Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Steinwasenpark

Das Hauptaugenmerk des Steinwasenpark in Oberried liegt auf verschiedenen Freizeitparkangeboten.
Als Indoor-Attraktionen gibt es ein kleines Schwarzwaldmuseum, das einige typische Bauernhäuser zeigt, eine kleine Eiswelt inklusive Yeti, verschiedene Fahrtgeschäfte (von der gemütlichen Schwarzwaldbahn zu den rasanteren SpaceRunner und Gletscherblitz) und verschiedene Kinos (u. a. ein 4D-Kino).
Bei schönem Wetter hat der Freizeitpark aber noch viel mehr zu bieten:
Über 300 Meter Höhenunterschied im Park bieten eine großartige Naturkulisse mit Fels, Wald und Wiesen, doch die über 3 km Rundweg sind recht anstrengend zu erwandern.
Wer die Steigungen scheut: eine Doppelsesselbahn überbrückt den größten Höhenunterschied nach oben. Und mit der Rodel kommt man schnell wieder nach unten.
Eine Erlebnis-Seilbrücke überspannt mit einer Länge von 218 Metern in 30 Meter Höhe den Talgrund.
Für Kinder gibt es einen vielseitigen Abenteuerspielplatz und am großen See wird die Sage vom Mummelsee erzählt. RiverSplash ist eine Wasserrutsche für die ganze Familie. Weiterlesen

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Rekorde aus der Tierwelt – Amphibien (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 22. August 2014)

Der Chinesische Riesensalamander ist der größte Vertreter der Amphibien. Adulte Exemplare erreichen meist eine Gesamtlänge von etwa einem Meter und ein Gewicht von über 10 Kilogramm, es liegen aber Berichte von bis zu 180 Zentimeter langen Individuen mit einem Gewicht von über 60 kg vor.
Mit einer mutmaßlichen maximalen Kopf-Rumpf-Länge von etwa 40 Zentimetern – wissenschaftlich dokumentiert sind bisher 32 bzw. 33 Zentimeter – handelt es sich beim Goliathfrosch um den größten rezenten Froschlurch der Welt. Solche Exemplare werden weit über drei Kilogramm schwer. Angaben von 60 bis zu 80 Zentimetern Körpergröße beziehen die ausgestreckten Hinterbeine mit ein. In der Zoologie ist eine solche Messweise für Vierbeiner allerdings nicht üblich. Die Kopf-Rumpf-Länge wird bei Froschlurchen von der Schnauzenspitze bis zur Kloake gemessen. Weiterlesen

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5. Zooreise 2013 – Tag 2: Flucht in den Osten (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 15. Oktober 2013)

Es regnete tatsächlich. Man kann dem Wetterbericht ja nicht unbedingt immer trauen und ich erlaube mir eine gewisse Naivität, das Wetter betreffend, wenn wir auf Reisen sind. Meistens habe ich Glück damit. Nachdem die Prognosen für unsere weiteren Ziele aber nicht so berauschend waren hatten wir uns entschlossen nach Leipzig zu fahren. Im Osten sollte es wenigstens trocken bleiben.
Nachdem auch der Bergzoo in Halle als mögliches Ziel in Frage am suchten wir ein Hotel in der Nähe von Halle. Kein IBIS sondern ein IBIS Budget, die billigere Version, die für zwei Tage unser Nachtlager darstellen sollte.
Aber zuerst musste Frankfurt verlassen werden. Unser erstes Ziel auf dem Weg nach Leipzig war der Alternative Bärenpark in Worbis.
Unseren Parkplatz fanden wir an der Pestkapelle von St. Rochus.

St. Rochus (Worbis)

St. Rochus (Worbis)

Wikipedia sagt dazu: Aus der Stadtchronik von Johann Vinzenz Wolf ist die Zahl von 465 Todesopfern bekannt, die diese Seuche in den Jahren 1682–1683 von der Worbiser Bürgerschaft forderte. Religiöse Motive und der feste Glaube an die Wirkung von Gelübden führten zum Bau der St. Rochus-Kapelle, diese sollte stets die Nachwelt an diese überwundene Schreckens- und Notzeit erinnern.
Das Bauwerk befindet sich in der Duderstädter Straße. Das relativ kleine, einstöckige Gebäude ist aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Der zierliche Dachreiter enthält wohl als letzten Gruß für den Verstorbenen ein Totenglöcklein. Über dem Portal der Kapelle befindet sich mittig eine Sandsteintafel, sie dient als Memento mori und ist unübersehbar in das Mauerwerk eingelassen. Diese zeigt einen Totenkopf, Gebeine und darüber das Zeichen des Kreuzes als Symbol der Hoffnung und Erlösung. Beiderseits findet der Besucher weitere Inschriften zum Anlass des Gebäudes.
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Wildpark Pforzheim

