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Ausgestorbene Hauspferderassen 4

Ausgestorbene Hauspferderassen
Ausgestorbene Hauspferderassen 2
Ausgestorbene Hauspferderassen 3

Yorkshire Coach Horse (The horse, its treatment in health and disease with a complete guide to breeding, training and management, 1906)

Das Yorkshire Coach Horse ist eine ausgestorbene Pferderasse, der durch die Kreuzung des kräftigeren und kompakteren Cleveland Bay mit Vollblütern entstand. Ziel war es, ein schnelleres Kutschpferd zu züchten, da sich die Qualität der Straßen in England verbessert hatte.
Das Pferd ähnelte dem Cleveland Bay stark, war jedoch größer, besaß einen feineren Kopf sowie einen feineren Knochenbau und trat in den Farben Braun oder Dunkelbraun auf. Im Jahr 1905 schrieb J. Wortley Axe: „In den meisten ihrer wesentlichen Eigenschaften sind sich der Cleveland Bay und das Yorkshire Coach Horse jedoch sehr ähnlich; beide Varianten repräsentieren den besten Typ schwerer Kutschpferde, über den wir verfügen.“ Manche bezeichneten das Pferd als „New Cleveland Bay“ (neuen Cleveland Bay). Außenstehende konnten die beiden Schläge oft nicht voneinander unterscheiden, und viele Pferde, die in europäischen Zuchtbüchern für Kutschpferde als Cleveland Bay eingetragen waren, waren in Wirklichkeit Yorkshire Coach Horses.
Es gab Diskussionen darüber, ob das Yorkshire Coach Horse eine eigenständige Rasse oder lediglich ein Typ war. Dies lag daran, dass seine Existenzzeit relativ kurz war, Züchter vorwiegend Kreuzungen der ersten und zweiten Generation zwischen Vollblütern und Cleveland Bays verwendeten und viele keinen Unterschied zwischen dem Yorkshire Coach Horse und dem Cleveland Bay erkennen konnten. In Nordamerika wurden Yorkshire Coach Horses im Zuchtbuch des Cleveland Bay geführt und meist auch als Cleveland Bays bezeichnet. Im Jahr 1886 wurde in England ein eigenes Zuchtbuch für das Yorkshire Coach Horse eingerichtet, in dem Pferde mit einem Anteil von drei Vierteln Cleveland Bay und einem Viertel Vollblut verzeichnet waren. Das Zuchtbuch wurde 1936 aufgrund des Aussterbens der Rasse geschlossen.
Laut Chris Berry von der „Yorkshire Post“ war „das späte 18. Jahrhundert das goldene Zeitalter des Kutschenfahrens. Yorkshire Coach Horses wurden in die ganze Welt exportiert, um als Gespannpferde – etwa als Paare oder Vierspänner – zu dienen. Während der Hochsaison in London konnte man jeden Nachmittag Hunderte von Gespannen mit Yorkshire Coach Horses im Hyde Park sehen.“ Weiterlesen →

