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Joël Dicker: Der äußerst katastrophale Ausflug in den Zoo (Rezension)

Joséphine und ihre fünf Klassenkameraden lieben ihre kleine Förderschule, vor allem ihre bezaubernde Lehrerin Mademoiselle Jennings. Doch ein Wasserschaden führt dazu, dass die kleine Klasse in die benachbarte Gesamtschule ziehen muss. Nun haben die sechs Kinder viel zu tun: Zum einen ermitteln sie voller Eifer, wie es zu dem mysteriösen Wasserschaden kommen konnte, und finden bald erste Hinweise. Zum anderen müssen sie an der Gesamtschule eine ganze Reihe von Vorurteilen aus dem Weg räumen. Alles gipfelt in einem spektakulären Zoobesuch, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird …
Bisher habe ich zwei Bücher von Joël Dicker gelesen, aber so richtig warm geworden bin ich mit seinen Geschichten nicht. Aber wie hätte ich bei einem Buch mit dem Titel DER ÄUSSERST KATASTROPHALE AUSFLUG IN DEN ZOO widerstehen können. Zumal es ein Kinderbuch war, und manche Autoren das in meinen Augen besser können als wenn sie für Erwachsene schreiben. Und ja, dieses Buch hat mich begeistert, auch wenn es nicht explizit ein Kinderbuch ist. Es liest sich so, aber gegen Ende erfährt man vom Autor, dass es ein Buch für alle ist. Und damit kann ich leben. Das Buch hat seine Stärken, was bei den Protagonisten beginnt (den Kindern), bei den Antagonisten (die Eltern oder so…) nicht endet, denn im Großen und Ganzen ist es ein großer Lesespaß, erzählt aus der Sicht eines „besonderen“ Kindes, und das Ende, der äußerst katastrophale Ausflug in den Zoo, ist nur das Ende… davor passieren schon genügend andere Katastrophen… die für kurzweilige Unterhaltung sorgen. Weiterlesen →

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Marcus Schwarz: Von Insekten mit abgefahrenen Lebensstilen (Rezension)

Ölkäfer, Wespen, Schaben, Mücken & Co. sind bei uns nicht gerade beliebt. Aber Insekten können weit mehr als Ekel, Angst und Schrecken zu verbreiten. Der forensische Entomologe Marcus Schwarz stellt die interessantesten und skurrilsten unserer heimischen Insekten vor. Giftige Verteidigungsstrategien, waghalsige Flugmanöver, blutrünstige Ernährungsweisen und morbide Überlebensstrategien: Unsere Insekten haben eine Bandbreite an kuriosen Lebensstilen zu bieten.
Mit wissenschaftlicher Präzision und viel Humor nimmt Marcus Schwarz seine Leser mit in die Welt der Insekten und zeigt, dass sie nicht nur unverzichtbar für unser Ökosystem, sondern auch ganz spannend sind, wenn man sich nur näher mit ihnen befasst.
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Daniel Kraus: Whalefall (Hörbuch)(Rezension)

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TTT: 10 Bücher, deren Setting in einer kleinen Stadt angesiedelt ist


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Neues aus der Wissenschaft – Hausschafe- und ziegen

