Portrait: Kalifasan

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Hühnerfasanen (Lophura)
Art: Kalifasan (Lophura leucomelanos)

Kalifasan (John Gould)

Der Hahn der Nominatform („Nepalfasan“) erreicht eine Körperlänge von 48–57 cm, wovon 25–31 cm auf den Schwanz entfallen. Die Flügellänge liegt zwischen 216 und 230 mm, das Gewicht zwischen 795 und 1140 g. Die Flügellänge der Henne beträgt 204–211 mm.
Der Kopf des Hahns ist, bis auf die rote Augenregion mit den ausgeprägten Gesichtslappen, bis zum oberen Vorderhals und oberseits bis in den Nacken blauschwarz befiedert. Die Iris ist orange bis braun, der Schnabel grünlich weiß. Die Haube, die länger und dünner ist als die des Silberfasans und zudem deutlicher aufgerichtet werden kann, ist bei der Nominatform einförmig schwarz, bei anderen Unterarten grau bis weißlich. Das schwarze Gefieder der Kropfregion und der Brust ist lanzettförmig verlängert und zeigt weiße Schaftlinien sowie je nach Unterart mehr oder weniger ausgedehnte, weiße Spitzen. Bei der Nominatform sind sie schmal. Die Unterseite und die Flanken zeigen ein Braun, das zu den Unterschwanzdecken dunkler wird. Der vordere Rücken ist schwarz mit stahlblauem Glanz, die Federn tragen hier bei einigen Unterarten weiße Schaftstriche und braune Säume, bei der Nominatform fehlen sie. Hinterer Rücken, Bürzel und Oberschwanzdecken sind schwarzblau mit brauner Basis und weißem Saum, der bei der Nominatform schmal, bei anderen Unterarten breit weiß ist. Die Steuerfedern sind blauglänzend schwarz. Die Handschwingen sind dunkelbraun, die Armschwingen schwärzlich mit blauem Glanz auf den Außensäumen sowie den kompletten Fahnen der inneren Federn. Die Beine und Füße sind grau bis braungrau.
Die Henne trägt eine blassbraune Haube mit hellen Schäften, die Augenregion ist wie beim Hahn unbefiedert und rot, jedoch nicht so ausgedehnt und erweitert. Das Körpergefieder ist rötlich braun und auf der Oberseite mit schmal weißen Schaflinien, hellen Säumen und einer feinen, schwarzen Spitze versehen. Auf der Unterseite sind die Säume gelblich beige gesäumt, zur Bauchmitte wird die braune Grundfarbe dunkler. Die Steuerfedern sind dunkelbraun mit bläulichem Glanz. Das mittlere Paar ist hingegen rötlich braun mit rotbraunen Schäften sowie einer gelblichbraunen Querwellung und Sprenkelung. Weiterlesen

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Sealife Königswinter

Sea Life Königswinter

Am 1. Dezember 2005 öffnete des Sea Life Königswinter seine Pforten.
Vor Beginn des Baus 2005 stand das Sea Life Center insbesondere durch die Anwohner in der Kritik, da es auf einer der wenigen verbliebenen Grünflächen in der Königswinterer Altstadt – dem 1956/57 gestalteten Berliner Platz an Stelle des im Krieg zerstörten Hotels Berliner Hof – errichtet wurde. Mehrere Protestaktionen sowie Unterschriftensammlungen der Anwohner, die einen anderen Standort forderten, blieben jedoch am Ende erfolglos, als festgestellt wurde, dass es für ein Bürgerbegehren gegen ein laufendes Bauplanungsverfahren keine rechtliche Grundlage gäbe. Von einem Normenkontrollverfahren, das juristisch möglich gewesen wäre, wurde abgesehen.
Regionalen Pressemeldungen zufolge zeigten sich ein Jahr nach der Eröffnung der Betreiber sowie die Stadt Königswinter sehr zufrieden mit den Besucherzahlen, die 400.000 für das Jahr 2006 insgesamt und an Spitzentagen 2.500 erreichten.
Das Sea Life Königswinter zeigt die Tierwelt des Rheins und der Nordsee.
Ausnahmen bilden die Piranhas im Eingangsbereich und die Tannenzapfenfische. Auch andere Wirbeltiere sind zu sehen: Axolotl, Geierschildkröte und Gelbbauchunke.
Hauptattraktion ist hier der zehn Meter lange 360°-Acrylglastunnel, der einzige seiner Art in Deutschland, der mitten durch ein Haibecken führt.
Auch ein Berührungsbecken existiert, so wie in anderen Sea Life Centern und ein offenes Becken für Rochen (in deren hinteren Teil sich das Haibecken befindet und man hin und wieder die typischen Dreiecksflossen zu Gesicht bekommt). Einzigartig (zumindest in Deutschland) ist die sogenannte Backstagetour, die mehrmals am Tag angeboten wird und einen kleinen aber interessanten Einblick in den Betrieb des Centers bietet.
Ich gebe ja oft meine Abneigung gegen die überteuerten Sea Life Center wieder, aber ich muss zugeben, dass mich das Sea Life in Königswinter auf eine gewisse Art verzaubert hat.

Mehr findet man hier und hier.

