Das Archiv – Eine Erklärung

Nachdem der Blog am 25.05.2018 umgezogen ist und der Import der früheren Beiträge nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe, fasste ich den Entschluss zu einem Neubeginn. Mehr oder weniger.
Da der ursprüngliche Beutelwolf-Blog bereits seit 2011 existiert haben sich einige Beiträge angesammelt, deren Löschung schade wäre.
Deswegen werden sie auch nach und nach auf diesen Blog übertragen.
Ältere Beiträge werden mit (Archiv) gekennzeichnet und erhalten die Kategorie Archiv.
Ausgenommen davon sind Rezensionen (vor dem 25.05.2018), Tiervorstellungen/Portraits (vor dem 25.05.2018) und diverse Galerien.

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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geantwortet. Weiterlesen

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Portrait: Zahntaube

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Taubenvögel (Columbiformes)
Familie: Tauben (Columbidae)
Gattung: Zahntauben
Art: Zahntaube (Didunculus strigirostris)
Zahntaube (Brehms Tierleben)

Zahntaube (Brehms Tierleben)

Die Zahntaube ist eine sehr wenig erforschte Art der Taubenvögel. Mögliche nahe Verwandte der Art sind die Indopazifischen Erdtauben sowie die Fasantaube.

Die Zahntaube erreicht eine Körperlänge von etwa 31 Zentimetern. Sie ist damit etwa so groß wie eine Ringeltaube. Es handelt sich um eine langbeinige Art. Die Beine sind unbefiedert. Das Gefieder an Kopf, Hals, oberen Mantel und Brust ist dunkelgrün. Der hintere Hals, der Rücken sowie der Bürzel, der Schwanz und die Flügel sind kastanienbraun. Der Bauch ist schwarzgrün. Die Handschwingen und die Flügeldecken sind schwarzgrau.
Auffallend an dieser Art ist insbesondere der große Schnabel, der an der Spitze hakenförmig gebogen ist. Die Nasenlöcher sind waagerecht und schlitzförmig schmal. Er weist in seiner Form Ähnlichkeit zu den Schnäbeln der ausgestorbenen Dronten auf.

Die Zahntaube kommt nur auf den Samoa-Inseln Upolu und Savaiʻi vor. Sie kommt nach derzeitigen Erkenntnissen an Berghängen in einer Höhe zwischen 300 und 1.300 Meter NN vor. Über ihre Lebensgewohnheiten ist sehr wenig bekannt. Im 19. Jahrhundert galt sie als eine bodenbewohnende Art, die ihre Nester überwiegend am Boden errichtet. Diese wurden jedoch oft durch Schweine zerstört. Nach Beobachtungen, die im Verlauf des 20. Jahrhunderts gemacht wurden, brütet die Zahntaube in Bäumen und baumt sowohl zum Schlafen als auch zum Ruhen auf. Ihre Nahrungsgewohnheiten sind abweichend von denen anderer Tauben. Sie ist in der Lage, ähnlich wie ein Papagei hartschalige Nüsse aufzubeißen. Es wird für möglich gehalten, dass der schwere Tsunami 2009 die Restbestände der Zahntaube weiter dezimiert haben könnte. Genaue Bestandschätzungen sind auch deshalb schwierig, da ihr Ruf dem der Weißkehltaube sehr ähnelt.

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Portrait: Quagga

Ordnung: Unpaarhufer (Perissodactyla)
Familie: Pferde (Equidae)
Gattung: Pferde (Equus)
Art: Steppenzebra (Equus quagga)
Art: Quagga (Equus quagga quagga)
Quagga (Brehms Tierleben)

Quagga (Brehms Tierleben)

