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Eigentlich müsste ich jeden Link der zu Amazon verlinkt auch als solchen sichtbar machen... Aber: Dieser Blog enthält viel Werbung. Büchervorstellungen verlinken auf Verlage (und Amazon) Die Zoopresseschau enthält Werbung und eigentlich ist das ein reiner Werbeblog, jedenfalls könnte man das so sehen, denn jeder Link zu einem Zoo ist eine Art Werbung (ob der Zoo allerdings ein Produkt ist ...). Links, welche außerhalb meines Blogs führen, könnten Werbung enthalten. Man erkennt das, indem man mit der Maus über den gekennzeichneten Text fährt. Wohin man kommt ist dann ersichtlich. Und Amazonlinks (also Bücher) sind immer Werbung (und Teil eines Partnerprogramms) Aber: Ich erhalte kein Geld für meinen Blog (und wenn dann dient das dem Artenschutz. Ja, ich mache Werbung mit diesem Blog, aber wenn ich das nicht täte, wäre dieser Blog nur halb so informativ. Und seien wir mal ehrlich: Ist nicht fast alles, was nicht Nachrichten sind, Werbung? Interessante Beiträge zum Thema Blogger und Werbung findet man hier .Kommentare
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TTT: 10 Bücher mit einem winterlichen Cover (Schnee/Weihnachten ect)
Veröffentlicht unter Top Ten Thursday
9 Kommentare
Hans-Peter Hutter/Raoul Mazhar: Parasiten – Meister der Manipulation (Rezension)
Parasiten sind keine Randerscheinung – sie beeinflussen die Gesundheit, Evolution und das Zusammenleben von Menschen und Tieren. Das Buch zeigt, wie stark unser Alltag von ihnen geprägt ist, ohne dass wir es bemerken.
Eine Ameise erklimmt mit erstaunlicher Präzision die exakte Höhe eines Grashalmes, beißt zu und wartet – pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk – bis sie gefressen wird. Eine Maus verliert ihre Angst und spaziert todesmutig in den Rachen einer Katze. Ein Fisch tauscht seine Zunge gegen einen blutsaugenden Untermieter und macht pflichtbewusst weiter. Die Regisseure dieser Szenen? Parasiten: unscheinbar, hochspezialisiert und erstaunlich angepasst.
In »Parasiten – Meister der Manipulation« werfen Hans-Peter Hutter und Raoul Mazhar einen ebenso vergnüglichen wie kenntnisreichen Blick darauf, wie Mikroorganismen Verhalten umprogrammieren, Körper kapern und Evolutionsgeschichte mitschreiben: wissenschaftlich präzise, mit trockenem Witz und oft makaber komisch. Weiterlesen
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Fabian Navarro: Miez Marple und die Kralle des Bösen
Aus gutem Grund hat Katzendetektivin Miez Marple beschlossen, das komfortable Leben einer Wohnungskatze zu führen. Wäre da nicht ihr guter Freund Kater Watson, der bei seinen Ermittlungen gegen die Betreiber eines Katzengras-Onlineshops auf ein haarsträubendes Verbrechen gestoßen ist und nun in Schwierigkeiten steckt: in einer Zelle der Katzenpolizei. Als Mordverdächtiger. Schon zwitschern es die Vögel von den Dächern und auch die Bellt-Zeitung berichtet: Miez Marple ermittelt! Wird es der flauschigen Detektivin gelingen, Watson zu retten und die Stadt davor zu bewahren vor die Hunde zu gehen? Weiterlesen
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Naomi Novik: Drachenprinz (Rezension)
Kaum haben Captain Will Laurence und sein gewaltiger Drache Temeraire ihre erste Bewährungsprobe bestanden, da erscheint eine chinesische Delegation am britischen Königshof und fordert die Rückgabe Temeraires. Als Laurence sich weigert, muss er seinen geliebten Gefährten in den fernen Osten begleiten – ohne zu ahnen, was ihn und Temeraire am Ende ihrer langen, gefahrvollen Reise erwartet …
DRACHENPRINZ ist der zweite Teil der pseudohistorischen Fantasyreihe DIE FEUERREITER IHRER MAJESTÄT. Und es geht spannend weiter. Ich will nicht sagen, dass DRACHENPRINZ besser oder schlechter als DRACHENBRUT ist, der Band stellt eine konsequente Fortführung der Ereignisse dar. Weiterlesen
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Annabel Chase: Spellbound 8 – Dreimal Schwarzer Zauber (Rezension)
Emma und ihre Freundinnen aus dem Hexen-Nachhilfeunterricht machen einen aufsehenerregenden Fund! Durch Zufall entdecken sie in einem alten Grimoire eine geheime Buchseite. Darauf könnte sich ein Hinweis befinden, mit dem sich der Fluch von Spellbound endlich brechen lässt. Emma stürzt sich in diese Aufgabe. Doch sie ahnt nicht, welche Gefahren dabei auf sie warten …
Und als wäre das nicht genug, stolpert sie während eines Besuchs bei Agnes im Spellbound-Pflegeheim über die Leiche eines alten Satyrs. Emma hofft, dass wenigstens dieses eine Mal jemand eines natürlichen Todes gestorben ist. Doch hat sie wirklich so viel Glück?
