Susanne und Rudolf Jagusch: 111 Dinge über Schweine, die man wissen muss (Rezension)

Mehr als ein Glücksbringer Dummheit wird dem Schwein nachgesagt, dabei gehört es zu den schlausten Tieren der Welt. Faul soll es sein, obwohl es liebt, stundenlang ganze Äcker umzupflügen. Dreck und Schmutz soll es suchen, was aber nur ein Teil der Wahrheit ist. Obwohl zahlreiche unliebsame Attribute (zu Unrecht!) mit dem Schwein verbunden werden, wird es geliebt. Wie anders wäre es ansonsten erklärbar, dass es in Comics und Spielfilmen Einzug gehalten hat, als Plüschtier die Kinderzimmer bevölkert und in Form von Glücksbringern gerne verschenkt wird. Nein, das Schwein ist nicht nur ein Tier mit einer lustigen Nase, es ist so viel mehr. Ein Blick auf 111 Dinge rund um das Schwein lohnt sich. Lesen und staunen Sie! Weiterlesen

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Tierpark Hellabrunn

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Zoo Rotterdam

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Zoopresseschau

Tiergarten Worms 20.11.2020
Tiergarten Worms schreibt „Tierischen Wunschzettel“
Auf dem Wunschzettel des Tiergartens stehen viele verschiedene Dinge, die in einem modernen und tiergerechten Zooalltag nicht mehr wegzudenken sind oder für das Wohlbefinden, tägliche Training, sowie die artgerechte Beschäftigung benötigt werden. Eine Kuhbürste und Kälberhalfter für Glanrinder, eine Kratzbürste für die Minischweine aber auch ganz praktische Dinge für die Arbeit der Tierpfleger sind dort zu finden, eine superscharfe Klauenschere für Schafe, Ziegen und Alpakas zum Beispiel. „Zum zweiten Mal führen wir diese Weihnachtsaktion für unsere Tiere durch und auch unsere Tierpfleger haben einige Wünsche geäußert, die für den laufenden Betrieb zwar nicht zwingend erforderlich sind, aber dennoch die tägliche Arbeit mit den Tieren bereichern“, erläutert Tiergartenleiter Marco Mitzinger die Idee hinter dieser Wunschaktion. Die Auswahl der Gegenstände – die kleinen und auch großen Wünsche, die auf der Wunschliste zu finden sind – wurden danach getroffen, dass sie den Anforderungen für die Arbeit mit den Tieren optimal entsprechen und das Wohlbefinden der tierischen Bewohner im Tiergarten Worms steigern. „Jeder, der als Geschenkpate aktiv werden möchte, kann die Wünsche ab sofort über die Webseite des Tiergartens einsehen oder beim Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. erfragen,“ erklärt Mitzinger weiter. Michaela Schmitt, Geschäftsführerin des Freundeskreises, begleitet die Wunschaktion, steht mit Rat und Tat zur Seite. Dieses Jahr ist wahrlich kein einfaches und stellt auch den Tiergarten Worms vor große Herausforderungen. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr dürfen aufgrund der behördlich angeordneten Schließungen keine Besucher in die beliebte Familieneinrichtung, deren Strahlkraft weit in die Metropolregion Rhein-Neckar reicht. Selbstverständlich ist das Tiergarten-Team weiterhin im Einsatz, kümmert sich um das Wohl der Tiere und auch der Freundeskreis des Tiergarten Worms unterstützt hinter den Kulissen. Im vergangenen Jahr hatte der Tiergarten erstmals einen tierischen Wunschzettel geschrieben, eine vorweihnachtliche Aktion, bei der viele Wunscherfüller aktiv geworden sind. „Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar“, so Mitzinger und hofft, dass es in diesem Jahr eine ähnliche Resonanz geben werde. „Wir haben uns zudem überlegt, eine Geschenkeübergabe im Tiergarten zu ermöglichen. Natürlich müssen wir dabei das Infektionsgeschehen abwarten und dann die Optionen ausloten. Sicher ist aber, dass wir uns persönlich bei unseren Freunden bedanken möchten.“ Sie wollen einen Wunsch erfüllen? Jeder, der als Geschenkpate aktiv werden möchte, kann die Wünsche ab sofort unter www.tiergarten-worms.de einsehen oder beim Freundeskreis Tiergarten Worms e.V. erfragen: Freundeskreis-Geschäftsführerin Michaela Schmitt wird gerne dabei helfen, das passende Geschenk für Ihren ganz persönlichen Tiergartenliebling auszuwählen. Sie erreichen sie unter der 0157 5836 3346 (bitte WhatsApp mit Angabe des Namens senden) oder per E-Mail unter freundekreistiergartenwormseV@web.de. Geldspenden – Der Tiergarten Worms ist als gemeinnützige Institution auch auf Ihre Hilfe durch Spenden angewiesen. Nicht nur Fütterung und Pflege, sondern auch Investitionen in Modernisierung, Um- und Neubau der Anlagen sind sehr kostenintensiv. Spendenkonto des Tiergarten Worms: IBAN DE84553500100022040414 Weiterlesen

