TTT: 10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem L anfängt

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Nathan Winter: Die Alchemie des Kalten Feuers

Wissenschaft vs. Magie – perfekt für alle Fantasyleser, die ein besonderes Buch suchen.
Prinz Oslic ist ein Genie – in der mittelalterlichen Welt Syriatis kommt er einem DaVinci gleich –, und seine Forschungen gehen ihm über alles. Da ermorden drei Hexer seinen Vater und reißen die Macht an sich. Oslic ist überzeugt, dass Zauberei ins Reich der Legenden gehört. Doch dann sieht er Dinge, die er niemals für möglich gehalten hätte. Nun muss er all sein Genie einsetzen, um seine Heimat zurückzuerobern. Doch kann seine Wissenschaft gegen Wunder bestehen, die den Gesetzen der Natur trotzen?

Der Klappentext war vielversprechend und auch der Anfang bot einen Vorgeschmack auf ein spannendes, interessantes und witziges Buch …
Nun ja, so kann man sich täuschen. Der actionreiche Anfang, ein Einbruch mit Flucht, ist gut beschrieben und fesselt sofort, nur leider hält der Autor diese Geschwindikeit nicht durch und die nächsten Seiten (und leider sind es viele) ziehen sich zäh dahin.
Die Charakterbeschreibungen bleiben etwas eindimensional und auch die Welt bleibt eher schwammig (was vielleicht anfangs auch beabsichtigt ist, aber wenn man sich durch mehrere hundert Seiten quälen muss, machen Andeutungen auch keinen Spaß mehr). Tatsächlich wird es aber gegen kurz vor Ende (in einer interessanten Schlacht zwischen den einzelnen Parteien) noch einmal richtig spannend, nur damit das Ende sich wieder zäh wie Kaugummi dahinzieht.
Perfekt für Fantasyleser, die ein besonderes Buch suchen? Ich glaube nicht. Das besondere wird im Klappentext versprochen und was ein bisschen wie eine Mischung aus den Serien DaVinci und Game of Thrones klingt entpuppt sich als Enttäuschung.

Ganz nett, aber … zu viele Seiten, die von einer vielleicht spannenden Handlung ablenken. Da hilft auch der Drache nichts.

(Rezensionsexemplar)

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Thoddys Süßwasserperlen (Rezension)

Thoddys Süßwasserperlen ist der zweite Streich (nach dem Garnelencocktail) des aus den Zeitschriften caridina und aquaristik bekannten Künstlers.
Es geht nicht nur um Fische, natürlich haben auch Garnelen, Schnecken und so was ähnliches wie Aquarianer den einen oder anderen Auftritt, meistens amüsant, manchmal wirklich zum todlachen und immer sehr schön gezeichnet (jedenfalls für meinen Geschmack)
Ein bunter, aber kurzer, Ausflug in die lustige Welt der Aquaristik.

Schade nur, dass die beiden Bücher schon einige Jahre auf dem Buckel haben und es keine weiteren Comics gibt. Dabei kann man doch bestimmt noch viel mehr von den (scheinbar) stummen Mitbewohnern lernen. Man möchte wirklich mehr sehen …

