Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Der Wolf in Brehms Tierleben (archiv)

(Erstveröffentlichung am 14. Dezember 2017)

Wolf (Brehms Tierleben)

Wolf (Brehms Tierleben)

Um den Haushund und seine zahllosen Rassen richtig zu beurteilen, ist es unbedingt erforderlich, seine wildlebenden Verwandten, die Wölfe (Canis), unter denen man seine Ahnen oder Vorfahren zu suchen hat, kennen zu lernen. Ohne diesen Zweck würde ein guter Teil des Nachfolgenden zunächst unverständlich sein. Auch erscheint es folgerichtig, von den freilebenden Hunden zu den gezähmten überzugehen. Jene lehren uns, was der Hund war, bevor er sich dem Menschen zu eigen gab; in ihnen sehen wir noch das ursprüngliche, in den gezähmten das veränderte und, wohl darf man dies sagen, das vermenschlichte Tier.
Hurlens Anschauungen folgend, zerfällen wir die Gattung der Wölfe in vier Unterabteilungen, denen wir den Rang von Untergattungen beilegen. Unter ihnen stellen wir unseren Wolf und seine Verwandten obenan. Weiterlesen

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2. Zooreise 2012 (Ostdeutschland) Tag 1 – Wildes Europa (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 23. Juli 2012)
Die zweite Zooreise ist geschafft und wie nicht anders zu erwarten verlief sie anders, als geplant. Leider war das Wetter nicht das Beste und einige Zoobesuche fanden teilweise unter Regenfällen statt.

Der ursprüngliche Plan sah eine andere Reise vor, und noch kurz vor der Abfahrt sollte die Richtung in eine ganz andere gehen.
Frankfurt und Neuwied werden Teil der dritten Zooreise in diesem Jahr (zumindest sieht das der derzeitige Plan vor). Weiterlesen

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Zoo Berlin

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Ausgestorbene Amphibien der Neuzeit (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 2. Februar 2016)

Goldkröte (Charles H. Smith, U.S. Fish and Wildlife Service)

Goldkröte (Charles H. Smith, U.S. Fish and Wildlife Service)

Die Goldkröte war ein kleiner mittelamerikanischer Froschlurch aus der Gattung der Echten Kröten innerhalb der Familie der Kröten. Die erst Mitte der 1960er-Jahre entdeckte Spezies gilt heute als ausgestorben.
Die Männchen der Goldkröte erreichten eine Körperlänge von 3,9 bis 4,8 Zentimeter, die Weibchen eine Länge von 4,2 bis 5,6 Zentimeter. Männchen waren auffallend orange gefärbt, Weibchen wiesen eine variable, schwarze, gelblichgrüne bis gelbe Grundfärbung auf. Ihr Körper war großflächig mit rötlichen bis scharlachroten Flecken übersät, die gelblich umrandet waren. Die Bauchseite der Männchen war leicht mit dunklen Punkten gesprenkelt. Die Bauchseite der Weibchen wies eine gelblichgrüne Färbung auf. Die Schnauze der Männchen war ein weniger länger und spitz zulaufender. Auch ihre Beine waren proportional zum Körper länger als bei den Weibchen. Die Körperoberfläche war bei beiden Geschlechtern nur wenig warzig. Die Augen lagen weit vorn am Kopf und traten deutlich aus den Augenhöhlen hervor. Die Iris wies eine dunkelgrüne Färbung auf, die Pupille war dunkel gefärbt. Das Tympanum (Teil des Mittelohres) war klein ausgebildet. Die Männchen wiesen zudem keinen Kehlsack auf. Zwischen den Zehen zeigten sich andeutungsweise Schwimmhäute.
Vorkommen waren ausschließlich aus einem nur wenige Quadratkilometer kleinen Gebiet im dauernassen Bergnebelwald im Norden Zentral-Costa Ricas bekannt.
Das Verhalten und die Lebensweise der Goldkröten ist nur wenig erforscht worden, denn bereits kurz nach der Entdeckung war die Art aus unerfindlichen Gründen nicht mehr anzutreffen. Goldkröten waren tagaktiv und hielt sich zumeist knapp unter der Erdoberfläche auf.
Die IUCN führt die Goldkröte auf der internationalen Roten Liste inzwischen als extinct (ausgestorben), nachdem zuletzt 1989 ein Einzelfund der Art gelang. Die Gründe für das Verschwinden sind nicht geklärt. Möglicher Faktor ist das extrem kleine Verbreitungsgebiet, welches die Wahrscheinlichkeit des Aussterbens einer Population, in diesem Fall gleich der ganzen Spezies, durch äußere Einflüsse erheblich erhöht. Auch die Fortpflanzungsbiologie der Goldkröte, vor allem die kurze Laichzeit, machte die Art anfällig. Wenn es in dieser Phase zu allzu heftigen Starkregen-Ereignissen kam, konnten die Larven aus den Laichgewässern gespült und an Land verdriftet werden. Waren die Niederschläge dagegen zu gering, trockneten die Gewässer vorzeitig aus. Ein solches Jahr war 1987, als ein Großteil der Kaulquappen wegen der Trockenheit nicht zur Metamorphose gelangte. Manche Beobachter nehmen an, dass hierbei die globale Erwärmung durch Veränderungen der Witterungsbedingungen in der Region eine Rolle spielt. So soll die Entwicklung von Nebel, der als Feuchtigkeitsspender des Gebietes fungiert, seit einiger Zeit deutlich beeinträchtigt sein, da durch den Temperaturanstieg das Kondensationsniveau nach oben verlagert wurde. Andere nennen Abholzungen des Waldes rund um das Reservat als Einflussfaktor für das Verschwinden der Goldkröte. Weiterlesen