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Der Nutria in Brehms Tierleben

Nutria (Brehms Tierleben)

Zu den Trugratten gehört auch der Schweif- oder Sumpfbiber (Myopotamus Coypu, Mus, Hydromys, Guillinomys, Potamys, Mastonotus und Myocastor coypus, Mus castoroides, Myopotamus bonariensis und Guilliomys chilensis). Der Leib ist untersetzt, der Hals kurz und dick, der Kopf dick, lang und breit, stumpfschnäuzig und platt am Scheitel; die Augen sind mittelgroß, rund und vorstehend, die Ohren klein, rund und etwas höher als breit; die Gliedmaßen kurz und kräftig, die hinteren ein wenig länger als die vorderen, beide Füße fünfzehig, die Zehen an den Hinterfüßen aber bedeutend länger als die der vorderen, durch eine breite Schwimmhaut verbunden mit langen, stark gekrümmten und spitzigen Krallen, die inneren Zehen der Vorderfüße mit einem flachen Nagel bewaffnet.
Der lange Schwanz ist drehrund, wirbelartig geschuppt und ziemlich reichlich mit dicht anliegenden, starken Borstenhaaren besetzt. Die übrige Behaarung ist dicht, ziemlich lang weich und besteht aus einem im Wasser fast undurchdringlichen, kurzen, weichen, flaumartigen Wollhaar und längeren, weichen, schwach glänzenden Grannen, welche die Färbung bestimmen, weil sie das Wollhaar vollständig bedecken. Im Gebiß erinnern die sehr großen, breiten Nagezähne an den Zahnbau des Bibers; die Backenzähne sind halbgewurzelt und oben durch zwei Schmelzfalten jederseits ausgezeichnet. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

12.11.2020, BUND
Brauner Bär ist Schmetterling des Jahres 2021 – Lichtverschmutzung gefährdet die Art
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes haben den Braunen Bär (Arctia caja) zum Schmetterling des Jahres 2021 gekürt. Sie weisen mit der Wahl des Nachtfalters auf die negativen Folgen der künstlichen Beleuchtung hin. Der Braune Bär ist bundesweit rückläufig und steht auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere. Neben der Lichtverschmutzung sind auch die Intensivierung der Landwirtschaft, der Wegfall von Hecken und Feldgehölzen in der Landschaft und der Flächenverbrauch Ursachen für den Rückgang der Art.
Jochen Behrmann von der Naturschutzstiftung des BUND NRW: „Die Braunen Bären werden von nächtlichen Lichtquellen angelockt und flattern dann orientierungslos bis zur Erschöpfung um sie herum. Neben den direkten Verlusten geht den Insekten so wertvolle Energie und Zeit für Partnersuche und Fortpflanzung verloren, und Fressfeinde wie Fledermäuse haben ein leichtes Spiel.“
Wie die meisten nachtaktiven Insekten kann sich der Braune Bär bei schwachem Mond- oder Sternenlicht gut orientieren. Dagegen blendet speziell das grelle blaue Licht von den Hochdruck-Quecksilberdampflampen der Straßen- und Industriebeleuchtung die Tiere stark. Diese Lampen sollten daher zeitweise ausgeschaltet oder durch Natriumdampflampen und moderne sparsame LED ersetzt werden, die wenig oder gar kein blaues Licht abstrahlen.
Der Braue Bär ist mit bis zu 65 Millimetern Spannweite einer der größeren Nachtfalter in Deutschland und kommt in den gemäßigten Zonen Europas, Asiens und Nordamerikas vor. Zu seinen Besiedlungsgebieten zählen lichte Wälder, Gebüsche, Wiesen und Heiden, aber auch naturnahe Gärten. Die Vorderflügel sind dunkelbraun gefärbt mit einem großmaschigen weißen Muster. Mit zusammengelegten Vorderflügeln sind die Falter im Gewirr von Ästen mit Licht und Schatten hervorragend getarnt, während sie tagsüber rasten. Die Hinterflügel sind dagegen leuchtend rot mit runden blauschwarz gefärbten Punkten. Durch blitzschnelles Öffnen der Vorderflügel zeigt der Falter bei Gefahr diese roten Hinterflügel und kann Vögel erschrecken und selbst entkommen. Die auffälligen Hinterflügel warnen zugleich vor der Ungenießbarkeit des Schmetterlings, denn die Körperflüssigkeit der Falter enthält giftige Stoffe.
Die Schmetterlinge fliegen im Hochsommer und nehmen keine Nahrung auf. Sie leben daher nur für kurze Zeit. Die Raupen sind in der Lage, sich von vielen unterschiedlichen Pflanzen zu ernähren und überwintern am Boden. Die Art hat ihren Namen von der dichten bräunlichen „bärenartigen“ Behaarung der älteren Raupen.
Die BUND NRW Naturschutzstiftung und der BUND küren seit 2003 den Schmetterling des Jahres, um auf die Bedeutung und Bedrohung der Arten aufmerksam zu machen.
Mehr Informationen: Weitere Informationen und druckfähige Fotos finden Sie unter https://www.bund.net/service/presse/pressebilder/aktionen/#c4733 bzw. www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterling2021
Mehr zum Schmetterling des Jahres: http://www.bund.net/schmetterling-des-jahres Weiterlesen

