die im Durchschnitt 28–36 cm lang werden und als ausgewachsene Exemplare 250 Gramm oder mehr wiegen. Weiterlesen

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Portrait: Kartäuserkatze

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Katzen (Felidae)
Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
Gattung: Echte Katzen (Felis)
Art: Wildkatze (Felis silvestris)
Unterart: Hauskatze (Felis silvestris catus)

Kartäuserkatze (Jean Bungartz – Illustriertes Katzenbuch 1896)

Nachdem Katzen jahrhundertelang in Zusammenhang mit Ketzerei und Zauberei negativ gesehen wurden, erkannte man den Wert dieser Tiere als Helfer bei der Seuchenbekämpfung, weil sie die Überträger der Pest – Mäuse und Ratten – vernichteten. Nicht nur Haus- und Hofkatzen erfuhren mit der Zeit wieder mehr Wertschätzung, es wurden seit dem 17. Jh. besonders schöne langhaarige Exemplare aus verschiedenen Ländern des Orients in das westliche Europa eingeführt, die den Weg zunächst in Adelshäuser von Spanien, Portugal, Frankreich und Deutschland bis nach England fanden. Es wurde in der Zeit der Aufklärung zwischen Wildkatze, exotischen Langhaar-Katzen und Hauskatze unterschieden. Der Zoologe Leopold Fitzinger beschrieb 1869 die Kartäuserkatze als eine langhaarige, dunkel bläulich-aschgraue oder schiefergraue Katze, die u.v. a. auch unter den biologischen Begriffen und Quellen bzw. Sichtungen Chartreuse cat JARDINE, Chat des Chartreux BUFFON oder Felis domestica Cartheuserkatze GIEBEL geführt wurde. Die Langhaarkatzen erhielten Bezeichnungen nach ihrer Herkunft oder Besonderheit. So nannte man diese blaue, langhaarige Katzensorte in Österreich und Deutschland Kartäuser, in Frankreich Chartreux und in Spanien, Italien und Portugal und später auch Amerika Malteserkatze. Im Zuge der Gründung von Rassekatzen-Vereinen zu Beginn des 20. Jh. gingen jedoch die langhaarigen Vertreter, wie die Angorakatze und die Kartäuserkatze in der seitdem neu benannten Rasse Perserkatze auf. Allen langhaarigen Katzen gemeinsam scheint die Herkunft zu sein, die in Vorderasien liegen soll. In der frühen Literatur ist die Rede von Syrien, von der heutigen Türkei und vom Kaukasus. Weiterlesen

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Portrait: Phönix

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Kammhühner (Gallus)
Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
Unterart: Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Phönix (Tierpark Ströhen)

Die Phönix sind eine schlanke und elegante Rasse, die Ähnlichkeit mit dem Fasan nachweist. Kopf und Kamm sind eher klein, der Rücken ist lang und waagerecht. Gesicht und Kehllappen sind rot, die Ohrlappen weiß. Der Kamm ist einfach geformt. Die Läufe haben eine schieferblaue Farbe. Der lange Schwanz steht waagerecht mit schalen Federn. Dessen Länge übertrifft die der normalen Hühner, erreicht allerdings durch die jährliche Mauserung nicht die extreme Länge des verwandten Onagadori. Von den existierenden Farbschlägen sind in Deutschland goldhalsig, silberhalsig, orangehalsig, wildfarbig, weiß und schwarz anerkannt Weiterlesen

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Zoobesuche im Dezember

Im Rahmen einer nachweihnachtlichen Reise wurden auch einige Zoos besucht.
Darunter war zwar auch der Zoo Halle, aber da dort das Hauptaugenmerk bei den Magischen Lichterwelten lag und nicht beim eigentlichen Zoo, zählt dieser kaum. Und da der letzte Zoobesuch erst im Oktober war, haben wir von einem Besuch bei Tag abgesehen.

Fantasy Island (Zoo Halle)

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TTT: Meine Buchhighlights 2025

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Nicholas Drayson: Kleine Vogelkunde Ostafrikas (Rezension)

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Martin Heimberger: Alibi für einen Schimpansen (Rezension)

Ein entspannter Sonntag im Karlsruher Zoo wird hektisch, als die Schimpansen Couscous, Fufu und Chickpea ausbrechen. Besonders Couscous, der älteste und rebellischste Schimpanse des Zoos, sorgt für Aufruhr. Im nahegelegenen Hauptbahnhof schnappt er sich in einem Imbiss ein Döner-Messer. Kurze Zeit später wird ein Tabakhändler mit dem Messer im Rücken tot aufgefunden. Ein Fall für Kommissar Jens Schiemann und Kira Mauerfuchs, die sich auf eine chaotische Verfolgungsjagd begeben – denn in Karlsruhe ist der Affe los, und offenbar hat er Mord im Sinn!
Folge 9 der CosyTierkrimireihe DER BULLE UND DER SCHMETTERLING. Weiterlesen

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