Ausgestorbene Wirbellose – Noch mehr Parasiten

Hypothetische Darstellung einer ausgestorbenen Laus (ChatGPT)

Ein paar Parasiten, die es nicht mehr gibt, habe ich bereits hier vorgestellt. Man könnte denken, dass die Wirte froh darüber sein dürften, dass sie von ein paar Plagegeistern befreit sind, aber … sie sind meist genauso ausgestorben wie ihre Parasiten.
Und vermutlich sind noch mehr Parasiten ausgestorben als man denkt… man hat sie nur noch nicht entdeckt.
Und selbst Dinosaurier und andere prähistorische Tiere haben unter Parasiten gelitten. Warum auch nicht? In den letzten Jahren werden immer mehr gefunden… und wer weiß welche noch gefunden werden, beziehungsweise nie gefunden werden, weil keine Spuren hinterlassen wurden.
Von Dinosauriern selbst sind keine Parasiten als Weichkörper direkt überliefert, aber es gibt mehrere indirekte und direkte Fossilbelege, die ziemlich klar zeigen, welche Parasiten sie hatten – ähnlich wie bei heutigen Reptilien und Vögeln. Weiterlesen

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TTT: Meine Buchenttäuschungen 2025

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Maria Winter: When the Shadows whisper my Name (Rezension)

Ein brüchiger Frieden, ein gefährliches Bündnis – und ein Verlangen, das stärker ist als Hass
Alisha ist Alpha des Wolfsrudels von Downtown Los Angeles und fest entschlossen, den brüchigen Frieden mit den Vampiren aufrechtzuerhalten. Doch eine Reihe gezielter Angriffe bringt die fragile Waffenruhe ins Wanken.
Um zu verhindern, dass der Konflikt ausartet, muss Alisha ausgerechnet mit Mason zusammenarbeiten. Der Älteste der Vampire ist kühl, berechnend und gewohnt, zu bekommen, was er will – und dabei gefährlich attraktiv. Alisha weiß, dass sie ihm nicht trauen darf. Er ist ihr Feind. Doch sie kann sich der Anziehung zwischen ihnen nicht entziehen.
Eine Spur führt Mason und Alisha in die geheime Unterwelt der Nachtwesen – ein Ort, den selbst Mason meidet. Und je tiefer sie in die Schatten vordringen, desto schwieriger wird es, die Grenze zwischen Hass und Verlangen zu ziehen …
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Deborah Wilde: Vollmond für Anfänger (Rezension)

Dr. Raisa Montefiore hat ihr Leben der Entwicklung einer Formel gewidmet, die schwere Verbrennungen in Sekundenschnelle heilen kann – ein Versprechen an ihre verstorbene Zwillingsschwester Robyn.
Als ein Polizist bei einer Explosion in ihrem Labor schwer verletzt wird, rettet Raisa sein Leben mit ihrer experimentellen Formel. Mit ungeahnten Folgen: Inspector Gideon Stern verwandelt sich in einen Werwolf.
Die Labordaten sind zerstört, Raisas Mentor Dr. Woodman ist untergetaucht, und seine Spur führt sie und den widerwilligen Gideon in die Parallelwelt Hedon. Dort erwartet sie nicht nur die gefährliche Königin der Herzen, sondern auch die Wahrheit über Raisas eigene Vergangenheit.
Während Gideon mit seinem neuen Alltag kämpft, muss Raisa sich entscheiden: zwischen Loyalität, Rache – und einer wachsenden Zuneigung zu dem Mann, den sie unwissentlich verflucht hat.
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Helen Harper: Magic Embers (Rezension)

Eine neue magische Kraft, eine mysteriöse Bedrohung – unzählige neue Herausforderungen …
Gerade als die junge Ermittlerin Emma Bellamy denkt, dass sie ihre Vergangenheit und ihre Phönix-Kräfte verstanden hätte, wird ihr Leben erneut durcheinandergewirbelt. Sie hat die Fähigkeit erhalten, kurze Momente aus der Zukunft zu sehen. Nicht nur kann Emma diese magische Kraft nicht richtig kontrollieren, auch ihr Partner, der attraktive Vampirlord Lukas Horvath, ist alles andere als angetan von dieser neuen Entwicklung. Doch als hätte Emma nicht genug damit zu tun, ihre Beziehung zu retten und ihre Zukunftsvisionen zu verstehen, trifft sie auf eine weitere Herausforderung: Jemand behauptet, der wahre Phönix zu sein, und wirft Emma Betrug vor. Eine Anschuldigung, die ihre bisherige Arbeit als Ermittlerin infrage stellt und sie vor bisher ungeahnte Herausforderungen stellt …
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Qualzuchten bei Katzen

Hauskatze (Zoo Bratislava)

