Tiere verschenken an Weihnachten?

Alle Jahre wieder kommt die Frage, was man an Weihnachten verschenken soll. Und auf manchem (kindlichen) Wunschzettel steht ein Haustier. Aber … egal ob Hund, Katze, Hamster & Co., der Kauf eines Tieres will wohl überlegt sein und nach Meinung vieler Tierschützer (und Tierrechtler) gehören Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum (allerdings kann es sehr unterhaltsam sein, dem vorhanden Hund oder der Katze ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum zu machen, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Ich bin mir sicher, dass sich auch andere Organisationen (noch) zu Wort melden werden (oder es bereits getan haben).
Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum“ entworfen.
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Ein paar Bemerkungen

Bei Abbildungen, die mit Hilfe von ChatGPT entstanden sind, besteht kein Anspruch auf Korrektheit. Es handelt sich um Rekonstruktionen, die Fehler enthalten können.

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Portrait: Bronzepute

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Unterfamilie: Truthühner (Meleagridinae)
Gattung: Truthühner (Meleagris)
Art: (Wild)Truthuhn (Meleagris gallopavo)
Unterart: Haustruthuhn, Pute (Meleagris gallopavo f. domestica)

Bronzepute (Tierpark Sababurg)

Die Bronzepute gehört zu den schweren Farbenschlägen der Deutschen Pute. Sie weist schwarzes Gefieder mit starkem Bronzeglanz auf. Ihre Vorfahren kamen von Amerika über Spanien und England 1533 nach Deutschland. Von der Amerikanischen Bronzepute unterscheidet sie sich durch ihre schlankere Statur, die längeren Beine, die ausgeprägten Unterschenkel und vor allem durch die Schwanzfedern mit Bändern und Rändern, die von dunkelsandfarben bis goldbraun reichen.
Durch den Erwerb eines Hahns mit bronzefarbenen Schattierungen aus England im Jahr 1909 begannen deutsche Züchter, dieses Merkmal in einer stabilen Rasse mit gutem Fleisch zu etablieren. Weiterlesen

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Qualzuchten bei Hunden

Englische Bulldogge

Als Qualzucht bezeichnet man bei der Zucht von Tieren die Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen für die Tiere verbunden sind. Betroffene Tiere werden auch als Qualzüchtungen bezeichnet.
Die Qualzucht von Wirbeltieren ist nach § 11b Tierschutzgesetz verboten – außer, sie ist für wissenschaftliche Zwecke nötig; sie ist nach § 18 Abs. 1 Ziff. 22 TierSchG eine Ordnungswidrigkeit. Ein Beispiel für eine Ausnahme ist die als Modellorganismus vielfach verwendete Nacktmaus (athymische Maus).
Das am 2. Juni 1999 im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichte Gutachten zur Auslegung von § 11b TierSchG (Verbot von Qualzüchtungen) „soll insbesondere allen Züchtern von Heimtieren helfen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Vorschriften des Tierschutzgesetzes, welche die Züchtung betreffen, in vollem Umfang zu beachten. Ziel ist das vitale, gesunde, schmerz- und leidensfreie Tier.“ Laut einer darin enthaltenen Definition ist die Qualzüchtung gegeben, wenn „… bei Wirbeltieren die durch Zucht geförderten oder die geduldeten Merkmalsausprägungen (Form-, Farb-, Leistungs- und Verhaltensmerkmale) zu Minderleistungen bezüglich Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzung führen und sich in züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind.“ Das Gutachten beschäftigt sich vor allem mit Hunden und Katzen, berührt aber auch Kaninchen, Fische und Vögel.
Seit dem 1. Januar 2022 dürfen Hunde mit Qualzuchtmerkmalen nicht mehr ausgestellt werden.
Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe äußert sich hier dazu.
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TTT: 10 Buchtitel, die aus vier Wörtern bestehen

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Wieland Freund: Die Kathedrale der Vögel (Rezension)

