Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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4. Zooreise 2015 – Tag 3: Herrentag im Zoo (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 20. Mai 2015)

Gedächtniskirche

Gedächtniskirche

Was in Bayern Christie Himmelfahrt und Vatertag ist wird wohl im Osten Deutschlands (zumindest in Sachsen und in Berlin) als Herrentag bezeichnet. Ursprünglich war geplant den Tierpark aufzusuchen, da ich befürchtete, dass wir im Zoo von Besuchern erschlagen werden.
Nachdem wir dann aber keine große Lust hatten zum Tierpark zu fahren und das Wetter nicht so beständig war und wir mit Regen rechneten, gingen wir doch in den Zoo. Weiterlesen

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Gruselzoo in Halle, 01. Novembe 2019

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Der Waschbär in Brehms Tierleben

Waschbär (Brehms Tierleben)

Der Waschbär oder Schupp (Procyon Lotor, Ursus und Meles Lotor, Lotor vulgaris, Procyon gularis, brachyurus und obscurus usw.) erreicht bei 65 Centim. Leibes- und 25 Centim. Schwanz- oder 90 Centim. bis 1 Meter Gesammtlänge 30 bis 35 Centim. Höhe am Widerrist. Der Pelz ist gelblichgrau, schwarz gemischt, weil die Grannen am Grunde braun, in der Mitte bräunlichgelb und darüber schwarz gefärbt sind, somit eine höchst eigenthümliche Gesammtfärbung  zu Stande bringen.

Die Vorderarme, ein Busch in der Ohrengegend, welcher hinter dem Ohre von einem braunschwarzen Flecken begrenzt wird, die Schnauzenseiten und das Kinn haben eintönig gelblich weißgraue Färbung. Von der Stirne bis zur Nasenspitze und um das Auge ziehen sich schwarzbraune Streifen; über die Augen weg zu den Schläfen verläuft eine gelblichweiße Binde. Die Vorder- und Hinterpfoten sind bräunlich gelbgrau, die langen Haare des Unterschenkels und der Unterarme tief dunkelbraun. Der graugelbe Schwanz ist sechsmal schwarzbraun geringelt und endet in eine schwarzbraune Spitze. Keine einzige dieser Farben sticht besonders von den anderen ab, und so wird die Gesammtfärbung, schon aus einer geringen Entfernung betrachtet, zu einem schwer zu bestimmenden und bezeichnenden Grau, welches sich der Rindenfärbung ebenso vortrefflich anschließt wie dem mit frischem oder trockenem Grase bewachsenen Boden. Ausartungen des Waschbären sind selten, kommen jedoch vor. So steht im Britischen Museum ein Weißling, dessen Behaarung mit dem blendenden Felle des Hermelins wetteifern kann. Weiterlesen

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4. Zooreise 2015 – Tag 2: Brandenburg … (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 19. Mai 2019)

Immer wenn ich durch Brandenburg fahre muss ich an zwei Dinge denken: Wölfe und Rainald Grebe:

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Chilis in der Wilhelma Stuttgart

Mal wieder ein Ausflug in die Botanik …
Jedes Jahr werden in der Wilhelma Chilis in einer Sonderausstellung vorgestellt.
Die nachfolgenden Bilder entstanden während meines Besuchs am 5. Oktober 2019.

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4. Zooreise 2015 – Tag 1: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 18. Mai 2015)

Im Mercure in der Fuggerstraße

Am ersten Tag unserer vierten Zooreise standen drei kleine Zoos in Sachsen auf dem Programm: Falkenstein, Hirschfeld und Aue.
Den Tierpark Falkenstein kannten wir noch nicht, Hirschfeld hatten wir im letzten Jahr schon besucht und in Aue sind wir inzwischen schon regelmäßig.
Falkenstein erwies sich als kleine Überraschung. Der Tierpark gehört in die Kategorie klein, aber fein und es wird bestimmt nicht der letzte Besuch in diesem Zoo. Weiterlesen

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Deutsches Apothekenmuseum in Heidelberg

Die Bilder entstanden während der 9. Zooreise 2019 in Heidelberg.

