Portrait: Ovamboziege

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Antilopinae
Tribus: Ziegenartige (Caprini)
Gattung: Eigentliche Ziegen (Capra)
Art: Wildziege (Capra aegagrus)
Unterart: Hausziege (Capra aegagrus hircus)

Ovamboziege (Tierpark Eisenberg)

Die Ovambo‑Ziege (auch Owamboziege genannt) ist eine robuste Hausziegen‑Rasse, die ursprünglich aus Namibia (West‑ und Süd‑Namibia) stammt. Sie ist die kleinste der vier einheimischen namibischen Ziegenrassen (Kunene, Ovambo, Caprivi, Kavango).
Böckeerreichen eine Widerristhöhe von 70–85 cm bei einem Gewicht von 70–80 kg. Geißen bleiben mit 60–75 cm und 40–50 kg kleiner.
Gehörnt sind beide Geschlechter. Die Hörner erreichen eine Länge bis ca. 30 cm, sind nach oben‑außen gedreht oder sichelförmig eng am Kopf.
Charakteristisch sind ihre herabhängenden Ohren. Das kurze bis mittellange Fell ist einfarbig oder gescheckt wobei hellere Töne dominieren. Es weist im Winter eine feine Unterwolle auf
Es handelt sich um eine anspruchslose und robuste Rasse, ideal für trockene, karge Regionen

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Portrait: Pfeifente

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Anatinae
Tribus: Schwimmenten (Anatini)
Gattung: Mareca
Art: Pfeifente (Mareca penelope)

Pfeifente (Naturkundemuseum Karlsruhe)

Die Pfeifente erreicht eine Körperlänge von 41 bis 51 cm, eine Flügelspannweite von 75 bis 86 cm sowie ein Gewicht von 500 bis 900 Gramm. Sie ist damit insgesamt etwas kleiner als die Stockente.
Die Geschlechter weisen einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. Auffälligstes Merkmal des Männchens im Prachtkleid ist der rotbraune Kopf, der an der Stirn eine weiße bis rahmgelbe Blesse aufweist, die sich bis zum Schnabelansatz fortsetzt. Beim Männchen ist die Brust graurosa, während das übrige Körpergefieder blassgrau ist. Die Bauchseite ist weißlich bis cremefarben gefärbt. Die Flügel weisen ein weißes von den Flügeldeckfedern gebildetes ausgehendes Flügelband auf, das bei schwimmenden Erpeln als weißes Längsband sichtbar ist. Es zieht sich von der Schulter seitlich bis zur Körpermitte. Nur als kleiner Fleck ist bei schwimmenden Männchen dagegen die metallisch grüne Einfassung der weißen Flügelspiegel zu sehen. Die Spitze des graublauen Schnabels ist schwarz. Im Ruhekleid ähneln sich Männchen und Weibchen.
Das Weibchen weist ganzjährig eine unauffällige bräunliche Färbung auf. An der Brust und den vorderen Körperpartien ist das Gefieder eher dunkelbraun. Kopf und Hals dagegen sind rotbraun gefiedert. Die Körperseiten sind hell gebändert und werden zum weißen Bauch hin heller. Das Längsband, das beim Männchen weiß ist, ist bei beim Weibchen hellgrau. Der Schnabel ist ähnlich wie beim Männchen graublau. Ihm fehlt jedoch die schwarze Spitze. Die Extremitäten beider Geschlechter sind graubraun bis fast schwarz.
Fliegende Pfeifenten sind gut an dem breiten weißen Feld zu erkennen, dass quer über die Vorderflügel verläuft. Der dunkel-grünliche Spiegel ist vorne und hinten weiß abgesetzt. Die Handschwingen sind dunkel graubraun. Der Schwanz ist zugespitzt und dunkel, der Bauch ist weiß abgesetzt. Der Flug ist schnell und Pfeifenten fliegen häufig in Trupps. Weiterlesen

