Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Luisenpark Mannheim

Luisenpark

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Zoopresseschau

Tiergarten Kleve 25.07.2021
Tierische Highlights im August
Wie viele Zehen hat der Strauß? Und wie macht man das perfekte Erdmännchenfoto?Der August wird einfach tierisch gut: Neben den Jungtieren bei Seehund, Trampeltier und Zwergotter locken auch die Veranstaltungen im August zahlreiche große und kleine Tierfreunde in den Tiergarten Kleve. „Leider können wir aufgrund der aktuellen Coronaauflagen nicht alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden lassen, aber wir haben einige spannende Alternativen gefunden, die den August zu einem tierischen Highlight machen“, erklärt Tiergartenleiter Martin Polotzek. Das für den 7. und 8. August geplante Tiergartenfest kann leider nicht in der geplanten Weise durchgeführt werden. Polotzek: „Als Alternativprogramm bieten wir am 7. und 8. August eine kostenlose Rätselrallye an, bei der die Kinder Spannendes über unsere Tiere lernen und als kleines Dankeschön eine Gratispackung Tierfutter erhalten. Hier lernen Kinder zum Beispiel, wie viele Zehen Strauße haben und was Gürteltiere bei Gefahr machen.“ Am 21. August findet der Patentag statt. Alle TierpatInnen erhalten an diesem Tag neben kostenlosem Eintritt auch die Möglichkeit, an der ersten Abendführung im Tiergarten teilzunehmen. Polotzek: „Ab Herbst erweitern wir unser Führungsprogramm um Abend- und Nachtführungen. Die erste Abendführung, bei der man exklusiv nach Zooschluss die tierischen Bewohner in der Abenddämmerung erlebt, findet im Rahmen des Patentags am 21. August ausschließlich für unsere TierpatInnen statt. Alle anderen Gäste, die die exklusiven Abend- und Nachtführungen erleben möchten, können diese ab Herbst bei uns buchen.“ Am Patentag darf ausschließlich der Tierpate bzw. die Tierpatin teilnehmen. Begleitpersonen sind leider nicht gestattet (Ausnahme: die Patenschaft läuft auf ein Kind unter 14 Jahren- dieses muss von einem Erwachsenen begleitet werden).Das für den 22. August geplante Klever Kinderfest wurde coronabedingt verschoben. Ein Ausweichtermin wird bald bekannt gegeben. Der Fotokurs am 28. August findet aber dann wieder wie geplant statt. Tierfilmer Kai Malter gibt in diesem Kurs sein Wissen wieder, wie man das perfekte Tierfoto machen kann. „Shoot like a pro“- am 28. August im Tiergarten Kleve. Den Abschluss im August macht der 20. Kindertrödelmarkt unter dem Motto „Tier & Trödel“, auf den sich Tiergartenleiter Martin Polotzek besonder freut: „Nach fünf Jahren Pause setzen wir unsere erfolgreiche Reihe an Kindertrödelmärkten fort und laden am 29. August von 10 bis 17 Uhr zum Kindertrödelmarkt ein.“ Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können dann nach Herzenslust ihr altes Spielzeug und sonstige Schätze feilbieten. Die Standgebühr für einen 3m-Stand beträgt 5,00 Euro und beinhaltet den Eintritt für den jugendlichen Aussteller. Begleitende Eltern (bei Kindern unter 14 Jahren ist eine Begleitperson zwingend erforderlich), Großeltern, Geschwister, Freunde etc. bezahlen den normalen Eintritt. Für die Standeinteilung bittet der Tiergarten um eine Anmeldung per E-Mail an info@tiergarten-kleve.de bis einschließlich Donnerstag, den 26. August 2021.Am Trödeltag werden die Aussteller gebeten, sich um 9.00 Uhr an der Kasse einzufinden. Hier wird dann die Standgebühr und der Eintritt erhoben und die Standplatznummer zugewiesen. Die Trödelware und die Standausrüstung sollten dabei so verpackt sein, dass sie in Kisten und Kästen auf Bollerwagen, Schub- oder Sackkarren transportiert werden können, da es nicht möglich ist, mit dem Auto die Standplätze anzufahren. Ein Tapeziertisch oder ähnliches ist selbst mitzubringen. Es ist ein Kindertrödelmarkt und es dürfen somit alle gebrauchten Sachen rund ums Kind angeboten werden wie beispielsweise Spielzeug, Bücher, Kleider, Möbel, Dreirad, Kinderwagen usw… Im Tiergarten Kleve tut sich was: Mit Gürteltier und Mara sind erst kürzlich zwei neue Tierarten in den Familienzoo am Niederrhein gezogen. Außerdem begeistern neben den Seehundjungtieren auch der Nachwuchs bei den Trampeltieren und den Zwergottern die BesucherInnen. Besonders beliebt ist derzeit auch des Rendezvous mit dem Lieblingstier, bei dem man für eine halbe Stunde mit seinem Lieblingstier auf Tuchfühlung gehen darf. Der Tiergarten Kleve ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet. Eine Online-Reservierung ist nicht mehr erforderlich. Weitere Informationen und tagesaktuelle Hinweise zu den Veranstaltungen unter www.tiergarten-kleve.de Weiterlesen