Von Qualzuchten bei Hunden habe ich ja bereits hier berichtet. Dort gehe ich auch allgemein auf Qualzuchten ein, denn natürlich sind auch andere Haustiere (und Nutztiere) davon betroffen. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Alpenzoo Innsbruck 09.01.2026
Nachweihnachtlicher Snack für die Tiere im Alpenzoo
Aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern des Alpenzoo ist es bereits aufgefallen: In mehreren Tiergehegen liegen derzeit Christbäume verstreut. Besonders gut sichtbar sind sie bei unseren Steinböcken und Gämsen. Was auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken mag, hat einen einfachen Hintergrund und einen klaren Nutzen für unsere Tiere. Bei den ausgelegten Christbäumen handelt es sich ausschließlich um unverarbeitete, unverkaufte Bäume, die dem Alpenzoo nach den Feiertagen von regionalen Händlern geschenkt wurden. Diese naturbelassenen Bäume sind für viele der Tiere eine willkommene Bereicherung: Sie dienen als schmackhafte Ergänzung zum täglichen Futter, liefern wertvolle Ballaststoffe und sorgen zusätzlich für Beschäftigung und Abwechslung im Gehege. Dabei ist wichtig zu betonen, dass wirklich nur Bäume direkt von den Händlern verwendet werden. Christbäume aus Privathaushalten können nicht angenommen werden, da sie häufig mit Kerzenwachs, Lametta, Sprays oder anderen Rückständen belastet sind, die ein Gesundheitsrisiko für die Tiere darstellen könnten. So erhalten die ungenutzten Christbäume einen nachhaltigen und sinnvollen Zweck – und unsere Tiere genießen eine natürliche, sichere und schmackhafte Ergänzung in ihrem Winteralltag. Weiterlesen

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Die besten Zoos 2025

Es wird mal wieder Zeit für eine sehr subjektive Liste, der von mir besuchten Zoos im Jahr 2025. Auf ein Ranking verzichte ich aber. Nach wie vor nehme ich meinen Besuchen auf die kulinarischen Aspekte, dem Kinderwohl und den Eintrittspreisen keine Rücksicht. Mich interessiert der Tierbestand, die Tieranlagen und die Haltungsbedingungen. Und ja, meine Listen ähneln sich, weil ich manche Zoos sehr regelmäßig aufsuche, da mögen es andere Zoos schwer haben… und manche kleine Zoos (ich denke da an den Zoo in Schönebeck) fallen einfach aus dem Raster … also kann man als Anleitung dieser Liste sagen: Sehenswerte Zoos, aber die Zoolandschaft Deutschlands und den Nachbarländern hat noch viel mehr zu bieten (und ich kann nicht alle Zoos besuchen …)
Hier die Listen der letzten Jahre:
Die besten Zoos 2022
Die besten Zoos 2023
Die besten Zoos 2024 Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

Stunde der Wintervögel (vom 9. – 11. Januar)

