Portrait: Kuhreiher

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Pelecaniformes
Familie: Reiher (Ardeidae)
Unterfamilie: Tagreiher (Ardeinae)
Gattung: Bubulcus
Art: Kuhreiher (Bubulcus ibis)
Kuhreiher (Zoo Augsburg)

Kuhreiher (Zoo Augsburg)

Der Kuhreiher erreicht eine Körperlänge von 46 bis 56 Zentimeter und wiegt zwischen 300 und 400 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt 88 bis 96 Zentimeter.
Auf den ersten Blick erinnert der Kuhreiher an den Rallenreiher, der jedoch etwas dunkler und größer ist. Ausgewachsene Tiere besitzen ein hauptsächlich weißes Gefieder, einen gelben Schnabel und gelbe Beine. Außerhalb der Fortpflanzungszeit ist die Augenumgebung grünlich bis gelb. Im Prachtkleid zur Brutzeit trägt der Kuhreiher Federbüschel auf dem Kopf und rotbräunlich gefärbte Federn auf Rücken, Brust und Kopf. Die Augenumgebung ist dann blau, während der Hochbalz ist außerdem der Schnabel und die Zügel rötlich. Weiterlesen

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Tierpark Dessau

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4. Zooreise 2013 – Tag 1 (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 19. August 2013)

Als Kind verbrachte ich die Ferien (jedenfalls größtenteils, Ausnahmen bestätigen die Regel) in Italien, am Meer. Als Erwachsener wurde der Urlaub rar und das größte der Gefühle, neben kleineren Abstechern nach Italien war Thailand und Schweden (und Prag 2007).
Und dann fingen die Zooreisen an. Dabei merkt man auch, wie schön Deutschland (und die angrenzenden Länder) sein kann. Vor kurzem habe ich im Radio gehört, dass man mindestens einmal nach Ostdeutschland fahren sollte. Ich finde, dass Ostdeutschland (wie eigentlich viele andere Orte Deutschlands) mehr als einmal besucht werden sollten. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nah ist.
Groupon erleichtert die Zielsuche, vor allem, wenn man es macht wie ich. Hotel suchen, Gutschein kaufen und Reise planen. Viele Angebote führen in den Osten und im Osten gibt es eine Menge Tierparks, große und viele kleine, die zu DDR-Zeiten als Heimattiergarten gegründet wurden. In wie weit diese sehenswert sind steht auf einem anderen Papier, aber neben den Zoos bietet die Gegend durchaus die eine oder andere Sehenswürdigkeit.
Ziel im August war Gohrisch, bzw. der Ortsteil Cunnersdorf.
Cunnersdorf liegt in einer Talmulde des Cunnersdorfer Baches in einer Höhenlage zwischen 270 und 320 m ü. NN und ist von ausgedehnten Wäldern umgeben, dazu gibt es mehrere gemütliche Gaststätten, eine Bowlingbahn, ein Naturlehrpfad und das Waldbad Cunnersdorf mit Breitrutsche, Wasserpilz und Kinderspielplatz. Das Waldbad haben wir nicht gesehen, aber wir waren ja auch nur zum Übernachten (und Essen) in Cunnersdorf und haben die Umgebung nur von der Straße aus gesehen.
Wer sich näher mit den Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz beschäftigen will, ist hier besser beraten.
Der Beutelwolf-Blog ist kein Reisemagazin und alles was nicht mit Wildparks, Tiergärten und Zoos im Zusammenhang steht, wird hier nur stiefmütterlich behandelt. Weiterlesen

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Der Haushund in Brehms Tierleben (Archiv)

(Erstveröffentlichung am 23. Januar 2018)

