Das Archiv – Eine Erklärung

An 25.05.2018 ist der Blog umgezogen.
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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

29.07.2022, Universität Zürich
Kommunikation erleichtert den Schimpansen die Jagd
Ähnlich wie Menschen nutzen Schimpansen Kommunikation, um ihr kooperatives Verhalten zu koordinieren – etwa bei der Jagd. Durch das Erzeugen eines für die Jagd spezifischen Rufes, dem sogenannten «Jagdbellen», rekrutieren Schimpansen mehr Gruppenmitglieder für die Jagd und ergreifen ihre Beute erfolgreicher, wie Forschende der Universität Zürich und der Tufts University zeigen.
Schimpansen ernähren sich nicht nur von Früchten, sondern auch von proteinreichem Fleisch, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Um die flinken Affen als Beutetiere in den Baumkronen zu fangen, sind Schimpansen im Vorteil, wenn sie gemeinsam in der Gruppe jagen. Wie ein internationales Forschungsteam nun erstmals zeigt, spielt Kommunikation bei der Rekrutierung von Gruppenmitgliedern für die Jagd eine Schlüsselrolle.
«Jagdbellen» macht die Verfolgung effektiver
Wissenschaftler der Universität Zürich (UZH) und der Tufts University in Boston untersuchten über 300 Jagdereignisse, die in den letzten 25 Jahren in der Schimpansengemeinschaft von Kanywara in Uganda aufgezeichnet wurden. Dabei kamen sie zur Erkenntnis, dass die wild lebenden Menschenaffen durch das Erzeugen des «Jagdbellens» die Gruppenjagd katalysieren und diese Form von kooperativem Verhalten dadurch effektiver wird. «Schimpansen, die Jagdgebell von sich geben, teilen ihrer Umgebung mit, dass sie motiviert sind zu jagen. Diese Information kann zögernde Individuen überzeugen, sich der Jagd anzuschliessen, was die Erfolgschance auf Beute für alle Beteiligten erhöht», sagt Joseph Mine, Doktorand am Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der UZH, der die Studie leitete.
Im dichten tropischen Regenwald, wo die Sicht beschränkt ist, ist die Jagd in der Gruppe eine Herausforderung. Verbale Kommunikation ermöglicht hier eine effiziente Gruppenarbeit: «Auffallend ist, dass sich nach dem Jagdbellen mehr Jäger anschliessen, die Jagd schneller beginnt und der erste Fang weniger Zeit benötigt», sagt Studienmitautorin Zarin Machanda von der Tufts University, die das Schimpansenprojekt in Kanyawara leitet.
Um herauszufinden, weshalb das Bellen eine solche Wirkung zeigt, braucht es weitere Forschung. «Derzeit ist unklar, ob die Rufe absichtlich abgegeben werden, um die genauen Handlungen in der Gruppe zu koordinieren, oder ob einzelne Tiere damit ihre Entscheidung zu jagen ankündigen. Dies erhöht wiederum die Wahrscheinlichkeit, dass andere sich anschliessen, denn mit mehr Jägern sind die Tiere effektiver», fügt UZH-Professor Simon Townsend an, der die Studie mitgeleitet hat.
Koevolution von Kommunikation und Kooperation
Die Evolutionsbiologinnen und -biologen berücksichtigten eine ganze Reihe anderer Faktoren, die den Ausgang einer Jagd beeinflussen können, unter anderem die Anwesenheit geschickter, erfahrener Jäger oder potenzielle Ablenkungen. Das Ertönen von Jagdbellen nahm jedoch stets eine Schlüsselrolle ein.
«Wenn Menschen komplexe kooperative Handlungen koordinieren, ist Kommunikation essenziell. Unsere Erkenntnisse sind nun der erste Hinweis darauf, dass vokale Kommunikation auch die Gruppenkooperation bei unseren nächsten lebenden Verwandten erleichtert», so Townsend.
Es ist allgemein anerkannt, dass Kommunikation und Kooperation bei Menschen eng miteinander verbunden sind und sich gemeinsam entwickelt haben. Wurde das eine im Laufe der Zeit komplexer, entwickelte sich auch das andere weiter, so dass ein Rückkopplungskreislauf entstand. Dieser führte schliesslich zur menschlichen Sprache sowie zu den einzigartig komplexen Formen der Zusammenarbeit beim modernen Menschen.
Evolutionäre Wurzeln mindestens sieben Millionen Jahre alt
Nicht bekannt ist jedoch, wie weit sich die Beziehung zwischen Kooperation in der Gruppe und verbaler Kommunikation in der evolutionären Vergangenheit des Menschen zurückverfolgen lässt. «Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Beziehung sehr alt ist. Die Verbindung scheint seit mindestens sieben Millionen Jahren zu bestehen, also seit unserem letzten gemeinsamen Vorfahren mit den Schimpansen», fasst Joseph Mine zusammen.
Originalpublikation:
Joseph G Mine, Katie E Slocombe, Erik P Willems, Ian C Gilby, Miranda Yu, Melissa Emery Thompson, Martin N Muller, Richard W Wrangham, Simon W Townsend, Zarin P Machanda. Vocal signals facilitate cooperative hunting by wild chimpanzees. Science Advances. July 29, 2022. DOI: 10.1126/sciadv.abo5553 Weiterlesen

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Portrait: Schwarzohr-Laubenvögel