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Zoopresseschau

Erlebnis-Zoo Hannover 18.01.2019
Kleiner Bootsmann auf der Yukon Queen – Nachwuchs bei den Brillen-Pinguinen im Erlebnis-Zoo
Kleiner Bootsmann auf der Yukon Queen gesichtet! Mit seinen dunklen Knopfaugen, dem frechen Blick, seinem flauschigen Federkleid und seiner liebenswerten Speckfalte am Bauch erobert der kleine Bootsmann die Herzen der Tierpflegerinnen (und auch Tierpfleger) im Erlebnis-Zoo Hannover im Sturm. Denn Bootsmann ist der jüngste Nachwuchs bei den Brillenpinguinen in der kanadischen Themenwelt Yukon Bay. Statt den normalen Aufgaben eines Seemanns, wie putzen oder Reparatur-Arbeiten, stehen bei ihm eher piepsen und futtern auf der Tagesordnung, um groß und stark zu werden. Seinen Namen verdankt der kleine Bootsmann dem besonderen Ort des Nests, das sich Mutter Chantalle und Vater Joachim auf der Yukon Queen ausgesucht haben: gut versteckt im umgedrehten Boot hat das erfahrene Pärchen ihr Ei bebrütet. Die Tierpfleger, als gute Freunde und Fischlieferanten bei den Pinguinen sehr beliebt, schauten gegen Ende der Brutzeit immer wieder nach dem Rechten. Nachdem sie bemerkten, dass das kleine Küken doch sehr lange Zeit beim Schlüpfen brauchte, halfen sie dem im Ei schon piepsenden Vogel vorsichtig aus der bereits angerissenen Eischale. Fürsorgliche Eltern – Etwa zehn bis elf Wochen nach dem Schlupf bleibt das Pinguin-Küken an Land. Wie bei Brillenpinguinen üblich, kümmern sich auch Chantalle und Joachim gemeinsam um ihren Nachwuchs. Neben dem Wärmen gehört vor allem das Füttern mit einem selbstgemachten Fischbrei zur Aufzucht dazu. So konnte Bootsmann sein Schlupfgewicht von etwa 60 Gramm auf mittlerweile stolze 3,3 Kilogramm erhöhen, sodass sich mittlerweile sogar eine kleine Speckfalte am Bauch des Kükens abzeichnet. Die wird er bald schon brauchen, denn langsam kommt Bootsmann in das Alter, ab dem er sich selbst versorgen und den Fisch alleine zu sich nehmen muss – was sich als deutlich mühsamer herausstellen wird, als von seinen Eltern gefüttert zu werden. Männchen oder Weibchen? – Ob der kleine Pinguin ein Männchen oder Weibchen ist, wird zurzeit mit einer Federprobe im Labor untersucht, die erst jetzt durch die erste Mauser möglich war. Bleibt noch eine entscheidende Frage offen: Was machen die Tierpfleger, wenn Bootsmann doch ein Mädchen ist? „Dann wird es wahrscheinlich Frau Bootsmann werden“, schmunzelt Tierpflegerin Ann Katrin Schumacher. Der Nachwuchs wird bei guter Witterung ab dem Frühjahr für Besucher in Yukon Bay zu sehen sein. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

