Ein paar Bemerkungen

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Portrait: Lachmöwe

Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Möwenverwandte (Laridae)
Unterfamilie: Möwen (Larinae)
Gattung: Chroicocephalus
Art: Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus)

Lachmöwe (Zoo Halle)

Mit einer Körperlänge von 35–39 cm und einer Flügelspannweite von 86–99 cm ist die Lachmöwe der kleinste regelmäßig in Mitteleuropa brütende Vertreter der eigentlichen Möwen. Männchen sind größer und schwerer als Weibchen. Beispielsweise hatten in der Schweiz überwinternde Männchen eine Flügellänge von im Mittel 319,1 mm, Weibchen erreichten im Mittel nur 300,7 mm und Wintervögel in Zürich hatten ein Gewicht von im Mittel 324,2 g (Männchen) gegen 283,2 g (Weibchen).
Im etwa von Anfang März bis Juli vorhandenen Prachtkleid ist der Kopf dunkel schwarzbraun, die Augen sind schmal weiß gerandet, wobei dieser Rand vorn nicht geschlossen ist. Der Rücken, die oberen und unteren Flügeldecken sowie die Oberseite der Arm- und der inneren Handschwingen sind hellgrau; der übrige Rumpf und der Schwanz sind weiß. Die äußeren Handschwingen sind überwiegend weiß, sie zeigen eine schwarze Endbinde sowie schmale schwarze Ränder an der Innenseite der Innenfahne. Nur die äußerste Handschwinge ist auch auf der Außenkante der Außenfahne schmal schwarz gerandet. Hierdurch entsteht auf der Oberseite des Flügels ein breiter weißer Keil, der dunkel eingefasst ist; im Flug ist dieses Merkmal oft schon aus großer Entfernung zur Artbestimmung nutzbar. Der Schnabel und die Beine sind rot. Die Iris ist dunkelbraun.
Im Schlichtkleid sind nur die Augenregion und der Ohrbereich diffus schwärzlich gefärbt. Man spricht auch von einem Ohrfleck.[ Der rote Schnabel hat eine schwärzliche Spitze.
Im Jugendkleid sind Kopf, Mantel, Schulter- und Schirmfedern sowie die mittleren Flügeldecken bräunlich sandfarben. Der Schwanz ist an der Basis reinweiß und zeigt eine breite, scharf abgesetzte dunkelbraune Endbinde. Der Schnabel ist rosa bis orange mit schwarzer Spitze; die Beine sind ebenso gefärbt. Im Alter von zwei Jahren sind die Vögel ausgefärbt. Weiterlesen

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Portrait: Chinesischer Goral

ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Antilopinae
Tribus: Ziegenartige (Caprini)
Gattung: Gorale (Naemorhedus)
Art: Chinesischer Goral (Naemorhedus griseus)

Mittelchinesischer Goral (Zoo Plzen)

Chinesische Gorale haben ein graubraunes Fell mit einem dunklen Strich entlang des Rückens, die Kehle ist heller. Männchen haben am Nacken eine kurze, aufgerichtete Mähne, die Ohren sind relativ groß. Die Hörner, die bei Männchen und Weibchen vorhanden sind, sind leicht nach hinten gebogen und relativ kurz. Sie ähneln den entfernt verwandten Ziegen und sind stämmige, an eine kletternde Lebensweise angepasste Tiere. Weiterlesen

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Portrait: Siamesische Speikobra

Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Elapoidea
Familie: Giftnattern (Elapidae)
Unterfamilie: Echte Giftnattern (Elapinae)
Gattung: Echte Kobras (Naja)
Art: Siamesische Speikobra (Naja siamensis)

Siamesische Speikobra (Zoo Plzen)

Die Siamesische Speikobra (Siamkobra, Indonesische Speikobra, Indochinesische Speikobra und Schwarzweiße Kobra) erreicht bei einem schlanken, aber dennoch kräftigem Körperbau eine Gesamtlänge von 120 bis 150 cm. Der relativ kurze Kopf setzt sich nur wenig vom Hals ab. Die Augen besitzen eine runde Pupille. Der Körper ist oberseits variabel gezeichnet, zumeist schwarz und weiß gesprenkelt. Es sind auch einfarbige Tiere bekannt. Die Bauchseite ist cremefarben und gegebenenfalls dunkel gefleckt. Die Körperschuppen sind glatt. Der Bau der Fangzähne entspricht im Allgemeinen dem aller Giftnattern. Naja siamensis ist eine Speikobra, der Ausgang des Giftkanals im Fangzahn ist nach vorne gebogen sowie kleiner und enger als bei nicht-speienden Kobras. Somit fungiert die Austrittsöffnung als Düse und ermöglicht das Speien des Giftes zum Abschrecken eines Angreifers. Weiterlesen

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Steckbrief: Tierpark Perleberg

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6. Zooreise 2026 – Tag 5: Hamburg (Zurück in die Zukunft)

Der Abendprogramm wurde durch das Musical ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT gestaltet, aber auch der restliche Tag musste über die Bühne gebracht werden … bei wechselhaftem Wetter, bei dem sich Regen und Sonne abwechselten, mit einer Tendenz zu Regen am Morgen.
Geplant war ein Besuch im Tierpark Hagenbeck und danach wollten wir auf die Plaza der Elbphilharmonie.
In Hagenbeck hätte ich es so machen sollen wie bei allen unseren Besuchen davor… erst ins Tropenaquarium und dann in den Zoo …. erstens weil das Wetter später besser war und zweitens weil das Tropenaquarium morgend weniger überlaufen ist.
Den Vormittäglichen Regen haben wir aber gut überstanden. Weiterlesen