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Zooreise 2012 – Die zweite

(Erstveröffentlichung am 13. Juli 2012)
Die nächste Zooreise steht an, aber es ist aus gesundheitlichen Gründen noch nicht sicher, ob sie auch wirklich stattfindet, bzw. ob sie so wird wie geplant, aber das ist wie bei den anderen Zooreisen.
Start ist auch nicht München, sondern (aus familiären Gründen) Geiselwind. Dort gibt es im Freizeitpark zwar auch einen beachtlichen Tierbestand, aber 24 Euro sind mir dann doch etwas zu teuer. Und das Freizeitangebot interessiert mich nicht.

Und so sieht der bisherige Plan aus:
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Zoopresseschau

Wilhelma Stuttgart 19.10.2018
Neuzugänge auf den Subtropenterrassen – Grüne Tukane im schwarzen Gewand
Zwischen den rotgolden leuchtenden Blättern verbreiten die farbenfrohen Vögel der Wilhelma auch im Herbst eine exotische Atmosphäre in Stuttgart. Einen ganz besonderen Blickfang bieten seit kurzem die aufgeweckten Grünarassaris. Zwei Pärchen haben im Oktober ihre Volieren auf den Subtropenterrassen bezogen. Wer bei diesem klangvollen Namen nun ein glänzendes Gefieder in leuchtendem Grün erwartet, wird beim ersten Blick auf die Tropenvögel stutzen. Die Grünarassaris werden der Gattung der Schwarzarassaris zugeordnet und kleiden sich in dunkles Anthrazit. Leicht grünlich schimmern im warmen Herbstlicht nur die Weibchen, deren Köpfe zudem rotbraun gefärbt sind. Dabei sind kräftige Nuancen in ihrer Heimat, den tropischen Wäldern Südamerikas, eigentlich ein großer Vorteil, denn sie tragen zur Tarnung bei. „Regenwaldvögel können sich die vielen Farben leisten“, erklärt Revierleiterin Christina Schwab. „Sie fallen dadurch weniger auf, weil in ihrem Lebensraum ohnehin alles bunt bewachsen ist.“ Im Vergleich zu ihren exotischen Verwandten wirken die schwarzen Grünarassaris fast schon etwas schlicht. Dafür kommt das auffälligste Merkmal dieser kleinen Tukanart im Kontrast zum dunklen Gefieder besonders gut zur Geltung: Der große, bunt gestreifte Schnabel. Dieser ist trotz seiner massiven Optik ein Leichtgewicht. „Das Knochengeflecht des Schnabels enthält Luftkammern. Er ist zwar stabil, aber eigentlich nicht schwer“, sagt Schwab. „Nur das Fressen ist etwas umständlich. Die Vögel müssen das Futter mit der Spitze aufnehmen, nach hinten werfen und mit dem geöffneten Schnabel auffangen.“ Auch beim Nestbau ist der Schnabel nicht unbedingt praktisch. Obwohl die Arassaris zu den Spechtvögeln gehören, mühen sie sich in der Regel nicht selbst mit der Bearbeitung hartnäckiger Baumrinde ab. Stattdessen nutzen sie leerstehende Höhlen anderer
Tiere als Nistplätze. Darin schlafen sie mit Vorliebe dicht gedrängt. „Ein Pärchen bleibt in der Regel ein Leben lang zusammen und zieht gemeinsam den Nachwuchs auf“, erzählt Schwab. „Wenn die Bedingungen stimmen, kann es vorkommen, dass die Arassaris kurz nach ihrer ersten schon eine zweite Brut großziehen. Dann kümmern sich auch die älteren Jungvögel um die Nachzucht und die ganze Familie kuschelt sich zusammen in eine Höhle.“ Eine wichtige Funktion hat der Schnabel im Leben der Grünarassaris allerdings trotz der erwähnten Nachteile: Über dessen große Oberfläche können die Vögel bei Hitze überschüssige Körperwärme abgeben. Ist zu es kalt, wird die Blutzufuhr zum Schnabel gedrosselt, damit nicht zu viel Wärme verloren geht. Diese natürliche Klimaanlage kommt den Grünarassaris nicht nur in den heimischen Regenwäldern zugute. Auch für die kommende kühle Jahreszeit im Zoologisch-Botanischen Garten sind sie damit bestens gerüstet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

