TTT: 10 Bücher, die in einer Großstadt spielen

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Dirk Steffens/Fritz Habekuss: Über Leben (Rezension)

»Wir befinden uns mitten im sechsten Massenartensterben und erleben den größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier. Der Mensch hat ihn ausgelöst und nur er kann ihn stoppen.« Der bekannte Naturfilmer und Terra-X-Moderator Dirk Steffens engagiert sich seit Jahren für den Artenschutz. Gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Fritz Habekuß zeigt er, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt und warum der Erhalt der Artenvielfalt überlebensnotwendig für die Menschheit ist. Die beiden schlagen Maßnahmen vor, um das Artensterben zu stoppen: drastisch, aber nicht unmöglich – und mit der Chance, unser Verhältnis zur Natur zu revolutionieren. Mit Abbildungen.Weiterlesen

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Hans Fricke: Unterwegs im Blauen Universum (Rezension)

Die packende Biografie eines Mannes, der über 10.000 Stunden unter Wasser verbracht, Tauchboote und ein Unterwasserhaus gebaut, verschüttete Schätze aus Brunnen und Meeren geborgen und den Quastenflosser und andere faszinierende Lebensformen erforscht hat: Hans Frickes Buch ist abenteuerliche Tauchgeschichte, lebendiger Forschungsbericht, Ökothriller – und eine poetische Liebeserklärung an die Unterwasserwelt.
Als er 11 Jahre alt ist, bastelt er sich aus Feuerlöscher und Gasmaske eine Tauchausrüstung. Später flieht er aus der DDR, um im Roten Meer zu tauchen, die Strecke nach Ägypten legt er mit dem Fahrrad zurück: Hans Fricke ist sein Leben lang besessener Meeresforscher und Taucher gewesen, auch der Tauch Tod eines Freundes bringt ihn nicht davon ab.Und er ist ein Visionär, ein »Möglichmacher«, dessen Begeisterung extrem ansteckend ist – wer sonst schafft es, ohne eigene finanzielle Mittel ein Unterwasserhaus und zwei Tauchboote zu bauen. Als Schüler von Konrad Lorenz, dem Gründer der Verhaltensforschung, schlüpft er regelrecht in die Schuppenhaut der Fische, erforscht Riffe, Quastenflosser, die mysteriöse Aalwanderung oder die Organismen an Islands Unterwasservulkanen.
Aber Fricke wird im Laufe seines Lebens auch Bergungshelfer, der abgestürzte Flugzeuge aus dem Wasser holt, Historiker, der der größten Geldfälschungsaktion der Nazis im Toplitzsee auf den Grund geht, er taucht als Schatzsucher im tiefsten Brunnen der Welt und ist der erste, der sich mit einem Tauchboot ins Dauerdunkel der Alpenseen wagt. Viele seiner Forschungsgebiete hat er über Jahrzehnte genau beobachtet und ist dadurch zu einem der wichtigsten Dokumentaristen der Meeresökologie geworden.
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Christoph Kaula/Jessica Winter: Die geheime Welt der Pinguine (Rezension)

Die Naturfotografen Christoph Kaula und Jessica Winter verbrachten vier Monate auf den Falklandinseln, um das Verhalten von Pinguinen zu beobachten. Dabei sind großartige Fotos entstanden. In ihrem Buch werden die besten Bilder gezeigt und viel Wissenswertes über die Tiere erzählt. Seien es die Küken der Felsenpinguine, die von ihren Eltern in den“Kindergarten“ gebracht werden oder die Pinguindame, die auch nach langer Suche Single bleibt, da sie weiße statt schwarze Flügel hat – es sind Geschichten, die das Herz berühren. Weiterlesen

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Alexandra Huss: Finghal, Oscar und Paris (Rezension)

