Zoopresseschau

Fossilium und Tierpark Bochum 27.03.2026
Volles Frühlingsprogramm im Tierpark + Fossilium Bochum
Zum Saisonstart wird es im Tierpark Bochum noch lebendiger als sonst! Das abwechslungsreiche Programm für Groß und Klein startet am Samstag, 04. April, von 11 bis 15 Uhr, wenn die Sportjugend im Stadtsportbund Bochum e.V. ein spielerisches Bewegungsprogramm für Kinder anbietet. Auch an Ostersonntag dürfen sich Besuchende auf spannende Aktionen freuen. Den krönenden Abschluss des Monats bildet am 25. April der beliebte Pinguintag – ein tierisches Highlight für die ganze Familie. „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist fester Bestandteil unseres Programms, gerade im April bündeln wir viele Angebote, um für diese wichtigen Themen zu sensibilisieren“, betont Zoodirektor Ralf Slabik. Sportliches Programm am Karsamstag Die Sportjugend im Stadtsportbund Bochum lädt am Karsamstag, 04.04.2026, von 11 bis 15 Uhr zur großen Osteraktion in den Tierpark + Fossilium Bochum ein. Dort warten Bewegung, Spaß und eine spannende Eiersuche auf die Besucherinnen und Besucher. Im gesamten Tierpark sind bunte Ostereier mit Buchstaben versteckt, aus denen ein Lösungswort gebildet werden kann. Wer es richtig zusammensetzt, hat die Chance auf attraktive Gewinne, darunter drei Jahreskartenpakete für Familien. Begleitet wird die Aktion von Froggy, dem Maskottchen des Stadtsportbundes, sowie von Haini und Fossi, dem beliebten Maskottchen des Tierparks, die auch gerne für ein Foto-Shooting zur Verfügung stehen. Zusätzliche Angebote wie Hüpf- und Bewegungsspiele sowie eine T-Shirt-Malstation runden den Tag ab. Jedes Kind erhält zudem ein kostenloses Osterei, solange der Vorrat reicht. Die Teilnahme ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Ostersonntag wird bunt Am Ostersonntag, 05.04.2026, erwartet Jung und Alt von 13 bis 17 Uhr ein spannendes Programm. Im Mittelpunkt stehen kreative Bastelaktionen, bei denen unter anderem Ostereier individuell gestaltet und zu kleinen Kunstwerken werden. Ergänzt wird das Angebot durch eine Osterrallye durch den Tierpark, an der alle Gäste teilnehmen können. Darüber hinaus sorgen Glitzertattoos und der Osterhase für zusätzliche Highlights und leuchtende Kinderaugen. Pinguintag – gemeinsam für Klima- und Artenschutz Am Samstag, 25. April, von 13 bis 17 Uhr, feiert der Tierpark Bochum den diesjährigen Pinguintag – ein Erlebnis für die ganze Familie, bei dem der Schutz der Humboldtpinguine und BNE im Mittelpunkt stehen. In Zusammenarbeit mit Sphenisco e.V., der sich durch Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und konkrete Hilfsprojekte für den Schutz der Humboldt-Pinguine einsetzt, dreht sich an diesem besonderen Tag alles um die faszinierenden Tiere. Als weitere BNE- Akteure sind das BNE-Regionalzentrum Zoo Krefeld, H2EAU mit einer künstlerischen Performance zum Thema Unterwasserschall und well:fair Wasserhelden dabei. Letztere vermitteln auf spielerische Weise Wissen über die Zusammenhänge von Wasser, Gesundheit und Bildung und regen zu nachhaltigem Handeln an. Die Veranstaltung greift die UN-Nachhaltigkeitsziele SDG 6 (Sauberes Wasser), SDG 13 (Klimaschutz), SDG 14 (Leben unter Wasser) und SDG 15 (Leben an Land) auf und bietet zahlreiche Mitmachaktionen. Ein Teil der Erlöse aus einzelnen Aktionen geht direkt an Sphenisco e.V. Besonders Kinder erhalten die Möglichkeit, spielerisch mehr über Klimaschutz und den Erhalt von Lebensräumen zu lernen. Der Pinguintag verspricht einen spannenden, informativen und unterhaltsamen Nachmittag – ein Fest für alle, die Pinguine lieben und sich für den Schutz unserer Umwelt einsetzen wollen. Veranstaltungsübersicht: Samstag, 04. April, 11 bis 15 Uhr Ostern mit der Sportjugend im Stadtsportbund e.V. Ostersonntag, 05. April, 13 bis 17 Uhr Buntes Osterprogramm Samstag, 25. April, 13 bis 17 Uhr Pinguintag – gemeinsam für Klima- und Artenschutz Für alle Veranstaltungen gilt: Das Programm ist im regulären Tierparkeintritt enthalten. Programmänderungen sind vorbehalten. Bastelaktionen nur solange der Vorrat reicht. Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Interessierte auf der Website des Tierparks: www.tierpark-bochum.de

Tierpark Gotha 27.03.2026
Stahl trifft Verantwortung: Bystronic übergibt
Tiger-Skulptur an Tierpark Gotha Symbol für gewachsene Partnerschaft zwischen Industrie und Tierwelt
Ein lebensgroßer Tiger aus Stahl ist seit Kurzem sichtbares Zeichen einer besonderen Kooperation in Gotha: Im Rahmen des Wirtschaftsclubs, ausgerichtet von der Bystronic Maschinenbau GmbH Gotha, wurde die eindrucksvolle Skulptur als Symbol der Partnerschaft mit dem Tierpark Gotha präsentiert. Mit einer Länge von 2,4 Metern, einer Höhe von 0,9 Metern und einem Gewicht von über 300 Kilogramm steht das von einem ehemaligen R&D-Studenten entworfene und mit großer Sorgfalt gefertigte Kunstwerk sinnbildlich für die Verbindung von technischer Präzision und regionalem Engagement. Bis zur offiziellen Übergabe im Sommer, wenn der Tiger seinen Platz am neuen Tigerhaus im Tierpark erhält, begrüßt er Besucherinnen und Besucher im Eingangsbereich des Unternehmens. Die Partnerschaft zwischen Bystronic und dem Tierpark Gotha geht auf den Thüringentag 2025 zurück. Damals legte das Unternehmen mit einer Spendenaktion den Grundstein für die Zusammenarbeit und unterstützte unter anderem die Weiterentwicklung der Tigeranlage. Ziel ist es, die Haltungsbedingungen weiter zu verbessern und den Tierpark als Ort für Naturerlebnis und Bildung nachhaltig zu stärken. Bystronic-Geschäftsführer Maximilian Andreas Fulsche betonte die Bedeutung regionaler Verantwortung: „Als Unternehmen mit langer Tradition in Gotha ist es uns wichtig, unsere Verbundenheit zur Region aktiv zu leben und Projekte zu unterstützen, die nachhaltig wirken.“ Die Veranstaltung wurde durch Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch eröffnet. Bürgermeister Ulf Zillmann, der den Tierpark Gotha seit Jahren bei wichtigen Entwicklungsprojekten begleitet, würdigte die Kooperation als gelungenes Beispiel für das Zusammenspiel von Wirtschaft und kommunalen Einrichtungen. Tierparkleiterin DVM Angelika Wimmer, die die Kooperation maßgeblich initiiert und begleitet hat, betonte die Bedeutung der Partnerschaft: Sie ermögliche wichtige Investitionen in Tierwohl und Infrastruktur. Als besonderes Zeichen des Dankes überreichte der Tierpark ein handgefertigtes Stachelschwein, gefertigt aus echten Borsten, an das Unternehmen.

Zoo Hoyerswerda 27.03.2026
Osterführungen im Zoo Hoyerswerda
An Karfreitag, dem 03.04.2026, lädt der Zoo Hoyerswerda wieder zum Osterspaziergang in den österlich dekorierten Zoo ein. Bei den kommentierten Führungen um 10:00 und 14:00 Uhr haben die Besuchenden die Möglichkeit, allerhand Neues über den Zoo Hoyerswerda zu erfahren. Der erste Nachwuchs zeigt sich auch schon ab und zu. Der einen Monat alte Springtamarin-Nachwuchs klammert sich noch fest auf dem Rücken des Papas fest und die zwei jungen Kaiserschnurrbarttamarine erkunden mittlerweile selbstständig und voller Elan ihre Anlagen. Natürlich gibt es auch die ein oder andere Geschichte zu den Zoobewohnern. Denn wer möchte nicht gern wissen, was die Bärenbrüder Björn und Bengt auf ihrer Anlage zu Ostern treiben? Oder ob Faultiere gerne Ostereier mögen? Und welches Tier legt überhaupt Eier und warum? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten die Besuchenden bei den geführten Rundgängen am Karfreitag im Zoo Hoyerswerda. Osterspaziergang im Zoo Hoyerswerda Wann: 3. April 2026 Start: 10:00 Uhr und 14:00 Uhr Eintritt: Erwachsener 9,90 €, Kind 5 €, Familien ab 19 € Treffpunkt: Vor der Tropenhalle

Zoo Schwerin 27.03.2026
Flotte Partnerschaft: Zoo Schwerin und WEISSE FLOTTE wollen künftig enger zusammenarbeiten
Zum Start in die touristische Hauptsaison haben der Schweriner Zoo und die WEISSE FLOTTE Schwerin bekanntgegeben, künftig enger zusammenzuarbeiten. Die WEISSE FLOTTE hat in diesem Zuge die Patenschaft für die Wasserschweine im Zoo übernommen. Der Zoo bietet Schiffsfahrgästen eine Vergünstigung. Sie zählen zu den Hauptattraktionen der Landeshauptstadt: der Schiffsanleger der WEISSEN FLOTTE, direkt neben dem Schweriner Schloss, und der Schweriner Zoo als eine der besucherstärksten Einrichtungen in der Region, gelegen in wunderschöner Natur unweit des Stadtzentrums. Um in Zukunft noch mehr Gäste sowohl für eine Schifffahrt als auch für einen Zoobesuch zu begeistern, wollen beide Parteien mehr gemeinsame Aktivitäten planen. Dr. Tim Schikora, Zoodirektor: „Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, sowohl für die Schwerinerinnen und Schweriner als auch für touristische Gäste ganz besondere Erlebnisse zu schaffen. Wir freuen uns, wenn wir hierbei mit Partnern wie der WEISSEN FLOTTE zusammenarbeiten und maßgeblich zur Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt beitragen können.“ Christian Getz, Geschäftsführer WEISSE FLOTTE Fahrgastschifffahrt Schwerin GmbH: „Die Partnerschaft mit dem Zoo ist für uns ein echtes Herzensprojekt. Besonders freut es mich, dass wir das Wasserschwein als Pate unterstützen dürfen – eine wunderbare Möglichkeit, Engagement für Natur- und Artenschutz sichtbar zu machen. Umso passender ist es, dass die Wasserschweine wie auch unsere Schiffe das gleiche Element bevorzugen: das Wasser.“ Im Zuge der Kooperation hat die WEISSE FLOTTE ein ganz besonderes Anliegen umgesetzt und die besagte Tierpatenschaft für die Wasserschweine im Zoo übernommen. Die südamerikanischen Nager – auch Capybaras genannt – zählen zu den absoluten Besucherlieblingen. Mit einer Patenschaft können Zoo-Freunde und Partner den Zoo bei der Versorgung der rund 1700 Tiere unterstützen. Der Zoo hingegen bietet Fahrgästen der „Flotte“ einen ganz besonderen Vorteil: Wer fünf Tage nach Antritt der Schiffsfahrt in den Zoo gehen möchte, erhält 10 Prozent* Nachlass auf den Ticketpreis. *Es gelten die aktuellen Bedingungen unter https://www.sis-schwerin.de/externer-link/?href=https://weisseflotteschwerin.de/zoo/ Der Zoo Schwerin und die WEISSE FLOTTE freuen sich darauf, in der anstehenden Saison viele begeisterte Gäste begrüßen zu dürfen.

Zoo Dresden 27.03.2026
Spannende Ostereiersuche und tierisch bunte Überraschungen
Der Zoo Dresden bietet in den Osterferien vom 3. bis 12. April ein buntes Programm für Kinder und Familien. Bei der Oster-Rallye gilt es, versteckte Eier in den Tieranlagen zu entdecken und zu zählen. Auf alle Teilnehmer warten eine kleine Überraschung und die Chance auf tolle Preise. Im Winterhaus der Pelikane wuseln Kaninchen und Küken durchs „Osterhasendorf“. Täglich 11 Uhr ist ein Reviertreffpunkt geplant. Die Tierpfleger nehmen Neugierige mit zu Zoobewohnern, bei denen es gerade Besonderes zu entdecken gibt. Die Treffpunkte wechseln je nach Tag und umfassen unter anderem das Vogelrevier mit Kükenschlupf, das Raubtier, das Elefanten- oder das Huftierrevier sowie das Prof. Brandes-Haus und das Orang-Utan-Haus. Wer den Zoo noch besser oder aus einem anderen Blickwinkel kennen lernen möchte, kann an einem der altersgerecht gestalteten Ferienworkshops teilnehmen. Am 7. April richtet sich „Tierisch beschäftigt“ an Kinder ab Klassenstufe 2 und vermittelt Grundlagen zur Gestaltung von Tieranlagen und zur artgerechten Beschäftigung. Der Workshop „So geht Zoo“ am 9. April (ab Klassenstufe 5) thematisiert den Zooalltag, gewährt Einblicke hinter die Kulissen und behandelt Aspekte des Artenschutzes. Neu im Programm ist am 8. April der Workshop „Abenteuer Wasser“ (ab Klassenstufe 2). Dabei beschäftigen sich die Kinder mit Lebensräumen wie Gewässern und Feuchtgebieten, untersuchen Kleintiere wie Libellenlarven, Wasserskorpione und Kaulquappen und setzen sich mit dem Schutz dieser Lebensräume auseinander. Am Ostersonntag und Ostermontag wartet darüber hinaus ein buntes Programm auf alle Zoogäste. Neben Kinderschminken, Bastelangeboten und einem informativen Hasenaktionsstand sorgt das Puppentheater „Glöckchen“ im Zookasperhaus für unterhaltsame Momente. Zudem sind Osterhasen im Zoogelände unterwegs und verteilen kleine Frühlings-Überraschungen. Auch die Tiere dürfen sich auf besondere Osterleckereien freuen. Die Treffpunkte finden unter anderem bei den Wanderus, Nyalas und Karakalen am Ostersonntag sowie bei Brillenlanguren, Goldtakinen oder Mandrills am Ostermontag statt. Eine Übersicht der Treffpunkte erhalten Sie anbei. Bei Fragen zum Osterferienprogramm können Sie sich gern an Christin Berndt (Marketing) unter 0351- 4780 631 wenden.

Vivarium Darmstadt 27.03.2026
Osterferienprogramm im Zoo Vivarium mit Workshops, Führungen und Tieraufnahmen
Für Kinder bietet der Zoo Vivarium ein abwechslungsreiches Osterferienprogramm mit Workshops, Führungen und Tieraufnahmen an. Das Thema „Eier im Tierreich“ steht am Mittwoch, 1. April, bei einer Führung um 10 Uhr im Vordergrund. Dabei werden Tiere vorgestellt, die Eier legen und Eier, die von Tieren gelegt wurden. Hierbei wird auch die Frage erörtert, wer zuerst da war: die Henne oder das Ei? Die Führung kostet 4,50 Euro pro Person plus regulären Eintritt. Um das Thema „Warum Haustiere Nutztiere sind“ geht es am Mittwoch, 8. April, in einem zweistündigen Workshop ab 10 Uhr. Der Workshop kostet 9 Euro plus regulären Eintritt. Wie eindrucksvolle Tieraufnahmen gelingen, erfahren Kinder und Jugendliche in einem Fotoworkshop am Mittwoch, 8. April, der von einem erfahrenen Naturfotografen geleitet wird. Für besondere Aufnahmen führt der Workshop in ausgewählte Gehege, so dass die Tiere aus nächster Nähe fotografiert werden können. Der vierstündige Workshop beginnt um 10 Uhr und kostet 69 Euro pro Person. Hier ist der Eintritt enthalten. Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist an der Zooschule. Anmeldungen sind erforderlich und werden unter der Telefonnummer 06151 13-46900 entgegengenommen.

Zoo und Tierpark Berlin 27.03.2026
Frühlingserwachen: Jungtierglück und neue Highlights zum Saisonstart in Zoo und Tierpark Berlin
Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken bereits nach draußen, die Wiesen werden grün und Zoo und Tierpark Berlin starten voller Leben in die neue Saison. Ab dem 30. März öffnen beide Einrichtungen täglich von 9:00 bis 18:30 Uhr ihre Pforten und laden dazu ein, den Frühling gemeinsam mit den Tieren zu erleben. In diesem Frühjahr gibt es in den Zoologischen Gärten Berlin besonders viele Highlights zu entdecken. Im Zoo streifen die jungen Sumatra-Tiger Banyu (2) und Luise (3) neugierig durch ihr vor neues Zuhause, während die beiden Amurtiger Friedrich (1) und Hubertus (1) in direkter Nachbarschaft Groß und Klein mit ihrem ausgelassenen Spiel begeistern. Die drolligen Panda-Zwillinge Leni und Lotti (1) stellen voller Freude ihre Kletterkünste unter Beweis, während Mutter Meng Meng sich bambuskauend die Frühlingssonne auf den Bauch scheinen lässt. Auch im Streichelzoo ist viel los: Die Zicklein der Thüringer Waldziegen tollen durch ihr Gehege und bei den imposanten Gaur stellt das süße Jungtier mit seinen aufgeweckten Sprüngen selbst den Osterhasen in den Schatten. Nach acht Monaten wird der Umbau des historischen Antilopenhauses pünktlich zum Karfreitag fertiggestellt und Giraffe Mugambi kann endlich wieder besucht werden. Noch im Mai dieses Jahres sollen die Bauarbeiten im Außenbereich für Okapi, Strauß & Co. fertiggestellt werden. Im Tierpark erkundet das am 2. Januar geborene Tigerjungtier Lilly wagemutig seine Umgebung und fordert Mutter Mayang (15) zum Toben auf. Auch bei den Wildhunden herrscht reger Betrieb. Die zweieinhalb Monate alten Welpen Bronko und Laira halten das restliche Rudel ordentlich auf Trab. Auf der Otter-Insel flitzen die putzigen Vierlinge der Familie Otter durch den rauschenden Wasserfall und imponieren mit ihren erstaunlichen Schwimmkünste. Ein besonderes Highlight verbirgt sich trotz strahlendem Sonnenschein im Dunkeln des Tierparks. Zwei seltene Fingertiere (Aye-Ayes) aus dem Zoo Frankfurt sind gerade erst ins Affenhaus eingezogen. Die Aye-Ayes Nino (5) und Vinny (15) sind ein Herz und eine Seele und geben einen faszinierenden Einblick in die außergewöhnliche Tierwelt Madagaskars. Aber auch bei Huftier und Co. gibt es Nachwuchs zu bestaunen. Das im März geborene Mini-Trampeltier läuft bereits munter bei der Kamelherde mit. Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich auf die bevorstehende Saison: „Der Frühling bringt Bewegung und Lebensfreude in unsere Einrichtungen. Es ist die schönste Zeit, um die vielen Jungtiere in Zoo und Tierpark zu entdecken und die Osterferien gemeinsam mit Familie und Freunden zu genießen.“ Das Osterferienprogramm ist zwar bereits ausgebucht, doch es gibt noch Tickets für die beliebten Osterführungen, die am 3., 4., 5. und 6. April 2026 stattfinden. Im Mittelpunkt stehen dabei spannende Einblicke in die Welt der Tiere rund um das Thema Ei. Gemeinsam mit erfahrenen Guides entdecken die Gäste den frühlingshaften Zoo und Tierpark und erfahren Wissenswertes über die tierischen Stars der Hauptstadt. Tickets sind online erhältlich: Zoo: www.zoo-berlin.de/osterführungen Tierpark: www.tierpark-berlin.de/osterführungen

Alpenzoo Innsbruck 27.03.2026
Klettergerüst im Bärengehege: Martina und Ander bekommen eine Osterüberraschung
Der Alpenzoo freut sich, eine kürzlich abgeschlossene Renovierung im Bärengehege bekannt zu geben. Am Mittwoch wurden neue Baumstämme im Gehege der beiden Braunbären Ander und Martina installiert. Ein frühes Ostergeschenk könnte man sagen. Mithilfe eines Krans konnten mehrere robuste Baumstämme sicher im Gehege positioniert werden. Diese neuen Strukturen bieten den beiden Bären zusätzliche Möglichkeiten zur Beschäftigung und Bewegung: Sie laden zum Klettern, Balancieren und Erkunden ein und fördern damit auf natürliche Weise die Aktivität der Tiere. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der sogenannten „Enrichment“-Maßnahme: Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger werden künftig regelmäßig Futter in den Ästen der Baumstämme platzieren. Dadurch werden Ander und Martina spielerisch dazu angeregt, sich ihr Futter zu erarbeiten – eine willkommene Herausforderung, die sowohl körperliche als auch geistige Fähigkeiten stärkt. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die beiden Braunbären und ihre neuen Kletterelemente besuchen zu kommen.

