Alle Jahre wieder … Ostern

Der Beutelwolf-Blog weist jedes Jahr aufs Neue darauf hin, dass man keine lebenden Tiere verschenken soll (mit Einschränkungen natürlich, denn mit der entsprechenden Vorbereitung stellt das kein Problem dar. Allerdings muss man sich der Verantwortung bewusst sein, und diese erlischt nicht nach den Feiertagen). Kinder haben von Stofftieren oder Süßkram mehr als von einem Haustier, dessen Anschaffung erst gut überlegt werden muss.
Das sollten Eltern eigentlich wissen, aber das dem nicht so ist, zeigen die Kampagnen, die rechtzeitig zu Ostern (bzw. Weihnachten) gestartet werden. Und ungeliebte Haustiere verhungern, werden ausgesetzt oder landen im Tierheim. Obwohl auch das nicht sein müsste, wenn man sich vorher ausreichend informiert hätte.
Im Internetzeitalter ist das auch gar nicht so schwer.

Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere ins Osternest“ entworfen.

Es spricht nichts dagegen, auch dem eigenen (vorhandenen) Tier mal etwas Besonderes zu bieten, auch wenn das nicht an Ostern gebunden ist und tiergerecht sein sollte (also kein Lammbraten…).

„Aktion gegen Tiergeschenke“ bei Facebook Weiterlesen

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Zoopresseschau

Tiergarten Kleve 26.02.2021
Die Lämmersaison ist eröffnet
Derzeit erblickt fast täglich neues Leben im Tiergarten Kleve das Licht der Welt: Gleich sieben Lämmer sind innerhalb weniger Tage geboren worden- und noch zahlreiche weitere werden erwartet. Für Martin Polotzek, der seit Anfang Januar die Leitung des Tiergartens übernommen hat, ist das ein ganz besonderer Moment: „Jungtiere sind immer ein Highlight im Beruf und für einen Tierarzt meist eine der schönsten Einsätze überhaupt.“ Und Einsätze gibt es für den diplomierten Tierarzt und sein Tierpfleger-Team derzeit genug, denn jedes Lamm, was geboren wurde, muss einmal in die Hand genommen werden: „Wir machen bei jedem Lamm einen Gesundheitscheck und schauen, ob die Tiere gesund sind. Ganz wichtig ist bei Neugeborenen die Kontrolle des Nabels als mögliche Eintrittspforte für Krankheitserreger. Und natürlich schauen wir, ob es ein Männchen oder Weibchen ist. Nach dem ersten Gesundheitscheck erhält jedes Lamm Ohrmarken mit einer individuellen Nummer, sodass wir jedes Tier eindeutig identifizieren können.“ Besonders stolz ist der Tiergarten auch über die Nachzuchten bei den bedrohten Ungarischen Zackelschafen, die bis Ende des 18. Jahrhunderts die häufigste Schafrasse Ungarns waren. Heute stellen sie nur noch weniger als 5 Prozent des Gesamtbestands dar. Polotzek: „Wir halten im Tiergarten Kleve nicht nur bedrohte Wildtiere wie den Roten Panda, sondern züchten auch sehr erfolgreich bedrohte Haustierrassen wie die Ungarischen Zackelschafe. Viele dieser alten Nutztiere wären ohne die Arbeit zoologischer Gärten schon ausgestorben, sodass wir mit unseren Lämmern auch einen aktiven Beitrag zur Arterhaltung leisten.“ Doch nicht nur bei den Zackelschafen gab es Nachwuchs- auch bei den Jakobschafen toben gleich vier Lämmer über die Anlage und lassen das Herz von Christine Oster, Tierpflegerin und stellvertretende Tiergartenleiterin, höher schlagen: „Jakobschafe gelten als sehr anspruchslose und robuste Rasse und so hat mit den Geburten auch alles reibungslos geklappt. Wir wussten zwar, dass einige unserer Schafe tragend sind, aber es ist dann doch immer wieder eine kleine Überraschung, wenn man morgens zum Füttern kommt und die Neugeborenen entdeckt.“ Gemeinsam mit Martin Polotzek hat Christine Oster die Ohrmarken bei den neuen Lämmern eingesetzt, die kurz danach wieder über die große Wiese tollen. Und bei diesem Anblick ist sie sich sicher: „Ich habe den schönsten Beruf der Welt!“ Weiterlesen