Das Quagga ist ein ausgestorbenes Zebra, die sich durch eine, verglichen mit anderen Zebraformen, weitestgehende Reduktion der Bestreifung an Rumpf und Beinen auszeichnet. DNA-Analysen haben gezeigt, dass das Quagga keine eigene Art von Zebra war, sondern eine Unterart des Steppenzebras. Die systematische Stellung des Quaggas ist jedoch nach wie vor umstritten. Die Lehrmeinung, das Quagga als Unterart einzustufen, wurde durch genetische Untersuchungen an Museumsmaterial in den 1980er Jahren gestützt. Die vor allem im angelsächsischen Raum verbreitete Lehrmeinung, das Quagga als eigene Art einzustufen, stützen die genetischen Daten nicht, jedoch werden diese aufgrund der beschränkten Datenbasis von Befürwortern des Artstatus für das Quagga sehr kritisch betrachtet. Das Quagga wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Menschen ausgerottet. Weiterlesen

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Portrait: Marmorfischeule

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Gattung: Uhus (Bubo)
Art: Marmorfischeule (Bubo bouvieri)
Marmorfischeule (John Gerrard Keulemans)

Marmorfischeule (John Gerrard Keulemans)

Die Marmorfischeule erreicht eine Körperlänge von 46 bis 51 Zentimeter, wobei das Männchen leichter und kleiner ist als das Weibchen. In der Gefiederfärbung gibt es extreme individuelle Unterschiede. Einige Individuen weisen kräftige, dunkle Markierungen im Bereich der oberen Brust und Kopf auf, während das Gefieder anderer Individuen mit weniger breiten, braunen Streifen besetzt ist. Die Färbung der Oberseite, des Kopfes und des Mantels variiert zwischen blass rotbraun, dunkelbraun, hellbraun und ganz grau. Die Unterseite ist in der Regel meist weiß gefärbt, die mit dunklen Sprenkeln besetzt ist. Der nach vorn gebogene Schnabel ist kurz, aber kräftig und weist eine blasse cremefarbene bis gelbliche Tönung auf. Die Extremitäten und die Zehen sind blass gelblich gefärbt, die Zehen enden in kräftige Klauen. Weiterlesen

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Portrait: Beecrofts Dornschwanzhörnchen

Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Familie: Dornschwanzhörnchen (Anomaluridae)
Gattung: Echte Dornschwanzhörnchen (Anomalurus)
Art: Beecrofts Dornschwanzhörnchen (Anomalurus beecrofti)
Beecrofts Dornschwanzhörnchen (Joseph Wolf)

Beecrofts Dornschwanzhörnchen (Joseph Wolf)

Das Beecrofts Dornschwanzhörnchen erreicht eine Körperlänge von 250 bis 310 mm, eine Schwanzlänge von 190 bis 230 mm sowie ein Gewicht von 600 bis 700 g. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind nicht erkennbar. Das dichte und weiche Fell ist überwiegend schiefergrau gefärbt. Ventral zeigt sich eine hellere Färbung, die einen leicht orangenen Stich aufweisen kann. Markantes Merkmal aller Dornschwanzhörnchen sind die dornenartigen Schuppen an der Schwanzunterseite, die in 16 bis 18 Reihen verlaufen. Die Flughaut sitzt auf einem knorpeligen Stab, der an einer verbreiterten Elle anliegt. Sie erstreckt sich zwischen den Vorderbeinen und den Hinterbeinen. Die Ohren sind klein und schmal, die Augen sind ausgesprochen groß. Die Schneidezähne sind gut entwickelt, die Molaren weisen flache Kronen auf. Der Schwanz ist relativ kurz und dünn. Weiterlesen

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Portrait: Wollhaarmammut

Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Ordnung: Rüsseltiere (Proboscidea)
Familie: Elefanten (Elephantidae)
Gattung: Mammuthus
Art: Wollhaarmammut (Mammuthus primigenius)

 

Wollhaarmammut (Joseph Smit)

Wollhaarmammut (Joseph Smit)

 

