Peter Wohlleben: Bakterien (Rezension)

Die Bakterien (lateinisch Bacteria; Singular: das Bakterium, veraltend auch die Bakterie; von altgriechisch βακτήριον baktḗrion „Stäbchen“, Verkleinerungsform von βάκτρον báktron „Stab“), umgangssprachlich auch Bazillen (Singular Bazille; von Bazillus, geprägt 1872 von Hermann Cohn aus lateinisch bacillum, Verkleinerungsform von mit báktron urverwandtem und gleichbedeutendem baculum, vgl. aber Bazillen), bilden neben den Eukaryoten und Archaeen eine der drei grundlegenden Domänen, in die alle Lebewesen eingeteilt werden.
Bakterien sind wie die Archaeen Prokaryoten, das bedeutet, ihre DNA ist nicht in einem vom Cytoplasma durch eine Doppelmembran abgegrenzten Zellkern enthalten wie bei Eukaryoten, sondern bei ihnen liegt die DNA wie bei allen Prokaryoten frei im Cytoplasma, und zwar zusammengedrängt in einem engen Raum, dem Nucleoid (Kernäquivalent).
Und was bringt nun einen Autor (Peter Wohlleben), den man sonst mit Wald und Tieren in Verbindung bringt (z. B. hier), dazu ein Buch über Bakterien zu schreiben? ich weiß es nicht, aber ich kann sagen, dass es ihm gelungen ist. Und es ist kein Sachbuch, dass den Leser mit grampositiven und gramnegativen, fakultativ oder obligat aeroben oder anaeroben Bakterien erschlägt. Es ist ein Buch für jedermann, und obwohl es kein Thriller ist … manchmal braucht man doch starke Nerven, denn es kann schon sehr eklig werden.
Und Bakterien sind überall, man kann ihnen nicht entkommen. Weiterlesen

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Peter und Lisa Fretwell: Das kleine Buch der Pinguine (Rezension)

Was macht ein Pinguin auf der Baustelle?
Er friert den Beton ein. 🐧

Warum tragen Pinguine keinen Geldbeutel?
Weil sie alles auf die Eis-Karte zahlen. ❄️💳

Wie nennt man einen Pinguin mit Sonnenbrand?
Ein Heißsporn.

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TTT: 10 Bücher, deren Titel unterschiedliche Farben haben

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Asiatische Hunde im Pleistozän

Das Pleistozän (altgriechisch πλεῖστος pleistos „am meisten“ und καινός kainos „neu“) ist ein Zeitabschnitt in der Erdgeschichte. Es begann vor etwa 2,588 Millionen Jahren und endete vor 11.650 Jahren (BP) mit dem Beginn des Holozäns, der Jetztzeit. Somit dauerte das Pleistozän etwa 2,5 Millionen Jahre.
In der Hierarchie der chronostratigraphischen Zeiteinheiten ist das Pleistozän die untere Serie des Quartärs. Dem Pleistozän voraus ging das Pliozän. Traditionell wurde als Grenze des Pliozäns zum Pleistozän ein Alter von 1,8 Millionen Jahren angesehen. Seit dem Jahr 2009 gilt das Gelasium jedoch nicht mehr als jüngster Abschnitt des Pliozäns, sondern als ältester Abschnitt des Pleistozäns. Geprägt ist das Pleistozän vor allem durch den Wechsel von Kalt- und Warmzeiten. Nach Elbe-Kaltzeit, im Alpenraum Günz-Kaltzeit genannt, Elster-/Mindel- und Saale-/Riß-Kaltzeit wird das Pleistozän am Ende der letzten (Weichsel-/Würm-)Kaltzeit vom Holozän abgelöst, der Serie, in der wir heute leben. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Leipzig 31.07.2026
Wie soll der kleine Giraffenbulle heißen? Abstimmung bis zum 11. August
Das Tierpfleger-Team im Giraffenhaus des Zoo Leipzig hatte in den vergangenen Tagen die Qual der Wahl. Aus mehr als 1.700 eingereichten Vorschlägen mussten die Favoriten herausgefiltert werden. Gesucht war ein Name aus dem östlichen oder südlichen Afrika, passend zum natürlichen Verbreitungsgebiet der Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi). In die Endauswahl gelangt sind: Kato – traditioneller Name für Zweitgeborene Jaro – leuchtend Nkosi – der König Jabari – stark und mutig Sima – in Anlehnung an die Eltern Sipiwe und Matyas Die Teilnahme an der Abstimmung darüber, wie Sipiwes Sohn künftig heißen soll, ist auf der Website des Zoo Leipzig bis zum 11. August unter Namensaufruf Giraffenjungtier | Zoo Leipzig möglich. Der Name des kleinen Langhalses wird dann am 14. August um 13.15 Uhr an der Kiwara-Savanne verkündet. Bei den täglichen Kommentierungen jeweils um 13.15 Uhr und 16.30 Uhr erfahren die Gäste neben aktuellen Neuigkeiten aus der Jungtierentwicklung auch Wissenswertes über die zahlreichen Tierarten auf der Savanne. Das fünf Wochen alte Jungtier ist täglich während der Zooöffnungszeiten von 9 bis 19 Uhr in der Kiwara-Savanne oder im Huftierhaus zu sehen. Der kleine Bulle ist mutig und forsch auf der Anlage unterwegs – und gönnt sich im Schutze seiner Herde ab und an altersentsprechende Ruhepause. Auch Urlauber und Feriengäste, die ihre Auszeit mitten im Großstadtdschungel, verbringen, können jede Menge entdecken. Weiterlesen

