Ein paar Bemerkungen

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Zoobesuche im April

Im April wurden im Rahmen der Ostertage ein paar Zoos in Tschechien und dem grenznahen Bayern unternommen. Was ich auf jeden Fall in Erinnerung behalten muss: Den Zoo Prag erst nach Ostern besuchen, dann ist das Vogelgrippeproblem erledigt und man kann den interessanten Vogelbestand ungetrübt genießen. Während meines Besuchs waren einige Bereiche, in denen man Vögeln sehr nahe kommen kann, gesperrt. Andererseits … 2025 hatten wir diese Probleme nicht (da war Ostern auch ein paar Tage später …)
Natürlich sind Zootierliste und Zoopresseschau aktueller (und umfangreicher), was Bestandsänderungen und Bauvorhaben anbelangt, obwohl sich die Zoopresseschau nur auf die Zoos in DACH beschränkt, und die Zoos der nichtdeutschsprachigen Länder nicht berücksichtigt werden. Auf der anderen Seite sind die Zoos in Plzen und Prag immer einen Besuch wert (Ausnahmen bestätigen die Regel), denn es gibt immer etwas zu sehen. Weiterlesen

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TTT: Farbenfroh

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Oliver Darkshire: Spiel mir das Lied vom Goblin (Rezension)

Wie man einen Esel zum Reden bringt und (vielleicht) eine Zombie-Armee besiegt.
Seit etlichen Jahren ist Isabella Nagg unglücklich mit Farmer Nagg verheiratet, ihr einziger Vertrauter ist ihr kostbarer Basilikum. Haupteinkommen der Naggs ist die jährliche Alraunen-Ernte, die sie immer an den ortsansässigen Zauberer liefern. Diesmal jedoch platzt der Deal, denn der Magier ist wie vom Erdboden verschluckt. Als Entschädigung lässt Farmer Nagg einen Band des Zauberbuchs mitgehen, sehr zum Erschrecken seiner Frau. Doch als Isabella sich beruhigt hat und Zeit, über ihr Leben nachzudenken, stellt sich ihr unausweichlich die Frage: Kann ein bisschen Magie wirklich schaden?
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Hans-Heiner Bergmann: Das große Buch der Vogelfedern – Die Nichtsingvögel Mitteleuropas 1 (Rezension)

Ob reizvoll gefärbt, interessant geformt oder völlig unscheinbar: Vogelfedern sind eine der faszinierendsten Erfindungen der Natur! Doch welche Feder lässt sich welchem Vogel zuordnen? Ganz einfach: mit Hilfe dieses Handbuchs! In gut 60 Jahren hat Hans-Heiner Bergmann eine Federsammlung geschaffen, die mehr als 4.000 Belege von über 430 paläarktischen Arten umfasst. Der erste Band der dreiteiligen Serie „Das große Buch der Vogelfedern“ ist den Singvögeln gewidmet. In dem hier vorliegenden zweiten Band werden nun die Federn von mehr als 100 von insgesamt über 200 Nichtsingvogelarten Mitteleuropas – darunter so interessante Artengruppen wie Rallen, Watvögel, Möwen, Eulen und Spechte – ausführlich beschrieben. Brillante Bildtafeln zeigen alle wichtigen, mit Größenangaben versehenen Gefiederbestandteile, die in dem dazugehörigen Textteil ausführlich beschrieben werden. Dort wird auch der jeweilige Vogel komplett abgebildet und der ausgebreitete Flügel als Ganzes gezeigt. Durch seine Vollständigkeit und auch die Detailgenauigkeit unterscheidet sich dieses Werk nicht nur von seinen Vorauflagen, sondern auch von den meisten anderen, derzeit am Markt befindlichen Federbüchern. Weiterlesen

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Tara Menon: Unter Wasser (Hörbuch)(Rezension)

Als Marissa mit sechs Jahren ihre Mutter verliert, beschließt ihr Vater, ein Meeresbiologe, die Forschungsarbeit seiner Frau fortzuführen. Vater und Tochter gehen nach Thailand. Dort trifft sie Arielle, und eine geradezu märchenhafte Freundschaft entsteht. Unter der Woche leben die Mädchen in dem Resort von Arielles Eltern; an den Wochenenden verbringen sie ihre Zeit mit Marissas Vater auf einer nahe gelegenen Insel. Gemeinsam entdecken die Mädchen die zerbrechlichen Wunder der Riffe, Wälder und Strände. Gemeinsam lernen sie, in die Tiefe zu tauchen und minutenlang den Atem anzuhalten. Sie bewegen sich ebenso mühelos im Wasser wie die Mantarochen, die sie mit Namen kennen. Gemeinsam lernen sie, aus Gefahren herauszuschwimmen. Doch dann kommt eine riesige Welle, der Arielle nicht entkommen kann.
Jahre später ist Marissa zurück in New York, orientierungslos und verfolgt von der Erinnerung an ihre Freundin, erneut bedroht durch eine Naturkatastrophe. Als im Laufe zweier schicksalhafter Tage die Vergangenheit zurückkehrt, entdeckt sie, wie sie sich in einer unsicheren Welt behaupten kann.
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2025 neu beschriebene Säugetiere der Urzeit

