Ein paar Bemerkungen

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Portrait: Navarrin

Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie: Pferde (Equidae)
Gattung: Pferde (Equus)
Art: Wildpferd (Equus ferus)
Unterart: Hauspferd (Equus ferus caballus)

Navarrin (Louis Moll, Eugène Nicolas Gayot, 1861)

Das Navarrin – auch Navarrois, Tarbais, Tarbésan oder Bigourdin genannt – war eine Pferderasse aus den Ebenen der Pyrenäen bei Tarbes sowie aus der Region Bigorre im Département Hautes-Pyrénées und war im gesamten Südwesten Frankreichs verbreitet. Die Rasse galt im Mittelalter und in der Renaissance als geschätztes Reitpferd und genoss auch im 18. Jahrhundert einen ausgezeichneten Ruf. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße, ihrer Robustheit, ihres edlen Erscheinungsbildes und ihres lebhaften Temperaments wurde sie häufig als Remonte für die leichte Kavallerie eingesetzt. Dank ihrer Eleganz und Wendigkeit fand sie zudem Verwendung als Reitpferd in Reitschulen sowie in der klassischen Dressur. Weiterlesen →

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Portrait: Mangarahara-Buntbarsch

Ovalentaria
Ordnung: Buntbarschartige (Cichliformes)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Ptychochrominae
Gattung: Ptychochromis
Art: Mangarahara-Buntbarsch (Ptychochromis insolitus)

Mangarahara-Buntbarsch (Zoo Plzen)

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Portrait: Purpurglanzstar

Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Stare (Sturnidae)
Unterfamilie: Sturninae
Tribus: Lamprotornini
Gattung: Eigentliche Glanzstare (Lamprotornis)
Art: Purpurglanzstar (Lamprotornis purpureus)

Purpurglanzstar (Tiergarten Straubing)

Der Purpurglanzstar hat eine Größe von etwa 26 cm und ein Gewicht von 91–140 g. Das Gefieder auf der Oberseite hat einheitlich stark irisierende metallisch glänzende Farben. Er besitzt sogenannte Strukturfedern, die ihre Farben ohne Pigmente durch Lichtbrechung hervorrufen. Der besondere Glanz wird durch die in der Struktur der Federn eingebundenen Melanosome in den Melanozyten, die unter einem Keratinfilm liegen, hervorgerufen. Das Besondere dieser Melanosome sind ihre plättchenartige und innen hohle Form. Die Plättchen sind einfach und/oder vielfach geschichtet. Sie können dabei in ihrer Ordnung einheitlich oder auch alternierend (wechselweise) angeordnet sein. Vorderkopf und Scheitel des adulten Purpurglanzstars sind in einem glänzenden purpurfarbenen (rötlich-violetten) Ton gehalten und gehen in einen bläulich-violetten Nacken über. Die Seiten des Nackens und der Schulterbereich haben eine blau-grünliche Färbung. Der Rücken zeigt ein helleres Blau und geht am Bürzel in ein Violett-Blau über. Die kurzen Steuerfedern sind in der Mitte (T1–T3) purpurfarben und bekommen nach außen hin (T4–T5) an den Spitzen der Federn eine bläuliche Note. Die äußeren Schwanzdecken (T6) sind bläulich-violett mit einer am Schaft der Feder rötlich-violetten Note. Die Zügel zwischen Auge und Schnabel sind in schwarzen Tönen gehalten und die Ohrdecken haben einen purpurfarbenen Stich. Von der Wange über Kinn, Kehle und obersten Brustbereich ist die Farbgebung purpurfarben und geht in ein kräftiges mittleres Blau auf der Brust über. Auf der unteren Brust, dem Bauch und den Seiten stellt er sich in einem violetten Ton dar. Die unteren Schwanzfedern sind violett. Die Flügel sind blau-grün bis grün-blau gehalten und gehen am Ende in einen blauen Farbton über. Die Flügel weisen dunkle Punkte auf. Die Unterart Lamprotornis purpureus amethystinus ist gegenüber der Nominatform in den oberen Bereichen mehr blau gehalten und die Purpur-Farben sind kräftiger ausgebildet. Auf der Unterseite fallen die Violetttöne weniger ausgeprägt aus. Der Schwanz dieser Unterart ist ein klein wenig länger.
Das Gefieder der Jungvögel ist auf der Oberseite in braunen Tönen gehalten und die Federspitzen im Schulterbereich in glänzenden grünen Farben. Der Bürzel ist violett. Der Kopf und die Unterseite zeigen rußig-braune Farbtöne, während die Kopfdecke und Brust in einem leichten violetten Glanz erscheinen. Die Flügel fallen wie bei den adulten Artgenossen aus, erscheinen jedoch in einem matten Glanz. Die zentralen Schwanzdecken sind glänzend purpurfarben und die äußeren Partien des Schwanzes blau. Der Schnabel und die Beine sind schwarz.
Die Iris und die angrenzende Lederhaut des Auges zeigen einen gelben Farbton. Die Augen der Juvenilen fallen hingegen grün-gelb aus.[2] Wie die meisten Vogelarten, außer den nachtaktiven Vögeln, sehen die Purpurglanzstare ihre Umwelt anders als wir Menschen. Im Gegensatz zum Menschen hat der Star vier und nicht nur drei Fotorezeptortypen (auch Sehzellen genannt) auf der Retina (Netzhaut). Neben den für das Schwarz-Weiß-Sehen zuständigen dünneren stäbchenförmigen Rezeptoren, sind vier zapfenförmige Rezeptortypen für die Wahrnehmung bei den Staren zuständig (tetrachromatisches Sehen). Drei der vier zapfenförmigen Rezeptortypen sind für den in vom Menschen sichtbaren Bereich des Lichtes (trichromatisches Sehen) zuständig, welche die drei Grundfarben rot, grün und blau sichtbar machen. Der vierte Rezeptor ist für die Wahrnehmungen im Bereich des ultravioletten Lichtes verantwortlich, welches für den Menschen nicht sichtbar ist. Der Lichteinfall regt die verschiedenen Rezeptortypen innerhalb der stark gefalteten und mit unterschiedlich farbigen Öltröpfchen versehenen Membranen verschieden intensiv an. Auf die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichtes reagieren die jeweils zuständigen Rezeptoren mehr oder weniger stark, so dass die unterschiedlichen Farben und Farbtöne wahrgenommen werden. Der gegenüber dem Menschen zusätzliche UV-Rezeptor lässt die Stare unsere Umwelt erheblich differenzierter bzw. anders wahrnehmen. So ist der Star in der Lage, mit Hilfe der UV-Rezeptoren Unterschiede bei den Artgenossen, den Reifegrad der Früchte oder Spuren, die wir nicht sehen, besser und einfacher zu erkennen. Weiterlesen →