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

12.10.2026, Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz
Neuseeländische Doppelband-Regenpfeifer erreichen Australien jedes Jahr später
• Späte Ankunft: Citizen Science Daten zeigen, dass neuseeländische Doppelband-Regenpfeifer nach der Herbstwanderung jedes Jahr im Durchschnitt etwa vier Tage später in Australien eintreffen. Dadurch hat sich die geschätzte Verweildauer in ihren Überwinterungsgebieten in etwa einem Jahrzehnt um circa ein Viertel verkürzt.
• Einfluss des Klimawandels: Dies hängt womöglich mit Veränderungen der Westwinde im Südlichen Ozean zusammen, die Neuseeland im Winter milderes Wetter bescheren.
• Möglicher Verlust des Zugverhaltens: Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte die Migration fast vollständig verschwinden. Die meisten Vögel würden wohl das ganze Jahr über in Neuseeland bleiben.
An offenen Stränden, auf kiesigen Flussbetten und kahlen Vulkanplateaus sind Doppelband-Regenpfeifer ein vertrauter und beliebter Anblick in ganz Neuseeland – dem einzigen Land, in dem diese charismatischen Vögel brüten. Während einige das ganze Jahr über dortbleiben, unternehmen schätzungsweise 70 Prozent von ihnen eine eher ungewöhnliche Reise: Anstatt wie die meisten Zugvögel nach Norden in wärmere Gefilde zu fliegen, ziehen sie nach Westen. Sie legen dabei fast 3.000 Kilometer über die Tasmanische See zurück, um in Australien zu überwintern.
Eine neue Studie der Abteilung Ornithologie am Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz (MPI-BI) legt nahe, dass diese seit jeher praktizierte Überquerung des Ozeans aufgrund des Klimawandels verschwinden könnte. Eine Analyse von Beobachtungen auf der Citizen Science Plattform eBird zeigt, dass die Vögel zwischen 2014 und 2025 im Durchschnitt jedes Jahr etwa vier Tage später in Australien eintrafen. Gleichzeitig konnte keine deutliche Veränderung beim Zeitpunkt ihrer Rückreise in die Brutgebiete nach Neuseeland im Frühjahr festgestellt werden. Demnach verkürzte sich ihre geschätzte Gesamtaufenthaltsdauer in den australischen Überwinterungsgebieten in etwas mehr als einem Jahrzehnt um rund ein Viertel.
Die in der internationalen ornithologischen Fachzeitschrift Ibis veröffentlichte Studie führt die Verzögerung auf die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zurück: Eine Verschiebung von Winden rund um die Antarktis nach Süden führt dazu, dass seit den 1950er-Jahren das Herbst- und Winterwetter in Neuseeland zunehmend ruhig und milder ist.
„Angesichts des rasanten Tempos dieser Veränderung fragen wir uns, wohin sie führen könnte“, sagte Bashar Jarayseh, Erstautor und Doktorand am MPI-BI. „Die meisten Doppelband-Regenpfeifer, die nach Australien ziehen, stammen aus raueren alpinen Lebensräumen im Landesinneren. Sie entfliehen dem neuseeländischen Winter, um in Australien mildere Bedingungen zu finden. Doch die Überquerung des Ozeans ist gefährlich. Verkürzt sich ihr Aufenthalt in Australien, könnten die Vorteile der Migration schwinden, während das Risiko gleichbleibt – sodass wandernde Individuen innerhalb weniger Jahrzehnte im Nachteil sein könnten. Wir sagen voraus, dass dies letztendlich zum Aussterben des Zugverhaltens führen könnte. Die gesamte Population würde dann in Neuseeland bleiben und dies könnte die Art anfälliger machen, beispielsweise gegenüber einem ungewöhnlich strengen Winter.“
Beobachtung von Regenpfeifern über einen Kontinent hinweg
Die Forscher verwendeten eine Karte des australischen Überwinterungsgebiets der Vögel und unterteilten dieses in Gebiete von etwa 23.000 km2. Für jedes dieser Gebiete analysierten sie, wie sich die Sichtungen in eBird aufbauten und wieder abnahmen. So konnten sie abschätzen, wann die Vögel ankamen und wieder abflogen. Dieser Ansatz ergab eine geschätzte durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 173 Tagen im Jahr 2014 und 129 Tagen im Jahr 2025 – eine Verringerung um etwa 25 %. Die Wissenschaftler verglichen anschließend das Ankunftsdatum jedes Jahres mit den monatlichen Messwerten des „Southern Annular Mode“, einem umfassenden Klimaindex für die Region. So stellten sie fest, dass die Vögel in Jahren mit milderem Wetter in Neuseeland am Ende ihrer Brutzeit später in Australien eintrafen.
„Vieles von dem, was wir über den Klimawandel und den Vogelzug wissen, stammt aus der nördlichen Hemisphäre, wo Vögel ihre Brutgebiete im Frühjahr früher erreichen. Unsere Ergebnisse ergänzen dies mit Daten aus der weniger erforschten südlichen Hemisphäre, wo die Doppelband-Regenpfeifer ihre Überwinterungsgebiete jedes Jahr eher später erreichen“, sagt Luke Eberhart-Hertel, Mitautor der Studie. „Dank der Beobachtungen der Bürgerinnen und Bürger konnten wir dieses Muster über einen ganzen Kontinent hinweg erkennen. Nun verfolgen wir einzelne Regenpfeifer mit Satellitensendern, Datenloggern zur Registrierung der Lichtintensität oder auch nur einer Kombination aus Farbringen, um zu untersuchen, wie sich ihre Bewegungen von Jahr zu Jahr verändern.“
„Wir möchten herausfinden, ob einzelne Vögel den Zeitpunkt ihrer Migration verschieben, und ob einige von ihnen ihre Strategie ändern und von Zugvögeln zu ganzjährigen Bewohnern Neuseelands werden. Es bleibt abzuwarten, ob es einen Punkt gibt, jenseits dessen die Überquerung gänzlich aufgegeben wird“, sagt Bart Kempenaers, Leiter der Abteilung für Ornithologie am MPI-BI. „Wir müssen besser verstehen, ob der vom Menschen verursachte Klimawandel die saisonalen Signale stört, anhand derer die Vögel den Zeitpunkt ihrer Reise bestimmen, und wie sich dies auf ihre Überlebenschancen auswirkt. Die Antworten darauf können für den Artenschutz relevant sein, da der Doppelband-Regenpfeifer in Neuseeland bereits durch eingeschleppte Raubtiere bedroht ist.“
Originalpublikation:
A rapid shift in migration schedule of an Austral shorebird is linked to a changing southern climate oscillation
Bashar Jarayseh, Luke Eberhart-Hertel*, Bart Kempenaers*
*shared last authors
IBIS – International journal of avian science, online 28.09.2026
https://doi.org/10.1111/ibi.70128 Weiterlesen →