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Der Banteng in Brehms Tierleben

Banteng (Brehms Tierleben)

Als das schönste aller bekannten, noch heutigen Tages wildlebenden Rinder muß ich den Banteng (Bos Banteng, Bos sondaicus) erklären, ein Thier, welches hinsichtlich der Zierlichkeit seines Baues mit mehr als einer Antilope wetteifern kann und sich außerdem durch ansprechende Färbung auszeichnet. Der Kopf ist klein, aber breit, an der Stirnleiste erhaben, die Stirn eingebuchtet, der Gesichtstheil bis zur Schnauze verschmälert, vor derselben wegen der verdickten Lippen etwas ausgetrieben, die Muffel sehr groß, gewölbt, den Raum zwischen den Nasenlöchern, welcher die ganze vordere Lippe einnimmt, in der Mitte durch eine Furche getheilt, das tiefdunkelbraune Auge groß und feurig, das Ohr groß, länglich rund, an seinem Innenrande sanft gewölbt, am Außenrande ausgeschweift, der Hals kurz, unmittelbar hinter dem Kopfe auffallend verschmächtigt und hierauf sehr verdickt, der Leib kräftig, aber nicht massig, der Widerrist wenig erhaben, einen sehr in die Länge gezogenen Buckel darstellend, der Rücken gerade, der Hintertheil sanft abgerundet, das Kinn mit einer kleinen, der Unterhals mit einer großen hängenden Wamme geziert, der Schwanz mittellang, schwach, nach der Spitze zu gleichmäßig verjüngt, das Bein kurz, aber ebenfalls zierlich, der Huf rund und fein. Die an der Wurzel verdickten, unregelmäßig gewulsteten, vom ersten Drittheil ihrer Länge an aber glatten, unten ein wenig abgeflachten, übrigens gerundeten und ziemlich scharf zugespitzten Hörner biegen sich zuerst in einem einfachen Bogen nach außen und rückwärts, hierauf nach oben und vorn, mit der Spitze aber nach oben und innen, und erreichen eine Länge von 40 bis 50 Centim. Das überall gleichmäßige, dicht anliegende Haarkleid hat dunkel graubraune, nach hinten etwas ins Röthliche spielende Färbung; ein Fleck an der oberen Ecke des Nasenloches und ein Streifen über der Oberlippe sind fahlbraun, die Oberlippe, soweit sie behaart, die Unterlippe, ein sehr kleiner Fleck auf der Unterseite des Unterkiefers, ein breiter Spiegel, welcher als das augenfälligste Merkmal betrachtet werden kann, die untere Hälfte der Beine, die wimperartige Behaarung des inneren und oberen Ohrrandes sowie endlich der äußere Ohrwinkel sind weiß, die mit kurzen Haaren bekleideten Spitzen der Ohren fleischfarben, die Wurzeln derselben, etwa das untere Drittheil umfassend, schwarz. Bei der merklich schlanker und zierlicher gebauten Kuh herrscht anstatt der graubraunen eine hell röthlichbraune Färbung vor, von welcher außer dem weißen Abzeichen ein dunkler, auf dem Widerriste beginnender, bis zur Schwanzwurzel fortlaufender Rückenstreifen deutlich sich abhebt; das Kalb ähnelt der Mutter. Die Gesammtlänge wird, einschließlich des 85 Centim. langen Schwanzes, auf 2,9 Meter, die Höhe am Widerriste auf 1,5 Meter angegeben. Die Anzahl der Rippenpaare beträgt dreizehn, die der Lendenwirbel sechs, der Kreuzwirbel vier, der Schwanzwirbel achtzehn. Nach Angabe Salomon Müllers erstreckt sich das Verbreitungsgebiet des Banteng, welcher auf den Sundainseln den Gayal zu vertreten scheint, über Java, Borneo und den östlichen Theil Sumatras. Laut Junghuhn und Haßkarl beschränkt sich sein Aufenthalt auf gebirgige Wälder, innerhalb eines zwischen 600 bis 2000 Meter über dem Meere gelegenen Höhengürtels; Müller dagegen sagt ausdrücklich, daß er auch in den Waldungen längs der Küste gefunden werde. Weiterlesen