16.01.2019, Humboldt-Universität zu Berlin
Vom Fossil zum Roboter und zurück
Interdisziplinäres Forscherteam mit Beteiligung der HU erforscht rund 300 Millionen Jahre altes Fossil.
Ein internationales Forschungsteam hat in Kooperation der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) mit der Ècole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) die Bewegung eines frühen Landwirbeltiers erforscht. Die innovative Erforschung von Unsicherheitsfaktoren in der Simulationsstudie sowie ein Roboter-Nachbau des Fossils setzen methodische Maßstäbe und erlauben neue Einblicke in die Biologie des uralten Fossils. Heute wurde die Studie im Fachblatt nature veröffentlicht.
Eine 3-D-Rekonstruktion des Wirbeltierfossils soll ab Ende 2019 auch in der Ausstellung der HU im Humboldt Forum zu sehen sein.
Erkenntnisse durch Rekonstruktion von Bewegung
John Nyakatura, Erstautor und Zoologe vom Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor“ der HU untersuchte in enger Zusammenarbeit mit dem „Biorobotics Laboratory“ der EPFL die Fortbewegung des fast 300 Millionen Jahre alten Wirbeltierfossils Orobates pabsti. An der Studie waren darüber hinaus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Jena, Hamburg und London beteiligt. In einem entscheidenden Schritt der Studie wurde vom Schweizer Biorobotics Labor eine biomimetische Laufmaschine, OroBOT, gebaut, die viele Eigenschaften des Fossils berücksichtigt. Der Roboter demonstriert die simulierten Fortbewegungsmuster und ist in der Lage, die Fährten des Fossils Orobates zu erzeugen. Mit Hilfe des Roboters konnten verschiedene Bewegungsmuster systematisch getestet und hinsichtlich ihrer Plausibilität beurteilt werden. Sämtliche zu Grunde liegende Daten wurden zusammen mit den Ergebnissen veröffentlicht.
Orobates pabsti gilt als Schlüsselfossil für das Verständnis der Evolution der Landwirbeltiere. Er ist früher Vertreter einer erfolgreichen Linie von Amniontieren, die zu heutigen Säugetieren, Reptilien (inklusiver aller ausgestorbenen Flug- und Dinosaurier) und Vögeln geführt hat. Für die Studie konnte anhand der Bewegungsrekonstruktion erforscht werden, ob Orobates sich bereits effektiv an Land fortbewegen konnte, was bisher nur für spätere Amniontiere angenommen wurde. Dies wurde durch die neue Studie unterstützt, sodass der entscheidende Schritt der Unabhängigkeit vom Wasser nun einige Millionen Jahre früher angenommen werden muss.
Prof. Dr. John Nyakatura, Erstautor und Zoologe an der HU: „Mit Hilfe von High-Speed-Röntgenvideos und Kraftmessungen von unterschiedlichen Echsen und Salamandern konnten wir zunächst die Prinzipien der Bewegungsmechanik des Spreizganges untersuchen. Diejenigen mechanischen Eigenschaften, die von den heute lebenden Tieren geteilt wurden, konnten wir für die Rekonstruktion der Bewegung des Fossils zu Grunde legen“.
Erfolgreiche Forschungsergebnisse durch Kooperation der Universitäten
Die Untersuchung der lebenden Tiere wurde am Institut für Zoologie und Evolutionsbiologie der Universität Jena durchgeführt, die über eine der seltenen Hightech-Einrichtungen verfügt. Ein detailliertes 3-D Modell des fossilen Skeletts wurde hinsichtlich der zuvor erforschten Bewegungsprinzipien heutiger Tiere in Zusammenarbeit mit den Hamburger Wissenschaftsillustratoren Jonas Lauströer und Amir Andikfar animiert, sodass es in den fossil erhaltenen Fußspuren laufen konnte. „Diese Animation ist keine fertige Idee der Fortbewegung, sondern, ganz im Gegenteil, ein neuartiges Forschungswerkzeug, dass uns hilft verschiedene Variablen der Fortbewegung systematisch durchzuspielen und deren Plausibilität zu beurteilen“ erläutert Nyakatura. Die intensive Zusammenarbeit von Gestaltungsdisziplinen und Wissenschaften ist Programm des Berliner Exzellenzclusters sowie der Forschung von Prof. Nyakatura an der HU.
Weitere Erkenntnisse zur Einschätzung der Plausibilität der Bewegungsrekonstruktion des Fossils wurden durch eine dynamische Simulation gewonnen. Wissenschaftler der Biorobotics Gruppe in Lausanne optimierten den Bewegungsablauf hinsichtlich von Kriterien, die auch bei heutigen Tieren beobachtet werden können.
Die erforschten Daten können auf einer mit der Studie am 16. Januar ab 19 Uhr freigeschalteten Webseite interaktiv manipuliert werden, wodurch Auswirkungen auf die Bewegung für interessierte Nutzer zugänglich gemacht werden.
Weitere Informationen:
Referenz zur Studie: Nyakatura, JA et al. 2019. Reverse-engineering the locomotion of a stem amniote. Nature 565, 351–355
Link zur interaktiven Webseite der Studie
Link zur Originalpublikation Weiterlesen

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Portrait: Dickschwanzbeutelratte

Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Beuteltiere (Metatheria)
Ordnung: Beutelrattenartige (Didelphimorphia)
Familie: Beutelratten (Didelphidae)
Gattung: Lutreolina
Art: Dickschwanzbeutelratte (Lutreolina crassicaudata)
Dickschwanzbeutelratte (The Zoology of the Voyage of H.M.S. Beagle)

Dickschwanzbeutelratte (The Zoology of the Voyage of H.M.S. Beagle)

