Werner Synakiewicz: Tierpark Berlin – Die schönsten Geschichten (Rezension)

Zwei schwarze Jaguare, die plötzlich nicht mehr in ihren Käfigen sitzen; ein Wolf, der es sich in einem Kindergarten wohl sein lässt; ein Gnu, das Großalarm in der Stasi-Zentrale auslöst. Die Mitarbeiter im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde erinnern sich an dramatische, kuriose und anrührende Erlebnisse, die sie auch nach Jahren nicht vergessen haben. Heute können sie darüber schmunzeln, damals freilich war ihnen oft nicht danach zumute.
Anlässlich des 50jährigen Bestehens des Berliner Tierparks erschien dieses Buch 2005. Ähnlich wie in den schönsten Geschichten aus dem Berliner Zoo vereint der Berliner Journalist auch hier mehr oder weniger witzige, aber sehr unterhaltsame Anekdoten aus dem Tierpark Berlin. Zahlreiche Schwarzweiß-Fotografien runden das kleine Büchlein ab.
Freunde des Berliner Tierparks werden ihre Freude haben.
Und auch wenn Henrich Dathe viel und oft über den Tierpark berichtet hat, so spielt er keine so große Rolle in diesem Buch (ebenso wenig wie sein Nachfolger Bernhard Blaskiewitz).
Es wurde bereits viel über den Tierpark geschrieben (und ich habe einiges davon gelesen), aber tatsächlich waren mir alle Geschichten neu (anders als es bei den Geschichten aus dem Berliner Zoo der Fall war)
Tierpark Berlin- Die schönsten Geschichten bei amazon (gebraucht)

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Rayon Lasair: Leviathan 1 – Drachenjagd (Rezension)

In Einsamkeit geboren. Zur Mörderin erzogen. Von außergewöhnlichen Kräften beseelt.
Die sechsjährige Riva lebt in den letzten Wäldern dieser Welt. Dort sind noch die alten Geister beheimatet, die Aeria einst beherrschten. Doch Riva ist kein Teil von alldem. Ihr Vater hat eine Grenze um das Grundstück gezogen, die sie keinesfalls übertreten darf. Gefordert wird sie nur bei den Schießübungen, zu denen sie ihr Vater zwingt. Doch Riva entfesselt ihre mysteriösen Kräfte und überschreitet die Grenze… und stößt auf die dunkelsten Geheimnisse ihrer Familie.
In Aridia, der fortschrittlichsten Stadt der Welt, läuten dampfbetriebene Maschinen das nächste Zeitalter ein und verhelfen vielen zum Wohlstand. Doch der gewiefte Waisenjunge Kellan kämpft täglich ums nackte Überleben. Als er aus dem Waisenhaus ausbricht, wird ihm seine Neugier zum Verhängnis. Was einst seine größte Furcht war, wird seine mächtigste Waffe – die Dunkelheit.
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Tierpark Bretten

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5. Zooreise 2019 – Tag 1: Nach Saarbrücken