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Veranstaltungshinweise

April
20. – 22.
EAZA Directors‘ Days
Ort: Zoo Prag, Tschechien
Informationen: https://www.eaza.net

Mai
07. – 09.
Klauenpflegeseminar (Anmeldungen vorraussichtlich ab 1. März 2021)
Ort: Tierpark Nordhorn
Informationen: https://www.zootierpflege.de/seminare.html

Juni
25. – 27.
Haustierpflegertreffen
Ort: Mundenhof, Freiburg
Informationen: https://www.zootierpflege.de/seminare.html

August
27. – 29.
Raubtierpflegertreffen
Ort: Zoo Leipzig
Informationen: https://www.zootierpflege.de/seminare.html

September
21. – 24.
EAZA Anual Conference
Ort: Zoo Helsinki, Finnland
Informationen: https://www.eaza.net

November
12. – 14.
Tiertransportseminar
Ort: Zoo Hof
Informationen: https://www.zootierpflege.de/seminare.html

Dezember
13. – 15.
Tierernährungsseminar
Ort: Tierpark und Fossilium Bochum
Informationen: https://www.zootierpflege.de/seminare.html

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

22.02.2021, Deutsche Wildtier Stiftung
Der Wolf ist gekommen, um zu bleiben
Deutsche Wildtier Stiftung: Nur ein funktionierendes Wolfsmanagement kann Schützer und Geschädigte versöhnt
Canis lupus ist gekommen, um zu bleiben. „Als ich das erste Mal Wolfsspuren im Schnee sah, war ich als Wildtierbiologe fasziniert und von einer Art Ehrfurcht ergriffen“, sagt Prof. Dr. Klaus Hackländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Wildtier Stiftung und Autor des Buches: „Er ist da – der Wolf kehrt zurück“ (ecowin-Verlag, Salzburg). „Mein erster Gedanke war: Großartig! Er ist wieder da.“ Der zweite Gedanke drehte sich dann sofort um die Konflikte, die die Ankunft dieses großen Beutegreifers mit sich bringt.
Der ursprüngliche Lebensraum des Wolfes in Europa erstreckte sich auf den gesamten Kontinent, bis der Mensch ihn in weiten Teilen nahezu ausgerottet hat. Auch heute sind nicht alle begeistert von der Wiederausbreitung des Wolfes. Vor allem Nutztierhalter fürchten um ihre Schafe, Rinder und Ziegen, denn der Appetit der Wölfe ist groß (Tagesbedarf pro Tier: 3- 5 kg Fleisch) und Weidetiere sind für sie leichte Beute. Jetzt steht die Geburt der Osterlämmer unmittelbar bevor; die Muttertiere sind hoch trächtig und Schafhalter sind in Angst vor Wölfen.
Während der „Märchen-Wolf“ der Gebrüder Grimm sich mit „sieben Geißlein“ zufrieden gab, richten sogenannte „Problemwölfe“ häufig wahre Massaker auf den Weiden an. „Der Tenor in öffentlichen Diskussionen lautet dann lapidar: Ausgleichszahlungen regeln das Problem schon“, kritisiert Prof. Dr. Hackländer. „Wie überheblich über gerissene, verstümmelte und verängstigte Haus- und Weidetiere geurteilt wird, ist zum Teil unerträglich“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Wildtier Stiftung.
Die Fronten zwischen Wolfschützern und Nutztierhaltern sind verhärtet. Der Wolf genießt einen hohen Schutzstatus; doch welches Recht auf Schutz haben Schafe und Rinder? „Auf die Frage nach dem Schutz von Weidetieren vor Wölfen gibt es keine einfachen Antworten“, sagt Hackländer. Selbst hohe Elektrozäune taugen zur Wolfsabwehr nur bedingt. Bewegungsmelder mit optischen oder akustischen Signalen vertreiben Wölfe allenfalls für kurze Zeit. „Es gibt zwar Hunderassen wie den Pyrenäenberghund, die es durchaus mit Wölfen aufnehmen, doch die Ausbildung ist aufwendig und die Haltung kostenintensiv“, erläutert Prof. Dr. Hackländer. Viele Nutztierhalter überlegen vor diesem Hintergrund, ihre Tiere nicht mehr auf die Weiden zu lassen. „Das wäre für den Naturschutz fatal“, so Hackländer. Denn eine extensive Beweidung trägt wesentlich zur Artenvielfalt in Deutschland bei.
Das Thema Jagd und die Abschussfreigabe von Wölfen werden heiß diskutiert und erregen die Gemüter. „Wir freuen uns, dass es wieder Wölfe in Deutschland gibt“, sagt Hackländer. „Aber wir sind auch davon überzeugt, dass es ein funktionierendes Wolfsmanagement braucht, das auch das Töten von einzelnen Wölfen inkludiert.“ Eines steht für den Wildtierbiologen fest: „Wir müssen mit dem Wolf leben lernen.“ Weiterlesen