Paläogenomik sowie Ursprung, Ausbreitung und Entwicklung von Hausschafen
„Ancient genomics and the origin, dispersal, and development of domestic sheep“
Kevin G. Daly, Victoria E. Mullin, Andrew J. Hare, Áine Halpin, Valeria Mattiangeli, Matthew D. Teasdale und zahlreiche weitere Autoren; zu den leitenden Beteiligten gehören Marjan Mashkour, Joris Peters und Daniel G. Bradley.
Veröffentlicht am 31. Januar 2025 in Science, Band 387, S. 492–497.
Die Geschichte des Hausschafs verlief wesentlich weniger geradlinig als die klassische Erzählung einer einmaligen Domestikation und anschließenden Ausbreitung vermuten lässt. Die frühesten untersuchten Schafe aus Zentralanatolien um 8000 v. Chr. stehen dem domestizierten Ausgangsbestand zwar genetisch nahe, erklären aber nicht die gesamte Abstammung späterer Hausschafe. Wahrscheinlich gingen zusätzliche Wildschafpopulationen durch wiederholte Einkreuzung in den frühen Haustierbestand ein.
Noch überraschender ist die Entwicklung in Europa: Die ersten neolithischen Herden stammten überwiegend aus Anatolien. Während der Bronzezeit wurde ihre genetische Zusammensetzung jedoch erheblich verändert. Bei späteren europäischen Schafen lassen sich ungefähr 44 bis 61 Prozent ihrer Abstammung auf eine westliche eurasische Steppenquelle zurückführen. Die Ausbreitung neuer menschlicher Bevölkerungsgruppen war demnach offenbar von einem umfangreichen Austausch oder einer Verlagerung der Schafbestände begleitet.
Die Autoren verglichen 118 alte Schafgenome aus zwölf Jahrtausenden. Die Proben reichen räumlich von Anatolien und Iran über Europa bis nach Zentralasien und in die Mongolei.
Hinzu kamen archäozoologische Alters- und Fundortdaten, Vergleiche mit modernen Haus- und Wildschafen, formale Abstammungs- und Beimischungsmodelle, Untersuchungen früher Selektionssignaturen.
Damit beruht die Rekonstruktion nicht nur auf der geografischen Verteilung heutiger Rassen. Die genetischen Veränderungen können vielmehr direkt an zeitlich bestimmten Tierknochen verfolgt werden.
Bereits in frühen Herden finden sich Hinweise auf menschliche Auswahl hinsichtlich Fellfarbe und Zeichnung, Hornbildung beziehungsweise Hornlosigkeit, Körpergröße und Wachstum.
Das zeigt, dass neolithische Halter nicht lediglich zahme Wildschafe vermehrten. Schon verhältnismäßig früh beeinflussten sie gezielt sichtbare und wirtschaftlich relevante Eigenschaften. Die Studie liefert hingegen keinen einfachen genetischen Nachweis dafür, dass bereits die allerersten Schafe auf feine Wolle spezialisiert waren; die spätere Entwicklung eigentlicher Wollrassen bleibt komplexer.
Bedeutung für die Rekonstruktion der Rassengeschichte
Besonders interessant ist die Erkenntnis, dass eine heutige Landschafrasse nicht ohne Weiteres als unveränderter Überrest der ersten neolithischen Schafe ihrer Region gelten kann. Selbst scheinbar alte regionale Bestände können auf mehrere historische Schichten zurückgehen:
1. frühe anatolische Gründerherden,
2. spätere Einkreuzungen anderer Wild- oder Hausschafpopulationen,
3. den massiven bronzezeitlichen Zustrom aus dem Steppenraum,
4. jüngere regionale Selektion und moderne Rassebildung.
Für die Geschichte alter europäischer Landschläge bedeutet das: Ähnlichkeiten in Hornform, Farbe oder Wolltyp beweisen keine ungebrochene Abstammung seit der Steinzeit. Rassengeschichte muss aus archäologischen, historischen und genomischen Befunden gemeinsam rekonstruiert werden. Weiterlesen →