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Tiergarten Bernburg

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Apenheul, Apendoorn

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Zoopresseschau

Tierpark Nordhorn 02.01.2021
Angetreten zum Zählen – Jährliche Inventur im Tierpark Nordhorn – Egal ob Haut, Haare, Federn, Panzer oder Schuppen – einmal im Jahr müssen alle Tiere ran
Zählen, messen, wiegen – Zum Jahreswechsel sind auch im Tierpark Nordhorn alle Tiere dran. Die Inventur, ein Vorgang den man aus dem Supermarkt oder anderen Geschäften zum Jahreswechsel kennt, findet auch in einem Zoo statt. Über mehrere Tage wird von den Tierpflegern der gesamte Tierbestand gezählt, zum Teil auch gemessen und gewogen. Gleichzeitig werden die Bestandslisten dabei auf Aktualität überprüft. Insgesamt 2063 Tiere in 103 Arten konnte Kurator Dr. Dirk Wewers am Ende in seine Listen eintragen. „Bei großen Tieren wie unserem Wappentier, dem Waldbison, ist das Zählen sehr einfach!“ So Dr. Dirk Wewers. „Anders sieht das bei Tierarten aus, die in großer Stückzahl vorkommen!“ Bei Schwarmtieren wie den Wellensittichen in der großen begehbaren Voliere mit „Gefiederten Australiern“ ist es mitunter schwer überhaupt die genaue Anzahl zu ermitteln. Auf Gewichte wird hier selbstverständlich ganz verzichtet. Die Tierpfleger arbeiten in der Voliere mit mehreren zusammen, um auf möglichst genaue Schätzungen zu kommen – mit 300 geschätzten Wellensittichen bilden die kleinen Papageien auch 2021 die „mitgliederstärkste“ Art im Familienzoo, gefolgt von den in der gleichen Voliere beheimateten Zebrafinken mit geschätzten 150 Individuen. Die gesammelten Daten werden von Kurator Dr. Dirk Wewers zusammenfügt und Direktion und den Behörden gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Tiere im Tierpark Nordhorn nicht wesentlich verändert. Auf knapp über 2000 Tiere in etwas mehr als 100 verschiedenen Arten kommt der Zoo zum Jahreswechsel. Aber es gab einige Veränderungen im Artenbestand. Auffälligster Abgang war sicherlich der Tod unserer alten Leoparden-Dame „Sharjah“. Trotz des durch die Coronapandemie ordentlich durchgeschüttelten Bauzeitenplan will der Tierpark im Jahr 2021 mit den Bau der neuen Leopardenanlage fortführen um auch in Zukunft wichtiger Ansprechpartner für die Erhaltungszucht dieser bedrohten Großkatze zu sein. „Wir prüfen zur Zeit sehr gründlich, wie wir beim Leoparden noch mehr für den Arterhalt tun können!“ beschreibt Dr. Wewers das Ziel des Tierparks. Eine weitere wichtige Änderung im Tierbestand, war die Anerkennung der Waldrapphaltung im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Diesem gehört die Nordhorner Waldrappgruppe nun an, so dass in Zukunft die Erhaltungszucht dieser in freier Wildbahn fast ausgestorbenen Vögel auf breitere Beine gestellt wurde. Natürlich gab es 2020 auch wieder zahlreichen Nachwuchs im Familienzoo. Besonders hervorzuheben sind hier die schwer zu züchtenden Weißrüssel-Nasenbären und die Zweifinger-Faultiere ebenso wie die für den Artenschutz besonders relevanten Vietnam-Sikahirsche und die skurrilen Waldrappe. Ob es im Verlauf des Jahres bei der Anzahl Tiere bleibt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von der Vermehrungsrate einiger Arten, aber auch vom Tausch einzelner Tiere mit anderen wissenschaftlich geführten Zoos in Europa. Besonders bei den Arten, für die es Erhaltungszuchtprogramme im Rahmen des ex-situ-Artenschutzes gibt, entscheiden zum Teil Zuchtbuchführer darüber, ob bestimmte Tiere mit anderen Zoos getauscht werden, um so einen stabilen und gesunden Tierbestand für mögliche Auswilderungsprojekte aufzubauen oder zu erhalten. „Das Jahr 2020 war für die Zoowelt mit der Coronapandemie eine große Herausforderung. Obwohl die meisten Zoos zweimal für mehrere Wochen durch die Behörden geschlossen wurden und wir keine Besuchereinnahmen mehr hatten, bleibt unsere Verantwortung für die Tiere und den Artenschutz bestehen!“ so Wewers. „Die weltweite Bedrohung vieler Tierarten darf trotz Corona nicht vergessen werden!“ Weiterlesen

