Wissenswertes aus Wissenschaft und Naturschutz

26.11.2019, Forschungsverbund Berlin e.V.
Windenergie oder biologische Vielfalt? Wie Beteiligte den grün-grünen Konflikt bewerten
– und wie Lösungen aussehen könnten

Die Ablösung fossiler und nuklearer Energieträger als Grundlage der Stromproduktion durch erneuerbare Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse ist zentraler Baustein der deutschen Energiepolitik. Allerdings ist die Energieproduktion aus Wind, dem bedeutendsten Sektor der „Erneuerbaren“ in Deutschland, nicht notwendigerweise ökologisch nachhaltig.
Durch Flächenverbrauch und Schlagopfer wie Fledermäuse oder Vögel stehen Windräder oft im direkten Konflikt mit dem gesetzlichen Schutz bedrohter Arten. Die nahezu einhellige Meinung von Experten aus Behörden, Naturschutzverbänden und Gutachterbüros ist, dass bisher vorhandene Mechanismen etwa zum Schutz von Fledermäusen bei Windkraftvorhaben nicht ausreichend sind. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW), die im „Journal of Renewable and Sustainable Energy“ publiziert ist.
An der Umfrage des Leibniz-IZW beteiligten sich gut 500 VertreterInnen verschiedener Interessensgruppen, die in Umweltverträglichkeitsprüfung von Windenergieanlagen involviert sind. Zu diesem Kreis gehören FachgutachterInnen, MitarbeiterInnen von Umweltschutzbehörden, RepräsentantInnen von Nichtregierungsorganisationen im Artenschutzsektor, MitarbeiterInnen von Windenergieunternehmen sowie WissenschaftlerInnen, die zu erneuerbaren Energien oder zur Biodiversität forschen. Erfragt wurden die Einstellungen und Einschätzungen zum Beitrag der Windenergie zur Energiewende, zum ökologisch nachhaltigen Bau und Betrieb der Windräder sowie zu möglichen grün-grünen Konflikten zwischen Klimaschutz und dem Schutz der biologischen Vielfalt.
„Wir stellten sowohl nennenswerte Diskrepanzen als auch weitgehende Übereinstimmungen unter den Beteiligten fest“, konstatiert PD Dr. Christian Voigt, Abteilungsleiter im Leibniz-IZW und Erstautor der Untersuchung. „Die überwältigende Mehrheit der Befragten erkennt einen direkten Konflikt zwischen Ökostrom und Fledermausschutz und bewertet den Schutz der Artenvielfalt als ebenso wichtig wie den Beitrag zum Klimaschutz durch erneuerbare Energien.“ Einbußen im Ertrag von Windkraftanlagen durch konsequente Berücksichtigung des Artenschutzes, in der
Stromproduktion wie in finanzieller Hinsicht, müssten akzeptabel werden und finanzielle Verluste und Einbußen bei der Stromproduktion kompensiert werden. „Wir müssen für einen wirksamen Artenschutz an Windkraftanlagen vermutlich einen höheren Ökostrompreis akzeptieren, damit die Abschaltzeiten der Windenergieanlagen aufgefangen werden können“, resümiert Voigt. „Dies lässt allerdings die Frage offen, wie man mit dem Lebensraumverlust vor allem an Waldstandorten umgeht, um eine ökologisch nachhaltige Energieproduktion zu erreichen.“
Der Zielkonflikt bei Windkraftvorhaben hat sich in den letzten Jahren verstärkt, weil durch den konsequenten Ausbau dieser Anlagen – mittlerweile sind es rund 30.000 auf dem Festland in Deutschland – die geeigneten Standorte rar werden. Dadurch werden neue Anlagen verstärkt auch dort errichtet, wo Konflikte mit dem Artenschutz wahrscheinlicher sind, wie zum Beispiel in Wäldern. „Zudem mussten wir feststellen, dass laut Aussage der Behördenvertreter trotz wirksamer Vorschriften zum Schutz von Fledermäusen – wie etwa die zeitweise Abschaltung der Windräder zur Zugzeit, nachts, bei relativ niedrigen Windgeschwindigkeiten und höheren Temperaturen – nur schätzungsweise 25% der Windräder unter diesen Auflagen betrieben werden“, ergänzt Autor Marcus Fritze vom Leibniz-IZW. Zudem sei eine deutlich abweichende Sichtweise der Interessensvertreter aus der Windenergiebranche gegenüber allen anderen Gruppen in der Umfrage deutlich geworden. „Vertreter der Windenergiebranche bewerten die Einhaltung der Klimaschutzziele als wichtiger als Maßnahmen zugunsten des Artenschutzes“, so Fritze. „Ein konsequenter Dialog zwischen allen Beteiligten scheint daher besonders wichtig, um eine ökologisch nachhaltige Windenergieproduktion zu ermöglichen“.
Die Umfrage zeigte weiterhin, dass
• mehr als 95% der Befragten die Energiewende als wichtig einschätzen und alle Interessengruppen die Energiewende möglichst ökologisch nachhaltig gestalten wollen,
• zwei Drittel der Personen aus der Windenergiebranche die Einschätzung teilten, dass diese Art der erneuerbaren Energie stärker gefördert werden müsste als andere, während 85% der Befragten der übrigen Interessengruppen dies ablehnten, und
• 86% der Befragten außerhalb der Windenergiebranche dem Ökostrom keine höhere Priorität einräumten als dem Schutz der heimischen Fauna, während
nur 4% der Vertreter aus dem Wind-Sektor diese Meinung teilten (jeweils knapp die Hälfte waren unentschieden oder sehen Windstrom als wichtiger an als Biodiversitätsschutz).
Für die Umfrage wählten die Autoren Fledermäuse als Fokusgruppe für alle von Windrädern betroffenen Tiere aus, weil Fledermäuse in hoher Zahl an den Anlagen sterben, auf nationaler und internationaler Ebene einen hohen Schutzstatus genießen und daher eine wichtige Rolle in Planungs- und Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen spielen. Die tödlichen Auswirkungen der Anlagen sind möglicherweise populationsrelevant. Der Große Abendsegler wird am häufigsten als Schlagopfer an Windenergieanlagen gefunden; diese Art wird vom Bundesamt für Naturschutz für Deutschland als abnehmend bewertet. Zugleich zeigen die Ergebnisse der langjährigen Forschungen in der Abteilung von Voigt am Leibniz-IZW, dass von den Verlusten vor allem ziehende oder wandernde Individuen betroffen sind, wodurch Populationen nicht nur in Deutschland sondern auch in den europäischen Herkunftsgebieten dieser Fledermausarten leiden könnten.
Auf der Basis der Umfrageergebnisse plädieren die Autoren für eine stärkere Berücksichtigung von Artenschutzzielen und für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Hierfür unterbreiten sie Vorschläge, wie die Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Planung von Windkraftvorhaben der gesetzlichen Grundlage folgend verbessert werden kann.
Publikation
Voigt CC, Straka TM, Fritze M (2019) Producing wind energy at the cost of biodiversity: A stakeholder view on a green-green dilemma.
Journal of Renewable and Sustainable Energy 11, 063303 (2019); https://doi.org/10.1063/1.5118784
Christian C. Voigt, Tanja M. Straka, and Marcus Fritze Weiterlesen