Vom Körperbau ähnelt die Dickschwanzbeutelratte den Wieseln. Ihr dichtes Fell ist dunkelgelb oder braun gefärbt, die Gliedmaßen sind sehr kurz. Der Schwanz ist durch die dicke, stark behaarte Schwanzwurzel charakterisiert, im Gegensatz zu anderen Beutelratten kann er nicht als Greifschwanz verwendet werden. Die Ohren sind rund und sehr klein, die Schnauze kurz. Diese Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 21 bis 45 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 21 bis 31 Zentimeter und ein Gewicht von 200 bis 550 Gramm. Weiterlesen

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Portrait: Schwimmbeutler

Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Beuteltiere (Metatheria)
Ordnung: Beutelrattenartige (Didelphimorphia)
Familie: Beutelratten (Didelphidae)
Gattung: Chironectes
Art: Schwimmbeutler (Chironectes minimus)
Schwimmbeutler (Brehms Tierleben)

Schwimmbeutler (Brehms Tierleben)

Der Schwimmbeutler oder Yapok aus der Familie der Beutelratten ist das am besten ans Wasserleben angepasste Beuteltier.
Er bewohnt Flüsse und Seen in Mittel- und Südamerika, vom südlichen Mexiko bis ins nördliche Argentinien.
Schwimmbeutler sind großteils Fleischfresser, ihre Nahrung besteht aus Krebsen, Muscheln und Fischen. Gelegentlich nehmen sie auch Wasserpflanzen und Früchte zu sich. Weiterlesen

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Portrait: Kleine Bambusratte

Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Spalacidae
Unterfamilie: Wurzelratten (Rhizomyinae)
Tribus: Rhizomyini
Gattung: Cannomys
Art: Kleine Bambusratte (Cannomys badius)
Kleine Bambusratte (John Gerrard Keulemans)

Kleine Bambusratte (John Gerrard Keulemans)

Die Kleine Bambusratte erreicht eine Körperlänge von 14,7 bis 26,5 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 6 bis 7,5 Zentimeter sowie ein Gewicht von 500 bis 800 Gramm (Lekagul & McNeely 1977 in Nowak 1999). Das dichte und dick wirkende Fell weist eine rötlichbraune bis kastanienbraune, zuweilen auch eine aschgraue Färbung auf. Der mittellange Schwanz ist nur spärlich mit feinem Haar besetzt. Es kann sich im Kopfbereich auch ein weißliches Band zeigen, dass sich seitlich am Schädel entlang zieht. Die kleinen Ohren weisen eine rundliche Form auf und liegen weit hinten, leicht seitlich am Schädel. Eher sehr klein sind auch die seitlich am Schädel liegenden Augen. Die Weibchen verfügen zum Säugen des Nachwuchses im Bereich der Brust und des Bauches über jeweils 2 Paar Zitzen. Weiterlesen

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Portrait: Gelbhosenpipra

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Schreivögel (Tyranni)
Familie: Schnurrvögel (Pipridae)
Gattung: Pipra
Art: Gelbhosenpipra (Pipra mentalis)
Gelbhosenpipra (Joseph Wolf)

Gelbhosenpipra (Joseph Wolf)

Die Männchen der Gelbhosenpipra werden auch als Michael Jacksons in der Vogelwelt bezeichnet. Um den Weibchen zu imponieren, führt das Männchen der Gelbhosenpipra mehrere Rituale aus. Wie auch andere Pipra-Männchen springt es sehr schnell im Geäst umher und kann, um auf sich aufmerksam zu machen, sehr schrille Töne erzeugen, indem es seine Flügelspitzen 80-mal in der Sekunde zusammenschlägt. Eine besondere Fähigkeit der Gelbhosenpipra ist es, mit kleinen, schnellen Rückwärts-Schritten den Eindruck zu erwecken, dass sie sich rückwärts bewegt, ohne die Beine zu bewegen.
Eine gewisse Ähnlichkeit zu Michael Jacksons Moonwalk ist nicht von der Hand zu weisen.

Das Gefieder der Männchen ist überwiegend schwarz gefärbt. An Kopf und Nacken haben die Federn einen sehr auffallenden roten Ton (daher der englische Name „Red-capped Manakin“). Die Beine heben sich durch ein intensives Gelb ab („Gelbhosen“). Völlig anders und erheblich unauffälliger sehen die Weibchen aus. Ihr Gefieder ist auf der Oberseite des Körpers bräunlich oliv gefärbt. Die Unterseite ist grünlich bis gelblich.

Der Vogel lebt vor allem in den Regenwäldern Kolumbiens, Costa Ricas, Mexikos und Panamas.

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