DREIMAL SCHWARZER ZAUBER – Teil 8 der amüsanten CosyFantasyKrimireihe. Weiterlesen
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Sy Montgomery: Tête-à-Tête mit einer Schildkröte (Rezension)
- Schmuckschildkröte (ChatGPT)
- Suppenschildkröte (ChatGPT)
- Schnappschildkröte (ChatGPT)
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Zoopresseschau
Zoo Augsburg, 22.12.2025
Aus dem Dezember-Newsletter
In den lezten Wochen gab es keine Geburten
Der erste Fennek (das Männchen) kam vor einigen Tagen aus dem Walter-Zoo Gossau (Schweiz) in den Zoo. Im Frühjahr wird ein junges Weibchen aus dem Zoo Dortmund erwartet.
Zwei Nachzuchttiere der Grünen Baumeidechsen konnten an den Zoo Miskolc in Ungarn abgegeben werden. Die restlichen Nachzuchten sind für das Sea Life in München reserviert.
Im Vogelbestand verstarben zwei Magellan-Pinguine, eine Kragentaube, ein Weißstorch und eine Rothalsgans (zu der weiter unten noch berichtet wird). Verstorben sind auch ein sehr altes Pavianweibchen und eine Zwergziege.
Ende Novemberkamen anlässlich des bundesweiten Vorlese-Tages zwei 5. Klassen der Kerschensteiner Mittelschule in den Zoo. In der Zooschule wurde den Kindern eine Geschichte über eine schwarze Tigerin vorgelesen, nachdem sie unsere echten Sumatra-Tiger Dhjala und Berani beobachtet hatten.
Am 14. Dezember wurde der Welt-Affen-Tag im Zoo Augsburg gefeiert. Besucherinnen und Besucher durften bei Tierpfleger-Sprechstunden Wissenswertes über Schimpansen und Mantelpaviane erfahren und einen Blick hinter die Kulissen des Kapuzineraffen-Hauses werfen. Zudem konnten Affen für den Weihnachtsbaum gebastelt werden und an mehreren Ständen wurde über die Schimpansenforscherin Jane Goodall, Artenschutzprojekte für die gefährdeten Plumploris und vieles mehr informiert.
Und dann ist da noch die Vogelgrippe ….
In diesem Jahr scheint es mit dem AI Virus in Deutschland besonders schlimm zu sein. Er hat ja schon im Herbst viele Kraniche versterben lassen, und so war es dann leider nur eine Frage der Zeit wann auch im Zoo ein Fall festgestellt wird. Dieses Mal war es eine Rothalsgans auf dem Kormoranweiher. In der Konsequenz wurde ein Großteil der Vögel aufgestallt und Hygieneschutzmaßnahmen realisiert. Parallel dazu wurden über 100 Vögel getestet, die glücklicherweise bis auf eine weitere Rothalsgans einen negativen Befund hatten.
Nun wird in einigen Wochen eine weitere Testrunde durchgeführt, aber bis die Hygienemaßnahmen aufgehoben werden können, wird es aber sicher bis weit ins Jahr 2026 dauern.
