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Alex Howard: Die Geisterkatze (Rezension)

120 Jahre Menschheitsgeschichte durch die Augen einer klugen Katze.
Edinburgh, 1902: Grimalkin ist ein viktorianischer Hauskater, der eine außerordentliche Beobachtungsgabe besitzt. Durch einen unglücklichen Vorfall stirbt er, doch zum Glück hat er seine neun Leben nicht verbraucht. Deshalb wird er zur Geisterkatze und darf mit seinen verbliebenen Leben zum Zeitzeugen der folgenden 120 Jahre werden. Unsichtbar streift Grimalkin umher und bringt in seiner unvergleichlichen Erzählung Enthüllungen über unsere banale menschliche Existenz, den unaufhaltsamen Lauf der Zeit sowie die wahre Größe der Katzen ans Licht.
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Michael Sutor: Abenteuer Naturfilm (Rezension)

Als Heinz Sielmann 1960 zu einer monatelangen Expedition nach Galapagos aufbricht, setzt er alles aufs Spiel. Mit schwerem Kameraequipment, unsicherer Finanzierung und fern der Familie sucht er Bilder, die noch niemand zuvor gesehen hat: Riesenschildkröten im Nebelwald, Meerechsen in der in der Brandung – und den legendären Darwin-Finken, der mit einem Werkzeug Nahrung gewinnt. Aus dem Wagnis wird ein Triumph: »Galapagos – Landung in Eden« begeistert Millionen und markiert den Beginn der ARD-Reihe »Expeditionen ins Tierreich«.
Diese Biografie erzählt von gefährlichen Drehs in Südamerika und Papua-Neuguinea, von Paradiesvögeln im Urwald und vom Aufbruch des jungen Fernsehens. Auf Grundlage von Tagebüchern, Briefen und eindrucksvollen Fotografien entsteht das fesselnde Porträt eines Mannes, der den Naturfilm neu erfand – und eine ganze Generation für die Schönheit und den Schutz der Natur sensibilisierte.
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TTT: 10 Buchtitel, in denen Berufe genannt werden


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Steckbrief: Zoo Cleby

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8. Zooreise 2026 – Tag 7: (Tote) Menschen, Tiere, Schiefe Burgen und … der Berufsverkehr in Prag

Heute stand nur ein Zoo auf dem Programm, der Zoo in Chleby, aber das heißt nicht, dass der Tag nicht vollgepackt war. Nur eben nicht mit Zoos.
Geplant waren auch Besuche in Kutna Hora, im Beinhaus von Sedlitz und der Kathedrale, der Burgruine von Jungbunzlau und dem Aussichtsturm Petrin in Prag. Zwischenzeitlich habe ich noch mit einem anderen Zoo in der Prager Umgebung und dem Krokodilzoo in Prag geliebäugelt, aber ein Zeitproblem hatten wir nicht … den Prager Berufsverkehr darf man nicht unterschätzen.
Auch ein Besuch des Fernsehturms wurde überlegt, aber bevor wir wieder in Prag waren mussten wir die Stadt erst einmal verlassen.
Unser erstes Ziel war das Beinhaus von Sedlitz. Weiterlesen →

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Steckrief: Zoopark Vyskov

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8. Zooreise 2026 – Tag 6: Von Roznov nach Prag

Der ursprüngliche Plan sah heute Besuche in den Zoos von Ostrava und Jihlava vor, aber weil wir Zlin am Vortag nicht besucht haben, habe ich diesem Zoo den Vortritt gegeben und auf Ostrava verzichtet. Vielleicht war das auch besser so, Ostrava ist schon etwas groß, den kann man vielleicht irgendwann zusammen mit Vyskov machen, aber Ostrava und Jihlava … die Kombination von Zlin und Jihlava ist ja schon fast nicht schaffbar. Vorweg gesagt, haben wir den Zoo in Jihlava genau zur Schließzeit verlassen … die Affen haben sich schon zur Ruhe gelegt, die nachtaktiven Tiere, die nicht in Nachtbereichen untergebracht waren, schliefen noch … Weiterlesen →