Tiergarten Kleve 26.03.2026
Osterferien voller tierischer Abenteuer
Tierischer Frühling im Tiergarten Kleve: Nachwuchs, neue Tierart und buntes Osterprogramm Pünktlich zu den Osterferien wird es im Tiergarten Kleve besonders lebendig: Während der gesamten Osterferien erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit tierischem Nachwuchs, spannenden Aktionen und einer ganz besonderen Überraschung. „Die Osterferien sind für uns jedes Jahr eine ganz besondere Zeit, weil der Tiergarten dann förmlich vor Leben sprüht“, freut sich Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek. „Vor allem der viele Nachwuchs sorgt aktuell für große Begeisterung bei unseren Gästen.“ Im Piron Metallbau-Streichelzoo tummeln sich derzeit über 20 junge Zicklein sowie zahlreiche weitere Lämmer und Zicklein in diversen anderen Anlagen wie bei den Bulgarenziegen, Owamboziegen und Zackelschafen. Außerdem sollen am Osterwochenende auch die ersten Küken des Jahres im Kükenhaus des Tiergartens schlüpfen. Die neugierigen Jungtiere sind echte Publikumslieblinge und bieten insbesondere für Familien ein unvergessliches Erlebnis. Doch damit nicht genug: Direkt zu Beginn der Osterferien zieht eine neue Tierart in den Familienzoo am Niederrhein ein. Welche Tiere künftig im Tiergarten Kleve zu sehen sein werden, bleibt noch geheim. „Wir möchten unseren Besucherinnen und Besuchern bewusst eine kleine Überraschung bieten. Es lohnt sich also, in den Osterferien vorbeizuschauen und die neuen Tiere selbst zu entdecken“, so Polotzek. An den Ostertagen wird es traditionell bunt im Tiergarten Kleve. Beim Event „Tierische bunte Ostern“ verteilt der Osterhase kostenlose Ostereier an alle Gäste. Zusätzlich werden goldene Eier im Park versteckt, die mit etwas Glück den Gewinn einer Familienjahreskarte ermöglichen. Auch zahlreiche Gutscheine sorgen für zusätzliche Überraschungen. „Gerade unsere Osteraktion ist für viele Familien inzwischen ein fester Bestandteil der Feiertage geworden. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude wir damit bereiten können“, sagt Dr. Martin Polotzek. „Mein ganz besonderer Dank gilt hier unserem Kooperationspartner Möbel Kleinmanns, die auch passend zu ihrem hundertjährigen Jubiläum unsere Osteraktion auch in diesem Jahr wieder großzügig unterstützen.“ Am 8. April richtet sich der Tiergarten mit dem Seniorennachmittag „Tierische Generationen“ gezielt an ältere Besucherinnen und Besucher. Neben einer entspannten Führung durch den Tiergarten lädt anschließend Kaffee und Kuchen zum gemeinsamen Austausch ein. Passend zu den Osterferien startet der Tiergarten Kleve zudem einen Malwettbewerb für Kinder. Seit dem vergangenen Jahr leben drei Luxkaninchen – ein Männchen und zwei Weibchen – als stark gefährdete Kaninchenrasse im Tiergarten. Bislang hat das Trio noch keinen Namen. Kinder sind daher eingeladen, ein Bild der Kaninchen zu malen und einen Namensvorschlag einzureichen. Die Bilder können direkt an der Tiergartenkasse abgegeben oder an den Tiergarten geschickt werden (Die Aktion endet am 12.04.2026). Die drei schönsten Einsendungen werden jeweils mit einem Oster-Überraschungspaket prämiert. „Mit dem Malwettbewerb möchten wir Kinder nicht nur kreativ fördern, sondern sie auch für den Artenschutz sensibilisieren. Unsere Luxkaninchen sind ein tolles Beispiel dafür, wie wichtig der Erhalt seltener Nutztierrassen ist“, erklärt Dr. Martin Polotzek. Mit tierischem Nachwuchs, neuen Bewohnern und vielfältigen Aktionen bietet der Tiergarten Kleve in den Osterferien ein attraktives Ausflugsziel für die ganze Familie. „Ob wegen unserer vielen Jungtiere, der neuen Tierart oder einfach für einen schönen Tag in der Natur – ein Besuch im Tiergarten lohnt sich in den Osterferien ganz besonders“, so Polotzek abschließend. Der Tiergarten Kleve ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Veranstaltung, mit Ausnahme des Seniorennachmittags (hier ist eine vorherige Anmeldung erforderlich), sind im Eintrittspreis inbegriffen. Weitere Informationen unter www.tiergarten-kleve.de

Tiergarten Nürnberg 26.03.2026
Tapir-Nachwuchs im Tiergarten: Haus vorübergehend geschlossen
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gibt es Nachwuchs bei den stark gefährdeten Schabrackentapiren (Tapirus indicus): Das Jungtier ist am 25.3.2026 zur Welt gekommen. Damit Mutter und Nachwuchs sich in Ruhe aneinander gewöhnen können, bleibt das Tapirhaus in den kommenden Tagen geschlossen. „Das Jungtier macht einen kräftigen Eindruck, es trinkt gut und läuft schon viel herum“, sagt Kuratorin Diana Koch. Noch ähnelt seine braun-weiße Zeichnung der heimischer Wildschwein-Frischlinge. Doch die für die Art typische weiße Zeichnung in Form einer Satteldecke auf dem Rücken ist bereits deutlich erkennbar: die sogenannte Schabracke. Das nun geborene Jungtier ist das zweite von Indy und dem Männchen Morse, die beide seit 2021 im Tiergarten leben. Palita, der erste Nachwuchs der beiden, zog im November 2025 in den Zoologischen Garten Ústí in Tschechien um. Der Tiergarten Nürnberg führt seit 1992 das Zuchtbuch für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm EEP des Europäischen Zooverbandes EAZA für die Art. „Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Schabrackentapir als stark gefährdet ein“, sagt Diana Koch, die für das Zuchtbuch verantwortlich zeichnet. „Die Zucht der Art in Zoos ist daher ein wichtiger Baustein, um sie zu erhalten. Insbesondere deswegen freuen wir uns sehr über das Jungtier.“ Denn die Lebensräume der in Thailand, Myanmar, Malaysia und Sumatra wegen der großflächigen Abholzung der Wälder und dem Straßenbau massiv unter Druck. Wilderei bringt die Art zusätzlich in Bedrängnis. Schabrackentapire sind die einzigen noch lebenden asiatischen Vertreter der Tapire. Die anderen drei Tapirarten sind in Mittel- und Südamerika beheimatet. Tapire sind mit Nashörnern und Pferden verwandt und gelten als „lebende Fossilien“. Der Tiergarten wird über seine Homepage, die Social Media-Kanäle und die Info-Monitore vor Ort informieren, wenn das Tapirhaus wieder öffnet.

Zoo Berlin 26.03.2026
Neues Reich für große Tatzen im Zoo Berlin
Housewarming-Party bei Banyu und Luise: Zoo Berlin eröffnet modernes Tiger-Refugium Zwischen dichtem Bambus und plätschernden Bächen ist im Zoo Berlin eine neue Dschungellandschaft entstanden, die den Sumatra-Tigern Banyu (2) und Luise (3) ein abwechslungsreiches Zuhause und schattige Rückzugsorte bietet. Noch erkunden die zwei jungen Tiger scheu die fremde Umgebung, doch hin und wieder lässt sich durch das dichte Grün ein Blick auf die seltenste Großkatze der Welt erhaschen. Gegenüber der bisherigen Tigeranlage im Reich der Jäger ist auf dem Gelände der ehemaligen Stelzvogelwiesen in den vergangenen zwei Jahren ein modernes Habitat entstanden, das den besonderen Ansprüchen von agilen Großkatzen gerecht wird und gleichzeitig eindrucksvolle Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Tiere ermöglicht. Die beiden Außenanlagen bieten vielfältige Strukturen mit Wasserbecken, Flusslauf, kleinem Wasserfall, beheizten Liegeflächen sowie Kratz- und Kletterbäumen. Überspannt wird das Areal von einem rund 2.500 Quadratmeter großen Netz aus mehr als 60 Kilometern Edelstahldraht. Sieben Doppelbögen tragen die Konstruktion: Der längste Stahlbogen misst 25 Meter, hat einen Durchmesser von 25 cm und wiegt acht Tonnen. Auch im Untergrund wurde aufwendig gebaut: Damit die Konstruktion im weichen Berliner Boden dauerhaft stabil bleibt, stehen die Stahlbögen auf sogenannten Mikropfählen aus Beton, die je nach Position bis zu 14 Meter tief in die Erde reichen. Die Glasscheiben an den Besuchereinblicken sind vier Zentimeter stark und halten selbst einem 300 Kilogramm schweren Tiger problemlos stand. Ein hohler Baumstamm bietet Kindern einen abenteuerlichen Einblick in diesen neuen Dschungel-Lebensraum. Das Bauprojekt hat insgesamt rund 7,6 Millionen Euro gekostet, der Zoo zahlte davon 3,7 Millionen Euro. Das Land Berlin förderte mit 3,9 Millionen Euro diese Anlage über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Staatssekretär Dr. Severin Fischer, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, war heute zur Eröffnung der neuen Netzanlage im Zoo Berlin zu Gast. „Der Zoo Berlin ist eine der traditionsreichsten Attraktionen der Stadt und begeistert Besucherinnen und Besucher aus aller Welt wie Berlinerinnen und Berliner gleichermaßen. Mit der neuen Netzanlage am Raubtierhaus bekommt der Zoo ein neues Highlight und erweitert den Lebensraum für seine Tiger. Der Zoo investiert mit Unterstützung des Landes Berlin stetig in artgerechte Haltung und moderne Anlagen. Ich freue mich, dass die Senatswirtschaftsverwaltung Umbau und Modernisierung des Berliner Zoos seit 2016 mit GRW-Fördermitteln in Höhe von rund 20,4 Millionen Euro unterstützt – vom Neubau der Nashornpagode über die Erneuerung von Wegen, Beschilderungen und Sanitäranlagen bis hin zu der heute eröffneten neuen Tigeranlage am Raubtierhaus. Mit weiteren GRW-Mitteln, etwa für die Modernisierung des Aquariums und die touristische Aufwertung des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, stärken wir nachhaltig die touristische Infrastruktur der City West, sichern Wertschöpfung und gute Arbeit in Berlin und leisten einen Beitrag zu einem wirtschaftlich starken und touristisch attraktiven Berlin.“ Sumatra-Tiger leben ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra und zählen mit nur noch etwa 400 bis 600 wildlebenden Tieren zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. Laut der Roten Liste der IUCN gilt der Sumatra-Tiger als „vom Aussterben bedroht“. Neben Lebensraumverlust und Wilderei bedrohen zunehmend auch Bevölkerungswachstum, Beuterückgang, Klimawandel, Krankheiten und politische Instabilität ihren Fortbestand massiv. „Gerade für hochbedrohte Arten wie den Sumatra-Tiger ist es entscheidend, dass zoologische Gärten sich weltweit vernetzen und Verantwortung übernehmen, für den von uns Menschen herbeigeführten Verlust der Biodiversität“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Arten wie Wisent oder Przewalskipferd sind eindrucksvolle Beispiele dafür, wie visionärer Artenschutz funktioniert: Diese Arten wurden in menschlicher Obhut bewahrt, lange bevor absehbar war, wo Tiere sicher wieder im natürlichen Lebensraum ausgewildert werden können. Zoos sind damit ein unverzichtbarer Pfeiler beim Schutz der biologischen Vielfalt.“ Auch internationale Schutzprogramme sind von zentraler Bedeutung. In den nächsten 100 Jahren könnten sich Tiger bei konsequenter Umsetzung aller realistischen Schutzmaßnahmen deutlich erholen und in alle geeigneten Lebensräume zurückkehren. Die Zoologischen Gärten Berlin engagieren sich gemeinsam mit dem WWF für den Schutz der Tiger in ihrem natürlichen Lebensraum. „Tiger durchstreifen im natürlichen Lebensraum viele Länder Asiens, unabhängig von politischen Linien. Ihr Schutz gelingt daher nur gemeinsam, über Grenzen hinweg und mit einem klaren Ziel: diese faszinierende Tierart langfristig zu bewahren“, erklärt Christian Kern, der zoologische Leiter von Zoo und Tierpark Berlin. „Einer der letzten Hoffnungsschimmer für diese majestätische Großkatze sind die Zoologischen Gärten mit ihren international koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen. Für den Sumatra-Tiger gibt es einen „Global Species Management Plan“ (GSMP), der alle regionale Erhaltungszuchtprogramme, wie zum Beispiel das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zusammenführt und entsprechend global plant, um den Erhalt einer so bedrohten Tierart noch erfolgreicher sichern zu können“, fügt er hinzu. Der junge Tigerkater Banyu kam erst vor wenigen Wochen auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus Schweden nach Berlin. Nun soll er gemeinsam mit Tiger-Weibchen Luise zum Fortbestand der Sumatra-Tiger beitragen. In Berlin wurden in den vergangenen 70 Jahren mehr als 150 Sumatra-Tiger geboren – ein bedeutender Beitrag zur weltweiten Erhaltungszucht.

Tierpark Hellabrunn 26.03.2026
Oster-Rallye für die ganze Familie im Tierpark Hellabrunn
Mit Beginn der Osterferien startet im Tierpark Hellabrunn traditionell die neue Saison. Die Natur zeigt sich in frischem Frühlingsgrün, die Wiesen und Bäume erstrahlen, und viele Tiere genießen wieder ihre Außenanlagen – ideale Voraussetzungen für einen Ausflug in den Tierpark. Von Karfreitag bis Ostermontag erwartet die Besucherinnen und Besucher ein besonderes Highlight: die Oster-Rallye. In ausgewählten Tieranlagen sind Holz-Silhouetten von Ostereiern und Osterhasen und Küken versteckt. Die Aufgabe: entdecken, zählen und auf der Teilnahmekarte eintragen, die an den Kassen erhältlich ist. Wer die korrekte Anzahl einträgt und in die Boxen an den Ausgängen wirft, nimmt an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es unter anderem Gutscheine für den Tageseintritt, eine offene Führung und eine große Familienjahreskarte. „Ostern ist Familienzeit – und unser Tierpark bietet sich als ideales Ausflugsziel für die ersten sonnigen Frühlingstage an“, sagt Tierparkdirektor Rasem Baban. „Besonders die Isarauen leuchten in frischem Grün, und ein Blick über die bunt blühenden Wiesen lohnt sich immer. Wenn dann auch noch viele Tiere auf den Außenanlagen zu sehen sind und das schöne Wetter genießen, wird der Besuch zu einem besonderen Erlebnis.“ Ergänzend dazu bietet das Hauptrestaurant des Tierparks am 03.04., 05.04. und 06.04. ein Osterfrühstück an. Von 9:00 bis 11:00 Uhr können Gäste ein vielseitiges Buffet genießen. Eine Reservierung wird empfohlen unter: www.marche-restaurants.de/standort/muenchen-hellabrunn/

Zoo Heidelberg 26.03.2026
Frühlingsgefühle im Zoo Heidelberg
Die Saison startet mit zahlreichen Jungtieren Zoo-Besucher sollten rund um die Ostertage viel Zeit mitbringen, denn mit den ersten warmen Tagen des Frühlings gibt es bei vielen Zootieren schon Nachwuchs. Kleine Ziegen, Schafe, Ferkel und Kaninchen sorgen im Bauernhof nicht nur bei den kleinen Zoogästen für Begeisterung. Das Frühlingswetter lockt auch die beiden kleinen Sumatra-Tigerinnen nach draußen, wo man sie beim Toben und Ausruhen beobachten kann. Wer jetzt im Frühling den Zoo Heidelberg betritt, findet sich mitten in einem bunten Meer aus Osterglocken, Hyazinthen und Tulpen wieder und wird bei seinem Rundgang durch die Parkanlage vom Klappern der Störche begleitet. Auch bei den Zootieren herrschen Frühlingsgefühle: Während die Flamingos noch balzen und die Orangebrust-Trupiale fleißig ihr Nest bauen, gibt es im Bauernhof bereits ersten Nachwuchs. Mitte März sind sieben kleine Ferkel bei den Rotbunten Husumer Schweinen auf die Welt gekommen. Die robuste, ursprüngliche Haustierrasse ist heute selten – auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) steht sie als „extrem gefährdet“. Die kleine Schweinebande ist inzwischen richtig aktiv und tobt über die Anlage. Bei den Ziegen und Schafen geht es noch etwas ruhiger zu: Erst vor einigen Tagen gab es eine Drillingsgeburt im Stall. „Wir freuen uns sehr, dass die Geburt so gut geklappt hat. Die Mutter und alle drei Jungtiere sind topfit“, erklärt Katharina Thiel, Tierpflegerin im Bauernhof. „In der Regel bekommen Ziegen Zwillinge, Drillinge sind eher seltener.“ Insgesamt gibt es nun aktuell fünf neugeborene Ziegen im Streichelzoo und schon ein Lämmchen bei den gefährdeten Kärtner Brillenschafen. Ein echter Blickfang wird pünktlich zu Ostern das Kaninchengehege in der Nähe der Australienwiese sein: Hier hoppeln dann nicht nur viele junge Japaner-Kaninchen herum. Die Tierpfleger dekorieren das Gehege liebevoll und sorgen so für echte Osterstimmung im Zoo. Aber nicht nur auf dem Bauernhof gibt es für Besucher viel zu sehen: Die wärmeren Temperaturen haben auch den Sumatra-Tiger-Nachwuchs nach draußen gelockt. „Sari und Raya haben die verschiedenen Aussichtspunkte und den dichten Bambus als Spielplätze und Ruheorte für sich entdeckt und sind auf der Außenanlage schön beim Toben und Kuscheln mit Tigermama Karis zu beobachten“, erzählt Bianca Weißbarth, Leiterin des Raubtierreviers. Diese und weitere tierische Highlights machen den Zoo Heidelberg zum perfekten Ausflugsziel in den Osterferien.

