Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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TTT: 10 Bücher aus deinem Regal, die einen besonders langen Buchtitel haben

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Thomas Fartmann, Eckhard Jedicke, Merle Streitberger, Gregor Stuhldreher: Insektensterben in Mitteleuropa (Rezension)

Vor wenigen Jahren zeigte die „Krefelder Studie“ einen dramatischen Rückgang der Insekten und ihrer Artenvielfalt. Seitdem wird über die Folgen des Insektensterbens und seine Gründe spekuliert: Intensiver Landverbrauch, Pestizideinsatz, Klimawandel sind schnell genannt, aber wie wirken sie genau und was ist konkret zu tun? Erstmals bündelt dieses Buch alle Fakten zu den Ursachen des Insektensterbens und bezieht sie systematisch auf unsere Landschaftsräume. An Beispielen gefährdeter Arten beschreiben die Autoren die komplizierten Wirkungsgefüge und schlagen konkrete, umsetzbare Maßnahmen der Naturschutzpraxis vor. So können wir aktiv werden.
Insektensterben in Mitteleuropa ist ein weiterer Band der Praxisbibliotek Naturschutz und Landschaftsplanung aus dem Ulmer-Verlag. 489 themenrelevante Publikationen (aus renommierten Fachzeitschriften) wurden ausgewertet. Dabei wird nicht nur der Rückgang der heimischen Insektenwelt, sondern auch das Verschwinden anderer Tiere ersichtlich.
Es handelt sich nicht um ein Buch für Laien oder diejenigen, die erwarten auf einfache Art über das Insektensterben aufgeklärt zu werden. Das Buch richtet sich vordringlich an Fachleser, oder jene die mit der Thematik bereits vertraut sind. In gewisser Weise ist es auch ein Buch für Betroffene, vordringlich Landwirte, denn sie sind diejenigen, die durch das Verschwinden wichtiger Bestäuber betroffen sein können und sie sind es auch, die einen Teil dazu beitragen, dem Insektensterben entgegen wirken zu können.
Der wissenschaftlich vorgebildete Leser wird hier jedoch in gebündelter Form das wichtigste und aktuellste aus dem Bereich der Forschung erfahren, reich bebildert und mit Grafiken veranschaulicht, die sehr eindringlich zeigen, wie es um die Insekten (und jene, die von ihnen abhängen) bestimmt ist.

Und wem das Buch noch nicht genug ist findet in den Quellenangaben auch noch weitere Informationen.

(Rezensionsexemplar)

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Baumwipfelpfad Steigerwald

Den Baumwipfelpfad im Steigerwald habe ich im Rahmen einer „Zooreise“ am 13. Juni 2021 besucht.
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Breitmaulnashorn im Thüringer Zoopark, 13. Juni 2016

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Zoopresseschau

Wildpark Assling 19.06.2021
Liebenswerte „Stinktiere“
42 Tage warten auf Nachwuchs und die Freude war groß, als unser Frettchen Paula am 02. Mai zum ersten Mal Mama wurde. Nach 6 Wochen kuscheln, fressen und schlafen erkunden die 3 Jungs mit ihrer Schwester nun ihr neues Zuhause im Wildpark Assling. Das Frettchen ist die gezähmte (domestizierte) Form des wildlebenden europäischen Waldiltisses, welcher fast überall in Europa beheimatet ist. Seit dem 14. Jahrhundert wurde das Wildtier gezähmt und für die Jagd auf Ratten und Hasen eingesetzt. Heute wird das Frettchen als Haustier gezüchtet und kann in der Wohnung (der Geruch ist wirklich gewöhnungsbedürftig) oder in einem Außengehege gehalten werden. Weiterlesen

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Die Griechische Landschildkröte in Brehms Tierleben

Griechische Landschildkröte (Brehms Tierleben)

Als Vertreter der drei in Europa vorkommenden Arten der Sippe der Landschildkröten wird gewöhnlich die griechische Schildkröte (Testudo graeca, Chersine graeca) aufgeführt. Ihr Panzer ist im ganzen eiförmig und hoch gewölbt, nach hinten etwas verbreitert und steiler abfallend als nach vorn; der beim Weibchen platte, beim Männchen etwas gewölbte Brusttheil vorn abgestutzt, hinten tief ausgerandet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