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Portrait: Smaragdkehl-Glanzschwänzchen

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Glanzschwänzchen (Metallura)
Art: Smaragdkehl-Glanzschwänzchen (Metallura tyrianthina)

Smaragdkehl-Glanzschwänzchen (John Gould)

Das männliche Smaragdkehl-Glanzschwänzchen erreicht eine Körperlänge von etwa 8,1 cm, Weibchen sind mit etwa 7,6 cm etwas kleiner. Dabei haben beide einen kurzen 1 cm langen Schnabel. Das Männchen ist dunkel kupfergrün. Die Kehle glitzert grün, der Schwanz ist kastanienbraun. Das Weibchen ist auf der Oberseite ebenfalls dunkel kupfergrün gefärbt. Die Backen, die Kehle und der obere Bereich der Brust sind gelbbraun und von einigen dunklen Flecken durchzogen. Der Rest der Unterseite ist blass weißlich ockerfarben, wobei die Seiten von grünen Flecken durchzogen sind. Der Schwanz ist ähnlich wie bei den Männchen nur mit verstreuten gelblich weißen Flecken. Beide Geschlechter haben einen weißen Fleck hinter den Augen.

Der relativ aggressive kleine Kolibri bewegt und sitzt meist in den Straten in Höhen zwischen 1 und 5 Meter. Es klammern eher an den Blüten, als das er vor ihnen schwirrt um an den Nektar zu gelangen. Wenn es um die Verteidigung der Blüten an Büschen und Hecken in der Nähe von Waldrändern geht, ist das Verhalten bieder, aber territorial. Beide Geschlechter gehen meist getrennte Wege und so sieht man eher zwei Weibchen oder zwei Männchen im gleichen Gebiet.

Von April bis August wurden sie in der Sierra de Perijá in den östlichen und zentralen Anden in Brutstimmung beobachtet. In Cundinamarca wurden im Juli Nester in höhlengleichen Felsnischen entdeckt. Dieses bauen es aus einer herunterhängenden Masse aus Moos und Fasern mit einer kleinen Nestkammer, die es mit Moos überdecken. Bei Angriffen auf das Nest verteidigen es dieses.

Das Smaragdkehl-Glanzschwänzchen ist relativ häufig an feuchten Waldrändern, bewachsenen Lichtungen und buschigen Gegenden in der Nähe von Wäldern vorhanden. Gelegentlich sieht man sie inökotonal Gebieten zwischen verkrüppelten Wäldern, Páramo oder vereinzelten Buschstellen im unteren Páramo. Saisonal ziehen sie weiter. Es bewegt sich in Höhenlagen zwischen 1700 und 3500 Metern, aber in der Sierra Nevada de Santa Marta auch mal bis 600 Meter.

