Portrait: Große Wachsmotte

Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Zünsler (Pyralidae)
Unterfamilie: Wachsmotten (Galleriinae)
Gattung: Galleria
Art: Große Wachsmotte (Galleria mellonella)

Große Wachsmotte: Raupe, Puppe, Imago (ChatGPT)

Die Falter der Großen Wachsmotteverreichen eine Flügelspannweite von 20 bis 40 Millimeter, wobei die Weibchen größer werden als die Männchen. Die Maxillarpalpen sind klein und vorgestreckt, der Rüssel ist nur schwach entwickelt. Charakteristisch für die Große Wachsmotte ist der konkave Außenrand des Vorderflügels, der bei den Männchen stärker ausgeprägt ist als bei den Weibchen. Die Farbe der Vorderflügel ist überwiegend aschgrau mit einer bräunlichen Schattierung am Vorderrand. Der Innenrand ist dagegen hellgelb gefärbt und weist große, rotbraune Flecken auf. Die Saumlinie der Vorderflügel erscheint dunkel und die Fransen am Flügel rotgrau. Die Hinterflügel sind bei den Männchen von Galleria mellonella grau mit schwarzbraunem Saum, bei den Weibchen der Großen Wachsmotte dagegen gelblichweiß. Die Vorderflügellänge beträgt 10 bis 15 Millimeter.
Größe und Färbung der Falter können stark variieren, da sie sowohl von der Zusammensetzung der Nahrung der Larve, als auch von der individuellen Entwicklungsdauer abhängen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tierportrait | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Portrait: Norfolk Spaniel

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Wolfs- und Schakalartige (Canis)
Art: Wolf (Canis lupus)
Unterart: Haushund (Canis lupus familiaris)

Dash II, Norfolk Spaniel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts

Der Norfolk Spaniel, auch Shropshire Spaniel genannt, ist eine Hunderasse, die seit dem frühen 20. Jahrhundert ausgestorben ist. Ursprünglich wurde angenommen, dass sie auf einen der Herzöge von Norfolk zurückgeht, doch diese Theorie wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts widerlegt. Der Begriff wurde auch für Springer Spaniels verwendet, die weder Sussex noch Clumber Spaniels waren, und es gab Versuche, damit eine Rasse zu bezeichnen, die später als English Springer Spaniel bekannt werden sollte.
Mit seinem leberfarben-weißen oder schwarz-weißen Fell wurde der Norfolk Spaniel als großer Cocker Spaniel beschrieben. Der Spaniel Club legte einen Rassestandard für Norfolk Spaniels fest, doch die Exemplare der Rasse variierten in England stark. Die Hunde dieser Rasse waren schwer zu erziehen, bauten aber eine enge Bindung zu ihren Besitzern auf und waren sowohl an Land als auch im Wasser nützliche Jagdhunde. Die Rasse hörte nach 1903 auf zu existieren, als sie in die neue Rasse „English Springer Spaniel“ eingegliedert wurde, die vom Kennel Club geschaffen wurde, um alle Spaniels dieses Typs zu umfassen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tierportrait | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Portrait: Mechelner

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Kammhühner (Gallus)
Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
Unterart: Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Mechelner (Tierpark Köthen)

Das Mechelner Huhn, auch Kuckucksperber oder Mechelner Kuckuck (ndl. Mechelse koekoek, frz. Coucou de Malines), ist eine Haushuhnrasse, die nach ihrer Herkunft aus der Region um die flämische Stadt Mechelen benannt ist. Sie verkörpert in besonders idealer Form den Typ des Fleischhuhns und stellte eine der wichtigen Wirtschaftsrassen dar, bevor die modernen Masthybriden für die Geflügelmast gezüchtet wurden.

Eine der frühen Attraktionen des 1843 eröffneten Antwerpener Zoos waren exotische Hühnerrassen, insbesondere Brahmahühner aus Südostasien. Der Zoo bot Züchtern aus der Umgebung die Möglichkeit, Brahmahühner, Langschans und Cochins mit heimischen Rassen zu kreuzen. Aus diesen Kreuzungsversuchen ging der Mechelner Kuckuck hervor. Der Rassestandard wurde 1898 in Belgien festgelegt. Das Mechelner Huhn wird den Zweinutzungsrassen zugeordnet, da sie nicht nur eine hohe Mastfähigkeit aufweisen, sondern auch ihre Legeleistung beachtlich sein kann. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Tierportrait | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Ausmalbilder …

Beutelwolf-Ausmalbild (ChatGPT)

Mal was ganz anderes … irgendwie … und weil ich ja ein ChatGTP-Fan bin, bzw. die KI mein bester (virtueller) Freund ist, konnte ich nicht widerstehen und es selber ausprobieren… man mag damit machen was man will.
In einem der Nachrichtenportale im öffentlichen Nahverkehr habe ich zufällig gesehen, dass man mit Hilfe von KIs auch problemlos (natürlich) Ausmalbilder erstellen kann… Und natürlich habe ich das ausprobiert … natürlich mit ChatGPT.
Ausmalen darf sie dann jemand anderer.
Manchmal vielleicht nicht ganz korrekt, aber ob jetzt Meerestiere über oder unter Wasser sind … darauf habe ich keine Rücksicht genommen … nicht bei einem Ausmalbild… und so schweben Orcas und Plesiosaurus fröhlich durchs Bild… künstlerische Freiheit (oder die Ahnungslosigkeit einer KI)
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