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Portrait: Navarrin

Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie: Pferde (Equidae)
Gattung: Pferde (Equus)
Art: Wildpferd (Equus ferus)
Unterart: Hauspferd (Equus ferus caballus)

Navarrin (Louis Moll, Eugène Nicolas Gayot, 1861)

Das Navarrin – auch Navarrois, Tarbais, Tarbésan oder Bigourdin genannt – war eine Pferderasse aus den Ebenen der Pyrenäen bei Tarbes sowie aus der Region Bigorre im Département Hautes-Pyrénées und war im gesamten Südwesten Frankreichs verbreitet. Die Rasse galt im Mittelalter und in der Renaissance als geschätztes Reitpferd und genoss auch im 18. Jahrhundert einen ausgezeichneten Ruf. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße, ihrer Robustheit, ihres edlen Erscheinungsbildes und ihres lebhaften Temperaments wurde sie häufig als Remonte für die leichte Kavallerie eingesetzt. Dank ihrer Eleganz und Wendigkeit fand sie zudem Verwendung als Reitpferd in Reitschulen sowie in der klassischen Dressur. Weiterlesen →

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Portrait: Mangarahara-Buntbarsch

Ovalentaria
Ordnung: Buntbarschartige (Cichliformes)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Ptychochrominae
Gattung: Ptychochromis
Art: Mangarahara-Buntbarsch (Ptychochromis insolitus)

Mangarahara-Buntbarsch (Zoo Plzen)

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Portrait: Purpurglanzstar

Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Stare (Sturnidae)
Unterfamilie: Sturninae
Tribus: Lamprotornini
Gattung: Eigentliche Glanzstare (Lamprotornis)
Art: Purpurglanzstar (Lamprotornis purpureus)

Purpurglanzstar (Tiergarten Straubing)