»Durch den Verstand des Hundes besteht die Welt.« So steht im Vendidad, dem ältesten und echtesten Theile des Zend-Avesta, eines der ältesten Bücher der Menschheit.
Für die erste Bildungsstufe des Menschengeschlechts waren und sind noch heute diese Worte eine goldene Wahrheit. Der wilde, rohe, ungesittete Mensch ist undenkbar ohne den Hund, der gebildete, gesittete Bewohner des angebautesten Theiles der Erde kaum minder. Mensch und Hund ergänzen sich hundert- und tausendfach; Mensch und der Hund sind die treuesten aller Genossen. Kein einziges Thier der ganzen Erde ist der vollsten und ungetheiltesten Achtung, der Freundschaft und Liebe des Menschen würdiger als der Hund. Er ist ein Theil des Menschen selbst, zu dessen Gedeihen, zu dessen Wohlfahrt unentbehrlich.
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TTT: Die 10 schlechtesten Bücher 2018

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Mustafa Haikal/Jörg Unhold: Vorsicht Löwe (Rezension)

mit Illustrationen von Anja Stiehler.
Vorsicht Löwe! bietet, so der Untertitel „Humorvolles aus dem Leipziger Zoo“ und teilweise wird das auch geboten.
Besonders unterhaltsam fand ich die Briefe an den Zoo und die Antworten, frei nach dem Motto kann eine Ratte ein Kaninchen schwängern.
Witziges dieser Art hätte ich gern mehr gesehen. Tatsächlich fand ich den Großteil des kleinen Bändchens nicht sonderlich interessant und auch wenn man Löwen mag (und von denen gibt es reichlich, wenn auch nicht nur … passend zum Ruf der Löwenfabrik) stehen doch größtenteils die Menschen im Vordergrund, meist die Direktoren vergangener Jahrzehnte, aber eher selten die Tiere oder gar der Zoo.
Das fand ich etwas schade. Und Gedichte … nun ja, das ist nicht meine Welt.
Ich hatte mir ein unterhaltsameres Buch erwartet, mein Humor wurde nur selten angesprochen.

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Dominik A. Meier: I am Unicorn – Einhorn wider Willen(Rezension)

Alissa Neumann hat ein Problem. Sie verwandelt sich fast jede Nacht in den glitzernden Traum kleiner Kinder: Ein Einhorn. Mal ganz davon abgesehen, dass sie mit ihrem Zustand alles andere als glücklich ist, bringen ihre Verwandlungen auch jede Menge Probleme mit sich. So muss sie nicht nur eine geplante Weltreise ausfallen lassen, sondern hat auch mit den Tücken des Alltags zu kämpfen und muss letzten Endes sogar als Geburtstagsgeschenk für ihre Cousine Lina herhalten. Beim Versuch, mit ihrem gehörnten zweiten Ich klarzukommen und gleichzeitig eine Heilung für ihren Zustand zu finden, gerät sie in immer kuriosere und wahnwitzigere Situationen. Und als sie schließlich erfährt, was hinter ihren Verwandlungen steckt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf. Weiterlesen

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Annette Hackbarth: Das Pferdebuch (Rezension)

Während leichthufige Kollegen mit den Feldherren der Epochen die Welt eroberten und ihre Geschichten Bände füllen, verrichteten die schwergewichtigen Kollegen zu Hause die Feldarbeit. Sie sorgten für die Ernährung der Bevölkerung. Die Arbeitsrassen sind aber nicht nur die verschiedenen Kaltblüter. Ihre große Vielfalt birgt teils fast vergessene Schätze, teilweise erleben sie aber auch eine ungeahnte Renaissance und dies völlig zu Recht, wie Das Pferdebuch erzählt.
Bereits vor nicht allzu langer Zeit habe ich bereits ein Buch aus der Reihe „Tiere auf dem Land“ vorgestellt (Das Hundebuch). Das Pferdebuch unterscheidet sich im Aufbau kaum davon, sieht man davon ab, dass es um Pferde (und nicht um Hunde) geht.
Es beginnt alles mit Überlegungen zur Domestikation des Pferdes, wer denn nun der Vorfahr des Hauspferdes sei und warum und wann die Domestikation begann. Verwendungsweisen der Pferde und die Entstehung einiger Rassen kommen ebenso wenig zu kurz wie die Erwähnung einer bedeutender Gestüte, die sich mit dem Erhalt so manch seltener Pferderasse hervorgetan haben.
Ein Großteil des Buches umfasst kurze Rassenportraits von Pferden, die eher weniger bekannt sind, oder für die ein Pferd wie das andere aussieht.
Die Texte sind verständlich geschrieben und schöne Fotos (zum immer wieder anschauen) ergänzen den Band.
Ein Buch für jeden Pferdeliebhaber.