Geplant waren Besuche im Wildpark Pforzheim, im Tierpark Bretten und im Wildpark Saarbrücken.
Nach einigen anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, die zu bedeutungslos sind, um sie näher auszuführen, fuhren wir los. Das Wetter war nicht sonderlich berauschend, es regnete, wenn auch nicht ununterbrochen, aber es war einigermaßen angenehm von den Temperaturen her. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 14.06.2019
11. Dreamnight für Kinder mit chronischen Beeinträchtigungen – Mehr als 800 Familien erleben unbeschwerten Wilhelma-Abend
Für Familien, die einen schweren Alltag haben, ist es oft auch schwer, die Freizeit wirklich genießen können. Für 800 Kinder ist mit der Dreamnight in der Wilhelma am Freitag, 14. Juni 2019, ein Traum wahrgeworden. Denn diese Mädchen und Jungen, die unter schweren chronischen Erkrankungen oder Behinderungen leiden, hatten den Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart abends ganz für sich und ihre Eltern und Geschwister. Nach wechselhaften Tagen ein heiterer Wochenabschluss: Was für die geladenen Gäste galt, unterstrich das Wetter mit frühsommerlichen Temperaturen. So herrschte unter den jungen VIPs ausgelassene Stimmung zwischen Rollstuhlschaukel und Giraffenfüttern, Führungen und Probemelken. Bei der 11. Auflage dieser Benefiz-Veranstaltung reihten sich rund zwei Dutzend ungewöhnlicher Programmpunkte aneinander. Zu den Publikumsmagneten zählten Angebote, bei denen die Kinder selbst mitmachen konnten: vom Ponyreiten über das Pflanzeneintopfen und Schlangenstreicheln bis zum Blasrohrschießen wie ein Zootierarzt. Beliebt waren auch die seltenen Blicke hinter die Kulissen zum Beispiel in der Futterküche oder der Bärenanlage. Dazu gesellten sich zusätzliche Highlights der Blaulicht-Truppe: Einsatzwagen von Polizei, Spritzwand der Feuerwehr und Rettungshundestaffel standen auch hoch im Kurs. Rund 100 Beschäftigte der Wilhelma und Freiwillige waren ehrenamtlich nach Dienstschluss im Einsatz, um das Erlebnis möglich zu machen. „Es ist immer wieder erstaunlich und wunderbar zu sehen, was für ein launiger Abend die Dreamnight trotz aller Beschwernisse für alle Beteiligte ist“, sagte Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Weil wir als Belegschaft Menschen, die oft wenig zu lachen haben, solch eine Freude schenken können, ist es uns eine Herzenssache, bei dieser internationalen Aktion immer wieder mitzumachen.“ Nach dem Modell, das 1996 im Zoo Rotterdam aus der Taufe gehoben wurde, laden inzwischen fast 300 Einrichtungen auf allen Kontinenten einmal im Jahr zur Dreamnight im Zoo ein. Der Besuch in der Wilhelma ist für die meisten Menschen Entspannung pur. In besonderen Fällen ist aber das anstrengend, wenn die körperlichen Bedürfnisse der Kinder mehr Betreuung erfordern. „Um ein intensives Erleben zu schaffen, sorgen wir bei der Dreamnight für Ruhe und Aufmerksamkeit für jeden unserer jungen Ehrengäste“, sagt die Koordinatorin Stefanie Reska. Dafür ist eine zahlenmäßige Begrenzung notwendig. Da die Kinder und Jugendlichen ihre Familien mitbringen, tummeln sich bei 800 geladenen Gästen bereits rund 3500 Menschen auf dem Gelände. „Wir bitten um Verständnis, dass wir deshalb nicht mehr Einladungen aussprechen“, so Reska. Stattdessen stellt die Wilhelma die Gästeliste jedes Jahr neu zusammen in Absprache mit dem Stuttgarter Olga-Kinderhospital, Kinderhospizen und rund 50 Förderkreisen, die sich um Kinder mit bestimmten Krankheitsbildern wie Herz- und Nierenleiden, Krebs oder Down-Syndrom kümmern. Weiterlesen

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Haustiere

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Portrait: Mandarinente

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Anatinae
Tribus: Schwimmenten (Anatini)
Gattung: Aix
Art: Mandarinente (Aix galericulata)
Mandarinente (Erlebniszoo Hannover)

Mandarinente (Erlebniszoo Hannover)

Die Mandarinente zählt zu den mittelgroßen Enten und erreicht eine Körperlänge von bis zu 45 cm. Den prächtigen, bunten Erpel erkennt man leicht an seinem grün-metallischen Schopf, dem kastanienbraunen „Backenbart“, dem großen weißen Überaugenstreifen und den auffallend großen orangefarbenen Flügelfedern, die „segelartig“ aufgestellt sind. Der Kopf wirkt verhältnismäßig groß. Die Männchen weisen keine Farbvariabilitäten auf, jedoch sind die Kopfschmuck- und Segelfedern unterschiedlich ausgebildet. Im Ruhekleid weisen die Erpel der Mandarinente viele Gemeinsamkeiten mit dem Federkleid der Weibchen auf. Bei ihnen sind jedoch Brust und Flanken klarer gelbbraun gezeichnet. Der Rücken ist etwas dunkler und der Schnabel ist matt karminrot. Mandarinenten beginnen ab Mitte Mai mit dem Gefiederwechsel ins Ruhekleid. Es erfolgt zunächst die Kleingefiedermauser. Dann werden die Steuerfedern durchgemausert und im Juli erfolgt der Abwurf der Schwingenfedern. Die Enten sind dann für etwa einen Monat flugunfähig. Der Wechsel ins Prachtkleid beginnt Ende August. Weiterlesen

