Der Diamantfasan in Brehms Tierleben

Diamantfasan (Brehms Tierleben)

Der einzige Sippenverwandte, welchen man bis jetzt kennen lernte, wurde zu Ehren der Lady Amherst, welche ihn zuerst nach Europa brachte, Thaumalea Amherstiae oder Phasianus Amherstiae benannt und mag den deutschen Namen Diamantfasan führen. Nach meinem Geschmacke übertrifft er den Goldfasan an Schönheit. Der Federbusch ist auf der Stirn schwarz, im übrigen aber roth; der Halskragen besteht aus silberfarbenen, dunkler gesäumten Federn, das Gefieder des Halses, Oberrückens und der Oberflügeldeckfedern ist hell goldgrün, wegen der dunklen Vordersäume ebenfalls schuppig, das des Unterrückens goldgelb, dunkel schattirt; die Oberschwanzdeckfedern zeigen auf blaßröthlichem Grunde schwarze Bänder und Flecke, die der Unterseite sind rein weiß, die Schwingen bräunlichgrau, außen lichter gesäumt, die mittleren Steuerfedern weißgrau getüpfelt, schwarz quer gebändert und gelb gesäumt, die übrigen mehr mäusegrau, die seitlichen Oberschwanzdeckfedern wie bei dem Goldfasan lanzettförmig verlängert und korallroth gefärbt. Das Auge ist goldgelb, das nackte Wangenfeld bläulich, der Schnabel hell-der Fuß dunkelgelb. Die Länge beträgt einhundertundfünfundzwanzig, die Fittiglänge zweiundzwanzig, die Schwanzlänge neunzig Centimeter. Das Weibchen ähnelt der Goldfasanhenne. Weiterlesen

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Bergtierpark Fürth-Erlenbach

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Vogelpark Heppenheim

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Zoopresseschau

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 22.05.2020
Geburt im Menschenaffenhaus – Familienglück in der Frühlingssonne: Nachwuchs bei den Bonobos
Ein wenig später als üblich können die Gäste der Wilhelma in Stuttgart nun die ersten Blicke auf den jüngsten Zuwachs der Bonobo-Sippe werfen, der am Dienstag, 05. Mai, zur Welt kam. Weil der Zoologisch-Botanische Garten zwischenzeitlich aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen hatte, verbrachte das kleine Bonobo-Baby die ersten Tage ganz unbeobachtet von den Besucherinnen und Besuchern in den Armen seiner Mutter Liboso. Das Menschenaffenhaus ist zwar aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin geschlossen, die 22-jährige Liboso und ihr jüngster Sohn sind aber bei Sonnenschein bereits auf der Außenanlage zu beobachten. Die beiden älteren Zöglinge des Bonobo-Weibchens sind dabei meist ganz in der Nähe. An ihren neuen Bruder müssen sich Lubao und Kolela allerdings noch gewöhnen. „Obwohl sie schon sieben und vier Jahre alt sind, hängen die beiden großen Geschwister noch ziemlich an ihrer Mutter“, erklärt Tierpflegerin Malisa Fassnacht. „Liboso kann sich aber eben nicht um drei Kinder gleichzeitig kümmern. Da sind die zwei schon ein wenig eifersüchtig.“ Als erfahrene Mutter sieht das Bonobo-Weibchen das Ganze jedoch gelassen und lässt zu, dass ihre beiden großen Kinder sich ganz dicht an sie und ihr Neugeborenes drücken. Auch der 15-jährige Vater Kasai sucht im Moment regelmäßig den Kontakt zu Liboso. „Man sieht die zwei häufig zusammen beim Groomen, also bei der Fellpflege“, berichtet Fassnacht. „Eigentlich ist er eher unser Gruppenkasper. Seit Kasai Vater ist, scheint er aber langsam erwachsen zu werden.“ Mit dem Neuzugang ist die Bonobo-Gruppe der Wilhelma nun auf 21 Tiere angewachsen. Nachwuchs gibt es in allen Altersklassen: Von Libosos Dreiergespann über den neun Monate alten Nio bis hin zu Bobali, der bald seinen siebten Geburtstag hat, toben nun insgesamt neun Jungtiere durch das Menschenaffenhaus. Damit lebt im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart eine der größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen international. Die Jungtiere spielen dabei eine wichtige Rolle für den Erhalt der nächsten Verwandten des Menschen. Denn die Bonobos sind in ihrer Heimat, den Wäldern des Konogbeckens, erheblich gefährdet. Wilderei, Lebensraumverlust und Krankheiten verringern den Bestand immer mehr. Zoos weltweit arbeiten daher mit einem koordinierten Zuchtprogramm und gegenseitigem Austausch daran, eine Reservepopulation in menschlicher Obhut aufzubauen. Ein wichtiger Baustein zum Überleben dieser Tierart ist zudem die Förderung von Schutzprojekten im Herkunftsgebiet der Bonobos, an der sich Besucherinnen und Besucher der Wilhelma mit der Spende eines Artenschutz-Euros direkt beim Ticketkauf beteiligen können. Denn mit diesen Beiträgen unterstützt der Zoologisch-Botanische Garten in der Demokratischen Republik Kongo die Projekte „Bonobo alive“, das Anti-Wilderer-Patrouillen im Salonga-Nationalpark finanziert, und „Lola ya Bonobo“, eine Auffangstation zur Rettung und Auswilderung beschlagnahmter Bonobowaisen. Weiterlesen

