Tiere verschenken an Weihnachten?

Alle Jahre wieder kommt die Frage, was man an Weihnachten verschenken soll. Und auf manchem (kindlichen) Wunschzettel steht ein Haustier. Aber … egal ob Hund, Katze, Hamster & Co., der Kauf eines Tieres will wohl überlegt sein und nach Meinung vieler Tierschützer (und Tierrechtler) gehören Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum (allerdings kann es sehr unterhaltsam sein, dem vorhanden Hund oder der Katze ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum zu machen, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Ich bin mir sicher, dass sich auch andere Organisationen (noch) zu Wort melden werden (oder es bereits getan haben).
Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum“ entworfen.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

Veröffentlicht unter Archiv | Schreib einen Kommentar

Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Kaspar Panizza: Teufelskatz (Rezension)

Eine Art Prolog ….
Das Fliegende Spaghettimonster (englisch Flying Spaghetti Monster, kurz: FSM) wird in der 2006 veröffentlichten Religionsparodie Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters als Gottheit bezeichnet, die mit dem Satz „Es werde Licht“ das Universum erschaffen haben soll. Autor ist der US-Amerikaner Bobby Henderson, der in der Diskussion um Lehrpläne des Biologieunterrichts im US-Bundesstaat Kansas Partei für die Evolutionstheorie und gegen die kreationistische Pseudowissenschaft Intelligent Design ergriff.
Der Vorlage etablierter Religionen folgend wurden in den folgenden Jahren kirchliche Strukturen und Gemeinden in verschiedenen Ländern aufgebaut und die staatliche Anerkennung als Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft angestrebt und teils erlangt. Im deutschsprachigen Raum ist als Name dieser Weltanschauung Pastafarianismus (ein Kofferwort aus Pasta und der Rastafari-Bewegung) verbreitet, ihre Mitglieder bezeichnen sich selbst als Pastafari. Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters e. V. (KdFSMD) wird seit 2011 in Deutschland als gemeinnützige Körperschaft anerkannt, die „ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke fördere“. Die KdFSMD versteht sich als eine den Religionsgemeinschaften gleichgestellte Weltanschauungsgemeinschaft und sieht sich in der Tradition des evolutionären Humanismus. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Schreib einen Kommentar

Rita Mae Brown: Rache auf leisen Pfoten (Rezension)

Ein neuer Fall für Mrs. Murphy, die graue Tigerkatze aus Crozet. Das ganze Städtchen befindet sich in heller Aufregung, denn Drohbriefe trüben die fröhlichen Vorbereitungen eines Klassentreffens. Als der erste Mord geschieht, wird es höchste Zeit zu handeln, zumal auch Frauchen Harry in höchster Gefahr schwebt. Mit scharfen Katzenaugen und viel Köpfchen ermittelt Mrs. Murphy und ihr guter Riecher lässt sie auch diesmal nicht im Stich.
Rache auf leisen Pfoten ist der 8. Band mit Mrs Murphy. Die letzten Bände der Reihe haben mich ja nicht so begeistert, aber nachdem ich mit den ersten sieben Teilen Blut geleckt hatte und auch Spaß an den Kriminalfällen der Mrs Murphy hatte, bin ich der Reihe treu geblieben, auch wenn ich die Reihenfolge etwas vernachlässigt habe.
Band acht hat mir zur Abwechslung wieder gefallen. Leicht und unbeschwenglich mit den bekannten Verwirrungen, Animositäten und Liebeleien kommt die Rache daher.
Die Vorbereitungen für das Klassentreffen sind unterhaltsam und das was sich jenseits davon abspielt, spannend und wendungsreich.
Katzen und andere Tiere ermitteln, die Menschen tappen im Dunkeln, aber schließlich findet man doch den Täter. Und es ist anders als man denkt.
Die ersten acht Bände der Mrs Murphy-Reihe sind nette und spannende Unterhaltung, ob der Absturz der Romane mit Teil neun beginnt, kann ich noch nicht sagen, aber zumindest hat mich Rache auf leisen Pfoten davon überzeugt, dass es auch noch gute Katzenkrimis aus der Feder von Rita Mae Brown gibt. Ich hoffe es war nicht der letzte, denn nur wenigen gelingt diese interessante Mischung von ermittelnden Tieren und Menschen.

Wer Katzenkrimis liebt dem wird kurzweilige (amüsante und auch spannende) Unterhaltung geboten.