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Portrait: Brillenkauz

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Gattung: Brillenkäuze (Pulsatrix)
Art: Brillenkauz (Pulsatrix perspicillata)
Brillenkauz (Zoo Basel)

Brillenkauz (Zoo Basel)

Brillenkäuze sind große, breitflügelige Eulen mit kräftigen, fast bis zu den Krallen befiederten Beinen und Zehen und großen Krallen. Die Körperlänge beträgt 43–52 cm, das Gewicht 571–982 g. Sie sind damit deutlich größer und annähernd doppelt so schwer wie ein Waldkauz. Wie bei allen Arten der Gattung Pulsatrix unterscheiden sich die Geschlechter bezüglich der Färbung nicht, die Art zeigt jedoch einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus bezüglich Körpergröße und Gewicht. So haben Weibchen der Nominatform eine Flügellänge von 318–350 mm, Männchen erreichen nur 305–335 mm. Weibchen der Unterart P. p. saturata wiegen 765-982 g, Männchen nur 591–761 g.
Die Färbung ist sehr kontrastreich. Bei adulten Vögeln der Nominatform sind die Oberseite des Rumpfes sowie die Oberflügeldecken einfarbig dunkelbraun, die Schwingen und der Schwanz sind auf diesem Grund blass graubraun gebändert. Über die Brust zieht sich ein breites, dunkelbraunes Querband, die übrige Unterseite des Rumpfes ist einfarbig blassgelb bis gelblich rotbraun. Die Tarsometatarsen und Zehen sind mehr weißlich rotbraun befiedert.
Augenbrauen, Nasenflügel und Wangenstreifen, die Unterkante des Gesichtsschleiers sowie die Kehle sind reinweiß, dass übrige Gesicht ist dunkelbraun. Der übrige Kopf und der Hals sind einfarbig schwärzlich braun und deutlich dunkler als die übrige Oberseite. Schnabel und Wachshaut sind gelblich hornfarben, die Schnabelspitze zeigt einen grünlichen Ton. Die unbefiederten Teile der Zehen sind weißlich oder blassgrau, die Krallen sind schwärzlich. Die Iris ist leuchtend gelb-orange.
Ausgeflogene Jungvögel unterscheiden sich erheblich von adulten Tieren. Der Gesichtsschleier ist mehr oder weniger herzförmig und einfarbig schwärzlich. Der übrige Kopf und der gesamte Rumpf sind einfarbig weiß. Die Oberflügeldecken sind auf weißem Grund graubraun gebändert, Schwingen und Schwanz sind auf braunem Grund hell gebändert. Das Adultkleid ist erst nach bis zu fünf Jahren ausgebildet. Weiterlesen

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Portrait: Pantherschildkröte

Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Unterordnung: Halsberger-Schildkröten (Cryptodira)
Familie: Landschildkröten (Testudinidae)
Unterfamilie: Testudininae
Gattung: Stigmochelys
Art: Pantherschildkröte (Stigmochelys pardalis)
Pantherschildkröte (Tierpark Berlin)

Pantherschildkröte (Tierpark Berlin)

Die erwachsene Pantherschildkröte besitzt einen überwiegend hochgewölbten Rückenpanzer von beiger bis hellbrauner Grundfärbung mit eingestreuter, charakteristischen Flecken-, Sprenkel- und Streifenzeichnung. Der Schwanzschild ist ungeteilt, ein Nackenschild ist nicht vorhanden. Der Bauchpanzer ist bei erwachsenen Tieren überwiegend hell gefärbt und nur vereinzelt mit dunkleren Sprenkeln versehen. Kopf und Beine sind gelb, gelbbraun oder hellbraun, gelegentlich mit dunkleren Flecken. Die Vorderbeine besitzen in Reihen angeordnete, große, schindelartige Hornschuppen. Die Hinterbeine weisen zwei symmetrisch zum Schwanz angeordnete Hornkegel auf. Jungtiere haben meist eine elfenbeinfarbene bis gelbliche Grundfärbung mit dunkler Tupfenzeichnung in den Zentren der Schilde. Diese sind von konzentrischen rotbraunen bis schwarzen Ringen umgeben, was an die Fellzeichnung eines Leoparden erinnert. Bei ihnen ist teilweise auch der Bauchpanzer noch mit einem solch leuchtenden Muster bedeckt. Mit zunehmendem Alter verblasst die kontrastreiche Zeichnung, sodass alte Tiere manchmal nahezu einfarbig dunkel erscheinen. Sekundäre Geschlechtsmerkmale sind nur mäßig ausgeprägt. Männchen besitzen einen etwas längeren, an der Wurzel dickeren Schwanz und einen leicht konkaven Bauchpanzer. Sie sind meist kleiner und ihre Panzerform ist etwas gestreckter als die der Weibchen. Diese haben besonders kräftige Krallen an den Hinterbeinen, möglicherweise eine Adaption an das Graben von Nisthöhlen. Weiterlesen