Zoo Basel 26.03.2026
Abschied von den Elefantenkühen Maya und Rosy
Der Zoo Basel verabschiedete sich in den letzten zwei Tagen von den Elefantenkühen Maya und Rosy. Im Rahmen des EAZA Ex-situ-Programms (EEP) zogen sie in zwei unterschiedliche französische Zoos um. In den kommenden Wochen, voraussichtlich gegen Ende Mai 2026, wird im Zolli eine neue Elefantengruppe erwartet. Bis dahin werden kleinere Renovationen an der Elefantenanlage Tembea durchgeführt. Für die Betreuer:innen war der Abschied von ihren Schützlingen Maya und Rosy emotional herausfordernd. Dennoch blicken sie den kommenden Entwicklungen mit Freude entgegen. Diese Woche war es soweit: Die Verantwortlichen des Zoo Basel mussten Abschied nehmen von den beiden Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) Maya und Rosy. Nach dem Tod von Leitkuh Heri im vergangenen Juni zeigte sich rasch, dass die Tiere künftig in zwei unterschiedlichen Zoos untergebracht werden müssen. Sie vertrugen sich nicht sehr gut. Gespräche mit dem EAZA Ex-situ-Programm (EEP), das die Haltung und Zucht der Afrikanischen Elefanten innerhalb der European Association of Zoos and Aquaria koordiniert, fanden deshalb schon früh und fortlaufend statt. So konnte in den letzten Monaten für beide Elefantenkühe ein geeigneter Platz gefunden werden. Von Basel nach Frankreich Sowohl Maya als auch Rosy kamen 1999 als Wildfänge in den Zoo Basel. Während Rosy unter der damaligen Leitkuh Ruaha noch Welpenschutz genoss, mutierte die rund ein Jahr ältere Maya zum Omegatier der Herde und fand ihren Platz in der Gruppe nie so richtig. Darin liegen vermutlich die Spannungen zwischen den beiden Tieren begründet. Maya, die zurückhaltendere, aber auch gelassenere der beiden, reiste am Dienstag, 24. März 2026, in den französischen Safari-Park Peaugres. Dort trifft sie auf zwei Kühe im Alter von 40 und 57 Jahren. Die neugierige und aufgeweckte Rosy hat den Zoo Basel heute Donnerstag, 26. März 2026, in Richtung Amnéville, Frankreich, verlassen. Im Bestand des Zoo Amnéville lebt eine Elefantenkuh (43). Aus beiden französischen Zoos kamen vorgängig Kolleginnen und Kollegen nach Basel, die dort mit den Elefanten arbeiten. Ziel ihrer Besuche war es, Maya und Rosy kennenzulernen und abschätzen zu können, ob sie vom Charakter her zu ihren Tieren passen. Ebenfalls besuchten Zolli-Mitarbeiter:innen Peaugres und Amnéville, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Als alle Beteiligten den Transfers zugestimmt hatten, wurde mit der detaillierten Planung begonnen. Emotionale Momente Für die Tierpfleger:innen der Elefantenanlage Tembea war der Abschied von Maya und Rosy ein schwieriger Moment: Über viele Jahre standen sie täglich in engem Kontakt mit den Tieren. Sie übernahmen deren Pflege und Beschäftigung, führten Target-Trainings durch, überwachten ihre Gesundheit und begleiteten tierärztliche Interventionen. Dass ihre beiden Schützlinge nun in Frankreich ein neues Zuhause gefunden haben, kommt ihnen entgegen. Sowohl Peaugres als auch Amnéville sind von Basel in wenigen Autostunden erreichbar. Der definitive Abschied erfolgt jedoch nicht für alle Mitarbeiter:innen unmittelbar: Maya und Rosy wurden bzw. werden auf dem Transport von Zolli-Pflegerinnen und -Pflegern begleitet. Auch bleiben die Basler Betreuer:innen in den ersten Tagen vor Ort, um Maya und Rosy das Einleben in ihrem neuen Umfeld zu erleichtern.Neue Elefantengruppe Gleichwohl freuen sich die Verantwortlichen auf die spannende Aufgabe, die auf sie wartet: Sie werden künftig eine sogenannte Matrilinie betreuen dürfen, mit Aussicht auf Zucht. Eine Matrilinie ist eine mütterliche Verwandtschaftslinie bestehend aus weiblichen Tieren, die untereinander eng verwandt sind. Die Ankunft der neuen Elefantengruppe ist gegen Ende Mai 2026 geplant. Der Zoo Basel wird erneut informieren, sobald die Tiere eingetroffen sind, und die Öffentlichkeit vertieft über die Zusammensetzung der Herde orientieren. Keine Tiere während Renovierungsarbeiten In den kommenden Wochen wird die Elefantenanlage Tembea für die Ankunft der neuen Tiere vorbereitet. Dazu gehören kleinere Anpassungen, technische Instandhaltungen sowie Optimierungen an den Bereichen, die für das Training, die Pflege und die Beschäftigung der Elefanten wichtig sind. Während dieser Vorbereitungsarbeiten ist das Gehege unbesetzt. Das Tierhaus bleibt offen und für die Besucher:innen zugänglich.

Tierpark Dessau 26.03.2026
Zu Ostern im Tierpark Dessau
In diesem Jahr steht das Osterfest im Tierpark Dessau wieder ganz im Zeichen der Familie. Neben zahlreichen Osterlämmern bei den Harzer Ziegen, Karakul- und Schwarznasenschafen gibt es auch vielen weiteren tierischen Nachwuchs im Dessauer Tierparkgelände zu entdecken. Der Förderverein „Tierparkfreunde Dessau e.V.“, unterstützt von der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft (DWG), überraschen die kleinen Gäste am Ostersonntag und -montag mit Ostereiern und süßen Leckereien. Ein besonderes Highlight ist auch in diesem Jahr der traditionelle Kükenschlupf im Terrarium, ermöglicht durch die großzügige Spende von Bruteiern des Landhandels „Uwe Oßwald“ aus Großkühnau. Die Lehrparkschule bietet von Karfreitag bis Ostermontag ein offenes Programm an. Jeweils 10 bis 12Uhr und 14 bis 16 Uhr werden im Raum der Lehrparkschule im Terrarium-Gebäude Tontöpfchen mit Serviettentechnik gestaltet. Das Töpfchen darf selbstverständlich mitgenommen werden. Um dessen Trockenzeit zu überbrücken, empfiehlt sich ein Spaziergang durch den österlichen Tierpark. Für das leibliche Wohl sorgen die Pächter der Waldschänke mit einem erweiterten gastronomischen Angebot. Auf der Terrasse der Waldschänke erwarten die Besucher herzhafte Speisen und süße Köstlichkeiten. Während die Erwachsenen in gemütlichen Lounge-Möbeln entspannen, können die Kinder sich auf einer Hüpfburg ordentlich austoben. Am Ostersonntag und -montag dürfen sich die jüngeren Gäste außerdem auf tierisches Kinderschminken freuen. Am Ostermontag kann man Tierparkimker Eberhard Schmidt ab 13 Uhr über die Schultern beim Honig imkern schauen. Im Tierpark zeigt sich über die vielfältige Unterstützung zum Saisonstart sehr erfreut: „Wir sind dankbar für das große Engagement aller Beteiligten, die uns in dieser Zeit so tatkräftig zur Seite stehen“, betont Tierparkleiter Jan Bauer.

Kölner Zoo 26.03.2026
It’s a boy: Kleines Faultier im Kölner Zoo ist männlich und heißt „Yono“
Am kommenden Sonntag ist Elefantentag im Kölner Zoo „Yono“, so heißt ab sofort das kleine Faultier im Kölner Zoo. Die Taufe erfolgte, nachdem das Geschlecht des im November 2025 geborenen Nachwuchs-Stars ermittelt werden konnte. Die Bestimmung erfolgte mit einer Haarprobe, die der Zoo zuvor in ein Labor eingeschickt hatte. Den Namen „Yono“ wählte die Klosterfrau Group aus, die die Patenschaft für Kölns tiefenentspanntesten Neubürger in Verbindung mit ihrer Schlafmarke „Oyono“ übernommen hat und den Zoo finanziell unterstützt. „Wir danken der Klosterfrau Group für dieses tolle Engagement für unseren kleinen ‚Yono‘“, so die Zoo-Vorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Yono“ lebt im „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ und wiegt aktuell knapp 1.000 Gramm. Er nimmt stetig zu und frisst besonders gern gekochtes Gemüse wie Möhren oder Sellerie. Zusätzlich bereiten ihm die Tierpflegerinnen und -pfleger Endiviensalat und Chicorée. Das Jungtier ist ausgesprochen neugierig, fit und aktiv. Es kam am 4. November 2025 zur Welt. Um die Bindung zu Mutter „Jumi“ nicht zu stören, wurde das Geschlecht erst später bestimmt. Der Kleine ist „Jumis“ drittes Jungtier. Vater ist Faultier-Männchen „Perez“. Familienspaß XXL – auf zum Elefantentag im Kölner Zoo Deutlich mehr als ein Faultier wiegen die Asiatischen Elefanten im Zoo. Bei ihnen findet am kommenden Sonntag, 29. März, der Elefantentag statt – mit zahlreichen Extra-Angeboten rund um Kölns größten Familienverbund. Das Programm umfasst Info-Stationen, Mitmach-Aktionen und Sonder-Führungen. Info-Stationen: So groß?! – Station zu Anatomie der Elefanten mit beeindruckendem Anschauungsmaterial Wie funktioniert das? – Station zur Haltung der Kölner Elefanten. Wie leben Elefanten zusammen? Wie kann man einen Elefanten medizinisch behandeln, wo und wie wird gefüttert? Elefantenschutz XXL: Der Zoo stellt seine Elefantenprojekte in Sri Lanka und Myanmar vor Zum Mitmachen: So ein Scheiß?! – Wie viel frisst ein Elefant und wie viel kommt hinten wieder raus? Und was kann man mit Elefantendung alles machen? Hier können Kids Papier aus Elefantendung herstellen Schminkstation: Lasst Euch wie ein Elefant oder ein Lieblingstier Eurer Wahl schminken.Bastelstation: Macht Euren eigenen Elefanten-Button zum Anstecken oder Verschenken Stündliche Kurz-Führungen rund um den Elefantenpark (kostenfrei): Unsere Elefantenherde und ihr Sozialverband werden vorgestellt. Wie funktioniert die Haltung im geschützten Kontakt. Was fressen Elefanten und wie kann man sie im Zoo gut beschäftigen? Erlöse aus dem Elefantentag fließen in die Elefantenschutzprojekte des Zoos. Diese Projekte sind wichtig, denn Asiatische Elefanten sind in der Wildnis stark bedroht. In ihren Ursprungsländern stehen sie massiv unter Druck. Grund sind Lebensraumzerstörung und Wilderei durch die Jagd auf ihr Elfenbein. Der Kölner Zoo unterstützt im Rahmen seines Artenschutz-Engagements verschiedene Projekte, die dem Erhalt dieser Tiere dienen: so z.B. das „Elephant Transit Home“ in Sri Lanka, einer Auffang- und Wiederauswilderungsstation für von Wilderern verletzte Elefanten. Wer für den Elefantenschutz spenden will, hat hier die Möglichkeit: https://foerdern.koelnerzoo.de/spenden/artenschutz/elefantenschutz-in-sri-lanka Wenn T-Rex Argentinosaurus trifft Im XXL-Format geht es bei der Dinoworld-Sonderschau im Zoo weiter, die aus der Winterruhe erwacht ist. Die 24 XXL-Figuren stehen an verschieden Punkten im Zoo und begeistern seit der Eröffnung der Schau 2024 die Gäste. Highlight ist der 15 Meter hohe und 35 Meter lange Argentinosaurus. Er steht auf der Wiese in der Mitte des Zoos am Alten Nashornhaus. In seinen Dimensionen ebenso imposant ist der 3,5 Meter hohe und 12 Meter lange Tyrannosaurus Rex – eindrucksvoll in Szene gesetzt auf dem großen Zoo-Weiher. Seine Riesen-Fleischfresser-Zähne zeigt der Velociraptor vis a vis des Pavianfelsens. Der 7 Meter lange Hypselosaurus am Gehege der Pelikane, der 8 Meter umfassende Europasaurus am Haupteingang oder der 10 Meter lange Triceratops inklusive Jungtier in Nähe der Tapir-Außenanlage sorgen ebenfalls für große Augen bei großen und kleinen Zoo-Gästen. Weiteres Highlight und echter Hingucker unter den Dinoworld-Angeboten im Zoo ist das „Dino VR Erlebnis“ der VR-Experten von „TimeRide“. Gäste gehen dabei im Alten Nashornhaus auf eine rund 10-minütige Virtual Reality-Zeitreise in die ferne Vergangenheit. Die Expedition führt mittels VR-Brille viele Millionen Jahre vor unsere Zeit mitten unter die Dinosaurier. Die Virtual Reality-Experience begleitet den Siegeszug der Dinos auf dem Land, in der Luft und im Wasser – bis zum Ende ihrer Vorherrschaft vor ca. 66 Millionen Jahren. Erzähler dieser packenden Zeitreise ist der Kölner Erfolgsautor Frank Schätzing. Der Kölner Zoo ist immer einen Besuch wert. In diesem Frühjahr aber noch ein bisschen mehr … Tipp: Wer das Sonder-Dino-Ticket bucht, erhält Eintritt für Zoo und Aquarium inkl. Dinoworld-Exponaten – und sichert sich zusätzlich das VR Erlebnis und das große Panini-Sonderheft zum Kölner Zoo. Das unkomplizierte Oster-Geschenk: Gutscheine für Zookarten oder für Tier- oder Baum-Patenschaften einfach digital im Onlineshop buchen unter www.koelnerzoo.de.

Tiergarten Schönbrunn 26.03.2026
Ostern im Tiergarten Schönbrunn: Blaue Wiener und Osterwerkstatt
Ostern steht vor der Tür. Wer mit seinen Kindern einen Verwandten des Osterhasen besuchen möchte, sollte im Tiergarten Schönbrunn vorbeischauen. Am Tirolerhof ist eine neue Kaninchenrasse eingezogen. „Der Name der Rasse, der Blaue Wiener, bezieht sich auf das dunkelblaue Fell dieser Hauskaninchenrasse, die ursprünglich aus Wien stammt. Aufgrund ihres zutraulichen und neugierigen Charakters werden Blaue Wiener heute gerne als Heimtiere gehalten“, erklärt Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Neben dem „Osterhasen“ gibt es am Tirolerhof auch noch aufgeweckte Zicklein bei den Tauernschecken Ziegen zu bestaunen. Außerdem können Besucherinnen und Besucher wieder Küken der bedrohten Sulmtaler Hühner beim Schlüpfen und Aufwachsen beobachten. Von 30. März bis 2. April gibt es in der Tiergarten ORANG.erie außerdem eine kunterbunte Osterwerkstatt – am Montag und Dienstag jeweils von 9:00 bis 16:45 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 9:00 bis 17:45 Uhr. In einer Bastelecke können Kinder kreativ werden und Osterkarten bemalen und bekleben. Unter Anleitung ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sie auch tierischen Schmuck für den Osterstrauch basteln. Ein besonderes Bastelhighlight der heurigen Osterwerkstatt sind „kleine Küken am Stiel“. Das Osterprogramm ist kostenlos, lediglich der Tiergarteneintritt ist zu bezahlen. Wer noch auf der Suche nach einem Ostergeschenk ist, kann einen Gutschein für eine Jahreskarte verschenken. Die Gutscheine sind für Kinder und Erwachsene an den Tiergartenkassen und online unter www.zoovienna.at/shop erhältlich.

Zoo Dresden 25.03.2026
Zoo Dresden begrüßt Kleine Pandas Jackie & Shan
Wir freuen uns wieder Kleine Pandas willkommen zu heißen. Am 18. und 21. März 2026 kamen ein männliches und ein weibliches Tier nach Dresden. Mit der Ankunft des neuen Paares verbinden wir auch große Hoffnungen auf zukünftigen Nachwuchs. Panda-Weibchen Jackie wurde am 9. Juni 2021 im Opel-Zoo Kronberg geboren und zog 2022 gemeinsam mit ihrer Wurfschwester in den Walter Zoo in Gossau (Schweiz), wo sie zuletzt in einer Schwestern-WG lebte. Jackie gilt als neugierig und sehr umgänglich, zeigt sich in ungewohnten Situationen jedoch zunächst schreckhaft. Mit ihrem Umzug nach Dresden lebt sie nun erstmals mit einem Partner zusammen. Panda-Männchen Shan wurde am 4. Juni 2025 im Zoo Košice (Slowakei) geboren und wuchs dort gemeinsam mit einem weiblichen Wurfgeschwister auf. Shan ist sehr aktiv, neugierig und zutraulich. Jackie und Shan lassen sich durch kleine und feine Merkmale auseinanderhalten. Sie besitzt ein dunkleres, rötlicheres Fell, während Shan eine weißere Gesichtsfellfärbung hat. Derzeit gewöhnen sich beide ein und lernen sich gegenseitig sowie die neue Anlage kennen. Die Eingewöhnung läuft bislang harmonisch. Ihr Lieblingsfutter sind derzeit frische Bambusblätter, Apfel, Birne und Süßkartoffel. Das Paar wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gezielt zusammengestellt. Ziel ist es, die genetische Vielfalt der stark bedrohten Art zu sichern und langfristig zu ihrem Erhalt beizutragen. Kleine Pandas, auch Rote Pandas oder Katzenbären genannt, gehören zur Ordnung der Raubtiere. Ihr chinesischer Name „Hun-ho“, was übersetzt „Feuerfuchs“ bedeutet, verweist auf ihre charakteristische, rot leuchtende Fellfarbe. Trotz ihres Namens sind sie nicht näher mit dem Großen Panda verwandt, sondern bilden eine eigene Tierfamilie. Für die neuen Bewohner wurden im Zoo Dresden optimale Bedingungen geschaffen: Eine großzügig gestaltete Anlage mit vielen Kletterstrukturen, naturnaher Bepflanzung sowie moderne Wurfkisten mit Kameratechnik bieten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Haltung und die mögliche Aufzucht von Jungtieren.