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Zoopresseschau

Opel-Zoo 08.11.2019
Laternenführung am 16.11. um 16 Uhr im Opel-Zoo – Mit Laternen und Martinsliedern zu den Tieren
Zu den traditionellen Führungen im Opel-Zoo gehört die Laternenführung, die dieses Jahr am Samstag, dem 16.11. um 16 Uhr am Treffpunkt am Haupteingang startet. Zoopädagogin Dr. Tanja Spengler geht mit den Teilnehmern der Führung zu den Tieren im Opel-Zoo. Vorbei an Ziegen und Schafen geht es zu den Gänsen, die sich äußerst wachsam lautstark schon von Weitem bemerkbar machen. Aber auch exotische Tiere kommen nicht zu kurz und so endet die Führung dann bei den Elefanten, deren Anblick auf der großen Außenanlage in der Dämmerung für alle immer ein besonderes Erlebnis ist. Die Kinder können zu dieser Führung mit ihren Laternen kommen und mit Musikbegleitung (und einer kleinen textlichen Vorlage für die Erwachsenen!) die bekannten Laternen- und Martinslieder singen. Im Anschluss an die Führung gibt es Gelegenheit auf der großen Terrasse am unteren Eingang noch einen Kinderpunsch oder einen Glühwein zu trinken, eine Waffel zu essen und sich an den Feuerkörben ein wenig aufzuwärmen. „Wir sind gespannt, ob viele Kinder auch wieder wie in den letzten Jahren selbstgebastelte Laternen in Tierformen mitbringen“, freut sich die engagierte Zoopädagogin. Die zweite öffentliche Führung des Monats November am Samstag, dem 23.11.2019 um 15 Uhr handelt vom „Farbenspiel im Tierreich“. Auch sie startet am Treffpunkt am Haupteingang. Beide Führungen sind kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kassen im Opel-Zoo haben täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Besucher können bis Eintritt der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen. Der Opel-Zoo verfügt über mehr als 1.200 kostenfreie Parkplätze und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar: Buslinien 261, X26 und X27. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