Im Sturzflug über die Grenze von Leben und Tod
Er hat das Haar eines Raben und die Augen eines Uhus: Munk. Und in seinen Träumen sieht er die Toten. Eines Tages wird Munk auf die Burg des tyrannischen Greifen von Amser verschleppt. Während seine furchtlose Schwester Enna sich auf die Suche nach ihm macht, entdeckt Munk tief im Burgberg ein grauenvolles Geheimnis…
»Du, Munk, wirst bald ein ganz besonderer Falkner sein«: Was die undurchsichtige Greifenkriegerin Magwit dem Vogeljungen aus Nyth verspricht, führt ihn auf eine gefahrvolle Reise zu sich selbst und über die Grenze, die die Lebenden von den Toten trennt. Munk findet sich in der Kathedrale des Kegelberges wieder, wo der tyrannische Greif von Amser ihn zu grausamen Beutezügen ins Schattenreich des Todes schickt. Doch wie seine Schwester Enna, die ihm auf der Spur ist, erfährt Munk, dass es noch andere Menschen gibt, die das uralte Erbe der Vögel in sich tragen. Und dass der Greifenherrscher, wenn ihn niemand aufhält, nicht nur die Lebenden bedroht, sondern auch all jene, die längst gestorben sind. Doch gegen die Herrschaft des Greifen regt sich Widerstand.
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Der Schildrabe in Brehms Tierleben

Schildrabe (Brehms Tierleben)

Südlich des achtzehnten Grades nördlicher Breite begegnet man zuerst einem durch sein Gefieder sehr ausgezeichneten, kleinen, schwachschnäbeligen Raben, welcher weit über Afrika verbreitet ist und im Westen durch eine sehr nah verwandte Art vertreten wird: dem Schildraben (Corvus scapulatus, scapularis, dauricus, curvirostris, leuconotus, phaeocephalus und madagascariensis, Corax und Pterocorax scapulatus). Er ist glänzend schwarz, auf Brust und Bauch sowie am unteren Nacken aber, breit bandförmig gezeichnet, blendend weiß. Das dunkle Gefieder schillert, das lichte glänzt wie Atlas. Das Auge ist lichtbraun, der Schnabel und die Füße sind schwarz. Die Länge beträgt fünfundvierzig bis funfzig, die Fittiglänge fünfunddreißig, die Schwanzlänge sechzehn Centimeter. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Verband der Zoologischen Gärten (VdZ), 28.11.2025
Von Feuersalamandern und anderen wilden Tieren: Zoos schützen bedrohte Arten gemeinsam
Fachtagung im Thüringer Zoopark Erfurt zu Forschung und Artenschutz
Von Feuersalamandern und anderen wilden Tieren: Zoos schützen bedrohte Arten gemeinsam / Fachtagung im Thüringer Zoopark Erfurt zu Forschung und Artenschutz
Nicht nur der Feuersalamander steht bei uns auf der Kippe – er ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie wichtig die wissenschaftliche Arbeit moderner Zoos heute ist. Die heimische Amphibienart leidet massiv unter dem aus Asien eingeschleppten Bsal-Pilz. Viele Zoos im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) halten daher jetzt Feuersalamander und forschen gleichzeitig daran, wie erkrankte Tiere wieder stabilisiert und gesund gepflegt werden können. Die Erkenntnisse aus Haltung, Tiermedizin, Genetik und Forschung fließen unmittelbar in den Schutz dieser Art ein.
Der Feuersalamander ist dabei nur ein Beispiel für die vielfältigen Artenschutzprojekte, die VdZ-Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Spanien, die Stiftung Artenschutz und auch Citizen Conservation gemeinsam voranbringen. Auch der Himmelblaue Zwergtaggecko, eine der seltensten Reptilien Afrikas, steht stellvertretend für das breite Engagement der Zoogemeinschaft. Ebenso zählen der Eurasische Luchs, der Waldrapp oder das Przewalskipferd zu jenen Arten, für die Zoos seit Jahrzehnten unverzichtbare Partner im Artenschutz sind.
Arbeitstreffen im Thüringer Zoopark Erfurt
Vor diesem Hintergrund kommen aktuell im Thüringer Zoopark Erfurt rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus deutschsprachigen Zoos zu einer zweitägigen gemeinsamen Fachtagung zusammen. Im Fokus stand, wie Haltung, Forschung und internationale Zusammenarbeit den Schutz bedrohter Arten langfristig stärken können.
Volker Homes, Geschäftsführer des VdZ, ist sich sicher: „Ob heimische Arten wie der Feuersalamander und der Luchs oder internationale Projekte wie der Schutz seltener Geckos: Die Tagung in Erfurt zeigte eindrucksvoll, wie eng verzahnt Forschung, Haltung und Artenschutz in Zoos heute sind. Die Zoogemeinschaft arbeitet national wie international wissenschaftlich fundiert zusammen – und schafft damit konkrete Perspektiven für den Erhalt bedrohter Tiere und ihrer Lebensräume.“
In Vorträgen und Diskussionen wurden aktuelle Entwicklungen im Schutz von Tierarten vorgestellt, ebenso wie neue Erkenntnisse aus der Forschung. So berichtete beispielsweise Heike Maisch, Kuratorin im Zoopark Erfurt, über Fortschritte im Schutz des Himmelblauen Zwergtaggecko in Tansania – ein Projekt, das zeigt, wie eng Zoos mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um Arten weltweit zu erhalten.
„Mit unserem ersten eigenen Artenschutzprojekt übernehmen wir ganz bewusst Verantwortung für eine bedrohte Art, direkt dort, wo sie lebt. Durch Brandschutzmaßnahmen, das Entfernen invasiver Pflanzen und die Ausbildung und Finanzierung von Anti-Wilderer- und Anti-Waldbrand-Patrouillen schaffen wir Perspektiven für den Himmelblauen Zwergtaggecko.“
Da liegt es nur nahe, dass die Arbeit der modernen Zoos auch Thema beim Weltnaturschutzkongress der IUCN in Abu Dhabi war: Die Bedeutung von Zoos wächst, weil die Bedrohung der Arten in der Natur leider immer weiter zunimmt. Weiterlesen