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Der Hirscheber in Brehms Tierleben

Hirscheber (Brehms Tierleben)

Der Hirscheber (Porcus Babyrusa, Sus Babyrusa, Aper orientalis, Babirusa alfurus) ist ein Thier von bedeutender Größe. Neuere Jäger behaupten, einzelne Eber gesehen zu haben, welche ebenso groß wie ein mittlerer Esel waren. Durchschnittlich mag die Körperlänge des erwachsenen Thieres 1,1 Meter, die Schwanzlänge 20 Centim., die Höhe am Widerriste [559] und Kreuze 80 Centim. betragen. Der Leib ist gestreckt, rund und voll, seitlich jedoch nur wenig zusammengedrückt, der Rücken schwach gewölbt, der Hals kurz und dick, der Kopf verhältnismäßig klein, lang gestreckt, auf der Stirne schwach gewölbt, mit einem stark zugespitzten, die Unterlippe überragenden, kräftigen, beweglichen Rüssel, welcher an seiner Spitze ebenso wie bei den Schweinen abgestutzt ist und auch die nackte, knorpelige Wühlscheibe mit ihren schwieligen Rändern und den sie durchbohrenden Nasenlöchern zeigt; die Beine sind kräftig, aber gestreckt, die vorderen wie die hinteren vierzehig, die Vorderzehen höchstens etwas weiter von einander abstehend als bei den übrigen Schweinen; der Schwanz ist dünn und wird hängend getragen. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

