Alle Jahre wieder … Ostern

Wie Ostern wohl in diesem Jahr aussehen wird?
Corvid 19-Pandemie bei Wikipedia
#wirbleibenzuhause

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

„Aktion gegen Tiergeschenke“ bei Facebook Weiterlesen

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Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

30.03.2020, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Riesiges Erbgut des Störs entschlüsselt: Lebendes Fossil mit bewegter Genomevolution
Störe lebten schon vor 300 Millionen Jahren auf der Erde und haben sich äußerlich seitdem kaum verändert. Einem Team von Forschern aus Würzburg und Berlin ist es jetzt gelungen, ihr höchst komplexes, weil vielfach verdoppeltes, Erbgut zu entschlüsseln. Sie haben damit ein bislang fehlendes Puzzleteil zum Verständnis der Genomevolution der Wirbeltiere geliefert.
Sie werden bisweilen auch „Methusalem der Süßwasserfische“ genannt: Störe und ihre nahen Verwandten. Fossilienfunde beweisen, dass sie bereits vor 250 Millionen Jahren existierten und sich seitdem zumindest rein äußerlich nur wenig verändert haben. Kein Wunder, dass schon Charles Darwin sie als „lebende Fossilien“ bezeichnete. Aber, obwohl sie sich äußerlich nicht verändert haben, zeichnen sie sich innerlich durch fundamentale Umstrukturierungen des Genoms aus; denn sie haben ihren Chromosomensatz mehrfach verdoppelt.
Wissenschaftlern der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) ist es jetzt gemeinsam mit Kollegen in Konstanz, Frankreich und Russland gelungen, das Genom einer Störart, des Sterlets (Acipenser ruthenus), zu entschlüsseln. Sie konnten zeigen, dass sich auch das Erbgut seit der Blütezeit der Dinosaurier nur wenig verändert hat. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution stellen sie die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.
Vorfahren der Wirbeltiere
„Stör-Genome sind ein wichtiges Puzzleteil, um die Abstammung von Wirbeltieren zu verstehen. Das hat uns bisher gefehlt“, erklärt Professor Manfred Schartl die Gründe, warum sich Wissenschaftler für diese Fischart interessieren. Schartl ist Hauptautor der jetzt veröffentlichten Studie und seit diesem Jahr Gastprofessor am Lehrstuhl für Entwicklungsbiochemie der JMU. Störe gehören entwicklungsgeschichtlich zu den ältesten Lebewesen auf der Erde. Sie sind die uralten Vettern von mehr als 30.000 heute vorkommenden Knochenfischarten, und damit von mehr als 96 Prozent aller lebenden Fischarten und etwa der Hälfte aller bekannten Wirbeltierarten. Aber die Zeit scheint Störe vergessen zu haben.
Wie Schartl und seine Kollegen zeigen konnten, hat sich ihre Linie irgendwann während des Oberdevon oder der Karbonzeit vor ca. 345 Millionen Jahren von der Entwicklungslinie anderer Arten abgespalten. „Dass sie sich seitdem äußerlich nur wenig verändert haben, spiegelt sich aber gar nicht ihrem Erbgut, ihrer DNA, wider“, erklärt Dr. Du Kang, Erstautor der Studie und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Biochemie und Molekularbiologie II der JMU.
Um das zu überprüfen, mussten die Genetiker einen genauen Blick auf die Proteine werfen, die von den Genen des Sterlets kodiert werden. Tatsächlich zeigen ihre Berechnungen eine extrem langsame Geschwindigkeit dieser sogenannten Proteinevolution. „Die Rate der Proteinentwicklung des Sterlets gleicht der des Quastenflossers oder der Haie – zwei Fischarten, die ebenfalls seit mehr als 300 Millionen Jahren beinahe unverändert durch die Meere schwimmen“, so Dr. Matthias Stöck, Evolutionsbiologe am IGB.
Umfangreiche Genomveränderung vor 180 Millionen Jahren
