Portrait: Schopfhirsch

ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hirsche (Cervidae)
Unterfamilie: Cervinae
Tribus: Muntjakhirsche (Muntiacini)
Gattung: Elaphodus
Art: Schopfhirsch (Elaphodus cephalophus)
Ostchinesischer Schopfhirsch (Zoo Halle)

Ostchinesischer Schopfhirsch (Zoo Halle)

Schopfhirsche erreichen eine Kopfrumpflänge von 110 bis 160 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 7 bis 15 Zentimeter und eine Schulterhöhe von 50 bis 70 Zentimeter. Das Gewicht erwachsener Tiere variiert von 17 bis 50 Kilogramm. Das raue Fell ist dunkelbraun oder dunkelgrau gefärbt, die Lippen, die Ohrspitzen, die Unterseite des Schwanzes und manchmal die Augenregion sind leuchtend weiß. Namensgebendes Merkmal ist der schwarzbraune, bis zu 17 Zentimeter hohe Haarschopf am Kopf. Dieser Schopf verläuft von den Augen bis zum Hinterkopf. Das Geweih, das nur die Männchen tragen, besteht aus zwei einfachen Stangen, die eine Länge von fünf Zentimeter erreichen und oft gänzlich im Haarschopf verborgen sind. Männchen haben außerdem verlängerte obere Eckzähne, die aus dem Maul ragen. Weiterlesen

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Portrait: Prinz-Alfred-Hirsch

ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Hirsche (Cervidae)
Unterfamilie: Cervinae
Tribus: Echte Hirsche (Cervini)
Gattung: Edelhirsche (Cervus)
Art: Prinz-Alfred-Hirsch (Cervus alfredi oder Rusa alfredi)
Prinz-Alfred-Hirsch, Illustration der Erstbeschreibung 1870 (Josepf Smit)

Prinz-Alfred-Hirsch, Illustration der Erstbeschreibung 1870 (Josepf Smit)

Der Prinz-Alfred-Hirsch ist nach Prinz Alfred, Sohn der britischen Königin Victoria benannt und zählt zu den seltensten Hirscharten der Welt. Auf den Visayas werden die Namen Usa und Lagsaw für den Prinz-Alfred-Hirsch verwendet.

Das feine, ausgesprochen dichte Fell dieser Hirsche ist dunkelbraun gefärbt. Kennzeichnend sind die hellen Flecken, die sich entlang des Rückens und der Flanken erstrecken und nach vorne hin kleiner werden. Die Unterseite des Körpers und des Schwanzes sind weißlich-grau gefärbt. Das Geweih, das wie bei fast allen Hirscharten nur die Männchen tragen, ist relativ kurz und dick. Auffallend ist sein im Vergleich zu anderen Hirschen schmaler Schädel. Mit einer Kopfrumpflänge von rund 125 Zentimetern und einer Schulterhöhe von 65 bis 80 Zentimetern zählt er zu den kleinsten Vertretern der Echten Hirsche. Weiterlesen

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Portrait: Graukopfgans

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Halbgänse (Tadorninae)
Tribus: Tadornini
Gattung: Spiegelgänse (Chloephaga)
Art: Graukopfgans (Chloephaga poliocephala)
Graukopfgans (Tierpark Limbach-Oberfrohna)

Graukopfgans (Tierpark Limbach-Oberfrohna)

Die Graukopfgans erreicht eine Körpergröße von 50 bis 55 Zentimetern. Anders als die zur selben Gattung gehörende Magellan- und Tanggans weist die Graukopfgans keinen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf. Ganter sind lediglich an ihrem etwas größeren Körper zu erkennen. Die Männchen wiegen durchschnittlich 2,26 Kilogramm, die Weibchen sind im Schnitt knapp 60 Gramm leichter. Auffällig sind vor allem die deutlich längeren Flügel der Männchen.
Im Erwachsenenstatus hat die Graukopfgans einen grauen Kopf. Der Ansatz des Halses ist grau und läuft im vorderen Bereich in ein kastanienbraunes Gefieder über, das nach hinten graubraun gefärbt ist. Die mit schwarzen Linien versetzten Gefiederflanken sind weiß. Beine und Füße sind orangerot und der Schnabel grauschwarz. Die Jungtiere haben im Gegensatz zu den Altvögeln ein bräunliches Gefieder am Kopf und am Ansatz des Halses. Über das Mauserschema von freilebenden Arten ist bislang nahezu nichts bekannt. In Europa gehaltene Graukopfgänse zeigen häufig Mauserprobleme, so dass aus ihnen nicht hinreichende Erkenntnisse über den natürlichen Mauserverlauf gewonnen werden können. Jungvögel ähneln bereits weitgehend den adulten Graukopfgänsen, jedoch sind sie auf der Körperunterseite stärker quer gezeichnet.
Ein geschlechtsspezifischer Unterschied besteht bei der Stimme. Die Weibchen geben ein lautes, tiefes Gackern von sich, während die Männchen leise und weich wispern. Weiterlesen

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Portrait: Kubapfeifgans

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Pfeifgänse (Dendrocygninae)
Gattung: Dendrocygna
Art: Kubapfeifgans (Dendrocygna arborea)
Kubapfeifgans (Zoo Prag)

Kubapfeifgans (Zoo Prag)

Die Kubapfeifgans eine Länge von 48 bis 58 Zentimetern und wiegt um die 1200 Gramm und damit fast das Doppelte bis Dreifache der Zwergpfeifgans (D. javanica), der kleinsten Vertreterin unter den Pfeifgänsen. Die Flügellänge dieser Vogelart beträgt zwischen 23 und 27 Zentimeter. Kubapfeifgänse weisen keinen Geschlechtsdimorphismus auf. Ältere Männchen sind jedoch etwas farbintensiver. Die schwarzweiße Flankenzeichnung ist bei ihnen besonders scharf voneinander abgegrenzt. Bei Jungvögeln ist die Zeichnung mehr verwischt.

