Tierpark Köthen

Eingang (Tierpark Köthen)

Eingang (Tierpark Köthen)

Der Tierpark Köthen ist der älteste Zoo auf ostdeutschem Gebiet.
Bereits im 17. Jahrhundert ließ das Anhalt-Köthener Fürstenhaus das Sumpfgebiet „Welsche Breite“ erschließen und zu einem Landschaftspark mit Teichen und Vogelvolieren umgestalten. In diesem auenwaldähnlichen Landschaftsteil dominieren noch heute Baumarten wie Eiche, Esche, Ulme, Sommer- und Winterlinde.
1872 erwarb die Stadt Köthen das Gelände mit Fasanenwärterhaus. 1884 wurden neue Volieren für verschiedene Fasanenarten erstellt. Dieses Jahr gilt als offizielles Gründungsjahr des heutigen Tierparks, der hauptsächlich einheimische Tierarten und Haustiere zeigt. Unter den exotischeren Tieren sind Nandus, Lisztäffchen und Papageien. Damhirsch- und ein Streichelgehege sind begehbar. Neu ist auch eine begehbare Südamerikavoliere. Zwischen Damhirschanlage und Südamerikavoliere lebt eine riesige freilebende Präriehundkolonie.
In der dichten Zoowelt Sachsen-Anhalts/Sachsens gibt es eine Reihe an kleinen sehenswerten Zoos. Der Tierpark Köthen arbeitet daran in diese Riege aufgenommen zu werden. Ein interessanter Tierbestand und neue innovative Anlagen sind der richtige Weg Köthen zu einem sehenswerten Kleinod in der Zoolandschaft zu machen.

Mehr über den Zoo findet man hier und hier.

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