Natalie Winter: Die Fälle der Shifter Cops (Rezension)

Bären, Panther, Drachenwandler – Gestaltwandler und Polizist sein, das geht nur bei den Shifter Cops. Die Spezialeinheit kümmert sich um die besonderen Fälle, solche, deren Umstände nicht mit normalen Naturgesetzen erklärbar sind. Wenn jemand mit magischem Feuer Jagd auf Hexen macht, Paranormale in den Clubs von L. A. abschlachtet oder seine Opfer auf unmenschliche Weise in den Sümpfen von New Orleans verstümmelt, dann sind die Shifter Cops zur Stelle.
Die Fälle der Shifter Cops enthält drei Fälle einer ungewöhnlichen Spezialeinheit: Weiterlesen

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Stefan Winkle: Die Geschichte der Seuchen (Rezension)

Viele Seuchen werden von Bakterien oder Viren verursacht, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber oft sind es auch Tiere, welche Viren und Bakterien auf den Menschen übertragen und dabei für die Verbreitung von Seuchen sorgen. Deswegen hat auch ein Buch über Seuchen seine Berechtigung in diesem Blog, auch wenn Tiere meistens nur eine Nebenrolle spielen (wenn auch oft eine wichtig)
Zur Erklärung der Bilder
Trepanema pallidum: Ein Bakterium. Bei Treponema pallidum (ssp. pallidum) handelt es sich um den Erreger der Syphilis
Krätzmilbe: Ein Spinnentier, Verursacher der Krätze (Räude)
Trypanosoma cruzei: Ein Einzeller, Verursacher der Chagas-Krankheit. Andere Trypanosomen sind für die bekanntere Schlafkrankheit verantwortlich. Weiterlesen

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Malin Klingenberg: Elchtage (Rezension)

Wie man erwachsen wird und dabei einen Elch zähmt
Viele Dinge haben sich während des Sommers verändert: Johanna hat mit der Mittelstufe begonnen, und ihre beste Freundin Sandra verbringt ihre Freizeit lieber mit den beliebtesten Mädchen der Klasse statt mit Johanna.
Warum muss sich nur immer alles verändern? Johanna möchte, dass die Dinge so bleiben, wie sie schon immer waren.
Zum Glück hat sie Ihre Hütte im Wald, die Hütte, die sie zusammen mit Sandra gebaut hat. Dort kann sie nachdenken, die Natur genießen und Tiere beobachten. Und eines Tages sind sie da, spazieren einfach vor ihre Hütte: Elche! Und schon steckt Johanna in einem spannenden Abenteuer, in dem gefährliche Elchjäger, merkwürdige Tierschützer und auch ein seltsamer Junge eine wichtige Rolle spielen.
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Bill François: Die Eloquenz der Sardine (Rezension)

«Die einzigen Tiere, denen ich auf gar keinen Fall begegnen wollte, waren Fische.» Eine Sardine, strahlend und zerbrechlich, befreite Bill François einst als Kind von seiner Angst vor den Fischen und dem offenen Meer. «Sie bat mich, sie zu begleiten, und hob an, mir ihre Geschichte zu erzählen.» Seither ist er nie wieder vollständig auf festen Boden zurückgekehrt. Seither lauscht er den Wundergeschichten der blauen Welt, die er uns in seinem betörenden Buch weitergibt.
Die Meeresbewohner sind keineswegs stumm. Ihre Sprache ist im Gegenteil so vielfältig wie unsere Sinne. Bill François lässt uns die unterseeischen Klänge hören,wo sich das Echo der Eisberge mit den Gesängen der Wale und dem Chor der Fische mischt. Er lehrt uns die Sprache der Farben und Düfte unter Wasser und erzählt vom Atlantischen Lachs, der noch in den Gewässern Grönlands den bretonischen Bach riecht, in dem er geboren wurde. Mit einer Gang von Streetfishern steigt er in den Bauch von Paris hinab, um dessen aquatische Bewohner zu treffen. Ein begnadeter Erzähler, lässt uns Bill François am gesellschaftlichen Leben der Meereswesen teilhaben, berichtet von der Kindheit der Fische, von der Fähigkeit der Buckelwale, ihr Wissen weiterzugeben, und vom Geschlechtswechsel bei den Meerjunkern. Während die Meereswelt durch den Menschen zahllosen Gefahren ausgesetzt ist, vermittelt er uns das Glück, das ein freundschaftlicher Austausch mit ihr uns finden lässt.
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Tierpark Kunsterspring, Neuruppin