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Die Sonnenralle in Brehms Tierleben

Sonnenralle (Brehms Tierleben)

Kopf und Nacken der Sonnenralle (Eurypyga solaris, helias und phalenoides, Helias oder Heliornis solaris) sind schwarz, ein Augenbrauenstreifen und ein zweites Band, welches vom Schnabelwinkel nach dem Hinterhalse verläuft, Kinn und Kehle weiß, die Federn des Rückens, der Schultern und die Oberarmfedern auf schwarzem Grunde roströthlich quer gestreift, die Bürzel- und oberen Schwanzdeckfedern schwarz und weiß, die Halsfedern braun und schwarz gebändert, die der Untertheile gilblich oder bräunlichweiß, die Schwingen hellgrau, weiß und schwarz gemarmelt und braun gebändert, die Schwanzfedern ähnlich gezeichnet und durch die schwarze, nach der Wurzel zu braun gesäumte, breite Endbinde noch besonders geziert. Eine genauere Beschreibung des Gefieders läßt sich, ohne sehr weitschweifig zu werden, wegen der Mannigfaltigkeit der Zeichnung und Färbung nicht geben. Das Auge sieht roth, der Schnabel wachsgelb, der Fuß strohgelb aus. Die Länge beträgt ungefähr zweiundvierzig Centimeter. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

