Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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TTT: 10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem E anfängt

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Burgenland

Irgendwo müssen ja die Bilder aus dem Burgenland hin. Absolut tierlos.

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3. Zooreise 2017, Tag 1 – Auf nach Dresden (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 16. Juni 2017)

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Zoobesuche im Juni

Abgesehen von zwei Zoobesuchen habe ich keine weiteren Zoos besucht.
Natürlich würde sich das schöne Wetter auch für benachbarte Zoos anbelangen, aber ich gebe auch zu, dass diese im Moment uninteressant für mich sind. Auch wenn man die Zoos an sich unterstützen sollte, aber …
Einige interessante Tierarten (darunter auch meine Lieblingstiere der entsprechenden Zoos) befinden sich in den geschlossenen Tierhäusern. Ich sollte das (als Zoofan) eigentlich nicht sagen, aber das macht die Zoos (München und Augsburg) eher uninteressant. Aber da der Tierpark Hellabrunn die Dauer der Jahreskarten verlängert hat ist vielleicht ein Besuch im Juli nicht ganz auszuschließen…
Im Rahmen des 1. virtuellen Campuslauf der TU München bin ich aber auch im Juni am Tierpark vorbei gelaufen.
So konnte ich zumindest sehen dass am Streichelzoo am Isareingang gebaut wird… Weiterlesen

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3. Zooreise 2017 – Ostdeutschland/Tschechien/Österreich (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 6. Juni 2017)
Es geht wieder los.
Die letzte Zooreise ist noch nicht ganz verdaut, noch nicht alle Eindrücke online gestellt, viele Zoos noch nicht vorgestellt, da geht es schon weiter. Morgen geht es los.
Zoos in Ostdeutschland, Tschechien und Österreich werden besucht, aber (im Gegensatz zur letzten Reise) wird es keine reine Zooreise (wenn auch die Zoos überwiegen).
Ein Besuch im Elbsandsteingebirge ist (mal wieder) vorgesehen, außerdem werden ein paar Musicals besucht. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Tierpark Stadt Chemnitz 26.06.2020
Erneuter Zucht-Erfolg bei seltener Kleinkatzen-Art
Manule – eine besonders schöne und seltene Kleinkatzenart, die in Zentralasien zuhause ist – werden seit 2015 im Tierpark Chemnitz gehalten. Die Tiere, die aus einem schottischen und einem russischen Zoo stammen, haben nun zum dritten Mal in Folge für Nachwuchs gesorgt. Die Jungen kam Ende April zur Welt. Die ersten Wochen verbrachten sie als typische Nesthocker zusammen mit ihrer Mutter ausschließlich in der Wurfbox. Mittlerweile können die vier Jungtiere mit etwas Glück auch im Außengehege beobachtet werden – vor allem morgens oder am späten Nachmittag. Manule sind nicht kälteempfindlich. Das liegt an ihrem langen und dichten Winterfell, das ihnen das Leben in den kalten Regionen ihres natürlichen Verbreitungsgebiets ermöglicht und sie vor Eis und Schnee schützt. Daher können sie in Chemnitz ohne Warmhaus gehalten werden. Für die warme Jahreszeit wechseln die Katzen zu einem leichteren Sommerfell. Für die bedrohte und selten gezeigte Art gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm. Im Jahr 2019 umfasste dieses europaweit rund 140 Individuen, nur wenige Zoos in Deutschland halten Manule. Weiterlesen

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Bergwildpark Meißner

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5. Zooreise 2020 – Tag 6: Nach Hause …

Geplant waren Besuche im Vivarium Darmstadt, dem Vogelpark Bobenheim-Roxheim und dem Wildpark Pforzheim. ich habe auch mit einem besuch im Vogelpark Viernheim geliebäugelt.
Davor gab es aber noch ein Frühstück, dass sich von den bisherigen in den anderen IBIS STYLES unterschied. Es war zwar auch „nur“ ein Lunchpaket, aber es gab Capri Sun (das im normalen Sprachgebrauch immer noch als Capri Sonne bezeichnet wird, wie ich feststellen durfte) und kleines Naschwerk.
Außerdem konnte man den Frühstücksraum nutzen und dort sein Lunchpaket verzehren. Die Angestellten trugen Mundschutz und Handschuhe aber … das Einhalten der Abstandsregeln war unter den Gästen nicht zu erkennen.
Nachdem wir ausgecheckt hatten fuhren wir ins Vivarium. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

