Das Archiv – Eine Erklärung

An 25.05.2018 ist der Blog umgezogen.
Beiträge, die vor diesem Datum geschrieben wurde (ausgenommen Galerien, Zoovorstellungen und Rezensionen) findet man in der Kategorie ARCHIV

Veröffentlicht unter Archiv | Schreib einen Kommentar

Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Der Sakerfalke in Brehms Tierleben

Sakerfalke (Brehms Tierleben)

Ein Edelfalk, welcher vormals nicht viel weniger geschätzt wurde als der hochberühmte Jagdfalk, ist der Würgfalk, Lanner-, Stern-, Schlag-, Sakhr-, Groß- oder Schlachtfalk, Blaufuß, Würger usw. (Falco lanarius, sacer, saker oder saqer, milvipes und laniarius), ein stattlicher Vogel von 54 Centimeter Länge, 1,4 Meter Breite, 41 Centimeter Fittig- und 20 Centimeter Schwanzlänge, welcher einem jungen Wanderfalken nicht unähnlich gefärbt ist und deshalb öfters mit ihm verwechselt worden sein mag. Der Bartstreif ist schwach; die roströthlichen Scheitelfedern zeigen schwarzbraune Längsflecke, welche im Genick zusammenlaufen und hier einen größeren dunklen Fleck bilden, die gelbliche Stirn und Wangenfedern dunklere Striche; das Genick ist weiß, fahlbraun in die Länge gestreift und gefleckt, die ganze Oberseite, einschließlich der Armschwingen, fahlbraun, jede Feder an der Spitze grau, an der Seite roströthlich gesäumt und durch einen dunklen Schaftstrich gezeichnet, das Kinn wie die Kehle gelblich weiß, die ganze Unterseite röthlich weiß mit großen dunklen, nach der Spitze hin tropfenartig erweiterten Längsflecken geschmückt. Die Handschwingen sind dunkel fahlbraun, auf der Innenfahne mit großen, länglichrunden, weißen, nach der Schaftseite zu röthlichen Flecken besetzt, die mittleren Schwanzfedern einfarbig fahlbraun, alle übrigen auf der Außenfahne mit sieben bis acht rundlichen, auf der Innenfahne mit länglichen weißen oder röthlichweißen Flecken geziert, welche auch von unten sichtbar sind. Der Oberschnabel ist horngrau, der Unterschnabel gelblich, die Wachshaut fleischfarben, der Fuß grünlich oder wachsgelb. Der junge Vogel unterscheidet sich von dem alten durch dunklere Färbung, größere Flecken auf der Unterseite und blaue Wachshaut, Augenring und Füße. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

