Alle Jahre wieder … Ostern

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

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Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

16.03.2026, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Blaubein, Buntbein und Höhlenzwerg: Neun neue Spinnenarten entdeckt
Laos’ Kalksteinhöhlen sind Hotspots der Artenvielfalt: Senckenberg-Arachnologe Dr. Peter Jäger hat dort gemeinsam mit seinem Kollegen Liphone Nophaseud von der National University of Laos neun bislang unbekannte Spinnenarten entdeckt. Sie gehören zu drei Gattungen und zwei Familien; die Spinnenfamilie Ochyroceratidae konnte dabei erstmals für Laos nachgewiesen werden. Unter den Neubeschreibungen befinden sich winzige „Höhlenzwerge“, die ihre Eier oder Jungtiere in den Fangzähnen tragen, Spinnen mit farbig-schillernden Beinen und eine vollständig augenlose Art. Die Studie zeigt, wie wichtig die Karsthöhlen für den Schutz seltener Tierarten sind – und dass dort noch viele Entdeckungen warten.
Die Kalksteinhöhlen in Laos zählen zu den artenreichsten und zugleich empfindlichsten Ökosystemen Südostasiens: In den isolierten Karstlandschaften haben sich zahlreiche spezialisierte und teils ausschließlich dort vorkommende Tierarten entwickelt, die perfekt an Dunkelheit und nährstoffarme Bedingungen angepasst sind. Die Höhlensysteme fungieren damit als bedeutende Rückzugsräume für bedrohte Arten und spielen eine zentrale Rolle für die Biodiversität des Landes. „Wie wenig wir noch über diese Höhlen-Vielfalt wissen, zeigen unsere regelmäßigen Forschungsreisen in die Region. Tourismus und der Abbau von Kalkstein bedrohen die artenreiche Fauna, daher ist eine zeitnahe Dokumentation umso wichtiger“, erklärt Dr. Peter Jäger vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt und fährt fort: „In einer neuen Studie haben wir insgesamt neun neue Spinnenarten aus den Provinzen Vientiane, Khammouan und Champasak beschrieben sowie die Spinnenfamilie Ochyroceratidae erstmals für Laos nachgewiesen.“
Gemeinsam mit seinem Kollegen Liphone Nophaseud von der National University of Laos hat der Frankfurter Arachnologe die überwiegend in Höhlen lebenden Spinnen eingehend untersucht. „Die von uns ‚Höhlenzwerge‘ getauften Spinnen der Gattung Speocera sind winzige, nur etwa ein Millimeter große Spinnen, die ein interessantes Brutpflegeverhalten aufweisen. Ein Weibchen haben wir in seinem Deckennetz entdeckt, das es in die kleinen Hohlräume eines Stalagmiten gebaut hatte. Dort hielt es nur ein einzelnes Ei vorsichtig mit seinen Mundwerkzeugen fest. Wir erklären uns dieses Phänomen mit der geringen Verfügbarkeit von potenziellen Beutetieren in den Höhlen. So haben weniger, aber größerer Nachkommen eine bessere Chance, zu überleben und eine neue Generation zu bilden“, erläutert Jäger und weiter: „Ein anderes Weibchen konnten wir dabei beobachten, wie es zwei bereits geschlüpfte Jungspinnen mit den Giftklauen trug. Erstaunlich dabei: Die Jungtiere waren kurz nach ihrem Schlupf bereits fast halb so groß wie ihre Mutter.“
Auch Arten der Gattung Sinoderces legen offenbar eine stark reduzierte Anzahl an Eiern und verfolgen so eine ähnliche Strategie wie die Höhlenzwerge.
Aufgrund ihrer farbig schillernden Beine schlägt das laotisch-deutsche Forschungsteam für die Gattung Sinoderces den umgangssprachlichen Namen „Blaubein“ und für die Spinnenarten der Gattung Althepus „Buntbein“ vor.
„Eine der neuen Arten – Sinoderces phoukham oder das Phoukham-Blaubein – ist besonders bemerkenswert, da sie als erste der über 220 Arten der Familie Psilodercidae keine Augen besitzt, eine typische Anpassung an das Leben in Höhlen“, ergänzt Jäger. Die Sinoderces-Arten bauen allesamt extrem fragile Netze, die schon durch leichte Luftbewegungen zerstört werden. Deshalb leben sie nur unter Steinen oder in Höhlen – also in windgeschützten Lebensräumen. Das schränke die Ausbreitung von Sinoderces erheblich ein und könnte ihre starke regionale Begrenzung erklären, so die Forschenden. Die Areale dieser sogenannten Endemiten liegen teilweise nur wenige Kilometer auseinander und beschränken sich in Einzelfällen auf lediglich eine einzelne Höhle oder ein Höhlensystem.
Warum gerade in dieser Region so viele höhlenangepasste Arten vorkommen, sei noch unklar, heißt es in der Studie. Der Frankfurter Arachnologe hierzu: „Eine mögliche Erklärung hängt mit der Klimageschichte von Laos zusammen: Vor etwa 50 Millionen Jahren führte die Hebung des Himalayas zu klimatischen Veränderungen, woraufhin sich eine ausgeprägte Trockenzeit in Laos und benachbarten Ländern entwickelte. Arten, die feucht-warme Bedingungen bevorzugten, wurden möglicherweise in Höhlen zurückgedrängt, wo sie typische Höhlenanpassungen, wie den Verlust von Augen oder Pigmenten, entwickelten.“
Da viele Arten offenbar nur in sehr kleinen Gebieten vorkommen, halten die beiden Forschenden es für sehr wahrscheinlich, dass zukünftig noch zahlreiche weitere Arten in Laos entdeckt werden. „Unsere Neubeschreibungen unterstreichen die große Bedeutung der laotischen Karsthöhlen für den Artenschutz – nicht nur für Spinnen, sondern auch für andere wirbellose Tiergruppen“, resümiert Jäger.
Originalpublikation:
Jäger, P. & Nophaseud, L. (2026) Ochyroceratidae Fage, 1912 and Psilodercidae Machado, 1951 (Arachnida: Araneae) from Laos: nine new species, first records of Speocera Berland, 1914 for Laos and three new sexually dimorphic characters in Sinoderces Li & Li in Liu et al., 2017. Zootaxa, 5769 (1), 1–64. https://doi.org/10.11646/zootaxa.5769.1.1 Weiterlesen

