Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Zoo Usti

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Zoogründungen in Deutschland (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 25. März 2014)

Eingang des Zoologischen Garten Berlin (Postkarte, ca. 1900)

Eingang des Zoologischen Garten Berlin (Postkarte, ca. 1900)

Der erste europäische Zoo wurde 1828 in London gegründet.  Der erste deutsche Zoo folgte 1844 in Berlin.
Später wurden auch auf anderen Kontinenten Zoos gegründet:
1855 in Madras, der erste Zoo Indiens
1862 in Melbourne, der erste Zoo Australiens
1864 der Central Park Zoo in New York, der erste Zoo der USA
1882 der Ueno-Zoo, der erste Zoo Japan
1888 entstanden Zoos in Buenos Aires und Rio de Janeiro
1890 entstand der erste afrikanische Zoo in Kairo (Gizeh) Weiterlesen

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1.Zooreise 2019 – Tag 2: Du bist in Ordnung, Charly Brown

Heute standen Besuche im Kölner Zoo und Museumsbesuche in Bonn und Wiesbaden an.
Am Abend wollten wir uns „Du bist in Ordnung Charlie Brown„, das Peanuts-Musical ansehen.
Nach einem leckeren Frühstück im Novotel ging es zum Zoo.
Ich gebe es zu, aber meine Erwartungen ans Frühstück waren höher. Es war lecker und die Auswahl an Müsli und diversen exotischeren Dingen wie weiße Bohnen in Tomatensosse und Kartoffelecken war beachtlich, aber irgendwas hat mir gefehlt … mehr Gemüsebeilagen vielleicht. Ich kann es nicht sagen woran es lag. Es gab nichts, was ich wirklich vermisst hätte.
Aber ich habe schon schlechtere Hotelfrühstücke erlebt und da ich durchaus auf meine Kosten gekommen bin will ich mich auch nicht beschweren. Weiterlesen

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Tierpark Bischofswerda

Mit 1 ha Fläche ist der Tierpark eine der kleinsten Einrichtungen in Sachsen (und Restdeutschland).
Neben Nasen- und Waschbären werden auch Braunbären in einer kleinen Anlage gezeigt (vermutlich die kleinste in Deutschland).
Die Braunbären sind aber auch schon die größten Tiere, die man im Tierpark finden kann. Die restlichen Bewohner sind um einiges kleiner.
Zahlreiche Entenvögel, von der Laufente bis zum Trauerschwan, bevölkern den zentralen Teich, im Haustierbereich leben Zwergziegen, Minischweine, Ponys und Esel.
Knapp 60 Tierarten aus allen Kontinenten werden gehalten. Schrittweise wird der kleine Tierpark nach den neuesten Erkenntnissen für die Haltung und Pflege der Tiere umgestaltet, um noch bessere Haltungsbedingungen zu schaffen.
Der Tierpark nimmt an der Zucht der Ecuadoramazone teil und unterstützt ein Projekt zur Wiederansiedlung des Steinkauzes.
Auch für Kinder wird einiges geboten. Neben dem Haustierbereich und einem Spielplatz existiert unter der Erlebnisbühne (die für kulturelle Ereignisse jeder Art genutzt werden kann) ein Labyrinth.
Der Tierpark ist eine nette kleine Einrichtung, die wirklich bemüht ist, mit der Zeit Schritt zu halten. Derzeit wird der Haupteingang neugestaltet und man erreicht den Zoo nur durch einen Nebeneingang.
Für die Anwohner stellt der Tierpark eine winzige Oase der Ruhe dar, aber eine weitere Anreise lohnt sich nicht.

Zootierliste
Tierpark Bischofswerda

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Ausgestorbene Weichtiere der Neuzeit

(Erstveröffentlichung am 6. Dezember 2016)

Achatinella
Diese Schneckengattung besteht aus ca. 40 beschriebenen Arten, von denen bereits 15 ausgestorben sind. Dabei handelt es sich um nachtaktive, lebendgebärende Baumschnecken, die auf der hawaiischen Insel Oʻahu endemisch sind.
Die bei ausgewachsenen Schnecken meist etwa 2 cm langen Gehäuse sind rechts oder links gewunden und variieren in Form und Farbe. Sie sind in der Regel länglich oder eiförmig und haben eine glatte Oberfläche.
Die Schnecken leben auf Bäumen, wo sie sich vom pilzlichen Bewuchs der Blätter ernähren. Gelegentlich werden die Schnecken auch auf Neophyten gefunden, doch ist unklar, ob auf diesen wachsende Pilze eine ausreichende Lebensgrundlage für die Schnecken bieten. In Gefangenschaft können zumindest einige Arten mit Pilzen gefüttert werden, die auf dem Myrtengewächs Metrosideros polymorpha oder auch auf Maismehl-Agar wachsen.
Die Schnecken sind wie andere Lungenschnecken Zwitter, die sich mit ihren Penissen gegenseitig begatten. Die Jungschnecken werden lebend geboren.
Als die Achatinella-Schnecken noch häufig waren, wurden sie wegen ihrer Gehäuse gesammelt, die als Schmuck für Lei verwendet wurden. Nicht nur das übermäßige Sammeln durch Schneckensammler trugen zum Rückgangs und Aussterben der Schnecken bei, auch die Nachstellung durch eingeschleppte Schweine und Ratten, die Rodung der Wälder sowie invasive Pflanzenarten wie Clidemia hirta und Dicranopteris linearis angegeben, die das Nachwachsen der für die Schnecken unentbehrlichen Futterbäume verhindern, tragen Mitschuld. Auch die eingeführte Ameisenart Pheidole megacephala, die Knoblauch-Glanzschnecke und die Rosige Wolfsschnecke machen Jagd auf Achatinella-Schnecken.
Die Arten, die noch nicht ausgestorben sind, sind im Bestand stark bedroht. Weiterlesen