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Thüringer Waldzoo

Der Thüringer Waldzoo liegt in Gera, im Stadtwald Martinsgrund, einem Landschaftsschutzgebiet.
Der heutige Tierpark wurde 1962 als kleines Heimattiergehege gegründet und entwickelte sich nach und nach zum Waldzoo der Stadt Gera.
Gleich am Eingang gelangt man zu einer besonderen Attraktion des Tierparks, der Parkeisenbahn. 1975 als Pioniereisenbahn angelegt, befördert sie heute noch jährlich ca. 45.000 Tierparkbesucher auf ihrer 800 m langen Gleisstrecke.
Bei Betrieb der Bahn (April – Oktober) sollte man sich das Vergnügen einer Fahrt nicht nehmen, viel versäumt man auf dem Fußweg neben der Bahn nicht. Weiterlesen

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4. Zooreise 2013

(Erstveröffentlichung am 14. August 2013)

Es wird mal wieder Zeit für eine kleine Zooreise. Der Feiertag am Donnerstag bietet sich an und so wird es zum wiederholten Male in diesem Jahr ein verlängertes Wochenende geben.
Die Idee existierte schon lange, nachdem die nächste größere Zooreise aller Voraussicht nach erst Ende September statt findet und ich trotzdem Lust auf einen Kurztripp hatte. Die kleinen Reisen in den Harz und nach Freiburg haben sehr viel Spaß gemacht und ich denke, dass ich auch im nächsten Jahr die eine oder andere Kurzreise einplanen kann …abhängig davon, wie die Feiertage liegen.
Bis 2014 vergehen aber noch ein paar Monate.
Für den August habe ich über Groupon wieder ein nettes Hotel gefunden. Ostern hatten wir viel Glück mit dem Parkhotel Sülzhayn und für nächstes Jahr ist ein neuer Gutschein besorgt. Zum regulären Preis würden wir uns ein Hotel dieser Art nicht leisten (wollen). Aber Sülzhayn und die damit verbundene Reise wird erst 2014 konkret.
In den nächsten Tagen wird das Landgasthof & Hotel „Zum Erbgericht“ unser Aufenthaltsort sein. Gohrisch liegt zwischen Dresden und der tschechischen Grenze und was lag näher als ein erneuter Grenzübertritt und ein paar weitere tschechische Zoos anzusehen. So wird der kurze Trip eine Fortsetzung zur Junireise sein.

Tag 1
Auf dem Weg nach Gohrisch sind Besuche im Zoo der Minis in Aue und der Zoo Dresden geplant.

Tag 2
Geplant sind die Besuche in Usti und Decin (beide in Tschechien) und eventuell (sollte die Zeit es zulassen) der Zoo in Bischofswerda.

Tag 3
Auf der Heimreise stehen der Zoopark in Chomutov und der Zoo in Klingenthal auf dem Plan.

Ich bin gespannt, ob wir unseren Plan durchziehen, bzw. welche Abweichungen es geben wird. Wäre ja nicht das erste Mal, dass einige Dinge anders laufen als geplant.Nichts ist in Stein gemeißelt.
Während meiner Abwesenheit wird der Beutelwolf-Blog nicht verwaisen, auch wenn sich die Anzahl der Beiträge stark reduziert und man „nur“ Eindrücke vergangener Zooreisen (in diesem Fall vom Juni 2013) erhält.

Zooreise 5 ist bereits geplant, auch wenn der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest …und Änderungen sind nicht ausgeschlossen.

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