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Portrait: Grünstirn-Lanzettschnabel

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Doryfera
Art: Grünstirn-Lanzettschnabel (Doryfera ludovicae)

Grünstirn-Lanzettschnabel (John Gould)

Der Grünstirn-Lanzettschnabel erreicht eine Körperlänge von 10,4 cm bei einem Gewicht von 5,7 g. Der gerade leicht nach oben gebogene Schnabel ist 3,6 cm lang. Die Männchen haben einen grün glitzernden vorderen Oberkopf, der Rest des Oberkopfes ist rötlich kupferfarben. Der Rücken ist schwarzbronzegrün mit einer bläulichen Tönung am Bürzel. Die Unterseite ist rußig grau und nur vage grün gefärbt. Der abgerundete blauschwarze Schwanz ist an den äußeren Ecken nur leicht grau gepunktet. Die Färbung des Weibchens wirkt insgesamt trüber als beim Männchen mit einem bronzegrünen Oberkopf. In beiden Geschlechtern wirkt der Kopf bräunlich, was sich von der Farbe des vorderen Oberkopfs deutlich abhebt.

Oft sitzen sie auf Ästen und richten den Schnabel nach oben. Meist fliegen sie in rascher Folge die Blüte der mittleren Straten nacheinander an, die sie dann regelmäßig immer wieder aufsuchen (traplining). Gelegentlich führt sie die Futtersuche aber auch in die höheren Baumkronen. Sie bevorzugen dabei Gebüsch mit hängenden Blütenrohren wie Heidekrautgewächse und Misteln, vor denen sie schwirren, ohne sich festzuklammern. In Costa Rica wurde ein äußerst territoriales Verhalten im Kampf um die Nahrungsquellen beobachtet. Weiterlesen

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Portrait: Blaustirn-Lanzettschnabel

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Doryfera
Art: Blaustirn-Lanzettschnabel (Doryfera johannae)

Blaustirn-Lanzettschnabel (John Gould)

Der Blaustirn-Lanzettschnabel erreicht eine Körperlänge von 9 cm, wobei der gerade leicht nach oben gebogene Schnabel 2,7 cm lang ist. Dabei haben sie ein Gewicht von 3,7 g. Das Männchen wirkt sehr dunkel mit einem violett glitzernden vorderen Oberkopf und einem kleinen, weißen Fleck hinter dem Auge. Der Nacken ist kupferfarben, der Rest der Oberseite mit einer dunklen metallisch grünen Färbung, die an den Oberschwanzdecken ins Bläuliche übergeht. Die Unterseite ist schwärzlich blaugrün, der abgerundete Schwanz blauschwarz. Die Weibchen haben ein schmaleres glitzerndes blaugrünes Stirnband. Die Unterseite ist heller mit gräulicherem Teint. Die Schwanzfedern sind von grauen Sprenkeln durchzogen.