120 Chromosomen, rund 47.500 proteinkodierende Gene, 1,8 Milliarden Basenpaare: Diese Werte konnte das Forscherteam für den Sterlet ermitteln. Was es ebenfalls zeigen konnte: Vor gut 180 Millionen Jahren hat sich sein Erbgut verdoppelt, die meisten Gene werden daher vierfach abgelesen – Störe sind in der Sprache der Wissenschaft tetraploid. Dass sich das Erbgut verdoppelt, ist eine große Überraschung: „Die Entwicklung des Genoms von Wirbeltieren wurde nur sehr selten durch solche Prozesse, dann aber extrem stark beeinflusst“, sagt Manfred Schartl. Schon unsere ganz alten Fischvorfahren erlebten im Laufe der Evolution zwei Runden von „Ganzgenom-Duplikationen“, aber moderne Fischarten machten diesen Prozess drei oder sogar vier Mal durch. Das war schon vor etwa 20 Jahren durch die Labore von Manfred Schartl in Würzburg und Axel Meyer in Konstanz gefunden worden.
Überraschend hingegen war für die Wissenschaftler die Tatsache, dass die neu entdeckte Verdopplung des Genoms bei den Stören schon so lange zurückliegt. „Bei diesem langen Zeitraum hätten wir stärkere Veränderungen des Erbguts erwartet, denn bei tetraploiden Lebewesen gehen im Laufe der Zeit häufig Genabschnitte verloren, werden stummgeschaltet oder bekommen eine neue Funktion“, sagt Professor Axel Meyer, Evolutionsbiologe an der Universität Konstanz.
Unklarheit über das Erbgut beseitigt
Überhaupt war der exakte Zustand des Störgenoms unter Wissenschaftlern lange umstritten. Während die Einen darin klar Polyploide sahen – also ein mehrfach verdoppeltes Erbgut –, interpretierten Andere den Stör als „funktionellen Diploid“, also als eine Art, die ihr Genom zunächst verdoppelt und damit tetraploid wird, anschließend aber im Laufe der Evolution den Geninhalt wieder reduziert. Die Chromosomen liegen damit zwar immer noch jeweils in zwei Paaren vor; diese teilen jedoch ihre Aufgaben unter sich auf.
Jetzt ist klar: „Wir haben herausgefunden, dass der Sterlet nicht in einen diploiden Zustand zurückgekehrt ist. Stattdessen hat er einen unerwartet hohen Grad an struktureller und funktioneller Polyploidie beibehalten“, so Manfred Schartl. Dieses „Verharren“ erklären die Wissenschaftler mit dem der extrem langsamen molekularen Evolution, der die meisten Fraktionen des Sterlet-Genoms unterliegen.
Doppeltes Erbgut: Als Laie könnte man da vermuten, das erleichtert die Forschung, weil alles in zweifacher Ausführung vorliegt. Tatsächlich stellt es die Forscher vor eine große technische Herausforderung. „Das hat das Zusammensetzen und die Zuordnung der kleinen ‚Sequenzschnippsel‘, die uns die modernen Genomsequenzierungsverfahren liefern, außerordentlich erschwert“, sagt Schartl. Durch spezielle Verfahren sei es jedoch gelungen, mit einem internationalen Konsortium „ein sehr gutes Referenzgenom und das überhaupt erste von einem urtümlichen Fisch“ zu erstellen.
Genforschung für den Artenschutz
Die Entschlüsselung des Genoms ist eine wichtige Grundlage für den Schutz der Störarten. „Wir werden in Zukunft mit genetischen Analysen das Geschlecht der Tiere bestimmen können, was die Nachzucht erheblich erleichtert. Wir können so die Fortpflanzung steuern und die Bewirtschaftung von Brutbeständen unterstützen. Das ist ein Meilenstein für unsere Bemühungen, diese uralten Arten auch im Hier und Jetzt zu erhalten“, resümiert IGB-Störexperte Dr. Jörn Gessner.
Originalpublikation:
The sterlet sturgeon genome sequence and the mechanisms of segmental rediploidization. Du Kang, Matthias Stöck, Susanne Kneitz, Christophe Klopp, Joost Woltering, Mateus Adolfi, Romain Feron, Dmitry Prokopov, Alexey Makunin, Ilya Kichigin, Cornelia Schmidt, Petra Fischer, Heiner Kuhl, Sven Wuertz, Jörn Gessner, Werner Kloas, Cedric Cabau, Carole Iampietro, Hugues Parrinello, Chad Tomlinson, Laurent Journot, John H. Postlethwait, Ingo Braasch, Vladimir Trifonov, Wesley C. Warren, Axel Meyer, Yann Guiguen and Manfred Schartl. Nature Ecology & Evolutuion, https://doi.org/10.1038/s41559-020-1166-x Weiterlesen

