Das Archiv – Eine Erklärung

An 25.05.2018 ist der Blog umgezogen.
Beiträge, die vor diesem Datum geschrieben wurde (ausgenommen Galerien, Zoovorstellungen und Rezensionen) findet man in der Kategorie ARCHIV

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Alice Henderson: Eis (Rezension)

Wildtierbiologin Alex Carter nimmt ein Angebot an, in der kanadischen Arktis eine Eisbären-Population zu erforschen. Gemeinsam mit ihrem Team spürt sie die Bären auf, folgt ihnen mit dem Helikopter über gefährliches Terrain. Doch es passieren immer bedrohlichere Dinge: Irgendjemand will um jeden Preis Alex‘ Forschung verhindern. Als ihr Helikopter in der Luft in Flammen aufgeht, findet sie sich plötzlich inmitten von nichts als Eis wieder – und am Horizont nähern sich bewaffnete Unbekannte …
EIS ist (nach WILD) der zweite Einsatz für Wildtierbiologin und ein weitaus actionreicherer als der erste. Allerdings entwickelt sich Alex in Richtunf unverwundbare Superheldin, ich hoffe das setzt sich in (hoffentlich folgenden) weitern Folgen fort. Abgesehen davon sind die Charakterbeschreibungen gelungen und authentisch (auch wenn der eine oder andere zu Gunsten der Handlung dabei nicht ganz so realistisch erscheint, aber man darf das als künstlerische Freiheit verbuchen, zumal der Storyhintergrund ein ernster ist und hier dem Leser auf unterhaltsame, aber auch erschreckende Weise vor Augen geführt wird).
In den actionreichen Szenen kann der Leser das Popcorn hervorkramen und sich einfach berieseln lassen, wird es ruhig, erfährt der Leser viel über Eisbären und die Klimaprobleme und das regt zum Nachdenken an.
Über einige Schwächen (nicht nur den Hauptcharakter) muss man hinwegsehen (z. B. die manchmal ausufernden Landschaftsbeschreibungen) aber EIS ist ein unterhaltender Science-Thriller mit nachdenklicher Botschaft.

Ich bin gespannt wohin es Alex Carter noch verschlagen wird.

(Rezensionsexemplar)

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Andreas Suchanek: Flüsterwald 5 – Eine neue Bedrohung. Der verborgene Meisterschlüsse (Rezension)

Lukas und Ella sind vom Herz des Waldes zu Beschützern des magischen Flüsterwalds ernannt worden. Da erreicht sie auch schon ein Hilferuf aus einem der anderen Flüsterwälder, der von großer Gefahr kündet. Zusammen mit der Elfe Felicitas und dem Menok Rani stürzen sich Lukas und Ella in ein neues Abenteuer – und sind gleich mit einer enormen Hürde konfrontiert: Die unterirdische Blinzelbahn, das einzige Transportmittel zwischen den Flüsterwäldern, wurde sabotiert …
Flüsterwald geht in die zweite Staffel und es geht gewohnt unterhaltsam (und nervig) weiter. Ein neuer Gegner und neue Probleme … so wie man es aus dem Fernsehen und auch von Suchanek kennt. Die Protagonisten sind bekannt und es hilft die erste Staffel zu kennen. Ich brauchte die erste Staffel um mit der Serie warmzuwerden, aber jetzt kann ich zugeben, dass ich die Protagonisten lieb gewonnen habe (auch den Menok Rani und seine nervende Art, aber in kleinen Mengen ist er erträglich) und mich auf die zweite Staffel freue. Denn etwas muss man Suchanek sagen: Er KANN für Kinder schreiben, aber er kann damit auch Erwachsene erfreuen.
EINE NEUE BEDROHUNG (irgendwie erinnert mich das an Star Wars) ist unterhaltsam, witzig, spannend und hat die eine oder andere Überraschung parat. Leider schafft es der flüssige Schreibstil (und die Action) auch, dass man die Zeit vergisst und so ist das Buch schneller beendet als man es sich wünschen dürfte.