Sie verhalten sich eher unauffällig. Wenn sie sitzen, ist ihr Sachnabel meist nach oben gerichtet. Meist sieht man die Vögel alleine in den unteren bis mittleren Straten Nektar sammeln. Dabei bevorzugen sie lange, rohrförmige nach unten oder horizontal gerichtete Blüten, wie z. B. Heidekrautgewächse, Gesneriengewächse und Rötegewächse, die sie in rascher Folge von einer zur anderen anfliegen und regelmäßig aufsuchen (traplining). Besonders bevorzugen sie blühende Reben. Außerdem fangen sie im Flug regelmäßig kleinere Insekten. Nur gelegentlich verteidigen sie auch ihre Blüten.

Meist findet man sie alleine in der Nähe von rauschenden Bergflüssen. Dort besuchen sie regelmäßig blühende Büsche und kleinere Bäume an Waldrändern. Sie verhalten sich ähnlich wie der Grünstirn-Lanzettschnabel (Doryfera ludovicae), mit dem sie teilweise das gleiche Habitat teilen. Blaustirn-Lanzettschnäbel sind aber deutlich öfters nahe an Gewässern vorzufinden. Sie bewegen sich in Höhenlagen zwischen 400 und 1400 Metern. Oft sind sie an schattigen, nassen Steinformationen oder Höhlen anzutreffen, sehr selten in sonnigem, offenem Gelände.

Das kelchförmiges Nest bauen sie auf Steinüberhängen in Höhlen. Zum Bau verwenden sie Moos und Spinnweben

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Portrait: Amethystohrkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Veilchenohrkolibris (Colibri)
Art: Amethystohrkolibri  (Colibri serrirostris)

Amethystohrkolibri (John Gould)

Der männliche Amethystohrkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 12,5 Zentimetern, während das Weibchen nur ca. 11 Zentimeter groß wird. Das Männchen wird ca. 7 Gramm schwer, während das Weibchen mit ca. 6 Gramm etwas leichter ist. Die Oberseite und die Flügeldecken des Männchens sind dunkelgrün mit einem leichten Blauschimmer. Die schuppige Kehle glänzt leuchtend grün und setzt sich deutlich von der blaugrünen Unterseite ab. Am Ohr hat er einen amethystfarbenen Flecken. Die Flügel sind schwärzlichpurpurn. Der ca. 47 Millimeter lange blaugrüne Schwanz weist eine subterminale blaue Binde auf. Die Unterschwanzdecke ist weiß. Der Schnabel und die Füße sind schwarz. Das Weibchen ist ähnlich, jedoch etwas kleiner und weniger intensiv gefärbt als das Männchen. Der untere Bauchteil ist grau. Der Hinterrücken ist von grauen Säumen durchzogen. Die äußeren Steuerfedern haben grauweiße Spitzen. Weiterlesen

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Der Klippschliefer in Brehms Tierleben

Klippschliefer (Brehms Tierleben)

Es ist ziemlich gleichgültig, welche Art von den bis jetzt bekannten Klippschliefern wir uns zur Betrachtung erwählen, weil in ihrer Lebensweise alle übereinkommen. Nur weil ich auf meinem Jagdausfluge nach Habesch Gelegenheit hatte, den dort vorkommenden Aschkoko (Hyrax abyssinicus) kennen zu lernen, habe ich dessen Beschreibung hier aufgenommen. Die Länge des Thieres beträgt 25 bis höchstens 30 Centim.; der Pelz besteht aus ziemlich langen, an der Wurzel gewellten, übrigens schlichten und feinen Haaren, welche am Grunde graubraun, in der Mitte fahlgrau und vor der lichten Spitze dunkelbraun aussehen, so daß die Gesammtfärbung zu einem heller und dunkler gesprenkelten Fahlgrau wird. Die Unterseite ist lichter, fahlgelblich, ein Mundwinkelstreifen gelblichweiß, ein Fleck auf dem Rücken braun, das Ohr außen fahlgrau, innen hellfahl, das Auge tief dunkelbraun, die Nasenkuppe schwarz. Abänderungen der Färbung scheinen ziemlich häufig vorzukommen. Weiterlesen

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