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Portrait: Ohrfleck-Röhrenaal

Kohorte: Elopomorpha
Ordnung: Aalartige (Anguilliformes)
Familie: Meeraale (Congridae)
Unterfamilie: Röhrenaale (Heterocongrinae)
Gattung: Heteroconger
Art: Ohrfleck-Röhrenaal (Heteroconger hassi)

Ohrfleck-Röhrenaal (Zoo Basel)

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5. Zooreise 2025 – Tag 5: Mulhouse

Heute standen zwei Programmpunkte auf dem Plan: Der Zoo in Mulhouse und der Freizeitpark LE PARC DU PETIT PRINZE in der Nähe von Mulhouse… Abends hatten wir vor erneut im Saüwadala zu essen (und das haben wir auch getan).
Im Zoo gab es am Wochenende eine Sonderaktion in der Comickünstler auf bedrohte Tierarten hingewiesen haben … die Aktion haben wir aber links liegen gelassen … auch wenn ich sie durchaus als eine gute Idee empfinde… Das wäre auch etwas, das man in Deutschland etablieren könnte… Ich weiß auch nicht wie bekannt die Künstler waren, beziehungsweise wer sie waren. Vielleicht eine Art von Ignoranz, aber ich bin wegen der Tiere in den Zoo. Weiterlesen

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Steckbrief: Sea Life Konstanz

Das Sealife im www
Das Sealife im Blog

Größe: 3000 qm

Zu finden in: Konstanz, D-78462

Zu sehen sind: Fische und Wirbellose aus Süß- und Salzwasser

Besonderheiten:  Pinguine, Naturkundemuseum im ersten Stock (freier Eintritt für Sea Life-Besucher)

Begehbare Anlagen: keine

Begehbare Häuser: keine

Streichelgehege: nein

Füttern erlaubt: nein

Hunde nicht erlaubt

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Vanessa Walder: Nightmore – Das gruseligste Internat der Welt. Plötzlich Werwolf (Hörbuch)(Rezension)

Fynn mag nicht mehr. Keinen Tag, nein, keine MINUTE länger bleibt er auf dieser Schule!!! Was haben sich seine Eltern dabei gedacht? Okay, er ist seit ein paar Wochen ein Werwolf. Aber ihn deswegen auf ein Internat irgendwo im Nirgendwo der schottischen Highlands zu verfrachten, wo er mit Verrückten die Schulbank drückt, das ist doch übertrieben. Also seilt sich Fynn aus dem Fenster ab, lenkt die Krokodile im Burggraben (ja, Krokodile!) mit einem Steak ab und rast dann in einem Höllentempo (ein Vorteil, wenn man von einem Werwolf gebissen wurde) zum Tor des Internats – um weg zu sein, bevor die Gargoyles um Mitternacht erwachen.
Prompt wird Fynn erwischt – und fliegt vielleicht vom Internat! Vielleicht kann seine Mitschülerin, ein Mädch… ääh, eine Dämonin namens Sinista Satania Dämonia, die 1622 schon mal aus Nightmore rausgeschmissen wurde, ihm helfen? Auch wenn es eventuell nicht ganz so schlau ist, einen Pakt mit einer Dämonin einzugehen.
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Hans Seelenmeyer: Funky Chicken Blues (Rezension)

Bei Biobauer Manni Macksen ist gerade nichts funky. Seine Frau zeigt kein Interesse mehr an ihm und seine Hühner haben aufgehört, Eier zu legen. Frustriert wünscht er das Federvieh in den Kochtopf. Die Drohung verhallt nicht ungehört. Angeführt von ihrem Hahn Che beschließen die Hühner, ihrem Schicksal zuvorzukommen und Macksen umzubringen. Schon bald liegt die erste Leiche auf dem Hof. Das Dumme ist nur, der Bauer ist noch putzmunter. Damit Macksen nicht selbst in Verdacht gerät, muss er den Toten loswerden. Nur wie?
Also … das war ja mal ein Lesevergnügen. Ein skurriler, abgedrehter Krimi wie man ihn selten zu lesen bekommt. Weiterlesen