12.07.2021, Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V.
Bartgeier Wally ebenfalls erfolgreich ausgeflogen
Auch zweiter ausgewilderter Bartgeier hat Felsnische verlassen – Gute Beobachtungsmöglichkeiten in kommenden Wochen – Bartgeier-Führungen buchbar
Vier Tage nachdem mit „Bavaria“ der erste deutsche Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden ausgeflogen ist, hat nun auch der zweite Jungvogel „Wally“ die gesicherte Felsnische verlassen. „Wally saß am unteren Ende der Nische in der Sonne und ist um 6:18 Uhr einfach schnurstrakts herausflogen. Sie ist dann ungefähr 100 Meter in einem flachen Streckenflug an der Felswand entlanggesegelt und in einer Felsrinne außerhalb unserer Sichtweite gelandet“, sagt der LBV-Projektleiter und Bartgeier-Experte Toni Wegscheider. Beobachtet wurde der Flug vom erfahrensten Bartgeier-Experten Europas, dem Österreicher Michael Knollseisen, der das Team der ersten deutschen Auswilderung regelmäßig unterstützt: „Dies ist bereits meine 21. Auswilderung, die ich begleiten durfte und trotzdem ist jeder Ausflug immer wieder ein absolut ergreifender Moment für mich.“ Wegen seiner Größe ist der erste Ausflug der Bartgeier kein erhabener Moment, sondern eher vergleichbar mit einem großen Hopser. „Die beiden jungen Bartgeierweibchen sind nun ein Teil der faszinierenden Natur in den bayerischen Alpen und können in den kommenden Wochen beim Flugtraining im Nationalpark beobachtet werden“, so der Nationalpark-Projektleiter Jochen Grab. Am 10. Juni hatten der bayerische Naturschutzverband LBV und der Nationalpark Berchtesgaden im Klausbachtal die ersten Bartgeier über 100 Jahre nach ihrer Ausrottung in Deutschland ausgewildert.
Bavaria, die ältere der beiden Bartgeierdamen, war bereits am frühen Donnerstagmorgen erfolgreich ausgeflogen, und zeigte sich von Wallys Ausflug unbeeindruckt. Bavaria frisst weiter regelmäßig das in der Nähe der Nische ausgelegte Futter, viel geflogen ist sie seitdem jedoch noch nicht. „Die meiste Zeit verbrachte sie am Wochenende sitzend, wobei sie sich häufig etwas unsicher hin und her drehte, immer wieder die Flügel öffnete und die Hangwinde studierte“, erzählt Toni Wegscheider. Hebt sie mit ihrer beeindruckenden Größe dann aber doch mal ab, ist sie in der Luft bei ihren derzeitigen Steig- und Kurvenflügen sehr elegant. „Als sie am Samstag zu einem ihrer wenigen Flüge ansetzte, war ein richtiges Raunen in der gesamten Halsgrube zu hören“, berichtet Wegscheider. Bavaria hält das Projektteam aus LBV und Nationalpark trotzdem auf Trab. „Im Moment übernachtet Bavaria noch gerne in Steinschlagrinnen. Natürlich kann das gefährlich für sie sein und wir hoffen, dass Wally sicherere Übernachtungsplätze auswählt. Heute Abend werden wir sehen, wohin sich Wally für ihre erste Nacht zurückzieht. Das ganze Bartgeierteam drückt Bavaria und Wally ganz fest die Daumen, dass ihnen nichts zustößt“, hofft Jochen Grab.
Nachdem Bavaria den Sonntag aufgrund des regnerischen Wetters ohne Thermik mit durchnässten Flügeln sitzend in der Felswand verbracht hat, wird sie heute bei schönem Wetter weitere Startversuche unternehmen und umhersegeln. Da ihr Flugradius bald schon einige hundert Meter betragen wird, haben die Projektmitarbeiter*innen bereits Futter in Nischen in weiterer Entfernung ausgelegt, auch um sie damit vielleicht aus dem Steinschlaggebiet zu locken. Mit dem Ausflug der Vögel, wird auch das Projektteam von LBV und Nationalpark mobiler. „Wally wird sich bei ihrem Flugverhalten sicher an Bavaria orientieren und sich Aufwindbereiche und Futterplätze von ihr abschauen. Vielleicht wird man sie bald auch mal gemeinsam fressen oder in derselben Felsnische übernachten sehen“, sagt Toni Wegscheider.
Erste Bartgeier-Führungen buchbar
Am offiziellen Bartgeier-Infostand an der Halsalm, der auf einer Wanderroute liegt, kamen am Samstag bereits viele Besucher*innen vorbei, die sich gezielt nach den Aufenthaltsorten der beiden Geierdamen erkundigten und die Aktivitäten der beiden vorher über die Webcams im Internet verfolgt hatten. Projektmitarbeitende geben gerne Tipps, wo man beim Beobachten Bavaria und Wally am wenigsten stört. Vor allem Naturfotograf*innen sind angehalten, großen Abstand zu den beiden Bartgeiern zu halten. Nationalpark-Ranger sind vermehrt im Einsatz, um die jungen Bartgeier vor aufdringlichen Gästen zu schützen. Am Mittwoch findet die erste LBV-Bartgeier-Führung statt, auf der jede*r die beiden Junggeier fliegend erleben kann. Anmeldung und nähere Infos unter bartgeier@lbv.de. Auch der Nationalpark Berchtesgaden bietet regelmäßig Bartgeier-Führungen an, eine Anmeldung ist erforderlich. Informationen gibt es unter www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de im Bereich Veranstaltungen.
Bei ihren zukünftigen Ausflügen und Streifzügen durch den Nationalpark Berchtesgaden und später durch die Alpen werden die beiden Bartgeierweibchen in den kommenden zwei Jahren auch dank ihrer eindeutigen Flügelmarkierungen für jede*n mit dem Fernglas gut zu erkennen sein. Dabei lassen sie sich ganz einfach unterscheiden: Wally mit dem Doppel-L im Namen hat ihre zwei unterschiedliche Bleichstellen in derselben Schwinge. Bavaria mit dem V im Namen hat unter anderem zwei gebleichte Federn im Stoß, der als Schwanz ja ähnlich wie ein der Buchstabe V geformt ist. Der LBV ruft deshalb alle dazu auf, den bayerischen Naturschützer*innen in Zukunft vor allem außerhalb des Auswilderungsbereichs alle Sichtungen der beiden Geier per E-Mail zu melden unter bartgeier@lbv.de. Wenn möglich sollte dabei der Geiername, die Flugrichtungen – also woher und wohin – und mögliche Aktivitäten beschrieben werden. Am wichtigsten ist dabei allerdings, dass immer ein Foto oder Video mitgeschickt wird, selbst wenn es nur unscharf mit dem Smartphone aufgezeichnet wurde.
In Kürze werden dank der angelegten GPS-Sender auch die Flugrouten der beiden Bartgeier auf einer Karte auf der LBV-Webseite www.lbv.de/bartgeier-auf-reisen mitzuverfolgen sein. Dabei werden die Senderdaten der Öffentlichkeit allerdings mit einer Verzögerung von drei Tagen angezeigt. Dies dient der Sicherheit der Vögel und trotzdem erfährt jede und jeder, wo sie überall hingeflogen sind. So kann das Projektteam zum Beispiel Schlafplätze geheim halten und die Vögel vor zu viel menschlicher Aufmerksamkeit schützen. Weiterlesen