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Bergtierpark Blindham

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Zoopresseschau

Tierpark Nordhorn 01.04.2021
Tierpark schaltet luca-App frei
Kontaktnachverfolgung nun auch digital möglich Der Tierpark Nordhorn hat über die Ostertage geöffnet! Natürlich hat der Familienzoo aber die Zahl der Besucher, die den Tierpark in den kommenden Tagen besuchen dürfen, drastisch gegenüber seinen normalen Besucherzahlen reduziert. Eines der begehrten Tickets bekommen die Gäste nur, wenn sie über den Onlineshop des Familienzoos buchen. Das Vorzeigen eines negativen Coronatests ist nicht erforderlich. Alle Gäste müssen jedoch seit der Wiederöffnung am 08. März ihre persönlichen Daten zur Kontaktnachverfolgung hinterlegen. Das entsprechende Formular können die Besucher im Onlineshop des Zoos herunterladen und ausfüllen. Ein Prozedere was mitunter etwas kompliziert und im digitalen Zeitalter nicht sehr fortschrittlich anmutete und nun nicht mehr zwingend erforderlich ist, denn ab sofort gibt es digitale Abhilfe in Form der luca-App! „Wir freuen uns sehr, dass der Landkreis hier schnell reagiert hat und wir nun auch diese digitale Möglichkeit anbieten können! Sowohl Eintrittsticket als auch die Kontaktnachverfolgung sind nun komplett digital möglich,“ freut sich Ina Deiting, Pressesprecherin des Tierpark Nordhorn. „Es ist tollzu sehen, wie die Kinder bei uns ein wenig Erholung nach einem Jahr Corona genießen können!“ Nachdem das Gesundheitsamt des Landkreises Grafschaft Bentheim frühzeitig den Mehrwert der luca-App erkannt hat, konnte die technische Anbindung des hiesigen Gesundheitsamtes am Ende vergleichsweise schnell vollzogen werden. Somit ergreift auch der Tierpark Nordhorn direkt die Möglichkeit über das Osterwochenende die bisherige schriftliche Dokumentation zur Kontaktnachverfolgung durch die digitale Dokumentation über die luca-App zu ergänzen. Der Tierpark möchte gerne alle seine Kunden dazu ermutigen im Sinne der leichteren Kontaktnachverfolgung und Schonung der Umwelt durch weniger Papier die digitale Nachverfolgung voranzutreiben und die Chance eines regelmäßigen Einsatzes der luca-App zu nutzen. Der Einsatz der App ist für den Nutzer und den Betreiber bei höchsten Datenschutz- und Datensicherheitsstandards völlig kostenlos. Der Ablauf ist einfach, schnell und sicher: 1. App herunterladen https://luca-app.de/ und Registrierung des Nutzers 2. Mit Einlösung des Tickets an der Kasse checkt der Besucher*in über die luca-App im Tierpark anonym ein, indem mit dem Smartphone ein an jeder Kasse platzierter QR-Code abgescannt wird. 3. Mit Verlassen des Tierparks checkt sich der Besucher*in aus und beendet damit den dokumentierten Aufenthalt. Im Infektionsfall und einer möglichen Nachverfolgung kann sich das Gesundheitsamt Zugriff auf die notwendigen Daten der Personen verschaffen, die in direktem längeren Kontakt mit dieser Person gestanden haben. Weitere Informationen auf https://luca-app.de Weiterlesen

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Der Anoa in Brehms Tierleben

Anoa (Brehms Tierleben)