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Vogelpark Birkengarten/Vogel- und Lehrpark Lorsch

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

18.05.2020, Deutsche Wildtier Stiftung
Durcheinander beim Schutz der Alpengämse
Neue Studie zeigt: Österreich und Deutschland fallen beim europaweiten Gamsmanagement durch
Nationale Alleingänge sind im vereinten Europa leider Alltag – das macht nicht erst die Covid-19-Krise deutlich. Auch auf den Umgang mit Wildtieren, die unter besonderem EU-Schutz stehen, trifft das zu. Ein gutes Beispiel dafür ist die Alpengämse. Sie steht unter dem besonderen Schutz der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU und ist obendrein in der Berner Konvention aufgeführt. „Die Alpen-Anrainerstaaten in der EU sind daher verpflichtet, den Zustand ihrer Gamspopulationen regelmäßig zu erheben und zu bewerten“, betont Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung und ergänzt: „Erst bei einem günstigen Erhaltungszustand der Populationen darf die Gämse gejagt werden.“
Eine gemeinsame Studie der Deutschen Wildtier Stiftung und des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) zeigt nun: Zwischen den einzelnen Staaten des Alpenraumes gibt es erhebliche Unterschiede beim Monitoring und Management ihres gemeinsamen Schutzgutes, der Alpengams. „Während Frankreich, Italien und Slowenien den Erhaltungszustand der Gämse durch ein aufwendiges Monitoring der lebenden Gamspopulation abschätzen, melden Deutschland und Österreich einfach nur die Zahl der abgeschossenen Tiere an die EU“, kritisiert Münchhausen. „Daten und Analysen zur Alters- und Sozialstruktur der Gamsbestände werden völlig außer Acht gelassen, obwohl gerade diese Angaben eine professionelle jagdliche Nutzung auszeichnen.“
Bei der Planung jagdlicher Eingriffe werden die Unterschiede noch deutlicher: In fast allen EU-Ländern wird die Abschusshöhe unter Berücksichtigung biologischer Daten wie der natürlichen Wintersterblichkeit festgesetzt; in Bayern wird die Abschusshöhe lediglich am Zustand der Waldvegetation abgeleitet. „Die mangelhafte Umsetzung der EU-Vorgaben gipfelt in Bayern in der Ausweisung von Gebieten, in denen die Gämse gar keine Schonzeit mehr hat“, so Münchhausen. Dabei weisen Untersuchungen der Deutschen Wildtier Stiftung darauf hin, dass die Gamsbestände in Bayern viel zu intensiv bejagt werden. Damit ist ihr Erhaltungszustand in Deutschland nicht günstig und die Zukunftsaussichten sind düster. Die Deutsche Wildtier Stiftung und der CIC fordern daher ein umfassendes Monitoring der Gämse in Bayern, keine lokale Verlängerung von Jagdzeiten und die Ausweisung von Gebieten mit Jagdruhe, damit sich die Populationen regional wieder erholen können. Weiterlesen

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Portrait: Halsbandfrankolin

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Frankoline (Francolinus)
Art: Halsbandfrankolin