30.12.2020, WWF World Wide Fund For Nature
Ein Jahr nach Wuhan
WWF-Analyse: Hunderte Wildtiermärkte in Zoonose-Risikogebieten – WWF: Artenschutz ist Gesundheitsvorsorge
Vor einem Jahr, am 31. Dezember 2019 wurde der Ausbruch einer neuen Lungenerkrankung in der chinesischen Stadt Wuhan bestätigt. Inzwischen gilt es als wissenschaftlich gesichert, dass das SARS-CoV-2-Virus von einem Wildtier auf den Menschen übersprang. Diese sogenannte „Zoonose“ setzte eine weltweite Pandemie in Gang. Anlässlich des Jahrestages veröffentlicht die Naturschutzorganisation WWF Deutschland eine Analyse zum Wildtierhandel in der südostasiatischen Mekong-Region. Das Ergebnis: Von schätzungsweise 500 Märkten in größeren Städten, auf denen häufig mit Wildtieren gehandelt wird, liegt über die Hälfte in Regionen mit einem potenziell hohen Zoonose-Risiko. Nachdem China im Februar 2020 ein dauerhaftes Verbot der Zucht von Wildtieren für die Fleischproduktion erließ, sieht der WWF in einigen südostasiatischen Staaten dringenden Bedarf, die bestehenden Regelungen für den Handel nachzuschärfen, um die Zoonose-Gefahr einzudämmen. Artenschutz für bedrohte Wildtiere und öffentliche Gesundheitsvorsorge gehen in diesem Bereich Hand in Hand, so der WWF.
Der WWF-Analyse zufolge sind in ländlichen Gegenden viele Gemeinden zur Ernährungssicherung noch immer auf Wildtiere angewiesen, insbesondere in abgelegenen Gebieten mit hoher Mangelernährung bei Kindern. Zunehmend werden Wildtiere allerdings auch für den Verkauf auf städtischen Märkten gejagt. „Große Märkte mit niedrigen Hygienestandards auf denen Wildfleisch verkauft wird, sind besonders riskant für die Übertragung von Zoonosen“, warnt Dr. Stefan Ziegler, Artenschutz- und Asienexperte beim WWF Deutschland. Auf Lebend-Tiermärkten wie sie in weiten Teilen Chinas und Südostasiens existieren, werden Wild- und Nutztiere nebeneinander verkauft und geschlachtet. Restaurants, die Gerichte mit Wildtieren zubereiten, sowie Online- und Straßenverkäufe sind ebenfalls potenzielle Schmelztiegel für neue Krankheitserreger. Doch nicht nur die Märkte stellen laut Ziegler ein Risiko dar: „Die Corona-Ausbrüche in den europäischen Nerzfarmen zeigen, dass solche Anlagen tickende Virusbomben sind. Und Wildtierfarmen gibt es auch in Südostasien schätzungsweise hunderte.“
Laut WWF werden jedes Jahr in der Region dutzende Millionen Wildtiere zu Nahrungszwecken oder zur Verwendung in der traditionellen Medizin gehandelt. Neben Wildschweinen und Hirschen sind das häufig Nagetiere und Fledermäuse, die als Reservoir für eine Vielzahl von pathogenen Erregern gelten. „Die Einstellung des illegalen und unregulierten Wildartenhandels ist dabei ebenso wichtig wie die Durchsetzung von Hygiene- und Sicherheitspraktiken auf Wildtiermärkten und in Restaurants. Regionale Netzwerke und nationale Behörden, die den Handel mit Wildtieren überwachen und geltendes Recht durchsetzen, sind jedoch stark unterfinanziert, und die Kapazitäten zur Gewährleistung von Hygiene- und Sicherheitsstandards sind häufig begrenzt. Nur durch bessere Überwachung der geltenden Gesetze, Schulung und Einhaltung von Hygienestandards und die Untersuchung auf pathogene Erreger bei Menschen und Tieren lassen sich pandemische Risiken im Keim ersticken.
Der WWF fordert daher, den Handel mit Wildtieren und deren Produkten nach Risikoklassen einzustufen: Kontrolle oder gar Handelsverbote von höheren Risikoklassen sind dann unabdingbar – insbesondere in städtischen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte. Außerdem müsse es verstärkte Anstrengungen zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels geben. „Was im Verborgenen geschieht und im Dunkel bleibt, ist riskant. Der Schmuggel von Wildtieren jenseits aller Kontrollen und Regularien kann ein idealer Nährboden für Virensprünge von Tier zum Menschen sein“, warnt Ziegler. Zudem bräuchte es wirksame Mechanismen zur Überwachung von Märkten und Restaurants. Ziel müsse es sein, dass Risiken im legalen Handel mit Wildtieren minimiert werden. Auch Verbraucheraufklärung könne hier einen Beitrag leisten.
Der WWF macht jedoch auch auf ein zweites Umweltproblem aufmerksam, das Virus-Sprünge aus dem Tierreich auf den Menschen befördert: Südostasien ist durch eine massive Entwaldungsfront gekennzeichnet. Zwischen 1990 und 2010 wurde die Waldfläche Südostasiens von 268 Mio. ha auf 236 Mio. ha reduziert. „Wenn Lebensräume zerstört werden und natürliche Barrieren wegfallen, bringt das Arten in Kontakt zueinander, die vorher nicht im Kontakt waren. Werden dort neue Siedlungsräume geschaffen, entsteht eine neue, räumliche Nähe zum Menschen und seinen Nutztieren“, warnt Ziegler. Beispiele aus vielen Regionen der Welt verdeutlichen die darin liegenden Gefahren: Schweinefarmen und Obstbaumplantagen in Malaysia haben den Weg bereitet für die Übertragung des Nipah-Virus von Flughunden auf Menschen. Die Expansion von Reisfeldern und Schweinehaltung in Vietnam hat die Ausbreitung der Japanischen Enzephalitis beschleunigt. Auch andere Infektionskrankheiten werden von Entwaldung getrieben wie bspw. eine brasilianische Studie aus dem Jahr 2010 zeigt: Die Abholzung von vier Prozent eines Waldes ging mit einer fast 50-prozentigen Zunahme der Malariafälle beim Menschen einher.