Einzelne Naturforscher erklären einen offenbar zu dem Geschlechte der Rinder gehörigen, den Büffeln zunächst verwandten Wiederkäuer noch immer als Antilope, obgleich Gestalt, Eigenheit der Hörner, Behaarung, Lebensweise und Wesen die Zusammengehörigkeit desselben mit den Rindern auf den ersten Blick erkennen lassen. Der Gemsbüffel, wie wir das in Rede stehende Thier nennen wollen, Vertreter der Untersippe gleichen Namens (Probubalus), von den Malaien Anoa oder Sapi-Utan (zu deutsch Waldkuh) genannt (Bos depressicornis, Antilope, Anoa und Probubalus depressicornis, Antilope compressicornis, platyceros und celebica), ist, abgesehen von einigen Zuchtrassen, der Zwerg des Rindergeschlechtes, da er bei einer Schulterhöhe von 1,3 bis 1,4 Meter, einschließlich des 30 Centim. langen Schwanzes, eine Gesammtlänge von höchstens 2 Meter erreicht. Der Leib ist gedrungen, nach der Mitte zu an Stärke zu-, nach hinten wieder abnehmend, am Widerriste höher als am Kreuze, der Hals kurz und schwach gerundet, der Kopf auf der Stirne sehr breit, gegen die Muffel hin zugespitzt, diese zu einem kurzen, breiten und nackten Felde ausgedehnt, welches die ganze Oberlippe einnimmt, auf dem Nasenrücken erhaben, das oben stark bewimperte Auge groß und dunkelbraun von Farbe, sein Stern rundlich, das Ohr kurz, ziemlich schmal, sein Außenrand etwas ausgeschweift, sein Innenrand gebogen, nur an der Wurzel behaart, an der Spitze dagegen nackt und innen am Winkel mit einem Busche von weißlichen Haaren bekleidet; das Gehörn, dessen Stangen an der Wurzel weit von einander stehen, am Rande der Stirnleiste aufgesetzt, wenig nach hinten gerichtet und schwach nach außen gebogen, das einzelne Horn von oben nach unten fast dreiseitig zusammengedrückt, unten geringelt, oben platt kegelförmig und pfriemenspitzig, der Schwanz lang, bis auf das Fesselgelenk herabreichend, von oben nach unten verschmächtigt und mit einer schwachen Haarquaste versehen; die niedrigen, plumpen, breitgestellten Beine zeigen abgerundete, durchaus rindsartig gestaltete Hufe mit ziemlich langen und abstehenden Afterklauen; Thränengruben fehlen. Die mittellange und verhältnismäßig dünnstehende, aber rauhe Behaarung, welche im Gesichte, namentlich über der Muffel und vor dem Auge, sehr spärlich auftritt, hat keinen eigentlichen Strich; ihre im allgemeinen dunkelbraune Färbung lichtet sich an den dünnbestandenen Stellen des Gesichtes und geht auf der Außenseite der Ohren in Schmutzighellbraun, auf der Unterseite in Lichtbraun über; ein langer Fleck am Unterkiefer ist weiß, ein halbmondförmiger, quergestellter am Unterhalse ebenso, jedoch mehr verwischt, die Achselgegend wie die Weichen innen gelblichweiß. Letztere Färbung zeichnet auch die Fesselgelenke, über welche sich jedoch vorn ein seitlich verbreiterter Streifen zieht, so daß die lichtere Färbung in Gestalt von zwei seitlich stehenden Flecken erscheint. Bei einzelnen Stücken bemerkt man vor jedem Auge einen kleinen und auf den Wangen jederseits einen oder zwei weiße Flecke. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

