Alle Jahre wieder … Ostern

Wie Ostern wohl in diesem Jahr aussehen wird?
Corvid 19-Pandemie bei Wikipedia

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

„Aktion gegen Tiergeschenke“ bei Facebook Weiterlesen

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Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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4. Zooreise 2016: Tag 4 – An die Nordseeküste (Teil 2)(Archiv)

(Ersteröffentlichung am 21. Juni 2016)

Geplante Ziele an diesem Tag: Bremerhaven (Klimahaus und Zoo am Meer), Cuxhaven (Alte Liebe und Zoo im Kurpark) und der Zoo in der Wingst. Abends hatten wir eine Einladung zum Grillen, allerdings war nicht wirklich ersichtlich, wann wir unser Ziel (Hamburg) erreichen würden.
Als geografisch unkundige Person war ich (noch bis vor Kurzem, das gebe ich zu) der Meinung, dass es sich bei Bremen und Bremerhaven um Nachbarstädte handelte (immerhin gehören sie einem Bundesland an). Dass da 53 Kilometer dazwischen liegen weiß ich jetzt auch, aber das spielte ja für unsere Reise keine große Rolle. Außerdem habe ich gelernt, dass Bremerhaven, die größte Stadt an der Nordseeküste, gar nicht an der Nordsee liegt.
Bremerhaven liegt an den Mündungen der Weser in die Nordsee und der Geeste in die Weser. Das Stadtgebiet hat eine maximale Streckung von 15 km Länge und 11 km Breite.
Auch wenn Bremerhaven formal „nur“ an der Weser liegt, deren Wechsel von Binnen- zu Seewasserstraße erst einige Kilometer nördlich von Bremerhaven erfolgt, und staatsrechtlich noch weitere Teile der Außenweser durch die Definition der Basislinie zu den inneren Gewässern statt zur Hohen See zählen, wird Bremerhaven dennoch als „einzige deutsche Großstadt an der Nordsee“ oder auch „Seestadt“ bezeichnet, da der sich bei Bremerhaven öffnende Mündungstrichter der Weser den Eindruck der Lage direkt am Meer vermittelt. Tja, nicht alles, was nach Meer aussieht, ist auch Meer (und das bedeutet natürlich auch, dass der „Zoo am Meer“ gar nicht am Meer liegt, aber das habe ich irgendwo schonmal gehört und wieder verdrängt). Weiterlesen

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Zoobesuche im März

Langsam wird es wärmer und die Natur wird grüner. Aber auch wenn es Anfang März noch ziemlich braun war, so wurden in diesem Monat doch ein paar Zoos besucht.
Während einer kleineren Zooreise nach Halle wurden auch ein paar Zoos der Umgebung besucht. Und dann kam COVID-19 und es bleibt abzuwarten, wann ich wieder die Möglichkeit bekommen werde eine zoologische Einrichtung zu besuchen. Weiterlesen

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Schwanenteich Sinzig

Ende der 60er Jahre legte eine kleine Gruppe von Tier- und Naturfreunden auf der Flurgrenze von Sinzig und Bad Bodendorf einen großen Teich an. Dem Teich folgte ein Fasanengehege und nach und nach entstand ein kleiner Tierpark, der neben zahlreichen Vögeln (hauptsächlich Enten- und Hühnervögel, aber auch einige beliebte Ziervögel wie Nymphen- und Wellensittiche) auch Schafe, Ziegen, Esel und Shetlandponys beherbergt. Einige Streuobstwiesen neben dem Teichgelände bilden das heutige Tierparkgelände.
1976 wurde der Verein der Tier- und Naturfreunde Schwanenteich gegründet.

Mehr über den Schwanenteich findet man hier und hier.

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4. Zooreise 2016: Tag 3 – An die Nordseeküste (Teil 1) (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 20. Juni 2016)

