5. Zooreise 2021 – Tag 3: Berlin

Blick aus dem Hotelzimmer

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Zoopresseschau

Erlebnis-Zoo Hannover 17.09.2021
Lichtkonzept des Erlebnis-Zoo-Eingangs Mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis ausgezeichnet
Das Lichtkonzept des 2019 gestalteten Eingangsbereichs am Erlebnis-Zoo Hannover ist gestern mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis in der Kategorie Außenbeleuchtung in öffentlichen Bereichen ausgezeichnet worden. Für das Lichtkonzept zeichnet das Planungsbüro Schmitz Schiminski Nolte aus Hildesheim verantwortlich. Seit 2011 werden jährlich herausragende Lichtgestaltungskonzepte in der Architektur und im urbanen Raum mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis prämiert, die Verleihung fand in diesem Jahr digital statt. „Die Auszeichnung ist ein großer Erfolg für den Erlebnis-Zoo und alle Beteiligten!“, freut sich Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Mit dem neuen Eingangsbereich haben wir ein echtes Statement gesetzt. Der Zoobesuch beginnt und endet in reizvollem Ambiente, das tagsüber, in der Dämmerung und bis zur Dunkelheit durch das Lichtkonzept komplettiert wird und so die Einzigartigkeit des Erlebnisses mitgestaltet.“ Ein besonderes Zusammenspiel von innen und außen – Durch die warme Holzverkleidung, die großen Tiersilhouetten, das markante Dach und die Beleuchtung macht der Eingang schon von außen auf den Zoo neugierig. Bestehend aus zwei eingeschossigen Gebäuden mit Holzfronten, die mit einem schräg aufgestellten Holz-Dach zusammengefügt sind, empfängt das V-förmige Eingangsgebäude die Zoobesucher quasi mit weit geöffneten Armen. Das Konzept reagiert auf die Offenheit und Natürlichkeit der Architektur und nimmt diese grundlegende Gestaltungsidee des Architekturbüros pape+pape auf. „Mit einem begrenzten Budget wurde hier eine durchgängige Planung geschaffen, die die umfassende Geste der Architektur unterstützt und für die Besucher sowie die dort Arbeitenden passende Lichtverhältnisse schafft. Die Leuchten wurden blendfrei integriert und sind bis in ihre Symbolik in das Umfeld eingepasst“, heißt es in der Begründung. In den Innenbereichen bestechen großzügige, helle Räume. Die Leuchten tragen zum Sehkomfort der Besucherinnen und Besucher bei und werden gleichzeitig den Anforderungen an die Arbeitsplätze gerecht. Die Beleuchtung der Außenbereiche folgt den gestalterischen Leitideen der Freiraumplanung (NSP Landschaftsarchitekten Stadtplaner). Erhöhte Pflanzflächen, abgesetzte Baumscheiben gruppieren sich „frei“, starre Wegeführungen werden vermieden. Diesem Muster folgen die Leuchten: Sie werden ebenso (scheinbar) „frei“ und als multifunktionale Mastleuchten in verschiedenen Höhen positioniert. Die Leuchten folgen so der Heterogenität des Baumbestandes. Das Zusammenspiel all dieser Elemente macht den Eingangsbereich so einzigartig. Weiterlesen

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Tierpark Zabakuck

Streuobstwiese und Bienen (Tierpark Zabakuck)

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5. Zooreise 2021 – Tag 2: Auf Waldmopsjagd

Geplant waren heute Besuche im Zoo Magdeburg, im Tierpark Zabakuck, der Stadt Brandenburg an der Havel (wegen der Waldmöpse) und dem Tiergehege/Tierpark an der Hasenheide in Berlin.
Für den Magdeburger Zoo hatte ich ein Onlineticket, aber man hätte auch Tickets an den Tageskassen kaufen können. Außer uns waren fast nur Schulklassen unterwegs, aber diesen konnte man ganz gut ausweichen. Die Tierhäuser und begehbaren Anlagen waren bis auf wenige Ausnahmen geschlossen und natürlich herrschte Maskenpflicht in den Innenräumen. Babyboom herrschte bei den Krallenaffen, da gab es einiges zu sehen. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