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Portrait: Discoelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Discosura
Art: Discoelfe (Discosura longicaudus)

Diskuselfe (John Gould)

Die männliche Diskuselfe hat eine Körperlänge von etwa 10,2 cm, während das Weibchen nur 6,9 cm groß wird. Dabei haben sie ein Gewicht von ca. 3,4 g. Beim gegabelten violetten Schwanz des Männchens sind die äußeren Steuerfedern mit ca. 5 cm sehr viel länger als der Rest. An den Enden befinden sich zwei schwarzviolette Flaggen.Die Krone, der Hals und der obere Brustteil sind glänzend smaragdgrün. Der untere Teil der Brust ist kupfergold und wird am Bauch weiß. Der Rücken funkelt grün und hat ein gelbbraunes weißliches Band am Bürzel. Das Weibchen hat keine so glitzernden grünen Federn. Die Oberseite ist ähnlich wie beim Männchen, hat ebenfalls gelbbraunes weißliches Band am Bürzel. Die schwarz Kehle ist seitlich weiß gesäumt. Die Brust glänzt grün und wird am Bauch gelblichbraun weiß. Der ebenfalls gegabelte Schwanz erreicht eine Länge von ca. 2,5 Zentimetern, hat aber am Ende keine Flaggen. Er ist grau mit einem deutlichen violetten subterminalen Bereich. Die Außenfedern haben weiße Sprenkel. Weiterlesen

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Portrait: Kupferfadenelfe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Tribus: Lophornitini
Gattung: Discosura
Art: Kupferfadenelfe ((Discosura letitiae))

Kupferfadenelfe (John Gould)

Die Kupferfadenelfe ist eine wenig bekannte Vogelart aus der Familie der Kolibris. Sie ist nur durch die Bälge zweier Männchen bekannt, die vor 1852 gesammelt wurden. Diese Kolibris, deren Herkunftsort nur sehr ungenau mit Nordost-Bolivien angegeben wurde, geben den Forschern bis heute Rätsel auf. Nach Meinung von Forschern könnte es sich um eine Varietät oder um immature Exemplare der Diskuselfe (Discosura longicauda), um eine Hybride oder um eine vermutlich ausgestorbene Art handeln. Bis zur endgültigen Klärung über die Validität dieses Taxons wird die Kupferfadenelfe von der IUCN in die Kategorie DD (Data deficient = Unzureichende Datenlage) gelistet.

Die Länge der beiden Bälge wird mit neun Zentimetern angegeben. Der kurze gerade Schnabel ist schwarz. Die Haube ist irisierend smaragdgrün. Die Oberseite ist bronzegrün mit einem weißen Band über dem Bürzel. Die Kehle weist eine irisierende smaragdgrüne Zeichnung auf. Der dunkle Bauch ist grünlich verwaschen. Die Flanken sind bronzegrün. Der Schwanz ist lang und gegabelt. Die äußeren Steuerfedern sind schmal und purpurschwarz. Die Schäfte von allen Steuerfedern sind weißlich. Informationen über die Weibchen, Lebensweise, Vorkommen und Lebensraum sind nicht vorhanden.

Jules Bourcier und Étienne Mulsant beschrieben die Kupferfadenelfe unter dem Namen Trochilus Letitiae. Das Typusexemplar stammte aus einem nicht genauer benannten Gebiet in Bolivien. Später wurde die Art der Gattung Discosura zugeordnet. Der Name »Discosura« leitet sich von den griechischen Wörtern »diskos δίσκος« für »Platte, Scheibe« und »oura οὐρά« für »Schwanz« ab. Das Artepitheton »letitiae« wurde zu Ehren von Laetitia del Gallo (1848–1864) vergeben, einer Enkelin von Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte. Letititia ging aus der Ehe von Bonapartes Tochter Julie Bonaparte (1830–1900) und Alessandro del Gallo, Markgraf von Roccagiovine (1826–1892) hervor.

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