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Portrait: Sandregenpfeifer

Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Regenpfeifer (Charadriidae)
Unterfamilie: Eigentliche Regenpfeifer (Charadriinae)
Gattung: Charadrius
Art: Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)

Sandregenpfeifer (Zoo Brno)

Der Sandregenpfeifer sieht seinem Verwandten, dem Flussregenpfeifer, sehr ähnlich. Der Sandregenpfeifer ist allerdings ein wenig größer und kräftiger. Ein ausgewachsener Sandregenpfeifer wird 18 bis 20 cm groß und wiegt 40 bis 80 g. Die Flügelspannweite ist 40 bis 55 cm. Der Sandregenpfeifer kann bis 11 Jahre alt werden. Ausnahmsweise werden Vögel dieser Art aber auch deutlich älter, wie Wiederfunde beringter Tiere belegen: Ein auf den britischen Inseln gekennzeichneter Sandregenpfeifer erreichte ein Alter von 20 Jahren und neun Monaten, ein in Deutschland gekennzeichnetes Tier 14 Jahre und acht Monate.
Sein Rücken ist graubraun und seine Unterseite ist weiß gefärbt. Der kurze Schnabel ist vorne dunkel und hinten gelb gefärbt. Seine Beine weisen eine gelbliche und die Augen eine schwarze Färbung auf. Der vordere Teil vom Kopf ist schwarz-weiß gezeichnet. Außerdem besitzt der Sandregenpfeifer ein breites schwarzes Halsband. Anders als der Flussregenpfeifer hat der Sandregenpfeifer eine weiße Flügelbinde, die man deutlich im Flug erkennen kann. Männchen und Weibchen sind ähnlich gefärbt, wobei Kopfmarkierung und Brustband der Weibchen oft viel Braun enthält. Weiterlesen

