Tiere verschenken an Weihnachten?

Alle Jahre wieder kommt die Frage, was man an Weihnachten verschenken soll. Und auf manchem (kindlichen) Wunschzettel steht ein Haustier. Aber … egal ob Hund, Katze, Hamster & Co., der Kauf eines Tieres will wohl überlegt sein und nach Meinung vieler Tierschützer (und Tierrechtler) gehören Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum (allerdings kann es sehr unterhaltsam sein, dem vorhanden Hund oder der Katze ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum zu machen, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Ich bin mir sicher, dass sich auch andere Organisationen (noch) zu Wort melden werden (oder es bereits getan haben).
Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum“ entworfen.
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Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Haustierhof Reutemühle – Der Bodensee-Zoo

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3. Zooreise – Tag 2: Von guten und von schlechten Zoos (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 19. Juni 2013)

Der Friedhof in Chleby

Der Friedhof in Chleby

Die erste Nacht in Prag überstanden wir wie Steine. Plzen war doch anstrengender als erwartet. Trotzdem setzten wir unseren Plan fort weitere tschechische Zoos aufzusuchen.
Unser erstes Ziel war Chleby, aber bis wir dort ankamen mussten wir uns erst einmal durch den Prager Stadtstau quälen. Sowohl in der Stadt, als auch später in ländlichen Gegenden sahn wir Spuren der Überschwemmung, allerdings hatten wir die stark betroffenen Gebiete aus unserer Reise gestrichen, so dass wir außer nassen Sandsäcken und überflutete Felder und Wiesen bekamen wir nichts zu Gesicht, aber wir waren ja auch nicht der Katastrophe wegen unterwegs. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

12.12.2018, Justus-Liebig-Universität Gießen
Erhebliche Gefahr für Brieftaubenbestände
Kürzlich entdeckter Parasit verursacht schwere Erkrankungen bei Tauben und anderen Vogelarten – Auch Erhaltungszuchtprogramme von Papageien betroffen
Ein bislang weitgehend unbekannter Parasit stellt nach der Studie eines Forscherteams unter der Leitung des Vogelmediziners Prof. Dr. Michael Lierz (Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Justus-Liebig-Universität Gießen) eine erhebliche Gefahr für Brieftauben und andere Vogelarten dar. Der erst kürzlich entdeckte Parasit Sarcocystis calchasi verursacht eine schwere und meist tödliche Erkrankung, die mit einer Gehirnentzündung einhergeht. Übertragen wird die Krankheit von Habichten und Sperbern, die als Endwirte des Parasiten gelten. Zu den Vogelarten, die daran erkranken, zählen vor allem Brieftauben und Wildtauben, aber laut der Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ erschienen ist, werden auch Papageienarten befallen. Dies stellt insbesondere eine Gefahr für Artenschutzprogramme und Erhaltungszuchten dar, da auch Papageien oft in Außenvolieren gehalten werden und dort in Kontakt mit Habicht- oder Sperberkot kommen können.
Zunächst waren natürliche Infektionen mit diesem Erreger ausschließlich aus dem Raum Berlin bekannt. In der DFG-geförderten Studie gelang eine erfolgreiche und vollständige epidemiologische Untersuchung des Erregers in Deutschland. Es zeigte sich, dass 7,34 Prozent von 368 Habicht- und Sperberproben positiv für S. calchasi-DNA waren. Ein vergleichbares Vorkommen mit 8,6 Prozent von 512 positiven Proben wurde bei den Ringeltauben festgestellt. S. calchasi ist flächendeckend in Deutschland sowohl bei den Endwirten als auch den freilebenden Zwischenwirten verbreitet. Eine Zunahme des Befalls konnte in vier aufeinanderfolgenden Jahren nicht festgestellt werden. Das deutet darauf hin, dass der Parasit offenbar schon länger verbreitet ist, und sich nicht, wie nach Entdeckung des Parasiten befürchtet, aktuell weiter ausbreitet.
Die auffällige schwerwiegende Erkrankung von Brieftauben ist vermutlich der potentiell höheren Infektionsdosis von in Volieren gehaltenen Vögeln im Vergleich zu freilebenden Wildtauben geschuldet. Für Wildtauben scheint der Erreger somit ein überschaubares Risiko darzustellen, während das Risiko für Tauben in Menschenobhut sehr hoch ist. Dies gilt nicht nur für Brieftaubenbestände, sondern vielmehr auch für stark bedrohte Taubenarten, welche in Erhaltungszuchtprogrammen in Menschenobhut gepflegt werden, wie zum Beispiel die Socorrotaube.
Originalpublikation:
Parmentier SL, Maier-Sam K, Failing K, Enderlein D, Gruber AD, Lierz M. Prevalence of Sarcocystis calchasi in free-ranging host species: Accipiter hawks and Common Woodpigeon in Germany. Scientific Reports 8 (2018), 17610
https://www.nature.com/articles/s41598-018-35862-x
DOI:10.1038/s41598-018-35862-x Weiterlesen