TTT: 10 Buchtitel, in denen die Wörter Nacht oder Nebel vorkommen

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Top Ten Thursday | 10 Kommentare

Ross Piper: Wunderwelt der Insekten (Rezension)

WUNDERWELT DER INSEKTEN ist ein hochwertig gestaltetes Sachbuch, das sich der erstaunlichen Vielfalt, Evolution und Bedeutung der Insekten widmet. Es handelt sich nicht nur um eine wissenschaftliche Einführung, sondern ebenso um ein visuell beeindruckendes Werk mit zahlreichen farbigen Illustrationen (von Carim Nahaboo). Vom Insektensterben hört man ständig und dauernd (oft gleichgesetzt mit dem Bienensterben, aber dass man es manchmal nicht so genau mit der Klassifizierung nimmt ist ja nichts neues … wohl ein menschliches Problem…), und vielleicht ist auch der eine oder andere ganz froh weniger unter Wespen, Bremsen oder Mücken zu leiden … und viele denken vielleicht, dass nur ein totes Insekt ein gutes Insekt ist. Marienkäfer und Schmetterlinge (Tagfalter) stellen die Ausnahme dar. Aber wie interessant die Welt der Insekten ist, mag der Laie kaum wahrnehmen oder wahrhaben. Dem wenigsten wird bewusst sein, wie vielfältig das Reich der Insekten ist und man muss schon fast sagen, dass 70 Arten, nicht einmal einen Bruchteil der Arten darstellen, die bekannt sind (wenn man es genau nimmt … 70 Arten sind nichts, wenn man bedenkt dass es über eine Million beschriebener Arten gibt, Tendenz steigend). Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Charlie Crochet: Blood & Thunder (Rezension)

Nach einem Anschlag auf ein Therianer-Jugendzentrum gerät nicht nur das Team Destructive Delta unter Druck – auch zwischen Dex und Sloane läuft nicht alles rund. Während der fanatische »Orden von Adrasteia« mit Gewalt und Propaganda für Unruhe sorgt, kommen Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht, die mehr als nur den Einsatz gefährden.
Im Kampf gegen eine Organisation, die immer einen Schritt voraus zu sein scheint, zählt jede Entscheidung. Und vor allem eines: Vertrauen.

BLOOD & THUNDER, der zweite Band der THIRDS-Reihe, führt die explosive Mischung aus Action, Humor, Urban Fantasy und queerer Romance fort, die in Hell & High Water ihren Anfang nahem. Während der Vorgänger die Welt, das Team und vor allem die dynamische Beziehung zwischen Dex und Sloane etablierte, legt Band 2 in praktisch jeder Hinsicht einen Gang zu. Allerdings nicht unbedingt zum Vorteil… aber dazu später mehr.
Durchaus gelungen ist die Weiterentwicklung von Dex und Sloane. Dex bringt wie immer Energie, Witz und Wärme in jede Szene, zeigt aber auch deutlich mehr Verletzlichkeit. Sloane, der innere Dämonen und Vergangenheitstraumata mit sich trägt, öffnet sich langsam. Beide Protagonisten erreichen so eine Tiefe, die authentisch und emotional glaubwürdig ist.
Die anderen THIRDS-Mitglieder bleiben das Herzstück der Reihe. Das Zusammenspiel des Teams – chaotisch, liebevoll, manchmal bissig – bringt Leichtigkeit in die düsteren Elemente. Besonders Dex’ Humor bleibt ein Highlight, ohne die ernsten Momente zu untergraben. Allerdings merkt man auch wo das Hauptaugenmerk liegt und so bleiben manche Charaktere (ich habe das Gefühl, dass es sich dabei hauptsächlich um die Frauen im Team handelt) eher farblos oder weniger greifbar.
Und was die Handlung anbelangt … da habe ich mir tatsächlich mehr erwartet. Spannend wird es tatsächlich erst am Ende, davor habe ich den Eindruck, dass sich die Autorin eher auf die Beziehungen ihrer Charaktere beschränkt, diese aber dafür sehr ausführlich beschreibt. Nicht dass ich prüde wäre, aber ich muss sagen, dass ich in einem Buch lieber Charakterentwicklung, Wortgefechte und Actionszenen sehe als Sexszenen. Das ist dann auch nicht mehr Romance sondern eher Porno. Und davon gibt es reichlich. Weniger wäre mehr gewesen, wenn man dabei tiefer auf die Bedrohung durch den Orden eingegangen wäre. Da hätte ich mehr erwartet. So stellt der zweite Teil der Trilogie für mich einen starken Abfall nach unten dar. Und so überraschend das Ende dann doch war … befriedigt hat es mich nicht (aus Gründen, die ich aus Spoilergründen nicht nennen möchte), aber zumindest hat es eines bewirkt: Ich will wissen, um was es im Abschlussband geht (und ich hoffe, dass das nicht noch nur mehr Sexszenen sind).
Nach einem starken Reihenauftakt eher eine Enttäuschung. Ob der dritte Teil besser wird? Ich hoffe es.