Derzeit gibt es keine Einschränkungen für Besucher, und auch der Christmas Garden hat normal geöffnet. Der ChristmasGarden ist noch bis zum 6. Januar im Augsburger Zoo zu sehen. Weiterlesen
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Das Alpenschneehuhn in Brehms Tierleben
Das Schneehuhn, Alpen-, Felsen- oder Bergschneehuhn (Lagopus mutus, alpinus, vulgaris, montanus, rupestris, cinereus, islandicus, Reinhardi, groenlandicus, hyperboreus und hemileucurus, Tetrao alpinus, montanus, rupestris, islandicus und Islandorum, Attagen montanus) tritt, je nach der Lage und Beschaffenheit seines Wohngebietes, in mehr oder weniger abweichenden, ständigen Ab- oder Unterarten auf und wird daher von einzelnen Forschern in mehrere Arten getrennt, von anderen wiederum als gleichartig betrachtet. Schon in einem und demselben Gebiete ändert es, zumal im Sommerkleide, vielfach ab. Auf den Schweizer Alpen ist es, laut Schinz, nach der Jahreszeit so verschieden, daß man sagen kann, im Sommer sei seine Färbung in jedem Monate verändert. Zu allen Jahreszeiten sind beim Männchen der Bauch, die unteren Deckfedern des Schwanzes, die vorderen Deckfedern der Flügel, die Schwungfedern und die Läufe weiß; die Schwungfedern haben schwärzliche Schäfte, und der Schwanz ist schwarz. Im Sommer aber sehen die übrigen Theile sehr verschieden aus. Die Frühlingsmauser, welche in der Mitte des April beginnt, bringt hin und wieder schwärzliche Federn zum Vorscheine, und der Vogel ist weißlich und bunt gescheckt; zu Anfang des Mai sind Kopf, Hals, Rücken, die oberen Deckfedern der Flügel und die Brust schwarz, rostfarben und weißbunt, die Federn nämlich entweder ganz schwarz mit ganz undeutlichen rostfarbenen Querstreifen, oder schwarz, hellrostgelb und weißlich gebändert; an Kehle und den Seiten des Halses tritt das Weiße am meisten hervor. Die Federn selbst stehen bunt unter einander, nicht selten mit einigen ganz weißen gemischt; alle aber bleichen nach und nach so ab, daß zu Ende des August oder des September besonders der Rücken schön hell aschgrau und schwärzlich punktirt erscheint, die rostfarbenen Bänder an Hals und Kopf fast ganz weiß geworden sind, meist aber noch einige ganz unregelmäßige rostgelb und schwarz gebänderte unter den anderen sich finden. Weiterlesen
Neues aus Wissenschaft und Naturschutz
15.12.2025, Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)
Wie ernähren sich Korallen? Energiezufuhr aus direkt aufgenommener Nahrung bislang unterschätzt
Korallen beziehen Energie auf zwei Wegen: Zum einen durch Photosynthese ihrer symbiotischen Algen, zum anderen, indem sie kleine Nahrungspartikel wie Plankton direkt aus dem Wasser aufnehmen. Diese Form der Ernährung wird in der Fachsprache „Heterotrophie“ genannt. In einer Studie im Fachjournal Communications Biology zeigt ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Bremer Wissenschaftlerin Marleen Stuhr (ZMT), dass der Beitrag der heterotrophen Nahrungsaufnahme zur Energiegewinnung bei Korallen bisher oft deutlich unterschätzt wurde. Der Grund dafür liegt in den gängigen Messmethoden.
Korallenriffe dienen Millionen Menschen als Lebensgrundlage – sei es durch Fischerei, Küstenschutz oder Tourismus. Doch die Klimakrise macht Korallenriffen weltweit zu schaffen. Kürzlich legten wissenschaftliche Berichte wie der Global Tipping Points Report nahe, dass diese wichtigen Ökosysteme bald einen Kipppunkt erreicht haben.
Wie Korallen sich resilienter gegen steigende Temperaturen und Versauerung in den Ozeanen entwickeln können, ist ein Thema der aktuellen Forschung. Dabei ist es wichtig zu verstehen, wie Korallen sich ernähren, welche Rolle die direkte Aufnahme von organischer Nahrung aus der Meeresumwelt (Heterotrophie) spielt und was die Algensymbionten der Koralle leisten.
