Erlebnisoo Hannover

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Dinopark, Zoo Amersfoort

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Thüringer Zoopark

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8. Zooreise 2019 – Polen/Tschechien

Es geht wieder los … Die große September-Zooreise führt mich diesmal in ein Land, das ich bisher eher unfreiwillig (und beim ersten Mal auch unwissentlich) besucht habe: Polen. Neben Ungarn (siehe hier) das zweite neue Land, dessen Zoos erkundet werden. Allerdings ist der Aufenthalt nur von kurzer Dauer … aber … wenn es uns gefällt kommen wir wieder.
Aber wir werden nicht nur in Polen unterwegs sein.
Ab morgen werden verschiedene Orte in (Ost)-Deutschland, Polen und Tschechien besucht. Ganze neun Tage lang. Weiterlesen

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Zoopresseschau

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Ausgestorbene Vögel (Spätquartäre Avifauna) 6

Columba melitensis ist eine fossile Taubenart, die bis zum Jungpleistozän auf Malta vorkam. Der Holotypus, der aus einem linken Coracoid besteht, stammt von einem unbekannten Ort auf Malta und wurde 1891 von Richard Lydekker beschrieben. Das Coracoid weist Ähnlichkeiten mit dem der Felsentaube (Columbia livia) auf, es unterscheidet sich jedoch durch einen kleineren und schmaleren Gelenkkopf sowie durch den dünneren proximalen Teil des Knochenschafts. Der Vorderrand der Schulterpfanne bildet eine längere und schärfere Kante, die durch eine tiefere Furche abgetrennt wird. Der Schlüsselbeinfortsatz (Processus subclavicularis) ist nicht durchbohrt.
Das fossile Material wird im Natural History Museum in London aufbewahrt. Weiterlesen

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Zoo Augsburg

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

26.08.2019, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen
Bei Dinos hat´s gebrannt // Wiederholte Buschbrände in der kreidezeitlichen Bahariya-Formation nachgewiesen
Senckenberg-Wissenschaftler Dieter Uhl hat mit ägyptischen und brasilianischen Kollegen Holzkohlereste in den kreidezeitlichen Sedimentschichten der Bahariya-Formation nachgewiesen. Die Forschenden zeigen, dass es in der – für ihre einzigartigen Dinosaurierfunde bekannten – Lokalität wiederholt zu großen Bränden gekommen ist. Sie schlussfolgern, dass solche Paläo-Feuer während der Kreidezeit auf dem Gondwana-Kontinent keine Seltenheit waren. Die Studie erscheint heute im Fachjournal „Journal of Palaeogeography“.
Vor gut hundert Jahren entdeckte ein Grabungsteam, unter ihnen der bekannte deutsche Paläontologe Karl Heinrich Ernst Freiherr Stromer von Reichenbach, etwa 340 Kilometer von Kairo entfernt in der ägyptischen Sahara zahlreiche Skelette von großen Dinosauriern. Später beschrieb von Reichenbach eines der bislang unbekannten Fossilien als Spinosaurus.
„Der Spinosaurus und weitere spektakuläre Dinosaurierfunde haben die sogenannte Bahariya-Formation weltberühmt gemacht!“, erklärt Prof. Dr. Dieter Uhl vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt und fährt fort: „Weit weniger bekannt sind die zahlreichen Pflanzenfossilien, die sich ebenfalls in den kreidezeitlichen Sedimentschichten finden lassen.“
Uhl hat sich nun mit einem internationalen Team auf die Suche nach solchen Pflanzenfossilien gemacht – „genauer gesagt nach den Pflanzenresten, die nach einem Feuer übrigbleiben“, ergänzt er. In sechs Gesteins-Horizonten wurden die Geowissenschaftler fündig: Insgesamt 50 Proben von Holzkohleresten konnten sie der etwa 100 bis 93 Millionen Jahre alten Gesteinsabfolge entnehmen. Damit erbringt das Wissenschaftlerteam den ersten Nachweis von Paläo-Bränden in der ägyptischen Fundstelle und den erst vierten Beleg für Brände auf den Gondwana-Kontinent in der Zeit des Cenomans, der untersten Stufe der Oberkreide.
„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Brände in Nordafrika während des Treibhausklimas in der Kreidezeit keine Seltenheit waren und großen Einfluss auf das damalige Ökosystem hatten. Wir haben sowohl Farnüberreste, als auch Rückstände von nacktsamigen und bedecktsamigen Pflanzen gefunden – das spricht dafür, dass verschiedene Vegetationstypen von den Feuern betroffen waren“, erläutert Dr. Haytham El Afty, Erstautor der Studie von der Mansoura Universität in Ägypten.
Laut der Studie sind insbesondere die identifizierten Farne leicht entflammbar und können eine schnelle Ausbreitung des Feuers bewirken – der höhere Sauerstoffgehalt in der kreidezeitlichen Atmosphäre begünstigt zusätzlich das Auftreten großer Feuer.
Auch die im Ökosystem lebenden Dinosaurier, wie der fleischfressende Spinosaurus, waren wahrscheinlich von diesen weitflächigen Bränden betroffen. „Ob sie direkt durch das Feuer, die Rauchentwicklung oder die enorme Hitze beeinträchtigt waren oder sich die Brände nur indirekt durch die Zerstörung der Vegetation auf die großen Reptilien auswirkten ist bislang aber nur Spekulation“, schließt Uhl.
Originalpublikation:
Haytham El Atfy, Tarek Anan, André Jasper & Dieter Uhl (2019):
Repeated occurrence of palaeo-wildfires during deposition of the Bahariya Formation (early Cenomanian) of Egypt
Journal of Palaeogeographyvolume 8, Article number: 28. DOI: https://doi.org/10.1186/s42501-019-0042-6 Weiterlesen