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Portrait: Feuerrückenfasan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Hühnerfasanen (Lophura)
Art: Feuerrückenfasan (Lophura ignita)

Feuerrückenfasan (John Gould)

Der Hahn der Nominatform erreicht eine Körperlänge von 65–67 cm, davon entfallen 24–26 cm auf den Schwanz. Die Flügellänge liegt zwischen 270 und 280 mm. Die Henne ist mit 56–57 cm etwas kleiner, der Schwanz mit etwa 16–18 cm kürzer. Die Flügellänge beträgt 156–177 mm.
Der Hahn trägt eine kurze, voluminöse Haube, deren dunkelblaue Federn unten kahle Schäfte und oben eine spatelförmige Fahne aufweisen. Die Gesichtslappen sind lebhaft himmelblau, die Iris rot und der Schnabel weißlich hornfarben. Das Körpergefieder ist überwiegend seidig glänzend dunkelblau mit schillernd ultramarinblauen Säumen auf den Flügeldecken. Hand- und Armschwingen sind blauschwarz, der Unterbauch schwarz. Der untere Rücken zeigt eine intensiv kupferrote Färbung, was der Art ihren Namen einbrachte. Ein etwas gedeckteres Kupferrot findet sich an unterer Brust und den Brustseiten. Bürzel und Oberschwanzdecken sind dunkelblau mit metallisch blauen Federsäumen. Die mittleren drei Steuerfederpaare sind zimtfarben, der übrige Schwanz blauschwarz. Die Beine sind gräulich bis rötlich fleischfarben und lang weißlich gespornt.
Auch die Henne trägt eine Haube, die aber etwas schwächer ausgeprägt ist. Die Gesichtshaut ist blau, aber nicht erweitert. Das Gefieder ist überwiegend kastanienfarben, auf Flügel- und Schwanzdecken bekritzelt und zu den Flanken und zur Unterseite hin dunkler und durch weiße Säume geschuppt. Kinn, Kehle und Unterbauch sind weiß. Die Steuerfedern sind schwarz und tragen eine dunkelbraune Wellenzeichnung. Die Schnabelbasis ist braun, die Sporne fehlen meist. Weiterlesen

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Portrait: Bulwerfasan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Hühnerfasanen (Lophura)
Art: Bulwerfasan (Lophura bulweri)

Bulwerfasan (John Gould)

Die Körperlänge des Hahns liegt bei 77–78 cm, wovon 45–56 cm auf den Schwanz entfallen. Die Flügellänge liegt zwischen 255 und 260 mm und das Gewicht bei etwa 1,3 kg. Die Henne ist mit 55 cm Körperlänge und 17,5–19 cm Schwanzlänge kleiner. Ihre Flügellänge liegt zwischen 225 und 235 mm, das Gewicht bei 1,1 kg.
Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich in der Gefiederfärbung. Beim Hahn fallen vor allem die lebhaft himmelblauen Gesichtslappen auf, die hinter den Augen ein eckiges „Ohr“ und am Schnabelwinkel einen herabhängenden Kehllappen bilden. Es handelt sich um Schwellkörper, die bei der Balz auf ein Vielfaches ihrer Länge anwachsen können, wobei die Kehllappen dann sehr lang zapfenförmig herabhängen und die Ohrlappen gerade in die Höhe stehen, was dem Hahn ein äußerst exotisches Aussehen verleiht. Im Profil sieht der herab gesenkte Kopf dann langgezogen sichelförmig aus und misst bei voller Schwellung bis zu 18 cm in der Höhe. Die Kehllappen sind jeweils am Ende schwarz gefleckt. Das Auge ist rot gerandet, die Iris karminrot. Der Schnabel ist schwarz, die Spitze aufgehellt. Das schwarze Körpergefieder glänzt an Kopf und Hals bläulich, am unteren Hals und der oberen Brust bräunlich rot. An der mattschwarzen unteren Brust finden sich schwach blauglänzende Säume. Die Federn der Oberseite sind samtartig gebändert und tragen blau glänzende Spitzen, die auf dem Rücken gepunktete Linien, zum Bürzel hin breite Säume bilden. Der seidig glänzende, schneeweiße Schwanz besteht beim adulten Hahn aus der ungewöhnlichen Anzahl von 30 bis 32 Steuerfedern – bei Junghähnen und der Henne liegt sie zwischen 24 und 26. Vermutlich bestehen die mittleren aus umgebildeten Oberschwanzdecken – nur diese Schwanzfedern sind mit dem Pygostyl verwachsen. Die Schwanzfedern sind sichelförmig herabgebogen und am Ende gespitzt. Bei den äußeren 6–7 Federpaaren ist der distale Teil der Schäfte kahl. Auch die Oberschwanzdecken sind weiß. Die Beine des Hahns sind karminrot und tragen am Lauf einen kurzen, weißlichen Sporn.
Bei der Henne kontrastiert die blaue, unbefiederte Gesichtsregion mit dem kastanienfarbenen Körpergefieder. Dieses ist fein schwarz gewellt, an der Kehle weißlich und an der Unterseite etwas heller. Das Wellenmuster ist hier verwaschener. Das Flügelgefieder ist dunkel kastanienfarben. Auch die Henne zeigt einen roten Augenring. Schnabel und Beine entsprechen denen des Hahnes. Ältere Hennen bilden teils angedeutete Sporne.
Junge Hähne mausern erst im zweiten Jahr in das Adultkleid. Das Jugendkleid ist trüber gefärbt, der Schwanz wie bei der Henne kastanienbraun. Ein Sporn ist bereits ausgeprägt, zeigt aber noch nicht die volle Länge. Weiterlesen