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Zoopresseschau

Zoo Magdeburg 09.10.2026
Zoo-Ferienprogramme: Haustiere und Artenschutz
Schnell sein lohnt sich – limitierte Teilnehmerzahl für Ferienprogramme „Exklusiv für 10 Ferienkinder täglich führt der Zoo vom 26.10.-30.10.2026 wieder Ferienprogramme durch, die stets schnell ausgebucht sind. Ab sofort sind die Programme buchbar unter zoo-magdeburg.ticketfritz.de“ erläutert die Zoopädagogische Assistentin, Nina Probst. Haustier-Führerschein: Verantwortung spielerisch entdecken Welches Haustier passt zu mir? Welche Bedürfnisse haben Tiere und welche Verantwortung übernehmen Menschen mit ihrer Haltung? Antworten auf diese Fragen erhalten Kinder im Alter von 6 bis 8 Jahren beim Haustier-Führerschein. Während des zweieinhalbstündigen Programms begegnen die Kinder unter anderem Sittichen, Walliser Schwarznasenschafen und Achatschnecken. Spielerisch lernen sie heimische und exotische Haustiere kennen und erfahren, was diese für ein gesundes und tiergerechtes Leben benötigen. Im Mittelpunkt stehen Tierwohl, Verantwortung und der respektvolle Umgang mit Lebewesen. Die Kinder entdecken, dass jedes Tier individuelle Ansprüche an Ernährung, Pflege und Unterbringung hat. Gleichzeitig wird vermittelt, warum eine gut überlegte Haustierhaltung ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz ist. Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmer ihren persönlichen Haustier- Führerschein als Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag im Zoo. Für den Haustier- Führerschein sind zwei Termine (27.10/29.10.2026) buchbar, die jeweils um 10:00 Uhr beginnen. Wer schon gern einmal ein Experte im Artenschutz sein wollte, der ist beim Ferienprogramm am 26.10., 28.10. und 30.10.2026 im Zoo genau richtig. DerArtenschutz gehört zu den Kernaufgaben des Zoos. Er ist ein wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt in der Zoopädagogik in Magdeburg. Grund genug, den Artenschutz im diesjährigen Herbstferienprogramm in den Fokus zu rücken. In dem spannenden abwechslungsreichen Programm erfahren die Ferienkinder mehr über die vielfältigen Gründe aus denen Tierarten auf der ganzen Welt vom Aussterben bedroht sind und wie wir Arten schützen können. An Beispielen verdeutlichen die Zoo Guides, wie Zoos zum Schutz der Arten beitragen. Die Kinder erfahren, wie ein Wald-Ranger sich für den Schutz der Roten Pandas einsetzt. Wer mag, kann in die Rolle eines Krallenaffen schlüpfen, dessen Lebensraum weiterhin schrumpft. Angeleitet von den Zoo Guides übernehmen die Kinder spielerisch die Rolle eines Zollbeamten, der Reisegepäck nach unerlaubten Souvenirs durchsucht. Dabei lernen die Kinder wie Tiere transportiert werden. Jeder darf selbst das Verpacken eines gefährlichen Tieres (einer Tier-Attrappe) ausprobieren. Am Ende der Tour sind die Kinder Experten für das Thema Artenschutz. Mit beiden Ferienprogrammen verbindet der Zoo Magdeburg spannende Erlebnisse mit Umweltbildung, Tierwohl und Artenschutz. Die Teilnehmer lernen Tiere besser zu verstehen und entwickeln ein Bewusstsein für den Schutz biologischer Vielfalt– eine wichtige Grundlage für die Natur- und Artenschützer von morgen. Weiterlesen →

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Ausgestorbene Hauspferderassen 3

Ausgestorbene Hauspferderassen
Ausgestorbene Hauspferderassen 2

NorfolkTrotter (La connaissance générale du cheval 1861)

