Entenvögel

Weißwangengans
Witwenpfeifgans
Zwerggans

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Landschildkröten

Spornschildkröte
Griechische Landschildkröte
Ägyptische Landschildkröte

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Hörnchen

Alpenmurmeltier
Eichhörnchen
Kap-Borstenhörnchen

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Hirsche

Europäischer Damhirsch
Rothirsch
Elch

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Elefanten

Afrikanischer Elefant
Asiatischer Elefant

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Bären

Braunbär
Eisbär
Brillenbär
Schwarzbär
Malaienbär

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5. Zooreise 2025 – Der Vierländertrip

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Zoobesuche im Mai

Bergtierpark Blindham

Im Mai gab es zwei Zooreisen, eine am Anfang, die andere am Ende des Monats, wobei die erste nur ein Tagesausflug ins Kufsteiner Land war.
Besucht wurden der Bergtierpark Blindham (letzter Besuch war im März 2020) und der Raritätenzoo Ebbs (letzter Besuch im August 2024).
Veränderungen in den Zoos sind mir nicht aufgefallen, wobei ich das Gefühl habe, dass der Spielplatzbereich des Bergtierparks immer größer wird, bzw. um einige Spielgeräte erweitert wurde.

Die zweite Reise ging nach Frankfurt und Umgebung. Viele neue Zoos wurden im Mai nicht besucht, die Ausnahme bildet nur die Vogelburg Weilrod, aber in vielen Zoos finden ständig Veränderungen statt (bei den Großen eher als bei den Kleinen) Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

02.06.2025, Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig
Kulturelles Erbe erhalten, Lebensräume schützen: Ehemalige Dorfstrukturen bieten Zufluchtsorte für Amphibien
In den ruhigen Bergdörfern des nordportugiesischen Peneda-Gerês-Nationalparks haben jahrhundertealte steinerne Wasserbecken und Bewässerungskanäle eine überraschende neue Bestimmung gefunden: Einst im Mittelpunkt des traditionellen Dorflebens, sind sie heute wichtige Zufluchtsorte und Brutstätten für Amphibien, da natürliche Feuchtgebiete durch Klima- und Landnutzungsänderungen zunehmend unter Druck geraten. Das zeigt eine in der Fachzeitschrift Ecosphere veröffentlichte Studie, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) geleitet wurde.
Im Peneda-Gerês-Nationalpark, Portugals erstem Schutzgebiet und einzigem Nationalpark, verschmelzen unberührte Ökosysteme mit traditionellen Dörfern, die seit Generationen bestehen. Während das ländliche Leben verblasst und viele dieser Dörfer weitgehend verlassen sind, bleiben die gemeinschaftlichen Wasserbecken, Steinbrunnen und Bewässerungskanäle, die einst das Dorfleben aufrechterhielten, erhalten.
„Angesichts des zunehmenden Drucks auf natürliche Lebensräume kann der Erhalt dieser vom Menschen geschaffenen Rückzugsräume für den Schutz gefährdeter Arten von entscheidender Bedeutung sein“, sagt Dr. Jose Valdez, der Hauptautor der Studie. Um festzustellen, ob die historischen Strukturen Amphibienpopulationen unterstützen könnten, untersuchte das Forschungsteam unter der Leitung von Jose Valdez und Prof. Dr. Henrique Pereira von iDiv und der MLU eine Feldstudie 162 Gewässer in den Dörfern des Nationalparks, darunter natürliche Strukturen wie Teiche und Bäche, aber auch künstliche wie Wasserbecken, Brunnen und Bewässerungskanäle. Die Forschenden erfassten an jedem Ort die vorkommenden Amphibien sowie deren Brutaktivität, um den ökologischen Wert der Gewässer zu bewerten.
Historische Strukturen beherbergen eine überraschend große Artenvielfalt
Während natürliche Bäche und Teiche in der Regel eine größere Anzahl von Arten beherbergen, zeigt die Studie, dass auch die künstlichen Gewässer eine unerwartet wichtige Rolle für Amphibien spielen. Vor allem historische Steinbecken erwiesen sich als beliebte Lebensräume: In zwei Dritteln dieser Becken lebten Amphibien, ein Viertel wurde sogar als Brutstätte genutzt. Überraschenderweise beherbergten die Wasserbecken sogar eine größere Artenvielfalt als natürliche Gewässer. Die Forschenden wiesen zudem nach, dass endemische Arten wie der Marmormolch (Triturus marmoratus) und der Bosca-Molch (Lissotriton boscai) häufiger in den historischen Strukturen Eier ablegten als in den nahegelegenen natürlichen Teichen oder Bächen. „Im Gegensatz zu natürlichen Feuchtgebieten, die stark vom Klimawandel beeinflusst werden, bieten die künstlichen Becken eine stabile, sichere Umgebung für die empfindlichen Eier und Larven lokaler Amphibienarten”, erklärt Jose Valdez.
Eine Ergänzung, aber kein Ersatz
Die Forschungsergebnisse unterstreichen zwar die ökologische Rolle künstlicher Gewässer im Peneda-Gerês-Nationalpark, doch das Team warnt davor, diese künstlichen Strukturen als Ersatz für natürliche Lebensräume zu betrachten. Natürliche Ökosysteme, insbesondere Ausbuchtungen in Bächen und Teiche, bleiben für viele Amphibienarten unersetzlich. So wurden beispielsweise der Iberische Frosch (Rana iberica) und der Feuersalamander (Salamandra salamandra) fast ausschließlich in natürlichen Gewässern gefunden. Künstliche Strukturen könnten jedoch in Gebieten, die von Landflucht, Trockenheit und Lebensraumverlust betroffen sind, als wichtiger Puffer dienen.
„In Peneda-Gerês ist die Landschaft auf seltene Art und Weise sowohl von der Natur als auch von Generationen von Dorftraditionen geprägt“, sagt Henrique Pereira, Seniorautor der Studie und ehemaliger Direktor des Parks. „Unsere Ergebnisse zeigen, wie das kulturelle Erbe eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der lokalen Amphibienpopulationen spielen kann. Indem wir solche von Menschenhand geschaffenen Strukturen gemeinsam mit den natürlichen Lebensräumen schützen, bewahren wir nicht nur das kulturelle Erbe, sondern sichern auch eine Zukunft für die Artenvielfalt in diesem Nationalpark.“
Originalpublikation:
Jose W. Valdez, Jeremy Dertien, Haruna Fimmel, Tim Eric Kaufmann, Carolin Kremer, Leonie Schilling, Lena Hartmann, Isabell Hummel, Horst Paul Uellendahl, Asha Majeed, Henrique M. Pereira (2025). Traditional water structures in villages support amphibian populations within a protected landscape. Ecosphere, doi: http://dx.doi.org/10.1002/ecs2.70294 Weiterlesen

