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Zoopresseschau

Zoo Schwerin 24.04.2026
70 Jahre Zoo Schwerin – vom Heimattiergarten zum Zoo mit Strahlkraft
Am heutigen Freitag vor 70 Jahren entstand aus einem kleinen Tiergehege am Franzosenweg der Heimattiergarten Schwerin. Mit der offiziellen Gründung am 24. April 1956 wurde auf einem damals 15 ha großen Gelände der Grundstein für die Entstehung des heutigen Schweriner Zoos als eine der bedeutendsten Naturschutz-, Freizeit- und Erholungsstätten des Landes gelegt. Zusammen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie über 5000 Besucherinnen und Besuchern feierte der Zoo Schwerin heute sein 70-jähriges Jubiläum mit vielen tierischen Aktionen und einem Bühnenprogramm. Zoo-Fans hatten anlässlich des Jubiläums die besondere Gelegenheit, den Zoo für symbolische 70 Cent zu erleben. Zoodirektor Dr. Tim Schikora: „Wir konnten heute mit unseren Gästen auf 70 Jahre Zoo-Geschichte blicken und unser Jubiläum gebührend feiern. Viele Familien aus der Region sind bereits über Generationen hinweg mit dem Zoo verbunden. Neben der schönen Landschaft und den Tieren ist es diese enge Verbundenheit mit der Region, die den Zoo Schwerin auszeichnet. Ich bin dankbar dafür und stolz darauf, dass wir es geschafft haben, diesen Ort in den vergangenen 70 Jahren immer weiterzuentwickeln und seine Strahlkraft weit über die Grenzen der Landeshauptstadt zu erhöhen.“ Dr. Tim Schikora ist seit 11 Jahren Zoodirektor in Schwerin. In seiner Zeit sind unter anderem mit Projekten wie der Erweiterung der Nashornsavanne im Jahr 2017, dem Flamingo-Winterquartier 2019 sowie dem weltweit einzigartigen Rote Liste Zentrum und seiner Eröffnung im Jahr 2021 wichtige Entwicklungsschritte erfolgt. Ein Blick auf 70 Jahre Zoo-Geschichte Mit gerade einmal 17 Tieren, darunter Rehwild, Damwild, Störche und Teichvögel, startete der Heimattiergarten seinen Betrieb im Jahr 1956. Am 1. Oktober 1974 erhielt der Tiergarten den Status eines wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gartens. Etwa zeitgleich erfolgte eine Erweiterung des Geländes auf die heutige Geländegröße von 25 ha. Mit den Jahren wuchsen nicht nur die Reputation und die Flächen, sondern auch der Tierbestand des Zoos. Mitte der 50er Jahre lebten dort erstmals mehr als 100 Tiere, Mitte der 70er Jahre waren es mehr als 1000. Am längsten gibt es die Damhirsche im Schweriner Zoo – Zoo-Gäste können sie heute wie damals im Zoo beobachten. Auch Braunbären gehören seit den Anfängen fest zum Tierbestand: 1958 kamen die ersten Bären aus dem Tierpark Bernburg und Rumänien nach Schwerin. Entwicklung zum Artenschutzzoo Mit der Haltung und Zucht des bedrohten Armurtigers beteiligte sich der Zoo im Jahr 1985 erstmals an einem international koordinierten Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Inzwischen sind es mehr als 50 EEPs, an denen der Zoo Schwerin mitwirkt. Drei werden vom Zoo aus selbst koordiniert – darunter die Riesenotter durch Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Fast die Hälfte der im Zoo lebenden Arten gilt als gefährdet – einige sind in der Natur bereits ausgestorben. Der Zoo hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Ort für den Natur- und Artenschutz entwickelt. Mit der Haltung und Zucht zahlreicher stark gefährdeter Arten ist er Teil internationaler Bemühungen, diese vor dem Aussterben zu bewahren. Durch die freiwillige Abgabe des „Umwelteuros“ (UWE) beim Zooeintritt können zudem regionale und überregionale Umweltschutzprojekte dank der Unterstützung der Zoo-Gäste durch den Zoo gefördert werden. Ausblick – wie entwickelt sich der Zoo in den kommenden Jahren Im Jahr 2026 stehen keine neuen Großprojekte im Zoo Schwerin an. Dafür wird mit Hochdruck an der wirtschaftlichen und baulichen Realisierung des im Jahr 2025 veröffentlichten Rahmenplans – der Vision für den Zoo – gearbeitet. Dr. Tim Schikora: „Im Moment laufen mehrere Vorplanungen für Areale und Baumaßnahmen parallel. Im Vordergrund steht zunächst der ‚ZooCampus‘ als künftiges Herzstück des Zoos. Hier wollen wir neben der Verwaltung eine moderne Veterinärstation, einsehbare Betriebsbereiche für Gäste sowie ein Zentrum für die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Natur- und Artenschutz errichten.“ Wann der Campusbau starten kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. „Wir stehen in engem Austausch mit der Politik, um geeignete Fördermöglichkeiten zu identifizieren“, so Schikora. Weitere Erlebnisse für Gäste geplant Neben seiner umfassenden Arbeit für den Artenschutz, baut der Zoo Schwerin auch sein Freizeitangebot kontinuierlich weiter aus. Mit der „Löwenlodge“ ist nach dem 2014 eingeweihten Baumhaus in diesem Jahr ein weiteres exklusives Übernachtungsangebot mitten im Zoo eröffnet worden. Im Bereich Veranstaltungen geht der Zoo 2026 erstmals neue Wege: Zur Premiere der „WILD LIGHTS“ vom 9.10. bis 29.11. verwandelt sich das Gelände rund um die Teichanlage in den Abendstunden in eine leuchtende und stimmungsvolle Erlebniswelt mit riesigen Lichtinstallationen, eingebettet in die charakteristische Landschaft des Zoos. Auch der zoologische Bereich hielt schon zu Beginn des Jahres einige besondere Ereignisse bereit: Mit der Geburt der Löwen-Drillinge im Januar, der eines Giraffenkalbs im März und der jüngsten Geburt des stark gefährdeten Flachlandtapir-Nachwuchses erwartet die Gäste mit Sicherheit die ein oder andere tapsige Begegnung bei ihrem nächsten Besuch. Der Zoo Schwerin dankt allen Freunden, Partnern, Unterstützern und Mitarbeitenden sowie natürlich seinen Gästen für 70 Jahre Verbundenheit! Weiterlesen