04.09.2021, WWF World Wide Fund For Nature
Rote Liste bedrohter Arten wird länger
Riesenwasserschildkröten, Riffhaie und Komodowarane hochgestuft. WWF: Artensterben stoppen, um Homo sapiens zu schützen
Auf dem Weltnaturschutzkongress der Internationalen Naturschutzunion IUCN in Marseille wurde am Samstag die aktuelle Internationale Rote Liste vorgelegt. Demnach finden sich von den insgesamt 138.374 erfassten Arten mehr als 38.543 in Bedrohungskategorien – mehr als jemals zuvor. Die Naturschutzorganisation WWF warnt angesichts der neuen Zahlen vor einer „katastrophalen Zuspitzung des weltweiten Artensterbens“. In letzter Konsequenz sei damit auch der Mensch, der die Ursache dieser Entwicklung darstellt, bedroht. Nach WWF-Einschätzung könnten rund eine Million Arten innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben. Die Naturschutzorganisation spricht daher vom „größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit“. Nach wissenschaftlichen Schätzung gibt es weltweit rund 8 Millionen Tier- und Pflanzenarten. Viele davon sind noch kaum erforscht oder gar dem Menschen gänzlich unbekannt.
Neben zahlreichen Echsen und Geckos wurden vor allem viele Schildkröten in höhere Bedrohungskategorien eingestuft. Darunter so ikonische Vertreter wie Cantors Riesenweichschildkröte (Pelochelys cantorii) oder die Riesen-Erdschildkröte (Heosemys grandis). Bei den asiatischen Spezies sprang die Ampel von „gefährdet“ bzw. „stark gefährdet“ auf „vom Aussterben bedroht“. Schlechter geht es zudem den Komodowaranen (Varanus komodoensis). Die Art ist jetzt als „stark gefährdet“ bewertet (zuvor: „gefährdet“). Die Kleinen Schwarzspitzenhaie (Carcharhinus limbartus) wurden aufgrund von Fischereidruck von „gering gefährdet“ auf „gefährdet“ hochgestuft, auch viele andere Hai- und Rochenarten gelten nun als strärker bedroht. Die zuvor als nicht bedroht geltenden Venezuela-Kapuzineraffe (Cebus brunneus) sind nun „stark gefährdet“. Grund sind die dramatischen Entwaldungsraten im Lebensraum der Arten in Nord-Venezuela, wo die Tiere innerhalb der kommenden Jahrzehnten 30% ihres Habitats verlieren könnten.
Der WWF fordert zum Schutz der Menschheit und der biologischen Vielfalt den Stopp und die Umkehr des Biodiversitätsverlusts bis 2030. Hierfür brauche es eine neue, starkes UN-Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt (CBD). Darin müsse verbindlich festgeschrieben werden, dass die Staaten alles in ihrer Machtstehende tun, um den ökologische Fußabdruck des Menschen innerhalb der nächsten zehn Jahre um 50% zu reduzieren. Zudem müssten 30 Prozent der Erde unter Schutz gestellt werden, verbunden mit klaren Garantien für die Rechte indigener Völker. Sie seien „Torhüter und wichtige Verbündete“ im Kampf gegen die Zerstörung der weltweiten Ökosystem.
„Es geht nicht mehr nur um die Beseitigung eines Umweltproblems, sondern um die Frage, ob der Mensch nicht irgendwann auf der Roten Liste in einer Gefährdungskategorie landet“, warnt Dr Arnulf Köhncke, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. „Eine intakte Natur ist von existenzieller Bedeutung für uns und unsere Kinder. Ist die Erde krank, werden es auch die Menschen. Denn wir sind für unser eigenes sicheres und gesundes Leben auf gesunde Ökosystem und Artenvielfalt angewiesen. Allein die Hälfte der Weltwirtschaftsleistung hängt von der Natur ab.“ Derzeit gehört die Spezies Homo sapiens allerdings noch keiner der Bedrohungskategorien der Internationalen Roten Liste an. Weiterlesen

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Portrait: Blaukehlnymphe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lampornithini
Gattung: Lampornis
Art: Blaukehlnymphe(Lampornis clemenciae)

Blaukehlnymphe (John Gould)

Die Blaukehlnymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 12 bis 13,5 Zentimetern, wobei die Männchen ca. 8 Gramm und Weibchen ca. 6 Gramm wiegen. Das Männchen hat einen weißen Hinteraugenstrich, der in starkem Kontrast zum grünen Oberkopf, den dunklen Wangen und der glitzernd blauen Kehle, die meist von einem weißen Bart gesäumt ist, steht. Der Nacken und die Oberseite sind grün. Die oberen Schwanzdecken sind schwärzlich. Die Unterseite ist schmutzig grau und von grünen Flecken an der Seite und an der Brust durchzogen. Die Unterschwanzdecken sind weiß gesäumt. Der Schwanz ist blauschwarz mit breiten weißen Flecken an den äußeren Steuerfedern. Die Färbung des Weibchens ist ähnlich, es hat aber eine dunkelgrüne Kehle.

Die Blaukehlnymphe ernährt sich vom Nektar von Pflanzen wie Lobelien, Tabak, Bartfaden oder Salbei.

Ihr Nest baut sie an dünnen Zweigen, die sich meist an Überhängen in Feuchtgebieten oder an Felsen befinden. Im Nordwesten Mexikos baut sie diese von März bis Juli, in Oaxaca von Juli bis September.