Jaderpark, bei den Rundbooten

Geplant waren Besuche im Jaderpark, in Wilhelmshaven und im Tiergarten Ludwigslust in Osterholz-Scharmbeck.
In Wilhelmshaven war neben dem Besuch des Aquariums und des Besucherzentrums des Weltnaturerbe Wattenmeer auch eine große Hafenrundfahrt. Übernachtet wurde wieder im Bremen (immer noch im selben Hotel).
Bei der Planung im Vorfeld war eine Umrundung mit dem Jadeexpress um die Afrikasavanne des Jaderparks, sowie eine Fahrt mit dem Giraffenturm geplant. Nachdem aber wegen Bauarbeiten die Savanne während unseres Besuchs nicht besetzt war, haben wir uns den Jadeexpress gespart. Andere Besucher hat das aber nicht davon abgehalten.
Mit dem Giraffenturm sind wir trotzdem gefahren, als einzige…Ich war auf eine gemütliche Fahrt eingestellt, aber gemütlich war es nicht wirklich. Schnell zwar auch nicht, aber zu schnell, um gemütlich Fotos schießen zu können. Ich habe statt dessen ein Filmchen gedreht, aber besonders interessant ist es nicht, weshalb ich es nicht auf youtube hochgeladen habe und es nun auf meiner Festplatte verstaubt. Nach uns kamen weitere Besucher (eine Mutter mit Kind), die mit dem Giraffenturm fuhren.
Danach sind wir noch gemütlich mit den Rundbooten um das Präriehundgehege gefahren…gemütlich und nett…
Ob wir dem Park einen weiteren Besuch abstatten werden ist fraglich. Vom Hocker hat er uns nicht gehauen, der Freizeitaspekt ist eher etwas für Kinder, der Tierbestand ist auch nicht außergewöhnlich und die Lage ist auch nicht so, dass wir oft in die Gegend kommen.
Danach fuhren wir nach Wilhelmshaven. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Tierpark + Fossilium Bochum 27.03.2020
Pfoten-Paten gesucht Tierpark + Fossilium Bochum bittet seine Besucher*innen um Unterstützung
Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein – dennoch sind die Besucherwege verwaist, der Zootierpfleger füttert die Seehunde und Pinguine ohne Publikum und auch der Spielplatz ist menschenleer. Seit dem 15. März 2020 ist der Tierpark + Fossilium Bochum aufgrund behördlicher Anordnungen zur Bekämpfung der Corona-Krise geschlossen. Die ausbleibenden Einnahmen stellen den Tierpark vor eine Herausforderung. Deshalb bittet er seine Besucherinnen und Besuchern jetzt um Hilfe und sucht „Pfoten-Paten“, die dem Bochumer Zoo als Zeichen der Solidarität die „Tatze“ reichen. „Schon ab einer Spende von 25 Euro kann man eine ‚Pfoten-Patenschaft‘ erwerben und uns dadurch bei der Erfüllung unserer Aufgaben unterstützen. Als Dankeschön für das Engagement erhalten alle ‚Pfoten-Paten‘ eine personalisierte Urkunde.“, erklärt Zoodirekter Ralf Slabik die Spendenaktion. „Jeden Tag erreichen uns Anrufe, Mails oder Facebook-Nachrichten, über die Menschen ihre Hilfe anbieten. Die Großzügigkeit in dieser schwierigen Zeit rührt uns sehr und ist für uns von unschätzbarem Wert. Wir würden uns freuen, wenn wir mit der Kampagne ‚Pfoten-Pate‘ unsere Tierparkfamilie aus treuen Besuchern und Förderern noch ein Stück vergrößern können“. Um die Versorgung ihrer Pfleglinge sicherzustellen und die hohe Qualität der Zootierpflege weiterhin zu gewährleisten, ist die Tierpark-Belegschaft nach wie vor im Einsatz. Seit Beginn der Krise hat der Zoo sein Arbeitschutzsystem zur Gesunderhaltung der Mitarbeitenden verschärft und alle Abteilungen in A- und B-Teams aufgeteilt, die in einem zeitversetzten Rhythmus arbeiten. Via Facebook teilt der Tierpark jeden Tag Fotos und Videos von seinen Tieren sowie von den finalen Baumaßnahmen der neuen Lebensraumanlage „Asienwelten“, die hoffentlich bald – wie geplant – unter den Augen von Tierparkbesucherinnen und -besuchern eröffnet werden kann. Weitere Informationen zur Spendenaktion gibt es unter: https://www.tierpark-bochum.de/unterstuetzen/pfotenpate Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

Diesmal verzichte ich auf eine allzu große Einleitung zum Thema Corona, das ist in allen Nachrichten (passiert ja sonst nichts) und man kannn (und sollte) das Thema nicht umgehen.
Entsprechende Links habe ich bereits hier genannt. Und an Aktualität haben diese auch nichts verloren.
Trotzdem wird nicht nur an Corona geforscht … Weiterlesen

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Portrait: Riesenseeadler

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Greifvögel (Accipitriformes)
Familie: Habichtartige (Accipitridae)
Gattung: Seeadler (Haliaeetus)
Art: Riesenseeadler (Haliaeetus pelagicus)

Riesenseeadler (Zoo Brno)