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Veranstaltungshinweise

2020
Februar
19.- 231.
Jahreshauptversammlung des Deutschen Wildgehege Verband e. V.
Ort: Wildpark Lüneburger Heide
Informationen: https://www.wildgehege-verband.de/aktuelles/dwv-jahreshauptversammlung-2020.html

21.- 23.
Jahreshauptversammlung des Berufsverbands der Zootierpfleger e. V.
Ort: Wildpark Eekholt
Informationen: https://www.zootierpflege.de/seminar-ankuendigungen.html Weiterlesen

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Portrait: Wasserspitzmaus

Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Insektenfresser (Eulipotyphla)
Familie: Spitzmäuse (Soricidae)
Unterfamilie: Soricinae
Gattung: Wasserspitzmäuse (Neomys)
Art: Wasserspitzmaus (Neomys fodiens)

Wasserspitzmaus (Brehms Tierleben)

Die Art ist die größte Spitzmaus Europas. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 70–96 mm und die Schwanzlänge 47–77 mm. Die Tiere wiegen 15–20, selten bis zu 25 g. Das Fell ist auf der Oberseite glänzend schwarz, die Unterseite ist variabel silbrig weiß bis schwarzbraun, häufig auch rostbraun überhaucht. Die Art ist gut an das Leben im Wasser angepasst. Das Fell ist lang und dicht, die Schwanzunterseite hat über die ganze Länge einen Borstenkiel, der als Ruder dient und die Hinterfüße haben Borsten, die den Vortrieb fördern. Die Wasserspitzmaus ist einer der wenigen giftigen Säuger Mitteleuropas. Das von unter der Zunge liegenden Giftdrüsen produzierte Sekret wirkt bei Tieren bis Mausgröße tödlich.

Das Verbreitungsgebiet der Wasserspitzmaus umfasst große Teile der nördlichen Paläarktis. Es reicht in West-Ost-Richtung von Großbritannien und Nordwestspanien bis zum Amur und zur Halbinsel Sachalin am Pazifik, in Nord-Süd-Richtung im westlichen Teil des Areals von Nordnorwegen bis Mittelitalien und Nordgriechenland.
Sie fehlt in Europa in Island und Irland, auf der Iberischen Halbinsel südlich der Pyrenäen sowie auf allen Mittelmeerinseln und ist im übrigen Mittelmeergebiet und in Südosteuropa auf die Gebirge beschränkt.