Der Purpurglanzstar hat eine Größe von etwa 26 cm und ein Gewicht von 91–140 g. Das Gefieder auf der Oberseite hat einheitlich stark irisierende metallisch glänzende Farben. Er besitzt sogenannte Strukturfedern, die ihre Farben ohne Pigmente durch Lichtbrechung hervorrufen. Der besondere Glanz wird durch die in der Struktur der Federn eingebundenen Melanosome in den Melanozyten, die unter einem Keratinfilm liegen, hervorgerufen. Das Besondere dieser Melanosome sind ihre plättchenartige und innen hohle Form. Die Plättchen sind einfach und/oder vielfach geschichtet. Sie können dabei in ihrer Ordnung einheitlich oder auch alternierend (wechselweise) angeordnet sein. Vorderkopf und Scheitel des adulten Purpurglanzstars sind in einem glänzenden purpurfarbenen (rötlich-violetten) Ton gehalten und gehen in einen bläulich-violetten Nacken über. Die Seiten des Nackens und der Schulterbereich haben eine blau-grünliche Färbung. Der Rücken zeigt ein helleres Blau und geht am Bürzel in ein Violett-Blau über. Die kurzen Steuerfedern sind in der Mitte (T1–T3) purpurfarben und bekommen nach außen hin (T4–T5) an den Spitzen der Federn eine bläuliche Note. Die äußeren Schwanzdecken (T6) sind bläulich-violett mit einer am Schaft der Feder rötlich-violetten Note. Die Zügel zwischen Auge und Schnabel sind in schwarzen Tönen gehalten und die Ohrdecken haben einen purpurfarbenen Stich. Von der Wange über Kinn, Kehle und obersten Brustbereich ist die Farbgebung purpurfarben und geht in ein kräftiges mittleres Blau auf der Brust über. Auf der unteren Brust, dem Bauch und den Seiten stellt er sich in einem violetten Ton dar. Die unteren Schwanzfedern sind violett. Die Flügel sind blau-grün bis grün-blau gehalten und gehen am Ende in einen blauen Farbton über. Die Flügel weisen dunkle Punkte auf. Die Unterart Lamprotornis purpureus amethystinus ist gegenüber der Nominatform in den oberen Bereichen mehr blau gehalten und die Purpur-Farben sind kräftiger ausgebildet. Auf der Unterseite fallen die Violetttöne weniger ausgeprägt aus. Der Schwanz dieser Unterart ist ein klein wenig länger.
Das Gefieder der Jungvögel ist auf der Oberseite in braunen Tönen gehalten und die Federspitzen im Schulterbereich in glänzenden grünen Farben. Der Bürzel ist violett. Der Kopf und die Unterseite zeigen rußig-braune Farbtöne, während die Kopfdecke und Brust in einem leichten violetten Glanz erscheinen. Die Flügel fallen wie bei den adulten Artgenossen aus, erscheinen jedoch in einem matten Glanz. Die zentralen Schwanzdecken sind glänzend purpurfarben und die äußeren Partien des Schwanzes blau. Der Schnabel und die Beine sind schwarz.
Die Iris und die angrenzende Lederhaut des Auges zeigen einen gelben Farbton. Die Augen der Juvenilen fallen hingegen grün-gelb aus.[2] Wie die meisten Vogelarten, außer den nachtaktiven Vögeln, sehen die Purpurglanzstare ihre Umwelt anders als wir Menschen. Im Gegensatz zum Menschen hat der Star vier und nicht nur drei Fotorezeptortypen (auch Sehzellen genannt) auf der Retina (Netzhaut). Neben den für das Schwarz-Weiß-Sehen zuständigen dünneren stäbchenförmigen Rezeptoren, sind vier zapfenförmige Rezeptortypen für die Wahrnehmung bei den Staren zuständig (tetrachromatisches Sehen). Drei der vier zapfenförmigen Rezeptortypen sind für den in vom Menschen sichtbaren Bereich des Lichtes (trichromatisches Sehen) zuständig, welche die drei Grundfarben rot, grün und blau sichtbar machen. Der vierte Rezeptor ist für die Wahrnehmungen im Bereich des ultravioletten Lichtes verantwortlich, welches für den Menschen nicht sichtbar ist. Der Lichteinfall regt die verschiedenen Rezeptortypen innerhalb der stark gefalteten und mit unterschiedlich farbigen Öltröpfchen versehenen Membranen verschieden intensiv an. Auf die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichtes reagieren die jeweils zuständigen Rezeptoren mehr oder weniger stark, so dass die unterschiedlichen Farben und Farbtöne wahrgenommen werden. Der gegenüber dem Menschen zusätzliche UV-Rezeptor lässt die Stare unsere Umwelt erheblich differenzierter bzw. anders wahrnehmen. So ist der Star in der Lage, mit Hilfe der UV-Rezeptoren Unterschiede bei den Artgenossen, den Reifegrad der Früchte oder Spuren, die wir nicht sehen, besser und einfacher zu erkennen. Weiterlesen →

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Let’s talk about … Diplodocus

Diplodocus (Saurierpark Bautzen)