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Zoopresseschau

Zoo Magdeburg 24.09.2026
3. Herbstmarkt am 3. Oktober 2026 im Zoo
30 kreative Aussteller mit regionalen handgefertigten Artikeln laden zum Staunen und Stöbern ein “Am 3. Oktober 2026 richtet der Zoo von 10 bis 17 Uhr zum dritten Mal den Herbstmarkt aus. Gleich hinter der Erdmännchen Anlage bieten über 30 Aussteller an ihren kreativen Ständen handgefertigte Kunstwerke und so manche Schätze an. Entlang des Hauptweges ist eine bunte Vielfalt mit regionalen selbstgefertigten Artikeln zu finden, darunter: Nähwaren, handgefertigte Accessoires, Schmuck, Kerzen, Keramikfiguren zum Bemalen für Groß & Klein, Holzarbeiten, Deko- und Geschenkartikel, Tierzubehör, Kleidung, Töpferwaren und vieles mehr“, erläutert Zoomitarbeiterin Luise Swaczyna. Um 11 Uhr und 15 Uhr geht es los mit einem tierischen Spaziergang quer durch den Zoo: Die Walliser Schwarznasenschafe haben auf der Wiese des Herbstmarktes derzeit ihren temporären Weideplatz – dort ist der Treffpunkt für den besonderen Zoo-Spaziergang. Musikalisch umrahmt wird der Herbstmarkt von der Taiko-Gruppe higashi daiko des HKC Magdeburg-Barleben e.V., der sich 14:00 und 16:00 Uhr
präsentieren wird. Die Kinder können ihr Wissen am Zoopädagogik-Stand testen und sich auf der Hüpfburg austoben. Der Förderverein Zoofreunde Magdeburg e.V. unterstützt den Zoo mit einem kreativen Bastelstand und gibt Interessenten gern Auskunft über seine Arbeit und Projekte. Außerdem warten zahlreiche Spielgeräte und ein Kinderschminkstand auf die Kinder. […] Weiterlesen →

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8. Zooreise 2026 – Tag 5: Ab nach Tschechien

Dinoexpress (Zoopark Vyskov)

Heute verließen wir Österreich und würden auf dieser Reise auch nicht mehr zurückkehren. Den Rest unserer Reise sollten wir bis zu unsere Rückkehr in Tschechien verbringen.
Das heutige Ziel: Roznov (auf Deutsch: Rosenau auf dem Radoscht). Unterwegs wollten wir die Zoos in Brno und Zlin besuchen. Weiterlesen →

