Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Tierpark Cottbus

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ZOOM Gelsenkirchen

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Zoopresseschau

Tierpark + Fossilium Bochum 07.05.2021
Mit Spinnen und Schlangen für den Ernstfall üben – WDR-Serie „Feuer und Flamme“ zeigt Kooperationsprojekt zwischen Feuerwehr Bochum und Tierpark + Fossilium Bochum
Die neue Staffel der WDR-Dokuserie „Feuer und Flamme“ über die Einsätze der Feuerwehr Bochum hatte in der ersten Maiwoche Premiere. Am Montag, 10.05.2021, wird die zweite Folge ausgestrahlt. Protagonisten dieser Episode sind auch einige Tiere und Mitarbeiter:innen des Tierpark + Fossilium Bochum. Im Rahmen der jüngst beschlossenen Kooperation unterstützt der Tierpark die Feuerwehr bei der Aus- und Weiterbildung ihrer Nachwuchskräfte und Wachabteilungen im Umgang mit Wildtieren und Exoten. Erste Schulungen fanden bereits im vergangenen Jahr als Testballon während der Dreharbeiten zur vierten Staffel statt. Einen Tag lang begleitete das Drehteam von „Feuer und Flamme“ die Einsatzkräfte während ihres Workshops im Bochumer Tierpark. Das Thema: Reptilien und Spinnentiere. Die Aufnahmen zeigen dabei sowohl Ausschnitte der theoretischen Einführung, als auch praktische Übungen am lebenden Tier. Abteilungsleiter der Zoologie, Diplom-Biologe Jens Stirnberg, und Revierleiter des Aquarien- und Terrarienhauses, Sebastian Manickam, sind die Experten im Tierpark für Schlangen, Echsen und Spinnen. Die Basis der Schulung bildet die Einführung in die Artenkunde und Gesetzeslage. Wie unterscheide ich Gifttiere von ungefährlichen Arten? Welche Schlangen- und Echsenarten werden privat besonders häufig gehalten und welche sind in Deutschland heimisch? Welche Haltungsvorgaben beschreibt das Gifttiergesetz und wo liegen die Zuständigkeitsbereiche der verschiedenen betroffenen Behörden? Nach der Theorie folgt die Praxis. Für die Feuerwehr, die jedes Jahr zu etwa 400 Einsätzen der „Tierrettung“ gerufen wird, ist eine fachgerechte Unterweisung äußerst wertvoll. An Zwergbartagame, Korn- und Schönnatter werden das Handling der Tiere und der Einsatz von Equipment für das Greifen und Sichern der Tiere unter Anleitung erprobt. „An Bartagame und Kornnatter, die auch in der Zoopädagogik eingesetzt werden, lässt sich der Umgang mit Exoten gut erproben. Die Schulungs-Teilnehmer:innen bekommen ein Gespür für das Verhalten und die Bewegung der Tiere. Ein gesunder Respekt vor Wildtieren sollte immer bleiben, doch gerade bei verschreckten Individuen, mit denen es die Feuerwehr in der Regel zu tun hat, ist ein besonnenes und routiniertes Handeln für die Sicherheit von Mensch und Tier essenziell“, erklärt Revierleiter Sebastian Manickam, der durch den Workshop führt. Zoodirektor Ralf Slabik: „Als Experten für Wildtiere und besonders für Reptilien, arbeiten wir bereits seit vielen Jahren beratend mit der Feuerwehr sowie dem örtlichen Gesundheits- und Veterinäramt zusammen. Der Ausbau dieser Zusammenarbeit in Form von regelmäßigen Schulungsangeboten ist für uns zukunftsweisend für die Rolle der Zoos und Teil unseres Selbstverständnisses als Natur- und Umweltbildungszentrum der Stadt Bochum.“ Die zweite Folge von „Feuer und Flamme“ wird am Montag, 10.05.2021, im WDR Fernsehen gezeigt und kann bereits jetzt in der ARD-Mediathek abgerufen werden: https://www.ardmediathek.de/video/feuer-und-flamme/schwerer-verkehrsunfall-oder-mit-gifttieren-ueben-fuer-den-ernstfall-s04-e02/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWViOTVkN2ExLTY4ODctNDIwMy1iYjMwLTY1MDU1NTljYmYyZg/ Weiterlesen

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Das Ren in Brehms Tierleben

Ren (Brehms Tierleben)