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Portrait: Rothandtamarin

Unterordnung: Trockennasenprimaten (Haplorrhini)
Teilordnung: Affen (Anthropoidea)
ohne Rang: Neuweltaffen (Platyrrhini)
Familie: Krallenaffen (Callitrichidae)
Gattung: Saguinus
Art: Rothandtamarin (Saguinus midas)
Rothandtamarin (Zoo Magdeburg)

Rothandtamarin (Zoo Magdeburg)

Das Fell der Rothandtamarine ist dunkelbraun oder schwarz gefärbt, namensgebendes Merkmal sind die rötlich-gelben Vorder- und Hinterpfoten. Das dunkle Gesicht ist unbehaart, die großen Ohren ragen aus dem Fell heraus. Wie bei allen Krallenaffen befinden sich an den Fingern und Zehen (mit Ausnahme der Großzehe) Krallen statt Nägeln. Diese Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 21 bis 28 Zentimetern, der Schwanz wird 31 bis 44 Zentimeter lang. Das Gewicht beträgt etwa 400 bis 550 Gramm.

Rothandtamarine sind im nordöstlichen Südamerika beheimatet, ihr Verbreitungsgebiet umfasst Guyana, Suriname und Französisch-Guyana sowie das nordöstliche Brasilien nördlich des Amazonas. Ihr Lebensraum sind Wälder, wobei sie mit dichtem Unterholz bestandene Waldformen bevorzugen.

Rothandtamarine sind wie alle Krallenaffen tagaktiv. Sie halten sich meist auf den Bäumen auf, wo sie sich auf allen vieren oder springend fortbewegen. Sie leben in Gruppen von zwei bis sechs, in Ausnahmefällen bis zu 15 Tieren zusammen. Diese Gruppen bestehen aus einem dominanten Weibchen, eventuell weiteren, untergeordneten Weibchen, einem oder mehreren Männchen sowie dem gemeinsamen Nachwuchs. Das Sozialverhalten ist stark ausgeprägt, innerhalb der Gruppe kommt es selbst unter den Männchen kaum zu Aggressionen, die Fellpflege und eine Reihe von Lauten dienen der Kommunikation und Interaktion.

Rothandtamarine sind Allesfresser, ihre Nahrung besteht aus Früchten, Insekten und Baumsäften.
Wie bei allen Tamarinen pflanzt sich nur das dominante Weibchen der Gruppe fort und paart sich mit allen Männchen der Gruppe, ein unter Säugetieren seltenes Phänomen, das als Polyandrie bezeichnet wird. Nach einer rund 140- bis 145-tägigen Tragzeit kommen meist Zwillinge zur Welt. Die Aufzucht des Nachwuchses obliegt vorwiegend den Männchen, sie tragen die Kinder herum und bringen sie dem Weibchen lediglich zum Säugen. Jungtiere werden mit rund zwei bis drei Monaten entwöhnt und mit 16 bis 20 Monaten geschlechtsreif.