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Portrait: Blauflügelkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Pterophanes
Art: Blauflügelkolibri((Pterophanes cyanopterus)

Blauflügelkolibri (John Gould)

Der Blauflügelkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 16,3 cm, wobei der gerade Schnabel ca. 3 cm ausmacht. Das Männchen schimmert auf der Ober- und Unterseite dunkel blaugrün, wobei die Unterseite kräftig bläulich wirkt. Die oberen und unteren Flügeldecken und die Innenfahnen der Handschwingen sind blau. Der Schwanz ist stark gegabelt und die äußeren Steuerfedern sind grünlich schwarz. Die Weibchen glänzen auf der Oberseite ebenfalls grün, wobei der vordere Oberkopf dunkelgrau ist. Die Flügeldecken sind wie beim Männchen blau, wobei die Handschwingen weniger Blautönung aufweisen. Die Unterseite ist zimtfarben bis gelbbraun. Die Flanken und die Unterschwanzdecken sind mit runden grünen Flecken bedeckt. Der stark gegabelter Schwanz ist grünlich schwarz mit gräulich weißen Säumen. Weiterlesen

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Portrait: Rotsteißkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Urosticte
Art: Rotsteißkolibri (Urosticte ruficrissa)

Rotsteißkolibri (John Gould)

Der männliche Rotsteißkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 9,5 Zentimetern, während der weibliche nur etwa 8 Zentimeter groß wird. Der gerade schwarze Schnabel wird etwa 20 Millimeter lang. Der größte Teil des Gefieders des Männchens ist schimmernd grün. Postokular (hinter den Augen) befindet sich ein markanter weißer Streifen. Die Kehle ist dunkler und schimmert grün. Der gefächerte bronzefarbene Schwanz hat auf den zentralen Steuerfedern weiße Sprenkel. In der Gegend zwischen den Füßen und dem Schwanz (Untersteiß, Crissum) ist er farblich gelbbraun. Allerdings fällt dies im Freiland kaum auf. Das Weibchen ist glänzend grün und hat postokular ebenfalls einen weißen Flecken. Das Unterteil ist weiß und mit dicken grünen Sprenkeln, besonders an der Kehle und der Brust, durchzogen. Der grünschwarz oder bronzefarbene, gefächerte Schwanz hat an den Außenfedern weiße Sprenkel. Weiterlesen

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Portrait: Purpurbrustkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Urosticte
Art: Flaggensylphe (Urosticte benjamini)

Purpurbrustkolibri (John Gould)