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Portrait: Todesotter

Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Elapoidea
Familie: Giftnattern (Elapidae)
Unterfamilie: Seeschlangen (Hydrophiinae)
Gattung: Todesottern (Acanthophis)
Art: Todesotter (Acanthophis antarcticus)

Todesotter (Zoo Plzen)

Todesottern erreichen meist eine Länge von 50 bis 60 Zentimetern, maximal etwa einem Meter. Der Rumpf ist seitlich abgeflacht, kräftig und vipernartig plump. Der dreieckige Kopf ist flach, sehr breit und deutlich vom Hals abgesetzt. Über den kleinen Augen mit vertikal-elliptischer Pupille stehen auffällig winkelige, aufgerichtete Überaugenschilde. Die Giftzähne sind für eine Giftnatter ungewöhnlich beweglich und lang, sie messen sechs oder mehr Millimeter. Bei Bissen können sie daher senkrecht tief ins Gewebe eindringen.
Die in 21 bis 23 schrägen Reihen angeordneten Schuppen des Rückens sind glatt oder schwach gekielt. Die Körperoberseite ist meist hell- bis dunkelgrau oder rostbraun mit mehr oder weniger deutlichen, dunklen Querbändern und an die Umgebung angepasst. Der Bauch ist heller und trägt häufig zahlreiche dunkle Flecken. Er weist 110 bis 135 Bauchschilde, einen ungeteilten Analschild und 25 bis 60 Subcaudalschilde auf. Der Schwanz ist kurz und dünn, weiß oder cremefarben und endet in einem aufgerichteten dornartigen Fortsatz. Weiterlesen

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Portrait: Marderkaninchen

Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Hasenartige (Lagomorpha)
Familie: Hasen (Leporidae)
Gattung: Oryctolagus
Art: Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
Unterart: Hauskaninchen (Oryctolagus cuniculus forma domestica)

Marderkaninchen (Zoo Magdeburg)

Die Deckfarbe der Marderkaninchen (Typmarder) ist je nach Farbschlag braun oder blau in heller bis mittlerer Tönung. Über den Rücken zieht sich ein etwa 8 cm (Kleinmarder), beim Großmarder 8–10 cm breiter, nicht scharf abgegrenzter dunkler Streifen. Dieser Streifen beginnt nicht im Genick, sondern etwa dort, wo die auf den Rücken gelegten Ohren des Tieres enden. Auch Läufe und Blume der Marderkaninchen sind dunkel gefärbt, dabei soll die dunkle Farbe der Läufe über das Sprunggelenk reichen. Die Kopfzeichnung umfasst die Maske, die die Schnauze dunkel färbt und nicht über die Augenhöhe reicht, die Augen sind dunkel eingefasst. Die Ohren sind ebenfalls dunkel gefärbt, der Ansatz ist gut sichtbar. Unterhalb der Augen befindet sich der Backenpunkt, aus dem immer ein Tasthaar hervorgeht. Durch die Maske, Augeneinfassung und die Ohrenfärbung bildet sich auf der Stirn der Tiere das so genannte Marderkreuz, zwei sich kreuzende helle Streifen, die sich zwischen Augeneinfassung und Ohrensätzen quer über die Stirn und von der Maske bis in das Genick ziehen. Marderkaninchen werden bronzefarbig geboren, mit dem Fellwechsel erfolgt die Umfärbung zur rassetypischen Färbung, die bei späteren Fellwechseln wieder verwaschener wird, was die Zucht von Marderkaninchen für Ausstellungszwecke schwierig macht. Weiterlesen

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2025 beschriebene Reptilien der Urzeit

Reptilien der Urzeit (ChatGPT)

