Zoopresseschau

Thüringer Zoopark Erfurt 20.04.2019
Jubiläums-Sensation im Thüringer Zoopark – Löwennachwuchs ist da!
Am 19. April erblickten erstmals in der 60-jährigen Geschichte des Zooparks zwei gesunde Löwenbabies das Licht der Welt. Der Löwe ist das Wappentier von Thüringen. „Das ist das besten Jubiläumsgeschenck für uns alle hier im Zoopark“ freut sich Sabine Merz und schließt das gesamte Team im Zoopark mit ein. „Die Freude bei uns ist riesig“ ergänzt Sabine Fuß und strahlt. „Löwen-Mutter „Bastet“ (3) hat ihrem Namen alle Ehre gemacht: „Bastet“ ist die ägyptische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit“, erläutert Fuß den Namen der Stammhalterin im Zoopark. Im Dezember hatte Kater „Aslam“ (4), der seit August 2018 im Zoopark lebt, „Bastet“ erfolgreich gedeckt, wie nun bewiesen ist. Die Tragzeit bei Löwen beträgt etwa 110 Tage. Bis zur Geburt konnte – da es keine Schwangerschaftstests für Löwen gibt – auch eine Scheinträchtigkeit nicht ausgeschlossen werden. Mutter und Jungtiere sind wohlauf. Da es „Bastets“ erster Wurf ist, ist für sie alles neu. Auch für die Zooparkbelegschaft ist es ein „Erstlingswerk“ auf das alle stolz sind. Wie es sich für ein Thüringer Landeswappentier gehört, hat das erstgeborene Löwenjungtier auch einen Ehrenpaten: Die Thüringer Landesregierung – vertreten durch Ministerpräsident Bodo Ramelow. Bodo Ramelow: „Das sind wunderbare Nachrichten. Die Löwenbabies werden das Herz der Thüringerinnen und Thüringer im Sturm erobern. Unser Dank und Respekt gilt den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zooparks.“ Sobald die Jungtiere ihre Wurfbox verlassen, wird Bodo Ramelow sein Patentier besuchen kommen. Der Thüringer Zoopark beginnt damit eine neue Partnerschaft mit dem Land Thüringen und hofft auf viele kreative Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung, Vernetzung und Sponsorensuche aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Thüringen. Diese für alle Thüringer wertvolle „Landes“-Einrichtung muss weiter ausgebaut werden, sei es durch den dringend benötigten Neubau der Zooschule als „Landesbildungseinrichtung“ oder die Gewinnung von Sponsoren oder Investoren für den Bau der Afrikasavanne, der Afrika-Lodge oder anderer Projekte aus dem neuen baulichen Entwicklungskonzept des Zooparks. „Der Thüringer Zoopark ist als landesweiter Anziehungspunkt ein Teil des Wirtschaftsstandortes Thüringen und leistet sicher einen wichtigen Beitrag für Thüringen und besonders Thüringer Familien“ meint Sabine Merz und hofft auf tatkräftige Unterstützung für die Entwicklung des gesamten Zooparks aus ganz Thüringen. In der Geschichte des Zooparks wurden erstmals 1958 Löwenjungtiere der Öffentlichkeit präsentiert, jedoch keine Neugeborenen aus eigener Zucht. Sie stammten aus anderen Einrichtungen. Bisher hat nur „Bastet“ direkten Kontakt mit den Katzenwelpen. „Aslam“, Tierpfleger und auch die Zootierärztin dürfen nur kurz einen Blick aus sicherer Entfernung werfen. Für alle heißt es „Zutritt verboten“. „Bastet“ wacht streng über ihre Schützlinge. Hinter die Kulissen ins Haus dürfen derzeit nur die Raubtierpfleger, alle anderen müssen draußen bleiben. Ruhe und Schutz der Welpen haben absoluten Vorrang. Bis die Jungtiere für Besucher zu sehen sind, werden einige Wochen vergehen. Erst allmählich werden die Jungtiere die Wurfbox erkunden und die Koordination von vier Pfoten und Beinen üben. Bilder und Videos sind ab Ostersonntag im Zoopark auf Monitoren in der Löwensavanne und im alten Elefantenhaus zu sehen. So können Besucher die Anfangsphase des Löwennachwuchses zeitnah verfolgen. Weiterlesen

