Carsten Logemann, Frank Logemann, Chris Lukhaup: Faszination Süßwassergarnelen (Rezension)

Auf dieses Buch haben Garnelenfreunde schon seit langem gewartet: Endlich werden alle derzeit in der Hobbyaquaristik wichtigen Arten und Farbformen übersichtlich vorgestellt. In kurzen und informativen Texten vermitteln die bekannten Garnelenspezialisten Carsten und Frank Logemann die wichtigsten Angaben zu Herkunft und Haltung der beliebten Wirbellosen. Ein besonderes Highlight dieses großformatigen Bildbandes ist die Anzahl und Qualität der meisterhaften Fotografien von Chris Lukhaup. Noch nie zuvor wurde die Faszination der Süßwassergarnelen in solcher Fülle gezeigt. Weiterlesen

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Burgers Zoo, Arnhem

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Kryptiden der Welt – Unbekannte Karibik

Die Karibik ist eine Region im westlichen, tropischen Teil des Atlantischen Ozeans nördlich des Äquators. Als Teil des mittelamerikanischen Subkontinents besteht sie aus den am und im Karibischen Meer gelegenen Inseln und Inselgruppen und dem Meeresgebiet zwischen ihnen. Am Westende reicht die Karibik in den Golf von Mexiko.
Die Karibik ist nach dem Volk der Kariben benannt, das die spanischen Eroberer auf den Kleinen Antillen (lat. ante ilium, „vorgelagerte Inseln“) vorgefunden haben. Sie wurde bzw. wird auch Westindien genannt, da man sich bei ihrer Entdeckung auf direktem Seeweg nach Indien glaubte.

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Der Schabrackentapir in Brehms Tierleben

Schabrackentapir (Brehms Tierleben)

Der Schabrackentapir, wie ich ihn nennen will, in seiner Heimat Maiba, Kuda-Ayer, Tennu, Me, Kudayer, Ayer, Babi-Alu, Saladang, Gindal etc. benamset (Tapirus indicus, T. sumatranus, malayanus und bicolor, Rhinochoerus indicus und sumatranus), zeichnet sich vor seinen Verwandten aus durch beträchtlichere Größe, den verhältnismäßig schlankeren Leibesbau, den im Antlitztheile mehr verschmächtigten, im Schädeltheile aber mehr gewölbten Kopf, durch den stärkeren, längeren Rüssel und die kräftigeren Füße, den Mangel der Mähne und endlich [502] durch die Färbung. Besonders wichtig für die Kennzeichnung des Thieres scheint mir der Bau des Rüssels zu sein. Während dieser bei den amerikanischen Tapiren deutlich von der Schnauze sich absetzt und röhrenförmig gerundet erscheint, geht die obere Schnauzenhälfte des Schabrackentapirs unmerklich in den Rüssel über, welcher einen ähnlichen Querschnitt hat wie der Elefantenrüssel, d.h. auf der Oberseite gerundet, auf der Unterseite hingegen gerade abgeschnitten ist. Außerdem zeigt dieser Rüssel viel deutlicher als der seiner amerikanischen Verwandten den fingerförmigen Fortsatz, – wiederum eine Andeutung an den Elefantenrüssel. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 08.01.2021
Drei Geschwister entwickeln sich prächtig – Nachwuchs bei den Asiatischen Kurzkrallenottern
Der Zoo Heidelberg freut sich über Zuwachs bei den Asiatischen Kurzkrallenottern. Die Jungtiere kamen Mitte November 2020 im Zoo Heidelberg zur Welt. Frisch geborene Otter tragen bereits Fell, die Augen sind noch geschlossen. Inzwischen haben die Kleinen ihre Augen geöffnet und zeigen sich fit und munter. Für das Heidelberger Otter-Paar ist es der erste Nachwuchs. Gemeinsam kümmern sie sich sehr fürsorglich um die Welpen. Die erste tierärztliche Routine-Untersuchung verlief gut und gab Aufschluss über das Geschlecht der drei quietschenden Fellknäuel. Seit Ende des letzten Jahres quietscht und fiept es lautstark aus der hölzernen Wurfkiste im Ottergehege. Ein gutes Zeichen – zeigt es den Tierpflegern doch, dass der Otter-Nachwuchs im Zoo Heidelberg wohlauf ist. Durch das hohe Fiepen kommunizieren die Kleinen mit den Eltern und bekommen die notwendige Aufmerksamkeit. Die meiste Zeit des Tages verbringt der Nachwuchs noch eng aneinander gekuschelt in der Wurfhöhle. Mehrmals am Tag werden die Kleinen von der Mutter gesäugt. In den nächsten Wochen werden die drei jungen Otter immer neugieriger werden und langsam beginnen, die Umgebung außerhalb der Wurfhöhle zu erkunden. Kurzkrallenotter gehören zu den kleinsten Otterarten. Im Gegensatz zu dem einzelgängerisch lebenden, in Europa selten gewordenen, Fischotter, sind sie sehr sozial und bilden Familiengruppen mit bis zu 15 Individuen. Ihr Name verweist auf die sehr kurzen Krallen, welche die Finger kaum überragen – dadurch sind Kurzkrallenotter wahre Meister darin, kleine Dinge, wie Muscheln, mit ihren Fingern zu untersuchen. Für beide Eltern war es der erste Wurf. Das Heidelberger Otterpaar kümmert sich sehr fürsorglich um die Kleinen. Sowohl Mutter als auch Vater sind entspannt im Umgang mit ihnen und lassen es zu, dass die Tierpfleger in den Innenraum kommen, um kurze Sichtkontrollen durchzuführen. Vergangene Woche erfolgte die erste tierärztliche Untersuchung; die drei Welpen sind gesund. Neben der routinemäßigen Kontrolle von Gebiss, Gewicht und der allgemeinen körperlichen Verfassung, wurde jedes der Jungtiere gechippt und dadurch mit einer persönlichen Identifikationsnummer versehen, die sie ein Leben lang behalten werden. Anhand der Nummer wissen Tierpfleger oder Zoo-Tierärztin immer, mit welchem Tier sie es, beispielsweise bei einer notwendigen Behandlung, gerade zu tun haben. Beim diesem ersten „Otter-Check-Up“ konnte ebenfalls das Geschlecht festgestellt werden: Es sind zwei Männchen und ein Weibchen. Die Namen der drei sind noch nicht vergeben – ausgesucht werden sie von den Tierpflegern, die die Kleinen erst einmal in Ruhe kennenlernen möchten.
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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