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Ausgestorbene Hauspferderassen

Das Abaco-Wildpferd war eine Pferderasse, die auf den Bahamas und in der Dominikanischen Republik lebte.
Die Pferde gehen laut DNA-Analysen auf spanische Vorfahren zurück. Es wird vermutet, dass die Tiere von Kuba für die Holzarbeit auf die Inseln überführt wurden und seitdem dort lebten.
Bis in die 1960er-Jahre zählte der Bestand rund 200 Tiere, danach wurden alle bis auf drei Individuen geschlachtet. Die Population erholte sich bis in die 1990er-Jahre auf rund 35 Pferde. Durch einen Hurrikan wurden sie jedoch aus ihrem Lebensraum vertrieben und mussten in ein Gebiet mit nicht idealen Lebensbedingungen ausweichen. Obwohl Freiwillige durch elektrische Zäune und weitere Schutzmaßnahmen versucht haben, das Fortbestehen der Rasse zu sichern, hat sich ihr Bestand beständig verringert. Die Regierung der Bahamas übertrug der Organisation Wild Horses of Abaco Preservation Society Land, um ein Schutzgebiet einzurichten. Die Rasse, deren Bezeichnung von der Bahamas-Insel Abaco abgeleitet ist, gilt seit dem Tod der letzten Stute „Nunki“ am 23. Juli 2015 als ausgestorben.
Daraufhin kündigte die Wild Horses of Abaco Preservation Society im Oktober 2015 an, durch Fundraising Gelder einzuwerben, um durch somatischen Zellkerntransfer erhaltene Hautzellen der Stute „Nunki“ zu klonen und durch anschließenden Embryotransfer die Rasse wieder zu beleben; die Regierung habe hierfür im Jahr 2017 bereits ihr Einverständnis erklärt. Bislang (Stand: April 2025) gibt es keine Berichte darüber, dass die Ankündigungen umzusetzen versucht wurden. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

