Tiere verschenken an Weihnachten?

Alle Jahre wieder kommt die Frage, was man an Weihnachten verschenken soll. Und auf manchem (kindlichen) Wunschzettel steht ein Haustier. Aber … egal ob Hund, Katze, Hamster & Co., der Kauf eines Tieres will wohl überlegt sein und nach Meinung vieler Tierschützer (und Tierrechtler) gehören Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum (allerdings kann es sehr unterhaltsam sein, dem vorhanden Hund oder der Katze ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum zu machen, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Ich bin mir sicher, dass sich auch andere Organisationen (noch) zu Wort melden werden (oder es bereits getan haben).
Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum“ entworfen.
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Das Archiv – Eine Erklärung

An 25.05.2018 ist der Blog umgezogen.
Beiträge, die vor diesem Datum geschrieben wurde (ausgenommen Galerien, Zoovorstellungen und Rezensionen) findet man in der Kategorie ARCHIV

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Bergwildpark Meißner

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Tierwelt Herberstein

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Tiergarten Staßfurt

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8. Zooreise 2021 – Christmas Garden

Winter … Weihnachten wirft seine Schatten voraus, es ist die Zeit der Kälte, der frühen und langanhaltenden Dunkelheit, die Zeit der Lebkuchen und des Glühweins und der Weihnachtsmärkte. Und LAST CHRISTMAS überall (ob man es mag oder nicht). Und eigentlich könnte es eine schöne Zeit sein, wenn wir nicht immer noch (und vermutlich noch viel länger) unter einem kleinen (aber heftigen) Virus leiden würden.
Immerhin sind die Einschränkungen derzeit nicht so gravierend wie es vor einigen Monaten war. Zumindest ist es möglich zu reisen und auch nicht so kompliziert, solange man das Land nicht verlässt.
Aber Normalität wäre schon schön. Trotzdem … die letzte oder vorletzte Zooreise wirft ihre Schatten voraus.
Ziel: Erfurt, Köln und Stuttgart … Winterleuchten im Zoo. Weiterlesen

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Wild- und Freizeitpark Höllohe

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Zoopresseschau

Es geht wieder los, ein kleiner Virus hält die Welt in Atem und sorgt für diverse Einschränkungen. Davon sind auch die Zoos betroffen. Vor dem Zoobesuch sollte man sich, am Besten auf den Webseiten, erkundigen, unter welchen Bedingungen der Zoo der Wahl zu besuchen ist.
Auf entsprechende Pressemitteilungen der einzelnen Zoos habe ich an dieser Stelle verzichtet. Weiterlesen

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Der Habichtskauz in Brehms Tierleben

Habichtskauz (Brehms Tierleben)

Die Habichtseule, Uraleule oder Habergeis (Syrnium uralense und macroce phalum, Strix uralensis, liturata, macrura und macrocephala, Ptynx uralensis und liturata, Ulula liturata, Surnia, Noctua und Scotiaptex uralensis) ist einer der größten aller Käuze. Die Länge beträgt fünfundsechzig bis achtundsechzig, die Breite etwa einhundertundzwanzig, die Fittiglänge vierzig, die Schwanzlänge zweiunddreißig Centimeter. Von der Grundfärbung, einem düsteren Grauweiß, heben sich auf der Oberseite dunkelbraune Längsstreifen ab, indem alle Federn in der Mitte braune, nach unten sich verbreiternde, durch die schwarzbraunen Schaftstriche noch gehobene Längsflecken zeigen. Letztere sind schmäler in der Schultergegend, ausgedehnter auf den Flügeldecken, und auf den größten derselben leichter braun gesperbert, die braunweiß gespitzten Schwingen dagegen durch lichtbraune, außen graulichweiße Fleckenquerbänder gezeichnet, die Oberschwanzdecken blaßbraun, unregelmäßig grau gefleckt und gesperbert, die Schwanzfedern düsterbraun, durch sechs durchgehende, breite, bräunlichgraue Binden geziert. Das von dem Schleier umrahmte Gesicht zeigt auf graulichweißem Grunde äußerst feine, schwärzliche, vom Auge aus speichenartig verlaufende Striche; der Schleier wird durch weiße, an der äußersten Spitze schwarze Federn hergestellt und erscheint deshalb weiß und schwarz gefleckt. Die Unterseite ist auf gelblichweißem Grunde durch schmale braune Schaftflecke längsgezeichnet, die Befiederung der Füße endlich gleichmäßig schmutzigweiß. Zwischen Männchen und Weibchen waltet kein bemerkenswerther Unterschied ob; dagegen kommen dunkle, bald hell-, bald schwarzbraune Spielarten vor, und die sibirischen Vögel pflegen merklich lichter gefärbt zu sein. Das verhältnismäßig große Auge ist tief dunkelbraun, das Augenlid dunkel kirschroth, der Schnabel wachsgelb. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