Tiergarten Nürnberg 25.03.2026
„April, April? Von wegen!“: Tiergarten präsentiert am 1. April außergewöhnliche Tiergeschichten
Verhaltensweisen, die wie Aprilscherze klingen: Am Mittwoch, 1. April 2026, bietet der Tiergarten um 11 und 14 Uhr etwa 90-minütige Rundgänge mit ungewöhnlichen Fakten aus dem Tierreich an. Neben diesen beiden Führungen für die gesamte Familie gibt es um 14 Uhr einen zusätzlichen Rundgang ausschließlich für Erwachsene. Tickets sind nur über den Online-Shop unter tiergarten-nuernberg.ticketfritz.de/ erhältlich. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person zuzüglich des ermäßigten Tiergarteneintritts. Clownfische, die ihr Geschlecht wechseln, Delfine, die im Schlaf nur ein Auge schließen, oder Nashörner, die ihre Dunghaufen zur Partnersuche nutzen – die Touren zeigen kuriose Verhaltensweisen, die aber wissenschaftlich belegt sind. Dabei erklärt das Team der Zoopädagogik Tricks und Talente verschiedener Tierarten sowie die biologischen Hintergründe. Der zusätzliche Rundgang ausschließlich für Erwachsene thematisiert Partnersuche und Fortpflanzung im Tierreich. Treffpunkt für alle Angebote ist die Holzstatue direkt hinter dem Tiergarteneingang.

Zoo Wuppertal 25.03.2026
Tierisches Programm in den Osterferien
Die Sonne scheint, die Frühlingsblüher erstrahlen in leuchtenden Farben und die Osterferien stehen vor der Tür. Was gibt es da Schöneres als einen Familienausflug in den Zoo. Für besondere Abwechslung in den Osterferien sorgt unser Veranstaltungsprogramm. Osterrallye und spannende Entdeckungen im Zoo Vom 31.03. bis zum 09.04. haben wir im Zoo bunte Holzeier versteckt. Wer aufmerksam durch den Zoo geht, kann neben den schmückenden Eiern interessante Informationen zu unseren Tieren sowie Hinweise für unsere Rallye entdecken. Die Teilnahmekarten für unsere Osterrallye sind im Zoo-Eingangsbereich erhältlich. Jeweils dienstags und donnerstags können Kinder mit ihren Begleitpersonen an einer kostenlosen Zooführung teilnehmen. Die Führungen sind speziell auf Kinder ab 5 Jahren abgestimmt und liefern spielerisch interessante Einblicke in die Welt der Tiere. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am Ostermontag führen unsere Zooführer*innen dann interessierte Erwachsene zu dem Thema „Lebensraum Europa“ durch den Zoo. Auch bei diesem Rundgang fallen keine zusätzlichen Kosten an. Eine Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig. Im Anschluss an die Osterferien haben wir bereits besondere Veranstaltungen geplant, die wir gerne schon bei Ihnen vormerken möchten: Samstag, 26.04.2026: Thementag – Pinguine Pinguine sind zwar sehr beliebte Tiere, doch auch sie sind vom Klimawandel, von Umweltverschmutzung und vom Verlust ihres Lebensraums betroffen. Wie viele Pinguinarten gibt es? Warum sind sie gefährdet? Was können wir tun, um sie zu schützen? Rund um die Pinguinanlagen finden von 09:00 bis 16:00 Uhr vielfältige Aktionen statt. Es gibt kommentierte Fütterungen, themenbezogene Führungen, Bastelaktionen, ein Gewinnspiel und vieles mehr. Samstag, 23.05.2026: Aktionstag – Naturschutz, Artenschutz, Klimaschutz Nach den erfolgreichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren geht der Aktionstag „Naturschutz, Artenschutz und Klimaschutz“ am 23. Mai in die vierte Runde. Denn Wissensvermittlung und eine gut informierte Gesellschaft sind die Grundlage für ein Umdenken, damit ein nachhaltiger Wandel gelingen kann. Alle Besucher*innen sollen vom Aktionstag Informationen und Inspiration mitnehmen, wie sie in ihrem Alltag zum Schutz der Natur, der darin lebenden Tier- und Pflanzenarten und des Klimas beitragen können. Besucher*innen ab 15 Jahren können den Zoo ab 13:00 Uhr zum Sonderpreis von 5,00 € besuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Kinder bis 14 Jahren ist der Eintritt wie gewohnt kostenfrei. Sonntag, 31.05.2026: Thementag – Hyazinth-Ara Erleben Sie unsere beeindruckende Freiflugvoliere Aralandia und lassen Sie sich von den Hyazinth-Aras begeistern – eine der weltweit am stärksten bedrohten Vogelarten. Während unseres Thementages (09:00 bis 16:00 Uhr) können Sie mehr über den Lebensraum der Aras, die Herausforderungen, denen sie begegnen, und die Schutzmaßnahmen erfahren, die zu ihrem Erhalt beitragen. Wir gewähren Ihnen einen spannenden Blick hinter die Kulissen von Aralandia und nehmen Sie mit auf eine themenbezogene Entdeckungsreise durch die eindrucksvolle Freiflugvoliere. Kreative Bastelaktionen für Kinder und ein Gewinnspiel mit tollen Preisen runden den Tag ab. Sonntag, 07.06.2026: Cosplay im Grünen Zoo Von 10:00 – 16:00 Uhr präsentieren sich „the Trooper Friends“ und Cosplayer aus ganz NRW in ihren Kostümen und lassen den Grünen Zoo wie eine entfernte Galaxie erscheinen. Die Veranstaltung ist frei, lediglich der reguläre Zoo-Eintritt ist zu entrichten. Gäste, die in Verkleidung kommen (vollständig, nicht nur Maske oder Bemalung) zahlen nur den ermäßigten Tarif von 16,50 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Samstag, 04.07.2026: Kinderfest Das traditionelle Kinderfest in Kooperation mit der Westdeutschen Zeitung beginnt um 14:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr. Der Eintritt für Kinder bis einschließlich 14 Jahre ist frei. Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren zahlen ab 13.30 Uhr nur 5,- €. Wie jedes Jahr wird es viele Mitmachaktionen verschiedener Aussteller sowie ein Zoo-Quiz geben, das die Kinder kreuz und quer durch den Zoo lotst. Alle Informationen und Veranstaltungstermine finden Sie bei uns auf der Homepage unter der Rubrik Veranstaltungen https://www.wuppertal.de/microsite/zoo/Veranstaltungen/index.php.

Zoo Leipzig 25.03.2026
Endspurt auf dem Weg zu den neuen Vogelwelten Farbenfrohe Erlebnisse pünktlich zum Osterfest
Der Countdown läuft: Nur noch eine Woche, bis zur nächsten Eröffnung im Zoo der Zukunft in Leipzig. Mit den Vogelwelten Loriversum und Amazonien warten ab der Neueröffnung im Zoo Leipzig am 2. April pünktlich zum Osterfest zudem nicht nur neue großräumige Flugräume für Aras, Loris & Co., sondern auch farbenprächtige und akustisch lautstarke Erlebnisse auf die Zoogäste. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Während sich die künftigen Bewohner der beiden Flugräume noch hinter den Kulissen eingewöhnen, werden Sitzmöglichkeiten und Brutkästen installiert, gestalten Landschaftsbauer das Gelände und bepflanzen den neuen Lebensraum im Zentrum des Zoos. Die Aufregung und Vorfreude steigt, die Fertigstellung und Eröffnung pünktlich zum Osterfest und den bevorstehenden Ferien naht mit großen Schritten. Grünflügelaras, Sonnensittiche und Forstenloris sind nur einige der zahlreichen künftig zu beobachtenden Arten. Neben Amazonien und Loriversum werden viele der Zoobesucher auch das im Herbst neueröffnete, sanierte Terrarium erstmals bei ihrem Osterspaziergang durch die spannende Tierwelt entdecken. Der Zoo hat ab sofort auch wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet – und lockt somit neun Stunden täglich ins tierische Abenteuer für die ganze Familie. „Wir freuen uns darauf, die beeindruckenden Volieren mit diesem spannenden und artenreichen Vogelbesatz zu erleben und unseren Besuchern zu ermöglichen, mitten durch die farbenfrohe Vogelwelt zu gehen“, blickt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold voraus. Mit den zahlreichen Neuerungen geht zum 1. April auch eine Preisanpassung der Einzeltickets um einen Euro sowie der Familienkarte um drei Euro einher, mit der die gestiegenen, laufenden Kosten des Zoobetriebs finanziert werden. Damit wird die geplante Anpassung in zwei Schritten erfolgen und mit der Eröffnung von Feuerland abgeschlossen sein. Der Zeitpunkt ist gegenwärtig noch nicht terminierbar und hängt von den Baufortschritten nach der langen Frostperiode und dem damit verzögerten Fortgang ab. „Wir haben sensibel abgewogen und uns für die schrittweise Anpassung entsprechend der Fertigstellung unserer Projekte im Zoo der Zukunft entschieden“, erklärt Zoodirektor Prof. Junhold. Mit den tagesfüllenden Beobachtungs- und Erlebnismöglichkeiten in der Tierwelt können sich kleine und große Abenteurer auf unvergessliche Stunden im Reich der Tiere freuen!

Tierpark + Fossilium Bochum 25.03.2026
Süßer Nachwuchs im Tierpark + Fossilium Bochum: Kerry Hill-Lämmchen geboren
Der Tierpark Bochum freut sich über ganz besonderen Nachwuchs: Bei den im November 2025 eingezogenen Kerry Hill-Schafen ist ein Lämmchen zur Welt gekommen, das Besucherinnen und Besucher ab sofort im Bereich der Rasseziegen beobachten können. Mit ihren markanten schwarz-weißen Gesichtern und der dichten, weißen Wolle ziehen die Kerry Hill-Schafe ohnehin viele Blicke auf sich und nun sorgt der tierische Nachwuchs zusätzlich für Begeisterung bei großen und kleinen Gästen. Die Schafrasse Kerry Hill (Ovis aries) stammt ursprünglich aus der Grenzregion zwischen Wales und England, in der Nähe der Ortschaft Kerry bei Newtown in Großbritannien. Erste Aufzeichnungen über diese robuste und freundliche Rasse reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Typisch für die Tiere sind ihre schwarzen Nasen sowie die schwarzen Flecken an Kopf und Beinen, die sich deutlich von der weißen, besonders dichten und weichen Wolle abheben. Sowohl weibliche als auch männliche Tiere sind hornlos. „Wir freuen uns sehr über die Geburt des Lämmchens“, erklärt Zoodirektor Ralf Slabik, „die Kerry Hill-Schafe sind nicht nur optisch auffällig, sondern auch ein wichtiges Beispiel für die Vielfalt und Anpassungsfähigkeit alter Haustierrassen. Mit ihrer Haltung möchten wir auf die Bedeutung des Erhalts traditioneller Nutztiere aufmerksam machen und zeigen, wie eng die Geschichte der Tierhaltung mit unserer eigenen Kulturgeschichte verbunden ist. Als BNE-Regionalzentrum (Bildung für nachhaltige Entwicklung) nutzen wir solche Tierbeispiele zudem gezielt in unserer Bildungsarbeit, um zu vermitteln, warum Biodiversität, nachhaltige Landwirtschaft und der verantwortungsvolle Umgang mit genetischen Ressourcen zentrale Themen für eine zukunftsfähige Entwicklung sind.“ Für Besucherinnen und Besucher bietet der Nachwuchs eine besonders schöne Gelegenheit, die Tiere aus nächster Nähe zu erleben und mehr über diese traditionsreiche Schafrasse sowie ihre Bedeutung für die Landwirtschaft zu erfahren.

Zoo Augsburg 2a.03.2026
Aus dem März-Newsletter
Im Berichtszeitraum sind ein Katta-, ein Kapuziner- und ein Pavianjungtier geboren worden.
Da die Bestimmungen bezüglich der Vogelgrippe endlich aufgehoben werden konnten, gab es auch wieder einige Neuzugänge begrüßen.
Den Anfang hat ein weiblicher Fennek aus Dortmund gemacht. Somit leistet sie nun dem bereits eingelebten männlichen Tier (Walter Zoo) Gesellschaft.
Angekommen sind auch eine Türkistangare aus Antwerpen und ein Waldrebhuhn aus Ostrava.
Das Gleiche wie für die Neuzugänge gilt auch für die Abgaben, die teilweise schon vor dem Vogelgrippegeschehen geplant waren und verschoben werden mussten.
Abgegeben wurde eine Nachtaffennachzucht an La Réserve Exotique in Frankreich.
Aus dem Vogelbestand wurden zwei Moorenten an den Zoo Zürich abgegeben. Ebenfalls in die Schweiz – in den Walter Zoo – ging ein Sonnensittich. Ein Mönchsittich wurde an Privat abgegeben und zwei Schmuckloris zogen in den Zoo Karlsruhe um.
Zwei Madagaskar-Taggeckos und zwei Querstreifen-Taggeckos wurden auf Basis eines Einstellvertrags in eine private Haltung abgegeben.
Verstorben ist im sehr hohen Alter (über 17 Jahre) Streifenhyäne „Lea“. Sie hatte in der Vergangenheit altersbedingt zunehmend Probleme mit ihren Zähnen gezeigt, was jedoch durch die gute zahnmedizinische Versorgung durch die Tierklinik Gessertshausen behandelt werden konnte. Zuletzt zeigte Lea jedoch überraschend Unwohlsein, woraufhin sie in die Tierklinik gebracht werden musste. Dort verschlechterte sich ihr Zustand drastisch und sie verstarb an einer Lungenembolie.
Ebenfalls verstarben ein Pavianjungtier, ein Pantherchamäleon und ein Färberfrosch.
Im Vogelbestand verstarben ein Roter Sichler, ein Rotschenkel und ein Blauer Pfau.
Mit großen Schritten geht der Bau vom „Himalaya-Land“ voran. Nachdem in zuletzt die ersten Stahlstützen für die Leopardenanlage installiert wurde, werden nun am 25.03. Baumstämme in die Anlage eingebracht, auf der später die Kleinen Pandas leben werden. Gebäude und Gehegestrukturen nehmen immer weiter Formen an, aber sehen Sie doch gerne selbst, kommen Sie vorbei oder verfolgen Sie News und Updates zu diesem Bauvorhaben auf unserer Internetseite Himalaya – Zoo Augsburg.
Seit Anfang März sind alle Vögel zurück auf ihren Anlagen.
Vier Wochen früher als gewohnt, sind auch die Augsburger Wildstörche an ihre Brutbäume an der Zoomauer zurückgekehrt. Wir drücken die Daumen, dass diese Brutsaison wieder erfolgreich verlaufen wird.
Vom 03.04.-06.04. können große und kleine Besucher mit uns gemeinsam im Zoo die Osterfeiertage begehen.
Im April lösen die Abendführungen die Frühaufsteherführungen ab. Für den ersten abendlichen Rundgang dieses Jahres am 24.04. (Start 18:30) sind noch Plätze frei. Wer den Zoo schon immer mal außerhalb der Öffnungszeiten in besonderer Atmosphäre erleben wollte und dabei noch interessante Neuigkeiten oder Anekdoten aus der Vergangenheit erfahren möchte, ist herzlich eingeladen sich unter 0821-567149-0 für diesen oder einen späteren Termin anzumelden (Erwachsene 18.- €, Kinder 11,50.- €, Jahreskartenbesitzer 4.- €).

Naturschutz Tierpark Görlitz 24.03.2026
Oster(f)eiertage im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Tierisch viel los bei Ostereiersuche, Jungtieren und Co. vom 03. bis 06. April 2026 ab 9 Uhr Rund um das Fest der bunten Eier bietet der Görlitzer Naturschutz-Tierpark von Karfreitag bis Ostermontag jede Menge Spiel, Spaß und tierische Erlebnisse. Täglich können die jungen Besucher um 10 Uhr und 15 Uhr auf Eiersuche gehen, sich beim Mistkarrenrennen für jedermann austoben und beim Eierrätsel lösen, welche heimischen Vögel die buntesten Eier legen. Mit etwas Glück ergattert man einen Schnappschuss mit dem Pandamaskottchen und beim Drehen am Glücksrad macht Artenschutz im Tierpark besonders viel Spaß. Der Bauernhof des Tierparks bietet hautnahe Begegnungen mit Jungtieren wie Küken, Kaninchen und Lämmern. Vier Mal täglich finden Tierpräsentationen statt, bei denen die Tierpfleger spannende Einblicke geben. „Mit unseren Osterfeiertagen und dem Görlitzer Tierpark möchten wir Groß und Klein ein vielfältiges Ausflugserlebnis bieten“, erklärt Tierparkdirektor Dr. Sven Hammer. „Das gesamte Team wünscht allen schöne Feiertage bei hoffentlich bestem Frühlingswetter!“ so Dr. Hammer weiter. Wer sich zwischendurch stärken möchte, kann sich auf leckere Speisen und Snacks aus dem tierparkeigenen Imbiss „Futterkiste“ freuen. Der Tierpark behält sich Änderungen des Programms aufgrund von Schlechtwetter vor. Oster-Programm und weitere Infos sowie Online-Tickets unter www.zoo-goerlitz.de.