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Zoobesuche im November

Löffelhund (Bergzoo Halle)

Viele Zoos habe ich im November nicht besucht. Es ist auch nicht unbedingt die Zeit für Zoobesuche, auch wenn man Zoos an sich ganzjährig besuchen kann und auch die kalte Jahreszeit reizvoll sein kann. Und Aquarien oder Terrarien sind wetterunabhängig.
Aber … abgesehen von den Zoos, die ich während meiner Oktober-Reise besucht habe und die ich auch im Oktober-Update erwähnt habe (weil sie zwar Teil der Reise waren, aber am 1. November besucht wurden)
Im November wurden demnach nur die Zoos in Halle und Bad Kösen besucht.

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

24.11.2025, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Den leisen Pfoten auf der Spur: BUND startet Wildkatzen-Monitoring
Im Winter beginnt für Wildkatzen die spannendste Zeit des Jahres – und für den BUND die Spurensuche
Den leisen Pfoten auf der Spur: BUND startet Wildkatzen-Monitoring / Im Winter beginnt für Wildkatzen die spannendste Zeit des Jahres – und für den BUND die Spurensuche
Schulungen für Citizen-Science-Teilnehmende ab Ende November
Neue Wildkatzen-Nachweise 2025 in drei Bundesländern
Wenn der Winter Einzug hält, beginnt für die Europäische Wildkatze die Paarungszeit. Deshalb kann sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die Spurensuche nach ihr begeben. Zwischen Januar und März sind die scheuen Tiere besonders aktiv. Die sogenannte Ranzzeit eignet sich ideal für das Lockstock-Monitoring. Mit dieser Methode erfasst der BUND gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen seit Jahrzehnten den Bestand der Wildkatze in Deutschland.
Beim Monitoring werden in ausgewählten Waldgebieten mit Baldrian präparierte Holzstäbe, sogenannte Lockstöcke, aufgestellt. Reiben sich Wildkatzen daran, bleiben Haare hängen, die anschließend genetisch untersucht werden. So lässt sich feststellen, wo die Tiere leben und welche Wanderungen sie unternehmen. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für den Schutz und die Vernetzung ihrer Lebensräume.
„Das Lockstock-Monitoring ist ein Beispiel für erfolgreiche Citizen Science,“ erklärt Anna-Katharina Hannappel, Projektleiterin beim BUND. „Viele helfende Hände leisten einen wertvollen Beitrag dazu, die Rückkehr der Wildkatze wissenschaftlich zu begleiten und unserer heimlichen Waldbewohnerin eine Stimme zu geben.“
Für das Monitoring sind Ausdauer und Naturverbundenheit gefragt: Einmal pro Woche müssen die Freiwilligen alle Lockstöcke kontrollieren. Das findet oft bei frostigen Temperaturen und manchmal im Schnee statt. Die gesammelten Daten fließen in naturschutzfachliche Planungen ein, zum Beispiel in das vom BUND durchgeführte Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“, das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, Wälder ökologisch aufzuwerten und so die Lebensräume der Wildkatze wiederherzustellen und besser zu vernetzen.
Die Rückkehr der Wildkatze in Deutschland gilt als Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. Dank vieler Schutzmaßnahmen breitet sie sich heute wieder aus. In diesem Jahr wurden neue Nachweise unter anderem in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bestätigt.
Interessierte können sich jetzt für Schulungen von einigen BUND-Landesverbänden anmelden. „Wer im Winter draußen unterwegs sein möchte, kann Teil unseres Projektes werden“, sagt Hannappel. „Anstatt drinnen zu bleiben, hinterlassen Sie lieber Ihre Spuren im Schnee und helfen, eine faszinierende Wildtierart zu schützen.“ Weiterlesen