Der Norfolk Trotter war ursprünglich in East Anglia und Norfolk (England) beheimatet. Er galt als „großrahmiges Trabpferd für die Anspannung, das aus der Gegend um Norfolk stammte“.
Im Jahr 1542 ordnete König Heinrich VIII. an, dass wohlhabende Bürger eine bestimmte Anzahl von Hengsten für den Trabrennsport bzw. als Trabpferde halten mussten. Die Rasse war in Norfolk fest etabliert und wurde später als Norfolk Trotter bekannt. Der einflussreichste Vererber in der Geschichte der Rasse war der Halbbluthengst Shales (geboren 1755), auch bekannt als „Old Shales“. Shales’ Vater, der Vollblüter Blaze (geboren 1733), war ein Sohn des berühmten Rennpferdes Flying Childers (ein Nachkomme des Darley Arabian, eines der drei Stammväter des Englischen Vollbluts).
Der Norfolk Trotter entwickelte sich zu jener Zeit in England zum vielseitigen Reisepferd. In Yorkshire war dieselbe Rasse als Yorkshire Trotter bekannt. Beide Schläge wurden auch als „Roadster“ bezeichnet. In Büchern zur Rassengeschichte finden sich häufig die Bezeichnungen Norfolk- oder Yorkshire-Roadster bzw. -Trotter; ungeachtet der unterschiedlichen Namen handelt es sich stets um dieselbe Pferderasse. Sie wurden unter dem Sattel als schnellstes Fortbewegungsmittel in Gebieten ohne ausgebaute Straßen genutzt. Die Rasse zeichnete sich durch ihre Fähigkeit aus, auch schwere Reiter über weite Strecken mit Geschwindigkeiten von bis zu 17 Meilen pro Stunde (ca. 27 km/h) zu tragen. Trabrennen (meist unter dem Sattel) erfreuten sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts großer Beliebtheit, und der Norfolk Trotter brillierte in diesen Wettbewerben.
Der Norfolk-Trotter-Hengst Bellfounder wurde 1822 nach Amerika importiert und übte einen maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung der Rasse Standardbred aus, da er als Muttervater von Hambletonian 10 fungierte. Zudem beeinflusste der Norfolk Trotter die Entwicklung des modernen Hackney-Pferdes erheblich. Weiterlesen →

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

05.10.2026, Georg-August-Universität Göttingen
Gemeinsam für mehr Biodiversität in Agrarlandschaften
Wie können wir den Artenverlust in Agrarlandschaften aufhalten und dabei soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigen? Eine Antwort könnte in einer stärkeren Zusammenarbeit auf Landschaftsebene liegen: In einem neuen Positionspapier beschreiben Forschende der Universität Göttingen, welche Synergien eine kooperative Landschaftsplanung gegenüber einzelnen, isolierten Maßnahmen ermöglichen kann. Der Beitrag ist in der Fachzeitschrift Conservation Biology erschienen.
In vielen Regionen der Welt nehmen Arten in Agrarlandschaften besonders stark ab. Bestehende Agrarumweltmaßnahmen konnten diesen negativen Trend bislang nicht umkehren, weil sie oft nur von einzelnen Betrieben und ohne übergreifende räumliche Planung umgesetzt werden. Für viele Arten reichen solche Maßnahmen jedoch nicht aus, da sie auf verschiedene Ressourcen in der umgebenden Landschaft angewiesen sind. Die landschaftsweite Kooperation ermöglicht es dagegen mehreren landwirtschaftlichen Betrieben, gemeinsam Ziele zu setzen und Flächengröße, Lage, Vernetzung und Qualität von Agrarumweltmaßnahmen abzustimmen. Auf Grundlage von partizipativen Workshops, Expertendiskussionen und wissenschaftlicher Literatur identifizierte das Forschungsteam sechs potenzielle Synergien zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Vorteilen der landschaftsweiten Koordination von Agrarumweltmaßnahmen. So können beispielsweise besser geplante Maßnahmen Ökosystemleistungen wie Bestäubung fördern und dadurch auch landwirtschaftliche Erträge unterstützen. Gleichzeitig kann die Zusammenarbeit soziale Beziehungen stärken und Kosten senken, etwa wenn Betriebe Verwaltungsaufgaben oder Saatgutbestellungen gemeinsam organisieren.
„Anstatt sich auf die Gegensätze zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu konzentrieren, sollten wir Synergien nutzen, wann immer es möglich ist“, so Erstautorin Dr. Annika Hass von der Abteilung Agrarökologie und Funktionelle Agrobiodiversität der Universität Göttingen. „Entscheidend sind dabei geeignete Strukturen, die eine Zusammenarbeit in den Landschaften ermöglichen – wie eine koordinierende Institution, die Einbindung verschiedener Akteure und flexible politische Rahmenbedingungen.“ Zudem betonen die Autorinnen und Autoren, dass viele der identifizierten Synergien zunächst Hypothesen darstellen, die als Ausgangspunkt für neue empirische und interdisziplinäre Forschung dienen können. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial der landschaftsweiten Koordination von Agrarumweltmaßnahmen für eine zukunftsfähige Agrarpolitik. Dieser Landschaftsansatz kann dazu beitragen, Biodiversitätsförderung wirksamer zu gestalten und gleichzeitig die Akzeptanz sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit entsprechender Maßnahmen zu erhöhen.
Originalpublikation:
Hass, A. et al. Codesigning synergies among ecological, social, and economic benefits with landscape-scale agri-environmental schemes. Conservation Biology (2026). DOI: http://10.1111/cobi.70376 Weiterlesen →