29.10.2019, Justus-Liebig-Universität Gießen
Langstreckenflüge bei Zugvögeln lohnen nicht immer
Insbesondere Westafrika erweist sich für den Sanderling als ungünstiges Winterquartier – Internationale Langzeitstudie mit Beteiligung der Universität Gießen publiziert
Ein weiter Weg ins Winterquartier lohnt sich für Zugvögel nicht immer: Sanderlinge haben eine geringere Überlebenschance wenn sie zum Überwintern nach Westafrika fliegen. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie unter Federführung von Dr. Jeroen Reneerkens (University of Groningen und Royal Netherlands Institute for Sea Research, Niederlande), an der auch der Biologe Johannes Lang von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) beteiligt ist. Die im „Journal of Animal Ecology“ veröffentlichte Studie stellt die weitverbreitete Vorstellung in Frage, dass der Aufwand für längere Migrationsflüge bei Zugvögeln zwangsläufig durch Vorteile in den Winterlebensräumen ausgeglichen wird.
Der Sanderling ist ein etwa amselgroßer Watvogel, der in der arktischen Tundra brütet. Im Spätsommer zieht er an Strände in tropischen oder gemäßigten Regionen. Strandbesucherinnen und -besucher zum Beispiel an der Nordseeküste kennen vielleicht die grau-weißen Vögel, die vor den Wellen hin und her laufen. Ihre jährlichen Migrationsflüge variieren zwischen 3.700 und 22.000 Kilometern. Wenn grönländische Sanderlinge einige Monate alt sind, wählen sie einen Überwinterungslebensraum in einem Küstengebiet irgendwo zwischen Schottland und Namibia, darunter auch die Wattenmeerinseln. Sie bleiben diesem Ort für den Rest ihres Lebens treu, nur unterbrochen durch lange jährliche Flüge nach Grönland, um dort zu brüten.
Johannes Lang von der AG Wildtierforschung an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der JLU beringt seit dem Jahr 2011 Sanderlinge in Nordost-Grönland und hat im Rahmen des Projektes unter anderem Sanderlinge mit Geologgern ausgestattet. Mit deren Hilfe konnten die Forscherinnen und Forscher nun zeigen, wo die Tiere überwintern und auf welchem Weg sie in ihre Überwinterungsgebiete und wieder zurück gelangen.
Sieben Jahre lang untersuchten sie die Vor- und Nachteile eines Winteraufenthaltes an mehreren Orten in Europa und Afrika. Mit Farbringen markierte das Team individuell Tausende von Vögeln, die dann von einem großen internationalen Netzwerk von Freiwilligen beobachtet und gemeldet wurden. Dies ermöglichte es dem Forscherteam, sowohl die Überlebenswahrscheinlichkeiten als auch den Zeitpunkt ihrer Migration nach Norden genau abzuschätzen.
Als besonders ungünstig erwies es sich, wenn Sanderlinge in Westafrika überwintern: Diese Tiere sterben eher jung, kommen spät in ihren Brutstätten an und junge Vögel verbringen bisweilen sogar ihren ersten Sommer im tropischen Afrika – was bedeutet, dass sie ihre erste Brutmöglichkeit verpassen. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, dass wenig und/oder minderwertige Nahrung kurz vor dem Verlassen des tropischen Überwinterungslebensraums die Ursache hierfür sein könnte. Möglicherweise haben Sanderlinge aus Westafrika häufiger nicht genügend Energiereserven für den langen Flug oder ihre Ankunft im Brutgebiet verzögert sich durch eine zusätzliche Landung zur Futteraufnahme.
Sanderlinge aus Namibia im südlichen Afrika hingegen fliegen in einem einzigen Flug von mehr als 6.000 Kilometern Länge über Afrika nach Norden. Diese enormen Flüge durch die Sahara haben jedoch keinen Einfluss auf das Überleben oder den Zeitpunkt der Migration. Dies ist nur möglich, wenn die Vögel in Namibia Nahrung finden, um ausreichend Energiereserven für den langen Flug aufzunehmen. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vögel Westafrika im Frühjahr aktiv meiden – möglicherweise, weil es dort zu wenig Nahrung gibt“, so Johannes Lang. Die Forscherinnen und Forscher wollen nun untersuchen, inwieweit das Wattenmeer als Winterquartier die ungünstigen Überwinterungsbedingungen in Westafrika kompensieren kann.
Originalpublikation:
Reneerkens J, Versluijs TSL, PiersmaT, et al. Low fitness at low latitudes: Wintering in the tropics increases migratory delays and mortality rates in an Arctic breeding shorebird. J Anim Ecol. 2019;00:1–13. DOI: 10.1111/1365-2656.13118 Weiterlesen

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Portrait: Graumöwe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Möwen (Laridae)
Gattung: Leucophaeus
Art: Graumöwe  (Leucophaeus modestus)

Graumöwe (Zoo Heidelberg)

Die Graumöwe zählt mit etwa 45 cm Körperlänge zu den mittelgroßen Möwen. Sie wiegt zwischen 360 und 400 g. Adulte Vögel zeigen überwiegend bleigraues Körpergefieder; die Oberseite ist dunkler als die Unterseite. Im Brutkleid ist der Kopf hellgrau bis weißlich, im Winterkleid dunkelgrau. Schnabel und Füße sind schwarz, die Iris ist braun. Der Handflügel ist schwarz, der übrige Flügel oberseits dunkelgrau mit schwarzen Armschwingen. Diese und die inneren Handschwingen haben weiße Spitzen, die einen hellen Flügelhinterrand bilden. Der Schwanz trägt eine schwarze Subterminalbinde und hat ebenfalls einen hellen Hinterrand. Weiterlesen

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