Veröffentlicht unter Rezension | Schreib einen Kommentar

Ralph Sander: Kater Brown und die tote Weinkönigin (Rezension)

Kater Brown, der Kater mit der Spürnase, merkt schnell, wenn etwas faul ist – aber die Menschen verstehen seine Hinweise einfach nicht! Bis auf Alexandra Berger. Die Reisejournalistin und der Kater sind das perfekte Team, wenn es um die Aufklärung von Morden geht, die auf den ersten Blick gar nicht nach einem Verbrechen aussehen …
Ist die Weinkönigin Monika I. tatsächlich an einem Herzfehler gestorben? Alexandra Berger und Kater Brown glauben nicht daran und nehmen die beschauliche Weingegend genauer unter die Lupe.

Kater Brown und die tote Weinkönigin ist der zweite Band mit Kater Brown. Tatsächlich gefällt er mir sogar besser als der Vorgänger (Kater Brown und die Klostermorde), auch wenn der Kater eigentlich nur Beiwerk ist und nur hin und wieder eine Rolle spielt (bei der Aufklärung des Verbrechens natürlich eine größere). Aber mir gefällt das Umfeld eines Weinguts (als Weintrinker) sehr gut.
Nette (und kurzweilige) Unterhaltung für zwischendurch, amüsant und weinseelig (mit einigen witzigen Momenten, die etwas seifenopernhaftes an sich haben) mit idyllischem Ambiente.
Literarisch nicht anspruchsvoll (und auch das Verbrechen gehört eher in die Kategorie geradlinig, die Familienfehde ist auch nicht unbedingt neu), aber wer es seicht mag (und damit Leben kann dass hin und wieder eine Katze eine Rolle spielt) der wird seine Freude haben.
Ich habe mich sehr amüsiert (auch wenn ich zugebe, dass manche Situationen stark konstruiert wirkten).
Eine nette Ablenkung von der Realität (und das ganz ohne Fantasy)

Veröffentlicht unter Rezension | Schreib einen Kommentar

Susanne und Rudolf Jagusch: 111 Dinge über Schweine, die man wissen muss (Rezension)

Mehr als ein Glücksbringer Dummheit wird dem Schwein nachgesagt, dabei gehört es zu den schlausten Tieren der Welt. Faul soll es sein, obwohl es liebt, stundenlang ganze Äcker umzupflügen. Dreck und Schmutz soll es suchen, was aber nur ein Teil der Wahrheit ist. Obwohl zahlreiche unliebsame Attribute (zu Unrecht!) mit dem Schwein verbunden werden, wird es geliebt. Wie anders wäre es ansonsten erklärbar, dass es in Comics und Spielfilmen Einzug gehalten hat, als Plüschtier die Kinderzimmer bevölkert und in Form von Glücksbringern gerne verschenkt wird. Nein, das Schwein ist nicht nur ein Tier mit einer lustigen Nase, es ist so viel mehr. Ein Blick auf 111 Dinge rund um das Schwein lohnt sich. Lesen und staunen Sie! Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Schreib einen Kommentar