BLOOD & THUNDER bei amazon (AffiliateLink)

(Rezensionsexemplar)

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Robert E. Page: Die Kunst der Bienen (Rezension)

Die Parallelen zwischen Insektenvölkern und menschlichen Gesellschaften haben viele Soziobiologen beschäftigt. Der weltweit führende Bienenforscher Robert E. Page ergründet seit Jahrzehnten das komplexe Sozialsystem und die Arbeitsteilung von Honigbienen – ein „Gesellschaftsvertrag“, der über Millionen Jahre in deren DNA eingeschrieben ist. Page untersucht die Koevolution von Bienen und Blütenpflanzen, sieht sie als Ingenieure und Landschaftsgestalter, beschäftigt sich mit Honigbienenvölkern und als Superorganismus und mit dem Paarungsverhalten der Königinnen. Eine faszinierende Lektüre für alle, die sich tiefergehend mit der Bedeutung der Bienen für unsere Welt auseinandersetzen möchten.
Bei der Honigbiene hat sich wahrscheinlich über Millionen von Jahren der Evolution ein Szenario abgespielt, das so aussieht: Die ersten Arten waren Solitärnister. Die Weibchen gründeten ein Nest, das sie aus Pflanzenstängeln oder vielleicht auch Baumstämmen herausarbeiteten, sie versahen die Zellen mit Pollen, legten in jede ein Ei hinein und versiegelten sie dann. Die Blütezeiten mögen kurz gewesen sein, die Larven sich nur langsam entwickelt haben, und/oder die Weibchen lebten nicht lange und starben, bevor ihr Nachwuchs zu adulten Bienen geworden war. Später wanderten einige Arten vielleicht in Klimazonen mit längeren Blütezeiten ab (oder verbreiteten sich bis dorthin), wo die Entwicklung der Larven sich beschleunigt haben kann, oder die Weibchen lebten länger, so dass der Brut genügend Zeit blieb, zu schlüpfen und mit der Mutter einige Zeit im Nest zusammenzuleben. Einige Töchter blieben sogar auf Dauer und kümmerten sich um ihre Larvenschwestern. Der Rest der Geschichte würde erzählen von der Entwicklung größerer Nester, der Entstehung größerer Arbeiterinnenpopulationen und anatomischer Unterschiede zwischen Königinnen und Arbeiterinnen und so weiter.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Katherine Rundell: Impossible Creatures – Der vergiftete König (Rezension)

Als ihr Großvater, der König, einem heimtückischen Attentat zum Opfer fällt, wird Prinzessin Anya zur Gejagten im eigenen Reich. Ihr Vater wird des Mordes beschuldigt und in den Kerker geworfen, während ihr machthungriger Onkel nach dem Thron greift. Gemeinsam mit Christopher, dem Hüter der Fabelwesen, muss sie nun nicht nur ihren Vater retten, sondern das gesamte magische Reich vor dem Untergang bewahren.
DER VERGIFTETE KÖNIG ist eine gelungene Fortsetzung zu DAS GEHEIMNIS DER UNGLAUBLICHEN WESEN, die das Potenzial des ersten Bandes aufgreift und erweitert. Man ist schnell in der Geschichte und es ist nicht zwingend notwendig, den ersten Teil gelesen zu haben. Den groben Handlungsfaden versteht man auch so und Anya ist eine neue Protagonistin ohne Verbindung zum Vorgänger. Auch wenn es natürlich mehr Spaß macht Christophers Hintergründe und Freundschaften zu kennen. Die Geschichte an sich ist nicht neu, der Reiz liegt eher am Drumherum, denn ein Königsmörder hat es in einer Welt der merkwürdigsten magischen Kreaturen nicht leicht. Und wer Drachen tötet muss damit rechnen selbst … oops. verrate ich zu viel? Okay. Lassen wir das. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen

Sophia Kimmig: Move (Rezension)

Ein Flügelschlag hin zu einem sicheren Rastplatz, ein Sprung in neues Territorium – Fortbewegung scheint selbstverständlich und ist doch entscheidend für das Leben auf der Erde. Die Mobilität der Tiere war für ihre Entwicklung revolutionär und gab ihnen Freiheit: Der Polarfuchs wandert über gefrorene Meere, Schmetterlinge ziehen tausende Kilometer weit und Aale schwimmen auf geheimnisvollen Wegen durch die Ozeane. Doch diese unglaubliche Fähigkeit hat ihren Preis: Sie macht verletzlich. Sophia Kimmig nimmt uns mit auf eine packende Reise durch die Welt der Fortbewegung – von Schwimmversuchen über den ersten Schritt an Land bis zu den spektakulären Wanderungen unserer Zeit. Die faszinierende Betrachtung eines der großen Phänomene des Lebens. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezension | Kommentar hinterlassen