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Dinopark Altmühltal

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Zoo Zlin

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1.Zooreise 2019 – Tag 1: Miss Saigon

Das Abendprogramm sollte Miss Saigon in Köln bestreiten, aber auf dem Weg dorthin waren noch andere Ziele geplant: Das Vivarium Darmstadt und der Tierpark Lindenthal.
Die ursprüngliche Planung sah auch einen Besuch im Tierpark Friedrichsau in Ulm vor, aber das wurde aus Zeitgründen verworfen.
Tatsächlich verbrachten wir schließlich den Großteil des Tages auf der Straße. Wie an den folgenden Tagen auch.
Leider habe ich mich bei de Planung zum einen etwas verschätzt, was diverse Zooaufenthalte anbelangte, zum anderen machte mir der Straßenverkehr einen Strich durch die Rechnung.
Immerhin hatten wir erstaunlich schönes Wetter während unseres Kurzurlaubs.
Aber das sind Vorschauen auf die kommenden Tage, bei denen nicht alles so lief wie es laufen sollte.
Und doch … im Großen und Ganzen war es ein schöner Urlaub.
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Zoopresseschau

Tiergarten Worms 15.02.2019
Neue Info-Tafel des NABU Worms-Wonnegau im Tiergarten eingeweiht
Der Tiergarten Worms und der NABU Worms-Wonnegau blicken auf eine jahrzehntelange, sehr fruchtbare Zusammenarbeit zurück. Der NABU Worms-Wonnegau hat sich seither beratend, finanziell und durch informative Beiträge eingebracht – immer den Schutz der heimischen Natur zum Ziel. Seit 2012 steht unter anderem der „Vogel des Jahres“ im Fokus der NABU-Informationskampagne, die den jährlich rund 250.000 Tiergartenbesuchern auf einem einfachen Lattengerüst präsentiert wurde. Tiergartenleiter Wilfried Adelfinger schlug im letzten Jahr vor, eine repräsentative Stellwand für diese Informationen von einem Fachbetrieb zimmern zu lassen und einen geeigneteren festen Standort dafür zu finden. Beim NABU-Vorstandsmitglied Dieter Kern traf er mit diesem Vorschlag auf offene Ohren. Dank einer großzügigen Spende der Firma WIGOL W. Stache GmbH in Höhe von 1000 Euro und dem Entgegenkommen der Zimmerei Frank Müller, der die repräsentative und große Info-Tafel zimmerte, konnte das gemeinsame Vorhaben gleich zu Beginn des Jahres umgesetzt werden. Beigeordneter Uwe Franz nahm – im Beisein der NABU-Mitglieder Dieter Kern und Dr. Hilmar Kienzl sowie Tierpfleger David Röhrig – die frisch bestückte Infotafel, mit den aktuellen Informationen über den Vogel des Jahres 2019, der Feldlerche, in Augenschein und lobte zugleich den gewählten Standort der neuen Wand. Gleich an der Weggabelung, der die Besucher zur eurasischen Waldanlage führt, öffnet sich der Pfad und bietet reichlich Platz für die interessierten Besucherinnen und Besucher, die sich auf zeitgemäße Art und Weise über die Arbeit des NABU Worms-Wonnegau informieren möchten. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