Aufgrund der großen Verbreitung des Wollhaarmammuts und der damit verbundenen hohen Fundanzahl, die Knochen, Zähne oder vollständige Skelette umfassen, aber auch der erhaltenen mumifizierten Kadaver oder der Darstellungen in Höhlenmalereien durch den jungpaläolithischen Menschen ist diese Tierart eine der bekanntesten und am besten studierten aus dem Pleistozän. Daher ist das Aussehen und die Lebensweise des Wollhaarmammuts überaus umfassend rekonstruiert.
Das Wollhaarmammut entwickelte sich im Übergang vom Alt- zum Mittelpleistozän vor etwa 800.000 bis 600.000 Jahren in Sibirien und bewohnte die kaltzeitlichen Steppen im nördlichen Eurasien und Nordamerika. Es stellt das Endglied der plio- und pleistozänen Entwicklung der Mammuts dar. Am Ende des Pleistozäns starb das Wollhaarmammut in weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes aus, überlebte aber regional in einigen Restpopulationen bis ins mittlere Holozän (1800 v. Chr). Weiterlesen

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Portrait: Flammenkopf

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Schreivögel (Tyranni)
Familie: Schmuckvögel (Cotingidae)
Gattung: Oxyruncus
Art: Flammenkopf (Oxyruncus cristatus
Flammenkopf (Joseph Smit)

Flammenkopf (Joseph Smit)

Der Flammenkopf zählt zu den Schreivögeln und das einzige Mitglied der Familie der Flammenköpfe. Manche Systematiker zählen den Flammenkopf auch zu den Schmuckvögeln oder der Tyrannen.

Der 17 cm lange Flammenkopf hat einen aufrichtbaren orangefarbenen Schopf, der, wenn niedergelegt, nicht sichtbar ist. Ferner kennzeichnet ihn eine orangefarbene Iris, eine schwarz gefleckte gelbliche Unterseite, ein schuppiges Gesicht und ein spitzer Schnabel.

Der Flammenkopf kommt verstreut von Costa Rica bis Peru und Uruguay vor. Er ist ein Vogel des Regenwaldes, der in den Baumkronen oder in den Bäumen des Waldrandes lebt. Der Flammenkopf lebt allein oder in gemischten Gruppen. Er klammert sich geschickt an Äste, um Nahrung, wie kleine Früchte ,Insekten und andere Wirbellose zu suchen.
Die Männchen versammeln sich zu gemeinsamen Balzritualen an besonderen Tanzplätzen (Leks). Ein flaches Schalennest wird in Astgabeln von Bäumen gebaut.

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Portrait: Hawaii-Akepakleidervogel

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Unterfamilie: Kleidervögel (Drepanidinae)
Gattung: Loxops
Art: Hawaii-Akepakleidervogel (Loxops coccineus)
Hawaii-Akepakleidervogel (John Gerrrard Keulemans)

Hawaii-Akepakleidervogel (John Gerrrard Keulemans)

Der Hawaii-Akepakleidervogel ist eine sehr seltene, möglicherweise bereits ausgestorbene Art aus der Unterfamilie der Kleidervögel.
Die Art ist aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes, durch Stechmücken übertragene Krankheiten, durch eingeführte Wildschweine, Mungos, Wespen, Ameisen sowie Konkurrenz durch den Japan-Brillenvogel bedroht. Der Gesamtbestand wurde im Jahr 2000 auf ca. 14.000 Individuen geschätzt. Zum Schutz der Art werden die Neobiota stark bejagt, Wiederanpflanzungen einheimischer Arten wie der Koa-Akazie sowie das Aufstellen von Nistkästen unternommen.

Der zehn bis zwölf Zentimeter große Vogel hat einen kurzen grauen, kegelförmigen Schnabel. Das Gefieder der Männchen ist an Bauchunterseite und am Kopf rot gefärbt. Der Rücken und die Beine sind braun. Die Weibchen verfügen über ein mattes graugrünes Gefieder mit einer leichten gelborangen Tönung im Brustbereich.
Der Hawaii-Akepakleidervogel bewohnt die Gebirgswälder der Insel Hawaii. Dort sucht er an alten Bäumen nach Insekten und Spinnen, aber auch Pflanzennektar verschmäht er nicht.
Das Nest, in welches das Weibchen bis zu drei Eier legt, wird in einer Höhle in alten morschen Bäumen der Inselvegetation gebaut. Die Brutdauer der Art beträgt 14–16 Tage, danach verbringen die Jungen noch bis drei Wochen im Nest. Beide Elterntiere versorgen die Brut, vor allem mit Insekten.

