Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Our wonderful Nature

by Tomer Eshed
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Zoopresseschau

Aufgrund der ausufernden Menge an Tier-Orakeln, deren Unterhaltungswert spätestens dann gegen Null geht, wenn die Partien beim Erscheinen der Zoopresseschau bereits entschieden sind werden entsprechende Pressemitteilungen hier ignoriert werden.
Paul, der Krake, war ja noch unterhaltsam und ein echtes „Orakeltalent“, aber alles andere, was danach kaam war eher uninteressant. Da könnte man die Ergebnisse auch auswürfeln (am besten mit einem 4seitigen Würfel) … oder Münzen werfen.
Wer sich tatsäcchlich für die Tierorakel interessiert, wird sich in der Tagespresse inforrmieren müssen. Der nächstliegende Zoo hat bestimmt ein Orakel…
Aber nun zu den wirklich wichtigen Meldungen… Weiterlesen

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Zoo Aschersleben

Erdmännchenanlage (Zoo Aschersleben)

Erdmännchenanlage (Zoo Aschersleben)

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5. Zooreise Tag 5 – Stralsund

Gorch Fock

Gorch Fock

Geplant war ein Aufenthalt in Stralsund, mit Besuchen von Zoo, Ozeaneum, Meeresmuseum und einer Stadtführung. Auf dem Rückweg nach Rostock wollten wir einen Zwischenstopp in Marlow einlegen. Ein volles Programm und natürlich haben wir nicht alles geschafft, aber das schreit auch richtig nach einem weiteren Besuch an der Ostsee. Vielleicht in zwei Jahren. Aber das ist Zukunftsmusik. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