Tierpark Hellabrunn

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Zoo Rotterdam

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Zoopresseschau

Tiergarten Worms 20.11.2020
Tiergarten Worms schreibt „Tierischen Wunschzettel“
Auf dem Wunschzettel des Tiergartens stehen viele verschiedene Dinge, die in einem modernen und tiergerechten Zooalltag nicht mehr wegzudenken sind oder für das Wohlbefinden, tägliche Training, sowie die artgerechte Beschäftigung benötigt werden. Eine Kuhbürste und Kälberhalfter für Glanrinder, eine Kratzbürste für die Minischweine aber auch ganz praktische Dinge für die Arbeit der Tierpfleger sind dort zu finden, eine superscharfe Klauenschere für Schafe, Ziegen und Alpakas zum Beispiel. „Zum zweiten Mal führen wir diese Weihnachtsaktion für unsere Tiere durch und auch unsere Tierpfleger haben einige Wünsche geäußert, die für den laufenden Betrieb zwar nicht zwingend erforderlich sind, aber dennoch die tägliche Arbeit mit den Tieren bereichern“, erläutert Tiergartenleiter Marco Mitzinger die Idee hinter dieser Wunschaktion. Die Auswahl der Gegenstände – die kleinen und auch großen Wünsche, die auf der Wunschliste zu finden sind – wurden danach getroffen, dass sie den Anforderungen für die Arbeit mit den Tieren optimal entsprechen und das Wohlbefinden der tierischen Bewohner im Tiergarten Worms steigern. „Jeder, der als Geschenkpate aktiv werden möchte, kann die Wünsche ab sofort über die Webseite des Tiergartens einsehen oder beim Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. erfragen,“ erklärt Mitzinger weiter. Michaela Schmitt, Geschäftsführerin des Freundeskreises, begleitet die Wunschaktion, steht mit Rat und Tat zur Seite. Dieses Jahr ist wahrlich kein einfaches und stellt auch den Tiergarten Worms vor große Herausforderungen. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr dürfen aufgrund der behördlich angeordneten Schließungen keine Besucher in die beliebte Familieneinrichtung, deren Strahlkraft weit in die Metropolregion Rhein-Neckar reicht. Selbstverständlich ist das Tiergarten-Team weiterhin im Einsatz, kümmert sich um das Wohl der Tiere und auch der Freundeskreis des Tiergarten Worms unterstützt hinter den Kulissen. Im vergangenen Jahr hatte der Tiergarten erstmals einen tierischen Wunschzettel geschrieben, eine vorweihnachtliche Aktion, bei der viele Wunscherfüller aktiv geworden sind. „Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar“, so Mitzinger und hofft, dass es in diesem Jahr eine ähnliche Resonanz geben werde. „Wir haben uns zudem überlegt, eine Geschenkeübergabe im Tiergarten zu ermöglichen. Natürlich müssen wir dabei das Infektionsgeschehen abwarten und dann die Optionen ausloten. Sicher ist aber, dass wir uns persönlich bei unseren Freunden bedanken möchten.“ Sie wollen einen Wunsch erfüllen? Jeder, der als Geschenkpate aktiv werden möchte, kann die Wünsche ab sofort unter www.tiergarten-worms.de einsehen oder beim Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. erfragen: Freundeskreis-Geschäftsführerin Michaela Schmitt wird gerne dabei helfen, das passende Geschenk für Ihren ganz persönlichen Tiergartenliebling auszuwählen. Sie erreichen sie unter der 0157 5836 3346 (bitte WhatsApp mit Angabe des Namens senden) oder per E-Mail unter freundekreistiergartenwormseV@web.de. Geldspenden – Der Tiergarten Worms ist als gemeinnützige Institution auch auf Ihre Hilfe durch Spenden angewiesen. Nicht nur Fütterung und Pflege, sondern auch Investitionen in Modernisierung, Um- und Neubau der Anlagen sind sehr kostenintensiv. Spendenkonto des Tiergarten Worms: IBAN DE84553500100022040414 Weiterlesen

Veröffentlicht unter Zoopresseschau | Schreib einen Kommentar

Der Nutria in Brehms Tierleben

Nutria (Brehms Tierleben)

Zu den Trugratten gehört auch der Schweif- oder Sumpfbiber (Myopotamus Coypu, Mus, Hydromys, Guillinomys, Potamys, Mastonotus und Myocastor coypus, Mus castoroides, Myopotamus bonariensis und Guilliomys chilensis). Der Leib ist untersetzt, der Hals kurz und dick, der Kopf dick, lang und breit, stumpfschnäuzig und platt am Scheitel; die Augen sind mittelgroß, rund und vorstehend, die Ohren klein, rund und etwas höher als breit; die Gliedmaßen kurz und kräftig, die hinteren ein wenig länger als die vorderen, beide Füße fünfzehig, die Zehen an den Hinterfüßen aber bedeutend länger als die der vorderen, durch eine breite Schwimmhaut verbunden mit langen, stark gekrümmten und spitzigen Krallen, die inneren Zehen der Vorderfüße mit einem flachen Nagel bewaffnet.
Der lange Schwanz ist drehrund, wirbelartig geschuppt und ziemlich reichlich mit dicht anliegenden, starken Borstenhaaren besetzt. Die übrige Behaarung ist dicht, ziemlich lang weich und besteht aus einem im Wasser fast undurchdringlichen, kurzen, weichen, flaumartigen Wollhaar und längeren, weichen, schwach glänzenden Grannen, welche die Färbung bestimmen, weil sie das Wollhaar vollständig bedecken. Im Gebiß erinnern die sehr großen, breiten Nagezähne an den Zahnbau des Bibers; die Backenzähne sind halbgewurzelt und oben durch zwei Schmelzfalten jederseits ausgezeichnet. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