Die Lebensgewohnheiten dieser Entenart sind relativ wenig erforscht. Sie hält sich bevorzugt in Waldsümpfen und in Mangrovenregionen in Küstengebieten auf. Sie ist weitgehend standorttreu und wandert nur wenig. Tagsüber ruhen die Vögel bevorzugt auf Ästen, die möglichst gewässernah sind. Sie sind dämmerungsaktiv und begeben sich zu diesen Zeiten auf Nahrungsflüge auf Feldern und in Palmenhainen. Sie ernähren sich vor allem von Früchten, vor allem die Samen der Königspalme (Roystonea regia), Beeren, Samen und Getreide und nehmen auch etwas tierische Nahrung zu sich. Kubapfeifgänse tauchen nicht.

Die Fortpflanzungszeit der Kubapfeifgänse variiert, je nach Örtlichkeit. Sie brüten in losen Gruppen auf Bäumen oder auf dem Bodengrund. Das Gelege umfasst sechs bis zwölf Eier, die zwischen etwa 30 Tage lang bebrütet werden.

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Portrait: Philippinenente

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Anatinae
Tribus: Schwimmenten (Anatini)
Gattung: Eigentliche Enten (Anas)
Art: Philippinenente (Anas luzonica)
Philippinenente (Tierpark Cottbus)

Philippinenente (Tierpark Cottbus)

Die Philippinenente ist eine stockentenähnliche Entenart. Sie erreicht eine Körperlänge von 48 bis 58 Zentimeter. Der Geschlechtsdimorphismus ist bei dieser Art nur gering ausgeprägt. Männchen sind lediglich etwas größer und heller als die Weibchen.
Die Philippinenente weist außerdem keinen saisonalen Dimorphismus auf. Zu ihren wichtigsten Charakteristika zählt der kontrastreich zimtfarben gefärbte Hals und Kopf. Letzterer hat einen dunkelbraunen Scheitel, Nacken sowie auffällige Augenzügel. Das Mantelgefieder ist etwas heller als der Nacken. Der Rumpf und die Oberschwanzdecken sind dunkler. Der zimtfarbene Hals geht in die graubraune Brust über. Bei einigen Individuen ist die Unterseite auffällig grau. Die Beine sind schwarzbraun. Die Augen sind rötlich haselbraun. Jungenten sind etwas weniger farbintensiv. Insbesondere die Kopfseiten sind bei ihnen eher lehmgelb als zimtfarben. Der Schnabel ist dunkler als bei den adulten Philippinenenten.
Der einfarbig blaugraue Schnabel mit dem schwarzen Nagel unterscheidet diese Art von der Fleckschnabelente, die gelegentlich im Winter im nördlichen Verbreitungsgebiet dieser Entenart vorkommt. Der Flug der Philippinenente ist ähnlich schnell wie der der Stockente. Auffällig ist im Flug vor allem der glänzend grüne Flügelspiegel. Die großen Armdecken haben eine breite samtschwarze Endbinde. Männchen haben eine schmale, weiße Endbinde. Weibchen dagegen nur eine etwas aufgehellte Linie. Beides ist bei fliegenden Philippinenenten allerdings nicht immer deutlich zu erkennen. Die Flügelunterseite ist weiß. Die Stimme der Weibchen ist ein tiefes, kräftiges Quaken. Die Männchen dagegen geben ein leises, hohes Wispern von sich. Weiterlesen

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Portrait: Langschwanzkatze

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Katzen (Felidae)
Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
Gattung: Pardelkatzen (Leopardus)
Art: Langschwanzkatze (Leopardus wiedii)
Langschwanzkatze (Zoo Decin)

Langschwanzkatze (Zoo Decin)

Langschwanzkatzen (Peludo, Margay, Bergozelot oder Baumozelot) ähneln in ihrem Äußeren dem Ozelot, sind aber etwas kleiner und weisen den namensgebenden längeren Schwanz auf. Wie bei diesem ist das Fell gelbbraun mit dunklen, in Streifen angeordneten ringförmigen Flecken versehen. Der Kopf ist kurz und abgerundet, die dunklen Ohren tragen wie bei vielen anderen Katzenarten auch, jeweils einen weißen Fleck auf der Rückseite. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 46 bis 79 Zentimeter, der Schwanz wird zwischen 33 und 51 Zentimeter lang und ihr Gewicht variiert zwischen 2,6 und 4 Kilogramm. Es gibt keinen auffälligen Sexualdimorphismus. Weiterlesen

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Raritätenzoo Ebbs

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Kryptiden der Welt – Unbekanntes Asien (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 22. Dezember 2017)

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Ancient Aliens (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 11. April 2017)
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Alpenzoo Innsbruck

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