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Portrait: Himalaya-Glanzfasan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Glanzfasanen (Lophophorus)
Art: Himalaya-Glanzfasan (Lophophorus impejanus)
Himalaya-Glanzfasan (Vogel- und Tierpark Solingen-Ohligs)

Himalaya-Glanzfasan (Vogel- und Tierpark Solingen-Ohligs)

Der Himalaya-Glanzfasan, auch Königs-Glanzfasan oder Rotschwansmonalgenannt, ist ein in Asien heimischer Hühnervogel, der aber weltweit als Ziervogel gehalten wird.
Das Artepitheton impejanus erhielt der Himalaya-Glanzfasan zu Ehren von Lady Mary Impey, der Ehefrau von Sir Elija Impey, dem ersten Gouverneur von Bengalen. Der Himalaya-Glanzfasan ist – unter dem Namen Danphe – der Nationalvogel Nepals und wird häufig in nepalesischen Liedern erwähnt. Er ist außerdem der Wappenvogel des indischen Bundesstaates Uttarakhand.

Der Himalaya-Glanzfasan ist von massiger, plumper Figur mit starken Läufen, kurzem Schwanz und klobigen Schnabel. Das Männchen wird bis zu 70 cm lang, (wovon ca. 23 cm auf den Schwanz entfallen) und 2,5 kg schwer; das Weibchen ist etwas kleiner. Die Flügellänge beträgt 29 bis 32 Zentimeter, die Schwanzlänge 21,8 bis 23,8 Zentimeter. Im Gegensatz zum Männchen richtet das Weibchen die Haube nie auf. Weiterlesen

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Portrait: Aldabra-Schildkröte

Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Unterordnung: Halsberger-Schildkröten (Cryptodira)
Familie: Landschildkröten (Testudinidae)
Unterfamilie: Testudininae
Gattung: Aldabra-Riesenschildkröten (Aldrabrachelys)
Art: Aldabra-Riesenschildkröte (Aldabrachelys gigantea)
Aldabra-Riesenschildkröte (Zoo Krefeld)

Aldabra-Riesenschildkröte (Zoo Krefeld)

Auffälligstes Merkmal der Aldabra-Riesenschildkröte ist der verhältnismäßig kleine Kopf, der den Hals vom Durchmesser her nur wenig überragt. Weitere Unterscheidungsmerkmale gegenüber der Galapagos-Riesenschildkröte sind große Kopfschuppen, Vorhandensein eines Nackenschildes, vertikal geschlitzte Nasenlöcher und die Fähigkeit, durch die Nase trinken zu können.
Wie die kleineren Landschildkrötenarten weisen Riesenschildkröten einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf. Männchen besitzen einen längeren Schwanz, sind größer und haben einen konkaven (nach innen gewölbten) Bauchpanzer und einen flacheren Rückenpanzer als Weibchen. Meist weisen sie auch längere Fußnägel an den Hinterbeinen auf. Diese sekundären Merkmale treten erst im Vorfeld der Geschlechtsreife ab einer Panzerlänge von etwa 60 cm auf. Die Geschlechtsreife wird mit 15 bis 30 Jahren erreicht.
Die größten Carapaxlängen werden für Männchen mit 100–122 cm und für Weibchen mit 87 cm angegeben, dazu gehören maximale Gewichtsangaben von 250 kg für Männchen bzw. 167 kg für Weibchen. Die Durchschnittsgewichte der Populationen liegen je nach Altersstruktur und Nahrungsangebot mit 20–50 kg allerdings deutlich darunter.
Einige in Gefangenschaft lebende Individuen mit einem ungewöhnlich geformten, sattelförmigen Panzer wurden einige Zeit als „Arnolds Riesenschildkröte“ bezeichnet. Anhand von genetischen Untersuchungen glaubte Gerlach (1996) zunächst, dass es sich um Restindividuen einer ausgestorbenen Art handelt, und wies ihnen einen eigenen Artstatus zu. Durch erneute Untersuchungen von Austin und Palkovacs wurde das aber bereits 2003 widerlegt. In der gegenwärtigen Auflistung für CITES ist diese Art nicht enthalten. Weiterlesen