2025 beschriebene Dinosaurier
2025 beschriebene Reptilien der Urzeit (keine Saurier)
2025 beschriebene Amphibien der Urzeit
2025 beschriebene „Fische“ der Urzeit
2025 beschriebene wirbellose Tiere der Urzeit
2025 beschriebene Vögel der Urzeit
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Zoopresseschau

Zoo Schwerin 24.04.2026
70 Jahre Zoo Schwerin – vom Heimattiergarten zum Zoo mit Strahlkraft
Am heutigen Freitag vor 70 Jahren entstand aus einem kleinen Tiergehege am Franzosenweg der Heimattiergarten Schwerin. Mit der offiziellen Gründung am 24. April 1956 wurde auf einem damals 15 ha großen Gelände der Grundstein für die Entstehung des heutigen Schweriner Zoos als eine der bedeutendsten Naturschutz-, Freizeit- und Erholungsstätten des Landes gelegt. Zusammen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie über 5000 Besucherinnen und Besuchern feierte der Zoo Schwerin heute sein 70-jähriges Jubiläum mit vielen tierischen Aktionen und einem Bühnenprogramm. Zoo-Fans hatten anlässlich des Jubiläums die besondere Gelegenheit, den Zoo für symbolische 70 Cent zu erleben. Zoodirektor Dr. Tim Schikora: „Wir konnten heute mit unseren Gästen auf 70 Jahre Zoo-Geschichte blicken und unser Jubiläum gebührend feiern. Viele Familien aus der Region sind bereits über Generationen hinweg mit dem Zoo verbunden. Neben der schönen Landschaft und den Tieren ist es diese enge Verbundenheit mit der Region, die den Zoo Schwerin auszeichnet. Ich bin dankbar dafür und stolz darauf, dass wir es geschafft haben, diesen Ort in den vergangenen 70 Jahren immer weiterzuentwickeln und seine Strahlkraft weit über die Grenzen der Landeshauptstadt zu erhöhen.“ Dr. Tim Schikora ist seit 11 Jahren Zoodirektor in Schwerin. In seiner Zeit sind unter anderem mit Projekten wie der Erweiterung der Nashornsavanne im Jahr 2017, dem Flamingo-Winterquartier 2019 sowie dem weltweit einzigartigen Rote Liste Zentrum und seiner Eröffnung im Jahr 2021 wichtige Entwicklungsschritte erfolgt. Ein Blick auf 70 Jahre Zoo-Geschichte Mit gerade einmal 17 Tieren, darunter Rehwild, Damwild, Störche und Teichvögel, startete der Heimattiergarten seinen Betrieb im Jahr 1956. Am 1. Oktober 1974 erhielt der Tiergarten den Status eines wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gartens. Etwa zeitgleich erfolgte eine Erweiterung des Geländes auf die heutige Geländegröße von 25 ha. Mit den Jahren wuchsen nicht nur die Reputation und die Flächen, sondern auch der Tierbestand des Zoos. Mitte der 50er Jahre lebten dort erstmals mehr als 100 Tiere, Mitte der 70er Jahre waren es mehr als 1000. Am längsten gibt es die Damhirsche im Schweriner Zoo – Zoo-Gäste können sie heute wie damals im Zoo beobachten. Auch Braunbären gehören seit den Anfängen fest zum Tierbestand: 1958 kamen die ersten Bären aus dem Tierpark Bernburg und Rumänien nach Schwerin. Entwicklung zum Artenschutzzoo Mit der Haltung und Zucht des bedrohten Armurtigers beteiligte sich der Zoo im Jahr 1985 erstmals an einem international koordinierten Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Inzwischen sind es mehr als 50 EEPs, an denen der Zoo Schwerin mitwirkt. Drei werden vom Zoo aus selbst koordiniert – darunter die Riesenotter durch Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Fast die Hälfte der im Zoo lebenden Arten gilt als gefährdet – einige sind in der Natur bereits ausgestorben. Der Zoo hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Ort für den Natur- und Artenschutz entwickelt. Mit der Haltung und Zucht zahlreicher stark gefährdeter Arten ist er Teil internationaler Bemühungen, diese vor dem Aussterben zu bewahren. Durch die freiwillige Abgabe des „Umwelteuros“ (UWE) beim Zooeintritt können zudem regionale und überregionale Umweltschutzprojekte dank der Unterstützung der Zoo-Gäste durch den Zoo gefördert werden. Ausblick – wie entwickelt sich der Zoo in den kommenden Jahren Im Jahr 2026 stehen keine neuen Großprojekte im Zoo Schwerin an. Dafür wird mit Hochdruck an der wirtschaftlichen und baulichen Realisierung des im Jahr 2025 veröffentlichten Rahmenplans – der Vision für den Zoo – gearbeitet. Dr. Tim Schikora: „Im Moment laufen mehrere Vorplanungen für Areale und Baumaßnahmen parallel. Im Vordergrund steht zunächst der ‚ZooCampus‘ als künftiges Herzstück des Zoos. Hier wollen wir neben der Verwaltung eine moderne Veterinärstation, einsehbare Betriebsbereiche für Gäste sowie ein Zentrum für die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Natur- und Artenschutz errichten.“ Wann der Campusbau starten kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. „Wir stehen in engem Austausch mit der Politik, um geeignete Fördermöglichkeiten zu identifizieren“, so Schikora. Weitere Erlebnisse für Gäste geplant Neben seiner umfassenden Arbeit für den Artenschutz, baut der Zoo Schwerin auch sein Freizeitangebot kontinuierlich weiter aus. Mit der „Löwenlodge“ ist nach dem 2014 eingeweihten Baumhaus in diesem Jahr ein weiteres exklusives Übernachtungsangebot mitten im Zoo eröffnet worden. Im Bereich Veranstaltungen geht der Zoo 2026 erstmals neue Wege: Zur Premiere der „WILD LIGHTS“ vom 9.10. bis 29.11. verwandelt sich das Gelände rund um die Teichanlage in den Abendstunden in eine leuchtende und stimmungsvolle Erlebniswelt mit riesigen Lichtinstallationen, eingebettet in die charakteristische Landschaft des Zoos. Auch der zoologische Bereich hielt schon zu Beginn des Jahres einige besondere Ereignisse bereit: Mit der Geburt der Löwen-Drillinge im Januar, der eines Giraffenkalbs im März und der jüngsten Geburt des stark gefährdeten Flachlandtapir-Nachwuchses erwartet die Gäste mit Sicherheit die ein oder andere tapsige Begegnung bei ihrem nächsten Besuch. Der Zoo Schwerin dankt allen Freunden, Partnern, Unterstützern und Mitarbeitenden sowie natürlich seinen Gästen für 70 Jahre Verbundenheit! Weiterlesen