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Anna Nicholas: Die Lockvögel (Rezension)

Isabel Flores wundert sich. Wer bitte stiehlt in Sant Martí den Nachbarn die Haustiere? Als sie gerade die Neugier packt, ruft Tolo Cabot an, ihr Freund und ehemaliger Kollege bei der Polizei. Er bittet sie erneut um Hilfe in einem Entführungsfall, doch keine Hunde und Papageien, sondern die junge Floristin Paloma Crespí ist spurlos verschwunden. Wieder einmal ist Isabels ganzes Können gefragt – und die Unterstützung des halben Dorfes.
DIE LOCKVÖGEL ist bereits der zweite Mallorca-Krimi mit Isabel Flores. Man erfährt viel über das, was bisher passiert ist, und man hat nicht das Gefühl, dass man den ersten Teil unbedingt kennen muss, auch wenn es einen roten Faden gibt, der sich wohl noch über weitere Krimis hinwegsetzen wird. Allerdings sind die Teaser schon sehr gewaltig, so dass man unbedingt wissen will, was davor war. Ich auch, und irgendwann (vielleicht zeitnah, was wünschenswert wäre), werde ich DAS TEUFELSHORN auch lesen. Weiterlesen

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Claire Fuller: Das Gedächtnis der Tiere (Rezension)

Rasend schnell breitet sich das Virus über die ganze Welt aus und die Menschen verlieren nach und nach ihre Erinnerungen. Auf der Suche nach einem Gegenmittel nimmt eine kleine Gruppe Freiwilliger an einem lukrativen Experiment teil. Unter ihnen: die 27-jährige Meeresbiologin Neffy. Neffy braucht das Geld. Ihr Arbeitgeber hat sie verklagt, weil sie einen Oktopus aus einem Labor befreit hat, der in ihr seltsame Erinnerungen an ihre Kindheit wach rief. Als das Experiment zutage fördert, dass das Gegenmittel nur bei Neffy wirkt, kippt die Stimmung in der Gruppe. Und Neffy versucht, irgendwie zu ihrem Stiefbruder Justin zu entkommen, von dem sie annimmt, dass er 100 Kilometer entfernt an der Küste Dorsets auf sie wartet. Weiterlesen

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Dr. Maximilian von Bauenstein: Das geheime Seelenleben der Stabschrecken (Rezension)

Argosarchus horridus (George Hudson)

Die Gespenstschrecken oder Phasmiden (Phasmatodea, Syn.: Phasmida) sind eine Ordnung pflanzenfressender Insekten. Oft wird die Ordnung, bezugnehmend auf die verschiedenen Körperformen, auch als Stab- und Gespenstschrecken angesprochen. Bereits in der im Jahre 1758 erschienenen 10. Auflage von Carl von Linnés „Systema Naturæ“ wurden die ersten drei Arten zunächst unter dem Gattungsnamen Gryllus beschrieben. Bis November 2025 waren 3585 valide Arten beschrieben. Insbesondere seit Ende des 20. Jahrhunderts werden jährlich mehrere Arten entdeckt bzw. neubeschrieben.
Den Namen Gespenstschrecken, vom wissenschaftlichen Namen Phasmatodea (griechisch: Phasma = Gespenst) abgeleitet, erhielten diese Insekten aufgrund ihres Aussehens. Je nach Körperform und Größe werden bestimmte Arten auch „Stabschrecken“, „Wandelnde Blätter“ oder „Wandelnde Äste“ genannt, wobei nur die Wandelnden Blätter eine taxonomische Einheit bilden, nämlich die Phyllioidea. Vielfach werden die Gespenstschrecken in der deutschen Sprache auch „Stabheuschrecken“ oder „Gespenstheuschrecken“ genannt, obwohl als Heuschrecken üblicherweise nur Vertreter der Langfühlerschrecken (Ensifera) und der Kurzfühlerschrecken (Caelifera) verstanden werden. Weiterlesen

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Steckbrief: Tierpark Kunsterspring

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5. Zooreise 2026: Tag 4 – Von Berlin nach Hamburg

Auf dem Weg nach Hamburg waren Besuche in den Tierparks von Kunsterspring/Neu-Ruppin, Perleberg und Schwerin geplant …und das erste Mal während dieser Reise haben wir diesen Plan auch eingehalten, ohne zeitliche oder spontane Veränderungen. Das Wetter war uns auch einigermaßen gewogen, nur in Schwerin regnete es, aber die stärkeren Schauer harrten wir im Trockenen aus.
In Kunsterspring und Perleberg waren wir vor Jahren das erste Mal, ob sich viel verändert hat kann ich gar nicht sagen, aber … beide Tiergärten werden wohl nicht unbedingt zu regelmäßigen Zielen, das ist wohl eher für Besucher aus der Gegend.
Gegessen haben wir im Morgenland, weil das erstens lecker ist und zweitens in der Nähe des Ibis Styles in Barmbek ist.

Tierpark Kunsterspring
Tierpark Perleberg
Zoo Schwerin

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