11.02.2019, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen
Meerkatzen aus der Nordsee – Erstmals fossile Makaken-Funde vom Nordseegrund geborgen
Gemeinsam mit zwei niederländischen Kollegen hat Senckenberg-Wissenschaftler Ralf-Dietrich Kahlke Zähne mehrerer Makaken untersucht, die vom Nordsee-Boden stammen. Es handelt sich dabei um die ersten Fossilnachweise von Altweltaffen aus der Familie der Meerkatzenverwandten im Nordseegebiet. Zutage gefördert wurden die Primatenzähne während der künstlichen Aufschüttung der Hafenerweiterung „Maasvlakte 2“ bei Rotterdam in den Niederlanden. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Revue de Paléobiologie“.
Fossilreste von Fellnashörnern, Breitstirnelchen, Höhlenlöwen und Waldelefanten – der Nordseeboden gilt als eine der bedeutendsten Fundstellen für die Rekonstruktion des Lebens im eiszeitlichen Europa. „Allein die Menge von Mammut-Backenzähnen aus der Nordsee liegt bei mindestens 50.000 Stück“, schätzt Dick Mol, langjähriger Kenner der Fundsituation vor Ort. Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke von der Senckenberg Forschungsstation für Quartärpaläontologie in Weimar fährt fort: „Die zahlreichen Funde von Skelettresten eiszeitlicher Landsäugetiere beweisen uns, dass weite Teile der Nordsee mehrfach Bestandteil des europäischen Festlands waren. Die lange Liste der Nachweise verschiedenster Säugetierarten aus den Kälte- und Wärmeperioden des Eiszeitalters können wir nun um eine Makakenart erweitern.“
Das niederländisch-deutsche Wissenschaftlerteam unter Leitung von Prof. Dr. Jelle W.F. Reumer von der Universität Utrecht hat in seiner aktuellen Studie mehrere aus der Nordsee stammende fossile Zähne sowie ein Unterkieferfragment der Primatenart Macaca sylvanus zuordnen können. Die Funde stammen aus verschiedenen Warmzeiten des Eiszeitalters. Sie gehörten zu Tieren, die den noch heute am Felsen von Gibraltar lebenden Berberaffen sehr ähnlich waren.
Die Funde wurden auf der „Maasvlakte 2“, einer nahe Rotterdam künstlich angelegten Insel mit modernen Industrie- und Hafenanlagen, geborgen. Zur Aufschüttung der „Maasvlakte 2“ wurde in Entfernungen von 10 bis 20 Kilometer ein Sand-Wasser-Gemisch vom Nordseeboden abgesaugt und mit immensem Druck an der künstlichen Insel angelandet. In den dabei entstehenden riesigen Sprühfächern zeigen sich oftmals Regenbögen. „Während dieses als ‚Rainbowen’ bezeichneten Vorgangs werden auch immer wieder eiszeitliche Fossilien vom Nordseeboden an Land befördert und von Kennern eingesammelt“, erläutert Reumer und ergänzt: „Auch die höchst seltenen Makaken-Zähne gerieten auf diesem Weg in unsere Hände.“
Doch wie gelangen Knochen von eiszeitlichen Landsäugetieren in den Grund der Nordsee? Kahlke hierzu: „Erst mit dem Abschmelzen der eiszeitlichen Gletscher wurde der Raum der heutigen Nordsee geflutet und der Ärmelkanal öffnete sich zu einem Meeresarm. Vor dieser Zeit wurde die Topographie Nordwest-Europas vor allem durch veränderliche Meeresspiegelstände gestaltet, die wiederum von den klimatischen Verhältnisse bestimmt wurden. Durch die Bindung immenser Wassermengen in den eiszeitlichen Gletschern sank der Meeresspiegel zur Zeit der Maximalvereisung der letzten Kaltzeit vor reichlich 20.000 Jahren um bis zu 120 Meter. Auch große Teile der heutigen Nordsee fielen trocken und konnten von der Festlandsfauna besiedelt werden. Deren Fossilien finden wir heute im Meeresboden. Ähnliche Ereignisse gab es auch in früheren Perioden.“
Heutige Makaken leben als gute Kletterer bevorzugt in felsiger Landschaft. Derartige Gesteinsformationen existierten aber während des Eiszeitalters im Raum der heutigen Nordsee nicht. Das Wissenschaftlerteam geht davon aus, dass die etwa 70 Zentimeter großen Tiere stattdessen auf Bäumen Zuflucht suchten. Ihr – heute unter Wasser und Sediment liegender – Lebensraum muss also zumindest teilweise bewaldet gewesen sein.
„Das Alter der Zähne ist leider nicht eindeutig zu bestimmen, weil die Fossilien ohne Zuordnung zu ihrer ursprünglichen Fundschicht vorliegen. Ein Unterkieferfragment mit Weisheitszahn stammt wohl aus der Eem-Warmzeit vor 126.000 Jahren bis 115.000 Jahren. Die beiden anderen Stücke sind aufgrund ihrer intensiven Mineralisation vermutlich noch deutlich älter“, so Reumer. Er resümiert: „Die neuen Funde zeigen, dass die Nordsee viele Geheimnisse birgt!“
Originalpublikation:
REUMER, J. W. F., MOL, D., KAHLKE, R.-D. (2018): First finds of Macaca sylvanus (Cercopithecidae, Primates) from the North Sea. – Revue de Paléobiologie 37 (2): 555-560 |
doi: 10.5281/zenodo.2545095. Weiterlesen

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