Zoo Schwerin 06.02.2026
„Reverse the Red Day“ – Zoo Schwerin blickt auf erfolgreiche Artenschutzprojekte
Am 7. Februar findet weltweit der „Reverse the Red Day“ statt, ein jährlicher Aktionstag, der die Aufmerksamkeit auf den Kampf gegen den globalen Artenverlust lenkt und Erfolge im Artenschutz hervorhebt. Der Zoo Schwerin blickt anlässlich des internationalen Aktionstages auf erfolgreiche Projekte seiner Artenschutzarbeit: Dazu zählen die Erhaltungszucht bedrohter Arten wie auch konkrete Wiederansiedlungsprojekte – von denen einige national wie international bereits messbare Erfolge zeigen. Der Name „Reverse the Red“ (zu Deutsch: „Das Rote umkehren“) bezieht sich auf die Rote Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN. Ziel ist es, die negativen Trendlinien beim Artensterben umzukehren und Arten durch gezielte Schutzmaßnahmen in weniger bedrohte Kategorien zu bringen – also das „Rot“ der Gefährdung wieder Richtung „Grün“ zu bewegen.Rückkehr der Riesenotter nach Argentinien Ein besonderes Beispiel ist die Wiederansiedlung der Riesenotter (Pteronura brasiliensis) in Argentinien. Dank der Koordination des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und des Internationalen Zuchtbuchs (ISB) durch den Schweriner Zoodirektor Dr. Tim Schikora und der engen Zusammenarbeit europäischer Zoos konnte nach Jahrzehnten erstmals wieder eine Riesenotterfamilie erfolgreich im Iberá-Nationalpark angesiedelt werden. Die Riesenotter galten zuvor in Argentinien als ausgestorben. Insgesamt acht Tiere aus europäischen Zoos und eines aus den USA wurden im ersten Schritt nach Argentinien gebracht, wo bereits mehrfach Nachwuchs geboren wurde. Eine Herabstufung des IUCN-Status „stark gefährdet“ ist noch nicht erfolgt. Das Projekt ist fortlaufend und weitere Auswilderungen mit dem Ziel das „Rot umzukehren“ sind in Planung. Wiederansiedlung von Partula-Schnecken Ein solcher Erfolg konnte im Pazifik bereits erzielt werden: Seit 2021 beteiligt sich der Zoo Schwerin in Kooperation mit dem Grünen Zoo Wuppertal am internationalen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der Moorea-Baumschnecke (Partula tohiveana). Nach einer gelungenen Auswilderung im Herbst 2024 wurden 2025 erneut mehrere hundert hochbedrohte Partula-Baumschnecken nach Französisch-Polynesien für eine Auswilderung verbracht. Im Zuge der wissenschaftlichen Überwachung des Projekts konnten inzwischen mehrere ausgewachsene und nicht-markierte Partula tohiveana in ihrem ursprünglichen Lebensraum entdeckt werden – ein Beleg für die Reproduktion im Freiland und ein großer Erfolg für das Wiederansiedlungsprojekt. Infolgedessen konnte die IUCN die Art auf der Roten Liste vom Status „in der Natur ausgestorben“ auf den Status „vom Aussterben bedroht“ herabstufen. Viele Jahre Vorbereitung Solche Wiederansiedlungsprojekte bedürfen jahrelanger Planung und aufwendiger Koordination. Sie sind nur durch die internationale Zusammenarbeit von Organisationen vor Ort und Einrichtungen wie Zoos, die bedrohte Arten halten und gesunde Populationen außerhalb der Herkunftsregionen sicherstellen, möglich. Die Reverse The Red-Bewegung fördert weltweit strategische Maßnahmen und Optimismus, um Artenschutzprojekte weiterzuverfolgen und das Überleben von Arten und Ökosystemen zu sichern. Weiterlesen
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Eigentlich müsste ich jeden Link der zu Amazon verlinkt auch als solchen sichtbar machen... Aber: Dieser Blog enthält viel Werbung. Büchervorstellungen verlinken auf Verlage (und Amazon) Die Zoopresseschau enthält Werbung und eigentlich ist das ein reiner Werbeblog, jedenfalls könnte man das so sehen, denn jeder Link zu einem Zoo ist eine Art Werbung (ob der Zoo allerdings ein Produkt ist ...). Links, welche außerhalb meines Blogs führen, könnten Werbung enthalten. Man erkennt das, indem man mit der Maus über den gekennzeichneten Text fährt. Wohin man kommt ist dann ersichtlich. Und Amazonlinks (also Bücher) sind immer Werbung (und Teil eines Partnerprogramms) Aber: Ich erhalte kein Geld für meinen Blog (und wenn dann dient das dem Artenschutz. Ja, ich mache Werbung mit diesem Blog, aber wenn ich das nicht täte, wäre dieser Blog nur halb so informativ. Und seien wir mal ehrlich: Ist nicht fast alles, was nicht Nachrichten sind, Werbung? Interessante Beiträge zum Thema Blogger und Werbung findet man hier .Kommentare
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