Willkommen im schaurig schönen Paris zu Zeiten des Dichters Oscar Wilde.
In einem Hotel mitten im Herzen der Stadt verbringt Wilde seine letzten Lebenstage damit, ein Theaterstück zu vollenden. Auf unerklärliche Weise wird dieses Manuskript in einer nebligen Herbstnacht gestohlen. Aufgebracht durchsucht er das Hotel nach einem Hinweis, einer Spur. Stattdessen begegnet ihm im gespenstigen Keller des Hotels der Rattenjunge Finghal. Eine ungewöhnliche, innige Freundschaft entsteht, in der das verschwundene Manuskript eine große Rolle spielt. Eine abenteuerliche Jagd durch das düstere Paris beginnt und weder Mord noch Entführungen können Finghal und seine Wegbegleiter davon abhalten, ihre Mission zu erfüllen: Das Theaterstück von Oscar Wilde zurückzubekommen.

Ein ansprechendes Cover, ein interessanter Klappentext und ein vielversprechender Buchtitel. Und dann wurde mir auch noch das Paris des 19. Jahrhunderts schmackhaft gemacht. Ich war begierig darauf dieses Buch zu lesen. Es versprach sehr viel Spaß, aber …
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Auf jeden Fall war die Ernüchterung keine gute, denn wenn ich ehrlich bin (und so leid mir das auch tut und so gerne ich das Buch auch mögen würde, denn … es klang so vielversprechend) … Abgesehen von Cover und Klappentext hat mir nichts gefallen. Die Sprache war okay, aber ich wurde nicht in eine vergangene Zeit hineinversetzt. ich habe mich nicht wie im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts gefühlt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Finghal eine Ratte ist. das konnte man leicht vergessen, zumal die Bewohner der Stadt auch kein Problem damit hatten Umgang mit einer sprechenden Ratte zu haben. Zudem kamen mir die Charaktere zu flach und klischeehaft vor, da half auch der Sprachfehler von Don Alfonso nicht viel weiter.
Es hätten faszinierende Personen sein sollen, aber man merkte ihnen das nicht an. Es waren Namen ohne Seele.
Ja, es sollte ein fantastischer Kriminalfall sein, aber … mir waren die Personen zu flach, der Fall nicht wirklich interessant und abgesehen von einer unerwarteten Wendung nicht spannend. Und was das Fantastische anbelangt: Es sah nicht so aus, als ob sprechende Ratten normal für die Stadt wären, andere Tiere waren des Sprechens nicht mächtig, aber irgendwie war Finghal dann doch zu normal …

Eine große Enttäuschung (oder zu hohe Erwartungen?)

(Rezensionsexemplar)

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David Safier: Mieses Karma (Rezension)

Wiedergeburt gefällig?
Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird.
Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!
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Vogelpark Viernheim

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2. Zooreise 2017 – Tag 2: Kronberg, Wiesbaden und Frankfurt (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 30. Mai 2017)
Die Nacht war zu warm und zu laut. Die Klimaanlage kam ihrer Arbeit nicht nach und als wir die Fenster öffneten kam der Lärm der Straße ins Zimmer, am Hauptbahnhof schläft eine Stadt wohl nie. Trotzdem haben wir uns ein neues Zimmer organisiert. Ein weiterer Minuspunkt, der gegen das Hotel spricht. Auch was das Personal anbelangt, habe ich schon besseres erlebt (egal wie viele Sterne die entsprechenden Hotels hatten).
Zum Frühstück sei gesagt, dass es nicht besser war als das eines Ibis und die 17 Euro nicht wert war. Wenigstens hatten wir ein günstiges Angebot, so dass wir für das Frühstück nicht den vollen Preis gezahlt hatten.
Dass ich bei der Bedienung der Kaffemaschine überfordert war, kann ich dem Hotel nicht anlasten.
Überzeugt hat das Hotel in keinen Punkten.
Immerhin funktionierte die Klimaanlage im zweiten Zimmer und sauber war es auch (das erste allerdings auch). Weiterlesen

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Tier und Vogelpark Forst

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2. Zooreise 2017 – Tag 1: Störche, Störche, Störche (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 29. Mai 2017)

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