Halsbandfrankolin

Halsbandfrankoline erreichen eine Körperlänge zwischen 31 und 36 Zentimeter. Männchen sind gewöhnlich etwas größer und wiegen zwischen 450 und 500 Gramm. Weibchen dagegen erreichen ein Körpergewicht zwischen 400 und 450 Gramm.
Das rebhuhngroße Männchen ist fast vollständig dunkel gemustert, mit weißen Flecken auf dem Rücken und an den Flanken. Es hat einen kastanienbraunen Nackenring, weiße Flecken auf den Wangen und braune Flügel. Die Läufe sind rot und weisen einen nach hinten gerichteten Sporn auf. Auffliegende Halsbandfrankoline fallen durch ihre zimtbraun gebänderten Schwingen auf. Das Weibchen ist braun und hat einen kastanienbraunen Nacken. Weiterlesen

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Portrait: Sumpffrankolin

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Frankoline (Francolinus)
Art: Sumpffrankolin  (Francolinus gularis)

Sumpffrankolin

Der Sumpffrankolin erreicht eine Körperlänge von 36 bis 37 Zentimeter und wiegt durchschnittlich etwa 500 Gramm. Er zählt damit zu den größeren Frankolinen. Verglichen mit anderen Frankolinen ist er außerdem langbeinig.
Es gibt keinen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Männchen und Weibchen haben einen braunen Scheitel und Hinterhals, die beide in einem dunkleren Ton fein quergebändert sind. Der Überaugenstreif und ein schmales Band unterhalb des Auges sind isabellfarben. Die Körperoberseite ist dunkelbraun, die einzelnen Federn sind ockerfarben und dunkelbraun quergebändert. Auf den Oberschwanzdecken und den mittleren Steuerfedern haben diese Querbänder ein wellenförmiges Muster. Die äußeren Steuerfedern sind rotbraun und an ihrem Ende hellgelb gesäumt.
Kinn, Kehle und die Kopfseiten sind rötlich braun bis kastanienbraun. Der Grundton der Körperunterseite ist weiß bis hell isabellfarben. Die einzelnen Federn weisen zunächst einen breiten cremefarbenen und außen einen schmalen braunen Saum auf., die dadurch entstehende Musterung ist am dichtesten an der Brust, die Musterung nimmt in Richtung Bauch ab. Bauchmitte sowie der Steiß sind rötlich. Die Unterschwanzdecken sind Dunkelbraun.
Sumpffrankoline haben eine braune bis karminrote Iris. Der Schnabel ist schwarz und hellt zur Spitze zu einem hornweiß auf. Die Beine sind rötlich. Die Männchen haben an ihren Läufen einen kurzen, stumpfen Sporn, der bei den Weibchen völlig fehlt oder nur rudimentär vorhanden ist.
Jungvögel gleichen den adulten Vögeln, sind aber insgesamt matter gefärbt. Bei ihnen ist die Kehle noch isabellfarben statt rötlich braun. Die Federmusterung auf der Körperunterseite ist braun und nicht schwarz. Weiterlesen

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Portrait: Weißkehlfrankolin

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Frankoline (Francolinus)
Art: Weißkehlfrankolin (Francolinus albogularis)

Weißkehlfrankolin (Joseph Smit)

Männchen und Weibchen des Weißkehlfrankolin sind sich sehr ähnlich. Die Hähne haben eine graue Stirn mit rotbraunen Flecken. Das Gesicht ist vorwiegend weiß, nur die Ohrdecken sind grau und unter den Augen und an den Seiten des Halses ist das Gefieder dunkelgelb. Die Oberseite ist braungrau, die Flügeldecken sind kastanienbraun, die Federschäfte sind cremeweiß und schwach rot-gelb gebändert. Die Seitenfedern am Schwanz sind rotbraun. Kinn und Kehle sind ganz weiß, die übrige Unterseite ist ockergelb. Brust und Flanken sind mit einigen rötlichen Längsstreifen verziert. Die Hennen unterscheiden sich nur durch ihre zart schwarzweiß gebänderte Brust und Flanken.

Das Weißkehlfrankolin ist in drei unzusammenhängenden Gebieten im Senegal sowie von Elfenbeinküste bis Kamerun und in Zaire, Sambia und Angola verbreitet. Es lebt in offenem Gelände wie Savannen, lückenhaft bewachsenem Hügelland und verlassenen Feldern.

Die Stimme der Hähne ist der des Coquifrankolins sehr ähnlich, die Rufe werden aber schneller aufeinanderfolgend ausgestoßen. Ein Gelege besteht aus 4–7 hellbraunen gesprenkelten Eiern.

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AZ-Vogelpark Lampertheim

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