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Portrait: Geierperlhuhn

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Perlhühner (Numididae)
Gattung: Acryllium
Art: Geierperlhuhn (Acryllium vulturinum)
Geierperlhuhn (Weltvogelpark Walsrode)

Geierperlhuhn (Weltvogelpark Walsrode)

Das Geierperlhuhn verdankt seinen Namen der geierähnlichen Kopfform. Es erreicht eine Größe von 60 bis 70 cm sowie ein Gewicht von 500 bis 600 Gramm. Weibchen bleiben für gewöhnlich etwas kleiner und leichter als Männchen. Der Kopf und der Oberhals sind unbefiedert. Der Kopf weist eine blaugraue Grundfärbung auf, die Färbung des Oberhalses geht ins graue bis dunkelgraue. Der Hinterkopf weist einen Saum aus kleinen braunen Federchen auf. Die Iris ist rötlich, die Pupillen dunkelbraun. Der Schnabel ist gräulich gefärbt und leicht gebogen. Das Gefieder ist überwiegend blau und mit schwarzen und weißen Federn versetzt. Die Oberbrust ist mit schwarzen und weißen länglichen Schmuckfedern versehen. Die Geschlechter sind gleich gefärbt. Weiterlesen

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Portrait: Sekretär

Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Accipitriformes
Familie: Sagittariidae
Gattung: Sekretäre  (Sagittarius)
Art: Sekretär  (Sagittarius serpentarius)
Sekretär (Zoo Dvur Kralove)

Sekretär (Zoo Dvur Kralove)

Der Sekretär ist eine große Greifvogelart, die weite Teile des afrikanischen Kontinents südlich der Sahara bewohnt. Wegen seines einzigartigen Körperbaus, der zum Teil eher an Seriemas, Trappen oder Kraniche erinnert und ihn von allen anderen Greifvögeln unterscheidet, wird der Sekretär in eine eigene, monospezifische Familie gestellt. Manche Autoren gehen sogar so weit, ihm eine eigene Ordnung Sagitariiformes zuzuweisen. Meist wird er heute jedoch bei den Accipitriformes als eigene Familie geführt. Weiterlesen

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Portrait: Südlicher Hornrabe

Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Bucerotiformes
Familie: Hornraben (Bucorvidae)
Art: Südlicher Hornrabe (Bucorvus leadbeateri)
Südlicher Hornrabe (Zoo Heidelberg)

Südlicher Hornrabe (Zoo Heidelberg)