07.06.2021, Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V.
Die Bartgeier kommen
Jeder kann Auswilderung im Livestream mitverfolgen – Vögel zur Vorbereitung in Nürnberg angekommen – Skulptur übergeben
Am 10. Juni 2021 ist es soweit: Dann werden im Nationalpark Berchtesgaden erstmals zwei junge Bartgeier aus spanischer Nachzucht ausgewildert. In Kooperation mit dem bayerischen Naturschutzverband LBV beteiligt sich der Nationalpark damit an einem internationalen Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen. Über 100 Jahre nach seiner Ausrottung kehrt der große, aber völlig harmlose Greifvogel wieder zurück in die deutschen Alpen. Interessierte Naturfreunde können die Auswilderung live im Internet verfolgen.
Der Auswilderungstag junger Bartgeier glich in der Vergangenheit in vielen Regionen der Alpen einem Volksfest. „Leider ist es uns aufgrund der aktuellen Corona-Bedingungen nicht möglich, ein großes Fest für alle zu veranstalten“, bedauert Nationalparkleiter Dr. Roland Baier. „Die aktuellen Auflagen erlauben uns leider nur einen sehr kleinen Kreis geladener Gäste, dafür bitten wir um Verständnis“. Doch feststeht: „Das Projekt zwischen LBV und Nationalpark Berchtesgaden ist auf zehn Jahre angelegt und wir gehen davon aus, dass wir schon im kommenden Jahr alle interessierten Natur- und Vogelfreunde zu der nächsten Auswilderung einladen können“, erklärt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.
Für alle Interessieren, die am Auswilderungstag vor Ort nicht dabei sein können, haben sich Nationalpark und LBV alternative Angebote einfallen lassen: So wird das kleine Team, das die Geier zu Fuß in die in ausgesetzte, im alpinen Gelände gelegene Auswilderungsnische trägt, mit einer Livekamera begleitet. Die Daten werden in Echtzeit per Videostream auf die Facebookseite des Nationalparks Berchtesgaden übertragen. Detailinformationen gibt es rechtzeitig auf den Webseiten von LBV und Nationalpark sowie im Nationalpark-Facebook. Je nach Verlauf wird die Auswilderung hier ab ca. 12:45 Uhr live übertragen. Außerdem ist eine Webcam direkt in der Freilassungsnische im Einsatz, die unter www.lbv.de/bartgeier-webcam rund um die Uhr aufgerufen werden kann.
Ab sofort bieten LBV und Nationalparkverwaltung außerdem regelmäßig geführte Wanderungen an, bei denen das Projektteam über die Wiederansiedlung informiert. Mit etwas Glück können dabei auch die jungen Bartgeier beobachtet werden. Am Halsalmweg auf rund 1.150 m Höhe richtet die Nationalparkverwaltung darüber hinaus dauerhaft eine personell betreute Beobachtungsstation für Gäste ein. Hier können interessierte Naturfreunde mit leistungsstarken Fernrohren einen Blick in die Auswilderungsnische werfen und sich aus erster Hand über Bartgeier, Steinadler und Co. informieren. Informationen zur Anmeldung zu Führungen und zur Besetzung der Beobachtungsstation gibt es auf den Webseiten von LBV und Nationalpark. „Ende Juni werden die jungen Bartgeier flügge sein und ihre Auswilderungsnische verlassen. Dann können die Vögel voraussichtlich bis zum Herbst im Klausbachtal und in der näheren Umgebung auch selbstständig beobachtet werden“, ergänzt Nationalparkmitarbeiter und Greifvogel-Experte Ulrich Brendel.
Jungvögel in Nürnberg angekommen
Inzwischen sind die jungen Bartgeier aus Spanien nach einer dreitägigen Reise in einem klimatisierten Spezialfahrzeug für Tiertransporte in der Quarantänestation des Tiergartens der Stadt Nürnberg in Schwaig eingetroffen, wo sie vom stellvertretenden Direktor Dr. Jörg Beckmann in Empfang genommen wurden. Im Alter von rund 90 Tagen hatten sie zuvor ihre Voliere in einer Zuchtstation der Vulture Conservations Foundation (VCF) in Andalusien/Spanien verlassen, wo sie jeweils von einem Zuchtpaar ohne menschliche Einflussnahme großgezogen wurden. In Nürnberg werden sie nun auf die Auswilderung am Donnerstag im Nationalpark Berchtesgaden vorbereitet und dafür am 9. Juni beringt, markiert und besendert. „Wir sind ausgesprochen glücklich und begeistert, dass die beiden jungen Bartgeier nun in Bayern angekommen sind und es nur noch wenige Tage bis zur Auswilderung dauert. Für uns als Artenschützer ist das wie das schönste Weihnachtsfest kurz bevor das Christkind kommt – so fühlt sich diese Ankunft an“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Die ersten beiden zukünftigen bayerischen Bartgeier sind derzeit wohlauf und akklimatisieren sich.
Bartgeier-Skulptur überreicht
Der Bartgeier ist der größte Vogel der Alpen. Um die Dimensionen dieses eindrucksvollen, aber völlig harmlosen Aasverwerters deutlich zu machen, überreichte LBV-Chef Schäffer kürzlich eine Holzskulptur an Projektleiter Ulrich Brendel. Die Bartgeier-Skulptur ist eine Original-Arbeit des Berchtesgadener Holzschnitzers Marinus Brandner. Die Skulptur, die Brandner aus dem weichen Holz einer Weymouth-Kiefer aus Österreich geschnitzt hat, ist ab Donnerstag in der Nationalpark-Informationsstelle Hintersee („Klausbachhaus“) zu besichtigen, ebenso wie der Holzschnitt eines fliegenden Bartgeiers. Die Skulptur ist Teil einer öffentlichkeitswirksamen Wanderausstellung zum Bartgeier, die derzeit konzipiert wird und künftig in Bayern und darüber hinaus auf Reisen gehen soll.
Zum Projekt:
Der Bartgeier (Gypaetus barbatus) zählt mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,90 Metern zu den größten, flugfähigen Vögeln der Welt. Anfang des 20. Jahrhunderts war der majestätische Greifvogel in den Alpen ausgerottet. Im Rahmen eines großangelegten Zuchtprojekts werden seit 1986 in enger Zusammenarbeit mit dem in den 1970er Jahren gegründeten EEP der Zoos im Alpenraum junge Bartgeier ausgewildert. Während sich die Vögel in den West- und Zentralalpen seit 1997 auch durch Freilandbruten wieder selbstständig vermehren, kommt die natürliche Reproduktion in den Ostalpen nur schleppend voran. Ein vom bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogelschutz) initiiertes Projekt zur Auswilderung von jungen Bartgeiern im bayerischen Teil der Alpen greift dies auf und unterstützt in Kooperation mit dem EEP und dem Nationalpark Berchtesgaden die alpenweite Wiederansiedelung. Dafür werden in den kommenden Jahren im Klausbachtal junge Bartgeier ausgewildert – im Jahr 2021 erstmals in Deutschland. Der Nationalpark Berchtesgaden eignet sich aufgrund einer Vielzahl von Faktoren als idealer Auswilderungsort in den Ostalpen. Mehr Informationen zum Projekt unter www.lbv.de/bartgeier-auswilderung Weiterlesen