Bislang wurde der heterotrophe Anteil an der Ernährung von Korallen vor allem über Kohlenstoffisotope im Gewebe der Korallen gemessen. Doch Forschende der University of Rhode Island und des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen konnten jetzt nachweisen, dass diese Methode allein kein vollständiges Bild der Nahrungsaufnahme liefert.
Denn der aufgenommene Kohlenstoff aus der heterotrophen Nahrung wird von der Koralle häufig nicht im Gewebe gespeichert, sondern wieder ausgeschieden oder schnell veratmet. Viel besser lassen sich hingegen Stickstoffisotope und bestimmte Fettsäuren als Marker nutzen. Diese Stoffe gelangen direkt in das Gewebe der Koralle und bleiben dort auch länger nachweisbar.
In ihren Experimenten, die Ende 2019 am Interuniversity Institute for Marine Sciences (IUI) in Eilat, Israel, durchgeführt wurden, arbeitete das Team mit der riffbildenden Steinkoralle Stylophora pistillata, einer häufig untersuchten Art, die in tropischen Riffen weit verbreitet ist.
Im Rahmen einer 22-tägigen Versuchsreihe wurde die Ernährungsweise dieser Art systematisch untersucht. Die Korallen wurden dabei unterschiedlichen Fütterungsszenarien ausgesetzt: Einige Kolonien wurden nicht gefüttert, andere zweimal pro Woche, andere sechsmal pro Woche und eine weitere Gruppe wurde zuvor gebleicht und anschließend intensiv gefüttert. Als Nahrung dienten frisch gezüchtete Larven von Salinenkrebsen (Zooplankton).
„Parallel dazu haben wir physiologische Parameter wie Photosyntheseleistung, Dichte der Algensymbionten, Chlorophyllgehalt, Wachstum und Proteinreserven gemessen, um die Auswirkungen der Fütterung sichtbar zu machen“, erklärt Marleen Stuhr vom ZMT.
+++Marker decken Nährstoffpfade auf+++
Methodisch wandten die Forschenden drei Messansätze an: Sie untersuchten die stabilen Isotope von Kohlenstoff und Stickstoff, führten eine Analyse von Fettsäureprofilen durch, und maßen unmittelbar, wie viel Futter die Korallen gefressen hatten.
„Durch diese Kombination konnten wir testen, welche Marker sich am besten eignen, um den Beitrag der heterotrophen Ernährung zu erfassen“, berichtet Erstautor Connor Love von der Universität Rhode Island in den USA.
Die Versuche ergaben, dass die Steinkoralle Stylophora pistillata ihre Nährstoffe aus dem Futter nicht gleichmäßig aufnimmt, sondern sehr selektiv. Stickstoff wird in wesentlich größerem Maße in das Gewebe eingebaut als Kohlenstoff. Kohlenstoff hingegen wird von der Koralle oft veratmet oder als Mukus wieder abgegeben.
„Somit unterschätzen viele herkömmliche Methoden, die sich auf die Analyse von Kohlenstoffisotope stützen, den tatsächlichen Anteil heterotropher Ernährung erheblich“, sagt Marleen Stuhr. „Gleichzeitig konnten wir verdeutlichen, dass Stickstoffisotope und bestimmte Fettsäure-Biomarker sehr verlässliche Indikatoren für Nahrungsaufnahme sind – und zwar sowohl in der Koralle als auch in den Symbionten.“
Damit werde klar, dass bisherige Standardmethoden nicht immer aussagekräftig seien und eine Kombination mehrerer Marker ein realistischeres Bild der Nahrungsaufnahme liefere.
„Wenn nur ein Teil der aufgenommenen Nährstoffe im Gewebe messbar ist, fällt ein wesentlicher Beitrag der Ernährung unter den Tisch“, erklärt Connor Love. „Indem wir robustere Marker wie Stickstoffisotope und Fettsäureprofile einsetzen, können wir künftig wesentlich genauer nachvollziehen, wie Korallen ihr Energiemanagement zwischen autotropher Photosynthese und heterotropher Nahrungsaufnahme ausbalancieren.“
Mit den getesteten Biomarkern lässt sich in experimentellen Studien, beim Monitoring oder der Riffrestauration besser beurteilen, ob und wie viele Nährstoffe die Korallen zusätzlich zur Photosynthese aufnehmen, um beispielsweise Stress zu kompensieren, so das Forschungsteam. Zudem ergaben die Versuche, dass das Füttern der Korallen für die direkte Nahrungsaufnahme zwar einige Parameter verbessern, die Folgen der Korallenbleiche aber nicht vollständig kompensieren konnte.