Der Südliche Hornrabe, Rotwangenhornrabe, Südhornrabe oder Kaffernhornrabe ist eine von zwei Arten aus der Familie der Hornraben.
Der Südliche Hornrabe hat eine Körperlänge von 90 bis 100 Zentimeter und eine Flügelspannweite von fast zwei Metern. Das Gewicht der Vögel ist sehr variabel. Ausgewachsene Männchen wiegen zwischen 3,5 und 6,2 Kilogramm mit einem Durchschnittsgewicht von 4,1 Kilogramm. Weibchen sind etwas leichter und wiegen zwischen 2,2 und 4,6 Kilogramm mit einem Durchschnittsgewicht von 3,344 Kilogramm.
Die hohe Variabilität des Körpergewichtes spiegelt sich auch in den Körpermaßen wider. Männchen haben eine Flügellänge zwischen 47 und knapp 62 Zentimeter. Der Durchschnitt liegt bei etwa 56 Zentimeter. Der Schwanz hat eine Länge von 30 bis 36 Zentimeter und der Schnabel ist zwischen 19 und 22 Zentimeter lang.
Bei Weibchen betrug die Flügellänge bei 10 vermessenen Vögeln zwischen 49 und 55 Zentimeter. Der Schwanz hatte eine Länge von 30 bis 36 Zentimeter und der Schnabel eine Länge zwischen 17 und 21,5 Zentimeter.
Der Südliche Hornrabe weist ein überwiegend schwarzes Gefieder auf. Lediglich kurz vor der Mauser wirkt das Gefieder rußig-braun. Vom Gefieder sind lediglich die Handschwingen weiß, was aber in der Regel nur an fliegenden oder sich putzenden Vögeln zu beobachten ist. Die ungefiederten Gesichtspartien sind leuchtend rot. Von gleicher roter Farbe ist die Kehle und der obere, vordere Teil des Nackens. Der Schnabel ist schwarz oder grauschwarz. Er hat lediglich an der Basis ein angedeutetes Horn in Form einer Schnabelerhebung. Beim Männchen ist dieser Aufsatz etwas stärker ausgeprägt.
Am Oberlid haben die Vögel lange Wimpern, die Augen sind grau-grün bis gelb. Beine und Füße sind schwarz. Männchen und Weibchen unterscheiden sich nur geringfügig. Weibchen sind tendenziell etwas kleiner als die Männchen und ihr Halsgefieder wirkt am Hals blauviolett. Das Gefieder der insgesamt kleineren und leichteren Jungvögel wirkt rußig-schwarz. Auf den Handschwingen, die bei adulten Vögeln reinweiß sind, haben Jungvögel schwarze Flecken. Der Schnabel ist kleiner und seine Färbung ist eher ein dunkles grau. Am eindeutigsten sind Jungvögel an der Färbung der ungefiederten Gesichts- und Halspartien zu identifizieren. Bei ihnen ist die Farbe dort noch ein blasses Graubraun. Weiterlesen

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Portrait: Gefleckte Klapperschlange

Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Nattern- und Vipernartige (Colubroidea)
Familie: Vipern (Viperidae)
Unterfamilie: Grubenottern (Crotalinae)
Gattung: Klapperschlangen (Crotalus)
Art: Gefleckte Klapperschlange (Crotalus mitchellii)
Gefleckte Klapperschlange (Tiergarten Ulm)

Gefleckte Klapperschlange (Tiergarten Ulm)

Die Gefleckte Klapperschlange ist eine relativ große Klapperschlange mit einer durchschnittlichen Körperlänge von etwa einem Meter. Dabei werden die Vertreter der Unterart Crotalus mitchellii angelensis mit einer Durchschnittslänge von 1,30 Metern etwas länger, die Vertreter der C. m. muertensis mit durchschnittlich 0,70 Metern etwas kleiner als die anderen Individuen.
In ihrer Körperfärbung variiert die Art relativ stark. Die typische Grundfärbung ist hellgrau bis gelbgrau, außerdem kommen Individuum mit cremefarbener, gelber, orangegelber, rosafarbener oder hellbrauner Basisfärbung vor. Das Zeichnungsmuster besteht aus Flecken im vorderen Körperabschnitt, die zum Schwanz hin allmählich in Querbalken übergehen und meistens dunkelgrau sind; auch diese sind allerdings farblich sehr unterschiedlich und können das ganze Farbspektrum der Grundfarben annehmen. Sie sind zudem häufig nur undeutlich erkennbar und bei einigen Individuen kaum wahrnehmbar.

Das Verbreitungsgebiet der Gefleckten Klapperschlange reicht vom südlichen Kalifornien, dem südlichen Nevada und dem westlichen Arizona bis zur Baja California (Mexiko), die fast vollständig besiedelt ist. Außerdem sind einige Inseln im Golf von Kalifornien und die Pazifikinseln Magdalena und Santa Margarita von ihr besiedelt.