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Ausgestorbene Hauspferderassen

Das Abaco-Wildpferd war eine Pferderasse, die auf den Bahamas und in der Dominikanischen Republik lebte.
Die Pferde gehen laut DNA-Analysen auf spanische Vorfahren zurück. Es wird vermutet, dass die Tiere von Kuba für die Holzarbeit auf die Inseln überführt wurden und seitdem dort lebten.
Bis in die 1960er-Jahre zählte der Bestand rund 200 Tiere, danach wurden alle bis auf drei Individuen geschlachtet. Die Population erholte sich bis in die 1990er-Jahre auf rund 35 Pferde. Durch einen Hurrikan wurden sie jedoch aus ihrem Lebensraum vertrieben und mussten in ein Gebiet mit nicht idealen Lebensbedingungen ausweichen. Obwohl Freiwillige durch elektrische Zäune und weitere Schutzmaßnahmen versucht haben, das Fortbestehen der Rasse zu sichern, hat sich ihr Bestand beständig verringert. Die Regierung der Bahamas übertrug der Organisation Wild Horses of Abaco Preservation Society Land, um ein Schutzgebiet einzurichten. Die Rasse, deren Bezeichnung von der Bahamas-Insel Abaco abgeleitet ist, gilt seit dem Tod der letzten Stute „Nunki“ am 23. Juli 2015 als ausgestorben.
Daraufhin kündigte die Wild Horses of Abaco Preservation Society im Oktober 2015 an, durch Fundraising Gelder einzuwerben, um durch somatischen Zellkerntransfer erhaltene Hautzellen der Stute „Nunki“ zu klonen und durch anschließenden Embryotransfer die Rasse wieder zu beleben; die Regierung habe hierfür im Jahr 2017 bereits ihr Einverständnis erklärt. Bislang (Stand: April 2025) gibt es keine Berichte darüber, dass die Ankündigungen umzusetzen versucht wurden. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