Die Wasserspitzmaus besiedelt naturnahe Uferbereiche von Gewässern aller Art einschließlich von Meeresufern, aber auch Sümpfe, nasse Wälder und Wiesen und im Norden des Verbreitungsgebietes sogar Felder. Die Art kommt vom Flachland bis in 2500 m Höhe vor.

Wasserspitzmäuse sind sehr gute Schwimmer und Taucher. Die Nahrung besteht aus Wasserinsekten und deren Larven, Kleinkrebsen, Schnecken sowie kleinen Fischen und Fröschen, die überwiegend tauchend erbeutet werden. Die Baue werden selbst gegraben oder von anderen Säugern übernommen und haben immer einen Ausgang zum Wasser hin. Die Fortpflanzung findet von April bis September statt. Ein Weibchen hat 2 bis 3 Würfe im Jahr, die jeweils 4 bis 11 Junge umfassen. Die Jungtiere wiegen bei der Geburt 0,6 g, die Augen öffnen sich nach 20 bis 24 Tagen und die Säugezeit beträgt 38 bis 40 Tage. Die Tiere werden im Freiland maximal etwa 18 Monate alt.

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Portrait: Kurzschwanz-Rattenigel

Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Insektenfresser (Eulipotyphla)
Familie: Igel (Erinaceidae)
Unterfamilie: Rattenigel (Galericinae)
Gattung: Kleine Rattenigel (Hylomys)
Art: Kurzschwanz-Rattenigel (Hylomys suillus)

Kurzschwanz-Rattenigel (Goldfuss, Georg August; Schreber, Johann Christian Daniel; Wagner, Andreas Johann)

Der Kurzschwanz-Rattenigel erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 12 bis 15 Zentimetern und eine Schwanzlänge von etwa 1,9 Zentimeter. Die Hinterfüße haben eine Länge von 23 bis 25 Millimeter.Der Körper ist rattenähnlich, allerdings etwas gedrungener und die Schnauze ist sehr spitz. Das Fell ist in der Regel dunkel und rötlich schwarz gefärbt, wobei die Bauchseite deutlich heller ist. Auf dem Rücken können sich feine schwarze Linien befinden. Im Vergleich zum nahe verwandten Hainan-Rattenigel, einem Endemiten der Insel Hainan, hat die Art wie alle Kleinen Rattenigel einen sehr kurzen Schwanz. Auch innerhalb der Gattung Hylomys ist der Schwanz mit 10 bis 15 % der Körperlänge jedoch kürzer als bei den anderen Arten. Die Ohren sind mit rund 10 % der Körperlänge ebenfalls vergleichsweise kurz. Wie bei allen Kleinen Rattenigeln ist die Schnauze beweglich und verlängert und dient dazu, im Erdboden nach Nahrung zu suchen. Äußerlich ähnelt die Art einem kleinen Nagetier.
Das Gebiss besteht oberseits und unterseits aus jeweils drei Schneide-, einem Eck-, vier Vormahl- und drei Mahlzähnen pro Kieferhälfte, insgesamt also 44 Zähnen. Weiterlesen

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Portrait: Russischer Desman

Ordnung: Insektenfresser (Eulipotyphla)
Familie: Maulwürfe (Talpidae)
Unterfamilie: Altweltmaulwürfe (Talpinae)
Tribus: Desmane (Desmanini)
Gattung: Desmana
Art: Russischer Desman (Desmana moschata)

Russischer Desman (Brehms Tierleben)

Russische Desmane (Bisamrüssler oder Wychochol) erreichen eine Kopfrumpflänge von 18 bis 21 Zentimeter, der Schwanz ist ebenso lang (17 bis 21 Zentimeter) und seitlich abgeplattet. Ihr Gewicht beträgt 100 bis 220 Gramm, womit sie die schwersten Maulwürfe sind. Die Schnauze ist langgestreckt und sehr beweglich, sie erinnert an einen Rüssel. Die Hinterfüße tragen Schwimmhäute und zusätzlich seitliche Borstenhaare, die Vorderfüße haben kleinere Schwimmhäute. Der Kopf ist durch die langgestreckte, rüsselartige Schnauze, die kleinen Augen und die fast gänzlich im Fell verborgenen Ohren charakterisiert. Das Fell setzt sich aus kurzer, dichter, plüschiger Unterwolle und langen, steifen Schutzhaaren zusammen, es ist an der Oberseite rotbraun und an der Unterseite aschgrau gefärbt. An der Schwanzunterseite sitzt eine Duftdrüse, aus der die Tiere ein moschusähnliches Sekret absondern.