Wem die erste Staffel von Flüsterwald gefallen hat, der wird auf seine Kosten kommen … als Katzenfreund um so mehr (oder auch nicht, das liegt wohl im Auge des Betrachters) und wer Lust auf die Serie bekommen hat, der sollte mit Band eins beginnen …

(Rezensionsexemplar)

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Wildpark Eslarn

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6. Zooreise 2022 – Tag 4: Nach Bochum

Heute war ein längerer Aufenthalt in Heidelberg geplant, sowie ein Besuch im Zoo
Neuwied und auf dem Drachenfels. Aber bereits am Morgen änderte ich unsere Pläne.
Und es wurde noch mehr im Laufe des Tages geändert, aber im Endeffekt blieb
das Ergebnis gleich: Den Großteil verbrachten wir auf der Straße. Weiterlesen

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Steckbrief: Zoo Augsburg

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Zoopresseschau

Kaum ist man ein paar tage im Urlaub, schon passieren lustige Dinge, von denen ich erst im nachhinein erfahren habe … und obwohl ich in vielen Zoos war und die Temperaturen durchaus warm bis heiß … ich habe keine badenden Tierpfleger gesehen… das wäre ein kleines, unerwartetes und auch bizarres Ereignis gewesen …
Und damit fing es an:

An der Teichchallenge haben sich zahlreiche andere Zoos beteiligt und dabei sind einige witzige Filmchen zustande gekommen. Sie alle zu zeigen würde den Rahmen des Blogs sprengen, aber bei youtube kann man sie unter #teichchallenge problemlos finden. Weiterlesen

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6. Zooreise 2022 – Tag 3: Nach Heidelberg

Eisbär (Tiergarten Nürnberg)

Heute wollten wir die Oberpfalz und Bayern an sich verlassen. Unser Ziel war Heidelberg.
Ziele unterwegs: Tiergarten Nürnberg und Wildpark Bad Mergentheim.
Im Nürnberger Tiergarten blieben wir länger als erwartet, es gab auch einige Neuigkeiten zu sehen, dafür andere wieder nicht (aber ich glaube, dass nur wenige Besucher Alpenkrähen oder Tannenhäher vermissen würden). Trotzdem konnten wir stressfrei unseren (meinen) Plan einhalten und auch den Wildpark in Bad Mergentheim besuchen. Ich glaube zwar nicht, dass wir den direkten Weg genommen haben, dafür kamen wir durch zu viele kleine Dörfer, aber wir kamen in keine Staus und verfahren haben wir uns auch nicht.
Wir haben den Wildpark auf eigene Faust erkundet, nicht im Rahmen einer Fütterungsrunde, aber auch wenn wir dadurch vermutlich einige Tiere nicht gesehen haben (Fischotter, Wölfe) war es ein angenehmer Spaziergang… und auch weniger heiss als an den Vortagen.
Danach ging es weiter nach Heidelberg.

Gegessen haben wir wieder in Moe’s Roadhouse, die Burger sind lecker, aber die Milchshakes sind ein echter Grund dort hin zu gehen. Und wir hatten Glück, einen Platz haben wir auch noch bekommen.

Tiergarten Nürnberg
Wildpark Bad Mergentheim

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Steckbrief: Tiergarten Ulm

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6. Zooreise 2022 – Die ersten beiden Tage (weil der erste nur ein Hochzeittag war)

Blauregen

Tag Eins der Urlaubsreise kann man nicht wirklich als Urlaubstag bezeichnen, da die Planung nicht in unseren Händen lag.
Geheiratet wurde in der Wiesbergkirche in Schwarzenfeld, der Rest der Feier fand im Panorama-Hotel am See in Gütenland statt.
Direkt am Hotel befindet sich Neunburg‘s Holzkarpfen „Eixi“, der nicht nur einen einmaligen Ausblick für Erwachsene und Kinder auf den Eixendorfer See bietet, sondern mit angegliedertem Abenteuerweg, Fischerdorf und –boot sowie Ruhearealen die Welt der Fische am See erlebbar macht.
Daneben befindet sich auch ein Hirschgehege.
Die Hochzeit an sich war ganz nett… es wurde viel gegessen und getrunken und es wurde eine lange Nacht.
Auch die Hochzeitsgäste bekamen Geschenke u. a. in Form eines Blauregen im Topf.
Ich bin gespannt ob unsere Pflanze unsere Reise überlebt,
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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