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Let’s talk about … Diplodocus

Diplodocus (Saurierpark Bautzen)

Diplodocus zählt zu den bekanntesten Dinosauriern; seine Fossilien sind klassischerweise aus der Morrison-Formation (USA; Kimmeridgium–Tithonium) bekannt. Man hat aber auch Diplodociden in Europa gefunden. Diese Publikation stellt ein Tier vor, das in der Villar-del-Arzobispo-Formation (El Castellar, Teruel, Spanien; oberes Kimmeridgium–Tithonium) geborgen wurde. Dieses Exemplar stellt eines der vollständigsten in Europa entdeckten Diplodociden-Skelette dar und umfasst 14 Schwanzwirbel sowie mehrere Hämapophysen (Chevron-Knochen). Osteologische Vergleiche und phylogenetische Analysen (Maximum-Parsimonie-Methode und Bayes-Inferenz) ordneten das Exemplar übereinstimmend der Gattung *Diplodocus* zu. Dieser Fund erweitert das Verständnis der Vielfalt an Sauropoden in den Küstenökosystemen des östlichen Iberiens während des Oberjura. Zudem liefert er den ersten interkontinentalen Nachweis dieser Gattung und stellt einen der stärksten Belege für episodische Ausbreitungsereignisse und Faunenaustausch über den Proto-Nordatlantik hinweg im Zeitraum vom späten Kimmeridgium bis zum frühen Tithonium dar. Weiterlesen →

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Joël Dicker: Der äußerst katastrophale Ausflug in den Zoo (Rezension)

Joséphine und ihre fünf Klassenkameraden lieben ihre kleine Förderschule, vor allem ihre bezaubernde Lehrerin Mademoiselle Jennings. Doch ein Wasserschaden führt dazu, dass die kleine Klasse in die benachbarte Gesamtschule ziehen muss. Nun haben die sechs Kinder viel zu tun: Zum einen ermitteln sie voller Eifer, wie es zu dem mysteriösen Wasserschaden kommen konnte, und finden bald erste Hinweise. Zum anderen müssen sie an der Gesamtschule eine ganze Reihe von Vorurteilen aus dem Weg räumen. Alles gipfelt in einem spektakulären Zoobesuch, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird …
Bisher habe ich zwei Bücher von Joël Dicker gelesen, aber so richtig warm geworden bin ich mit seinen Geschichten nicht. Aber wie hätte ich bei einem Buch mit dem Titel DER ÄUSSERST KATASTROPHALE AUSFLUG IN DEN ZOO widerstehen können. Zumal es ein Kinderbuch war, und manche Autoren das in meinen Augen besser können als wenn sie für Erwachsene schreiben. Und ja, dieses Buch hat mich begeistert, auch wenn es nicht explizit ein Kinderbuch ist. Es liest sich so, aber gegen Ende erfährt man vom Autor, dass es ein Buch für alle ist. Und damit kann ich leben. Das Buch hat seine Stärken, was bei den Protagonisten beginnt (den Kindern), bei den Antagonisten (die Eltern oder so…) nicht endet, denn im Großen und Ganzen ist es ein großer Lesespaß, erzählt aus der Sicht eines „besonderen“ Kindes, und das Ende, der äußerst katastrophale Ausflug in den Zoo, ist nur das Ende… davor passieren schon genügend andere Katastrophen… die für kurzweilige Unterhaltung sorgen. Weiterlesen →