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Portrait: Schwarzbauch-Glanzschwänzchen

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Glanzschwänzchen (Metallura)
Art: Schwarzbauch-Glanzschwänzchen (Metallura phoebe)

Schwarzbauch-Glanzschwänzchen (John Gould)

Schwarzbauch-Glanzschwänzchen erreichen eine Körperlänge zwischen 11,5 und 12,5 Zentimetern. Der Schnabel erreicht eine Länge von 15 bis 17 Millimetern. Damit ist das Schwarzbauch-Glanzschwänzchen größer als die meisten anderen Glanzschwänzchen-Arten. Außerdem ist das Gefieder wesentlich dunkler als bei anderen Glanzschwänzchen. Während die Männchen fast schwarz sind, sind die Weibchen eher rauchgrau. Ihr langer Schwanz ist kupferrot. Am Hals besitzen die Männchen einen grünblauen Fleck, der bei den Weibchen etwas kleiner ist. Die Vögel senken nachts ihre Körpertemperatur stark ab auf 3,3° C.

Man findet den Vogel in Gebirgsbüschen und offenen Wäldern. Zu den bevorzugten Baumarten gehören unter anderem die in den Anden vorhandenen Polylepis-Arten. Häufig sieht man den Kolibri auch im Tal des Marañón. Lokal wurden Populationen in den intermontanen Tälern von Pasco sowie Junín gesehen. Der Vogel bewegt sich in Höhen zwischen 2700 und 4300 Metern. Es wird vermutet, dass der Vogel bis in den Norden Chiles verbreitet ist. Zwei ältere gesammelte Exemplare stammen vermutlich aus Bolivien.

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Portrait: Violettkehl-Glanzschwänzchen

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Glanzsschwänzchen (Metallura)
Art: Violettkehl-Glanzsschwänzchen (Metallura baroni)

Violettkehl-Glanzsschwänzchen (John Gerrard Keulemans)

Das Violettkehl-Glanzschwänzchen erreicht eine Körperlänge von etwa 8 cm, wobei der kurze gerade Schnabel 1,3 cm ausmacht. Die Oberseite des Männchens schimmert bronzegrün. Hinter dem Auge befindet sich ein kleiner weißer Fleck. Der Hals und die Brust glitzern violett, gelegentlich von undeutlichen dunkleren Flecken bedeckt. Der Rest der Unterseite schimmert grün. Der Schwanz ist auf der Oberseite purpurn bis blau bronzefarben, auf der Unterseite glitzernd grün. Das Weibchen ist ähnlich gefärbt, aber auf der Unterseite etwas mehr gelbbraun geschuppt. Die Kehle ist weniger violett gefärbt als beim Männchen. Weiterlesen

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Die Giraffe in Brehms Tierleben

Giraffe (Brehms Tierleben)

Die Girafe ist der Vertreter einer eigenen Familie (Devexa). In dem Sivatherium, dessen versteinten Schädel man in Indien ausgrub, glaubt man ein zu derselben Familie zu rechnendes Geschöpf entdeckt zu haben; in der gegenwärtigen Schöpfung aber ist die Girafe, richtiger Serâfe (Camelopardalis Girafa), das einzige Mitglied der Familie, welche durch den alles gewohnte Maß überschreitenden langen Hals, die hohen Beine, den dicken Rumpf mit abschüssigem Rücken, den zierlich gebauten, feinen Kopf mit großen, schönen, klaren Augen und durch zwei sonderbare, mit Haut überkleidete hornartige Knochenzapfen sich kennzeichnet. Die hohen Läufe und der lange Hals machen die Girafe zu den höchsten und verhältnismäßig kürzesten aller Säugethiere. Ihre Leibeslänge beträgt nämlich bloß 2,25 Meter, die Schulterhöhe dagegen bereits 3 Meter und die Höhe des Kopfes 5 bis 6 Meter. Der Schwanz wird mit der Haarquaste 1,1 Meter, ohne dieselbe nur 80 Centim. lang. Die Entfernung von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzwurzel beträgt 4 Meter, das Gewicht 500 Kilogramm. Aus diesen Maßen allein schon geht hervor, daß die Girafe hinsichtlich ihrer Gestaltung von allen übrigen Säugethieren abweicht; der Leibesbau ist aber so merkwürdig, daß er eine eingehende Beschreibung erfordert. Weiterlesen

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TTT: 10 deiner Lieblingsbücher von deutsch-sprachigen Autoren oder Autorinnen

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