29.07.2022, Universität Zürich
Kommunikation erleichtert den Schimpansen die Jagd
Ähnlich wie Menschen nutzen Schimpansen Kommunikation, um ihr kooperatives Verhalten zu koordinieren – etwa bei der Jagd. Durch das Erzeugen eines für die Jagd spezifischen Rufes, dem sogenannten «Jagdbellen», rekrutieren Schimpansen mehr Gruppenmitglieder für die Jagd und ergreifen ihre Beute erfolgreicher, wie Forschende der Universität Zürich und der Tufts University zeigen.
Schimpansen ernähren sich nicht nur von Früchten, sondern auch von proteinreichem Fleisch, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Um die flinken Affen als Beutetiere in den Baumkronen zu fangen, sind Schimpansen im Vorteil, wenn sie gemeinsam in der Gruppe jagen. Wie ein internationales Forschungsteam nun erstmals zeigt, spielt Kommunikation bei der Rekrutierung von Gruppenmitgliedern für die Jagd eine Schlüsselrolle.
«Jagdbellen» macht die Verfolgung effektiver
Wissenschaftler der Universität Zürich (UZH) und der Tufts University in Boston untersuchten über 300 Jagdereignisse, die in den letzten 25 Jahren in der Schimpansengemeinschaft von Kanywara in Uganda aufgezeichnet wurden. Dabei kamen sie zur Erkenntnis, dass die wild lebenden Menschenaffen durch das Erzeugen des «Jagdbellens» die Gruppenjagd katalysieren und diese Form von kooperativem Verhalten dadurch effektiver wird. «Schimpansen, die Jagdgebell von sich geben, teilen ihrer Umgebung mit, dass sie motiviert sind zu jagen. Diese Information kann zögernde Individuen überzeugen, sich der Jagd anzuschliessen, was die Erfolgschance auf Beute für alle Beteiligten erhöht», sagt Joseph Mine, Doktorand am Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der UZH, der die Studie leitete.
Im dichten tropischen Regenwald, wo die Sicht beschränkt ist, ist die Jagd in der Gruppe eine Herausforderung. Verbale Kommunikation ermöglicht hier eine effiziente Gruppenarbeit: «Auffallend ist, dass sich nach dem Jagdbellen mehr Jäger anschliessen, die Jagd schneller beginnt und der erste Fang weniger Zeit benötigt», sagt Studienmitautorin Zarin Machanda von der Tufts University, die das Schimpansenprojekt in Kanyawara leitet.
Um herauszufinden, weshalb das Bellen eine solche Wirkung zeigt, braucht es weitere Forschung. «Derzeit ist unklar, ob die Rufe absichtlich abgegeben werden, um die genauen Handlungen in der Gruppe zu koordinieren, oder ob einzelne Tiere damit ihre Entscheidung zu jagen ankündigen. Dies erhöht wiederum die Wahrscheinlichkeit, dass andere sich anschliessen, denn mit mehr Jägern sind die Tiere effektiver», fügt UZH-Professor Simon Townsend an, der die Studie mitgeleitet hat.
Koevolution von Kommunikation und Kooperation
Die Evolutionsbiologinnen und -biologen berücksichtigten eine ganze Reihe anderer Faktoren, die den Ausgang einer Jagd beeinflussen können, unter anderem die Anwesenheit geschickter, erfahrener Jäger oder potenzielle Ablenkungen. Das Ertönen von Jagdbellen nahm jedoch stets eine Schlüsselrolle ein.
«Wenn Menschen komplexe kooperative Handlungen koordinieren, ist Kommunikation essenziell. Unsere Erkenntnisse sind nun der erste Hinweis darauf, dass vokale Kommunikation auch die Gruppenkooperation bei unseren nächsten lebenden Verwandten erleichtert», so Townsend.
Es ist allgemein anerkannt, dass Kommunikation und Kooperation bei Menschen eng miteinander verbunden sind und sich gemeinsam entwickelt haben. Wurde das eine im Laufe der Zeit komplexer, entwickelte sich auch das andere weiter, so dass ein Rückkopplungskreislauf entstand. Dieser führte schliesslich zur menschlichen Sprache sowie zu den einzigartig komplexen Formen der Zusammenarbeit beim modernen Menschen.
Evolutionäre Wurzeln mindestens sieben Millionen Jahre alt
Nicht bekannt ist jedoch, wie weit sich die Beziehung zwischen Kooperation in der Gruppe und verbaler Kommunikation in der evolutionären Vergangenheit des Menschen zurückverfolgen lässt. «Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Beziehung sehr alt ist. Die Verbindung scheint seit mindestens sieben Millionen Jahren zu bestehen, also seit unserem letzten gemeinsamen Vorfahren mit den Schimpansen», fasst Joseph Mine zusammen.
Originalpublikation:
Joseph G Mine, Katie E Slocombe, Erik P Willems, Ian C Gilby, Miranda Yu, Melissa Emery Thompson, Martin N Muller, Richard W Wrangham, Simon W Townsend, Zarin P Machanda. Vocal signals facilitate cooperative hunting by wild chimpanzees. Science Advances. July 29, 2022. DOI: 10.1126/sciadv.abo5553 Weiterlesen

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