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Portrait: Wickelschwanzskink

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Skinkartige (Scincoidea)
Familie: Skinke (Scincidae)
Unterfamilie: Egerniinae
Gattung: Corucia
Art: Wickelskink (Corucia zebrata)
Wickelschwanzskink (Tierpark Hellabrunn)

Wickelschwanzskink (Tierpark Hellabrunn)

Der Wickelschwanz-Skink erreicht eine Lange von rund 70 cm. Der Schwanz misst etwa 1/3 der Gesamtlänge. Weibchen werden etwas größer und kräftiger als Männchen. Es sind die größten Skinke der Welt. Der deutsche Name leitet sich von ihrer Fähigkeit ab, mit dem Schwanz greifen zu können. Ihr Schuppenkleid besteht aus großen, glatten Schuppen, die sich überlappen. Ihre Beine sind überaus kräftig gebaut. Der Kopf ist auffällig groß und endet in einer abgerundeten Schnauze.

Wickelschwanz-Skinke kommen auf den Salomon-Inseln Bougainville, Choiseul, New Georgia, Santa Isabel, Nggela Sule, Guadalcanal, Malaita, Makira, Ugi ni Masi, Owa Raha sowie auf den Shortland-Inseln vor.
Wickelschwanz-Skinke sind Baumbewohner und besiedeln sowohl den Küstenregenwald als auch Bergwälder in Höhen bis zu 1000 Metern.

Wickelschwanz-Skinke sind träge und verbringen den Tag schlafend in den Bäumen. In der Nacht fressen sie und begeben sich dazu auch auf den Erdboden. Wickelschwanz-Skinke ernähren sich überwiegend vegetarisch. Neben Blätter, Früchte und Beeren fressen sie manchmal auch kleine Insekten.

Wickelschwanz-Skinke sind lebendgebährende Tiere. Nach einer Trächtigkeit von 6 Monaten bringt das Weibchen meist 1, selten 2 Jungtiere zur Welt. Die Jungen bleiben in der Regel bis zum nächsten Nachwuchs bei ihren Eltern und werden von ihnen auch gegenüber Fressfeinden beschützt.

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Portrait: Waldmurmeltier

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Hörnchenverwandte (Sciuromorpha)
Familie: Hörnchen (Sciuridae)
Unterfamilie Erdhörnchen (Xerinae)
Tribus Echte Erdhörnchen (Marmotini)
Gattung: Murmeltiere (Marmota)
Art: Waldmurmeltier (Marmota monax)
Waldmurmeltier (Zoo Plzen)

Waldmurmeltier (Zoo Plzen)

Waldmurmeltiere sind meist zwischen 40 und 65 cm lang (wobei der Schwanz etwa 15 cm lang ist) und wiegen zwischen zwei und vier kg. In Gegenden mit wenigen Feinden und großem Nahrungsangebot können sie bis zu 80 cm lang werden und bis zu 14 kg wiegen. Sie haben in freier Wildbahn eine Lebenserwartung von bis zu sechs Jahren, in Gefangenschaft von bis zu zehn Jahren.
Während andere Murmeltierarten in felsigen und bergigen Gegenden leben, ist das Waldmurmeltier ein Flachlandbewohner. Es ist in Nordamerika weit verbreitet Weiterlesen

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Portrait: Moschusochse

ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Antilopinae
Tribus: Ziegenartige (Caprini)
Gattung: Ovibos
Art: Moschusochse (Ovibos moschatus)
Moschusochse (Zoo Plzen)