Immer wieder findet die Paläontologie neue Tierarten, nicht immer sind es Dinosaurier (denn oft wird vergessen, dass neben den Dinosauriern auch andere Tiere gelebt haben und es auch vor und nach den Dinosauriern Leben gab) und nicht immer sind es spektakuläre Funde (aber jeder Fund, mag er scheinbar noch so klein und unbedeutend sein, erweitert unser Wissen über das, was einmal war, und von dem wir nie wirklich wissen werden wie es war, denn … ZEITMASCHINEN gibt es nicht, und wird es nie geben, davon gehe ich zumindest aus). Und so wir lebende Tiere ständig neu beschrieben und entdeckt wurden, so gilt gleiches auch für Dinosaurier und andere Echsen, wie Fischechsen, Flugsaurier und ähnliches. Weiterlesen

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TTT: 10 Bücher von meinem SuB, die ich noch in diesem Jahr lesen möchte

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Arthur Parkinson: Mein Leben mit Hühnern

Eine liebevolle Hommage an das einfache Leben
Schon als Kind träumte Arthur Parkinson nicht von Hunden oder Ponys, sondern von Hühnern. Aus dieser frühen Faszination wurde eine lebenslange Leidenschaft. Zwischen Hofleben, Gartenarbeit und dem Beobachten seiner Hühner entwickelte sich eine tiefe Verbindung zur Natur. Dieses liebevoll gestaltete Buch ist eine Hommage an das einfache, ländliche Leben und an die stille Freude, die entsteht, wenn man sich um andere Lebewesen kümmert. Die persönlichen Geschichten und Beobachtungen werden untermalt von Aquarellen, Fotos und Porträts seltener Hühnerrassen. Eine Autobiografie, die davon erzählt, wie das Bauernhof-Leben Halt gibt, entschleunigt und neue Perspektiven eröffnet.
Berührende Erzählung: Arthur Parkinson erzählt in diesem Memoire von seiner lebenslangen Liebe zu Hühnern – persönlich, warmherzig und voller Anekdoten vom Land.
Inspiration für slow living: Das Buch feiert ein achtsames Leben zwischen Garten, Hühnerstall und Jahreszeiten und lädt dazu ein, Ruhe und Gelassenheit neu zu entdecken.
Wissen ohne Belehrung: Das Hühner-Sachbuch stellt unterschiedliche Rassen vor und erklärt ihre Eigenheiten – zugänglich, anschaulich und ohne trockene Fachsprache.
Sanfte Praxisimpulse: Mit alltagstauglichen Ideen zur Gartengestaltung zeigt das Buch, wie sich Hühner artgerecht und harmonisch ins Hofleben integrieren lassen.
Flucht aus dem Alltag: Eine entschleunigende Erzählung über Landleben, Gelassenheit und das Glück im Einfachen.
Was wir von Hühnern über das Leben lernen
Zwischen Bauernhofidylle und Alltag erzählt Arthur Parkinson von einem Leben auf dem Land, das von Fürsorge, Achtsamkeit und Verantwortung geprägt ist. Die Haltung von Hühnern wird dabei zu weit mehr als einem Hobby: Sie schenkt Struktur, Sinn und Ruhe. Wer Tiere pflegt, lernt Geduld, Aufmerksamkeit und gewinnt eine ganz besondere Form von Zufriedenheit. Wer mit dem Gedanken spielt, Hühner zu halten, findet hier Inspiration, erste Anleitungen und praktische Impulse eingebettet in Geschichten vom Hofleben und Leben mit der Natur.
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Struan Murray: Dragonborn (Rezension)

Wenn das Feuer in dir erwacht …
Als Alex‘ brodelnde Gefühle plötzlich ungeahnte Fähigkeiten in ihr wecken, wird ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Alex ist ein Drache. Auf der legendären Insel Skralla soll sie nun mit anderen Drachenwandlern lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Doch Alex muss noch viel über ihr Erbe lernen und hat große Schwierigkeiten dabei, sich zu verwandeln. Und kaum hat sie sich auf der Akademie eingefunden, da erhebt sich eine ungeahnte dunkle Macht. Drak Midna, der größte Drache von allen, plant die Auslöschung aller Menschen …
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Kay Noa: Ordo Draconis 4 – Zeitenwende (Rezension)