+++Was die Ergebnisse für den Schutz von Korallenriffen bedeuten+++
Die Studie zeigt, dass die bisher üblichen Methoden den Beitrag der heterotrophen Ernährung von Korallen deutlich unterschätzen. Damit besteht die Gefahr, dass die Widerstandsfähigkeit von Riffen in Ökosystemmodellen oder bei Restaurationsprojekten falsch eingeschätzt wird.
Die neuen Erkenntnisse sind wichtig, um zu verstehen, wie Korallen auf Umweltstress reagieren und in nährstoffarmen Meeresregionen überleben können. Bei steigenden Meerestemperaturen oder nach Korallenbleichen kann die Fähigkeit zur zusätzlichen Nahrungsaufnahme entscheidend sein. Durch ein besseres Verständnis ihrer Ernährungsstrategien lassen sich Vorhersagen über das Überleben von Korallen in der Klimakrise verbessern.
„Riffe sind hochkomplexe und produktive Ökosysteme, deren Stabilität maßgeblich von der Ernährung der einzelnen Korallen abhängt. Wenn Korallen in der Lage sind, durch verstärkte Heterotrophie Energie- und Nährstoffverluste zu kompensieren, können sie Stresssituationen, wie den Verlust ihrer Symbionten (Korallenbleiche) durch Hitzewellen, unter Umständen besser überstehen“, erläutert Marleen Stuhr. „Genauere Bewertungen der Riff-Resilienz stützen Entscheidungen in Küstenschutz, Fischerei und Tourismus.“
Connor Love ergänzt: „Für den Schutz der Riffe bedeutet unsere Studie zweierlei: Erstens sind Korallen wahrscheinlich stärker auf heterotrophe Ernährung angewiesen als bisher angenommen, was das Überleben der Riffe mit der Dynamik des Planktons im Ozean in Verbindung bringt. Zweitens haben wir eine zuverlässige Reihe von Biomarkern gefunden, die als wertvolles Instrument zur Bewertung des Ernährungszustands, der Widerstandsfähigkeit von Korallen und beim Monitoring von Riffen dienen können.“
Originalpublikation:
Love, C.R., Stuhr, M., Fox, M.D. et al. Selective nutrient incorporation may underestimate heterotrophy of a mixotrophic reef-building coral. Communications Biology 8, 1285 (2025). DOI: 10.1038/s42003-025-08621-8, https://doi.org/10.1038/s42003-025-08621-8 Weiterlesen
Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz
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Portrait: Fünfstreifenskink
| Ordnung: | Schuppenkriechtiere (Squamata) |
| ohne Rang: | Skinkartige (Scincoidea) |
| Familie: | Skinke (Scincidae) |
| Unterfamilie: | Mabuyinae |
| Gattung: | Trachylepis |
| Art: | Fünfstreifenskink (Trachylepis quinquetaeniata) |
Der Fünfstreifenskink ist eine kleine bis mittelgroße Echse, die eine Länge von etwa 20 Zentimetern erreicht. Die Färbung dieser Skinkart ist recht variabel und hängt vom Geschlecht, dem Alter und der Jahreszeit ab. Wie bei den meisten Skinken sind ihre Schuppen glänzend und der Körper fühlt sich glatt an und hat einen metallischen, reflektierenden Schimmer. Die Grundfärbung der Schuppen ist in der Regel olivbraun oder dunkelbraun, manchmal mit kleinen, perlmuttweißen Flecken. Drei helloliv- oder dunkelbraune Streifen verlaufen vom Kopf bis zum leuchtend blauen Schwanz. Diese Streifen können mit zunehmendem Alter verblassen und undeutlich werden.
Der Kopf zeichnet sich durch eine spitze Schnauze und deutlich sichtbare Ohröffnungen aus. Direkt hinter den Ohren befinden sich meist kleine, schwarze Flecken. Die Gliedmaßen sind dunkelbraun oder schwarz, kurz und kräftig mit relativ langen Zehen. Die Flanken sind überwiegend gelblich oder beige, die Unterseite weißlich. Weiterlesen