05.10.2018, Max-Planck-Institut für chemische Ökologie
Wie der Käfernachwuchs in Kadavern gedeiht
Der Totengräber Nicrophorus vespilloides vergräbt die Kadaver kleiner Tiere in der Erde, um sie als Futterquelle für seinen Nachwuchs zu nutzen. Allerdings sind die toten Tiere und somit die Brutstätte der Larven von mikrobieller Zersetzung und Fäulnis bedroht. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sowie der Universitäten in Mainz und Gießen zeigen, dass die Käfer schädliche Mikroben mit nützlichen Mikroorganismen aus ihrem eigenen Darm ersetzen und so dafür sorgen, dass sich der Käfernachwuchs in dem Kadaver wohlfühlt und dort bestens gedeiht.
Der Totengräber Nicrophorus vespilloides vergräbt die Kadaver kleiner Tiere in der Erde, um sie als Futterquelle für seinen Nachwuchs zu nutzen. Allerdings sind die toten Tiere und somit die Brutstätte der Larven von mikrobieller Zersetzung und Fäulnis bedroht, in deren Folge es zur Bildung von Giftstoffen, dem Wachstum von Krankheitserregern und dem Verlust von Nährstoffen kommt. In einer neuen Studie berichten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sowie der Universitäten in Mainz und Gießen, dass Käfer der Art Nicrophorus vespilloides schädliche Mikroben mit nützlichen Mikroorganismen aus ihrem eigenen Darm ersetzen und so dafür sorgen, dass sich der Käfernachwuchs in dem Kadaver wohlfühlt und dort bestens gedeiht (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, DOI: 10.1073/pnas.1812808115, Oktober 2018).
Wie Totengräber verhindern, dass Aas zersetzt wird
Totengräber-Käfer nutzen nährstoffreiche, aber anspruchsvolle Ressourcen für die Aufzucht ihres Nachwuchs: Die Larven ernähren sich von den Kadavern kleiner Tiere. Ohne entsprechende Pflege der Brutstätte würden die Tierleichen schnell infolge mikrobieller Zersetzung anfangen zu faulen. Unter natürlichen Bedingungen würde dann der Verwesungsprozess einsetzen, in dessen Folge giftige Stoffwechselprodukte gebildet und Nährstoffe abgebaut werden.
Ein Team von Wissenschaftlern hat nun herausgefunden, dass der Totengräber-Käfer Nicrophorus vespilloides die Nahrungsgrundlage für seine Jungen dadurch schützt, indem er sie mit nützlichen Mikroorganismen aus seinem eigenen Darm impft. Die Forscher bestimmten die Bakterien- und Pilzgemeinschaften von Kadavern, die von Käfern gepflegt oder nicht gepflegt worden waren, und verglichen die Stoffwechselaktivität der Mikroorganismen. Sie quantifizierten außerdem Putrescin und Cadaverin, nach Fäulnis stinkende organische Verbindungen, die maßgeblich zum Verwesungsgeruch beitragen, sowie Aminosäuren. „Die Käfer sterilisieren nicht einfach den Kadaver. Vielmehr ersetzen sie das für Aas typische Mikrobiom mit einem noch komplexeren: mit Symbionten aus ihrem eigenen Darm. Vom Käfer übertragene Hefepilze ersetzen vollständig die Schimmelpilze aus dem Boden, die normalerweise einen Kadaver schnell überwachsen“, erläutert der Erstautor Shantanu Shukla aus dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie.