Der Lebensraum der Schlange ist dominiert von steinigen Wüstengebieten mit Kakteen und anderen Sukkulenten als vorherrschender Vegetation.

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Portrait: Gemeines Rothörnchen

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Hörnchenverwandte (Sciuromorpha)
Familie: Hörnchen (Sciuridae)
Unterfamilie Baum- und Gleithörnchen (Sciurinae)
Tribus Baumhörnchen (Sciurini)
Gattung: Rothörnchen (Tamasciurus)
Art: Gemeine Rothörnchen (Tamiasciurus hudsonicus)
Rothörnchen (Aquarium Erfurt)

Rothörnchen (Aquarium Erfurt)

Das Gemeine Rothörnchen, auch Rothörnchen genannt ist mit einer Körperlänge von 17 bis 23 und einer Schwanzlänge bis zu 16 Zentimetern ein eher kleiner Vertreter aus der Familie der Hörnchen.
Die Tiere haben eine rotbraune Fellfarbe am Rücken; der Kopf sowie der Bauch- und Brustbereich sind weiß gefärbt. Die Ohren sind nur mit einem sehr kurzen Fellbüschel versehen. Der Schwanz ist ebenfalls rotbraun und mit dünnen schwarzen und gelben Haaren durchzogen; die Spitze ist schwarz. Um die Augen ist ein auffälliger, weißer Ring vorhanden. Die sehr scharfen Krallen dienen den Tieren als Kletterhilfe. Das Gewicht der Einzeltiere beträgt zwischen 140 bis 360 Gramm. Weiterlesen

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Portrait: Fossa

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Madagassische Raubtiere (Eupleridae)
Unterfamilie: Euplerinae
Gattung: Cryptoprocta
Art: Fossa (Cryptoprocta ferox)
Fossa (Zoo Frankfurt)

Fossa (Zoo Frankfurt)

Fossas, auch Frettkatzen genannt, weisen morphologische Merkmale verschiedener Raubtiergruppen auf, deshalb ist ihre systematische Stellung umstritten. Mit den Katzen haben sie den kurzen Gesichtsschädel, den Bau der Reißzähne und die einziehbaren Krallen gemeinsam. Der Schädel zeigt starke, diagnostisch bedeutende Ähnlichkeiten mit den Schleichkatzen. Mit den Mangusten teilen sie unter anderem die Analtaschen und die Anordnung der Hirnfurchen. Aufgrund ihrer anatomischen Besonderheiten wurde die Fossa meist in einer eigenen Unterfamilie, Cryptoproctinae, geführt, die manchmal den Katzen, meist aber den Schleichkatzen oder Mangusten zugeordnet wurde.
Nach neueren genetischen Untersuchungen wird die Fossa in die Gruppe der Madagassischen Raubtiere (Eupleridae) eingegliedert. Alle Raubtiere Madagaskars – die vorher in verschiedenen Familien geführt wurden – stammen von einem gemeinsamen, mangustenartigen Vorfahren ab, der im späten Oligozän oder frühen Miozän (vor rund 24 bis 18 Millionen Jahren) die Straße von Mosambik überquerte. Die nächsten Verwandten der Fossa sind Falanuk und Fanaloka, mit denen sie die Unterfamilie der Euplerinae bildet. Weiterlesen

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Portrait: Großer Ameisenbär

Überordnung: Nebengelenktiere (Xenarthra)
Ordnung: Zahnarme (Pilosa)
Unterordnung: Ameisenbären (Vermilingua)
Familie: Myrmecophagidae
Gattung: Myrmecophaga
Art: Großer Ameisenbär (Myrmecophaga tridactyla)
Großer Ameisenbär (Tiergarten Schönbrunn)

Großer Ameisenbär (Tiergarten Schönbrunn)