Das Ren (Rangifer tarandus, Cervus tarandus, Tarandus rangifer, arcticus und groenlandicus) ist ein stattliches Geschöpf von Hirschgröße, nicht aber Hirschhöhe. Seine Länge beträgt 1,7 bis 2 Meter, die Schwanzlänge 13 Centim., die Höhe am Widerrist 1,08 Meter. Das Geweih steht zwar an Größe und noch mehr an Schönheit dem des Hirsches nach, ist aber immerhin ein sehr stattlicher Kopfschmuck. Der Leib des Ren unterscheidet sich von dem des Hirsches vielleicht nur durch größere Breite des Hintertheils; Hals und Kopf sind aber viel plumper und weniger schön und die Läufe bedeutend niederer, die Hufe viel häßlicher als bei dem Edelwilde; auch fehlt dem Renthiere unter allen Umständen die stolze Haltung des Hirsches: es trägt sich weit weniger schön als dieses edle Geschöpf. Der Hals hat etwa Kopflänge, ist stark und zusammengedrückt und kaum nach aufwärts gebogen, der Kopf vorn nur wenig verschmälert, plumpschnauzig, längs des Nasenrückens gerade; die Ohren sind kürzer als beim Edelhirsche, jedoch von ähnlicher Bildung, die Augen groß und schön, die Thränengruben klein und von Haarbüscheln überdeckt; die Nasenkuppe ist vollständig behaart, die Nasenlöcher stehen schräg gegen einander; die Oberlippe hängt über, der Mund ist tief gespalten. Das Geweih der Renkuh ist regelmäßig kleiner und weniger gezackt als das des Renhirsches, bei beiden Geschlechtern aber dadurch besonders ausgezeichnet, daß die Stangen sehr dünn und nur am Grunde rundlich, nach oben dagegen abgeplattet sind, und daß die Augensprossen, welche vorn in eine breite Schaufel enden, so dicht auf der Nasenhaut aufliegen, daß man kaum einen Finger dazwischen durchbringen kann. In der Mitte der Stange tritt außer dem Eissproß, welcher sich ebenfalls schaufelt und auszackt, nur ein Sproß und zwar nach hinten hervor; das Ende des Geweihes ist eine langausgezogene Schaufel mit verschiedenen Zacken. Aeußerst selten findet man ein regelmäßig gebautes Geweih, wie beim Hirsche; es kommt oft vor, daß selbst Hauptsprossen, wie z.B. die Augensprossen, gänzlich verkümmern. Die Schenkel sind dick, die Beine immer noch stark und dabei niedrig, die Hufe sehr groß, breit, flach gedrückt und tief gespalten; die Afterklauen reichen bis auf den Boden herab. Bei zahmen Renthieren nehmen die Schalen so an Breite zu, daß man wildes und zahmes Renwild unbedingt als Arten trennen müßte, wenn man den Bau der Hufe allein in Betracht ziehen wollte. Ueberhaupt sind die wilden Renthiere bei weitem zierlicher und ansprechender gebaut als die zahmen, welche unter der Obhut und Pflege des Menschen durchaus nicht veredelt wurden, vielmehr verkrüppelt und verhäßlicht worden zu sein scheinen.

Die Decke ist so dicht wie bei keinem andern Hirsche. Das Haar ist sehr lang, dick, gewunden, gewellt, zellig, spröde und brüchig, nur am Kopfe und Vorderhalse sowie an den Beinen, wo es sich noch mehr verlängert, biegsamer und haltbarer. An der Vorderseite des Halses befindet sich eine Mähne, welche zuweilen bis zur Brust herabreicht, und auch an den Backen verlängern sich die Haare. Im Winter werden sie überall bis sechs Centimeter lang, und weil sie sehr dicht über einander liegen, bildet sich dann eine Decke von mindestens vier Centimeter Dicke, welche es sehr erklärlich macht, daß das Renthier mit Leichtigkeit eine bedeutende Kälte ertragen kann. Nach dem Vorkommen und noch mehr nach der Jahreszeit ist die allgemeine Färbung verschieden. Die wilden Renthiere ändern mit ziemlicher Regelmäßigkeit zweimal im Jahre ihr Haarkleid und dessen Färbung. Mit Beginn des Frühlings fällt das reiche Winterhaar aus, und ein kurzes, einfarbig graues Haar tritt an dessen Stelle; es wachsen nun mehr und mehr andere Haare dazwischen hervor, deren weiße Spitzen das graue Haar immer vollständiger verdrängen, bis endlich das ganze Thier weißgrau, fast fahl, der Färbung schmelzenden, schmutzigen Schnees täuschend ähnlich erscheint. Diese Umfärbung beginnt immer zuerst am Kopfe, zunächst in der Augengegend, und verbreitet sich dann weiter und weiter. Die Innenseite der Ohren ist stets mit weißen Haaren besetzt; dieselbe Färbung hat auch ein Haarbüschel an der Innenseite der Ferse; die Wimpern sind schwarz. Beim zahmen Renthiere ist die Färbung im Sommer am Kopfe, Rücken, Bauche und an den Füßen dunkelbraun, am dunkelsten, fast schwärzlich, auf dem Rückgrate, heller an den Seiten des Leibes, über welche aber gewöhnlich zwei lichtere Längsstreifen laufen. Der Hals ist viel lichter als der Rücken, die Unterseite weiß, die Stirne gewöhnlich schwarzbraun, ein Kreis um die Augen schwarz, die Kopfseite weiß. Im Winter verschwindet die braune Färbung, und das weiße Haar tritt ebenfalls mehr hervor; doch gibt es auch viele Renthiere, welche sich im Winter nur durch verlängerte Haare auszeichnen, in der Färbung aber sich gleichbleiben.