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Portrait: Rautenpython

ohne Rang: Toxicofera
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Pythonartige (Pythonoidea)
Familie: Pythons (Pythonidae)
Gattung: Rautenpythons (Morelia)
Art: Rautenpython (Morelia spilota)
Nordwestlicher Teppichpython (Zoo Frankfurt)

Nordwestlicher Teppichpython (Zoo Frankfurt)

Der Rautenpython, auch Teppich- oder Diamantpython genannt, tritt in seinem weiten Verbreitungsgebiet von Australien und Neuguinea in sieben Unterarten in verschiedenen Farbvariationen auf. Er ist sehr anpassungsfähig und ist nacht- aber auch tagaktiv. Häufig findet man ihn in der Nähe menschlicher Behausungen, wo er sich als Vertilger von Ratten und Mäusen nützlich macht.
Je nach Verbreitungsgebiet, vor allem im Süden Australiens in Victoria, hält der Rautenpython eine Winterruhe.

Der Rautenpython variiert je nach Unterart und Verbreitungsgebiet in Größe, Färbung und Zeichnung. Er erreicht eine Größe von 160 bis 350 cm. Die Grundfärbung ist in der Regel ein dunkler Farbton wie dunkelbraun bis schwarz. Der Körper ist mit einem rautenartigen Muster durchzogen. Die Rauten weisen eine gelbliche bis orangene, zu den Flanken hin meist cremefarbene Färbung auf. Die Bauchseite ist meist gelblich bis cremefarben und ist oft mit dunklen Punkten versehen. Die Kopfunterseite ist einfarbig hell gefärbt. Der Kopf setzt sich deutlich vom Körper ab und weist am Hinterkopf eine herzförmige Form auf. Die Schnauze ist recht kurz und kantig. Charakteristisch für den Rautenpython ist die bläuliche Zunge. Die Augen liegen in der Mitte des Kopfes leicht seitlich. Der Schwanz ist ungewöhnlich lang. Insgesamt ist der Körperbau dieser Schlange als schlank aber dennoch kräftig anzusehen.

Rautenpythons fressen alles was sich überwältigen lässt. Dazu gehören insbesondere Vögel, Mäuse, Ratten und Säuger in ähnlicher Größe. Nach einem kräftigen Biss wird das Beutetier erwürgt und im Ganzen mit dem Kopf voran verschlungen. Je nach Alter der Schlange benötigt sie nur alle drei bis fünf Wochen neue Nahrung.

Der Rautenpython erreicht die Geschlechtsreife mit drei bis vier Jahren. Die Paarungszeit in den natürlichen Lebensräumen erstreckt sich über die Monate von August bis Oktober. In der Regel ist dies nach der Winterruhe, die allerdings nicht alle Unterarten abhalten. Zwischen den Männchen kommt es während der Paarungszeit regelmäßig zu heftigen Kämpfen um die Weibchen. Die Tragezeit beträgt durchschnittlich 60 bis 70 Tage.
Ein Gelege umfasst je nach Unterart und Alter der Tiere zwischen zehn und fünfzig Eier. In Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur schlüpfen die Jungschlangen nach 50 bis 80 Tagen. Beim Schlupf weisen die Schlangen eine Größe von 35 bis 50 cm auf. Auch dies ist abhängig von der jeweiligen Unterart. Die graubraune Grundfärbung ist durchsetzt mit helleren Rautenmustern. Die adulte Ausfärbung wird mit rund drei Jahren erreicht.

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