Zoo Schwerin 24.03.2026
Tierischer Saisonstart – Zoo Schwerin bereitet großes Osterfest vor
Endlich ist der da: der Frühling! Und mit ihm starten auch die Vorbereitungen für den Saisonstart im Schweriner Zoo. Traditionell läutet der Zoo an den Ostertagen mit vielen Aktionen und einem bunten Programm die Hauptsaison und die warme Jahreszeit ein. Liebevoll frühlingshaft geschmücktes Gelände Für die perfekte Frühlingsstimmung wird im Zoo unter den wachsamen Blicken der tierischen Bewohner für das Osterfest fleißig und mit viel Liebe geschmückt. Die gastronomischen Einrichtungen und Kioske stocken die Lager für ein hohes Besucheraufkommen auf. Das Team Handwerk und Garten sorgt dafür, dass das Gelände strahlt. Über die Feiertage wird auch der Zoo-Verein wieder tatkräftig mit anpacken und unter anderem Leckereien anbieten. Große Oster-Rallye am Ostersonntag Am Ostersonntag sorgt eine ganztägige Oster-Rallye mit einer kniffligen Aufgabe für jede Menge Rätselspaß – perfekt für Familien und Freunde, die gemeinsam auf Spurensuche gehen wollen. Daneben stehen zusätzliche kommentierte Schaufütterungen und Austauschmöglichkeiten mit Zoo-Mitarbeitenden auf dem Programm – eine gute Gelegenheit, um Fragen loszuwerden und mehr über den Zooalltag und die Tiere zu erfahren. Am Ostermontag geht das Programm mit vielen Mitmachangeboten weiter. Zoo-Gäste sollten auch keinesfalls die beliebten Kommentierungen und Fütterungen verpassen. Ab dieser Saison gibt es zusätzlich zu den beliebten Terminen bei Pinguinen, Löwen und Co. auch Kommentierungen bei Tapiren und Wasserschweinen auf der Südamerika-Anlage. mit spannenden und lustigen Einblicken in das Leben der Tiere. Hinweise zur Anreise und zum Ticketkauf Aufgrund der angespannten Parkplatzsituation bittet der Zoo seine Gäste, wenn möglich, auf das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Die Tramlinien 1 und 2 fahren vom Marienplatz oder auch vom Hauptbahnhof direkt bis Schwerin, Zoo. Von der Haltestelle sind es ca. 200 Meter bis zum Zoo. Außerdem fahren die Tramlinie 3 sowie die Buslinien 6 und 9 bis zum Zoo. Tickets bequem online kaufen Auch Anstehen muss an Ostern nicht sein: Wer Tagestickets kaufen möchte, kann dies ganz bequem über den Online-Shop unter https://shop.zoo-schwerin.de/ erledigen und muss dann nicht an der Kasse anstehen. Der Zoo Schwerin freut sich auf ein fröhliches, buntes Osterwochenende mit zahlreichen Gästen! Programm auf einen Blick Wann: Ostern, 03. bis 06.04., 9 bis 19 Uhr Programm: Große Oster-Rallye, Tierfütterungen und -kommentierungen, Malen, Basteln, Genießen, gemeinsamer Pony-Spaziergang am Ostermontag Eintritt: Es gelten die Preise für Tagestickets (16 Euro Standard / 12,50 Euro Ermäßigt) Wo: Zoo Schwerin, An der Crivitzer Chaussee 1, 19061 Schwerin

Tierpark Gotha 24.03.2026
Tierpark Gotha begrüßt zwei junge Luchse
Am 17. März 2026 hat der Tierpark Gotha zwei junge eurasische Luchsgeschwister aus dem Tierpark Lohberg, Bayrischer Wald, herzlich aufgenommen. Der Tierpark Gotha hat über viele Jahre erfolgreich Karpaten Luchse gezüchtet und am Auswilderungsprogramm teilgenommen. Mit Stolz können wir berichten, dass unsere alte Luchsdame im sehr hohen Alter von 21 Jahren verstorben ist. Im Vorfeld der Ankunft wurde die bestehende Luchsanlage umfassend saniert und gezielt an die Bedürfnisse der jungen Tiere angepasst. So bietet sie optimale Bedingungen für die Eingewöhnung und Entwicklung der beiden Luchse. Der Tierpark Gotha lädt alle Besucherinnen und Besucher herzlich ein, die neuen Bewohner kennenzulernen. Alle Informationen zum Tierpark Gotha finden Sie unter www.tierpark-gotha.de.

Zoo Magdeburg 24.03.2026
Buntes Osterprogramm im Zoo Magdeburg mit Brillenpinguin-Küken, Marderkaninchen-Jungtiere und kleinen, weißen Zwergziegen Präsentation des Brillenpinguin-Kükens, Kaninchen- und Elefantentraining und Puppentheater
Kaninchen-Training im Zoo? Ja – mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung motiviert das Zootierpflege-Team die stark gefährdeten Marderkaninchen zum sogenannten Medical Training. Vom 3. bis 6. April 2026 können Besucher täglich um 13:30 Uhr beim Medical Training der Marderkaninchen zuschauen. Die Anlage befindet sich an der ehemaligen Südkasse. „Beim Medical Training gewöhnen sich die Tiere an medizinisch notwendige Untersuchungen und Medikamentengaben. Gleichzeitig senken wir den Stresspegel bei tierärztlichen Kontrollen damit deutlich“, erklärt Zoodirektor David Pruß Ph.D. Das vom Zoo-Team aufgezogene Brillenpinguin-Küken wird von Karfreitag bis Ostermontag erstmals den Zoobesuchern präsentiert und dies jeweils vormittags und nachmittags. Zootierpfleger hatten das Pinguin-Ei im Januar nach langanhaltendem Nachtfrost aus einem verlassenen Nest geborgen und in einem Inkubator verbracht. Das Brillenpinguin-Küken schlüpfte vor 8 Wochen und hat sich Dank der fachlich versierten Tierpflege prächtig entwickelt. Das Geschlecht des kleinen Pinguins wird nach der abgeschlossenen Mauserzeit über die DNA mittels einer Federprobe bestimmt. Zoodirektor David Pruß empfiehlt außerdem an den Ostertagen das Medical-Elefantentraining um 13:30 Uhr nicht zu verpassen und bei den zwei weißen Zicklein der Afrikanischen Zwergziegen vorbeizuschauen. Osterprogramm rund ums Ei Wer tierischen Fakten und Irrtümern rund um das Ei auf die Spur kommen möchte, ist an den Osterfeiertagen im Zoo Magdeburg genau richtig. Im Mandrillhaus werden Gelege ausgewählter Vogelarten präsentiert. Sie unterscheiden sich deutlich in Farbe, Tarnung, Größe und Anzahl der Eier. Vom Karfreitag bis Ostersonntag dreht sich am Mitmachstand der Zoopädagogik und der Auszubildenden vieles rund ums Ei. Auf der Wiese am Giraffenhaus können Besucher bei einem Quiz testen, ob sie Eier in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen den richtigen Tierarten zuordnen können. Am Ostersamstag und Ostermontag sorgt zusätzlich ein Kinderschminken gegenüber der Nashornanlage für strahlende Kinderaugen. Tierische Begegnungen bei Fütterungen und Training Tapire, Affen, Giraffen, Rote Pandas und Erdmännchen – bei den öffentlichen Fütterungen stellen die Tierpfleger ihre Schützlinge vor und geben spannende Einblicke in deren Lebensweise und Bedrohung in der Natur. Auch beim ElefantenMedical Training oder bei der Giraffenfütterung erfahren Besucher Wissenswertes aus erster Hand. Puppentheater Traumland zu Gast im Zoo Am Ostersonntag und Ostermontag erwartet das Puppentheater Traumland die kleinen Gäste auf der Wiese im Vogelgesangpark hinter der Erdmännchenanlage. Die Vorstellungen finden jeweils um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr statt. Gezeigt werden die Stücke: • Die Geschichte des kleinen Osterhasen Hoppla • Der Grüffelo • Der Löwe ist los Programm zu Ostern (3.–6. April 2026) Karfreitag, 3. April • 10–15 Uhr: „Wer frisst was?“ – Futtermittel-Quiz Stand der Auszubildenden der Zootierpflege (Giraffenwiese) • 10:15 Uhr und 14 Uhr: Brillenpinguin-Küken vorgestellt & Fütterung • 10–12:30 Uhr: Osterferienprogramm „Von der Weide auf den Teller“ (Zoopädagogik, Voranmeldung erforderlich) • 13:30 Uhr: Medical Training Marderkaninchen Ostersamstag, 4. April • 10–15 Uhr: „Wer frisst was?“ – Futtermittel-Quiz (Giraffenwiese) • 10:15 Uhr und 14 Uhr: Brillenpinguin-Küken vorgestellt & Fütterung • 13:30 Uhr: Medical Training Marderkaninchen • 10–17 Uhr: Aktionsstand der Zoopädagogik (Giraffenwiese) • 11–17 Uhr: Kinderschminken (gegenüber der Nashornanlage) Ostersonntag, 5. April • 10:15 Uhr: Eier-Versteck für die Nördlichen Hornraben (Treffpunkt: begehbare Nashornanlage) • 10:15 Uhr und 14 Uhr: Brillenpinguin-Küken vorgestellt & Fütterung • 11:00 Uhr: Osterüberraschungen für die Schimpansen (Schimpansenhaus) • 13:30 Uhr: Medical Training Marderkaninchen • Aktionsstand der Zoopädagogik (Giraffenwiese) Zu Gast: Puppentheater Traumland (Hauptwiese) • 11:30 Uhr: Die Geschichte des kleinen Osterhasen Hoppla • 14:00 Uhr: Der Grüffelo • 16:00 Uhr: Der Löwe ist los Ostermontag, 6. April • 10:15 Uhr: Eier-Versteck für die Nördlichen Hornraben • 10:15 Uhr und 14 Uhr: Brillenpinguin-Küken vorgestellt & Fütterung • 11:00 Uhr: Osterüberraschungen für die Schimpansen • 13:30 Uhr: Medical Training Marderkaninchen • 11–17 Uhr: Kinderschminken (gegenüber der Nashornanlage) • 10–15 Uhr: „Wer frisst was?“ – Futtermittel-Quiz (Giraffenwiese) Zu Gast: Puppentheater Traumland (Hauptwiese) • 11:30 Uhr: Die Geschichte des kleinen Osterhasen Hoppla • 14:00 Uhr: Der Grüffelo • 16:00 Uhr: Der Löwe ist los Zusätzlich im Osterprogramm • Öffentliche Fütterungen und Tiertrainings (Zeiten am Zooeingang und an den Gehegen) • Eier-Schätzstation in der AFRICAMBO Lodge Veranstaltungstipps im Zoo Magdeburg (Auszug) • 30.03.–03.04.2026: Osterferienprogramm „Von der Weide auf den Teller“ • 19.04.2026: Blau-weißer Zootag mit dem 1. FC Magdeburg

Tierpark Nordhorn 24.03.2026
Osterzeit ist Jungtierzeit im Tierpark Nordhorn Vechtehoffamilie zu Gast – viele Jungtiere und österliche Aktionen im Familienzoo
Wenn der Frühling Einzug hält, beginnt im Tierpark Nordhorn die wohl lebendigste Zeit des Jahres: die Jungtierzeit. Rund um die Osterfeiertage erwartet die Besucher im beliebten Familienzoo in der Grafschaft Bentheim ein buntes Programm für Groß und Klein – mit traditionellen Aktionen, tierischem Nachwuchs und vielen besonderen Erlebnissen. Mit rund einer halben Million Besuchern im Jahr zählt der Zoo zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Mehr als 2.500 Tiere aus über 100 verschiedenen Arten leben im drittgrößten Zoo Niedersachsens, der direkt an der Grenze zu den Niederlande liegt. Besonders geschätzt werden die naturnah gestalteten Anlagen, von denen viele begehbar sind. So sind „hautnahe Tiererlebnisse“ für die Gäste garantiert. Osterstimmung am Vechtehof Rund um den historischen Vechtehof wird es zur Osterzeit besonders festlich. Ein großer bunt geschmückter Eierbaum auf dem Vorplatz gehört hier längst zur Tradition. Noch bis Ostersonntag um 13 Uhr können Kinder am Zooeingang bemalte oder beklebte Eier abgeben und damit an einer Verlosung teilnehmen. Der Osterhase zieht am Ostersonntag die Gewinner – diese werden anschließend schriftlich benachrichtigt. Am Donnerstag, 2. April, und Karfreitag, 3. April, ist von 11 bis 17 Uhr außerdem wieder die Vechtehoffamilie zu Gast auf dem historischen Bauernhof im Zoo. Dann zieht der verführerische Duft frisch gebackener Struwen durch die gute Stube, die auf der alten Kochmaschine zubereitet werden. Wer es herzhaft mag, kann sich zudem ein traditionelles Solei mit Bauernbrot schmecken lassen. Auch für die kleinen Besucher wird es spannend: Gemeinsam mit der Vechtehoffamilie können Kinder ein Knickerspiel ausprobieren oder ein ausgepustetes Ei für den Eierbaum im Zoo gestalten. Osterhase und große Eiersuche Am Ostersonntag hoppelt der Osterhase bereits ab 9 Uhr durch den Zoo und hält eine kleine Überraschung für die jungen Gäste bereit. Natürlich darf auch die beliebte Ostereiersuche nicht fehlen. Damit auch die jüngsten Besucher erfolgreich suchen können, werden die bunten Eier an der Kasse an die Erwachsenen verteilt – und anschließend im Zoo versteckt. Tierischer Nachwuchs überall im Park Neben den Osteraktionen sorgt vor allem der tierische Nachwuchs für Begeisterung. Seit Jahresbeginn sind bereits rund 100 Jungtiere im Zoo geboren worden. Besonders niedlich sind die zahlreichen Schaf- und Ziegenlämmer sowie die kleinen Bentheimer Ferkel, die neugierig ihre Umgebung erkunden und sich über die Aufmerksamkeit der jungen Besucher freuen. Doch auch bei den Sika-Hirschen, Kängurus, Erdmännchen und sogar bei den Faultieren gibt es Nachwuchs zu entdecken. Ein weiteres Highlight wartet ab Ostern in der Brutstation: Dort können Besucher wieder live miterleben, wie Küken aus ihren Eiern schlüpfen. Frühling, Ostereiersuche und tierischer Nachwuchs – im Tierpark Nordhorn gibt es rund um die Feiertage viel zu entdecken. Ein Ausflug, der besonders für Familien zum unvergesslichen Erlebnis werden kann.

Zoo Neunkirchen 23.03.2026
Ostern im Neunkircher Zoo: Vielfältige Aktionen für die ganze Familie
Der Neunkircher Zoo bietet auch in diesem Jahr rund um Ostern ein abwechslungsreiches Programm für große und kleine Besucherinnen und Besucher. Ob Gewinnspiel, Ostereiersuche, Ferienprogramm oder ein entspannter Spaziergang durch den Zoo – hier kommt jeder auf seine Kosten. Gewinnspiel von Karfreitag bis Ostermontag Wie bereits in den vergangenen Jahren findet von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag ein besonderes Gewinnspiel statt. Alle Gäste erhalten beim Eintritt kostenlos eine Gewinnspielkarte. Auf dem gesamten Zoogelände sind große Ostereier-Pappaufsteller mit jeweils einem Buchstaben versteckt. Diese ergeben in der richtigen Reihenfolge ein Lösungswort. Ist das Rätsel gelöst, muss lediglich die Gewinnspielkarte ausgefüllt und in die Losbox im Zoo-Shop eingeworfen werden. Ostereiersuche für Kinder Am Ostersonntag und Ostermontag erwartet die kleinen Besucherinnen und Besucher eine Ostereiersuche. Auf dem Zoogelände werden zahlreiche Kunststoffeier versteckt, die an einer Schokoladentauschstation in der Nähe des Zoo-Shops gegen süße Überraschungen eingetauscht werden können (solange der Vorrat reicht). Um möglichst vielen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, bittet der Zoo darum, pro Kind maximal zehn Eier abzugeben. Die Suche beginnt jeweils mit der Öffnung des Zoos um 8:30 Uhr, die Tauschstation ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich werden auch goldene Eier versteckt, für die es eine ganz besondere Überraschung gibt. Pro Kind kann ein goldenes Ei eingelöst werden. Ferienprogramm: „Wilde Dienstage und Donnerstage“ In den Osterferien bietet der Zoo sein beliebtes Programm „Wilde Dienstage und Donnerstage“ (07.04., 09.04., 14.04. und 16.04. an). Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren können an spannenden Kurzführungen teilnehmen und dabei exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Zoobetriebs erhalten. Die Führungen beginnen jeweils um 10:00 Uhr am Haupteingang und enden dort um 12:00 Uhr. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an ferien@neunkircherzoo.de erforderlich. Die Buchung wird erst mit Bestätigung wirksam. Für die Anmeldung werden Name, Adresse inklusive Telefonnummer, Alter, Wunschtermin sowie gegebenenfalls ein Ersatztermin benötigt. Die Teilnahme kostet zusätzlich zu dem regulären ZooEintritt zwei Euro. Nachwuchs im Zoo sorgt für Frühlingsstimmung Wer die Feiertage für einen entspannten Zoobesuch nutzen möchte, kann sich auf zahlreiche Jungtiere freuen. Bei den Thüringer Waldziegen und Zwergziegen gibt es aktuell ebenso Nachwuchs wie bei den Ouessantschafen, wo mittlerweile drei kohlrabenschwarze Lämmer über die Anlage toben. Auch bei den Kattas kann sich der Zoo über Nachwuchs freuen. Die auf Madagaskar heimische Art gilt laut der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als stark gefährdet. Die Einlingsgeburt stellt daher nicht nur einen wichtigen Erfolg für den Neunkircher Zoo dar, sondern auch für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP), an dem der Zoo beteiligt ist.

Zoo Hoyerswerda 23.03.2026
Fast 200.000 Besuche im Jahr 2025: ZooKultur-Einrichtungen prägen das Stadtleben Von Zoo bis Stadtbibliothek – Kultur- und Bildungsangebote stärken Gemeinschaft und Lebensqualität in Hoyerswerda
Insgesamt 197.822 Besuche, Teilnehmende sowie Schülerinnen und Schüler zählten die Einrichtungen und Angebote der Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH (ZooKultur) im Jahr 2025. Zur ZooKultur gehören Zoo & Schloss Hoyerswerda, die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek, die Volkshochschule (VHS) sowie die Musikschule Hoyerswerda. „Das Interesse an den einzelnen Einrichtungen bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau. Damit bestätigen die Zahlen den Wert der Angebote für das kulturelle, gesellschaftliche und bildungsbezogene Leben in Hoyerswerda und der gesamten Region“, so Geschäftsführer Arthur Kusber. Stabile Zahlen zeigen die Relevanz für ein aktives Stadtleben Zoo & Schloss Hoyerswerda verzeichneten insgesamt 119.271 Besuche, ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Der für die Natur dringend benötigte Regen prägte im vergangenen Jahr jedoch besonders Feiertage und Ferienzeiten, vor allem die Sommer- sowie nahezu die gesamten Herbstferien. Die Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek Hoyerswerda registrierte 62.755 Besuche und 179.236 Medienausleihungen. Insgesamt 13.183 Unterrichtsstunden in den Bereichen Wissen, Bildung und Musik wurden 2025 von Volkshochschule und Musikschule Hoyerswerda angeboten. Die VHS verzeichnete 14.869 Teilnehmende, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Großes Interesse fand das Schlossgespräch der Reihe SachsenSofa zum Thema Migration in den deutschen Arbeitsmarkt: Neben über 100 Gästen vor Ort verfolgten mehr als 9.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung im Livestream von zuhause aus. In der Musikschule Hoyerswerda wurden im vergangenen Jahr 927 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Darüber hinaus engagiert sich die Musikschule intensiv in der Zusammenarbeit mit Schulen der Stadt: Trompetenunterricht in den 5. und 6. Klassen des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda Flöten- und Gitarrenunterricht an der Lindenschule Hoyerswerda Keyboardunterricht in den 5. und 6. Klassen und Mittagsband der Oberschule Hoyerswerda Flötenunterricht und Rhythmik an der Handrij Zejler Schule Damit trägt die Musikschule zentral zur musikalischen Bildung junger Menschen in der Region bei. Bildung über den Unterricht hinaus: ZooKultur als wichtiger Lernpartner für Schulen Die Einrichtungen der ZooKultur haben sich in Hoyerswerda und der Region als wichtige außerschulische Lernorte etabliert. Insgesamt 4.932 Schülerinnen und Schüler nutzten im Jahr 2025 entsprechende Bildungsangebote. Dazu gehörten Programme der Zooschule des Zoo Hoyerswerda (1.587), des Schloss- und Stadtmuseums (1.329) sowie der Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek (2.016). „Die starke Nachfrage zeigt, wie wichtig unsere Einrichtungen für die Bildungslandschaft der Region sind. Unsere Mitarbeitende bereiten pädagogische Themen mit großem Engagement auf und vermitteln Wissen auf anschauliche und lebendige Weise“, freut sich Arthur Kusber über die positive Entwicklung. Gesamtnutzerzahlen der Angebote: Zoo Hoyerswerda 5.101 Teilnehmende Schoss- und Stadtmuseum Hoyerswerda 2.186 Teilnehmende Brigitte-Reimann-Stadtbibliothek 4.296 Teilnehmende Veranstaltungen Auch die Veranstaltungen der einzelnen ZooKultur-Einrichtungen erwiesen sich erneut als starke Publikumsmagneten. Insgesamt 14.033 Gäste besuchten 133 Veranstaltungen. Neue Formate sowie Kooperationen zwischen den Einrichtungen etablierten sich erfolgreich und fanden großen Zuspruch. Dazu gehörten unter anderem: Schlossgespräche (VHS & Schloss Hoyerswerda) Nachtfalterleuchten (VHS & Zoo Hoyerswerda) Kinderbuchtag (Stadtbibliothek & Schloss Hoyerswerda) Sie boten ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Themen für unterschiedliche Zielgruppen. Mit über 1.600 Gästen war auch der zweite Tag der Natur der Volkshochschule ein voller Erfolg. Besonders viele Besucherinnen und Besucher zogen zudem Großveranstaltungen wie Dunkle Künste und Helle Magie (Schloss Hoyerswerda) Tag der Sterne (Stadtbibliothek Hoyerswerda) Stadtkindertag (Zoo & Schloss Hoyerswerda) Halloween (Zoo & Schloss Hoyerswerda) sowie das Weihnachtskonzert der Musikschule Hoyerswerda an. Diese Veranstaltungen sind inzwischen feste Bestandteile im Veranstaltungskalender der Stadt und tragen zur kulturellen Vielfalt und Attraktivität Hoyerswerdas bei.