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Zoobesuche im Juli

Im Rahmen einer kleinen Zooreise wurden, neben dem Wirgarten in Fulda auch drei Zoos zum wiederholten Male besucht:
Tierpark Bad Liebenstein (der letzte Besuch war im August 2017)
Wildpark Hundshaupten und Tierpark Suhl (beide wurden zuletzt im Oktober 2024 besucht) Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

27.07.2026, Deutsche Wildtier Stiftung
Gefährdete Schreiadler
Kurze Jagdwege für mehr Küken: aufwendiges Artenschutzprojekt zeigt erste Erfolge
„Tjüück, Tjüück“ – mit diesem typischen Ruf eines Schreiadlers nähert sich ein Adlermännchen seinem Horst. Im Hakenschnabel eine tote Maus, die er ins Nest fallen lässt. Das Weibchen zerteilt die Beute in mundgerechte Stücke, damit ihr Jungvogel sie gut schlucken kann: Schreiadlerpaare sind fürsorgliche Eltern. Oft müssen beide Partner gleichzeitig auf Beutejagd gehen, um den Nachwuchs satt zu bekommen. Dann bleibt das Nest schutzlos zurück – eine Einladung für Fressfeinde: „Für Habicht, Marder oder Waschbär sind die wehrlosen kleinen Adler ein willkommener Happen“, sagt Andrea Andersen, Leiterin des Projekts „Gemeinsam für den Schreiadler“ im Nationalen Artenhilfsprogramm (nAHP).
Das Überleben des Kükens ist nur dann gesichert, wenn immer ein Elternteil am Horst Wache hält. Genau hier setzt das Verbundprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung, der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und der Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern an: Es wertet Nahrungs- und Brutgebiete so auf, dass die seltenen Greifvögel direkt im Umfeld ihres Nestes ausreichend Nahrung finden. Wenn die Adler keine weiten, zeitraubenden Flüge mehr auf sich nehmen müssen, kann ein Elternvogel stets beim Küken bleiben und Fressfeinde erfolgreich vertreiben. Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Artenhilfsprogramms durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
Damit die Elternvögel kurze Wege bei der Nahrungssuche haben, beraten Mitarbeiter aus dem Projekt Landwirtinnen und Landwirte in der Nähe von Brutwäldern: Wie lässt sich Grünland naturnah und schreiadlerfreundlich bewirtschaften und welche Förderprogramme stehen für einen finanziellen Ausgleich der Maßnahmen zur Verfügung? Ein bewährtes Mittel ist die sogenannte Staffelmahd: Ein Teil der Wiese wird kurz gemäht, ein anderer bleibt hoch stehen und dient Kleinsäugern, Amphibien und Reptilien als Rückzugsraum. „Verlässt nun etwa eine Maus ihr Versteck, kann der Adler, der ein geschickter Bodenjäger ist, sie mühelos zu Fuß jagen und in sein nah gelegenes Nest tragen“, sagt Andersen. Durch die Staffelmahd gelangt der Schreiadler leichter an Beute – ein einfacher, aber wirkungsvoller Beitrag zum Schutz der Art.