06.01.2021, Universität Wien
Biodiversitäts-Kollaps im östlichen Mittelmeer
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Paolo G. Albano vom Institut für Paläontologie der Universität Wien hat den dramatischen Zusammenbruch der Biodiversität im östlichen Mittelmeerraum mit bis zu 95 Prozent der heimischen Arten beziffert. Die meisten heimischen Arten sterben regional aus, während sich eingeführte tropische Arten rasch vermehren. Die Studie wurde im Journal „Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences“ veröffentlicht.
Die Küstengewässer Israels gehören zu den wärmsten im Mittelmeer. Die meisten marinen Arten waren hier historisch gesehen an ihrer Toleranzgrenze in Bezug auf hohe Wassertemperaturen. Diese Grenze wurde durch den Anstieg der Meerestemperatur in den letzten Jahrzehnten klar überschritten, wie eine aktuelle internationale Studie unter der Leitung von Paolo Albano vom Institut für Paläontologie aufzeigt: Die Temperatur übersteigt infolge des Klimawandels das, was die mediterranen Arten aushalten können – die heimische Biodiversität stirbt dort, regional gesehen, daher großteils aus.
Das Team um Paolo Albano konnte das regionale Aussterben für marine Mollusken beziffern, also jene Gruppe der Wirbellosen, die u.a. Schnecken und Muscheln umfasst. Dafür wurde entlang der israelischen Küste die historische Artenvielfalt anhand der leeren Schalen auf dem Meeresboden rekonstruiert und mit dem derzeitigen Vorkommen verglichen. So konnten die Forscher*innen einen dramatischen Rückgang der Arten nachweisen.
Rückgang der Biodiversität in jüngster Zeit
Am stärksten betroffen sind demnach die seichten Lebensräume in Tauchtiefen: Hier konnte das Team von bis zu 95 Prozent jener Arten, deren Schalen in den Sedimenten vorhanden waren, keine lebenden Individuen mehr finden. Die Studie deutet darauf hin, dass der größte Teil dieses Verlustes in jüngster Zeit, möglicherweise erst in den letzten Jahrzehnten, stattgefunden hat.
Auch von den Arten, die lebend gefunden wurden, konnten die meisten nicht genug wachsen, um sich fortzupflanzen – „ein klares Zeichen dafür, dass sich der Zusammenbruch der Artenvielfalt weiter fortsetzen wird“ – so Paolo Albano. Im Gegensatz dazu gedeihen die tropischen Arten, die über den Suezkanal einwandern, prächtig: Das warme Wasser, das sie im östlichen Mittelmeer vorfinden, ist für ihre Ansiedlung sehr gut geeignet, und tatsächlich kommen sie in großen Populationen und mit voll fortpflanzungsfähigen Individuen vor.
„Für jeden, der es gewohnt ist, im Mittelmeer zu schnorcheln oder zu tauchen, ist das Unterwasser-Szenario in Israel nicht wiederzuerkennen“, erklärt der Biodiversitätsforscher Albano: „Die häufigsten einheimischen Arten fehlen, während im Gegensatz dazu die tropischen Arten überall sind.“
Die Zukunftsaussichten für das Mittelmeer sind der Studie zufolge schlecht: Selbst wenn die Kohlendioxid-Emissionen heute gestoppt würden, würde sich das Meer noch lange weiter erwärmen. Dafür sorgt die Trägheit des Systems, quasi der lange Bremsweg der Erderwärmung.
Demnach ist es also sehr wahrscheinlich, dass sich der Biodiversitätskollaps weiter nach Westen ausbreiten und verstärken wird; außerdem könnte derselbe Prozess in anderen, noch nicht untersuchten Gebieten des östlichen Mittelmeers auch bereits ablaufen. Lediglich im Gezeitenbereich, wo Organismen in gewissem Maße an Temperaturextreme vorangepasst sind, und in tieferen und damit kühleren Meeresregionen, dürften die einheimischen Arten noch überleben – zumindest für einige Zeit.
Sofortiges Handeln nötig
„Doch die Zukunft ist düster, wenn wir nicht sofort handeln, um unsere Kohlenstoff-Emissionen zu reduzieren und die Lebensräume im Meer vor anderen Belastungen zu schützen, die zum Verlust der Artenvielfalt beitragen“, warnt Paolo Albano. „Die bereits eingetretenen Veränderungen in den wärmsten Gebieten des Mittelmeers sind möglicherweise nicht umkehrbar, aber wir könnten große Teile des restlichen Meeresbeckens retten!“
Methodisch war die Studie auch aufgrund ihres interdisziplinären Charakters interessant: „Diese Ergebnisse sind durch die Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund entstanden“, erklärt Martin Zuschin, Leiter des Instituts für Paläontologie an der Universität Wien und Ko-Autor der Studie. „Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Ökolog*innen und Paläontolog*innen liefert einzigartige neue Einsichten darüber, wie der Mensch die Biodiversität beeinflusst.“
Publikation in Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences:
Albano P.G., Steger J., Bošnjak M., Dunne B., Guifarro Z., Turapova E., Hua Q., Kaufman D.S., Rilov G., Zuschin M.: Native biodiversity collapse in the Eastern Mediterranean. Proceedings of the Royal Society B, 2021.
DOI: 10.1098/rspb.2020.2469 Weiterlesen