Die Art ist von anderen Seeadlern durch ihre Proportionen gut zu unterscheiden: Die paddelförmigen Flügel wirken aufgrund ihrer Breite und im Vergleich zur Körperlänge relativ kurz, der keilförmige Schwanz recht lang. Die Geschlechter sind gleich gefärbt, hinsichtlich der Größe besteht ein moderater, hinsichtlich des Gewichts ein sehr ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus: Weibchen erreichen im Schnitt 11 % mehr Körpergröße und 43 % mehr Gewicht als Männchen. Die Körperlänge beträgt 85 bis 105 Zentimeter, die Flügelspannweite 1,95 bis 2,80 Meter, die Schwanzlänge 32 bis 36 Zentimeter. Männchen wiegen 4,9 bis 6,0 Kilogramm, Weibchen 6,8 bis 9,0 Kilogramm. Der Riesenseeadler ist damit die größte Art der Gattung Haliaeetus und einer der größten Greifvögel überhaupt.
Das Gefieder ist überwiegend dunkelbraun bis schwarz; Stirn, Schultern, die sehr dichten Federhosen und der Schwanz sind scharf abgesetzt weiß. Am Hinterkopf befinden sich einige hellere, gräuliche Federn, die Beine und der Schnabel sind orange-gelb. Die Iris ist gelb, um die Augen befindet sich orange-gelbe Haut. Jungtiere tragen bis auf die helleren Schwanzfedern mit dunklen Spitzen ein komplett schwarzbraunes Gefieder. An Kopf und Brust sind gräuliche Zeichnungen erkennbar. Einige Deckfedern des Schulterbereichs sind weißlich gefärbt. Das Gefieder dreijähriger Tiere befindet sich in einem Stadium zwischen Juvenil- und Adultkleid. Es bildet sich erste weiße Färbung an den Schultern, der Schwanz ist schon nahezu komplett weiß. Bei jüngeren Vögeln ist die Haut um die Augen noch blass gelb, Schnabel und Beine sind auch heller als bei adulten Tieren.
Sehr selten treten bis auf den weißen Schwanz komplett dunkel gefiederte Individuen auf, in der Vergangenheit vor allem auf der Koreanischen Halbinsel. Weiterlesen

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Portrait: Hagedasch

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Pelecaniformes
Familie: Ibisse und Löffler (Threskiornithidae)
Gattung: Bostrychia
Art: Hagedasch (Bostrychia hagedash)

Hagedasch (Zoo Prag)

Der Hagedasch erreicht eine Körperlänge von gut 70 bis 76 Zentimeter, eine Flügelspannweite von 110 bis 120 Zentimeter sowie ein Gewicht von 900 bis 1.100 Gramm. Das Gefieder ist überwiegend graubraun gefärbt. Seitlich am Kopf zeigt sich an den Wangen ein schmaler weißlicher Streifen. Die Flügeldecken schimmern je nach Lichteinfall grünlich bis purpurfarben metallisch. Der lange und leicht nach unten gebogene Schnabel ist bis auf die rötlich gefärbte Oberseite durchweg schwarz. Auch die Extremitäten sind schwarz gefärbt. Wie alle Ibisarten, so ist auch der Hagedasch ein sehr sozial eingestellter Vogel. Er lebt zumeist in größeren Kolonien, sowohl während als auch außerhalb der Brutzeit. Auch auf Nahrungssuche gehen sie in Gruppen. Sie teilen nicht selten ihren Lebensraum mit Kormoranen, Störchen und anderen Ibisarten. Weiterlesen

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Portrait: Silberfasan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Hühnerfasanen (Lophura)
Art: Silberfasan (Lophura nycthemera)

Silberfasan (John Gould)

Die Körperlänge der Nominatform des Silberfasans liegt zwischen 92 und 96 cm, die des Schwanzes beim Hahn zwischen 60 und 75 cm, bei der Henne zwischen 24 und 32 cm. Die Flügellänge beträgt beim Hahn 265–297 mm, bei der Henne 240–260 mm. Das Gewicht liegt beim Hahn bei 1,6 kg. Die Henne ist mit 1,3 kg etwas leichter.
Der Hahn des Silberfasans trägt eine dichte, langfedrige Haube. Sie ist wie Kinn, Kehle, die vordere Seite des Halses und die Unterseite glänzend blauschwarz. Die unbefiederte Partie um das Auge ist intensiv rot, die Iris orangegelb und der Schnabel grünlich weiß mit dunkler Basis. Die Halsseiten und der Nacken, der meist von der Haube bedeckt ist, sind weiß wie die Oberseite, die zudem eine feine, schwarze Zeichnung aus parallelen, v-förmigen Winkeln trägt, die zu den Flügeln hin größer werden. Die Flügelfedern und die äußeren Steuerfedern tragen eine ähnliche Zeichnung. Bei den weiteren Schwanzfedern nimmt der Weißanteil zu und das mittlere Paar ist rein weiß. Die Beine sind karminrot.
Die Henne der Nominatform ist hauptsächlich einfarbig olivbraun mit undeutlicher Sprenkelung und hellen Federschäften. Die Haubenfedern zeigen schwarze Spitzen und Kinn und Kehle sind weißgrau gesprenkelt. Die Unterseite ist braun und trägt bisweilen eine weiße oder hellgraue Strichelung. Die mittleren Steuerfedern sind braun mit einer schwarz-weißen Bänderung, die zu den äußeren hin zu einer dunklen Wellung wird. Die Augenpartie ist wie beim Hahn unbefiedert und rot, jedoch nicht so ausgedehnt. Weiterlesen

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Akva Tera, Plzen

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