Portrait: Rotflügelsittich

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Edelpapageien (Psittaculinae)
Gattung: Rotflügelsittiche (Aprosmictus)
Art: Rotflügelsittich  (Aprosmictus erythropterus)
Rotflügelsittich (Zoo Ohrada)

Rotflügelsittich (Zoo Ohrada)

Der Rotflügelsittich hat eine etwas gedrungenere Gestalt als der Königssittich. Das Gefieder ist überwiegend grün. Der breite und quadratische Schwanz ist etwa ein Drittel kürzer als die Flügel. Ein Geschlechtsdimorphismus ist vorhanden. Rotflügelsittiche erreichen eine Körperlänge von 32 Zentimeter und wiegen zwischen 120 und 210 Gramm.

Der Kopfgefieder des Männchens ist leuchtend hellgrün. Auf dem hinteren Oberkopf ist das Gefieder leicht blau überhaucht. Die Körperunterseite sowie die Oberschwanzdecken sind gelbgrün. Der Vorderrücken sowie die Schulterfedern sind schwarz. Der Hinterrücken ist glänzend dunkelblau und hellt zum Bürzel hin auf. Die kleinen, mittleren sowie die inneren großen Armdecken sind kräftig rot. Die Handschwingen und die äußeren Handdecken sind dagegen scharf abgegrenzt dunkelgrün. Der Schwanz ist an der Oberseite grün. Die Steuerfedern sind am Ende überwiegend hellgelb. Der Schnabel ist orangerot und weist eine hellere, gelborange Spitze auf. Die Iris ist orangerot. Weiterlesen

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Portrait: Dingo

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Wolfs- und Schakalartige (Canis)
Art/Unterart Dingo
Dingo (Tierpark Finsterwalde)

Dingo (Tierpark Finsterwalde)

Der Dingo hat sowohl im wissenschaftlichen als auch im umgangssprachlichen Bereich mehrere Bezeichnungen, wovon das Wort „Dingo“ eine der am weitesten verbreiteten ist. Daneben wird auf dem australischen Kontinent inzwischen in beiden Bereichen häufig nur noch der Begriff „Wildhund“ (englisch wild dog) benutzt, der alle Dingos, Dingo-Mischlinge und meistens auch alle anderen verwilderten Haushunde umfasst (in bestimmten Fällen werden alle wildlebenden Hunde als Dingos bezeichnet oder nur Dingos und deren Mischlinge. Dieser Begriff wird aber auch nicht einheitlich verwendet und schließt in einigen Fällen Dingos aus und bezieht sich in anderen nur auf Dingos und Dingomischlinge.
Der wissenschaftliche Name des Dingos veränderte sich oft seit dem Zeitpunkt seiner ersten offiziellen Namensgebung im Jahr 1792 (Canis antarcticus). Einige andere frühe Artennamen für den Dingo waren C. australasiae (1820), C. australiae (1826), C. dingoides (1915), C. macdonnellensis (1915), C. novaehollandiae (1831), C. papuensis (1879) und C. harappensis (1936).
Die in den letzten 50 Jahren am häufigsten benutzte Bezeichnung für den Dingo lautet Canis familiaris dingo, die den Dingo als Unterart des Haushundes und den Haushund als eigene Art ansieht. In der Taxonomie zurzeit am meisten anerkannt ist die Bezeichnung Canis lupus dingo, allerdings wird dieser Name in der Literatur nicht sehr häufig verwendet. Zudem wird in der derzeitigen Version von Mammal Species of the World zwar die Bezeichnung Canis lupus dingo benutzt, der Dingo allerdings nach wie vor als Haushund eingestuft. Daneben sind die Bezeichnungen Canis dingo, die den Dingo als eigene Art bezeichnet, sowie Canis lupus familiaris dingo und Canis lupus forma familiaris in Gebrauch. Weiterlesen

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Portrait: Spießflughuhn

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Pteroclidiformes
Familie: Flughühner (Pteroclidae)
Gattung: Eigentliche Flughühner (Pterocles)
Art: Spießflughuhn (Pterocles alchata)
Spießflughuhn (Henrik Grönvold)

Spießflughuhn (Henrik Grönvold)

Das Spießflughuhn erreicht eine Körperlänge von 32 bis 39 Zentimeter, eine Flügelspannweite von 54 bis 64 Zentimeter sowie ein Gewicht von 220 bis 280ß Gramm. Die Grundfarbe des Gefieders ist ein helles Braun, die Bauchseite ist weißlich gefärbt. Die Brust weist eine orangebraune Färbung auf und ist zur Bauchseite und zum Kehlbereich hin durch ein schmales schwarzes Band getrennt. Der untere Teil des Halses und der Nacken sind graubraun gefärbt, im Bereich der Kehle zeigt sich ein schwarzer großer Fleck, der im oberen Bereich bis zum Schnabel reicht. Hinter den Augen zieht sich ein schmaler schwarzer Streifen bis in den Nacken. Die unteren Kopfseiten sind leicht orange gefärbt. Der Rücken ist mit hellen Mustern versehen. Die einzelnen Federn auf dem Rücken sind grau abgesetzt und begrenzen die orangebraunen Muster. Der obere Teil der Flügel ist braun bis dunkelbraun gefärbt. Daran schließen sich rostbraune Federn an, die eine weiße Säumung aufweisen. Die Schwungfedern sind graubraun bis grau gefärbt. Auffällig ist der lange Schwanz, der eine feine schwarze Querriffelung aufweist. Die Extremitäten und die Zehen sind bräunlich gefärbt. Gleiches gilt für den Schnabel, der jedoch an der Spitze in ein Blaugrau übergeht. Weiterlesen