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Portrait: Grünband-Sonnennymphe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Heliangelus
Art: Grünband-Sonnennymphe (Heliangelus exortis)

Grünband-Sonnennymphe (John Gould)

Die Grünband-Sonnennymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 8,5 bis 10,2 Zentimetern. Der gerade, schwarze Schnabel wird etwa 15 Millimeter lang. Das gesamte Oberteil des Männchens ist glänzend grün. Die Stirn hebt sich hiervon farblich durch ein schimmerndes grün ab. Postokular (hinter den Augen) hat der Kolibri einen eher unauffälligen weißen Tupfen. Das Kinn ist glitzernd violettblau und wird zum unteren Hals hin rosa-violett. Der Bauch ist grau und wird Richtung Untersteiß (Crissum) weiß. Der relativ lange gegabelte Schwanz ist überwiegend schwarzblau. Die inneren Steuerfedern sind bronzegrün. Das Weibchen variiert etwas in der Farbe. Das Oberteil gleicht dem des Männchens. Einige der Weibchen haben eine kontrastreiche weiße Kehle. Andere wiederum haben farblich ähnliche Kehlen, wie das Männchen. Der Rest des Unterteils ist ein Mix aus dunklem weiß und grün. Der Schwanz ähnelt dem des Männchens sehr. Dabei fällt er etwas kürzer aus und ist nicht so stark gegabelt.

Man sieht den Kolibri vorwiegend an feuchten bis nassen Waldrändern, buschigen Waldlichtungen, gestrüppartigem Weideland und Hecken. Er ist in Höhen zwischen 2200 und 3100 Metern präsent.

Der Vogel bezieht seine Nahrung hauptsächlich von Blumen. Dabei klammert er sich temporär fest und spreizt seine Flügel. Bei der Nahrungssuche bewegt er sich vorzugsweise in niedrigem Buschwerk. Der Vogel ist sehr territorial. In Ecuador ist er häufig in Morona Santiago am Río Palora im Sangay-Nationalpark zu sehen. Außerdem findet man ihn in Ecuador an den Osthängen der Anden. In Kolumbien findet man ihn in Putumayo.