Das Verbreitungsgebiet der Russischen Desmane erstreckt sich entlang der Flüsse Don, Wolga und Ural im südwestlichen Russland und angrenzenden Teilen der Ukraine und Kasachstans. Entlang des Dnepr und des Ob wurden sie angesiedelt. Ihr Lebensraum sind Ufer von Flüssen, aber auch von Seen und Teichen.

Russische Desmane legen am Ufer Baue an, die nur vom Wasser aus zugänglich sind und in einem mit Blättern oder Moosen gepolsterten Nest enden. Im Gegensatz zu vielen anderen Insektenfressern leben sie in Gruppen, wobei sich oft mehrere Tiere einen Bau teilen.
Desmane sind vorwiegend nachtaktiv, begeben sich manchmal aber auch tagsüber auf Nahrungssuche. Diese erfolgt im Wasser, wobei sie mit ihrer Schnauze den Grund der Gewässer durchwühlen. Die Nahrung besteht aus Insekten, Krebstieren, Fischen und Amphibien.

Russische Desmane pflanzen sich in der Regel zweimal im Jahr fort, die Geburten erfolgen meist in den Monaten Juni und November. Die Tragzeit beträgt rund 40 bis 50 Tage, die Wurfgröße zwei bis fünf Jungtiere. Diese werden nach rund einem Monat entwöhnt.

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Zoobesuche im November

Gruselzoo Halle

Es ist nicht wirklich Zoosaison, weshalb auch kaum längere Reisen unternommen werden … obwohl…Ausnahmen gibt es (und wird es auch im Dezember geben), aber außerhalb des verlängerten Wochenendes Anfang des Monats wurden keine weiteren Zoos (nicht einmal die naheliegendsten) besucht.
Außer dem Palmen- und Vogelhaus in Bad Dürrenberg wurden keine neuen Zoos besucht und der Besuch des Ortes lohnt wohl nicht wegen des Hauses…
Aber es wurden einige andere Wildparks und Zoos besucht, Kälte hin oder her.
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Tierpark Kunsterspring

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TTT: 10 Bücher, in denen Kinder eine wichtige Rolle spielen

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James Rollins: Die Höllenkrone (Rezension)

Einst beherrschten sie die Erde. Nun haben skrupellose Menschen sie neu erschaffen …
Nur die Topagenten des wissenschaftlichen Geheimdienstes Sigma Force können das Ende der Menschheit noch verhindern. Es begann im Jahre 1903, als einige Wissenschaftler ein Artefakt entdeckten, das die Hölle auf Erden loslassen sollte. Sie wagten nicht, es zu zerstören. Stattdessen vergruben sie es wieder und gelobten Schweigen. Doch nichts bleibt ewig verborgen. Heute, mitten in Washington DC, wird es erneut geborgen, und seine Macht von skrupellosen Menschen freigesetzt. Und Commander Grayson Pierce von der Sigma Force steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Um die Menschheit zu retten, muss er sich mit seinen Feinden verbünden – doch die fordern für ihre Unterstützung das Leben eines seiner Leute!
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Milli Marotta: Vom Axolotl zum Zwergfaultier (Rezension)

Vom Tigerschwanz-Seepferdchen bis zum dreizehigen Faultier
Was wäre die Welt ohne den Bogenstirn-Hammerhai? Ohne gigantische Hummer und gestreifte Okapi, und ohne lebende Tannenzapfen, die Schuppentiere? Hoffentlich werden wir das nicht erleben müssen! Unsere Welt ist voller einzigartiger Geschöpfe, die gefährdet sind und die es zu schützen gilt. Die walisische Illustratorin Millie Marotta ist durch ihre beliebten Ausmalbücher bekannt geworden. Nun stellt sie 43 wundersame Tiere in einfühlsamen Texten und kunstvollen Illustrationen vor. Die Tiere sind mal groß, mal klein, farbenfroh, laut, wunderlich, ängstlich, zart, schelmisch oder faszinierend – jedoch sind sie alle vom Aussterben bedroht. Damit wir diese Lebewesen schützen können, ist es so wichtig, dass wir von ihnen erfahren, wissen, wo und wie sie leben und warum sie vom Aussterben bedroht sind. Dieses Buch ist eine Hommage an die weniger bekannten bedrohten Geschöpfe unseres Planeten, die es genauso wie die Bienen, den Elefanten, die Eisbären und den Großen Panda zu schützen gilt. Ein engagiertes Plädoyer für einen achtsamen Umgang mit dem Leben auf unserer Erde.
Mit Tipps und Anregungen wie jeder von uns für den Arten- und Naturschutz aktiv werden kann.
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