Die Bedeutung der Symbionten für die Entwicklung der Larven
Die Forscher wollten anschließend wissen, ob diese Veränderungen der Mikrobenzusammensetzung für die Insekten vorteilhaft waren, denn immerhin unternehmen die Käfer viel, um den Kadaver zu verteidigen und für ihre Jungen vorzubereiten. Daher testeten sie die Wirkung des Mikrobenfilms auf die Fitness der Käferlarven, indem sie das Larvenwachstum auf Kadavern mit und ohne mikrobielle Symbionten verglichen. Die Auswirkungen auf das Larvenwachstum waren deutlich: Käferlarven, die an Kadavern ohne Symbiontenfilm fraßen, waren deutlich kleiner, auch wenn sie die gleiche Menge an Kadavergewebe verspeist hatten.
„Unsere Studie zeigt, wie Insekten ihren Lebensraum verändern können, indem sie ihre Symbionten sowohl in ihrem Darm als auch außerhalb, wie etwa auf einer Brutstätte, kultivieren. Der Totengräber ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie sich Lebewesen mit Hilfe ihrer symbiotischen Mikroorganismen schwierige Ressourcen erschließen können“, fasst der Leiter der Studie Heiko Vogel zusammen.
Das Potenzial der identifizierten Hefen
Die durch die genetischen Untersuchungen identifizierten Hefen sollen jetzt genauer untersucht werden, insbesondere ihre Rolle bei der Entgiftung der Verwesungsprodukte und bei der Vorverdauung des Kadavers zum Nutzen der Käferlarven. „Da das von den Käfern übertragene Mikrobiom das Wachstum gefährlicher und giftproduzierender Bakterien und Pilze unterdrückt, wird diese Ressource für das Screening nach neuen antimikrobiellen Wirkstoffen genutzt“, sagt Andreas Vilcinskas, der im beteiligten Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie die Antibiotikaforschung leitet.
Die Studie wurde von der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft über das Kooperationsprojekt “AIM-Biotech – Einsatz von Insekten-assoziierten Mikroorganismen in der industriellen Biotechnologie” gefördert.
Originalpublikation:
Shukla, S. P., Plata, C., Reichelt, M., Steiger, S., Heckel. D. G., Kaltenpoth, M., Vilcinskas, A., Vogel, H. (2018). Microbiome-assisted carrion preservation aids larval development in a burying beetle. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, DOI: 10.1073/pnas.1812808115
http://dx.doi.org/10.1073/pnas.1812808115 Weiterlesen

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Portrait: Elenantilope

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Bovinae
Tribus: Tragelaphini
Gattung: Elenantilopen (Taurotragus)
Art: Elenantilope (Taurotragus oryx)
Elenantilope (Tierpark Hellabrunn)

Elenantilope (Tierpark Hellabrunn)

Die Elenantilope kommt in drei Unterarten  in den offenen Ebenen, trockenen Savannen sowie den bergigen Graslandschaften Ost-, Zentral- und Südafrikas vor.
Früher wurde die Riesen-Elenantilope als Unterart der Elenantilope betrachtet, inzwischen gilt sie als eigenständige Art.