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Laubenvögel (Ptilonorhynchidae)
Gattung: Ailuroedus
Art: Schwarzohr-Laubenvogel ((Ailuroedus melanotis))

Schwarzohr-Laubenvogel (William Matthew Hart)

Die Männchen des Schwarzohr-Laubenvogels erreichen eine Körperlänge von bis zu 29 Zentimeter, wovon bei der Nominatform 11,1 bis 12,5 Zentimeter auf den Schwanz entfallen. Die Weibchen sind gleich groß. Bei ihnen entfallen 12 bis 12,2 Zentimeter auf das Schwanzgefieder. Die Schnabellänge beträgt bei beiden Geschlechtern 3,3 bis 3,8 Zentimeter. Sie wiegen zwischen 196 und 285 Gramm. Es besteht kein auffälliger Geschlechtsdimorphismus.
Schwarzohr-Laubenvögel sind vom Scheitel bis zum Nacken mattschwarz bis großen blassen mit dunkel rotbräunlichen Federmitten, die teil teilweise grünlich überwaschen sind. Der Oberkopf wirkt dadurch gefleckt. Die Fleckung ist auf dem Scheitel größer und spärlicher, dagegen dicht und klein am Nacken.[6] Die namensgebenden Ohrdecken sind matt schwarz und sind oben, vorne darunter von einem weißlichen bis isabellfarbenen Gefieder umgeben. Das Kinn ist mattschwarz, die Kehle ist schmutzig weiß bis blass isabellfarben mit dunkelgrauen Federenden. Rücken und Bürzel sind smaragdgrün bis grasgrün, das Schwanzgefieder ist smaragdgrün, bis auf das mittlere Steuerfederpaar haben alle Steuerfedern weiße Federspitzen. Die innenliegenden Armschwingen und Teile der Flügeldecke haben blass isabellfarbene bis weiße Federenden. Die Handschwingen sind dagegen braungrau mit grünlichen oder bläulichen Federsäumen.
Die Vorderbrust ist matt isabellfarben und leicht grünlich überwaschen, durch die braunschwarzen Federsäume wirkt der Schwarzohr-Laubenvogel geschuppt. Auf der übrigen Körperunterseite ist dies weniger stark ausgeprägt. Die Unterschwanzdecken weisen eine unscharfe graue Querbänderung auf. Bei einigen Individuen ist dies auch auf zwei breitere Querbänder begrenzt.
Der Schnabel ist blassgrau bis cremeweiß, die Beine und Füße sind blaugrau.
Jungvögel gleichen den adulten Vögeln, sind jedoch im Nacken etwas feiner gezeichnet. Die Kehle ist weißlicher als bei den adulten Vögeln. Weiterlesen

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Portrait: Buntfuß-Sturmschwalbe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Röhrennasen (Procellariiformes)
Familie: Südliche Sturmschwalben (Oceanitidae)
Gattung: Oceanites
Art: Buntfuß-Sturmschwalbe  (Oceanites oceanicus)

Buntfuß-Sturmschwalbe (John Gould)

Die Buntfuß-Sturmschwalbe hat ausgewachsen eine Körperlänge von 18 bis 19 cm und eine Flügelspanne von 41 cm. Auf der Oberseite ist sie rußschwarz gefärbt. Oberhalb des Bürzels ist ein klarer Fleck weißer Federn. Der Schwanz ist schwarz und gerade abgeschnitten.
Auffällig sind im Flug die Füße, die weit über den Schwanz herausgestreckt werden. Die Schwimmhäute dieser Füße sind gelb. Der Flug besteht aus kurzen Gleitphasen und lockeren Flügelschlägen im Wechseln. Bei der Nahrungssuche hopst und flattert die Buntfuß-Sturmschwalbe paddelnd auf der Wasserfläche entlang. Man nimmt an, dass durch dieses Verhalten Beutetiere angelockt werden. Weiterlesen

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Portrait: Erzkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Aphantochroa
Art: Erzkolibri (Aphantochroa cirrochloris)

Erzkolibri (John Gould)

Der Erzkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 12 cm, wobei die Flügel 7,2 cm, der Schwanz 43 mm und der Schnabel 21 mm lang sind. Dabei wiegt er nur ca. 9 Gramm. Die gesamte Oberseite und die Flügeldecken sind düster bronzegrün bis schwärzlichbronzegrün gefärbt. Die Oberschwanzdecken weisen einen kupferfarbenen Glanz auf. Die Unterseite ist graubräunlich mit leichtem Grünglanz, besonders an der Kehle und den Halsseiten. Die weißgesäumten Unterschwanzdecken sind graubraun. Die Flügel sind schwärzlichpurpurn, die Schwanzfedern schwärzlich dunkelgoldbronze mit stahlblauem Schimmer, doch an den Wurzeln deutlich grünlicher gefärbt. Hinter dem Auge befindet sich ein weißer Fleck. Der Schnabel und die Beine sind schwarz. Es gibt kaum einen Geschlechtsdimorphismus, außer das die Weibchen tendenziell etwas kleiner sind. Weiterlesen

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Klein Erzgebirge 7

Klein Erzgebirge
Klein Erzgebirge 2
Klein Erzgebirge 3
Klein Erzgebirge 4
Klein Erzgebirge 5
Klein Erzgebirge 6

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Erinnerungen (2020)

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Erinnerungen (2020)

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Erinnerungen (2020)

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Erinnerungen

2018/19

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