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Portrait: Marmorierte Baumwanze

Unterordnung: Wanzen (Heteroptera)
Familie: Baumwanzen (Pentatomidae)
Unterfamilie: Pentatominae
Tribus: Cappaeini
Gattung: Halyomorpha
Art: Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys)

Marmorierte Baumwanze (ChatGPT)

Die Marmorierte Baumwanze, umgangssprachlich auch Stinkwanze oder BMSB (vom englischen Namen brown marmorated stink bug) ist eine Baumwanzen-Art mit natürlicher Verbreitung im gemäßigten (temperaten) Ostasien.
Es handelt sich mit 12 bis 17 Millimeter Körperlänge um eine relativ große Wanzenart mit der für Baumwanzen typischen robusten, etwas blattförmig verbreiterten Körpergestalt. Sie ist in der Grundfarbe ockerfarben, mit zahlreichen dichtsitzenden schwarzen Punkten. Am Kopf ist der Clypeus seitlich dunkel gefärbt. Von den Antennen ist das erste Glied blass mit dunklen Punkten, das zweite ebenso gefärbt oder großenteils verdunkelt. Das dritte Glied ist vollständig dunkel. Das vierte Segment ist dunkel mit je einem hellen Ring am unteren (basalen) und oberen (apikalen) Ende, das fünfte besitzt einen basalen hellen Ring. Es ergibt sich ein weißes Ringelmuster auf dunklem Grund. Das Scutellum trägt eine Reihe aus fünf hellen Schwielen (Calli) am basalen (vorderen) Rand. Diese Punktreihe gilt als das beste Feldmerkmal zur Erkennung der Art, kann jedoch variabel ausgeprägt sein. Der seitlich über die Hemielytren vorstehende Abschnitt des Hinterleibs, das Connexivum, trägt wie bei vielen Baumwanzen eine auffallende schwarz-weiße Fleckenzeichnung. Das Corium der Hemielytren ist bei manchen Exemplaren rötlich überlaufen. Die Membran der Flügel ist glasklar (hyalin) mit einer undeutlichen Zeichnung aus Längsstreifen. Die Unterseite des Körpers ist blass gelblich, die Sternite des Hinterleibs sind in der Mitte hell und nur am Außenrand spärlich dunkel punktiert. Die Beinglieder (Femora, Tibien und Tarsen) sind ockerfarben, aber zum Ende hin breit verdunkelt. Der Kopf der Art ist in Aufsicht langgestreckt rechteckig mit seitlich vorspringenden, großen Komplexaugen und zwei roten, knopfförmigen Ocelli. Die Vorderecken des Pronotums, hinter den Komplexaugen, sind etwas dornförmig verlängert. Das zweite freie Sternit des Hinterleibs (anatomisch: das dritte Segment) ist glatt und trägt weder einen Dorn noch einen Vorsprung. Weiterlesen

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Portrait: Southern Hound

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Wolfs- und Schakalartige (Canis)
Art: Wolf (Canis lupus)
Unterart: Haushund (Canis lupus familiaris)

Southern Hound (Gilbert Gihon – The Dog, in Health and Disease by „Stonehenge“ 1859)

Der Southern Hound war eine Hunderasse, die in Großbritannien wahrscheinlich bis ins 19. Jahrhundert existierte und heute ausgestorben ist. Das genaue Datum ihres Aussterbens ist unbekannt; vermutlich wurde sie nach und nach mit anderen Rassen gekreuzt, bis die ursprüngliche Blutlinie des Southern Hound nicht mehr existierte.
Der Ursprung des Southern Hound ist ebenso unklar. Die meisten Autoren vermuten, dass er vom Talbot abstammt, einem überwiegend weißen, langsamen, tiefkehligen Spürhund, dessen Herkunft ebenfalls ungewiss ist, obwohl manchmal behauptet wird, er stamme aus der Normandie. Es wird vermutet, dass der Talbot irgendwann mit Greyhounds gekreuzt wurde, um ihnen mehr Geschwindigkeit zu verleihen. William Youatt hingegen behauptet in seinem 1852 erschienenen Buch „The Dog“, dass der Southern Hound möglicherweise schon seit der Antike in Großbritannien existierte und nicht von den Normannen aus Frankreich eingeführt wurde. Weiterlesen

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