Allwetterzoo Münster, 20.03.2026
Abschied im Allwetterzoo: Tiger-Brüder ziehen gemeinsam nach Berlin um
Fast zwei Jahre lang gab es im Allwetterzoo Münster sechs Sibirische Tiger: Fedor, Raya und ihre vier Jungtiere. Der Nachwuchs aus dem Mai 2024 ist mittlerweile mindestens so groß wie die eigene Mutter und längst nicht mehr auf ihre Umsorgung angewiesen.
Nachdem Anya und Ambassador den Zoo bereits Ende des Jahres und Anfang März verlassen haben, sind am vergangenen Donnerstag nun auch Friedrich und Hubertus umgezogen. Das neue Zuhause der beiden Tiger-Brüder ist der Zoo Berlin.
„Wir mussten uns bereits vor einigen Wochen für zwei männliche Tiger entscheiden, die die Plätze in Berlin bekommen. Da Friedrich und Hubertus sich am besten verstehen, fiel die Wahl auf die beiden“, sagt Kuratorin Janine Wendels. „Die Entscheidung über die jeweiligen Zoos hat aber der verantwortliche EEP-Koordinator getroffen. Er führt das Zuchtbuch der Sibirischen Tiger und hat entsprechend den besten Überblick über den Bestand in Zoos.“
Letzte Untersuchung der Tiger-Jungtiere im Allwetterzoo
Die Tigermännchen wurden nacheinander für den Doppeltransport nach Berlin vorbereitet. Um sie so sicher wie möglich in die Transportboxen bekommen zu können, wurden sie narkotisiert. Das ermöglichte dem Tierärzte-Team außerdem ein paar letzte Untersuchungen und Blutabnahmen. Mithilfe einer Trageplane und der Kraft von zehn Kolleg*innen wurden die rund 180 Kilogramm schweren Tiger dann in die einzelnen Transportboxen gehievt, wo sie unter Beobachtung des Tierärzte-Teams langsam wieder wach wurden.
„Wir haben die vier Tiger von Beginn an begleitet, deswegen sind wir natürlich traurig, dass sie nun weg sind, aber wir freuen uns auch sehr für Raya und Fedor, dass sie nun wieder die gesamte Anlage für sich haben“, sagt Marijke Jakatt, Tierpflegerin und stellvertretende Bereichsleiterin im Allwetterzoo.
Tiger-Paar Raya und Fedor haben wieder mehr Platz
Das Tiger-Paar versteht sich sehr gut, trotzdem sind Ausweichmöglichkeiten wichtig. Tiger sind Einzelgänger und kommen eigentlich nur für die Paarung zusammen. „Fedor akzeptiert Raya auch außerhalb ihrer rolligen Phasen in seinem Territorium, aber natürlich gibt es auch zwischen ihnen mal Reibereien“, sagt Jakatt. „Deswegen ist es gut, dass sie nun wieder mehr Platz haben.“
Ob und wann die beiden ein weiteres Mal Tiger-Eltern werden sollen, ist noch offen. Auch diese Entscheidung liegt in der Verantwortung des EEP-Koordinators. Aktuell gibt es für das Tiger-Paar in Münster keine Zuchtempfehlung.

Zoo Hannover, 20. März 2026
Dufte Schleichkatzen, flinke Frettchen und der Heißluftballon der Träume
Erlebnis-Zoo Hannover stellt Attraktionen und Veranstaltungen der Saison 2026 vor
Neue Tierarten, neue Veranstaltungen, neue Tierpräsentationen, neue Spielgeräte und neue Ticketangebote: Am 21. März beginnt die Sommersaison 2026 im Erlebnis-Zoo Hannover – und die wird tierisch spannend! „Wir freuen uns sehr auf eine Saison mit vielen neuen Attraktionen und Erlebnissen,“ erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff heute bei der Vorstellung des Saisonprogramms. „2026 steckt voller Überraschungen, es gibt das ganze Jahr über Neues zu entdecken.“
Neue Attraktionen
Direkt hinter dem Zoo-Eingang öffnet sich jetzt die erweiterte Themenwelt „Sambesi“. Begrüßt werden die Besuchenden von Zebras, Gazellen und Antilopen auf der Savanne – eine Aussichtsplattform bietet ganz neue Einblicke in das Zusammenleben der Tiere, und beim Blick aus dem weißen Ranger-Van kommt echtes Foto-Safari-Feeling auf.
Der neue Weg schlängelt sich weiter zum MitMachCamp mit seinem abwechslungsreichen edukativen Angebot für Kinder. Mit den Bereichen Erkunden, Erfahren, Erleben lädt das Camp dazu ein, aktuelle Tier- und Artenschutzthemen auf anschauliche Weise zu entdecken.
Wechselnde Stationen, spannende Informationen von den Scouts und kreative Mitmach-Aktionen wie Basteln oder Mini-Führungen machen Wissen erlebbar und sorgen für abwechslungsreiche Lernmomente. Zum Start 2026 steht das Thema „Vögel“ im Mittelpunkt, weitere Schwerpunkte folgen im Lauf der Saison.
Gleich nebenan ist die neue Streichelwiese, auf der Ziegen und Schafe auf Streicheleinheiten warten. Ein außergewöhnliches Spielgerät zieht dort die Blicke auf sich und inspiriert die Fantasie der Kinder zu Höhenflügen. Der zehn Meter hohe Heißluftballon lässt sich bis in die Spitze erklettern und Kinderträume wahr werden.
Neue Tierarten
Gleich mehrere spannende, liebenswerte und bedrohte Tierarten ziehen im Laufe der Saison in den Erlebnis-Zoo. Der Binturong (Arctictis binturong) hat zotteliges schwarzes Fell, große Ohren mit hellem Rand, lange Schnurrhaare und einen buschigen Greifschwanz, mit dem er in den Bäumen hangelt. Und er hat ein duftes Erkennungszeichen: Das Öl seiner Schwanzdrüse verströmt einen warmen, süßen Duft, der ein wenig nach Popcorn riecht. Binturongs erinnern an Bären, gehören aber zu den Schleichkatzen – und vergrößern die Artenvielfalt im Erlebnis-Zoo damit um eine weitere Tiergruppe. „Unsere beiden Binturongs gewöhnen sich gerade hinter den Kulissen ein und sind in Kürze im Dschungelpalast zu sehen“, so Casdorff. Zu ihnen wird sich in dieser Saison noch die ebenfalls bedrohte Fischkatze (Prionailurus viverrinus) gesellen.
In den Dschungelpalast ziehen im Mai zudem die kleinsten Otter der Welt ein: Die Asiatischen Zwergotter (Aonyx cinerea) haben dichtes, braunes Fell, kleine schwarze Knopfaugen, kurze Beine und für den Unterwasser-Antrieb einen kräftigen Schwanz. „Die Tiere sind sehr aktiv, spielen viel und kommunizieren in zwanzig verschiedenen Geräuschen vom Pfeifen bis zum Quieken miteinander“, so Casdorff.
Quirlig geht es auch auf Meyers Hof zu: In der Remise haben es sich flinke Frettchen gemütlich gemacht. Hier lagerte Bauer Meyer einst seine alten Möbel und die Kutsche, die längst durch ein Automobil ersetzt wurde. Ein idealer Spiel- und Tummelplatz für die quirligen Frettchen, die immer in Bewegung sind. Im anderen Stall auf Meyers Hof sind bedrohte Japanerkaninchen eingezogen, die mit ihrer außergewöhnlichen Färbung begeistern.
Der Neuzugang im Amphibium ist leuchtend grün, hat blaue Streifen an Beinen und Füßen und orangene Augen: Der Orangeaugen-Laubfrosch (Agalychnis annae) ist ein echter Hingucker. In der Artenwand des Amphibiums lässt sich der Lurch aus Costa Rica bestens beobachten – wenn man ihn erst gefunden hat. Zur Tarnung faltet sich der Frosch gerne zusammen und sieht dann aus wie ein grüner Stein. „Der Orangeaugen-Laubfrosch ist durch Lebensraumverlust und einen tödlichen Hautpilz bedroht, der nur Amphibien befällt“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Casdorff, „der Erlebnis-Zoo will durch Zucht und Forschung dazu beitragen, diesen außergewöhnlichen Laubfrosch zu erhalten.“
Neue Tierpräsentation
„Lebensräume im Wandel“ ist der Titel der neuen Tierpräsentation in der Themenwelt Yukon Bay. Wie sah die Welt vor ein paar Hundert Jahren aus, welche Rolle spielten Rentiere im kalten Norden, als sich die Menschen dort noch selbst versorgen mussten, wann wurden Mensch und Robbe zu Nahrungskonkurrenten – und wie ist es heute um den Platz von Mensch und Tier auf der Welt bestellt, welche Rolle spielen die Zoos und wie können wir Menschen Tiere schützen? Zoobesuchende können zurzeit das spannende Training für die neue, informative, berührende und mitreißende Präsentation von Robbe, Rentier, Adler und Co. im Yukon Stadium miterleben.

Tierpark Hagenbeck, 20. März 2026
Große Trauer im Tierpark Hagenbeck
Walrossbulle Odin im hohen Alter von 30 Jahren im Eismeer gestorben
Der Tierpark Hagenbeck trauert um seinen Walrossbullen Odin. Er ist gestern, am 19. März im Eismeer des Tierparks gestorben. Mit Odin verliert der Tierpark nicht nur ein beeindruckendes Tier, sondern auch einen wichtigen Botschafter seiner Art und einen bedeutenden Teil der erfolgreichen und in Deutschland einzigartigen Walrosszucht.
Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Eismeer begleiteten Odin über viele Jahre hinweg intensiv. Sein Tod hinterlässt daher nicht nur in der Walrossanlage, sondern auch im gesamten Tierpark eine große Lücke. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Wochen stetig verschlechtert. Zootierarzt Dr. Michael Flügger erklärt: „Odin hatte seit Längerem eine hochgradige Aufgasung im Magen-Darmbereich. Diese konnten wir leider medikamentell nicht kurieren. Daher haben wir uns trotz der hohen Risiken in Bezug auf sein stolzes Alter von 30 Jahren und die Erkrankung zu einer Narkose entschlossen. Während der Narkose ist Odin tragischerweise gestorben.“
Odin kam 2013 im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Hamburg und entwickelte sich schnell zu einem Publikumsliebling im Eismeer. Mit seiner imposanten Erscheinung und seinem ruhigen Wesen begeisterte er über viele Jahre die Besucher des Tierparks.
Besonders bedeutend war Odin ebenfalls für die Zucht dieser selten gehaltenen Tierart.
Er zeugte mehrere Walrosskälber und spielte damit eine überaus wichtige Rolle im internationalen Erhaltungszuchtprogramm. So wurde 2014 im Tierpark Hagenbeck mit dem Walrossbullen Thor erstmals ein Walross in Deutschland geboren – ein bedeutender Erfolg für die zoologische Gemeinschaft. Darüber hinaus hat sich Odin mehrmals mit Walrossweibchen aus anderen europäischen Zoos erfolgreich fortgepflanzt, die zum Decken nach Hamburg kamen. Somit trug Odin zur Sicherung der Walrosspopulation bei.
Der Tierpark Hagenbeck ist der einzige Zoo in Deutschland, der Walrosse hält und sich aktiv an internationalen Zucht- und Schutzprogrammen für diese Tierart beteiligt. Aktuell leben Walrossdame Polosa sowie der junge Walrossbulle Fiete im Eismeer, der ebenfalls ein Nachkomme Odins ist.

Zoo Berlin, 20. März 2026
Größte Katze der Welt zieht in die Hauptstadt
Zugezogen Maskulin: Zwei Amurtiger leben nun im Reich der Jäger im Zoo Berlin
Berlin ist um zwei tierische Größen reicher: Die beiden Amurtiger-Brüder Friedrich (1) und Hubertus (1) haben in dieser Woche ihr neues Zuhause im Reich der Jäger gefunden. Die beiden Kater wurden am 30. Mai 2024 als Teil eines Vierlingswurfs im Allwetterzoo Münster geboren. Ihre Geschwister sind inzwischen in die Zoos Amersfoort und Zlín-Lešná umgezogen. Mit ihnen kehrt die größte Unterart des Tigers nach Berlin zurück. Zuletzt lebte der Amurtiger Darius (16) bis 2022 im Zoo Berlin.
„Die beiden Amurtiger sind gut angekommen und erkunden aufmerksam ihre neue Umgebung“, berichtet Säugetierkurator Dr. Florian Sicks. „Die beiden Tiger sind bereits seit ihrer Ankunft für alle Zoo-Gäste zu sehen.“ Die Tigeranlage im Reich der Jäger bietet den beiden jungen Katern vielfältige Möglichkeiten zur Beschäftigung und zum Rückzug. Unterschiedliche Geländeformen wie erhöhte Liegeplätze, Höhlen und ein großzügiger Wasserbereich fördern ein arttypisches Verhalten und laden die Tiere dazu ein, ihre Umgebung aktiv zu erkunden.
„Momentan steht in den Zoologischen Gärten Berlin alles im Zeichen der Tiger“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Ein moderner Zoo ist niemals „fertig“. Kontinuierliche Anpassungen und Weiterentwicklungen sind essenziell. Ich bin aber auch froh, dass mit Abschluss der beiden zentralen Baustellen im Zoo – der Tigeranlage und des Antilopenhauses – endlich wieder ein bisschen Ruhe und Ordnung einkehrt in diesem Frühling.“ Kurz vor dem Einzug der Brüder ist Sumatra-Tiger Luise (3) in die gegenüberliegende neue Netzanlage zu Kater Banyu (2) gezogen. Der zweite Berliner Sumatra-Tiger, Lotte (3), ist im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Großbritannien umgezogen.
Der Amurtiger, auch Sibirischer Tiger genannt, ist die größte lebende Katzenart der Welt. Männliche Tiere können ein Gewicht von über 300 Kilogramm erreichen. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über die Wälder des russischen Fernen Ostens sowie angrenzende Gebiete in Nordostchina. Er ist der einzige Tiger, der auch im Schnee lebt. Das dichte, vergleichsweise helle Fell mit weit auseinanderliegenden Streifen schützt sie vor extremen Temperaturen und bietet zugleich Tarnung in ihrem Lebensraum. Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit zählt die Unterart zu den bedrohten Großkatzen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) führt den Amurtiger auf der Roten Liste als „stark gefährdet“. Hauptursachen hierfür sind Lebensraumverlust, Wilderei sowie Konflikte mit dem Menschen. Schätzungen zufolge leben nur noch wenige hundert Tiere in der Wildnis.

Opelzoo Kronberg, 19. März 2026
Osterferienprogramm im Opel-ZooFerienführungen, Aktionen in der Zooschule und Osterausstellung
Endlich Osterferien und Zeit, um Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung zu unternehmen! Im Opel-Zoohaben die Kassen ab dem 28. März 2026 nun eine Stunde länger von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Wie gewohnt könnendie Besucher bis Einbruch der Dunkelheit auf dem Zoogelände bleiben und es durch Drehtore verlassen.Neben ‚Kaja‘ dem Elefanten-Nachwuchs, ‚Mumbi‘, dem Jungtier beiden Netzgiraffen, und weiteren Tierkindern auf der Ziegenwieseund im Streichelzoo erwartet die Zoobesucher in den HessischenOsterferien ein umfangreiches, kostenfreies Ferienprogramm.An den Kassen erhalten sie den Oster-Rundgang, ein Rallyeheft fürdie ganze Familie, das während des Zoorundgangs zur Beobachtunganregt und bei dem es ein Lösungswort zu ermittelt gilt. Darüberhinaus können sie ohne Voranmeldung auch an den interessantenFerienführungen und Aktionen in der Zooschule teilnehmen. AmOstersonntag und -montag bieten die Zoopädagogen zudem dorteine besondere Osterausstellung an, bei der sie spielerisch Wissen„rund ums Ei“ vermitteln.

Zoo Köln, 19. März 2026.
Kölner Zoo zeigt neue Tierart – Rüsselhündchen erstmals zu sehen
Premiere im Kölner Zoo: Gäste können hier erstmals Rotschulter-Rüsselhündchen (Rhynchocyon petersi) sehen – und das im Doppelpack. Männchen „Chocy“ kam vor kurzem aus dem Tierpark Berlin nach Köln. Weibchen „Rhyni“ stammt aus dem Zoo Berlin.
Das ausgesprochen agile und sehr schön zu beobachtende Paar hat sich direkt gut vertragen und ist erstaunlich zutraulich. Ihr neues, rd. 10 qm2 großes Zuhause ist in den vergangenen Wochen im Hippodom entstanden. Die Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln förderte die lichtdurchlässige, von einem Künstler gestaltete Anlage aus Metall- und Holzelementen mit einer Summe von 25.000 Euro. „Wir danken der Kölner Kulturstiftung der Kreisparkasse Köln für diese Unterstützung. Dank dieses Betrags bieten wir eine neue, schöne Attraktion, auf die sich unsere Gäste freuen können“, so Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel.
Christian Brand, Geschäftsführer der Stiftungen der Kreissparkasse Köln: „Mit dem neuen Rüsselhündchen-Gehege erweitert der Kölner Zoo nicht nur den Besucherbereich im Hippodom, sondern setzt auch hiermit wieder ein wichtiges Zeichen für den Artenschutz. Diese besonderen Tiere sind Botschafter für bedrohte Lebensräume in Afrika – und machen auf eindrucksvolle Weise sichtbar, wie dringend wir den Schutz von Natur und Artenvielfalt stärken müssen.“.
Die Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln konnte die Benennung des Weibchens bestimmen und dabei zwischen drei durch die Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Zoos vorausgewählte Namen entscheiden. „Rhyni“ – gesprochen „Rini“ – ist die Kurzform des wissenschaftlichen Namens der Rüsselhündchen „Rhynchocyon“.
Rotschulter-Rüsselhündchen, auch Schwarzbraune Rüsselhündchen genannt, sind eine Säugetierart aus der Ordnung der Rüsselspringer. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind sie mit Tenreks, Goldmullen und Erdferkeln verwandt. Rotschulter-Rüsselhündchen kommen in einem eng begrenzten Gebiet an der ostafrikanischen Küste und einigen vorgelagerten Inseln vor. Sie bewohnen Küsten- und Bergwälder. Charakteristisch und namensgebend ist die rüsselartig verlängerte und sehr bewegliche Nase. Auffällig sind außerdem die kurzen Vorder- sowie die langen Hinterbeine.
Rotschulter-Rüsselhündchen sind flinke Bodenbewohner. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Insekten. Sie erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 60 cm. Größere Tiere wiegen bis zu 750 g. Weibchen und Männchen unterscheiden sich kaum im Aussehen. Das Fell ist in der Regel an der Oberseite rötlich bis dunkelbraun. Die Bauchseite ist heller. Rotschulter-Rüsselhündchen haben auffällig große Augen und Ohren. Der Bestand wird nicht als gefährdet angesehen.
Derzeit leben in 30 europäischen Zoos insgesamt 74 Tiere dieser Art – nun auch im Kölner Zoo.