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Andrés Cota Hiriart: Die ewige Jugend des Axolotls (Rezension)

Eine humorvolle und lehrreiche Reise zu den wundersamsten Tieren der Welt
Wussten Sie, dass der Axolotl das Geheimnis der ewigen Jugend entschlüsselt hat? Dass man mit Skorpionen die besten Technopartys feiern könnte, weil sie im Schwarzlicht leuchten? Dass Chamäleons sich geschickt jeder sozial unangenehmen Situation entziehen können, indem sie einfach ihre Farbe ändern? Der mexikanische Biologe Andrés Cota Hiriart erzählt von seinen Abenteuern mit den außergewöhnlichen Tieren, die ihn sein Leben lang begleitet haben: Axolotl, Pythons, Seelöwen, Orang-Utans. Während er als Kind seine Wohnung in Mexiko-Stadt in einen improvisierten Zoo verwandelte, bereiste er später Orte wie die Galapagosinseln, Borneo und Guadalupe und erlebte die Tiere dort in freier Wildbahn. Ein humorvolles und lehrreiches Panorama der ungewöhnlichsten Tiere der Welt und ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, unsere Artenvielfalt zu erhalten.
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Ingrid Walther: Das Schweigen der Kanarienvögel (Rezension)

Vogelkundlerin Amalia Fink und ihre beste Freundin Lydia Denk, ihres Zeichens Salzburgs bekannteste Hobby-Philosophin, weilen auf Teneriffa, denn in der Pension kann man sich so etwas schon mal gönnen. Amalia hat das Ziel, ein wissenschaftliches Buch über die kanarische Vogelwelt zu verfassen. Lydia offenbar das Ziel, sie abzulenken, denn die eigenen Philosophiebücher im Koffer bleiben unangetastet. Dann verschwindet ein Rotkehlchen. Nein, nicht der Vogel, sondern eine junge Frau namens Katie, in der Amalia Fink ein Rotkehlchen zu erkennen glaubt – so wie sie alle Menschen, die ihr begegnen, unweigerlich mit einer bestimmten Vogelart in Verbindung bringt.
Vogelfrei oder im goldenen Käfig?
Weil ihnen Katies Verschwinden nicht geheuer ist, stellen Fink und Denk auf der Insel Nachforschungen an und beginnen, das Gestrüpp an Verstrickungen, das den gewöhnlichen Urlauber*innen verborgen bleibt, zu entwirren. Hat Katies Verschwinden etwas damit zu tun, dass erst kürzlich ihr nackter Nachbar – der nicht per se nackt ist, es aber in diesem verhängnisvollen Moment war – vom Balkon gefallen ist? Oder musste sie die Insel überstürzt verlassen, weil ihre Affäre aufgeflogen ist? Und sitzt da etwa eine Lorbeertaube im Gebüsch? Nein, Fehlalarm … zumindest, was die Lorbeertaube betrifft.
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Voliere Seebach

Die Voliere im www

Größe: –

Zu finden in: Zürich, CH-8052

Zu sehen sind: Vögel

Voliere Seebach

Die Volière Seebach hat mehreren Aufgaben. Zum einen dient sie als Vogelhotel für die Ferienzeit ihrer Halter, zum anderen können sich Besucher und Spaziergänger an den Vögeln in den Außenvolieren erfreuen. Eine Beschilderung existiert nicht. Hauptsächlich sind Papageien, Kanarienvögel und Prachtfinken zu sehen, aber auch Turakos oder Hühnervögel.
Daneben nimmt die Volière auch Fund- oder Abgabetiere auf, die nach Möglichkeit an geeignete Halter weitervermittelt werden.
Die Volière ist frei zugänglich, Annahme bzw. Abgabe von Vögeln montags bis freitags von 14-16 Uhr.

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