20.04.2026, Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie
Wie Vielzelligkeit auch ohne direkten Vorteil entstehen konnte
Eine theoretische Studie mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie zeigt, dass sich vielzelliges Leben unter bestimmten ökologischen Bedingungen auch dann etablieren kann, wenn das Leben im Zellverband zunächst keinen unmittelbaren Vorteil bietet.
Auf den Punkt:
• Die Studie zeigt in einem mathematischen Modell, dass sich Vielzelligkeit auch ohne direkte Vorteile gegenüber einzelligen Vorfahren entwickeln kann.
• Entscheidend sind dabei indirekte ökologische Effekte in räumlich heterogenen Umwelten – etwa das Entkommen aus Konkurrenz oder die bessere Nutzung ressourcenreicher Lebensräume.
• Je nach Bedingungen kann das im Modell entweder zur Verdrängung der ursprünglichen einzelligen Lebensweise oder zum Nebeneinander mehrerer Lebenszyklen führen.
Wie aus einzelligen Organismen vielzelliges Leben entstehen konnte, gehört zu den grundlegenden Fragen der Evolutionsbiologie. Lange galt es als naheliegend, dass frühe Zellverbände dafür einen direkten Vorteil gegenüber einzeln lebenden Zellen gehabt haben müssen. Doch dafür gibt es bislang keine klaren Hinweise.
Eine neue theoretische Studie mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie untersucht nun, ob sich Vielzelligkeit auch ohne einen solchen unmittelbaren Vorteil etablieren kann. Die Antwort lautet: ja – jedenfalls unter bestimmten ökologischen Bedingungen.
Die Forschenden entwickeln dafür ein mathematisches Modell, in dem eine seltene vielzellige Lebensweise mit einer häufigen einzelligen Vorfahrenform konkurriert. Beide bewegen sich zwischen zwei unterschiedlichen, miteinander verbundenen Umwelten. In diesem Rahmen kann sich Vielzelligkeit auch dann ausbreiten, wenn das Leben in der Gruppe lokal betrachtet zunächst nachteilig ist.
Das Modell beschreibt zwei mögliche Mechanismen. Im ersten Fall entgehen vielzellige Gruppen der Konkurrenz, weil sie sich in Bereiche verlagern, die von den einzelligen Vorfahren weniger stark genutzt werden. Im zweiten Fall profitieren sie davon, dass sie besonders ressourcenreiche Umwelten im Durchschnitt besser erschließen.
Der mögliche Vorteil liegt damit nicht zwingend im direkten Vergleich zwischen Einzelzelle und Zellgruppe am selben Ort. Er kann auch daraus entstehen, dass Gruppen anderen ökologischen Bedingungen ausgesetzt sind. Die Studie lenkt den Blick damit auf die Rolle der Umwelt bei der Entstehung evolutionärer Neuerungen.
Als Fallbeispiel übertragen die Forschenden ihren Ansatz auf den proterozoischen Ozean, also auf einen Abschnitt der Erdgeschichte, in dem mehrere vielzellige eukaryotische Linien entstanden sein dürften. Auch dort legt das Modell nahe, dass ökologische Konstellationen zur Etablierung früher vielzelliger Formen beigetragen haben könnten.
Die Arbeit liefert damit keine direkte historische Rekonstruktion, wohl aber einen theoretischen Rahmen für die Frage, unter welchen Bedingungen Vielzelligkeit entstehen konnte.
Originalpublikation:
Direct benefits are not necessary for the evolution of multicellularity (2026)
Daniel Jorge, Merlijn Staps, Yuriy Pichugin, Corina E. Tarnita
Nature Ecology & Evolution
10.1038/s41559-026-03044-y Weiterlesen

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Portrait: Tiefland-Weißlippen-Pfeiffrosch

Ordnung: Froschlurche (Anura)
Unterordnung: Neobatrachia
Familie: Pfeiffrösche (Leptodactylidae)
Unterfamilie: Leptodactylinae
Gattung: Leptodactylus
Art: Tiefland-Weißlippen-Pfeiffrosch (Leptodactylus syphax)