15.11.2021, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen
Über 50 Prozent aller Schildkröten bedroht
Ein Team internationaler Wissenschaftler aus den USA, Frankreich, Australien und Deutschland, unter ihnen Senckenberger Uwe Fritz, hat heute die 9. Auflage des Atlas „Turtles of the World“ veröffentlicht. In der Publikation finden sich nicht nur detaillierte Beschreibungen aller 357 Schildkrötenarten, sondern auch Informationen zum Gefährdungsstatus aller Arten sowie ein Vergleich ihrer heutigen und ursprünglichen Verbreitungsgebiete. Die Ergebnisse der Forscher rund um Erstautor Anders G.J. Rhodin sind alarmierend: Etwa die Hälfte der Schildkrötenarten sind vom Aussterben bedroht.
Mit 226 Zentimetern Panzerlänge ist die Lederschildkröte Dermochelys coriacea die größte Meeresschildkröte weltweit, am Land beeindruckt die Seychellen-Riesenschildkröte Aldabrachelys gigantea mit einem Panzer von bis zu 138 Zentimetern Länge. Viel kleiner geht es bei der Vallarta-Schlammschildkröte Kinosternon vogti zu – nur 10,2 Zentimeter werden die Panzer dieser weltweit kleinsten Sumpfschildkröte lang. Diese tierischen Rekorde finden sich allesamt in der neunten Auflage des Atlas „Turtles of the World“, die heute erschien. „Wir liefern hier eine Zusammenstellung aller 357 wissenschaftlich anerkannten und heute noch lebenden Schildkrötenarten der Welt“, erläutert Prof. Dr. Uwe Fritz von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden und fährt fort: „Aber damit nicht genug: In der neuen Auflage beleuchten wir auch den Gefährdungszustand der Schildkröten und vergleichen deren ursprüngliche Lebensräume mit der heutigen Verbreitung. Damit bieten wir der nationalen und internationalen Gesetzgebung und dem Natur- und Artenschutz eine solide Handlungsgrundlage.“
Nicht weniger als 171 Schildkrötenarten sind als bedroht anzusehen – je fünf Arten und Unterarten wurden bereits in historischer Zeit und der jüngeren Vergangenheit ausgerottet. „Besonders große Arten, die auf spezielle Lebensräume angewiesen sind, sind betroffen. So sind alle großen asiatischen Schildkrötenarten von der Ausrottung bedroht, die ursprünglich in Flussmündungen oder Flüssen verbreitet waren. Ihre Lebensräume werden immer kleiner, die Eier werden von Menschen geplündert und die großen Tiere selbst heute noch geschlachtet, um sie zu essen“, so der Dresdner Herpetologe. Laut der Studie gehören Schildkröten zu den am stärksten gefährdeten Wirbeltieren weltweit – alleine Primaten tauchen prozentual häufiger in der Liste bedrohter Tierarten auf.
Die Verbreitungsgebiete nahezu aller Schildkrötenarten haben sich gegenüber ihrer ursprünglichen Lebensräume drastisch verkleinert. Gründe hierfür sind Lebensraumverlust und Degradation der bisherigen Habitate durch Übernutzung. Die Verbreitungsgebiete der großen asiatischen Flussschildkröte Batagur trivittata und der Burma-Sternschildkröte Geochelone platynota in Myanmar sowie die Lebensräume der südafrikanischen Geometrischen Landschildkröte Psammobates geometricus sind um mindestens 90 Prozent geschrumpft.
„Das sind dramatische Zahlen, die schnellstmöglich zu einem umfassenden Schutz der Schildkröten führen müssen. Sonst sind diese Tiere, die den Aufstieg und Untergang der Dinosaurier erlebt haben, für immer verloren!“, warnt Fritz.
Originalpublikation:
Turtles of the World: Annotated Checklist and Atlas of Taxonomy, Synonymy, Distribution, and Conservation Status (9th Ed.). In: Conservation Biology of Freshwater Turtles and Tortoises: A Compilation Project of the IUCN/SSC Tortoise and Freshwater Turtle Specialist Group. ISSN (monograph series): 1088-7105. ISBN: 978-0-9910368-3-7 Weiterlesen