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4. Zooreise 2016: Tag 6 – Arabische Nächte (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 23. Juni 2016)

Am Abend stand das zweite Musical unserer Zooreise auf dem Programm: Aladdin.
Davor waren Besuche im Wildpark Lüneburger Heide und dem Tierpark Krüzen geplant.
Das Wetter machte einen unbeständigen Eindruck, trotzdem sind wir in den Wildpark gefahren. Hin und wieder hat es leicht geregnet, aber es war nicht unangenehm.
Bei den Nandus wurde ich tatsächlich von einem Vogel gepickt, obwohl ich nicht direkt am Zaun stand, aber Nanduhälse sind lang. Immerhin weiß ich jetzt, wie weh das tut. Das wollte ich immer schon mal wissen (bei Emus auch), aber den Finger freiwillig hingehalten habe ich nie…Und das war auch gut so. Erstaunlicherweise blieb ich, als ich das Video mit den Girgentanaziegen machte von den Nandus verschont, obwohl ich direkt am Zaun lehnte, unaufmerksam war und man mehr als nur in die Hand picken konnte.

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TTT: 10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem B anfängt

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Nia Gould: Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen (Rezension)

Entdecken Sie die wichtigsten Epochen der Kunstgeschichte mit 21 verspielten Katzen. Vom alten Ägypten über die Renaissance bis zur Pop Art führen die felinen Kuratoren durch in die spezifischen Stilmittel jeder Strömung. Sie weisen auf Besonderheiten der Materialien, Farben und Perspektiven hin, stellen deren wichtigste Künstler vor und erklären zeitgenössische Besonderheiten. Ein ganz besonderer Kulturstreifzug!
Also … ich bin eigentlich so etwas wie ein Kunstbanause … und ein echter Katzenmensch bin ich auch nicht. Es gibt also keinen Grund warum ich mir dieses Buch besorgt habe. Es geht um Katzen und es geht um Kunst, beides interessiert mich nicht, Kunst noch weniger als Katzen (zumindest wenn es um Katzen als Haustiere geht …).
Aber das Buch hat mich (warum auch immer) doch interessiert. Weiterlesen

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Lotte Möller: Wie Bienen und Menschen zueinanderfanden (Rezension)

Dominante Königinnen, streitbare Benediktinermönche, Pu der Bär und Honig-Sommeliers: Lotte Möller schildert, weshalb Bienen die Menschen seit jeher faszinieren; und weshalb sie für uns weit wichtiger und wertvoller sind, als wir gemeinhin annehmen. Die schwedische Journalistin und Hobbyimkerin nimmt uns mit auf eine Reise durch die Jahreszeiten und Jahrhunderte. Ein hinreißender Band mit mehr als 200 Abbildungen, der ein Streifzug durch die Natur und durch die Kulturgeschichte ist – aber auch eine Liebeserklärung an eine vor dem Aussterben bedrohte Tierart.
Spätestens seit „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde und der Omnipräsenz des Insektensterbens in den Medien (zumindest in den Sommermonaten) über sie geschrieben hat, sind Bienen das Thema der letzten Jahre. Und es gibt zahlreiche Bücher, die sich mit Bienen befassen. Die Schwedin Lotte Möller legt mit „Wie Bienen und Menschen zueinander fanden“ nun ein interessantes und kurzweiliges Buch vor, dass sich mit den menschlichen Beziehungen zu den Bienen befasst und neben Anekdoten aus ihrem Leben als Imkerin auch wissenswerte Fakten verbreitet. Weiterlesen

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Bernhard Weßling: Der Ruf der Kraniche (Rezension)

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Brigitte van Hattem: Quito und die Galapagosinseln 2020 (Rezension)

Autorin Brigitte van Hattem war noch keine zwölf Jahre alt, als sie sich schwor, einmal im Leben auf die Galapagos-Inseln zu fliegen. Es dauerte dann aber doch noch fünfzig Jahre, bevor sie sich diesen Traum verwirklichte. Die Inseln gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO und wurden 1978 unter strengen Naturschutz gestellt. Aber hatten Flora und Fauna wirklich so lange auf die Autorin gewartet?
In dem reich bebilderten Buch „Quito und die Galapagos-Inseln 2020“ nimmt Brigitte van Hattem die Leser mit auf ihre im Januar 2020 durchgeführte Traumreise. Dabei ist dieses E-Book kein Reiseführer im klassischen Sinne, sondern für Menschen gedacht, die gerne wissen wollen, warum es für den Blaufußtölpel so wichtig ist, wirklich blaue Füße zu haben und wieso Fregattvögel die Jagd lieber den Weibchen überlassen. Es ist zudem für alle diejenigen gedacht, die nur über ein begrenztes Budget und/oder eine begrenzte Lebenszeit verfügen und sich fragen, ob eine Reise nach Ecuador oder auf die Galapagos-Inseln etwas für sie ist.
Harte Zahlen, geographische beziehungsweise geschichtliche Details finden sich in diesem Reisebericht nicht. Doch Brigitte van Hattems Reiseerinnerungen berühren. Der Leser spürt, dass jeder einzelne Tag dieser ganz besonderen Reise von der Autorin dankbar wahrgenommen wurde. Sie schildert ihre Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen mit so viel Herzblut, dass man sich dem als Leser kaum entziehen kann.
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Reptilienzoo Königswinter

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4. Zooreise 2016: Tag 5 – Liebe stirbt nie (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 22. Juni 2016)

Blick vom Elbblickturm (Wildpark Schwarze Berge)

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