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Portrait: Schuppenbauch-Höschenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Haplophaedia
Art: Schuppenbauch-Höschenkolibri (Haplophaedia lugens)

Schuppenbauch-Höschenkolibri (John Gould)

Der Schuppenbauch-Höschenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 9 bis 10 cm bei einem Gewicht von 5,0 bis 8,8 g. Der Schnabel ist gerade und schwarz. Das Männchen ist auf der Oberseite bronzegrün, was am Oberkopf und speziell am Bürzel ins Kupferfarbene übergeht. Die Unterseite ist dunkel grau, wobei die Kehl- und Brustfedern weiße Säume haben. Die Flanken schimmern grünlich. Der schwärzliche Schwanz ist leicht gegabelt. An den Beinen hat er weiße Federbüschel, die nach innen kastanienfarben werden. Das Weibchen ähnelt dem Männchen. Insgesamt wirkt es farblich matter, die Flügel sind etwas kürzer und die Federbüschel an den Beinen sind komplett weiß. Jungtiere gleichen den Weibchen. Weiterlesen

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Portrait: Kupferglanz-Höschenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Haplophaedia
Art: Kupferglanz-Höschenkolibri (Haplophaedia aureliae)

Kupferglanz-Höschenkolibri (John Gould)

Der Kupferglanz-Höschenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 9,1 cm, wobei der gerade Schnabel ist ca. 2 cm lang ist. Die Ober- und Unterseite des Männchens ist überwiegend grün, der Kopf ist kupfergrün, der Bürzel hell kupferbronzefarben. Die Unterseite wirkt farblich etwas stumpfer, geht abgestuft in Grau über und wird an der hinteren Unterseite schmutzig grauweiß. Die Vögel besitzen lederfarbene bis weiße Federbüschel an den Beinen, die aber in freier Natur kaum zu erkennen sind. Der leicht gegabelte Schwanz ist blauschwarz. Die Weibchen sind sehr ähnlich, wirken insgesamt etwas stumpfer. Die Unterseite weist mehr Graustufen auf. Die Beinbüschel sind weißer, so dass sie etwas mehr auffallen als bei den Männchen. Beide Geschlechter haben einen weißen Punkt hinter dem Auge. Weiterlesen

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Portrait: Goldbrust-Höschenkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Coeligini
Gattung: Wollhöschen(Eriocnemis)
Art: Schwarzbauch-Höschenkolibri (Eriocnemis nigrivestris)

Violettkehl-Höschenkolibri (John Gould)

Der Violettkehl-Höschenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 9 bis 10 cm, wobei die Männchen zwischen 3,3 bis 7,2 g und die Weibchen zwischen 3,6 bis 5,3 g wiegen. Der Schnabel ist gerade und schwärzlich. Das Männchen schimmert auf der Oberseite grün, was am Bürzel und den Oberschwanzdecken ins Goldengrün übergeht. Die Kehle und die obere Brust schimmern schwärzlich grün, der Bauch schillert goldengrün. Ein auffälliges Merkmal ist der glitzernde violette Kehlfleck der von goldengrünen Fransen umgeben ist. Die Unterschwanzdecken schillern violettblau. Die langen Federbüschel an den Beinen sind weiß, was sich farblich stark vom gegabelten stahlblauen Schwanz abhebt. Die Oberseite des Weibchens schimmert goldengrün, Darunter hat es einen zimtfarbenen gelbbraunen Wangenstrich. Die Kehle und Brust sind gelbbraun mit glitzernden goldengrünen Pailletten durchsetzt. Auch den gräulich grünen Bauch zieren grüne Pailletten. Der Kehlfleck ist reduziert auf wenige bläulich violette Flecken. Jungtiere ähneln den Weibchen. Weiterlesen

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