Der Große Ameisenbär ist der weitaus größte Vertreter der Ameisenbären. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 100 bis 140 cm, der buschige Schwanz wird nochmals 60 bis 90 Zentimeter lang. Sein Gewicht kann 18 bis 52 kg, in Gefangenschaft sogar bis 60 Kilogramm betragen. Männliche Tiere sind durchschnittlich etwas größer als weibliche. Auffälligstes Kennzeichen ist die lange, dünne und rund geformte Schnauze, die eine stark verlängerte, bis zu 60 cm lange und mit klebrigem Speichel bedeckte Zunge beherbergt und zudem typisch für Ameisenbären zahnlos ist. Die Augen sind braun und sehr klein, ebenso die Ohren, die eine rundliche Gestalt aufweisen und maximal 6 cm lang werden, wobei sie nicht über den Kopf hinausragen. An der Basis des Nackens erhebt sich ein leichter Buckel, über den Halsrücken hinweg zieht sich eine Reihe borstiger, langer Haare, die eine Art Mähne bilden. Die Grundfärbung des langhaarigen Fells ist graubraun, an Brust und Schultern hat der Große Ameisenbär eine schwarzweiße Zeichnung. Die Vorderbeine sind weiß mit einem schwarzen Knöchelband, die Hinterbeine und der buschige Schwanz, der bis zu 30 cm lange Haare besitzt, weisen eine dunklere Tönung als der Körper auf. Die Vorderbeine sind äußerst kräftig ausgebildet, die Vorderfüße haben fünf Zehen, von denen die drei mittleren stark verlängert und mit großen, sichelförmig gestalteten, 10 bis 15 cm langen Krallen versehen sind (daher das Artepitheton tridactylus: dreizehig); die Hinterbeine haben fünf Zehen mit kurzen Krallen und sind maximal 18 cm lang. Weiterlesen

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Portrait: Flinkwallaby

Überordnung: Australidelphia
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus (Macropodidae)
Gattung: Macropus
Untergattung: Wallabys (Notamacropus)
Art: Flinkwallaby (Macropus agilis)
Flinkwallaby (Tierpark Hellabrunn)

Flinkwallaby (Tierpark Hellabrunn)

Das Fell der Flinkwallabys ist an der Oberseite gelbbraun gefärbt, die Unterseite ist heller. Darüber hinaus sind weiße Streifen an der Wange und an der Hüfte vorhanden. Wie bei den meisten Kängurus sind die Hinterbeine deutlich länger und kräftiger als die Vorderbeine, der Schwanz lang und muskulös und der Schädel langgestreckt. Diese Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 60 bis 105 Zentimeter, der Schwanz kann bis zu 75 Zentimeter lang werden. Mit rund 20 Kilogramm werden Männchen deutlich schwerer als Weibchen, die rund 12 Kilogramm erreichen. Weiterlesen

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Portrait: Strahlenschildkröte

Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Unterordnung: Halsberger-Schildkröten (Cryptodira)
Familie: Landschildkröten (Testudinidae)
Unterfamilie: Testudininae
Gattung: Astrochelys
Art: Strahlenschildkröte (Astrochelys radiata)
Strahlenschildkröte (Aquarium Berlin)

Strahlenschildkröte (Aquarium Berlin)

Mit einer Panzerlänge von bis zu 42 Zentimeter und einem Gewicht von 20 Kilogramm bei Männchen beziehungsweise 15 Kilogramm bei Weibchen ist die Strahlenschildkröte verhältnismäßig groß. Im Gegensatz zu ihrer Schwesterart, der Madagassischen Schnabelbrustschildkröte, weist sie keinen Knochenfortsatz am Vorderende des Bauchpanzers auf. Merkmal dieser Art sind die namensgebenden, auf jedem Panzersegment strahlenförmig nach außen verlaufenden gelblichen Linien auf dunklem Hintergrund. Bei sehr alten Individuen fehlt mitunter diese charakteristische Zeichnung. Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch einen konkav geformten Bauchpanzer und einen längeren und dickeren Schwanz. Weiterlesen

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