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

03.05.2021, Universität Regensburg
Heiratsvermittlung bei Ameisen
Wie die Ameise Cardiocondyla elegans ihren Partner findet: Darüber berichten Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg jetzt im renommierten Fachjournal Communications Biology.
Den richtigen Paarungspartner zu finden ist eine der wichtigsten Aufgaben im Leben von Tieren. Während viele Pflanzen dabei auf die Mitwirkung bestäubender Insekten angewiesen sind, findet die Partnerwahl bei Tieren generell ohne Hilfe eines vermittelnden Dritten statt.
Ganz anders bei der Ameise Cardiocondyla elegans in Südfrankreich: hier transportieren Arbeiterinnen Jungköniginnen aus dem eigenen Nest in die Erdnester anderer Kolonien, wo sie sich mit fremden, flügellosen Männchen verpaaren können. Wie Mathilde Vidal und Professor Dr. Jürgen Heinze gemeinsam mit weiteren Mitarbeiter:nnen des Lehrstuhls Zoologie / Evolutionsbiologie der Universität Regensburg und Professor Christophe Lucas von der Universität in Tours in einem Artikel in Communications Biology berichten, tragen die zwei bis drei Millimeter kleinen Arbeiterinnen die Jungköniginnen huckepack über mehrere Meter ganz gezielt zum nadelstichgroßen Eingang einer anderen Kolonie, in den sie sie dann hineinfallen lassen. Genetische Untersuchungen zeigten, dass durch diesen Transfer Inzucht vermieden wird. Arbeiterinnen suchen offensichtlich nur ganz bestimmte Empfängerkolonien aus, aber wie sie diese auswählen, konnte noch nicht geklärt werden. Von allen farbprächtigen und bizarren Varianten der sexuellen Selektion bei Tieren kommt das Verhalten von Cardiocondyla elegans der Eheanbahnung und Heiratsvermittlung beim Menschen am nächsten.
Originalpublikation:
Vidal, M., Königseder, F., Giehr, J. et al. Worker ants promote outbreeding by transporting young queens to alien nests. Commun Biol 4, 515 (2021). https://doi.org/10.1038/s42003-021-02016-1 Weiterlesen

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Portrait: Fahlflügel-Andenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Waldnymphen (Coeligena)
Art: Fahlflügel-Andenkolibri (Coeligena lutetiae)

Fahlflügel-Andenkolibri (John Gould)

Die Fahlflügel-Andenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 13,5 bis 14 Zentimetern. Der lange schlanke Schnabel wird etwa 30 bis 25 Millimeter lang. Das Männchen ist im oberen Drittel schwarz. Im zweiten und dritten Drittel geht dies ins zimtfarbene über. Die Stirn und Unterseite sind glitzern dunkelgrün. Am Hals des Männchens befindet sich ein violetter Fleck. Beim Weibchen ist der Fleck rostbraun. Der Gabelschwanz des Männchens ist bronze-schwarz, während er beim Weibchen bronze-grün schimmert. Der Rest des Körpers des Weibchens ist grün.

Bei der Futtersuche ist der Kolibri im Wald anzutreffen. Dabei bevorzugt er kleinere Wälder und nahe Zonen mit Sträuchern. Man findet den Vogel in Höhen zwischen 2600 und 3600 Metern.

Der Vogel ernährt sich hauptsächlich von Nektar. Dabei schwebt er stehend in der Luft und erforscht die Blüten. Der Kolibri ist territorial auf sein Futtergebiet fixiert. Die Brutzeit in der Gegend um Puracé wurde auf Februar determiniert.

Bisher sind zwei Unterarten bekannt.
Coeligena lutetiae lutetiae (Delattre & Bourcier, 1846)
Coeligena lutetiae albimaculata (Sanchez Oses, 2006)
Verbreitungsgebiete sind die Zentralanden Kolumbiens über Ecuador in den extremen Norden Perus.