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Portrait: Amethystsonnennymphe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Heliangelus
Art: Amethystsonnennymphe (Heliangelus amethysticollis)

Amethystsonnennymphe (John Gerrard Keulemans)

Die Amethystsonnennymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 10,5 bis 11 Zentimetern. Der gerade, schwarze Schnabel wird ca. 15 bis 18 Millimeter lang. Das Oberteil ist funkelnd grün. Postokular (hinter den Augen) hat der Kolibri einen eher unauffälligen weißen Tupfen. Unterhalb des Halses ist der Kolibri grau. Alle Unterarten haben einen weißen oder gelblichbraunen Kragen. Die Kehle ist beim Männchen blauviolett. Der Scheitel ist nur bei der Unterart laticavius glänzend blaugrün, während die anderen Unterarten ein grüner Scheitel ziert. Der Hals der Weibchen ist normalerweise glanzlos rotbraun. Insbesondere bei der Unterart laticlavius ist die Kehle aber ausgeprägt changiert. Der schwarzblaue Schwanz ist bei beiden Geschlechtern gabelförmig. Die mittleren Steuerfedern sind bronzegrün.

Man trifft den Vogel meist in Gegenden mit Gestrüpp, die sich nahe Waldrändern befinden. Er zeigt sich in Höhenlagen zwischen 1950 und 3700 Metern. Die Klimazone, in der man den Vogel antreffen kann, reicht von subtropischen bis kälteren Zonen an den Osthängen der Anden. In Peru findet man den Vogel nördlich und westlich des Marañón-Flusses. In Ecuador ist er an der Cordillera de Cutucú und in Zamora Chinchipe beheimatet.

Wenn der Vogel sich auf den Ast setzt, hebt er gerne seine Flügel. Er klammert sich bevorzugt zur Nahrungsaufnahme an Pflanzen und spreizt dabei seine Flügel. Gerne pickt er Insekten aus dem Geäst. Das Herauspicken von Insekten kann durchaus auch im Schwirrflug beobachtet werden.

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Portrait: Haubenfadenelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Discosura
Art: Haubenfadenelfe (Discosura popelairii)

Haubenfadenelfe (John Gould)

Die männliche Haubenfadenelfe erreicht inklusive des langen Schwanzes eine Körperlänge von etwa 11,4 cm, die weibliche von 7,5 cm bis 8,2 cm, bei einem Gewicht von ca. 2,5 g. Das Männchen hat einen kurzen, geraden schwarzen Schnabel. Der glitzernd grüne Oberkopf hat dünne haargleiche Haubenfedern. Der Rest der Oberseite ist kupfergrün mit einem weißen Band über dem Bürzel. Der Ringkragen schimmert grün, die Unterseite ist schwarz. Die bräunlichen Flanken weisen weiße Flecken auf. Der lange gegabelte Schwanz ist stahlblau, die äußeren Steuerfedern sehr dünn. Der Schaft aller Steuerfedern ist weiß. Das Weibchen ist ähnlich, doch hat es keine Haubenfedern. Die Oberseite ist schwarz mit einem weißen Backenstrich und Flecken an der Seite. Der Schwanz ist merklich kürzer, nur leicht gegabelt und bläulich schwarz mit weißen Flecken. Jungvögel ähneln den Weibchen. Nicht ausgewachsene Männchen können leicht mit der Schmetterlingselfe (Lophornis chalybeus) oder der Brustband-Fadenelfe (Discosura langsdorffi) verwechselt werden, auch wenn sich diese Arten zumindest in Peru in anderen Höhenlagen bewegen.

Die Haubenfadenelfe bezieht ihren Nektar beispielsweise von blühenden Inga-Bäumen. Ebenso ernährt sie sich von kleinen Arthropoden.

Der Gesang besteht aus einem ruhigen flüssigen tuw Ton.

Sehr wenig ist über ihr Brutverhalten bekannt. In Kolumbien wurde im April ein Nest entdeckt, das sich am Ende eines Zweiges acht Meter über dem Boden befand.

Die Haubenfadenelfe bevorzugt feuchte Wälder und deren Ränder in Höhenlagen zwischen 500 und 1500 Meter. Ein einziger Bericht aus Bolivien erwähnt ihr Vorkommen in einer Höhenlage um die 400 Meter. Die Futtersuche erfolgt normalerweise in den Baumkronen.

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Der Flachlandtapir in Brehms Tierleben

Flachlandtapir (Brehms Tierleben)

Eine kurze Nackenmähne und ein einfarbiges Haarkleid kennzeichnen den Tapir, in Brasilien Anta oder Danta, in Giana Maipars, Meripuri und Tapirete genannt (Tapirus terrestris, T. americanus, suillus und Anta, Hippopotamus terrestris). Er ist diejenige Art seiner Familie, mit welcher wir am frühesten bekannt wurden. Die Reisenden sprachen schon wenige Jahre nach Entdeckung der Westhälfte von einem großen Thiere, welches sie für ein Nilpferd hielten, und die heimischen Forscher verliehen diesem Thier deshalb auch den Namen Hippopotamus terrestris. Weiterlesen

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