22.06.2020, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen
Forscher*innen untersuchen, wie sich Corona-Maßnahmen auf Tiere auswirken
Um die Ausbreitung der COVID-19 Pandemie zu stoppen, haben viele Länder die Bewegungsfreiheit ihrer Bevölkerung eingeschränkt. Die neue „COVID-19 Bio-Logging Initiative“, an der Wissenschaftler*innen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Universität Konstanz beteiligt sind, untersucht, wie Tiere auf den Rückgang menschlicher Aktivität reagiert haben. Dazu wurde die Bewegung von Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mit Mini-Sendern verfolgt. Wie das Team im Fachmagazin „Nature Ecology & Evolution“ schreibt, sollen anhand der Ergebnisse Strategien für ein besseres Miteinander von Mensch und Tier entwickelt werden.
Die letzten Monate haben gezeigt, dass sich die Corona-Beschränkungen nicht nur auf den Menschen, sondern auch auf die Natur auswirken. In den sozialen Medien gab es zahlreiche Beiträge über ungewöhnliche Begegnungen mit Wildtieren in Ballungsräumen. Scheinbar zeigten sich nicht nur mehr Tiere als sonst, es gab auch überraschende Besucher: Pumas wurden in der Innenstadt von Santiago, Chile, gesichtet, Delfine tauchten im untypisch ruhigen Hafen von Triest, Italien, auf und in diversen europäischen Städten wurden Wildtiere mehr als bisher wahrgenommen.
Andere Arten stellte der Corona-Lockdown vor neue Herausforderungen. Möwen, Ratten oder Affen, die in Ballungsräumen leben, fehlte plötzlich Nahrung. In entlegeneren Gebieten waren gefährdete Arten wie Nashörner oder Greifvögel durch eine verringerte Präsenz von Menschen einem erhöhten Risiko für Wilderei oder Verfolgung ausgesetzt.
Geht es nach einem internationalen Team von Wildtierforscher*innen könnte der Lockdown-Zeitraum mit ungewöhnlich eingeschränkter menschlicher Mobilität, die sie als „Anthropause“ bezeichnen, wertvolle Einblicke in die Interaktion zwischen Tieren und Menschen liefern. Er sei eine einzigartige Möglichkeit zum ersten Mal auf globalem Level zu untersuchen, inwieweit die moderne menschliche Mobilität die Tierwelt beeinflusst, schreibt das Team aktuell im Fachmagazin „Nature Evolution & Ecology“.
Um diese Gelegenheit zu nutzen, haben die Forscher*innen die „COVID-19 Bio-Logging Initiative“, gegründet. Das internationale Konsortium will Wanderungen, Verhalten und Stressniveau von Tieren vor, während und nach dem COVID-19 Lockdown untersuchen. Die Daten dafür stammen von sogenannten „Biologgern“, miniaturisierte elektronische Geräte, mit denen Tiere ausgestattet wurden.
„Weltweit haben Biolog*innen Tiere mit Mini-Sendern ausgestattet. Diese Biologger sind eine Fundgrube für Informationen zur Bewegung und zum Verhalten von Tieren, die wir jetzt zum Vorteil aller nutzen können, um die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Tier besser zu verstehen“, erklärt der Hauptautor des Artikels, Prof. Christian Rutz, Biologe an der Universität St. Andrews in Großbritannien und Präsident der International Bio-Logging Society.
Erklärtes Ziel der Initiative ist es, die Daten einer Vielzahl an Tierarten zusammenzuführen, darunter Fische, Vögel und Säugetiere, um ein globales Bild der Lockdown-Effekte zu erstellen. Dr. Francesca Cagnacci, Wissenschaftlerin an der Edmund Mach Foundation in Trento, Italien, und Leiterin des Euromammals-Forschungsnetzwerks, sagt: „Die internationale Forschungsgemeinschaft hat sehr schnell auf unseren jüngsten Aufruf zur Zusammenarbeit reagiert und über 200 Datensätze für die Analyse angeboten. Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung.“
Den Mitgliedern der Initiative zufolge können mit den Daten bisher unlösbare Fragen beantwortet werden. „Wir können untersuchen, ob Tiere in unserer heutigen Landschaft vor allem durch bauliche Strukturen wie Straßen und Gebäude oder durch die Anwesenheit des Menschen beeinträchtigt werden. Das bietet großartige Möglichkeiten“, erklärt Dr. Matthias-Claudio Loretto, Marie-Skłodowska-Curie-Stipendiat am Konstanzer Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie.
Prof. Dr. Thomas Müller, Wildtierforscher am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und der Goethe-Universität Frankfurt, ergänzt: „Auch in Europa haben viele Wissenschaftsteams Tiere mit Sendern ausgestattet, deren Daten wir nutzen können. Damit könnte man solche Studien unter anderem an Wildkatzen, Bären, Rehen und Rothirschen durchführen.“
Die Erkenntnisse des Projekts werden zu innovativen Vorschlägen für ein besseres Zusammenleben von Mensch und Tier führen, so Prof. Dr. Martin Wikelski, Direktor am Konstanzer Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie und Mitglied des Exzellenzclusters Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour der Universität Konstanz. „Niemand fordert Menschen auf, dauerhaft im Lockdown zu bleiben. Aber womöglich werden wir feststellen, dass relativ geringfügige Änderungen unseres Lebensstils und unserer Infrastruktur zu erheblichen Vorteilen für Ökosysteme und Menschen führen.“
Originalpublikation:
Rutz, Ch. et al. (2020): COVID-19 lockdown allows researchers to quantify effects of human activity on wildlife. Nature Ecology & Evolution, doi: 10.1038/s41559-020-1237-z Weiterlesen