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Portrait: Wimpelträger

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeres)
Familie: Paradiesvögel (Paradisaeidae)
Unterfamilie: Eigentliche Paradiesvögel (Paradisaeinae)
Gattung: Pteridophora
Art: Wimpelträger (Pteridophora alberti)
Wimpelträger (Richard Bowdler Sharpe)

Wimpelträger (Richard Bowdler Sharpe)

Der Wimpelträger ist endemisch auf Neuguinea. Man findet ihn hauptsächlich im Weyland Range im westlichen Neuguinea und in einem Bereich im Süd-Osten der Insel (Kraetkegebirge). Er bewohnt dort Bergregenwälder in einer Höhe von 1500 bis 2750 m. Der Wimpelträger benötigt keine unberührten Wälder, er hält sich auch in leicht gestörter Umgebung und an Waldrändern auf.

Männliche Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa 22 cm und ein Körpergewicht von 80 bis 95 g. Kopf und Oberseite der Männchen sind schwarz, die Unterseite ist gelbbraun gefärbt. Die Flügel haben große ockerfarbene Flecken. Die Beine sind grau-braun, der Schnabel schwarz.
Erkennungs- und Namensgebendes Merkmal dieses Paradiesvogels sind die wimpelähnlichen Strukturen an den 50 cm langen Kopffedern. Etwa 40 bis 50 dieser Blättchen mit hellblauer Ober- und rotbrauner Unterseite sitzen einseitig und regelmäßig am Schaft der hinter den Augen verwurzelten Kopffedern.
Die schlichten Weibchen werden 68 bis 88 g schwer. Ihre Oberseite ist von graubrauner Farbe, die Unterseite ist cremefarben.

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Portrait: Samoa-Papageiamadine

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Prachtfinken (Estrildidae)
Gattung: Erythrura
Art: Samoa-Papageiamadine (Erythrura cyaneovirens)
Samoa-Papageiamazone (Titian Peale)

Samoa-Papageiamazone (Titian Peale)

Die Samoa-Papageiamadine, auch Kurzschwanz-Papageiamadine genannt, ist in mehreren Unterarten verbreitet. Strittig war lange Zeit, ob die Peales-Papageiamadine und die Königs-Papageiamadine Unterarten der Samoa-Papageiamadine darstellen. Mittlerweile werden sie wegen ihrer starken öko-ethologischen Differenzierung allgemein als eigenständige Arten anerkannt.

Die Männchen der Samoa-Papageiamadine haben schwärzliche Augenzügel und einen karmesinroten Kopf und Kopfseiten. Im Genick verläuft ein blaues Band, das ins Blaugrün des Rücken übergeht. Die Kehle und die Brust sind verwaschen blau, die Körperunterseite dagegen grün und mehr oder weniger stark blau überhaucht. Der hintere Bürzel sowie die Oberschwanzdecken sind rot. Der Schwanz ist kurz, wobei die mittleren Schwanzfedern düsterrot sind und die übrigen Schwanzfedern schwarzbraun. Die Augen sind braun und der Schnabel ist schwarz.
Zwischen Männchen und Weibchen bestehen nur geringfügige Unterschiede. Grundsätzlich sind die Weibchen etwas heller und etwas matter gefärbt und weisen auf der Körperunterseite einen mehr grünlichen Ton auf.