Tiefland-Weißlippen-Pfeiffrosch (Tierpark Chemnitz)

Adulte Männchen des Tierfland-Weißlippen-Pfeiffroschs erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 58–83 mm, adulte Weibchen von 71–90 mm. Das Trommelfell ist deutlich ausgeprägt. Weder Rücken- noch Rückenfalten sind vorhanden; Seitenfalten fehlen ebenfalls oder sind stark unterbrochen. Die meisten Exemplare weisen einen drüsenbewachsenen Rücken mit einem undeutlichen, ziegelartigen Muster aus dunkleren und helleren Brauntönen auf. Ein heller Streifen auf der Oberlippe fehlt. Der Bauch ist leicht bis mäßig gefleckt und mit hellgrauen oder braunen Zeichnungen versehen.
Die Kaulquappen erreichen eine Gesamtlänge von 44 mm. Weiterlesen

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Portrait: Afrikanischer Quastenstachler

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Stachelschweinverwandte (Hystricomorpha)
Teilordnung: Hystricognathi
Familie: Stachelschweine (Hystricidae)
Gattung: Quastenstachler (Atherurus)
Art: Afrikanischer Quastenstachler (Atherurus africanus)

Afrikanischer Quastenstachler (Zoo Berlin)

Der Afrikanische Quastenstachler erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 34,5 bis 60,0 Zentimetern, die Schwanzlänge beträgt 10,0 bis 26,0 Zentimeter und das Gewicht liegt zwischen 1,5 und 4,6 Kilogramm. Der Hinterfuß wird 71 bis 73 Millimeter lang, die Ohrlänge beträgt 38 bis 39 Millimeter. Er ist damit für ein Nagetier vergleichsweise groß, innerhalb der Stachelschweine jedoch relativ klein mit einem länglichen Körper und vergleichsweise langem Schwanz und kurzen Beinen. Das Rückenfell ist dunkelbraun und mit dicken Stacheln bedeckt, die eine weiße Basis haben und zum Ende hin dunkler werden und an der scharfen Spitze dunkelbraun bis schwarz sind. Zwischen den Stacheln befinden sich dünne, borstige Haare. Auf der Bauchseite, den Beinen und am Kopf befinden sich weichere Stacheln. Die Länge der Stacheln unterscheidet sich je nach Körperregion, sie erreichen eine Länge von 20 Millimeter im Nacken, 25 bis 45 Millimeter an den Körperseiten und bis zu 90 Millimeter in der Rückenmitte.
Der Kopf der Tiere ist langgezogen und spärlich mit kurzen und borstigen dunklen Haaren bestanden, die Ohren sind schwarz gefärbt und fast unbehaart. Die Schnurrhaare sind lang und schwarz. Die Bauchseite ist schmutzig weiß bis blassbraun. Die Haare und Stacheln sind weicher als die der Rückenseite mit einer Länge von 10 bis 15 Millimeter. Die Vorder- und die Hinterfüße sind mit rauen, borstigen Haaren bedeckt. Sie haben jeweils fünf Zehen, die mit Ausnahmen des Daumens mit scharfen Klauen bestückt sind. Der Schwanz erreicht 25 bis 50 % der Kopf-Rumpf-Länge und ist damit im Vergleich zu dem größerer Stachelschweine relativ lang. Er besitzt eine kräftige Basis und wird zum Ende schmaler, dabei ist er vollständig mit kurzen schwarzen Stacheln besetzt. Am Schwanzende besitzen die Tiere eine Quaste aus abgeflachten und hohlen Stacheln, die mit Plättchen belegt sind und als Rassel genutzt werden. Diese Quaste kann leicht brechen und bei einzelnen Individuen auch fehlen. Die Weibchen haben zwei Paar seitlich angelegte Zitzen im Brustbereich. Weiterlesen

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Portrait: Edelpapageien

 

Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Altweltpapageien (Psittaculidae)
Unterfamilie: Psittaculinae
Gattung: Edelpapageien
Arten: Cornelia-Edelpapagei (Eclectus cornelia), Neuguinea-Edelpapagei (Eclectus polychloros), Riedel-Edelpapagei (Eclectus riedeli) , Molukken-Edelpapagei (Eclectus roratus)

Neuguinea-Edelpapagei (Zoo Augsburg)

Edelpapageien erreichen eine Körpergröße von etwa 35 Zentimetern und wiegen zwischen 440 und 620 Gramm.
Die Männchen haben ein grünes Gefieder. Der Scheitel und die Ohrdecken sind etwas bläulicher. Der Flügelbug, der Flügelrand und die großen Flügeldecken sind blau. Die äußeren Handschwingen sind blauschwarz. Die Außenfahnen der Handschwingen sind schmal purpurblau gesäumt. Die übrigen Schwungfedern sind purpurblau. Lediglich die Innenfahnen sind an der Basis grün. Die Unterflügeldecken, Flanken und der seitliche Bauch sind rot. Die Steuerfedern sind oberseits dunkelblau oder grün mit dunkelblauen Spitzen. Die Schwanzunterseite ist grauschwarz. Der Oberschnabel ist rötlich, während der Unterschnabel schwarz ist.
Das Weibchen hat dagegen ein überwiegend kräftig rotes Gefieder. Es ist auf dem Rücken, den Flügeldecken und den Schenkeln dunkler. Rund um das Auge verläuft ein feines Band. Sie weisen ein breites, violettblaues Nackenband auf. Auf dem Bauch verläuft ebenfalls ein breites, violettblaues Band. Der Flügelbug, der Flügelrand, die großen Flügeldecken sowie die Unterflügeldecken sind blau. Die äußeren Handschwingen sind blauschwarz. Die übrigen Schwungfedern sind purpurblau, wobei die Innenfahnen an ihrer Basis matt rot werden. Der Schwanz ist auf der Oberseite rot mit einer breiten orangeroten Spitze. Die Schwanzunterseite ist gelblich orange und endet mit einer breit orangeroten Spitze. Ihr Schnabel ist vollständig schwarz. Die Beine sind grau. Weiterlesen

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Die Pest und der Floh

Yersinia pestis im Fluoreszenz-Mikroskop mit Fluoreszenz-markiertem Antikörper gegen ein Kapsel-Antigen

Die Pest wird bei Mensch und Tier durch das Bakterium Yersinia pestis (früher unterteilt in Yersinia pestis orientalis, Yersinia pestis antiqua und Yersinia pestis medievalis) ausgelöst. Dieses Bakterium, eine Mutation des für den Menschen relativ ungefährlichen Bakteriums Yersinia pseudotuberculosis, ist sehr anpassungsfähig, und es werden sehr viele verschiedene Varianten beschrieben. Die krankmachenden Eigenschaften von Yersinia pestis entstehen durch Ektotoxin-, Endotoxin- und Bakterienkapselbildung. (siehe auch hier) Weiterlesen

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TTT: Wunschlisten-Special

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Marc Elsberg: Eden – Wenn das Sterben beginnt (Rezension)

Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen …
Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut …
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Nicola Förg: Landwissen (Rezension)

Warum Kühe nicht auf Instagram wollen …
Mit Haus- und Nutztieren, aber auch Wildtieren kennt Nicola Förg sich aus. Als Gastgeberin im Voralpenland erlebt sie, was Gäste und Einheimische nicht (mehr) wissen. Ihr Buch ist ein leidenschaftlicher Appell, sich in der Natur mit Respekt zu bewegen – mit Blick auf die Abläufe und Traditionen, denen das landwirtschaftliche Jahr folgt. Und auf die Alpenfauna, denn hoch spezialisierte Arten haben immer weniger Lebensraum. Sie weiß, weshalb man Tiere hinterm Zaun nicht füttern soll, warum Almwiesen so wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt sind und dass auch der folgsamste Hund in der Brut- und Setzzeit angeleint gehört. Sie erläutert den Kreislauf der Milch, was die »Wald-WG« ausmacht, und dass auf den Wegen zu bleiben wirklich smart ist.
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