Auch ehrenamtliches Engagement trägt wesentlich zum Erfolg bei: Freiwillige kontrollieren regelmäßig Nester und Bruterfolg der Schreiadler und melden Gefahren wie störende Forstarbeiten frühzeitig. Gegen natürliche Feinde jedoch sind selbst sie oft machtlos: Sechs Küken wurden im vergangenen Jahr trotz aller Schutzbemühungen Opfer von Beutegreifern.
Solche Verluste wiegen schwer, und die aktuellen Zahlen aus dem Nationalen Artenhilfsprogramm zeigen, wie fragil der gesamte Bestand und die Anzahl der ausgeflogenen Jungvögel sind: Bei rund 130 Brutpaaren in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verließen insgesamt 65 Jungvögel im vergangenen Jahr das Nest. In Mecklenburg-Vorpommern war das Jahr mit 53 Jungvögeln – 22 Vögel mehr als im Jahr 2024 – ein echter Erfolg. In Brandenburg dagegen lag der Bruterfolg 2025 bei nur 12 Jungvögeln (2024 waren es noch 17).
Ergänzend zur Verbesserung der Lebensräume setzen die Projektpartner daher auch auf das sogenannte Jungvogelmanagement: 2025 sammelten Mitarbeiter der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe 26 Eier aus Nestern ein, um sie in einer Potsdamer Aufzuchtstation künstlich auszubrüten. Drei Küken überlebten die kritische Anfangsphase nicht, die Aufzucht der übrigen Vögel verlief jedoch erfolgreich: Im September können nun 23 gesunde Jungvögel ausgewildert werden. Den langen Weg ins afrikanische Winterquartier müssen sie ohne ihre Eltern bewältigen. Kehren sie in einigen Jahren wohlbehalten zurück, um selbst zu brüten zeigt sich: Die intensive Artenschutzarbeit trägt Früchte. Weiterlesen

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Portrait: Steinmarder

Unterordnung: Hundeartige (Caniformia)
Überfamilie: Marderverwandte (Musteloidea)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Guloninae
Gattung: Echte Marder (Martes)
Art: Steinmarder (Martes foina)

Steinmarder (Schloss Augustenburg)

Steinmarder haben den für Marder üblichen Körperbau mit einem langgestreckten, schlanken Rumpf und relativ kurzen Gliedmaßen. Der Schwanz ist relativ lang und buschig. Von der zweiten in Mitteleuropa lebenden Art der Echten Marder, dem Baummarder, unterscheidet er sich äußerlich in Form und Farbe des Kehlflecks: Dieser ist beim Steinmarder weiß und oft gegabelt und kann sich bis auf die Vorderbeine erstrecken, während er beim Baummarder gelblich und abgerundet ist. Allerdings kann der Kehlfleck bei manchen asiatischen Populationen auch ganz fehlen. Das Fell dieser Tiere ist graubraun gefärbt und rau. Weitere Unterschiede zum Baummarder sind die helle Nase und die unbehaarten Fußsohlen. Auch ist der Steinmarder etwas kürzer, aber dafür schwerer als sein Verwandter.
Männliche Steinmarder erreichen eine Kopfrumpflänge von durchschnittlich 46 Zentimetern und ein Durchschnittsgewicht von 1,7 Kilogramm, während Weibchen mit durchschnittlich 43 Zentimetern Gesamtlänge und 1,3 Kilogramm Durchschnittsgewicht etwas kleiner sind. Weiterlesen