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

21.09.2026, Universität Bayreuth
Familienleben bei Käfern kann Klimafolgen abfedern
Der Klimawandel ist eine der komplexesten Herausforderungen unserer Zeit und stellt auch für diverse Tiergruppen eine große Belastung dar. Inwiefern soziale Interaktionen zwischen Familienmitgliedern Umweltbelastungen abfedern können, hat ein Forschungsteam der Universität Bayreuth anhand der Totengräber-Käfer untersucht. Über ihre Erkenntnisse berichten sie im renommierten Fachjournal Functional Ecology der British Ecological Society.
What for?
Der Klimawandel führt zu einem Anstieg der globalen Temperaturen sowie einer Häufung von Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Kälteeinbrüchen, Überschwemmungen oder Dürren. Diese Veränderungen üben erheblichen Druck auf biologische Systeme aus und können Verhaltensmuster ändern sowie die Fruchtbarkeit, den Fortpflanzungserfolg oder das Überleben der Nachkommen beeinträchtigen. Bereits bekannt ist, dass insbesondere elterliche Fürsorge bei Tieren die Leistungsfähigkeit der Nachkommen gegenüber Stressfaktoren wie extremen Temperaturen abfedert. In der Bayreuther Studie haben die Forschenden nun untersucht, ob auch die Interaktionen unter Geschwistern dabei helfen, klimabedingte Herausforderungen zu bewältigen. Solche Erkenntnisse können dazu beitragen, besser vorherzusagen, welche Arten durch den Klimawandel besonders gefährdet sind und welche Strategien beim Überleben helfen können.
Lange Zeit galt elterliche Fürsorge als wesentlicher evolutionärer Faktor für die Bildung von Familiengruppen im Tierreich. Eine wachsende Zahl von Studien unterstreicht inzwischen jedoch die positiven Auswirkungen von Geschwisterinteraktionen auf die Entwicklung der Nachkommen. „Das lenkt das wissenschaftliche Interesse verstärkt auf die Kooperation unter Geschwistern als frühen Faktor in der Evolution von Sozial- und Familienleben“, sagt Paul Huber, Doktorand am Lehrstuhl für Evolutionäre Tierökologie der Universität Bayreuth und Erstautor der Studie. Aus heutiger Sicht besonders interessant ist, wie die Interaktion unter verschiedenen Familienmitgliedern dazu in der Lage ist, sogenannte abiotische Stressoren wie Temperatur oder Wasserverfügbarkeit abzumildern. „Wir wollten herausfinden, ob die Geschwisterinteraktion abiotischen Stress ähnlich abmildert wie elterliche Fürsorge, ob die Geschwisterinteraktion möglicherweise synergistisch zusammen mit der elterlichen Fürsorge wirkt oder ob sie unter bestimmten Bedingungen ihre positive Wirkung verliert“, so Huber.
In ihrer Studie haben die Forschenden Totengräberkäfer der Art Nicrophorus vespilloides untersucht. „Dieser Käfer ist ein hervorragender Modellorganismus für die Untersuchung sozialer Interaktionen, da elterliche Brutpflege auftreten kann, die Larven allerdings die Pflege nicht zwangsläufig für ihr Überleben benötigen. Gleichzeitig gibt es Kooperation unter den Nachkommen“, sagt Prof. Dr. Sandra Steiger, Inhaberin des Lehrstuhls Evolutionäre Tierökologie der Universität Bayreuth.
Für ihre Untersuchungen haben die Forschenden zunächst die Temperatur variiert, um Kältestress bzw. Hitzewellen zu simulieren. In einem zweiten Versuch hat das Forschungsteam die Bodenfeuchtigkeit verringert und erhöht. Dabei wurden in beiden Set-ups die Larven entweder in Anwesenheit ihrer Geschwister und Eltern aufgezogen, nur in Anwesenheit von Geschwistern oder einzeln und damit isoliert von Geschwistern oder Eltern. Im Anschluss haben die Forschenden Wachstum und Überleben bis zur Verpuppung der Larven beobachtet.
Im Ergebnis verbesserte die elterliche Brutpflege das Wachstum und das Überleben des Nachwuchses durchweg. Obwohl auch Interaktionen zwischen Geschwistern Vorteile brachten, waren diese deutlich weniger konsistent und stark von den spezifischen Umweltbedingungen und dem sozialen Umfeld abhängig: „Negative Auswirkungen niedriger Temperaturen konnten im Experiment durch die gemeinsame Interaktion zwischen Geschwistern und elterlicher Fürsorge abgepuffert werden. Bei hohen Temperaturen kehrt sich dieser Effekt jedoch um. Dann ist die gleichzeitige Anwesenheit von Geschwistern und Eltern eher nachteilig“, sagt Steiger. Eine mögliche Erklärung sei die erhöhte Konkurrenz zwischen den Larven aufgrund des verstärkten mikrobiellen Wachstums auf dem Aas, von dem sich die Larven ernähren.
„Insgesamt zeigt unsere Studie, dass soziale Interaktionen dem Nachwuchs helfen können, klimabedingte Herausforderungen zu bewältigen. Ihr konkreter Nutzen hängt jedoch stark vom jeweiligen Kontext ab und lässt sich nur verstehen, wenn sowohl die sozialen als auch die Umweltbedingungen berücksichtig werden“, sagt Huber.
Die Studie entstand im Rahmen des Projektes „The effect of social isolation on offspring performance: an evolutionary, ecological and molecular perspective“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird (STE 1874/12-1).
Originalpublikation:
Paul Huber, Floyd Betz, Saskia Cordes, Hannah Hoffmann, Enna Klinghammer, Sandra Steiger. Context-dependent joint buffering of abiotic stress by parental care and sibling interactions. Functional Ecology (2026)
DOI: https://www.doi.org/10.1111/1365-2435.70438 Weiterlesen →

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