12.11.2020, BUND
Brauner Bär ist Schmetterling des Jahres 2021 – Lichtverschmutzung gefährdet die Art
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes haben den Braunen Bär (Arctia caja) zum Schmetterling des Jahres 2021 gekürt. Sie weisen mit der Wahl des Nachtfalters auf die negativen Folgen der künstlichen Beleuchtung hin. Der Braune Bär ist bundesweit rückläufig und steht auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere. Neben der Lichtverschmutzung sind auch die Intensivierung der Landwirtschaft, der Wegfall von Hecken und Feldgehölzen in der Landschaft und der Flächenverbrauch Ursachen für den Rückgang der Art.
Jochen Behrmann von der Naturschutzstiftung des BUND NRW: „Die Braunen Bären werden von nächtlichen Lichtquellen angelockt und flattern dann orientierungslos bis zur Erschöpfung um sie herum. Neben den direkten Verlusten geht den Insekten so wertvolle Energie und Zeit für Partnersuche und Fortpflanzung verloren, und Fressfeinde wie Fledermäuse haben ein leichtes Spiel.“
Wie die meisten nachtaktiven Insekten kann sich der Braune Bär bei schwachem Mond- oder Sternenlicht gut orientieren. Dagegen blendet speziell das grelle blaue Licht von den Hochdruck-Quecksilberdampflampen der Straßen- und Industriebeleuchtung die Tiere stark. Diese Lampen sollten daher zeitweise ausgeschaltet oder durch Natriumdampflampen und moderne sparsame LED ersetzt werden, die wenig oder gar kein blaues Licht abstrahlen.
Der Braue Bär ist mit bis zu 65 Millimetern Spannweite einer der größeren Nachtfalter in Deutschland und kommt in den gemäßigten Zonen Europas, Asiens und Nordamerikas vor. Zu seinen Besiedlungsgebieten zählen lichte Wälder, Gebüsche, Wiesen und Heiden, aber auch naturnahe Gärten. Die Vorderflügel sind dunkelbraun gefärbt mit einem großmaschigen weißen Muster. Mit zusammengelegten Vorderflügeln sind die Falter im Gewirr von Ästen mit Licht und Schatten hervorragend getarnt, während sie tagsüber rasten. Die Hinterflügel sind dagegen leuchtend rot mit runden blauschwarz gefärbten Punkten. Durch blitzschnelles Öffnen der Vorderflügel zeigt der Falter bei Gefahr diese roten Hinterflügel und kann Vögel erschrecken und selbst entkommen. Die auffälligen Hinterflügel warnen zugleich vor der Ungenießbarkeit des Schmetterlings, denn die Körperflüssigkeit der Falter enthält giftige Stoffe.
Die Schmetterlinge fliegen im Hochsommer und nehmen keine Nahrung auf. Sie leben daher nur für kurze Zeit. Die Raupen sind in der Lage, sich von vielen unterschiedlichen Pflanzen zu ernähren und überwintern am Boden. Die Art hat ihren Namen von der dichten bräunlichen „bärenartigen“ Behaarung der älteren Raupen.
Die BUND NRW Naturschutzstiftung und der BUND küren seit 2003 den Schmetterling des Jahres, um auf die Bedeutung und Bedrohung der Arten aufmerksam zu machen.
Mehr Informationen: Weitere Informationen und druckfähige Fotos finden Sie unter https://www.bund.net/service/presse/pressebilder/aktionen/#c4733 bzw. www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2021
Mehr zum Schmetterling des Jahres: http://www.bund.net/schmetterling-des-jahres Weiterlesen

Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz | Schreib einen Kommentar

Portrait: Grünstirn-Lanzettschnabel

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Doryfera
Art: Grünstirn-Lanzettschnabel (Doryfera ludovicae)

Grünstirn-Lanzettschnabel (John Gould)

Der Grünstirn-Lanzettschnabel erreicht eine Körperlänge von 10,4 cm bei einem Gewicht von 5,7 g. Der gerade leicht nach oben gebogene Schnabel ist 3,6 cm lang. Die Männchen haben einen grün glitzernden vorderen Oberkopf, der Rest des Oberkopfes ist rötlich kupferfarben. Der Rücken ist schwarzbronzegrün mit einer bläulichen Tönung am Bürzel. Die Unterseite ist rußig grau und nur vage grün gefärbt. Der abgerundete blauschwarze Schwanz ist an den äußeren Ecken nur leicht grau gepunktet. Die Färbung des Weibchens wirkt insgesamt trüber als beim Männchen mit einem bronzegrünen Oberkopf. In beiden Geschlechtern wirkt der Kopf bräunlich, was sich von der Farbe des vorderen Oberkopfs deutlich abhebt.

Oft sitzen sie auf Ästen und richten den Schnabel nach oben. Meist fliegen sie in rascher Folge die Blüte der mittleren Straten nacheinander an, die sie dann regelmäßig immer wieder aufsuchen (traplining). Gelegentlich führt sie die Futtersuche aber auch in die höheren Baumkronen. Sie bevorzugen dabei Gebüsch mit hängenden Blütenrohren wie Heidekrautgewächse und Misteln, vor denen sie schwirren, ohne sich festzuklammern. In Costa Rica wurde ein äußerst territoriales Verhalten im Kampf um die Nahrungsquellen beobachtet. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar