100 of the World’s Worst Invasive Alien Species

Batrachochytrium dendrobatidis (Pfeile) bei Atelopus varius DOI:10.3201/eid0506.990601

100 of the World’s Worst Invasive Alien Species ist eine von der Invasive Species Specialist Group (ISSG) der IUCN herausgegebene Liste mit 100 als besonders problematisch angesehenen invasiven Arten. Die Liste ist ein Auszug aus der Global Invasive Species Database, welche Einträge über zahlreiche invasive Neobiota enthält (868 Arten. Stand: 6. Juli 201)).
Invasive Neobiota sind der Definition zufolge „Fremde Arten, die sich in natürlichen oder halbnatürlichen Lebensräumen etabliert haben, die deren Veränderung vorantreiben und die dortige natürliche Biodiversität bedrohen“ (alien species which becomes established in natural or semi-natural ecosystems or habitat, is an agent of change, and threatens native biological diversity). Fremde Arten (Neobiota) sind in diesem Zusammenhang alle Arten, die vom Menschen in Regionen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingeschleppt oder etabliert worden sind.)

Die Liste wurde im Jahr 2000 erstmals aufgestellt und 2004 aktualisiert. Nach Ausrottung der Rinderpest wurde diese 2013 durch den Schwimmfarn Salvinia molesta ersetzt.
Innerhalb der 1000 schlimmsten invasiven Species finden sich Tiere, Pflanzen, Pilze und Viren (darunter Aphanomyces astaci, der Verursacher der Krebspest, Batrachochytrium dendrobatidis, ein Pilz der weltweit Amphibien befällt).
Es ist eine weltweite Liste, nicht alle Arten gelten in Europa als invasiv (und manche Invasoren haben ihren Ursprung in Europa)

Unter den 100 gefährlichsten invasiven Arten befinden sich folgende Tierarten:
Große Achatschnecke (Achatina fulica)
Hirtenmaina (Acridotheres tristis), eine Starenart
Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus)
Anopheles quadrimaculatus, eine weitere Mücke
Gelbe Spinnerameise (Anoplolepis gracilipes)
Asiatischer Laubholzbockkäfer (Anoplophora glabripennis)
Nordpazifischer Seestern (Asterias amurensis)
Tabakmottenschildlaus (Bemisia tabaci)
Braune Nachtbaumnatter (Boiga irregularis)
Hausziege (Capra hircus)
Gemeine Strandkrabbe (Carcinus maenas)
Rothirsch (Cervus elaphus)
Cinara cupressi, eine Baumlaus
Froschwels (Clarias batrachus)
Coptotermes formosanus, eine Termite
Karpfen (Cyprinus carpio)
Wandermuschel (Dreissena polymorpha)
Eleutherodactylus coqui, eine Froschart
Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis)
Rosige Wolfsschnecke (Euglandina rosea)
Hauskatze (Felis silvestris catus)
Koboldkärpfling (Gambusia affinis)
Kleiner Mungo (Herpestes javanicus)
Nilbarsch (Lates niloticus)
Argentinische Ameise (Linepithema humile)
Schwammspinner (Lymantria dispar)
Javaneraffe (Macaca fascicularis)
Forellenbarsch (Micropterus salmoides)
Meerwalnuss (Mnemiopsis leidyi), eine Qualle
Hausmaus (Mus musculus)
Hermelin (Mustela erminea)
Nutria (Myocastor coypus)
Mittelmeer-Miesmuschel (Mytilus galloprovincialis)
Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)
Mosambik-Buntbarsch (Oreochromis mossambicus)
Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
Pheidole megacephala, eine Ameise
Plasmodium relictum, Verursacher der Vogelmalaria
Platydemus manokwari, ein Strudelwurm
Gefurchte Apfelschnecke (Pomacea canaliculata)
Rußbülbül (Pycnonotus cafer)
Nordamerikanischer Ochsenfroch (Rana catesbeiana)
Hausratte (Rattus rattus)
Aga-Kröte (Rhinella marina)
Forelle (Salmo trutta)
Grauhörnchen (Sciurus carolinensis)
Rote Feuerameise (Solenopsis invicta)
Star (Sturnus vulgaris)
Wildschwein (Sus scrofa)
Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans)
Fuchskusu (Trichosurus vulpecula)
Khaprakäfer (Trogoderma granarium)
Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)
Rotfuchs (Vulpes vulpes)
Kleine Feuerameise (Wasmannia auropunctata)

Mehr über die Global Invasive Species Database gibt es hier.

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