Tiergarten Kleve, 19,03,2026
Tiergarten Kleve veröffentlicht neue Forschungsergebnisse zur Stachelschweinhaltung
Gemeinsame Studie mit der Universität Zürich zeigt: Stachelschweine werden in europäischen Zoos immer älter
Der Tiergarten Kleve hat gemeinsam mit der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich aktuelle Forschungsergebnisse zur Haltung von Stachelschweinen in europäischen Zoos veröffentlicht. Die wissenschaftliche Studie wurde im international anerkannten Fachjournal Zoologischer Garten publiziert und zudem auf nationalen wie internationalen Fachtagungen vorgestellt.
Untersucht wurden Indische Weißschwanzstachelschweine und Gewöhnliche Stachelschweine, die in rund 400 zoologischen Einrichtungen in Europa gehalten werden. Für die Studie wurden Daten von mehreren tausend Tieren ausgewertet, um Haltungsbedingungen, Fütterung und Gesundheitsaspekte systematisch zu analysieren.
Ein besonders erfreuliches Ergebnis: Die Lebenserwartung der beiden Arten in europäischen Zoos hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Sowohl erwachsene als auch junge Tiere erreichen heute höhere Überlebensraten als noch in früheren Jahrzehnten. Dies führen die Wissenschaftler auf die stetig optimierten Haltungsbedingungen, moderne tiermedizinische Betreuung und zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse über Ernährung und Tiermanagement zurück.
„Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass sich die kontinuierliche Weiterentwicklung der Haltungsstandards auszahlt“, erklärt Tiergartenleiter Dr. Martin Polotzek, der als Erstautor an der Studie beteiligt war. „Forschung gehört neben Bildung, Artenschutz und Erholung zu den zentralen Aufgaben eines wissenschaftlich geführten Zoos wie dem Tiergarten Kleve. Nur durch wissenschaftliche Arbeit können wir Tierhaltung immer weiter verbessern.“
Neben der positiven Entwicklung bei der Lebenserwartung untersuchte die Studie auch die Fütterungspraxis in europäischen Zoos. Dabei zeigte sich, dass die Ernährung einen wichtigen Einfluss auf Gesundheit und Körpergewicht der Tiere hat. Auch typische Krankheitsbilder wurden erfasst.
Die nun veröffentlichten Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für zukünftige Haltungsleitlinien in europäischen Zoos und sollen dazu beitragen, dass sich die Standards der Stachelschweinhaltung in europäischen Zoos weiter verbessern. Gleichzeitig unterstreicht die Studie die Rolle moderner zoologischer Einrichtungen als wissenschaftliche Institutionen, die aktiv zur Verbesserung von Tierwohl und Tiergesundheit beitragen. Auch sollen die in der Studie gewonnenen und publizierten Daten dazu bauen, das neue Zuhause für die Klever Stachelschweine Naddel und Dieter so tiergerecht wie möglich zu planen und zu bauen.

Opel Zoo Kronberg 18.03.2026
Forschung im Zoo: Schlafgeheimnisse der grauen Riesen
Nächste Öffentliche Führung im Opel-Zoo am 28.3.2026, 15 Uhr Die nächste Öffentliche Führung im Opel-Zoo handelt von den Schlafgeheimnissen der Elefanten. In der Reihe „Forschung im Zoo“ berichten dabei wissenschaftliche Mitarbeiter der GoetheUniversität Frankfurt, welche Untersuchungen sie durchführen und zu welchen Ergebnissen sie dabei kommen. Die Forscher erheben dabei in verschiedenen Elefantenhaltungen europäischer Zoos ihre Daten, so auch im Kronberger Freigehege. Wie lange, mit welchen Unterbrechungen und wie oft schlafen die grauen Riesen? Gibt es Unterschiede bei den Individuen verschiedenen Alters? Haben sie unterschiedliche zyklische Stadien während des Schlafes? Gibt es Störungen und wenn ja welche, die den Schlaf beeinträchtigen? Diese und weitere Fragen und vor allem die Antworten darauf sind für die Zoos wichtig, um für die Tiere, die in ihrer Obhut leben, die Haltungsbedingungen immer weiter zu optimieren und den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Je genauer das Verhalten einer Tierart erforscht ist und je mehr Daten dazu zusammengetragen werden, umso besser lassen sich auch Rückschlüsse ziehen, die für den Schutz der jeweiligen Tierart im natürlichen Habitat wichtig sind. Die Führung startet am Samstag, dem 28. März 2026 um 15 Uhr an der Statue des Zoogründers hinter dem Haupteingang. Sie ist kostenfrei, ohne Zuschlag zum Eintrittspreis und eine Voranmeldung ist nicht erforderlich

Zoo-Verein Wuppertal e.V. 18.03.2026
Zoo-Verein Wuppertal e.V. beschließt neue Bauprojekte
Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. lässt in seiner Unterstützung des Grünen Zoos Wuppertal auch im Jahr nach seinem runden Geburtstag nicht nach. Diese erfreuliche Botschaft sendete die Mitgliederversammlung des Zoo-Vereins, die am vergangenen Donnerstag, 12. März 2026, stattgefunden hat. 260 Mitglieder hatten den Weg in die Glashalle der Stadtsparkasse Wuppertal gefunden, wo sie die Berichte über das Jubiläumsjahr verfolgen und zwei wichtige Beschlüsse für die weitere Entwicklung des Grünen Zoos treffen konnten. In ihrem Grußwort betonte Oberbürgermeisterin Miriam Scherff den großen Stellenwert, den der Grüne Zoo für die Stadt Wuppertal hat, und bedankte sich für das außerordentliche Engagement des Zoo-Vereins. Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder anschließend die Berichte des 1. Vorsitzenden Bruno Hensel und des Schatzmeisters Axel Jütz sowie den Rückblick des Zoodirektors auf das Jahr 2025. Traditionsgemäß erhielten die Oberbürgermeisterin und der Zoodirektor die ersten fertigen Zoo-Kalender 2027 überreicht, die in ehrenamtlicher Handarbeit von Vereinsmitgliedern hergestellt werden und sich großer Beliebtheit erfreuen. Mit ihren Beschlüssen für zwei neue Bauprojekte stellte die Mitgliederversammlung wichtige Weichen für die weitere Entwicklung des Grünen Zoos, insbesondere auch mit Blick auf das 2031 anstehende 150jährige Zoojubiläum. Im Umfeld des alten Großkatzenhauses, das nach dem Tod der letzten Großkatze angepasst wird, soll durch Umgestaltungen und Gehegeerweiterungen eine afrikanische Savanne entstehen. Dabei werden auch die benachbarten Anlagen für Zebras, Erdmännchen und Pinselohrschweine mit in die Planungen einbezogen. Für dieses Bauprojekt wird der Zoo-Verein 280.000 Euro zur Verfügung stellen. Im Bereich der heutigen Okapianlage soll unter Einbeziehung der umliegenden Anlagen für Greifvögel und Dikdiks sowie des heutigen Südamerikahauses das Projekt „African Wetlands“ entwickelt werden, mit dem unter anderem die Okapihaltung auf ein neues Niveau gehoben werden soll. Für die Planung dieses Projektes gab der Zoo-Verein 100.000 Euro frei. Für die Umsetzung wird es dann noch einen eigenen Beschluss der Mitgliederversammlung geben. Beide Projekte sollen bis zum Zoojubiläum und zur BUGA 2031 fertiggestellt sein. Mit diesen Investitionen setzt der Zoo-Verein erneut ein deutliches Zeichen für seine ungebrochene Unterstützung für den Grünen Zoo Wuppertal, die mit Abstand meist besuchte Kultureinrichtung der Stadt Wuppertal. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. ist der Förderverein des Grünen Zoos Wuppertal. Er setzt sich für die Erhaltung und Entwicklung des Grünen Zoos und seiner Einrichtungen ein. Der Zoo-Verein hat aktuell über 2.200 Mitglieder und gehört der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. an. Seit seiner Gründung 1955 hat er Gebäude und Anlagen im Gesamtwert von rund 16 Millionen Euro im Grünen Zoo Wuppertal finanziert und gebaut. Daneben unterstützt er den Grünen Zoo durch die Finanzierung technischer und veterinärmedizinische Geräte, bei der Öffentlichkeitsarbeit, der Edukation und der Zoopädagogik sowie durch den persönlichen Einsatz vieler Vereinsmitglieder. Gemeinsam mit dem Grünen Zoo setzt sich der Zoo-Verein für den Erhalt vieler bedrohter Arten und ihrer Lebensräume ein und fördert weltweit Forschungs-, Natur- und Artenschutzprojekte.

Tierpark Bern 17.03.2026
Spinne oder doch Schlange? Die Spinnenschwanzviper – eine der rätselhaftesten Schlange ist neu im Tierpark Bern
Was auf den ersten Blick wie eine Spinne wirkt, die über einen Felsen krabbelt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als der Schwanz einer Schlange. Ab sofort beherbergt der Tierpark Bern die Spinnenschwanzviper – eine seltene Giftschlange aus den heissen Wüstenregionen des Irans und Iraks, die mit einer der ungewöhnlichsten Jagdstrategien des gesamten Tierreichs aufwartet. Ein lebendiger Köder Das Faszinierende an der Spinnenschwanzviper ist ihr Schwanzende: Es trägt eine einzigartige, spinnenähnliche Struktur aus verzweigten Hautfortsätzen. Während die Schlange vollkommen regungslos auf der Lauer liegt, bewegt sie ausschliesslich diesen «Köder» – und imitiert damit täuschend echt eine krabbelnde Spinne. Neugierige Vögel, die sich vom vermeintlichen Leckerbissen anlocken lassen, werden zur Beute. Dieses Verhalten gilt als eines der eindrücklichsten Beispiele für aktive Täuschung im Tierreich. Noch im Aufbau: die «Spinne» Die neu im Tierpark Bern lebenden Tiere sind jung – und ihre Schwanzstruktur ist noch in der Entwicklung. Das ist kein Zufall: Die «Spinne» formt sich parallel zum Nahrungsspektrum. Junge Spinnenschwanzvipern ernähren sich hauptsächlich von Insekten und kleinen Reptilien. Mit jeder Häutung wächst die Schwanzstruktur weiter aus – und zunehmend werden auch Vögel zur Beute. Besucherinnen und Besucher erleben damit eine Schlange im wahrsten Sinne des Wortes beim Heranwachsen. Selten in der Natur, selten im Zoo Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft sie als «potenziell gefährdet» (Near Threatened) ein, die Wildpopulationen in den trockenen, felsigen Bergregionen des Irans und Iraks sind rückläufig. Der Tierpark Bern ist einer der wenigen Zoos, die diese faszinierende Schlange hält. Versteckt im Fels – ein Suchspiel für Besuchende Das neue Terrarium im Vivarium ist auf das karge, felsige Wüstenhabitat der Art zugeschnitten – trocken, warm und reich an Spalten und Verstecken. Wer die Schlangen finden will, braucht einen guten Blick: Ihre stark gekielten Schuppen lassen sie mit dem rauen Gestein nahezu verschmelzen. Die neue Anlage konnte Dank der grosszügigen Unterstützung durch den Tierparkverein Bern umgebaut und eingerichtet werden.

Zoo Salzburg 17.03.2026

Vier auf einen Streich: Gepardenfamilie zieht im Zoo Salzburg ein
Das gab es in Salzburg noch nie. „Vor zwei Wochen sind nicht ein oder zwei, sondern gleich vier neue Geparde bei uns eingezogen. Dabei handelt es sich um eine Mutter mit ihren drei Jungtieren“, verrät Geschäftsführerin Sabine Grebner. Nachdem die Gepardenfamilie die ersten Tage nach ihrer Ankunft im hinteren Bereich der Anlage verbracht hat, sind die neun Jahre alte Moira sowie ihre acht Monate alten Töchter Bia, Tamasha und Kikundi nun auch für Besucherinnen und Besucher zu sehen. „Gestern durften die vier zum ersten Mal die große Außenanlage erkunden. Dabei verhielten sich die drei Schwestern und ihre Mutter genauso entspannt wie nach ihrer Ankunft. Mit der Unterstützung der Familie ist eben alles leichter“, betont Sabine Grebner schmunzelnd. Durch den Einzug der aus dem niederländischen Safaripark Beekse Bergen angereisten Geparde ist die Anzahl der im Zoo Salzburg lebenden, eleganten Jäger auf sechs angewachsen. Doch müssten es nicht eigentlich sieben sein? Sabine Grebner klärt auf: „Im Gegenzug wurde eines unserer beiden Weibchen, die 6-jährige Jala, nach Beekse Bergen transportiert, wo übrigens auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) seinen Sitz hat.“ Der Grund: Die in der Natur selten gewordenen Tiere sind nur begrenzt fruchtbar und nachdem Jala noch keinen Nachwuchs hatte, soll im Sinne des Arterhalts jede Chance ergriffen werden. Und da das in Salzburg lebende Männchen noch nicht geschlechtsreif ist, bei Jala aber die Uhr tickt, hofft man auf ein „Match“ mit dem erfahrenen Gepard des niederländischen Zoos. „Um für Jala Platz zu schaffen, haben wir die Gepardenfamilie aufgenommen. Im Grunde war ohnehin mindestens eins der jungen Weibchen für uns angedacht. Das hätte jedoch noch etwa eineinhalb Jahre gedauert, da die Jungtiere erst mit gut zwei Jahren von der Mutter getrennt werden“, sagt Sabine Grebner. „Für uns ist das so natürlich umso schöner und es freut uns auch sehr für alle Besucherinnen und Besucher, die Moira, Bia, Tamasha und Kikundi bei ihren Interaktionen beobachten können. Nun dürfen die jungen Raubkatzen bei uns in Ruhe erwachsen werden.“

Zoo Vivarium Darmstadt 17.03.2026
Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt zur Ostereiersuche am 6. April in den Zoo Vivarium
Am Ostermontag, 6. April, verwandelt sich das Gelände des Zoo Vivariums Darmstadt in ein buntes Suchparadies. Überall versteckte Ostereier warten dann darauf, von kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern entdeckt zu werden. Die Ostereiersuche beginnt mit der Öffnung des Zoos um 9 Uhr und endet um 14 Uhr. Sollten alle Eier bereits früher gefunden werden, informiert das Zoo-Personal die Gäste. Besucherinnen und Besucher, die an der Ostereiersuche teilnehmen möchten, werden gebeten, sich in der Zooschule hinter dem Eingangsbereich zu melden. Alle Entdeckerinnen und Entdecker können sich auf viele kleine Gewinne freuen. Highlight der Ostereiersuche sind fünf Gutscheine für je eine Alpaka-Führung, die der Zoo erst seit Kurzem anbietet. Der entspannte Spaziergang mit den flauschigen Vierbeinern durch den Zoo ist ein Erlebnis für sich. Für die Teilnahme ist keine zusätzliche Gebühr erforderlich – es gelten lediglich die regulären Eintrittspreise. Weitere Informationen zu Zoo-Veranstaltungen während der Osterferien gibt es auf: https://zoo-vivarium.de/veranstaltungen/ .

Tierpark Hagenbeck Hamburg 17.03.2026
Erfolgreiche Nachzucht im Tropen-Aquarium Hagenbeck Erstes Jungtier bei den Lemuren geboren
Nach einer Tragzeit von rund 135 Tagen erblickte das erste Jungtier seit fünf Jahren bei den Kattas im Tropen-Aquarium Hagenbeck das Licht der Welt und wahrscheinlich werden weitere folgen. Denn mit den drei weiblichen Neuzugängen, die am 25.09.2025 die Kattagruppe bei Hagenbeck verstärkten, verlief die erste Paarungsperiode Ende Oktober optimal. Somit besteht Hoffnung auf zwei weitere Kattakinder. „Wir haben die Entwicklung in den letzten Wochen mit großer Spannung verfolgt“, betont Dr. Michael Flügger, Säugetierkurator und Zootierarzt im Tierpark Hagenbeck. „Nach anfänglicher Zurückhaltung haben die drei Weibchen ihre Stellung innerhalb der Gruppe schnell behauptet. Bei Lemuren herrscht ein Matriarchat.“ Im Moment klammert sich der rund 100 Gramm schwere Nachwuchs noch eng an den Bauch seiner Mutter, was in den ersten Lebenswochen normal ist. Von hier aus erkundet das Jungtier aber schon neugierig seine Umgebung und nimmt Geräusche und Gerüche wahr. Dank seiner bereits kräftigen Finger und Zehen bleibt der Nachwuchs auch sicher und geschützt, wenn Mutter Katta wild durch die Anlage springt. Ausgewachsene Kattas erreichen eine Kopf-Rumpflänge von bis zu 40 Zentimetern und haben ein Gewicht von 2,5 bis 3 Kilogramm. Kattas sind endemisch, sie kommen im Freiland ausschließlich auf der Insel Madagaskar im Indischen Ozean vor. Hier bewohnen die quirligen Halbaffen vor allem Dorn- und Laubwälder und buschbestandene Savannen sowie felsiges Terrain im Bergland. Auf der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) werden die Tiere als stark gefährdet eingestuft. Der Grund: die Abholzung ihres Lebensraums, die zunehmende Trockenheit auf Madagaskar und die Jagd der Tiere. Zoologische Einrichtungen wie Hagenbeck spielen eine zentrale Rolle zur Erhaltung der Art durch das Europäische Zuchtprogramm.