Die Elenantilope erreicht eine Körperlänge von fast 300 cm, eine Schulterhöhe von bis zu 180 cm sowie ein Gewicht von 600 bis 900 Kg. Das Gewicht variiert je nach Verbreitungsgebiet stark. Die Hörner sind langgestreckt, gerade und nach innen gedreht. Beide Geschlechter verfügen über Hörner, wobei die Hörner der Weibchen länger, die der Männchen an der Wurzel breiter sind. Das Fell der Elenantilope weist eine rötliche Färbung auf, die kurze Nackenmähne ist dunkelbraun. Das Fell ist durch mehrere helle Querstreifen gekennzeichnet, zudem verläuft über den gesamten Rücken ein Aalstrich. Eine deutliche Kehlwamme reicht vom Hals bis zum Bauchansatz. Die schlanken und langen Beine enden in relativ kleinen Hufen. Der fast dreieckig wirkende Kopf sitzt auf einem mächtigen Hals. Die Augen liegen weit oben am Kopf, die Ohren sind lang und schmal. Weiterlesen

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Portrait: Große Kudus

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Bovinae
Tribus: Tragelaphini
Gattung: Große Kudus (Strepsiceros)
Art: Nördlicher Großkudu (Strepsiceros chora), Westlicher Großkudu (Strepsiceros cottoni), Großer Kudu (Strepsiceros strepsiceros), Sambesi-Großkudu (Strepsiceros zambesiensis)
Großer Kudu (Zoo Duisburg)

Großer Kudu (Zoo Duisburg)

Große Kudus erreichen eine Körperlänge von 180 bis 245 Zentimeter, eine Schulterhöhe von bis zu 155 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 30 bis 50 Zentimeter sowie ein Gewicht von 180 bis 310 Kilogramm. Weibchen bleiben deutlich kleiner als Männchen. Das kurzhaarige und sehr glatte Fell ist blaugrau bis graubraun gefärbt. An den Flanken weisen Männchen wie Weibchen eine auffallende, vertikale dünne Streifung auf. Der Kopf sitzt auf einem massigen Hals. Die Ohren sind sehr groß und von länglicher Form, sie sitzen weit hinten am Kopf. Der Schwanz ist mittellang und endet in einer dunklen Quaste. Männliche Tiere verfügen vom Kinn bis zur Brust über bartähnlich verlängerte Haare. Auf dem vorderen Rücken deutet sich ein dunkler Haarkamm an. Die Beine sind sehr lang und verleihen dem Großen Kudu eine elegante Gestalt. Unterhalb der Augen weisen die Tiere einen weißlichen Streifen auf, der sich über dem Nasenrücken und an dessen Flanken erstreckt. Die Bullen verfügen über imposante Hörner, die schraubenartig nach innen gedreht sind. Die Hörner ausgewachsener Bullen winden sich zwei bis drei mal um die eigene Achse. Der Rücken ist nach hinten leicht abfallend. Weiterlesen

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Portrait: Milchuhu

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Gattung: Uhus (Bubo)
Art: Milchuhu (Bubo lacteus)
Milchuhu (Weltvogelpark Walsrode)

Milchuhu (Weltvogelpark Walsrode)

Der Milch- oder Blassuhu erreicht eine Körperlänge von 55 bis 64 cm sowie ein Gewicht von 1.800 bis 3.100 Gramm. Das Gefieder ist meist bräunlichgrau bis schwarzgrau. Helle Querbinden erstrecken sich über das gesamte Gefieder. Der Kopf weist eine rundliche Form auf. Das Gesicht ist mit dem für Eulen typischen Federkranz gesäumt. Die Augenlider sind blassrosa gefärbt, die Iris ist bräunlich. Der Schnabel weist eine hornfarbene Färbung auf. Weiterlesen

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