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Portrait: Cassiopea andromeda

Stamm: Nesseltiere (Cnidaria)
Klasse: Schirmquallen (Scyphozoa)
Ordnung: Wurzelmundquallen (Rhizostomeae)
Familie: Cassiopeidae
Gattung: Cassiopea
Art: Cassiopea andromeda

Cassiopea andromeda (Zoo Berlin)

Die Qualle besitzt einen gelbbraun gefärbten, glatten, tellerartigen Schirm ohne Randtentakel mit fast glattem Rand, von der ungefähren Gestalt eines Saugnapfs, im ausgewachsenen Zustand mit etwa 300 Millimeter Durchmesser. Er kann eine weiße Zeichnung aus Flecken und Radiärstreifen tragen, diese ist aber variabel, oft verwaschen und kann auch vollständig fehlen. Die zentrale Mundöffnung ist von acht fiederteilig fein verzweigten Mundarmen umgeben, deren Länge nicht ganz den Schirmdurchmesser erreicht. Die Mundarme verzweigen zweiteilig (dichotom), teilweise auch mehrere aus einer Wurzel (bäumchen- oder handförmig, pinnat), nach außen hin sehr fein. Alle Armäste sind in einer Ebene ausgebreitet schräg spitzwinklig vom Schirm wegstrebend. Am Ende besitzen sie flache, saumartige Auswüchse. Wie typisch für Medusen, sind sie dicht von Nesselkapseln besetzt. Auf den Armen sitzen senkrecht abstehende, abweichend gefärbte sogenannte Kolbenblasen unterschiedlicher Anzahl und Größe, die vermutlich Sinnesfunktion besitzen. Die Färbung der Mundarme selbst ist sehr variabel.
An den Mund schließt im Inneren ein linsenförmiger Magenraum mit im Verhältnis zur Schirmgröße recht geringem Durchmesser an. Dieser setzt sich nach außen in ca. 32 radiär verlaufende Kanäle fort, die durch ein Netz von Querverbindungen (Anastomosen) miteinander verbunden sind, diese durchziehen den gesamten Körper einschließlich der Arme.
Die Unterseite der Qualle, insbesondere die Mundarme, trägt eingelagert symbiontische autotrophe (d. h. zur Photosynthese befähigte) Dinoflagellaten, die verschiedenen Stämmen der Art Symbiodinium microadriaticum zugeordnet werden[1] (die Farbe der Qualle steht dabei in keinem Zusammenhang mit diesen und ihrer spezieller Farbe). Solche sogenannte Zooxanthellen sind sonst eher typisch für Polypen von Nesseltieren, insbesondere Korallenarten. Auch bei Cassiopea kommen sie sowohl im Polypen- wie auch im Medusenstadium vor. Die Qualle ist auf ihre Endosymbionten angewiesen und ohne sie nicht lebensfähig. Sie ernährt sich aber nicht rein autotroph, sondern daneben auch räuberisch, vor allem von planktonischen Kleinkrebsen (v. a. Copepoden). Weiterlesen

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Portrait: Madagaskarweber

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Webervögel (Ploceidae)
Unterfamilie: Ploceinae
Gattung: Foudia
Art: Madagaskarweber (Foudia madagascariensis)

Madagaskarweber (Zoo Zürich)

Bei den Madagaskarwebern haben Männchen und Weibchen ein unterschiedliches Aussehen. Weibliche Tiere und Jungvögel haben ein schlichtes olivbraunes Federkleid, einen hornfarbenen Schnabel und ähneln einem Sperling. Männliche Vögel sind orange oder gelb mit olivbraunen Flügeldecken und Schwanzfedern. Zur Brutzeit werden sie leuchtend rot. Ihr Schnabel ist schwarz. Die Vögel werden ca. 12,5 Zentimeter lang und 14 bis 19 Gramm schwer. Weiterlesen

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