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Portrait: Steppenpavian

Überfamilie: Geschwänzte Altweltaffen (Cercopithecoidea)
Familie: Meerkatzenverwandte (Cercopithecidae)
Unterfamilie: Backentaschenaffen (Cercopithecinae)
Tribus: Pavianartige (Papionini)
Gattung: Paviane (Papio)
Art: Steppenpavian  (Papio cynocephalus)

Steppenpavian (Zoo Wroclaw)

Steppenpaviane (auch als Babuine oder Gelber Paviane bezeichnet) haben ein gelblichbraunes Fell, lediglich der Bauch, die Innenseite der Gliedmaßen und kleine Flecken neben der Schnauze sind weißlich. Die Schnauze ist schwarz und unbehaart, ebenso die Sitzschwielen. Der Schwanz wird entweder wie bei anderen Pavianarten „geknickt“ gehalten, das heißt, der erste Teil steht nach oben und der hintere Teil hängt nach unten, oder er ist sanft gebogen. Der Körperbau ist verglichen mit anderen Pavianen relativ schlank, die Arme und Beine sind lang. Die Männchen sind mit bis zu 25 Kilogramm deutlich schwerer als die Weibchen, die nur 12 Kilogramm erreichen können. Auch die Eckzähne der Männchen sind deutlich größer.

Steppenpaviane sind in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas verbreitet. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Somalia und Kenia bis Tansania und das nördliche Mosambik und westwärts bis Angola und Sambia. Ihr Lebensraum sind nicht nur Steppen und Savannen, sondern auch Galeriewälder.

Steppenpaviane sind tagaktiv und halten sich häufig am Boden auf, wo sie sich mit einem vierfüßigen Gang fortbewegen. Sie können jedoch auch gut klettern und ziehen sich in der Nacht meist auf Bäume zurück.

Diese Tiere leben in großen Gruppen aus 20 bis 180 Tieren. Es sind gemischte Gruppen, das heißt, sie umfassen viele Männchen und Weibchen. Innerhalb der Gruppe bildet sich unter beiden Geschlechtern eine ausgeprägte Hierarchie und ein komplexes Sozialverhalten (siehe Gruppenverhalten der Paviane).
Steppenpaviane sind Allesfresser mit einer Vorliebe für Früchte. Daneben nehmen sie jedoch auch andere Pflanzenteile wie Wurzeln und Knollen sowie Insekten, Eier und kleine Wirbeltiere (darunter auch kleine Primatenarten) zu sich.

Die Fortpflanzung kann das ganze Jahr über erfolgen, die Weibchen weisen während der fruchtbaren Phase eine ausgeprägte Regelschwellung auf. Innerhalb der gemischten Gruppen kann sich prinzipiell jedes Männchen mit jedem Weibchen paaren. Das führt zu teilweise erbitterten Auseinandersetzungen unter den Männchen um das Paarungsvorrecht.
Nach einer rund 180-tägigen Tragzeit bringt das Weibchen meist ein einzelnes Jungtier zur Welt. Neugeborene haben ein schwarzes, rötliches oder weißes Fell, mit sechs bis neun Monaten bildet sich die Erwachsenenfärbung heraus. Nach rund einem Jahr wird das Jungtier entwöhnt und mit fünf bis sieben Jahren geschlechtsreif. Männliche Tiere müssen zu diesem Zeitpunkt ihre Geburtsgruppe verlassen, während die Weibchen oft zeitlebens darin verbleiben.

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