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Portrait: Grünroter Andenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Waldnymphen (Coeligena)
Art: Grünroter Andenkolibri (Coeligena iris)

Grünroter Andenkolibri (John Gould)

Der Grünrote Andenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 12,5 bis 15 cm, bei einem Gewicht der Männchen von ca. 6,7 bis 8,8 g und der Weibchen von ca. 6,0 bis 8,1 g. Das Männchen hat einen langen geraden schwarzen Schnabel. Der schwarze Kopf hat eine feurig glitzernde gelbgrünen vorderen Oberkopf, eine Farbe die ins goldgelb bis blau übergeht. Hinter dem Auge hat er einen weißen Fleck. Die Oberseite ist schwärzlich mit einem grünen Schimmer. Der hintere Bereich der Oberseite ist kastanienfarben. Die Kehle glitzert smaragdgrün und weißt violette Flecken auf. Der hintere Bereich der Unterseite sowie die Unterschwanzdecken sind kastanienfarben. Der gegabelte Schwanz ist gleichmäßig kastanienfarbig. Das Weibchen ähnelt dem Männchen, doch hat es einen längeren Schnabel und die gesamte Färbung wirkt weniger metallisch. Der Schwanz ist weniger gegabelt. Jungvögel ähneln in der Färbung den Weibchen. Weiterlesen

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Portrait: Rosenbauch-Andenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Waldnymphen (Coeligena)
Art: Rosenbauch-Andenkolibri (Coeligena helianthea)

Rosenbauch-Andenkolibri (John Gould)

Der Rosenbauch-Andenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 12 cm, bei einem Gewicht der Männchen von 7,1 bis 7,6 g und der Weibchen von 6,0 bis 6,5 g. Das Männchen hat einen langen geraden schwarzen Schnabel. Der Kopf ist schwarz mit einem dunkel grünen vorderen Oberkopf und einem weißen Fleck hinter dem Auge. Die Oberseite ist dunkel mit einer leichten Smaragdtönung. Der hintere Teil des Rückens und der Bürzel sind dunkel blau mit etwas violett. Die Unterseite ist dunkel grau mit einem smaragdfarbenen Schimmer. Der dunkle violette Kehlfleck schillert, geht im hinteren Bereich der Unterseite und an den Unterschwanzdecken ins Rosafarbene über. Der Schwanz ist gegabelt und bronzeschwarz. Das Weibchen ähnelt dem Männchen hat aber einen längeren Schnabel und graugrünen Kopf. Die Oberseite ist goldengrün was am Bürzel ins Blauviolett übergeht. Dieses wirkt nicht so auffällig wie beim Männchen. Die Kehle und Brust sind rotbraun, doch finden sich an der Brust zusätzlich grüne Pailletten. Der Bauch ist rosarot, die Unterschwanzdecken heller, ohne die rosarote Tönung. Der Schwanz ist weniger gegabelt und dunkel bronzeschwarz. Immature Jungtiere ähneln den Weibchen. Weiterlesen

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Der Damhirsch in Brehms Tierleben

Damhirsch (Brehms Tierleben)

Der Damhirsch, Dähel, Dämling und Dandl (Dama vulgaris, D. platyceros und maura, Dactyloceros und Cervus dama etc.) steht seinem edlen Verwandten an Größe bedeutend nach. Seine Gesammtlänge, einschließlich des 19 Centimeter langen Wedels beträgt 1,7 Meter, die Höhe 90 Centimeter; Haupthirsche sind 1,8 Meter und darüber lang und gegen 1 Meter hoch, hinten noch 5 bis 7 Centimeter mehr. Von dem Edelwilde unterscheidet sich das Damwild durch die kürzeren und minder starken Läufe, den verhältnismäßig stärkern Körper, den kürzern Hals, das kürzere Gehör und durch den längern Wedel sowie auch durch die Färbung. Keine unserer heimischen Wildarten zeigt so viele Abänderungen in der Färbung wie der Damhirsch, ebensowohl nach der Jahreszeit als nach dem Alter. Im Sommer sind Oberseite, Schenkel und Schwanzspitze braunröthlich, Unterseite und Innenseite der Beine dagegen weiß; schwärzliche Ringe umranden Mund und Augen; die Rückenhaare sind weißlich am Grunde, rothbraun in der Mitte und schwarz an der Spitze. Im Winter wird die Oberseite an Kopf, Hals und Ohren braungrau, auf dem Rücken und an den Seiten schwärzlich, die Unterseite aschgrau, manchmal ins Röthliche ziehend. Eben nicht selten sind ganz weiße, welche ihre Farbe zu keiner Jahreszeit wechseln und im Winter nur durch das längere Haar sich auszeichnen. Manche Hirsche tragen in der Jugend auch ein gelbliches Kleid; seltener endlich kommen schwarz gefärbte vor. Weiterlesen

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TTT: 10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem P anfängt

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