Die Blaukehlnymphe hat ein weites Verbreitungsgebiet welches von Mexico bis in die Vereinigten Staaten reicht. Sie bevorzugt Kiefern- und Eichenwälder sowie deren Ränder oder Lichtungen mit Blumen. Bei der Nahrungssuche bewegt sie sich in den unteren und mittleren Straten. In den Ruhephasen kann sie auch in den oberen Straten sitzen und singen. Oft sieht man sie an Flussufern großer Ströme. Sie kommt in Höhenlagen zwischen 1800 und 3000 Meter vor.

Ihr Ruf klingt wie ein hohes piepsiges tsii, welches sie oft im Flug von sich geben. Auf den Ästen sitzend hört sich das kräftiger nach tschuk oder sik, siik an.

Bisher sind drei Unterarten bekannt:
Lampornis clemenciae phasmorus (Oberholser, 1974) ist in den Chisos Mountains im Big-Bend-Nationalpark verbreitet.
Lampornis clemenciae bessophilus (Oberholser, 1918) kommt im Südwesten der USA, sowie im Nordwesten Mexikos vor.
Lampornis clemenciae clemenciae (Lesson, RP, 1830) ist im Süden der USA und über das nordöstliche, zentrale und südliche Mexiko verbreitet.

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Portrait: Grauschwanznymphe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lampornithini
Gattung: Lampornis
Art: Grauschwanznymphe(Lampornis cinereicauda )

Grauschwanznymphe (John Gould)

Die Grauschwanznymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 10 bis 11,5 cm bei einem Gewicht der Männchen von ca. 5,7 bis 6,2 g und der Weibchen von ca. 4,7 bis 5,1 g. Der gerade mittellange Schnabel ist schwarz. Das Männchen hat einen türkisen vorderen Oberkopf. Der Ringkragen ist blau mit einigen blauen und violetten Federn am unteren Rand. Ein auffälliger weißer Hinteraugenstrich ziert das Gesicht. Der Rest der Oberseite ist hell bronzegrün. Die Kehle ist weiß, die Brust ist matt dunkel grün. Der Bauch ist grau, der eingekerbte Schwanz aschgrau und dunkler an der Spitze. Dem Weibchen fehlt die bläuliche Färbung des Oberkopfs und der weiße Kehlkragen. Die grünen Bereiche wirken matter und haben etwas mehr bronzefarbene Tönung. Die Unterseite ist zimtfarben. Der Schwanz ist matt bronzegrün mit blauschwarzem Band und weißen seitlichen Spitzen an den Steuerfedern. Die ersten Kragenfedern männlicher Jungvögel sind weiß bis gelbbraun, manchmal mit einer leichten violetten Tönung. Das junge Weibchen hat an den Oberkopfseiten und den Ohrdecken rostfarbene Säume an den Federn. Weiterlesen

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Portrait: Weißkehlnymphe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lampornithini
Gattung: Lampornis
Art: Weißkehlnymphe(Lampornis castaneoventris)

Weißkehlnymphe (John Gould)

Die Weißkehlnymphe erreicht eine Körperlänge von etwa 10 bis 11,5 cm bei einem Gewicht der Männchen von ca. 5,7 bis 6,3 g und der Weibchen von ca. 4,7 bis 5,5 g. Der gerade mittellange Schnabel ist schwarz. Das Männchen hat einen glitzernden hell blaugrünen Oberkopf. Der Kragenspiegel ist weiß mit einigen blauen und violetten Federn am unteren Rand. Der Rest der Oberseite glitzert hell bronzegrün. Die Brust schimmert hell grün, der Bauch ist grau. Der eingekerbte Schwanz blauschwarz. Dem Weibchen fehlen die blaugrüne Färbung des Oberkopfs und der weiße Kehlspiegel. Die gesamte Unterseite ist zimtfarben. Der Schwanz ist grün mit blauschwarzer subterminaler Binde und weißen seitlichen Spitzen an den Steuerfedern. Ein auffälliger weißer Hinteraugenstrich ziert das Gesicht beider Geschlechter. Männliche Jungvögel sind an Oberkopf, Kehle und Brust matt dunkel grün. Das junge Weibchen hat am Oberkopf und im Gesicht rostfarbene Fransen. Die ersten Kehlfedern der Männchen, sind dann weiß bis gelbbraun, gelegentlich mit einer leichten violetten Tönung. Weiterlesen

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5. Zooreise 2021 – Tag 1: Brücken in Sachsen …

Der erste Tag sollte uns ein sehr anstrengendes und nicht unbedingt als abwechslungsreich zu nennendes Programm bieten: Brücken, Türme und ein paar Tiere.
Geplant waren Alte Elsterbrücke, Syratalbrücke, Friedensbrücke, Bärensteinturm in Plauen, Elstertalbrücke, die Göltzschtalbrücke, so wieder Bismarckturm Netzschkau,
Tiergehege und Bismarckturm Calbe und der Tierpark Bierer Berg in Schönebeck.
In Plauen und Umgebung gibt es einige beeindruckende Brücken, von denen einige auch die eine oder andere Besonderheit haben. Weiterlesen

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TTT: 10 meiner liebsten Einzelbände

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