29.03.2021, Eberhard Karls Universität Tübingen
Affen erfinden das Rad immer wieder neu
Forschungsteam der Universität Tübingen weist nach, dass Menschenaffen ihre Verhaltensmuster in jeder Generation neu erlernen müssen
Menschenaffen geben ihre Verhaltensweisen nicht an die nächste Generation weiter. Sie kopieren das Wissen ihrer Artgenossen nicht, sondern lernen es in jeder Generation neu – im Gegensatz zum Menschen. Dies zeigt eine Studie von Dr. Alba Motes-Rodrigo und Dr. Claudio Tennie von der Arbeitsgruppe „Werkzeuge und Kultur bei frühen Homininen“ der Universität Tübingen. „Affen sind darauf angewiesen, das sprichwörtliche Rad immer wieder neu zu erfinden. Die Form des Rades ändert sich dabei aber nicht“, erklärt Tennie.
Das Team aus dem Fachbereich Ältere Urgeschichte und Quartärökologie suchte in allen veröffentlichten Berichten über Menschenaffen nach Aussagen über lokal einzigartige Verhaltensmuster, wie zum Beispiel über Schimpansen, die Blätter als Löffel zum Wassertrinken einsetzten. Anschließend wurden diese systematisch auf Richtigkeit untersucht. Auf diese Weise wurde auf indirektem Wege überprüft, ob Menschenaffenkulturen auf den gleichen Mechanismen wie menschliche Kulturen aufgebaut sind. Die Studie wurde im Fachmagazin Biological Reviews veröffentlicht.
In der menschlichen Kultur werden Verhaltensweisen dadurch erlernt, dass Menschen sich gegenseitig beobachten und kopieren. So wird wertvolles Wissen an die nächste Generation weitergegeben. Hierbei werden Verhaltensweisen oft leicht abgewandelt, denn Menschen machen beim Kopieren Fehler oder fügen selbst Aspekte hinzu. Auf diese Weise verändert sich menschliche Kultur von Generation zu Generation. Alba Motes vergleicht dies mit dem Spiel „Stille Post“, bei dem ein Spieler seinem Nachbarn einen Begriff ins Ohr flüstert. Der Begriff wird von Mitspieler zu Mitspieler weitergegeben, was durch Hörfehler am Ende häufig zu einem anderen Begriff führt als dem Ursprungswort.
Wann genau die Mechanismen des Kopierens, die der menschlichen Kultur zugrunde liegen, entstanden sind, wird kontrovers diskutiert. Eine These besagt, dass die Fähigkeit, Verhalten zu kopieren, schon Millionen von Jahren zurückreicht und dass auch Menschenaffen einander kopieren. Eine andere These geht davon aus, dass Menschenaffen und auch viele Vorfahren der Menschen einander nicht kopieren.
Alba Motes-Rodrigo und Claudio Tennie suchten mit einer neuen Herangehensweise nach Beweisen für den Prozess des Kopierens bei Menschenaffen. Sie versuchten, Verhaltensweisen in Affenpopulationen zu identifizieren, die Veränderungen von Generation zu Generation durchlaufen haben. „Beruht das Verhalten der Menschenaffen wirklich auf Nachahmung, wie es bei Menschen der Fall ist, würden wir erwarten, dass sich ihr Auftreten kulturell verändert hat und es deshalb inzwischen einzelne Verhaltensweisen geben müsste, die nur auf eine Population an einem Ort beschränkt sind“, erklärt Motes.
Das Team suchte deshalb nach regional einzigartigen Verhaltensmustern von Menschenaffen, sowohl in allen veröffentlichten Berichten über Menschenaffen sowie in Gesprächen mit Experten für Menschenaffen. Ihr Ergebnis: Die überwältigende Mehrheit der Verhaltensweisen von Menschenaffen ist nicht regional begrenzt. Aus hunderten Verhaltensmustern konnten lediglich drei nicht andernorts nachgewiesen werden.
Diese Ergebnisse zeigen dem Forschungsteam zufolge, dass die Kultur der Affen durch andere Lernmechanismen aufrechterhalten wird als die menschliche Kultur. Im Gegensatz zum Menschen kopieren sich Affen nicht gegenseitig, sondern erfänden jede ihrer Verhaltensweisen in jeder Population und in jeder Generation immer wieder neu. „Dabei werden sie lediglich durch andere zu diesen Neuerfindungen angeregt, ohne dass die jeweilige Form der Verhaltensweise kopiert wird. Diese Erkenntnis erscheint überraschend, wird aber von neuesten Studien der vergleichenden Kognitionswissenschaften gestützt“, sagt Tennie. In diesen Untersuchungen kopierten Menschenaffen nur dann neue Verhaltensweisen, wenn sie vorher durch Menschen auf Verhaltenskopien trainiert worden waren.
Originalpublikation:
Alba Motes-Rodrigo and Claudio Tennie: The Method of Local Restriction: in search of potential great ape culture-dependent forms. Biological Reviews, DOI 10.1111/brv.12710 Weiterlesen

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Portrait: Thüringer (Kaninchen)

Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Hasenartige (Lagomorpha)
Familie: Hasen (Leporidae)
Gattung: Oryctolagus
Art: Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
Unterart: Hauskaninchen (Oryctolagus cuniculus forma domestica)

Thüringer (Wildpark Klaushof)

Die Deckfarbe der Thüringer ist gelbbraun bis gelbrot, Über dieser Deckfarbe liegt ein rußartiger Schleier, der Kopf und die Ohren sowie ein Streifen, der sich am Bauch entlangzieht und die Außenseite der Läufe und die Blume umfasst. Genetisch ist der Thüringer ein einfarbig gelbes Tier, die Erbformel lautet:
AbCDg (Deutsche Symbolik) bzw. aBCDe (Englische Symbolik). Weiterlesen

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