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Portrait: Kalifasan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Hühnerfasanen (Lophura)
Art: Kalifasan (Lophura leucomelanos)

Kalifasan (John Gould)

Der Hahn der Nominatform („Nepalfasan“) erreicht eine Körperlänge von 48–57 cm, wovon 25–31 cm auf den Schwanz entfallen. Die Flügellänge liegt zwischen 216 und 230 mm, das Gewicht zwischen 795 und 1140 g. Die Flügellänge der Henne beträgt 204–211 mm.
Der Kopf des Hahns ist, bis auf die rote Augenregion mit den ausgeprägten Gesichtslappen, bis zum oberen Vorderhals und oberseits bis in den Nacken blauschwarz befiedert. Die Iris ist orange bis braun, der Schnabel grünlich weiß. Die Haube, die länger und dünner ist als die des Silberfasans und zudem deutlicher aufgerichtet werden kann, ist bei der Nominatform einförmig schwarz, bei anderen Unterarten grau bis weißlich. Das schwarze Gefieder der Kropfregion und der Brust ist lanzettförmig verlängert und zeigt weiße Schaftlinien sowie je nach Unterart mehr oder weniger ausgedehnte, weiße Spitzen. Bei der Nominatform sind sie schmal. Die Unterseite und die Flanken zeigen ein Braun, das zu den Unterschwanzdecken dunkler wird. Der vordere Rücken ist schwarz mit stahlblauem Glanz, die Federn tragen hier bei einigen Unterarten weiße Schaftstriche und braune Säume, bei der Nominatform fehlen sie. Hinterer Rücken, Bürzel und Oberschwanzdecken sind schwarzblau mit brauner Basis und weißem Saum, der bei der Nominatform schmal, bei anderen Unterarten breit weiß ist. Die Steuerfedern sind blauglänzend schwarz. Die Handschwingen sind dunkelbraun, die Armschwingen schwärzlich mit blauem Glanz auf den Außensäumen sowie den kompletten Fahnen der inneren Federn. Die Beine und Füße sind grau bis braungrau.
Die Henne trägt eine blassbraune Haube mit hellen Schäften, die Augenregion ist wie beim Hahn unbefiedert und rot, jedoch nicht so ausgedehnt und erweitert. Das Körpergefieder ist rötlich braun und auf der Oberseite mit schmal weißen Schaflinien, hellen Säumen und einer feinen, schwarzen Spitze versehen. Auf der Unterseite sind die Säume gelblich beige gesäumt, zur Bauchmitte wird die braune Grundfarbe dunkler. Die Steuerfedern sind dunkelbraun mit bläulichem Glanz. Das mittlere Paar ist hingegen rötlich braun mit rotbraunen Schäften sowie einer gelblichbraunen Querwellung und Sprenkelung. Weiterlesen

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Sealife Königswinter

Sea Life Königswinter

Am 1. Dezember 2005 öffnete des Sea Life Königswinter seine Pforten.
Vor Beginn des Baus 2005 stand das Sea Life Center insbesondere durch die Anwohner in der Kritik, da es auf einer der wenigen verbliebenen Grünflächen in der Königswinterer Altstadt – dem 1956/57 gestalteten Berliner Platz an Stelle des im Krieg zerstörten Hotels Berliner Hof – errichtet wurde. Mehrere Protestaktionen sowie Unterschriftensammlungen der Anwohner, die einen anderen Standort forderten, blieben jedoch am Ende erfolglos, als festgestellt wurde, dass es für ein Bürgerbegehren gegen ein laufendes Bauplanungsverfahren keine rechtliche Grundlage gäbe. Von einem Normenkontrollverfahren, das juristisch möglich gewesen wäre, wurde abgesehen.
Regionalen Pressemeldungen zufolge zeigten sich ein Jahr nach der Eröffnung der Betreiber sowie die Stadt Königswinter sehr zufrieden mit den Besucherzahlen, die 400.000 für das Jahr 2006 insgesamt und an Spitzentagen 2.500 erreichten.
Das Sea Life Königswinter zeigt die Tierwelt des Rheins und der Nordsee.
Ausnahmen bilden die Piranhas im Eingangsbereich und die Tannenzapfenfische. Auch andere Wirbeltiere sind zu sehen: Axolotl, Geierschildkröte und Gelbbauchunke.
Hauptattraktion ist hier der zehn Meter lange 360°-Acrylglastunnel, der einzige seiner Art in Deutschland, der mitten durch ein Haibecken führt.
Auch ein Berührungsbecken existiert, so wie in anderen Sea Life Centern und ein offenes Becken für Rochen (in deren hinteren Teil sich das Haibecken befindet und man hin und wieder die typischen Dreiecksflossen zu Gesicht bekommt). Einzigartig (zumindest in Deutschland) ist die sogenannte Backstagetour, die mehrmals am Tag angeboten wird und einen kleinen aber interessanten Einblick in den Betrieb des Centers bietet.
Ich gebe ja oft meine Abneigung gegen die überteuerten Sea Life Center wieder, aber ich muss zugeben, dass mich das Sea Life in Königswinter auf eine gewisse Art verzaubert hat.