28.05.2018, Eberhard Karls Universität Tübingen
Elektrifizierendes Bettgeflüster von Messerfischen in freier Wildbahn belauscht
Messerfische kommunizieren mithilfe elektrischer Impulse – Neurobiologen haben das Kommunikationsverhalten zum ersten Mal in einer Langzeitbeobachtung außerhalb des Labors untersucht
Die nachtaktiven Messerfische nutzen elektrische Impulse, um sich zu orientieren und zu kommunizieren. Mithilfe eines eigens entwickelten Elektrodengitters haben Neurobiologen Interaktionen der scheuen Messerfische (Apteronotus leptorhynchus) erstmals in freier Wildbahn über einen längeren Zeitraum beobachtet. Im Urwald von Panama konnten sie insbesondere das Paarungsverhalten der Tiere dokumentieren. Bislang wurden die Tiere fast ausschließlich in Laboren untersucht; Professor Jan Benda und Dr. Jörg Henninger von der Arbeitsgruppe Neuroethologie haben die Fische gemeinsam mit Forschern der Humboldt Universität zu Berlin erstmals in ihrer natürlichen Umgebung und über einen längeren Zeitraum untersucht. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Neuroscience veröffentlicht.
In den tropischen Gewässern Lateinamerikas sind die Messerfische zu Hause, kleine Verwandte des Zitteraals, die mit einem speziellen Organ schwache elektrische Entladungen produzieren. Mit Elektrorezeptoren, die auf der ganzen Hautoberfläche der Fische verteilt sind, können sie in tiefster Dunkelheit kleinste Veränderungen in der Umgebung wahrnehmen, z.B. Pflanzen, Steine, Beutetiere oder Artgenossen. Der sechste Sinn dient den Fischen aber auch zur Kommunikation untereinander.
Seit der Entdeckung dieses elektrischen Sinns in den 1950er Jahren wurden diese Fische sehr intensiv in Laboren untersucht. Insbesondere wurde an ihnen erforscht, wie Nervenzellen sensorische Information verarbeiten und diese dann in zielgerichtetes Verhalten umsetzen. Viele Gehirnstrukturen der Fische sind denen des Säugetiergehirns ähnlich. „Wenn wir deren Funktionsweise im Fisch verstehen, haben wir schon einiges über das Säugetiergehirn verstanden“, erklärt Jan Benda. Trotzdem sei so gut wie nichts über das natürliche Leben dieser Fische bekannt: „Sie sind nachtaktiv und halten sich tagsüber versteckt in Wurzelbärten oder zwischen Steinen. Zu sehen bekommt man sie nur sehr selten.“
Um das Verhalten der Fische im Freiland beobachten zu können, haben Professor Jan Benda und Jörg Henninger an der Universität Tübingen ein Elektrodengitter entwickelt, mit dem auf etwa vier Quadratmetern Fläche die elektrischen Aktivitäten aller sich dort befindlichen elektrischen Fische unbemerkt aufgezeichnet werden können. Im Zusammenarbeit mit Professor Rüdiger Krahe von der Humboldt Universität zu Berlin und Mitarbeitern des Smithsonian Tropical Research Institute in Panama wurde das Elektrodengitter zum ersten Mal in einem kleinen Bach im Urwald von Panama eingesetzt.
Jörg Henninger hat in seiner Doktorarbeit die einzelnen Fische anhand ihrer elektrischen Felder identifiziert, ihre Bewegungen rekonstruiert und ihre elektrischen Kommunikationssignale herausgefiltert. „Die Ergebnisse offenbaren eine aufregende und bisher völlig unbekannte Welt elektrischer Kommunikation“, erläutert Henninger seine Beobachtungen. Besonders beeindruckend seien viele Szenen von Balzverhalten. Ein Männchen versuche über mehrere Minuten mit hunderten sogenannter „Chirps“ ein Weibchen zur Ablage eines Eis zu überreden. Das Weibchen antworte schließlich und signalisiere die Eiablage mit einem besonders großen Chirp. Andere sich in der Nähe aufhaltende Männchen werden oft – aber nicht immer erfolgreich – von dem balzenden Männchen vertrieben.
Überraschenderweise sind die bei diesen Verhaltensweisen auftretenden elektrischen Signale so schwach, dass sie kaum die entsprechenden Elektrorezeptoren auf der Haut aktivieren können. In den bisherigen Studien an den Fischen wurde die neuronale Verarbeitung solcher relevanten Signale nicht untersucht. Künftige Untersuchungen müssen nun klären, mit welchen neuronalen Mechanismen diese schwachen Signale detektiert werden. Diese Forschung kann grundlegende Mechanismen aufdecken, wie es gelingt, schwache und mehrdeutige Signale zu detektieren und klassifizieren. „Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie wichtig das Wissen über natürliche Sinnesreize ist, um die Funktionen und Funktionsweisen des Gehirns zu verstehen“, betont Henninger.
Publikation: Jörg Henninger, Rüdiger Krahe, Frank Kirschbaum, Jan Grewe, Jan Benda: Statistics of natural communication signals observed in the wild identify important yet neglected stimulus regimes in weakly electric fish. Journal of Neuroscience. 7 May 2018, 0350-18.
DOI: doi.org/10.1523/JNEUROSCI.0350-18.2018 Weiterlesen

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Portrait: Nandu

Ordnung: Rheiformes
Familie: Nandus (Rheidae)
Gattung: Nandus (Rhea)
Art: Nandu (Rhea americana)
Nandu (Thüringer Zoopark)

Nandu (Thüringer Zoopark)

Der Nandu ist der größere der beiden Vertreter der Familie der Nandus.
Mit einer Scheitelhöhe von 1,25 bis 1,40 Metern (Rückenhöhe etwa 1 Meter) und einem Gewicht von 20 bis 25 Kilogramm ist er gleichzeitig der größte Vogel der Neuen Welt. Dies betrifft vor allem die Männchen, denn wie beim Strauß sind auch beim Nandu die Hähne im Durchschnitt etwas größer als die Hennen. Nandus haben ein lockeres, zerfleddert aussehendes Federkleid und besitzen die größten Flügel aller Laufvögel. Die Beine sind lang und kräftig, während die Füße im Gegensatz zu Straußen drei Zehen besitzen. Auf der Flucht erreicht er Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h. Weiterlesen

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Portrait: Europäische Sumpfschildkröte

Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Unterordnung: Halsberger-Schildkröten (Cryptodira)
Familie: Neuwelt-Sumpfschildkröten (Emydidae)
Unterfamilie: Emydinae)
Gattung: Emys
Art: Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
Europäische Sumpfschildkröte (Tiergarten Straubing)