09.05.2022, Deutsche Wildtier Stiftung
Illegaler Vogelabschuss bedroht Auswilderungsprojekt der seltenen Waldrappe
Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt eine bessere Überwachung der Zugrouten mit GPS-Sendern
Man sieht es ganz deutlich im Röntgenbild: Zwei Schrotkugeln stecken im leblosen Vogelkörper. Eine im Flügel, eine tief in der Körpermitte. Es gibt keinen Zweifel: Waldrappweibchen „Dieks“, das auf dem Weg in die Toskana war, ist Opfer von Wilderern geworden. Illegale Vogeljagd – einfach abgeknallt. „Dieks“ Körper wurde von Vogelschützern leblos aufgefunden und zu einem Forensiker ins Labor gebracht. Der Kriminalist bestätigte den Verdacht: Der Waldrapp wurde mit einem Flintenschuss in den Tod gestreckt. Die Vogelschützer ringen um Fassung.
Der seltene Waldrapp, der mühevoll von den Artenschützern des Waldrappteams in Wien im Tiergarten Schönbrunn aufgezogen wurde, starb an einem späten Nachmittag im Arno-Tal nahe Figline Valdarno in der Toskana. „Ein herber Verlust, der uns sehr weh tut“, sagt Dr. Johannes Fritz, Leiter des Waldtrappteam Conservation and Research. Fritz ist wütend: „Rund ein Drittel der Verluste in Italien sind eine Folge illegaler Jagdaktivitäten. Sie beeinträchtigt die Bestandsentwicklung erheblich und gefährdet das Überleben unser Waldrappe Jahr für Jahr. Wir fordern endlich effiziente Maßnahmen gegen dieses sinnlose und illegale Töten.“
Auch die Deutsche Wildtier Stiftung, die das Projekt des Waldtrappteam Conservation and Research unterstützt, indem sie GPS-Sender für die Waldrappe zur Verfügung stellt, die die Zugrouten genau dokumentieren, fordert eine wirksame und konsequente Bekämpfung der illegalen Vogeljagd in Italien. „Der illegale Abschuss im Mittelmeerraum ist unbestritten die häufigste Todesursache der Waldrappe. Und es werden ja nicht nur Waldrappe, sondern geschützte Greifvögel und Störche geschossen – die Dunkelziffer ist hoch“, sagt Professor Dr. Klaus Hackländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Wildtier Stiftung. Die GPS-Geräte der Deutschen Wildtier Stiftung am Rücken der Waldrappe machen es möglich, illegalen Vogelmord noch besser zu aufzudecken. „Aber es müssen mehr Anstrengungen unternommen und Abkommen getroffen werden, um die Wildtierkriminalität strafrechtlich zu verfolgen“, so der Wildtierbiologe.
Auch in diesem Jahr übergibt die Deutsche Wildtier Stiftung wieder GPS-Sender an das Waldrappteam, um Abflug, Flug-Verlauf und die Ankunft der bedrohten Waldrappe in ihren Sommer- und Winterquartieren zu dokumentieren. Die federleichten Sender werden wie winzige Rucksäcke auf die Rücken der Vögel geschnallt und behindern diese beim Fliegen nicht. Die Zugroute ist bei Waldrappen nicht angeboren, sondern wird von den älteren Tieren weitergegeben. Die Jungvögel schließen sich also vor ihrem ersten Wegzug den erfahrenen Altvögeln an. „Das Waldrappprojekt zeigt, dass eine Wiederansiedlung ausgestorbener Arten funktionieren kann, wenn die Gründe für ihr Aussterben beseitigt werden. Bei den Ibisvögeln lag es am Menschen, der ihre Nester plünderte oder die Tiere tötete. Damit muss im 21. Jahrhundert ein für alle Mal Schluss sein“, so Professor Hackländer. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz | Schreib einen Kommentar

Portrait: Halsband-Scherenschnabel

Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Möwenverwandte (Laridae)
Unterfamilie: Rhynchopinae
Gattung: Scherenschnäbel (Rynchops)
Art: Halsband-Scherenschnabel

Halsband-Scherenschnabel (D. W. Mitchell)

Der 38–43 cm lange Halsband-Scherenschnabel ist ein großer möwenähnlicher Vogel mit großem Kopf, langen Flügeln, kurzem Schwanz, roten Beinen und sehr langem, roten Schnabel. Der Unterschnabel ist deutlich länger als der Oberschnabel.
Das Gefieder der Oberseite ist dunkelbraun oder schwarz, die Unterseite und die Hinterränder der Flügel sind weiß. Er hat ein breites weißes Halsband, eine schwarz-braune, bis in den Nacken reichende Kappe, der Rest des Kopfes einschließlich Stirn ist weiß.

Das Vorkommen beschränkt sich etwa auf den Indischen Subkontinent von Pakistan über Nord- und Zentralindien bis Myanmar, jeweils entlang größerer Flüsse. Als Winterbesucher hält er sich im westlichen Teil Indiens sowie an der Küste in Bangladesch auf.

Die Art ist monotypisch.