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Marcus Schwarz: Von Insekten mit abgefahrenen Lebensstilen (Rezension)

Ölkäfer, Wespen, Schaben, Mücken & Co. sind bei uns nicht gerade beliebt. Aber Insekten können weit mehr als Ekel, Angst und Schrecken zu verbreiten. Der forensische Entomologe Marcus Schwarz stellt die interessantesten und skurrilsten unserer heimischen Insekten vor. Giftige Verteidigungsstrategien, waghalsige Flugmanöver, blutrünstige Ernährungsweisen und morbide Überlebensstrategien: Unsere Insekten haben eine Bandbreite an kuriosen Lebensstilen zu bieten.
Mit wissenschaftlicher Präzision und viel Humor nimmt Marcus Schwarz seine Leser mit in die Welt der Insekten und zeigt, dass sie nicht nur unverzichtbar für unser Ökosystem, sondern auch ganz spannend sind, wenn man sich nur näher mit ihnen befasst.
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Daniel Kraus: Whalefall (Hörbuch)(Rezension)

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TTT: 10 Bücher, deren Setting in einer kleinen Stadt angesiedelt ist


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Neues aus der Wissenschaft – Hausschafe- und ziegen

Paläogenomik sowie Ursprung, Ausbreitung und Entwicklung von Hausschafen
„Ancient genomics and the origin, dispersal, and development of domestic sheep“
Kevin G. Daly, Victoria E. Mullin, Andrew J. Hare, Áine Halpin, Valeria Mattiangeli, Matthew D. Teasdale und zahlreiche weitere Autoren; zu den leitenden Beteiligten gehören Marjan Mashkour, Joris Peters und Daniel G. Bradley.
Veröffentlicht am 31. Januar 2025 in Science, Band 387, S. 492–497.
Die Geschichte des Hausschafs verlief wesentlich weniger geradlinig als die klassische Erzählung einer einmaligen Domestikation und anschließenden Ausbreitung vermuten lässt. Die frühesten untersuchten Schafe aus Zentralanatolien um 8000 v. Chr. stehen dem domestizierten Ausgangsbestand zwar genetisch nahe, erklären aber nicht die gesamte Abstammung späterer Hausschafe. Wahrscheinlich gingen zusätzliche Wildschafpopulationen durch wiederholte Einkreuzung in den frühen Haustierbestand ein.
Noch überraschender ist die Entwicklung in Europa: Die ersten neolithischen Herden stammten überwiegend aus Anatolien. Während der Bronzezeit wurde ihre genetische Zusammensetzung jedoch erheblich verändert. Bei späteren europäischen Schafen lassen sich ungefähr 44 bis 61 Prozent ihrer Abstammung auf eine westliche eurasische Steppenquelle zurückführen. Die Ausbreitung neuer menschlicher Bevölkerungsgruppen war demnach offenbar von einem umfangreichen Austausch oder einer Verlagerung der Schafbestände begleitet.
Die Autoren verglichen 118 alte Schafgenome aus zwölf Jahrtausenden. Die Proben reichen räumlich von Anatolien und Iran über Europa bis nach Zentralasien und in die Mongolei.
Hinzu kamen archäozoologische Alters- und Fundortdaten, Vergleiche mit modernen Haus- und Wildschafen, formale Abstammungs- und Beimischungsmodelle, Untersuchungen früher Selektionssignaturen.
Damit beruht die Rekonstruktion nicht nur auf der geografischen Verteilung heutiger Rassen. Die genetischen Veränderungen können vielmehr direkt an zeitlich bestimmten Tierknochen verfolgt werden.
Bereits in frühen Herden finden sich Hinweise auf menschliche Auswahl hinsichtlich Fellfarbe und Zeichnung, Hornbildung beziehungsweise Hornlosigkeit, Körpergröße und Wachstum.
Das zeigt, dass neolithische Halter nicht lediglich zahme Wildschafe vermehrten. Schon verhältnismäßig früh beeinflussten sie gezielt sichtbare und wirtschaftlich relevante Eigenschaften. Die Studie liefert hingegen keinen einfachen genetischen Nachweis dafür, dass bereits die allerersten Schafe auf feine Wolle spezialisiert waren; die spätere Entwicklung eigentlicher Wollrassen bleibt komplexer.
Bedeutung für die Rekonstruktion der Rassengeschichte
Besonders interessant ist die Erkenntnis, dass eine heutige Landschafrasse nicht ohne Weiteres als unveränderter Überrest der ersten neolithischen Schafe ihrer Region gelten kann. Selbst scheinbar alte regionale Bestände können auf mehrere historische Schichten zurückgehen:
1. frühe anatolische Gründerherden,
2. spätere Einkreuzungen anderer Wild- oder Hausschafpopulationen,
3. den massiven bronzezeitlichen Zustrom aus dem Steppenraum,
4. jüngere regionale Selektion und moderne Rassebildung.
Für die Geschichte alter europäischer Landschläge bedeutet das: Ähnlichkeiten in Hornform, Farbe oder Wolltyp beweisen keine ungebrochene Abstammung seit der Steinzeit. Rassengeschichte muss aus archäologischen, historischen und genomischen Befunden gemeinsam rekonstruiert werden. Weiterlesen →