06.01.2026, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Wandernde Süßwasserfische fallen in der Bonner Konvention durch das Raster
Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten berücksichtigt wandernde Süßwasserfische bislang unzureichend. Von den mehr als 1.100 gelisteten wandernden Arten sind lediglich 23 Süßwasserfische, obwohl diese weltweit bedroht sind und dringend international koordinierte Schutzmaßnahmen benötigen. Ein neuer Artikel in Nature Reviews Biodiversity, der von Forschenden der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) sowie der University of Nevada, Reno, veröffentlicht wurde, zeigt das bislang ungenutzte Potenzial der Bonner Konvention zur Verbesserung des Schutzes wandernder Süßwasserfische auf.
Viele wandernde Tierarten wie Vögel, Fledermäuse, Wale und Fische überqueren Ländergrenzen, um ihren Lebenszyklus zu vollenden, und sind daher auf international koordinierte Schutzmaßnahmen angewiesen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, trat 1983 die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS) in Kraft. Als Umweltabkommen der Vereinten Nationen mit 133 Vertragsparteien – darunter 132 Staaten und die Europäische Union – bietet sie einen weltumspannenden Rahmen für die Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit zur Verbesserung des Schutzes gefährdeter, grenzüberschreitend wandernder Arten, die in den Anhängen I und II gelistet sind. Obwohl die Anhänge I und II der Bonner Konvention mehr als 1.100 Arten umfassen, sind Süßwasserfische dort stark unterrepräsentiert. Lediglich 23 Süßwasserfischarten sind in den Anhängen aufgeführt, darunter 19 Arten aus der Ordnung der Acipenseriformes (Störe und Löffelstöre).
Ungleichgewicht zwischen Schutzbedarf und Berücksichtigung von Süßwasserfischen in der Bonner Konvention:
„Süßwasserfische gehören zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen überhaupt. Laut der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) ist etwa ein Viertel aller bewerteten Süßwasserfischarten vom Aussterben bedroht. Alarmierend ist auch, dass die Bestände wandernder Süßwasserfische, für die es ein Monitoring gibt, weltweit zwischen 1970 und 2020 im Durchschnitt um 81 Prozent zurückgegangen sind“, erklärt Prof. Sonja Jähnig, kommissarische Direktorin des IGB und Koautorin der Studie.
Fengzhi He, Professor am Northeast Institute of Geography and Agroecology der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und Gastwissenschaftler am IGB, ist der Hauptautor der Studie. Er ergänzt: „Es besteht ein deutliches Ungleichgewicht zwischen dem Schutzbedarf von Süßwasserfischen und ihrer derzeitigen Repräsentation in den Anhängen der Bonner Konvention. Dieses Ungleichgewicht spiegelt Forschungslücken zur Lebensgeschichte von Süßwasserfischen sowie Defizite bei gezielten Schutzmaßnahmen wider.“
Süßwasserfische sind ein „blinder Fleck“:
Nach Ansicht der Autorinnen und Autoren gibt es mehrere Gründe dafür, dass wandernde Süßwasserfische in der Bonner Konvention unterrepräsentiert sind. Erstens fehlen umfassenden Bewertungen darüber, wie viele Fischarten im Süßwasser und über nationale Grenzen hinweg wandern, um ihren Lebenszyklus zu vollenden. Zweitens sind etwa ein Drittel aller beschriebenen Süßwasserfischarten auf der Roten Liste als „Nicht bewertet“ oder „Daten unzureichend“ eingestuft. Ohne belastbare Basisdaten ist es aber schwierig festzustellen, welche Arten die Kriterien der grenzüberschreitenden Wanderung und eines schlechten Erhaltungszustands gemäß Bonner Konvention erfüllen. Drittens sind viele Länder mit grenzüberschreitenden Flusseinzugsgebieten – insbesondere in Asien und Nordamerika – keine Vertragsparteien des Abkommens. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Arten aus diesen Regionen vorgeschlagen und in die Anhänge aufgenommen werden.
Die Aufnahme weiterer wandernder Süßwasserfischarten in die Bonner Konvention könnte ihren Schutz erheblich verbessern:
Ohne ein abgestimmtes Management auf Einzugsgebietsebene können gezielte Befischung, Beifang, Lebensraumveränderungen und physische Barrieren verhindern, dass Fische ihre Laich- oder Nahrungsgebiete erreichen. Die Autorinnen und Autoren empfehlen daher dringend, das Potenzial der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Süßwasserfische vollständig auszuschöpfen. Ein erster Schritt sollte darin bestehen, mehr bedrohte, grenzüberschreitend wandernde Süßwasserfischarten zu identifizieren und in die Anhänge aufzunehmen. Zudem sollte die internationale Zusammenarbeit in Flusseinzugsgebieten mit hoher Vielfalt wandernder Süßwasserfische, wie dem Mekong- und dem Amazon-Becken, gestärkt werden.
„Die CMS COP15 wird im März 2026 in Campo Grande, in Brasilien stattfinden. Diese Konferenz der Vertragsparteien bietet eine Gelegenheit, den Schutz wandernder Fischarten zu stärken, einschließlich der Prüfung von Vorschlägen zur Aufnahme weiterer Süßwasserfische in die Anhänge der Bonner Konvention“, sagt Fengzhi He.
Originalpublikation:
He, F., Hogan, Z., Jähnig, S.C. et al. The untapped potential of CMS for migratory freshwater fishes. Nat. Rev. Biodivers. (2026). https://doi.org/10.1038/s44358-025-00115-z Weiterlesen

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Portrait: Zentralsahara-Dornschwanzagame

ohne Rang: Toxicofera
ohne Rang: Leguanartige (Iguania)
Familie: Agamen (Agamidae)
Unterfamilie: Dornschwanz-Agamen (Uromastycinae)
Gattung: Uromastyx
Art: Zentralsahara-Dornschwanzagame (Uromastyx geyri)

Zentralsahara-Dornschwanz (Zoo Augsburg)

Zentralsahara-Dornschwanzagamen (auch Zentralsahara-Dornschwanz oder Geyrs Dornschwan genannt) ist eine für die Gattung relativ kleine und schlanke Art mit einer durchschnittlichen Gesamtlänge (einschließlich Schwanz) von etwa 34 cm. Diese Echse ist meist beige oder orange mit helleren Flecken. Sie gehört zu den farbenprächtigsten Arten der Gattung. Es sind zwei Farbvarianten bekannt: die „rote“ und die „gelbe“ geyri. Die rote Phase ist oft fast einfarbig rötlich bis neonorange, die gelbe Phase liegt im oder nahe am Neonbereich. Weibchen sind blasser als Männchen, mit mehr bräunlichen Farbnuancen und deutlich weniger ausgeprägter Bauchfärbung sowie weniger lebhaften Mustern. Die meisten Weibchen haben eine einfache „Sommersprossen“-Zeichnung auf dem Rücken. Zentralsahara-Dornschwänze sind mittelgroße Tiere, die im Durchschnitt 28–36 cm lang werden und als ausgewachsene Exemplare 250 Gramm oder mehr wiegen. Weiterlesen

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