Der Halsband-Scherenschnabel ernährt sich hauptsächlich von Fisch, Insektenlarven und Schrimps, die er dicht über dem meist flachen Wasser fliegend mit dem Unterschnabel im Wasser herauszufangen sucht. Er ist sowohl tag- als auch nachtaktiv.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Portrait: Schwarzgrauer Ameisenwürger

Unterordnung: Schreivögel (Tyranni)
Familie: Ameisenvögel (Thamnophilidae)
Unterfamilie: Thamnophilinae
Tribus: Thamnophilini
Gattung: Thamnophilus
Art: Schwarzgrauer Ameisenwürger (Thamnophilus nigrocinereus)

Schwarzgrauer Ameisenwürger (Joseph Wolf)

Der Schwarzgraue Ameisenwürger (neuerdings auch Schwarzgrau-Ameisenwürger genannt) ist 16–17 cm groß und wiegt zwischen 28 und 32 g. Das Männchen ist schwarz-grau mit schwarzer Kappe und Kehle, gräuliches Gesicht, blassere Unterseite. Die Flügeldecken sind bräunlich gefärbt und haben wie die Flugfedern weiße Umrandung, die Schwanzfedern haben weiße Spitzen. Das Weibchen ist schwarz-grau am Kopf einschließlich Kappe, die Oberseite dunkelgrau mit rötlich-brauner Tönung, Flügel und Schwanz sind braun, die Unterseite rotbraun.

Der Schwarzgrau-Ameisenwürger kommt in Brasilien, Französisch-Guayana, Kolumbien und Venezuela sowie in einem kleinen Teil von Bolivien vor.
Das Verbreitungsgebiet umfasst tropische oder subtropische, zeitweise überflutete immergrüne Wälder, außerdem Auwald, baumbestandene Savanne, feuchte Waldränder und Flussinseln in den Llanos bis 400 m Höhe.

Es werden folgende Unterarten anerkannt:
T. n. nigrocinereus (P. L. Sclater, 1855), Nominatform – Amazonas im Nordosten Brasiliens
T. n. cinereoniger (Pelzeln, 1868) – Kolumbien, Venezuela und Nordwesten Brasiliens
T. n. kulczynskii (Domaniewski & Stolzmann, 1922) – Französisch-Guayana und Brasilien angrenzend
T. n. tschudii (Pelzeln, 1868) – West- und Zentralbrasilien
T. n. huberi (Snethlage, E, 1907) – Ost- und Zentralbrasilien

Der Ruf wird als schneller werdende nasale Tonfolge beschrieben.

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und Gliederfüßern, die allein oder als Paar, mitunter auch in gemischten Jagdgemeinschaften bevorzugt in Boden- bis mittlere Baumhöhe gesucht werden. Die Art wippt gerne mit dem Schwanz.

Über die Brutzeit ist nur wenig bekannt.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Portrait: Hellbauchamazilie

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Amazilia-Kolibris (Amazilia)
Art: Hellbauchamazilie (Amazilia leucogaster)

Hellbauchamazone (John Gould)

Die Hellbauchamazilie erreicht eine Körperlänge von etwa 9 bis 10 cm, wobei die Männchen etwa 4 bis 4,5 g und die Weibchen 4,3 g wiegen. Der schwärzlich gerade bis leicht gebogene Schnabel des Männchens hat an der Basis des Untzerschnabels eine rotfleischliche Färbung. Der Oberkopf und die Seiten des Nackens sind goldgrün, selten mit türkisenen Spiegelungen. Der Rest der Oberseite, die Flanken und die Seiten der Kehle sind golden bis bronzegrün. Die Mitte der Kehle, die Unterseite und die Unterschwanzdecken sind weiß. Die inneren Steuerfedern sind bronzegrün bis bronzefarben, die äußeren bläulich schwarz. Der Schwanz ist leicht gegabelt. Weibchen ähneln den Männchen, haben aber grüne Flecken an den Seiten der Kehle und gräuliche Schwanzflecken. Immature Exemplare habe bräunliche Säume an den Rückenfedern. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Der Wanderfalke in Brehms Tierleben

Wanderfalke (Brehms Tierleben)

Die Wanderfalken (Falco) unterscheiden sich von den Jagdfalken durch geringere Größe, verhältnismäßig kleineren und stärker gebogenen Schnabel, die minder weit befiederten Fußwurzeln und einen im Verhältnisse zu den Flügeln kürzeren Schwanz.