Wenn die Welt ihrer bedarf, erwachen die Drachen!
Ian Treveljan liebt sein beschauliches Leben als schlechtester Fischer von Baltbury und hält Drachen für eine der albernen Legenden, die sein Opa abends im Pub so gerne erzählte.
Doch sein Weltbild gerät gehörig ins Wanken, als ihm tatsächlich ein solches Wesen ins Netz geht.
Wasserdrache Morhwed ist genau so überrascht von dieser Begegnung. Zwar wäre er durchaus bereit, die Welt zu retten, aber nur, wenn man ihn anständig fragt. Doch wenn man von einem ihm unbekannten Jungdrachen unsanft aus dem Schlaf gerissen wird und auch noch beinahe in der rauen See vor der Küste Cornwalls ertrinkt, verliert auch der stärkste Drache die Freude an seinem Schicksal.
Nachdem auch Ian sich nicht nur weigert, als Drachenvertrauter anzuheuern, sondern auch überhaupt kein Interesse am Weltenretten zeigt, beschließt Mohrwed, erst einmal bei einer Shisha sein Leben neu zu ordnen.
Damit scheint die Legende der Drachen zu einem unerwarteten und eher beschaulichen Ende zu finden.
Aber die patente Meeresbiologin Madeline appelliert beharrlich an das Gewissen der beiden und schließlich gelingt es ihr mit List, Charme und ihrer Robbe Selkie, beide dazu zu überreden, mit ihr die Küste Englands entlang nach Norden zu segeln, um die anderen Drachen zu suchen.
Unterwegs wird schnell klar, wie wichtig es ist, ein echtes Team zu bilden und das aus den Fugen geratene magische Gleichgewicht zu reparieren.
So beginnt für Ian und seine Crew ein verrückter Törn, der von Land’s End bis zu den Äußeren Hebriden führt, wo es gilt, mit vier sehr meinungsstarken Drachen eine jahrtausendealte Weissagung zu erfüllen, während unbarmherzige Gegner alles daran setzen, genau das auf höchst dramatische Weise zu verhindern.
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2. Zooreise 2026: Tag 3 – Nach Hause

Vogelgrippewarnung im Tierpark Chemnitz

Auf der Heimreise waren ursprünglich nur Besuche in den Zoos von Chemnitz, Aue und Bayreuth geplant, aber kurzfristig haben wir noch den Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna eingeschoben. In allen Zoos hat sich einiges getan, selbst in Chemnitz, dessen Besuch noch nicht so lange zurück liegt.
Auf dem Weg nach Bayreuth hat es geregnet, in Bayreuth hat es aber aufgehört und so war der Besuch des Röhrensees durchaus trocken. Auf dem Weg nach Hause hat es hin und wieder geregnet, leider auch als wir zuhause ankamen, aber nicht so stark. Es war erträglich aber es wäre schöner gewesen das Gepäck bei trockenem warmen Wetter in die Wohnung zu transportieren und nicht bei regnerischen vier Grad.
In Chemnitz haben wir auch noch Spüren der Vogelgrippe gesehen, Wege waren gesperrt und der große Ententeich sowie der Flamingoteich lagen trocken. Flamingos hat man in ihrem Haus gesehen (und gehört), die Enten nicht.
Die Alpakaanlage im Amerika-Tierpark war geschlossen, zumindest für Besucher. Ob dauerhaft oder nur kurzfristig… ich weiß es nicht. Aber in allen Zoos mit Ausnahme des Röhrensees gab es Baustellen oder zumindest Hinweise auf anstehende Baustellen (wie zum Beispiel ein neues Haus für die Kurzkopfgleitbeutler im Zoo der Minis)

Tierpark Chemnitz
Amerika-Tierpark
Zoo der Minis
Tierpark Röhrensee

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