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Veranstaltungshinweise

September
01. – 05.
2nd International Wild Equid Conference (IWEC)
Ort: Prag, Tschechien
Informationen: https://www.iwec2019.com/en/

03.
11th Symposium: Opportunities and challenges in Avian conservation
Ort: Bristol, UK
Informationen: https://www.bristolzoo.org.uk/whats-on/bristol-zoological-society-11th-annual-symposium

13. – 15.
Raubtierpflegertreffen
Ort: Zoo Osnabrück
Informationen: https://www.zootierpflege.de/seminare.html

17. – 21.
EAZA Annual Conference
Ort: Valencia, Spanien
Informationen: http://www.eaza.net/

19. – 22.
32. Tagung ZooGrün e. V.
Ort: Zoo Halle
Informationen: https://www.zoogrün.de

30.09 – 2.10
Wildlife Research and Conservation
Ort: Berlin
Informationen: http://www.izw-berlin.de/welcome-234.html Weiterlesen

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Portrait: Weißrüssel-Nasenbär

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
ohne Rang: Marderverwandte (Musteloidea)
Familie: Kleinbären (Procyonidae)
Gattung: Nasenbären (Nasua)
Art: Weißrüssel-Nasenbär (Nasua narica)

Weißrüssel-Nasenbär (Zoo Magdeburg)

Der Weißrüssel-Nasenbär erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von durchschnittlich 63 Zentimetern, eine Schwanzlänge von rund 50 Zentimetern und eine Gesamtlänge von 80 bis 130 Zentimetern. Die Hinterfußlänge beträgt 9,5 bis 12,2 Zentimeter, das Gewicht beträgt rund drei bis fünf Kilogramm. Er weist die für Nasenbären typische verlängerte, bewegliche Schnauze auf, die auf einem langgestreckten Kopf sitzt. Das Fell dieser Tiere ist meist graubraun mit einer silbrigen Tönung vor allem an den Armen gefärbt. Das Gesicht ist ebenfalls graubraun und besitzt ein weißes Band auf der Schnauze nahe der Nase. Über und unter dem Auge sowie auf den Wangen befindet sich jeweils ein weißer Fleck, wodurch sich die Art vom Südamerikanischen Nasenbären (Nasua nasua) und vom Bergnasenbären (Nasuella olivacea) unterscheidet. Auch an der Kehle und am Bauch gibt es weiß gefärbte Bereiche.
Die Füße sind dunkler als die Grundfärbung, fast schwarz, und besitzen nackte Sohlen, die Vorderfüße haben lange und gebogene Krallen. Die Tiere treten mit dem gesamten Fuß auf (plantigrad), die Vorderbeine sind etwas kürzer als die Hinterbeine. Der lange und nach hinten dünner werdende Schwanz ist geringelt, allerdings ist das Muster schwächer ausgeprägt als beim Südamerikanischen Nasenbären; er wird beim Laufen erhoben getragen.
Der Schädel des Weißrüssel-Nasenbären hat eine Gesamtlänge von 10,7 bis 13,4 und eine maximale Breite von 5,0 bis 7,4 Zentimetern. Die Tiere besitzen wie alle Nasenbären im Oberkiefer und im Unterkiefer pro Hälfte je drei Schneidezähne (Incisivi), einen verlängerten Eckzahn (Caninus), vier Prämolaren und zwei Molaren. Insgesamt verfügen die Tiere damit über ein Gebiss aus 44 Zähnen.[2] Die Backenzähne haben nur sehr flache Schmelzauflagen und sie sind kleiner als beim Bergnasenbär oder den Waschbären (Procyon). Die Schneiden der Eckzähne sind weniger hoch ausgeprägt und beim sich schliessenden Maul gleiten die oberen und unteren Eckzähne aneinander vorbei und bleiben in Kontakt. Weiterlesen

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