Moschusochse (Zoo Plzen)

Moschusochsen besitzen eine stämmige Gestalt mit dicken, vor Kälte schützenden Fettpolstern. Auffällig sind der Buckel über der Schulter und der im Verhältnis zum übrigen Körper große Kopf. Ausgewachsene Tiere tragen außerdem eine ausgeprägte Mähne, die vom Widerrist bis zum Hornansatz reicht. Die männlichen Tiere wiegen 300–400 kg, sind 2,50 m lang und erreichen eine Schulterhöhe von ca. 1,50 m. Die Kühe wiegen 200–300 kg, werden 2,30 m lang und bis zu 1,30 m hoch.
Die bei beiden Geschlechtern kräftig ausgebildeten Hörner sind mit nach oben gerichteten Spitzen gebogen. Die Hornbasen an der Stirn der Männchen sind als elastische Wülste verdickt und verbreitert, die der Weibchen dagegen dichter beieinander. Die Hörner werden als Waffe gegen Raubtiere und von männlichen Tieren während der Brunft eingesetzt. Sie fangen schon beim vier- bis sechswöchigen Kalb zu wachsen an, doch ist die Hornbildung erst um das sechste Lebensjahr abgeschlossen. Etwa gleich lang dauert es auch, bis die Weibchen ihr Endgewicht erreicht haben, während bei den Männchen das Wachstum erst ein Jahr später endet. Weiterlesen

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Portrait: Papageienbreitrachen

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Schreivögel (Tyranni)
Familie: Breitrachen (Eurylaimidae)
Gattung: Psarisomus
Art: Papageibreitrachen (Psarisomus dalhousiae)
Papageibreitrachen (John Gould)

Papageibreitrachen (John Gould)

Der Papageibreitrachen erreicht eine Körperlänge von 25 bis 28 cm sowie ein Gewicht von etwa 60 Gramm. Der ausgesprochen lange Schwanz weist eine bläuliche Färbung auf. Das Gefieder ist überwiegend blaugrün gefärbt, es weist verschiedene Schattierungen auf. Der große Kopf endet in einen kräftigen Schnabel, der blaugrau gefärbt ist. Der Kopf wird durch eine schwarze Haube geziert. Hinter den Augen sind in dem schwarzen Bereich des Kopfes auf jeder Seite ein weißer Fleck erkennbar. Der Kehlbereich ist gelblich und wird zur Brust hin durch eine schmales weißes Band abgegrenzt. Der Oberkopf oberhalb der Stirn ist bläulich gefärbt.

Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich in Südostasien vom Nordosten Indiens bis nach Sumatra und Borneo. Der Papagei-Breitrachen ist ein Bewohner der tropischen und subtropischen Regenwälder und Bergregenwälder. In einigen Verbreitungsgebieten ist er auch in Sekundärwäldern anzutreffen. In Höhenlagen ist diese Vogelart bis in Höhen von 1.500 Meter über NN zu Hause.

Das Verbreitungsgebiet des Papageibreitrachens erstreckt sich vom östlichen Himalaya über Südostasien bis nach Borneo und Sumatra. Er lebt in Bergregenwäldern, subtropischen Wäldern, in Bambusdickichten, aber auch in Sekundärwäldern.

Der Papageibreitrachen ist ein geselliger Vogel, der außerhalb der Brutzeit in kleinen Trupps durch die Wälder zieht. Er ernährt sich von Insekten, die er entweder im Flug oder im Geäst der Bäume fängt.

Über die Fortpflanzungsgewohnheiten der Papagei-Breitrachen in Freiheit ist sehr wenig bekannt. In ein großes, birnenförmiges und an einem Ast hängendes Nest aus Zweigen und Gräsern, mit überdachtem seitlichen Eingang werden fünf bis sechs Eier gelegt. Beide Elternvögel beteiligen sich am Nestbau und an der Aufzucht der Jungen.

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