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Vom Aussterben bedroht – Armflosser und Störe (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 11. und 19. Oktober 2012)

Ordnung: Armflosser
Familie: Handfische

Brachionichthys hirsutus
Brachionichthys hirsutus ist ein seltener Vertreter der kaum bekannten Familie der Handfische, die mit den Anglerfischen verwandt sind. Er lebet endemisch in den Küstengewässern Tasmaniens in Tiefen von zwei bis 40 Metern auf dem Meeresgrund. Heute beschränkt sich ihr Vorkommen auf die Mündung des Flusses Dervent.
Die Fische werden 15 Zentimeter lang. Sie haben eine kleine „Esca“ (Köderattrappe der Armflosser), die 15 bis 26 Prozent der Länge der schlanken Angel („Illicium“) erreicht. Der Körper ist von dichtstehenden Schuppen bedeckt. Bei allen Schuppen, mit Ausnahme derjenigen entlang des Seitenlinienorgans, befindet sich in der Mitte der Schuppenbasis ein Stachel. Die Länge dieser Stacheln ist unterschiedlich.
Die Oberseite des Körpers ist mit kleinen, dunklen Punkten oder kurzen Strichen gemustert; auf der Schwanzflosse stehen die Punkte dichter.
Brachionichthys hirsutus lebt auf schlammigem oder sandigem Untergrund, oft in der Nähe von Felsen oder in Vertiefungen, die mit Muschelschalen gefüllt sind. Er bewegt sich auf seinen handförmigen Flossen über den Untergrund, was aussieht, als laufe er. Die Laichzeit liegt zwischen September und Oktober. In diesem Zeitraum legt das Weibchen ca. 80–250 Eier mit einem Durchmesser von 1,8 bis 2 Millimetern. Handfische haben kein Larvenstadium, sondern verlassen als 6 bis 7 mm lange, fertig ausgebildete Jungfische die Eier.
Brachionichthys hirsutus steht kurz vor dem Aussterben, da seine Gelegebänder von dem ursprünglich nicht bei Tasmanien heimischen Seestern Asterias amurensis gefressen werden. Außerdem leidet er unter Habitatverlust und dem Schwermetalleintrag aus Abwässern. Weiterlesen

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3. Zooreise – Tag 1: Ab nach Tschechien

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Sea Life Konstanz

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TTT: Zeige 10 Neuerscheinungen aus 2019, auf die du dich jetzt schon freust

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Cameron Bloom/Bradley Trevor Greive: Penguin Bloom (Rezension)

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Charlaine Harris/Toni L. P. Kelner: Werwölfe zu Weihnachten (Rezension)

Rentiere, Weihnachtsmänner, Last Christmas, Glühwein und Plätzchen, das verbindet man normalerweise mit Weihnachten. Werwölfe eher weniger. Aber warum auch nicht und es spricht nichts dagegen dass auch Werwölfe in irgendeiner Form Weihnachten feiern.
In der Anthologie Werwölfe zu Weihnachten haben sich 15 amerikanische Autoren und Autorinnen vereint und ihre Weihnachtsgeschichten mit Werwölfen veröffentlicht. Darunter Charlaine Harris (Sookie Stackhouse), Carrie Vaughn (Kitty Norville) und Patricia Briggs (Mercy Thompson).
Es sind Geschichten unterschiedlichster Art und Qualität zustande gekommen, typisch für eine Anthologie, denn selten können dem Leser alle Geschichten gefallen.
Und ich muss sagen … mir gefällt kaum eine der Geschichten.
Mein Highlight (und das ist tatsächlich so gemeint) war Das Buch Bob von J. A. Konrath. Eine witzige Geschichte, die sogar mit Werkorallen aufwarten kann. Ich habe mich königlich amüsiert. Weitere gute Geschichten stammen von Donna Andrews, Carrie Vaughn und Patricia Briggs.
Vier von Fünfzehn. An sich kein schlechter Schnitt für eine Anthologie, aber dafür fand ich den Großteil der restlichen Geschichten entweder belanglos oder schlecht. Charlaine Harris‘ Einstiegsgeschichte um Sookie Stackhouse gibt einen guten Geschmack auf das was den Leser erwartet: Nett, aber nicht berauschend.
Vielleicht passen Weihnachten und Werwölfe einfach nicht zusammen.
(ach ja Rentiere, Weihnachtsmänner und Vampire tauchen auch auf)

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Elisabeth Tova Bailey: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen (Rezension)

Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen. Nun hat sie die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben – ein Buch der Entschleunigung und darüber, wie sich in einem kleinen Detail der Natur die Vielfalt des Lebens finden lässt.
Es war der Titel, der mich auf das Buch aufmerksam werden lies. Nicht, dass ich mir jemals Gedanken darüber gemacht habe, was für Geräusche Schnecken machen (wenn sie denn überhaupt Geräusche von sich geben). Weiterlesen

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