Diplodocus zählt zu den bekanntesten Dinosauriern; seine Fossilien sind klassischerweise aus der Morrison-Formation (USA; Kimmeridgium–Tithonium) bekannt. Man hat aber auch Diplodociden in Europa gefunden. Diese Publikation stellt ein Tier vor, das in der Villar-del-Arzobispo-Formation (El Castellar, Teruel, Spanien; oberes Kimmeridgium–Tithonium) geborgen wurde. Dieses Exemplar stellt eines der vollständigsten in Europa entdeckten Diplodociden-Skelette dar und umfasst 14 Schwanzwirbel sowie mehrere Hämapophysen (Chevron-Knochen). Osteologische Vergleiche und phylogenetische Analysen (Maximum-Parsimonie-Methode und Bayes-Inferenz) ordneten das Exemplar übereinstimmend der Gattung *Diplodocus* zu. Dieser Fund erweitert das Verständnis der Vielfalt an Sauropoden in den Küstenökosystemen des östlichen Iberiens während des Oberjura. Zudem liefert er den ersten interkontinentalen Nachweis dieser Gattung und stellt einen der stärksten Belege für episodische Ausbreitungsereignisse und Faunenaustausch über den Proto-Nordatlantik hinweg im Zeitraum vom späten Kimmeridgium bis zum frühen Tithonium dar. Weiterlesen →

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Joël Dicker: Der äußerst katastrophale Ausflug in den Zoo (Rezension)

Joséphine und ihre fünf Klassenkameraden lieben ihre kleine Förderschule, vor allem ihre bezaubernde Lehrerin Mademoiselle Jennings. Doch ein Wasserschaden führt dazu, dass die kleine Klasse in die benachbarte Gesamtschule ziehen muss. Nun haben die sechs Kinder viel zu tun: Zum einen ermitteln sie voller Eifer, wie es zu dem mysteriösen Wasserschaden kommen konnte, und finden bald erste Hinweise. Zum anderen müssen sie an der Gesamtschule eine ganze Reihe von Vorurteilen aus dem Weg räumen. Alles gipfelt in einem spektakulären Zoobesuch, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird …
Bisher habe ich zwei Bücher von Joël Dicker gelesen, aber so richtig warm geworden bin ich mit seinen Geschichten nicht. Aber wie hätte ich bei einem Buch mit dem Titel DER ÄUSSERST KATASTROPHALE AUSFLUG IN DEN ZOO widerstehen können. Zumal es ein Kinderbuch war, und manche Autoren das in meinen Augen besser können als wenn sie für Erwachsene schreiben. Und ja, dieses Buch hat mich begeistert, auch wenn es nicht explizit ein Kinderbuch ist. Es liest sich so, aber gegen Ende erfährt man vom Autor, dass es ein Buch für alle ist. Und damit kann ich leben. Das Buch hat seine Stärken, was bei den Protagonisten beginnt (den Kindern), bei den Antagonisten (die Eltern oder so…) nicht endet, denn im Großen und Ganzen ist es ein großer Lesespaß, erzählt aus der Sicht eines „besonderen“ Kindes, und das Ende, der äußerst katastrophale Ausflug in den Zoo, ist nur das Ende… davor passieren schon genügend andere Katastrophen… die für kurzweilige Unterhaltung sorgen. Weiterlesen →

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Marcus Schwarz: Von Insekten mit abgefahrenen Lebensstilen (Rezension)

Ölkäfer, Wespen, Schaben, Mücken & Co. sind bei uns nicht gerade beliebt. Aber Insekten können weit mehr als Ekel, Angst und Schrecken zu verbreiten. Der forensische Entomologe Marcus Schwarz stellt die interessantesten und skurrilsten unserer heimischen Insekten vor. Giftige Verteidigungsstrategien, waghalsige Flugmanöver, blutrünstige Ernährungsweisen und morbide Überlebensstrategien: Unsere Insekten haben eine Bandbreite an kuriosen Lebensstilen zu bieten.
Mit wissenschaftlicher Präzision und viel Humor nimmt Marcus Schwarz seine Leser mit in die Welt der Insekten und zeigt, dass sie nicht nur unverzichtbar für unser Ökosystem, sondern auch ganz spannend sind, wenn man sich nur näher mit ihnen befasst.
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Daniel Kraus: Whalefall (Hörbuch)(Rezension)

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TTT: 10 Bücher, deren Setting in einer kleinen Stadt angesiedelt ist


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