Europäische Sumpfschildkröte (Tiergarten Straubing)

Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige Schildkrötenart, die – wenn auch selten – in Mitteleuropa (auch Deutschland) natürlich vorkommt. Sie gehört zusammen mit der Sizilianischen Sumpfschildkröte zu den einzigen europäischen Vertretern der Familie der Neuwelt-Sumpfschildkröten. Weiterlesen

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Portrait: Zwergflusspferd

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Flusspferde (Hippopotamidae)
Gattung: Choeropsis
Art: Zwergflusspferd (Choeropsis liberiensis)
Zwergflusspferd (Tierpark Chemnitz)

Zwergflusspferd (Tierpark Chemnitz)

Das Zwergflusspferd ist eine der beiden heute noch vorkommenden Arten aus der Familie der Flusspferde. Das nachtaktive und seltene Zwerg-Flusspferd ist in den Wäldern und Sümpfen des westlichen Afrika heimisch.

Das Zwergflusspferd weist eine Reihe von Anpassungen an das Leben an Land auf. Ähnlich wie das Flusspferd ist es jedoch darauf angewiesen, sich in der Nähe von Gewässern aufzuhalten: Zwergflusspferde halten sich über Stunden im Wasser auf, halten darüber unter anderem die Haut elastisch und ihre Körpertemperatur niedrig. Sowohl die Paarung der Elterntiere als auch die Geburt der Jungen kann sich an Land oder im Wasser abspielen. Das Zwergflusspferd ist ein Pflanzenfresser, zu dessen Nahrungsspektrum unter anderem Farne, Laubbäume und Sträucher sowie Gräser und Früchte zählen. Es lebt überwiegend einzelgängerisch und wird nur gelegentlich auch in Gruppen zu drei Tieren beobachtet. Weiterlesen

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Portrait: Perleidechse

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Familie: Echte Eidechsen (Lacertidae)
Unterfamilie: Lacertinae
Gattung: Timon
Art: Perleidechse (Timon lepidus)
Perleidechse (Wilhelma Stuttgart)

Perleidechse (Wilhelma Stuttgart)

Die Perleidechse ist der größte europäische Vertreter der Echten Eidechsen.

Sie kommt auf der gesamten Iberischen Halbinsel mit Ausnahme der nordspanischen Biskayaküste und der höheren Pyrenäen, in Südfrankreich (Aquitanien, Languedoc-Roussillon, Tal der Rhône, Provence) und im äußersten Nordwesten Italiens vor.
Die Perleidechse lebt vor allem auf trockenen und sandigen bis steinigen Biotopen, darunter auch Kulturlandschaften wie Weinberge. Im Gebirge ist sie bis in Höhen von 2100 Metern anzutreffen. Weiterlesen

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Portrait: Wüstenfuchs

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Tribus: Echte Füchse (Vulpini)
Gattung: Vulpes
Art: Wüstenfuchs (Vulpes zerda)
Fennek (Zoo Landau in der Pfalz)

Fennek (Zoo Landau in der Pfalz)

Der Fennek, auch Wüstenfuchs genannt, ist der kleinste aller lebenden Hunde und verfügt über sehr große Ohren. Seine Kopf-Rumpf-Länge beträgt 333–395 mm, der Schwanz wird 125–250 mm lang. Sein Geburtsgewicht beträgt zwischen 80 und 187 g, das Gewicht eines adulten Tieres 1,0 bis 1,5 kg. Die Ohren machen 20 % der Körperoberfläche des Fenneks aus und werden 86–104 mm lang. Damit sind sie proportional größer als bei allen anderen Hunden. Schnauze und Beine sind schlank und zierlich. Der Schädel entspricht in den Proportionen denen anderer Vulpes-Arten, besitzt aber sehr große Paukenhöhlen, ein typisches Merkmal von Wüstenbewohnern. Die Zahnformel lautet I 3/3 – C 1/1 – P 4/4 – M 2/3, der Fennek hat also insgesamt 42 Zähne. Weiterlesen

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