Tierpark Berlin 17.03.2026
Neujahrstiger heißt nun Lilly
Jury hat entschieden: Sumatra-Tiger-Jungtier im Tierpark Berlin bekommt Namen Das jüngste Sumatra-Tiger-Jungtier im Tierpark Berlin hat endlich einen Namen: Ab sofort heißt das am 2. Januar 2026 geborene Jungtier Lilly. Damit beginnen nun die Namen aller weiblichen Nachkommen von Mutter Mayang (15) und Vater Jae Jae mit dem Buchstaben „L“. Für Mutter Mayang ist Lilly der dritte gemeinsame Wurf mit Tigerkater Jae Jae, von dem sich der Tierpark leider aufgrund einer schweren Nierenerkrankung vor Kurzem verabschieden musste. Insgesamt haben Mayang und Jae Jae in Berlin fünf Jungtiere großgezogen: die Zwillinge Luise und Lotte (2022), Ede und Kuno (2024) sowie nun Lilly (2026). Während Ede und Kuno die Nachbaranlage im Tierpark bewohnen, lebt Luise seit September 2023 im Zoo Berlin. Lotte zog kürzlich in die Thrigby Hall Wildlife Gardens in Großbritannien. Die Namenswahl erfolgte aus über 1.000 Vorschlägen, die die Tierpark-Gäste im Februar durch eine Mitmach-Aktion am Tigergehege einreichen konnten. Nach Auswertung durch die „Tigerjury“ fiel die Entscheidung auf die oft eingereichte Namensidee „Lilly“ – ein kurzer, einprägsamer Name, der gut zum Jungtier passt und auch eine sympathische literarische Referenz enthält: Die Figur Tigerlily aus Peter Pan ist mutig, clever und hat einen eigenen Kopf. Eigenschaften, die auch bei dem kleinen Tiger-Mädchen wiederzuerkennen sind. Bei der feierlichen Namensverkündung im Regenwaldhaus waren neben der Patin, der Bezirksstadträtin von Lichtenberg, auch Vertreter der indonesischen Botschaft zugegen, um diesen besonderen Moment mitzuerleben. „Sumatra-Tiger gelten als die seltensten Großkatzen der Welt. Durch Lebensraumverlust und menschliche Eingriffe ist ihre Population in der Wildnis auf nur noch etwa 400 bis 600 Tiere geschrumpft“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Mayang und Lilly sind bereits für die Gäste des Tierparks zu sehen. Auch wenn Mutter und Jungtier weiterhin viel Zeit für Zweisamkeit benötigen, werden die Erkundungsausflüge ins Innengehege inzwischen immer häufiger.“ Bei Sumatra-Tigern liegt die Aufzucht der Jungtiere vollständig in der Verantwortung der Mutter. Hintergrund Bedrohung Regenwald Indonesien Die indonesischen Regenwälder gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde – und gleichzeitig zu den am stärksten bedrohten. Hauptursache ist der Mensch. Die wachsende Nachfrage nach Rohstoffen hinterlässt hier besonders sichtbare Spuren. Jede Minute verschwinden Flächen von mehreren Dutzend Fußballfeldern und diese Zerstörung betrifft indirekt alle Menschen – nicht nur die, die durch den Konsum von Fleisch, Papier oder Elektronik zum Verlust der Lebensräume beitragen. In der zentralen Ausstellung #SpurensucheRegenwald können Besucher*innen diese Zusammenhänge unmittelbar erfahren. An sechs interaktiven Forschungsstationen, die Aspekte des alltäglichen Lebens aufgreifen, können sowohl Kinder als auch Erwachsene spielerisch entdecken, wie sie selbst zum Schutz der Regenwälder beitragen können und damit auch das Überleben bedrohter Arten wie des Sumatra-Tigers sichern. Gemeinsam mit dem WWF engagiert sich der Tierpark Berlin für den Schutz der Tiger in ihrem natürlichen Lebensraum. Unterstützer*innen des „Team Tiger Berlin“ fördern sowohl die Pflege der Sumatra-Tiger im Tierpark Berlin als auch wichtige Schutzmaßnahmen in der Wildnis – darunter Anti-Wilderei-Maßnahmen, Umweltbildung sowie die Sicherung von Lebensräumen durch grüne Korridore.

Zoo Landau in der Pfalz 17.03.2026
Zoo-Safari für Ferienkinder im Zoo Landau in der Pfalz am Donnerstag, 9. April, von 14 Uhr bis 16.30 Uhr
Die Zooschule Landau bietet in Kooperation mit Tourist-Information Landau für Kinder von 6 bis 12 Jahren, die in Landau und in der Region ihre Ferien verbringen, am Donnerstag, 9. April, eine ganz besondere Veranstaltung an: die „Zoo-Safari“. Auf einem zweieinhalbstündigen Erlebnisrundgang durch den Landauer Zoo haben die Kinder die Möglichkeit, Tiere in ihren Gehegen zu beobachten und diese teilweise sogar hautnah zu erleben. Sie erfahren dabei Besonderheiten und erhalten interessante Einblicke in das Leben der Zootiere: Wie viel Fleisch frisst ein Tiger am Tag? Wie können Tierpfleger die Pinguine auseinanderhalten? Wie klein ist ein Känguru, wenn es zur Welt kommt? Daneben wird es außerdem um die Arbeit eines modernen zoologischen Gartens gehen, um zu erklären, wofür Zoos heute da sind und wie sie zum Erhalt bedrohter Tierarten beitragen. Natürlich können die Kinder auch ihre eigenen Fragen stellen, und die Pädagoginnen und Pädagogen werden tolle Anschauungsmaterialien wie z.B. Eier, Felle, Federn, Schädel zum Berühren und Bestaunen dabeihaben. So wird der Zoorundgang für alle Ferienkinder zu einem ganz besonderen Erlebnis! Eine Anmeldung zur Zoosafari ist erforderlich; dies ist bei der Tourist-Information unter der Telefonnummer 0 63 41-13 83 10 möglich. Los geht es um 14 Uhr, der Treffpunkt ist an der Zookasse ab 13.45 Uhr. Bitte beachten Sie, dass in der Ferienzeit an der Zookasse nachmittags viel Betrieb sein kann. Bitte bringen Sie Ihr Kind rechtzeitig in den Zoo. Kosten: 12,50 Euro (NUR IN BAR!) für die Zoosafari zuzüglich 2,50 Euro ZooEintritt Der Zoo Landau behält sich vor, die Veranstaltung ggf. witterungsbedingt abzusagen oder zeitlich abzukürzen

Naturschutz-Tierpark Görlitz 17.03.2026
Erster Nachwuchs 2026 bei den gefährdeten Haustierrassen im Naturschutz- Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Der Streichelhof des Görlitzer Tierparks steht derzeit ganz im Zeichen des tierischen Nachwuchses: Mit Beginn des Frühlings sorgen zahlreiche Lämmer der gefährdeten Haustierrassen Thüringer Waldziege und Rauwolliges Pommersches Landschaf für reges Treiben. Die Jungtiere tollen und spielen ausgelassen auf der Anlage. Sollte das Wetter einmal zu ungemütlich werden, können sie sich jederzeit in den geschützten Stall zurückziehen. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist der erste Einsatz von Ziegenbock Sepp, wie Tierparkinspektorin Steffi Späthe erklärt: „Sepp, kam im vergangenen Jahr zu uns. Um Inzucht zu vermeiden, löst er Bock Balduin ab, der aber weiterhin auf dem Streichelhof lebt- nun allerdings kastriert. Sepps bisherige Bilanz ist beeindruckend: Alle geborenen Lämmer sind kräftig und gesund. Das ist ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung dieser bedrohten Rasse.“ Der putzmuntere Nachwuchs ist ab sofort für Besucher erlebbar. Und die Freude geht weiter: In den kommenden Wochen werden noch weitere Lämmer erwartet.

Tiergarten Schönbrunn 17.03.2026
35 Jahre Malen im Tiergarten Schönbrunn: Jubiläumsausstellung von Margit König
Margit König ist davon überzeugt, dass sie das „schönste Atelier der Welt“ hat. Seit nunmehr 35 Jahren pilgert die Künstlerin beinahe täglich in den Tiergarten Schönbrunn. In ihrer Jubiläumsausstellung, die vom 25. März bis 8. April im Elefantenhaus des Tiergartens zu sehen ist, präsentiert sie ihre neuesten Arbeiten. Jedes Werk erzählt eine Geschichte. „Bei den Geparden habe ich einen innigen Moment festgehalten. Die Jungtiere haben sich gerade an ihre Mutter gekuschelt. Einer ist schon eingeschlafen, der zweite hat noch neugierig hergeblinzelt“, erzählt König. Gerade wenn neue Tierarten einziehen, packt sie die Motivation besonders. „Die Goldtakine, die seit letztem Jahr erstmals in Schönbrunn zu sehen sind, sind schnell zu einem meiner Lieblingsmotive geworden. Diese imposanten Tiere sind einfach faszinierend.“ Auch nach über 35 Jahren sind die Tiere nach wie vor ihre unerschöpfliche Inspirationsquelle. „Es gibt immer wieder neue Situationen, die ich so noch nie erlebt habe. Ich präge sie mir ein und bringe sie dann auf meine Weise zu Papier.“ Egal, ob den kleinen Elefantenbullen, das neue Panda-Paar oder die Jungtiere bei den Orang-Utans: Margit König hat sie alle verewigt und zeigt sie in ihrer Ausstellung. Welche Technik sie einsetzt, entscheidet sie erst spontan vor dem Motiv. In der Jubiläumsausstellung präsentiert König rund 35 Zeichnungen, Mischtechnik- und Wachspastellarbeiten sowie Aquarelle. Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck: „Margit König nimmt sich Zeit für unsere Tiere und beobachtet sie mit großer Geduld. So entstehen eindrucksvolle Werke, die zeigen, wie inspirierend das Erleben von Tieren sein kann.“ 35 Jahre Malen im Tiergarten Schönbrunn Jubiläumsausstellung von Margit König 25. März bis 8. April 2026 im Elefantenhaus im Tiergarten Schönbrunn

Zoo und Tierpark Berlin 16.03.2026
Tierische Inventur 2025: Licht und Schatten Zoo und Tierpark Berlin ziehen Bilanz | Ausblick auf 2026
Die Zoologischen Gärten Berlin blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück, das von Höhen und Tiefen geprägt war. Geburten, Jubiläen und Abschiede verdeutlichten im vergangenen Jahr eindrucksvoll die Vielfalt und Dynamik der Einrichtungen als Orte der Begegnung, Bildung und des Einsatzes für die Bewahrung biologischer Vielfalt. Jungtiere in Zoo und Tierpark verzauberten Tierpfleger*innen, Online-Community und Gäste in Zoo und Tierpark gleichermaßen: Von einem Wurf zuckersüßer Otter-Vierlinge, über Zwillingen bei den Roten Pandas bis hin zu Erdferkel Frida und Flusspferd-Nachwuchs Willi Wackelöhrchen im Zoo war die Freude groß. Zudem feierten die Panda-Zwillinge Leni und Lotti im August 2025 ihren ersten Geburtstag. Doch wie die Geburt gehört auch der Tod zum Kreislauf des Lebens. Schweren Herzens musste sich der Zoo von bekannten Tierpersönlichkeiten verabschieden, besonders schwer fiel dies bei Giraffenbulle Max und Elefantenbulle Victor. Auch im Affenhaus war die Trauer um die beiden betagten Orang-Utans Mano und Bini groß. Die Zahlen aus 2025 unterstreichen die Vielfalt der Zoologischen Gärten der Hauptstadt eindrucksvoll: Im Zoo Berlin sind 21.930 Individuen aus 1.021 verschiedenen Tierarten Zuhause, hinzu kommen mindestens 200 heimische wild lebende Arten, Der Tierpark Berlin beherbergt 6.444 Individuen aus 632 Arten und mehr als 250 heimische wild lebende Tierarten, die sich in der weitläufigen Naturoase wohlfühlen. Ein nostalgisches Highlight war das 70-jährige Jubiläum des Tierpark Berlin. Bereits im Frühjahr wurde die Ausstellung „70 Jahre Plakatkunst“ eröffnet, in der die jahrzehntelang gestalteten Plakate des Tierparks als kulturhistorische Spiegelbilder gezeigt werden. Parallel dazu lässt ein historischer Rundgang entlang zahlreicher Informationsstelen Gäste auf rund 40 Tafeln in die Entwicklung des Parks eintauchen. Trotz dieser positiven Entwicklungen blieben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Zu Beginn des Jahres 2025 mussten Zoo und Tierpark Berlin aufgrund eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) im Brandenburgischen Hönow vorsorglich für mehrere Wochen schließen. Die MKS gilt als hochinfektiös, der Schutz, der teils vom Aussterben bedrohten Tierarten hat, oberste Priorität. Diese ungeplante Schließzeit und die auch nach Wiedereröffnung anhaltenden Vorsichts- und Hygienemaßnahmen belasteten insbesondere den Tierpark wirtschaftlich spürbar. Darüber hinaus mussten der Zoo und der Tierpark mit zurückhaltender Besucherentwicklung und zugleich steigenden Betriebs- und Baukosten umgehen. „Die Rezension macht mit all ihren Auswirkungen auf die Kaufkraft unserer Gäste auch von Zoos und Tierparks nicht Halt. Wir spüren wie alle anderen Einrichtungen dieser Branche auch, die deutliche Zurückhaltung bei Unternehmungen in der Freizeit“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Das vergangene Jahr war für uns daher herausfordernd, aber wir blicken trotzdem optimistisch in die Zukunft. Zoos stehen nie still; sie entwickeln sich kontinuierlich weiter. Mit Projekten wie der neuen Netzanlage für Tiger und dem neuen Elefantenhaus setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunft und zeigen, dass wir auch unter schwierigen Rahmenbedingungen vorausschauend handeln.“ Ausblick auf 2026 in Zoo und Tierpark Berlin Ein zentrales Zukunftsprojekt für den Tierpark Berlin ist das neue Elefantenhaus, das sich derzeit in der finalen Bauphase befindet. Auf rund 20.000 Quadratmetern befinden sich moderne Innen- und großzügige Außenbereiche. Dies ermöglicht ein zukunftsfähiges Haltungskonzept. Es wird im sogenannten Protected Contact gearbeitet, also ohne direkten körperlichen Kontakt zwischen Mensch und Tier. So wird bei der Betreuung ein respektvoller und sicherer Umgang zwischen Mensch und Tier gewährleistet, der immer auf der freiwilligen Basis der Tiere beruht. Ein spezifisch für Elefanten umgesetztes Konzept zur Verhaltensanreicherung – das sogenannte Behavioral enrichment – sorgt dafür, dass die Elefanten die bestmögliche Fürsorge erhalten. Das modernste Elefantenhaus Europas wird zum neuen Aushängeschild des Tierpark Berlin. Auch im Zoo Berlin stehen in diesem Jahr wichtige Entwicklungen an. Zum Start der Saison werden die neuen Netzanlagen für die Tiger gegenüber dem Reich der Jäger fertiggestellt. Zudem wird noch in diesem Sommer die Modernisierung des Aquariums nach zahlreichen Verzögerungen abgeschlossen. Parallel wird das historische Antilopenhaus derzeit umfassend umgebaut: Noch im Frühling werden Okapis und eine neue Giraffenart einziehen.

Zoom Gelsenkirchen 16.03.2026
ZOOM Erlebniswelt hält nun die kleinste Rinderrasse der Welt
Besucherinnen und Besucher der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen können ab sofort eine neue Tierart im Afrikaanse Kraal in der Erlebniswelt Afrika bestaunen. Wo bislang die imposanten Hörner der Watussirinder die Aufmerksamkeit auf sich zogen, ist nun die weltweit kleinste Rinderrasse, die Dahomey Zwergrinder, eingezogen. Die drei Neuankömmlinge heißen Knox, Layla und Blinky. Gemeinsam erkunden sie aufmerksam ihr neues Revier und zeigen sich entspannt und aufgeschlossen gegenüber den Besucherinnen und Besuchern. Mit einer Schulterhöhe von lediglich rund einem Meter sind die sanftmütigen Rinder nahezu auf Augenhöhe mit den Somalischafen, die gemeinsam mit ihnen auf einer Anlage leben. Die ZOOM Erlebniswelt hat aktuell täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, ab dem 1. April bis 18.30 Uhr.

Tierpark Nordhorn 16.03.2026
Förderverein des Nordhorner Tierparks wählt neuen Vorstand
Lilo und Herbert Hilkenbach für 32 Jahre aktive Vereinsarbeit gewürdigt In der Zooschule des Tierpark Nordhorn fand am Donnerstag, den 12.03. die Mitgliederversammlung des Fördervereins Tierpark Nordhorn statt. Die Veranstaltung war außerordentlich gut besucht – jeder Stuhl im Raum war besetzt. Neben den üblichen Regularien standen in diesem Jahr auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung – mit einem deutlichen personellen Umbruch. Gleich vier Vorstandsmitglieder schieden auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus. Verabschiedet wurden der Beisitzer Ralf Brümmer sowie die stellvertretende Vorsitzende Jennifer Nienhaber. Besonders gewürdigt wurden zudem zwei prägende Persönlichkeiten des Fördervereins: die Gründungsmitglieder Liselotte und Herbert Hilkenbach. Beide gehörten dem Vorstand seit der Gründung im Jahr 1994 an und engagierten sich über 32 Jahre hinweg in vielfältiger Weise für den Verein. Liselotte Hilkenbach war viele Jahre stellvertretende Vorsitzende und übernahm darüber hinaus sechs Jahre lang den Vorsitz des Fördervereins. Gemeinsam mit ihrem Mann Herbert war sie bei nahezu jeder Aktion und bei zahlreichen Veranstaltungen des Vereins im Einsatz. In seinen Dankesworten hob der Vorsitzende Dietmar Brookmann das außergewöhnliche Engagement des Ehepaars hervor. Über mehr als drei Jahrzehnte hätten sie den Förderverein geprägt und maßgeblich dazu beigetragen, den Verein zu dem zu machen, was er heute ist. In seinem Geschäftsbericht blickte Brookmann außerdem auf das vergangene Jahr 2025 zurück. Besonders erwähnte er hier die Spende von 1 Millionen Euro für die neue Leoparden Anlage, die der Förderverein anlässlich des 75-jährigen Geburtstag des Tierpark Nordhorn übereichte. Weiter berichtete er über die positiv entwickelnden Mitgliederzahlen des Fördervereins, stellte die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres vor und gab zugleich einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten für 2026. Für das kommende Jahr kündigte er neben bewährten Veranstaltungen auch neue Angebote an. Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Dietmar Brookmann in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder Phila Swafing. Die Aufgabe des Kassenführers übernimmt weiterhin Hermann Swart, während Katharina Schleper als Schriftführerin tätig ist. Als Beisitzer gehören dem Vorstand künftig weiterhin Heiner Monninkhof und Thomas Nienhaber an. Neu in den Vorstand gewählt wurden außerdem Giesbert Krüger, Jürgen Armbrust und Sabine Nolting. Neben den Wahlen stellte der Förderverein auch seine beiden Zoofahrten für dieses Jahr vor. Die Tagesfahrt führt nach Wuppertal, während eine mehrtägige Fahrt nach Hamburg sowie in den Wildpark Schwarze Berge geplant ist. Zudem berichtete Zoodirektor Dr. Nils Kramer ausführlich und informativ über das Jahr 2025 im Tierpark und gab einen Ausblick auf die Entwicklungen und Projekte im Jahr 2026. Mehr Infos über den engagierten Förderverein finden Sie unter: www.tierparknordhorn.de/foerderverein/

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