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Zoopresseschau

Zoo Magdeburg 09.10.2026
Zoo-Ferienprogramme: Haustiere und Artenschutz
Schnell sein lohnt sich – limitierte Teilnehmerzahl für Ferienprogramme „Exklusiv für 10 Ferienkinder täglich führt der Zoo vom 26.10.-30.10.2026 wieder Ferienprogramme durch, die stets schnell ausgebucht sind. Ab sofort sind die Programme buchbar unter zoo-magdeburg.ticketfritz.de“ erläutert die Zoopädagogische Assistentin, Nina Probst. Haustier-Führerschein: Verantwortung spielerisch entdecken Welches Haustier passt zu mir? Welche Bedürfnisse haben Tiere und welche Verantwortung übernehmen Menschen mit ihrer Haltung? Antworten auf diese Fragen erhalten Kinder im Alter von 6 bis 8 Jahren beim Haustier-Führerschein. Während des zweieinhalbstündigen Programms begegnen die Kinder unter anderem Sittichen, Walliser Schwarznasenschafen und Achatschnecken. Spielerisch lernen sie heimische und exotische Haustiere kennen und erfahren, was diese für ein gesundes und tiergerechtes Leben benötigen. Im Mittelpunkt stehen Tierwohl, Verantwortung und der respektvolle Umgang mit Lebewesen. Die Kinder entdecken, dass jedes Tier individuelle Ansprüche an Ernährung, Pflege und Unterbringung hat. Gleichzeitig wird vermittelt, warum eine gut überlegte Haustierhaltung ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz ist. Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmer ihren persönlichen Haustier- Führerschein als Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag im Zoo. Für den Haustier- Führerschein sind zwei Termine (27.10/29.10.2026) buchbar, die jeweils um 10:00 Uhr beginnen. Wer schon gern einmal ein Experte im Artenschutz sein wollte, der ist beim Ferienprogramm am 26.10., 28.10. und 30.10.2026 im Zoo genau richtig. DerArtenschutz gehört zu den Kernaufgaben des Zoos. Er ist ein wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt in der Zoopädagogik in Magdeburg. Grund genug, den Artenschutz im diesjährigen Herbstferienprogramm in den Fokus zu rücken. In dem spannenden abwechslungsreichen Programm erfahren die Ferienkinder mehr über die vielfältigen Gründe aus denen Tierarten auf der ganzen Welt vom Aussterben bedroht sind und wie wir Arten schützen können. An Beispielen verdeutlichen die Zoo Guides, wie Zoos zum Schutz der Arten beitragen. Die Kinder erfahren, wie ein Wald-Ranger sich für den Schutz der Roten Pandas einsetzt. Wer mag, kann in die Rolle eines Krallenaffen schlüpfen, dessen Lebensraum weiterhin schrumpft. Angeleitet von den Zoo Guides übernehmen die Kinder spielerisch die Rolle eines Zollbeamten, der Reisegepäck nach unerlaubten Souvenirs durchsucht. Dabei lernen die Kinder wie Tiere transportiert werden. Jeder darf selbst das Verpacken eines gefährlichen Tieres (einer Tier-Attrappe) ausprobieren. Am Ende der Tour sind die Kinder Experten für das Thema Artenschutz. Mit beiden Ferienprogrammen verbindet der Zoo Magdeburg spannende Erlebnisse mit Umweltbildung, Tierwohl und Artenschutz. Die Teilnehmer lernen Tiere besser zu verstehen und entwickeln ein Bewusstsein für den Schutz biologischer Vielfalt– eine wichtige Grundlage für die Natur- und Artenschützer von morgen. Weiterlesen →

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