Das Verbreitungsgebiet der Samoa-Papageiamadine sind die Samoa-Inseln. Die Nominatform (Erythrura cyaneovirens cyanovirens) besiedelt Upolu und Westsamoa. Die Unterart E. c. gaughrani kommt nur auf Savaiʻi vor. Ihr bevorzugter Lebensraum sind Waldlichtungen sowie Sekundärbusch. Sie kommt auch auf Weidegebieten und auf Pflanzungen vor. Dagegen fehlt sie in der dicht besiedelten Küstenzone. Sie frisst vor allem die Samen krautiger Pflanzen sowie Insekten und deren Larven.

Das Nest ist kugelig. Ansonsten liegen kaum Freilandbeobachtungen über das Fortpflanzungsverhalten vor. Bei in menschlicher Obhut gepflegten Samoa-Papageiamadinen umfasste das Gelege drei bis vier Eier. Beide Elternvögel brüten und sind sowohl tagsüber als auch nachts häufig gemeinsam im Nest. Die Brutdauer beträgt etwa 14 Tage und die Nestlingszeit währt 22 Tage. Ausgeflogene Jungvögel fliegen sofort sehr gut und sind in der Lage, sicher auf Ästen zu landen. Sie kehren nachts nicht mehr in das Brutnest zurück und beginnen schon zwei bis drei Tage nach dem Ausfliegen, an halbreifen Hirserispen einzelne Körner herauszuklauben. Sie sind mit etwa drei Wochen selbständig. Samoa-Papageiamadinen sind ausgesprochen frühreife Vögel. Zwei in Gefangenschaft gepflegte Weibchen haben bereits mit einem Lebensalter von dreieinhalb Monaten Eier gelegt und Jungvögel, die ihr erstes Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, haben selber erfolgreich Jungvögel aufgezogen.

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Portrait: Buntschnabelkrähe

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Rabenvögel (Corvidae)
Gattung: Raben und Krähen (Corvus)
Art: Buntschnabelkrähe (Corvus woodfordi)
Buntschnabelkrähe (William Matthew Hart)

Buntschnabelkrähe (William Matthew Hart)

Der Buntschnabelkrähe ist eine mittelgroße, kurzschwänzige Krähe mit einem hellen, massiven Schnabel, der eine dunkle Spitze aufweist. Sie erreicht eine Größe von 40 bis 41 cm. Die Männchen wiegen ungefähr 615 Gramm, die Weibchen 555 bis 568 Gramm. Der Schnabelfirst ist stark gebogen. Der Nasalborsten sind an der Stirn geteilt. Die Federn am Hals und am Kopf sind dünn und seidig. Das Gefieder ist vollständig schwarz mit einem leichten grünen Glanz. Die Iris ist braun oder grau bis stumpf blau-weiß. Der Schnabel ist elfenbeinfarben mit einer schwarzen Spitze. An den Kinnseiten befindet sich zwischen den Schnabelhälften ein rosarotes, unbefiedertes Hautareal. Die Beine sind schwarz, die Sohlen orange. Die Geschlechter sind in der Gefiederfärbung ähnlich, jedoch werden die Männchen größer als die Weibchen. Die Jungvögel sind bisher unbeschrieben. Der Ruf besteht aus stakkatoartigen, schrillen Krächztönen, die schneller sind, als bei der Salvadorikrähe.

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich auf die Salomonen-Inseln Choiseul, Guadalcanal und Santa Isabel. Die Buntschnabelkrähe bewohnt Tiefland- oder Bergregenwälder in Höhenlagen bis 1000 m, selten bis 1250 m. Am weitesten ist sie auf den Hügeln verbreitet. Häufig ist sie im Waldinneren oder an Waldrändern zu beobachten. Manchmal geht sie in der Nähe von Kokosnussplantagen auf Nahrungssuche.

Die Buntschnabelkrähe ist ein Allesfresser. Die Nahrung besteht aus Insekten (hauptsächlich Käfern) sowie aus Früchten. Sie geht einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen im Blätterdach auf Nahrungssuche. Die Brutzeit findet vermutlich im südlichen Frühling statt. Die Buntschnabelkrähe ist ein standorttreuer Vogel.

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