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Portrait: Zwergsäger

Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Anatinae
Tribus: Meerenten und Säger (Mergini)
Gattung: Mergellus
Art: Zwergsäger (Mergellus albellus)

Zwergsäger (Tierpark Hellabrunn)

Der Zwergsäger ist mit einer Körperlänge von 37 bis 45 Zentimetern kleiner und kurzschnäbliger als die anderen Säger. Die Flügelspannweite beträgt 44 bis 70 Zentimeter. Das Gewicht variiert zwischen 550 und 750 Gramm.
Männchen und Weibchen des Zwergsägers haben deutlich unterschiedliches Gefieder. Das Federkleid des Männchens ist weiß mit feinen schwarzen Strichen. Die Federhaube ist aufrichtbar. Auffällig ist der schwarze Fleck zwischen Schnabel und Auge. Der Rücken ist mitunter schwarz. Im Ruhekleid ähnelt der Erpel den Weibchen. Der Rücken ist allerdings schwarz und er ist deutlich größer und fülliger als die Weibchen. Männchen können außerdem an ihrem größeren Schnabel identifiziert werden.
Das Zwergsägerweibchen ist schlichter gefärbt und hat deutlich kleinere Haubenfedern. Sein Rücken ist dunkelgrau, die Flanken sind etwas heller. Der Kopf und die Halsseiten sind rotbraun.
Jungvögel zeigen einen bräunlichweißen Flügelfleck und zimtbraunen statt schwarzbraunen Zügel (zwischen Auge und Schnabelbasis). Kinn und Kehle sind weiß. Die Rumpffedern sind bräunlichgrau und heller gesäumt als bei adulten Vögeln. Die Küken sind in ihrer Färbung von Schellenten fast nicht unterscheidbar. Sie sind jedoch von geringerer Größe und haben bereits den typischen Säger-Schnabel. Weiterlesen

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