Mehr findet man hier und hier.

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4. Zooreise 2016: Tag 6 – Arabische Nächte (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 23. Juni 2016)

Am Abend stand das zweite Musical unserer Zooreise auf dem Programm: Aladdin.
Davor waren Besuche im Wildpark Lüneburger Heide und dem Tierpark Krüzen geplant.
Das Wetter machte einen unbeständigen Eindruck, trotzdem sind wir in den Wildpark gefahren. Hin und wieder hat es leicht geregnet, aber es war nicht unangenehm.
Bei den Nandus wurde ich tatsächlich von einem Vogel gepickt, obwohl ich nicht direkt am Zaun stand, aber Nanduhälse sind lang. Immerhin weiß ich jetzt, wie weh das tut. Das wollte ich immer schon mal wissen (bei Emus auch), aber den Finger freiwillig hingehalten habe ich nie…Und das war auch gut so. Erstaunlicherweise blieb ich, als ich das Video mit den Girgentanaziegen machte von den Nandus verschont, obwohl ich direkt am Zaun lehnte, unaufmerksam war und man mehr als nur in die Hand picken konnte.

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TTT: 10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem B anfängt

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Nia Gould: Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen (Rezension)

Entdecken Sie die wichtigsten Epochen der Kunstgeschichte mit 21 verspielten Katzen. Vom alten Ägypten über die Renaissance bis zur Pop Art führen die felinen Kuratoren durch in die spezifischen Stilmittel jeder Strömung. Sie weisen auf Besonderheiten der Materialien, Farben und Perspektiven hin, stellen deren wichtigste Künstler vor und erklären zeitgenössische Besonderheiten. Ein ganz besonderer Kulturstreifzug!
Also … ich bin eigentlich so etwas wie ein Kunstbanause … und ein echter Katzenmensch bin ich auch nicht. Es gibt also keinen Grund warum ich mir dieses Buch besorgt habe. Es geht um Katzen und es geht um Kunst, beides interessiert mich nicht, Kunst noch weniger als Katzen (zumindest wenn es um Katzen als Haustiere geht …).
Aber das Buch hat mich (warum auch immer) doch interessiert. Weiterlesen

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Lotte Möller: Wie Bienen und Menschen zueinanderfanden (Rezension)

Dominante Königinnen, streitbare Benediktinermönche, Pu der Bär und Honig-Sommeliers: Lotte Möller schildert, weshalb Bienen die Menschen seit jeher faszinieren; und weshalb sie für uns weit wichtiger und wertvoller sind, als wir gemeinhin annehmen. Die schwedische Journalistin und Hobbyimkerin nimmt uns mit auf eine Reise durch die Jahreszeiten und Jahrhunderte. Ein hinreißender Band mit mehr als 200 Abbildungen, der ein Streifzug durch die Natur und durch die Kulturgeschichte ist – aber auch eine Liebeserklärung an eine vor dem Aussterben bedrohte Tierart.
Spätestens seit „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde und der Omnipräsenz des Insektensterbens in den Medien (zumindest in den Sommermonaten) über sie geschrieben hat, sind Bienen das Thema der letzten Jahre. Und es gibt zahlreiche Bücher, die sich mit Bienen befassen. Die Schwedin Lotte Möller legt mit „Wie Bienen und Menschen zueinander fanden“ nun ein interessantes und kurzweiliges Buch vor, dass sich mit den menschlichen Beziehungen zu den Bienen befasst und neben Anekdoten aus ihrem Leben als Imkerin auch wissenswerte Fakten verbreitet. Weiterlesen

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Bernhard Weßling: Der Ruf der Kraniche (Rezension)

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