20.04.2026, Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie
Wie Vielzelligkeit auch ohne direkten Vorteil entstehen konnte
Eine theoretische Studie mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie zeigt, dass sich vielzelliges Leben unter bestimmten ökologischen Bedingungen auch dann etablieren kann, wenn das Leben im Zellverband zunächst keinen unmittelbaren Vorteil bietet.
Auf den Punkt:
• Die Studie zeigt in einem mathematischen Modell, dass sich Vielzelligkeit auch ohne direkte Vorteile gegenüber einzelligen Vorfahren entwickeln kann.
• Entscheidend sind dabei indirekte ökologische Effekte in räumlich heterogenen Umwelten – etwa das Entkommen aus Konkurrenz oder die bessere Nutzung ressourcenreicher Lebensräume.
• Je nach Bedingungen kann das im Modell entweder zur Verdrängung der ursprünglichen einzelligen Lebensweise oder zum Nebeneinander mehrerer Lebenszyklen führen.
Wie aus einzelligen Organismen vielzelliges Leben entstehen konnte, gehört zu den grundlegenden Fragen der Evolutionsbiologie. Lange galt es als naheliegend, dass frühe Zellverbände dafür einen direkten Vorteil gegenüber einzeln lebenden Zellen gehabt haben müssen. Doch dafür gibt es bislang keine klaren Hinweise.
Eine neue theoretische Studie mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie untersucht nun, ob sich Vielzelligkeit auch ohne einen solchen unmittelbaren Vorteil etablieren kann. Die Antwort lautet: ja – jedenfalls unter bestimmten ökologischen Bedingungen.
Die Forschenden entwickeln dafür ein mathematisches Modell, in dem eine seltene vielzellige Lebensweise mit einer häufigen einzelligen Vorfahrenform konkurriert. Beide bewegen sich zwischen zwei unterschiedlichen, miteinander verbundenen Umwelten. In diesem Rahmen kann sich Vielzelligkeit auch dann ausbreiten, wenn das Leben in der Gruppe lokal betrachtet zunächst nachteilig ist.
Das Modell beschreibt zwei mögliche Mechanismen. Im ersten Fall entgehen vielzellige Gruppen der Konkurrenz, weil sie sich in Bereiche verlagern, die von den einzelligen Vorfahren weniger stark genutzt werden. Im zweiten Fall profitieren sie davon, dass sie besonders ressourcenreiche Umwelten im Durchschnitt besser erschließen.
Der mögliche Vorteil liegt damit nicht zwingend im direkten Vergleich zwischen Einzelzelle und Zellgruppe am selben Ort. Er kann auch daraus entstehen, dass Gruppen anderen ökologischen Bedingungen ausgesetzt sind. Die Studie lenkt den Blick damit auf die Rolle der Umwelt bei der Entstehung evolutionärer Neuerungen.
Als Fallbeispiel übertragen die Forschenden ihren Ansatz auf den proterozoischen Ozean, also auf einen Abschnitt der Erdgeschichte, in dem mehrere vielzellige eukaryotische Linien entstanden sein dürften. Auch dort legt das Modell nahe, dass ökologische Konstellationen zur Etablierung früher vielzelliger Formen beigetragen haben könnten.
Die Arbeit liefert damit keine direkte historische Rekonstruktion, wohl aber einen theoretischen Rahmen für die Frage, unter welchen Bedingungen Vielzelligkeit entstehen konnte.
Originalpublikation:
Direct benefits are not necessary for the evolution of multicellularity (2026)
Daniel Jorge, Merlijn Staps, Yuriy Pichugin, Corina E. Tarnita
Nature Ecology & Evolution
10.1038/s41559-026-03044-y Weiterlesen

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Portrait: Tiefland-Weißlippen-Pfeiffrosch

Ordnung: Froschlurche (Anura)
Unterordnung: Neobatrachia
Familie: Pfeiffrösche (Leptodactylidae)
Unterfamilie: Leptodactylinae
Gattung: Leptodactylus
Art: Tiefland-Weißlippen-Pfeiffrosch (Leptodactylus syphax)

Tiefland-Weißlippen-Pfeiffrosch (Tierpark Chemnitz)

Adulte Männchen des Tierfland-Weißlippen-Pfeiffroschs erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 58–83 mm, adulte Weibchen von 71–90 mm. Das Trommelfell ist deutlich ausgeprägt. Weder Rücken- noch Rückenfalten sind vorhanden; Seitenfalten fehlen ebenfalls oder sind stark unterbrochen. Die meisten Exemplare weisen einen drüsenbewachsenen Rücken mit einem undeutlichen, ziegelartigen Muster aus dunkleren und helleren Brauntönen auf. Ein heller Streifen auf der Oberlippe fehlt. Der Bauch ist leicht bis mäßig gefleckt und mit hellgrauen oder braunen Zeichnungen versehen.
Die Kaulquappen erreichen eine Gesamtlänge von 44 mm. Weiterlesen

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