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Portrait: Orangekehlelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Mellisugini
Gattung: Selasphorus
Art: Orangekehlelfe (Selasphorus scintilla)

Orangekehlelfe (John Gould)

Die kleinste Kolibriart Costa Ricas erreicht eine Körperlänge zwischen 6,5 und 8,0 Zentimetern und wird 2,0 bis 2,3 Gramm schwer. Sie hat einen schwarzen geraden Schnabel und schwarze Füße. Die Männchen sind etwas kleiner und leichter als die Weibchen. Das Gefieder der Männchen ist im Bereich der Kehle orange schimmernd. Die Vorderbrust weist eine weißgraue Färbung auf. Der Rücken ist grünlich und die Schwanzoberseite grünlich und orange gefärbt. Die Weibchen sind deutlich weniger bunt. Sie besitzen eine weiße Kehle und an der Kopfunterseite eine weiße Färbung mit schwarzen Punkten. Jungvögel ähneln in der Gefiederfärbung den Weibchen. Die Art kann am ehesten mit der Vulkanelfe (Selasphorus flammula) verwechselt werden.

Die Orangekehlelfe lebt in den Bergen Costa Ricas und im westlichen Panama in einer Höhe von 900 bis 2500 m und bewohnt buschige Waldränder, Kaffeeplantagen und Gärten.

Die Nahrung der Orangekehlelfe besteht hauptsächlich aus Blütennektar und Pollen. Der Nektar wird im Schwebeflug aus den Blüten aufgenommen. Zudem fressen die Kolibris Insekten, was eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß sicherstellt.

Die Weibchen bauen nach der Begattung ein Nest, das aus Spinnweben, Pflanzenwolle, Flechten oder Moos angefertigt wird. Das Nest wird in einem Busch oder einem Baum versteckt gebaut. Das Weibchen legt gewöhnlich zwei weiße Eier in der Zeit von September bis Februar.

Die natürlichen Feinde des Kolibris sind Schlangen, Katzen und Greifvögel. Der Gesamtbestand dieser Art wird derzeit nicht als bedroht angesehen.

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Portrait: Rotrücken-Zimtelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Mellisugini
Gattung: Selasphorus
Art: Rotrücken-Zimtelfe (Selasphorus rufus)

Rotrücken-Zimtelfe (Louis Agassiz Fuertes)

Die Vögel haben eine Flügelspannweite von etwa 11 Zentimetern, werden sieben bis neun Zentimeter lang und wiegen zwei bis fünf Gramm. Weibchen sind im Mittel etwas größer als die Männchen. Der Schnabel ist lang, sehr schmal und gerade. Die Art zeigt einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus in der Färbung. Die Männchen sind überwiegend rostbraun, nur die Unterseite ist etwas heller bräunlich, die Brust ist weiß. Der Kopf und der schillernd gefärbte Hals setzen sich dabei scharf von der weißen Brust ab. Der Schwanz ist orange mit schwarzen Spitzen. Bei manchen Männchen ist der Oberkopf und/oder der Rücken grün.
Weibchen sind auf der Oberseite grün, auf der Unterseite weiß gefärbt und zeigen nur in der Halsmitte einige schillernd-orange Federn. Der Schwanz ist an der Basis orange, in der Mitte grünlich und zeigt eine schwarze Subterminalbinde sowie weiße, gerundete Spitzen. Die Flügelbasis und der Bereich seitlich hinter den Flügeln ist rostrot gefärbt. Weibchen und die seltenen grünrückigen Männchen sind nur sehr schwer vom sehr ähnlichen Allenkolibri (Selasphorus sasin) zu unterscheiden. Weiterlesen

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