Der männliche Purpurbrustkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 9 Zentimetern, während der Weibliche nur etwa 7,5 Zentimeter groß wird. Der gerade schwarze Schnabel wird etwa 20 Millimeter lang. Der größte Teil des Gefieder des Männchens ist schimmernd grün. Die Kehle ist glitzernd dunkelgrün. An der Brust findet sich ein sichelförmiger violetter Fleck. Postokular (hinter den Augen) befindet sich ein markanter weißer Tupfen. Der gefächerte schwarzbronzefarbene Schwanz hat auf den zentralen Steuerfedern weiße Sprenkel. Das Weibchen ist glänzend grün und hat postokular ebenfalls einen weißen Flecken. Das Unterteil ist weiß und mit dicken grünen Sprenkeln, besonders an der Kehle und der Brust, durchzogen. Der bronzefarbene, gefächerte Schwanz hat an den Außenfedern weiße Sprenkel. Weiterlesen

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Der Schuhschnabel in Brehms Tierleben

Schuhschnabel (Brehms Tierleben)

Der absonderlichste Vogel Afrikas, einer der eigenartigsten des Erdballes, ist der Schuhschnabel (Balaeniceps rex), Vertreter einer gleichnamigen Sippe (Balaeniceps) und Familie (Balaenicipidae). Ihn kennzeichnen massiger Leib, dicker Hals und großer Kopf, der gewaltige, einem plumpen Holzschuhe nicht unähnliche, auf der Firste seicht eingebogene, gekielte, starkhakige Schnabel, dessen breite Unterkiefer bis zu ihrer Verbindungsstelle durch eine lederige Haut verbunden werden, die sehr hohen Beine und großen Füße, deren lange Zehen mit kräftigen Nägeln bewehrt sind, die breiten und langen Flügel, unter deren Schwingen die dritte und vierte die längsten, der mittellange, gerade, zwölffederige Schwanz und das großfederige, ziemlich weiche Kleingefieder, welches am Hinterhaupte einen kurzen Schopf bildet. Ein schönes Aschgrau ist die Grundfärbung des Gefieders; die Ränder der größeren Federn sind lichtgrau, die Schwingen und Steuerfedern grauschwarz. Das Auge ist hellgelb, der Schnabel hornfarben, der Fuß schwarz. Junge Vögel tragen ein schmutzig oder rostig braungraues Kleid. Die Länge beträgt einhundertundvierzig, die Breite zweihundertzweiundsechzig, die Fittiglänge dreiundsiebzig, die Schwanzlänge fünfundzwanzig Centimeter. Das Weibchen ist beträchtlich kleiner. Weiterlesen

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TTT: 10 Bücher, in denen eine Reise unternommen wird

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Knut Krüger: Nur mal schnell das Mammut retten (Rezension)

Eigentlich wünscht sich Henry nichts sehnlicher als einen Hund. Doch dann stolpert er im Wald über einen Blätterhaufen und traut seinen Augen nicht: Darunter verbirgt sich ein zotteliges Zwergmammut! Gemeinsam mit seinen besten Freunden karrt er das Tier heimlich nach Hause – zu allem bereit, um es zu retten. Nur, wie versteckt man ein übermutiges Mammut, wenn es zum Frühstück am liebsten Hausschuhe verputzt? Und vor allem: Was tun, als es plötzlich in Gefahr gerät?
Die Idee hinter Nur mal schnell das Mammut retten ist ganz nett und wer wünscht sich nicht auch ein (ungewöhnliches) Haustier. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben (und natürlich gibt es auch einen etwas zwielichtigeren Charakter, der sich dann als etwas ganz anderes herausstellt …), die Geschichte hervorragend illustriert. Aber, irgend etwas fehlt. Wie gesagt, die Idee ist nett, die Geschichte an sich auch, aber es fehlt an Spannung und Abenteuer. Die Geschichte ist zu geradlinig, selbst junge Leser dürfen etwas mehr erwarten und man sollte denken, dass ein Mammut durchaus Potential für allerlei Verwirrungen hat, aber … nichts passiert. Selbst eine Zugfahrt nach Garmisch-Patenkirchen (drei Kinder und ein … Hund?) verläuft ereignislos und ist nicht mehr als eine kleine Episode, welche Spannung vermissen lässt.
Ich bin gespannt, ob die Nachfolgebände mehr bieten können, denn Potential ist da, aber es wird nicht ausgenutzt. Zu wenig Spannung, zu wenig Humor. Niedlich und nett macht noch keine interessante Geschichte … trotz Mammuts.

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