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Portrait: Gelbkopfamazone

Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Neuweltpapageien (Arinae)
Gattung: Amazonenpapageien (Amazona)
Art: Gelbkopfamazone (Amazona oratrix)

Doppelgelbkopfamazone (Zoo Schmiding)

Die kurzschwänzige Gelbkopfamazone ist 35–38 cm groß, ihr Gefieder hauptsächlich grün und der namensgebende Kopf gelb. Je nach Art variiert der Gelbanteil. Der Flügelbug ist weitgehend rot mit unregelmäßiger gelber Befiederung. Schnabel und Wachshaut sind hornfarben hell. Weibchen und Männchen sind anhand optischer Merkmale nicht zu unterscheiden. Die Iris ist leuchtend orange. Noch nicht ausgewachsene Vögel lassen sich an der dunkelbraunen Iris erkennen. Generell sind die gelben Farbpartien am Kopf bei Jungvögeln weniger ausgeprägt als bei adulten.
Es werden vier Unterarten anerkannt:
Doppelgelbkopfamazone (Amazona oratrix oratrix Ridgway, 1887) – Mexiko
Gelbkopfamazone (Amazona oratrix belizensis Monroe & T. R. Howell, 1966) – Belize und im Nordosten von Guatemala
Gelbkopfamazone (Amazona oratrix hondurensis Lousada & S. N. G. Howell, 1997) – Honduras und im Osten von Guatemala
Tres-Marias-Amazone (Amazona oratrix tresmariae Nelson, 1900)[5] – Tres Marias Inseln/Mexiko, wird auch als eigenständige Art (Amazona tresmariae) eingestuft. Weiterlesen →

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Portrait: Narragansett Pacer

Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie: Pferde (Equidae)
Gattung: Pferde (Equus)
Art: Wildpferd (Equus ferus)
Unterart: Hauspferd (Equus ferus caballus)

Narragansett Pacer (John Dimon)

Der Narragansett Pacer war die erste Pferderasse, die im 18. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten aus einer Mischung englischer und spanischer Rassen entstand, wobei die genaue Kreuzung unbekannt ist. Die Rasse war eng mit dem Bundesstaat Rhode Island verbunden, starb jedoch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts aus. Der Pacer befand sich im Besitz vieler berühmter Persönlichkeiten jener Zeit, darunter George Washington. Der letzte bekannte Pacer starb um 1880.
Der Pacer galt als trittsichere und zuverlässige Rasse, auch wenn er äußerlich nicht besonders auffällig oder schön war. Pacers wurden sowohl für Rennen als auch als allgemeine Reitpferde eingesetzt. Sie bildeten die Grundlage für mehrere andere amerikanische Rassen, darunter das American Saddlebred, das Standardbred und das Tennessee Walking Horse. Weiterlesen →

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