Unser Wanderfalk (Falco peregrinus, communis, orientalis, hornotinus, calidus, lunulatus, abietinus, pinetarius, gentilis, cornicum, anatum, griseiventris, micrurus, leucogenys, atriceps und Brookii), auch wohl Berg-, Wald-, Stein-, Baiz-, Kohl-, Blau- und Tannenfalk, Schwarzbacken und Taubenstoßer genannt, ist auf der ganzen Oberseite hell schiefergrau, mit dunkel schieferfarbigen, dreieckigen Flecken bandartig gezeichnet. Die Stirne ist grau, die Kehle, welche durch schwarze Backenstriche eingefaßt wird, wie die Oberbrust weißgelb, die Unterbrust wie der Bauch lehmröthlichgelb, erstere braungelb gestrichelt und durch rundlich herzförmige Flecke gezeichnet, der Bauch durch dunklere Querflecke, welche namentlich am After und auf den Hosen hervortreten, gebändert. Die Schwingen sind schieferschwarz, auf der Innenfahne mit rostgelben, bänderartigen Flecken besetzt, die Steuerfedern hell aschgrau gebändert und an der Spitze der Seitenfedern gelblich gesäumt. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

TTT: Zeige uns 10 deiner Lieblingsreihen mit mehr als 3 Bänden

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Top Ten Thursday | 15 Kommentare

Dieter Glandt/Benny Trapp: Die Amphibien und Reptilien Europas – Beobachten und Bestimmen (Rezension)

Amphibien und Reptilien werden immer beliebter. Sie näher kennenzulernen, wird Ihnen mit Hilfe dieses neuen Bestimmungsbuches, mit dem die mehr als 260 Arten Europas und der angrenzenden Atlantischen Inseln systematisch vorgestellt und präzise beschrieben werden, gelingen. Eingegangen wird dabei vor allem auf die Methodik bei der Bestimmung, Beobachtung und Erfassung. Ein leicht verständlicher Schlüssel führt sicher zu den Arten. Beschrieben werden dabei auch die Lebensräume, in denen man die Tiere finden kann. Weitere Kapitel widmen sich dem Laich, den Larven und den „Ausnahme-Exemplaren“, die von der üblichen Färbung und Zeichnung abweichen. Dieses Buch sollten also all diejenigen stets griffbereit haben, die sich intensiver mit diesen faszinierenden Tiergruppen beschäftigen möchten und denen der angewandte Naturschutz am Herzen liegt. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Schreib einen Kommentar

Regina Mars: Die Wächter von Magow 12 – Das brutale Finale (Rezension)

Alles ist bereit. Adina Caligari hat den Friedhof abgeriegelt und bereitet ein Ritual vor, das jedes Wesen in Magow töten wird. Ihre Schergen ermorden jeden, der sich innerhalb der Friedhofsmauern befindet. Alle Zutaten sind versammelt, samt der lebenden Opfer.
Alles läuft nach Plan.
Bis auf die chaotische Wächtertruppe, die sich zufällig auch auf dem Friedhof befindet. Sofie und ihre Freunde sind das Einzige, was zwischen Adina und Magow steht. Leider. Denn sie haben weder einen Plan noch eine Ahnung, wie sie gegen die mächtigste Hexe der Welt und ihre Gehilfen ankommen sollen. Ein tödlicher Kampf entbrennt.
Die letzte Folge der Urban Fantasy-Serie! Alte Rivalitäten, neue Feinde und schreckliche Verluste! Diesmal in Überlänge!
Mit dabei: Ruchlose Rituale, mörderische Magie und grauenvolles Gemetzel
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Schreib einen Kommentar

Catrin Rutland: Das Rind (Rezension)

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Schreib einen Kommentar