Portrait: Fünfstreifenskink

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Skinkartige (Scincoidea)
Familie: Skinke (Scincidae)
Unterfamilie: Mabuyinae
Gattung: Trachylepis
Art: Fünfstreifenskink (Trachylepis quinquetaeniata)

Fünfstreifenskink (Zoo Plzen)

Der Fünfstreifenskink ist eine kleine bis mittelgroße Echse, die eine Länge von etwa 20 Zentimetern erreicht. Die Färbung dieser Skinkart ist recht variabel und hängt vom Geschlecht, dem Alter und der Jahreszeit ab. Wie bei den meisten Skinken sind ihre Schuppen glänzend und der Körper fühlt sich glatt an und hat einen metallischen, reflektierenden Schimmer. Die Grundfärbung der Schuppen ist in der Regel olivbraun oder dunkelbraun, manchmal mit kleinen, perlmuttweißen Flecken. Drei helloliv- oder dunkelbraune Streifen verlaufen vom Kopf bis zum leuchtend blauen Schwanz. Diese Streifen können mit zunehmendem Alter verblassen und undeutlich werden.
Der Kopf zeichnet sich durch eine spitze Schnauze und deutlich sichtbare Ohröffnungen aus. Direkt hinter den Ohren befinden sich meist kleine, schwarze Flecken. Die Gliedmaßen sind dunkelbraun oder schwarz, kurz und kräftig mit relativ langen Zehen. Die Flanken sind überwiegend gelblich oder beige, die Unterseite weißlich. Weiterlesen

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Portrait: Pudel

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Wolfs- und Schakalartige (Canis)
Art: Wolf (Canis lupus)
Unterart: Haushund (Canis lupus familiaris)

Pudel (ChatGPT)

Der Pudel (französisch caniche; italienisch barboncino) ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 2, Standard-Nr. 172). Pudel sind lebhaft und haben eine wollige, gekräuselte Behaarung. Sie werden anhand ihrer Größe unterschiedlich benannt: Großpudel (auch Königspudel), Kleinpudel (auch Mittelpudel), Zwergpudel und Toy-Pudel. Die FCI hat die Verantwortung für den Rassestandard und die Entwicklung der Rasse Frankreich zugewiesen. Andere Zuchtverbände gehen in ihren Rassebeschreibungen davon aus, dass die Rasse in Deutschland entstand.[2][3] Auch in der Encyclopædia Britannica und der Columbia Encyclopedia findet sich diese Aussage zur Herkunft der Rasse.
Ursprünglich waren Pudel apportierende Jagdhunde, spezialisiert auf die Wasserjagd. Der Name kommt vom altdeutschen puddeln und bedeutet im Wasser planschen. Es wird gesagt, er habe in seiner Geschichte auch als Hütehund gedient, was aber nicht bewiesen ist. Im Laufe der weiteren Zucht verlor der Pudel seine jagdlichen Fähigkeiten weitestgehend, die Apportierfreude ist geblieben. Er wird heute als besonders intelligenter Familienhund geschätzt.
Dem Kynologen R. von Schmiedeberg (Redakteur der ersten kynologischen Zeitschrift Deutschlands Der Hund) zufolge stammt die älteste Erwähnung des Pudels von 1555 von Conrad Gessner.
Von Schmiedeberg berichtet von zwei verschiedenen Rassen mit dem Namen Pudel: „Schöner Pudel“ und Schafpudel. Der Schaf- oder Hütepudel ist aber ein eigener Schlag einer von der FCI nicht anerkannten Hundegruppe, der Altdeutschen Hütehunde.
Zu Anfang der Pudelzucht, Ende des 19. Jahrhunderts, gab es nur Groß- und Kleinpudel, in den klassischen Farben Schwarz, Weiß und Braun (wobei Braun wenig geachtet war).[6] Eine Weile war umstritten, ob Deutschland, Frankreich oder Russland Ursprungsland dieser Hunderasse sei. Im Rahmen der FCI-Anerkennung in den 1930er Jahren wurde dann Frankreich festgelegt. Eine weitere Größe kam jetzt zum Rassestandard hinzu, der Zwergpudel, dem in den 1990er Jahren noch der Toy folgte; somit gab es nun vier Größenvarianten.
In den 1960er Jahren wurde „Silber“ und in den 1970ern „Apricot“ im offiziellen Standard als Farben aufgenommen. Die Anerkennung der neuen Farbe „Red“ durch Frankreich bzw. die FCI erfolgte im April 2007. Pudel kommen in fast allen Farbvarianten vor, die es in der Hundewelt gibt. In den 1980er Jahren wurden in Deutschland auch zweifarbige Pudel zugelassen, allerdings nur in Weiß mit schwarzen Platten (Harlekin) und in Schwarz-Loh (black-tan). Mittlerweile werden Black-tan- und Harlekin-Pudel auch in Österreich und Tschechien national anerkannt.
In Deutschland werden jährlich über 2000 Welpen in die VDH-Zuchtbücher eingetragen. Weit über die Hälfte sind Zwergpudel, die beliebtesten Farben sind Schwarz und Weiß. Weiterlesen

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Portrait: Sundheimer

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Kammhühner (Gallus)
Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
Unterart: Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Sundheimer (Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe)

Das Sundheimer ist eine deutsche Hühnerrasse, die auch als Sundheimer Huhn bekannt ist. Das Sundheimer gilt als ältestes Zwiehuhn und ist der einzige Hühnerschlag, der in Baden erzüchtet wurde. Durch die Lage des Zuchtzentrums Sundheim, einem Ortsteil von Kehl wurden die Zuchtziele je nach staatlicher Zugehörigkeit von Straßburg als zeitweiligem Hauptabsatzmarkt stark beeinflusst. Die zutraulichen Tiere sind gute Winterleger. Zwischenzeitlich galten Sundheimer als stark gefährdet, ihr Bestand hat sich in den letzten Jahren jedoch deutlich erholt.
Der Ursprung des Sundheimer Huhns liegt im Umkreis von Straßburg und Kehl, wobei davon auszugehen ist, dass die Bauern auf der deutschen Seite des Hanauerlandes bereits seit Anfang des 18. Jahrhunderts damit begonnen hatten, schwere Fleischhühner für den Straßburger Markt oder für Gaststätten dieses bedeutenden Zentrums im südlichen Oberrheintal zu erzeugen. Zur Zucht dieser schweren Hühner wurden Landrassen verwendet, in die gegen Ende des 18. Jahrhunderts wahrscheinlich Belgische oder Nordfranzösische Kämpfer eingekreuzt wurden. Ab 1855 wurden Brahma, später Dorking und nach 1870 Wanzenauer Hähne zur Zucht verwendet, die ihrerseits aus bodenständigen Masthühnern und Houdans entstanden waren. Diese sogenannten Wanzenauer, benannt nach dem elsässischen Ort Wanzenau, wurden in erster Linie zur Verfeinerung der Fleischstruktur eingesetzt, da nach dem 1871 erfolgten Anschluss des Elsass an das Deutsche Reich vor allem mit Straßburg ein Markt für qualitativ hochwertige Fleischhühner entstanden war.
Um ein möglichst gleichbleibendes Produkt am Markt anbieten zu können, wurde 1886 in Sundheim eine bäuerliche Zuchtgenossenschaft, die „Vereinigung des Sundheimerhuhnes“ gegründet, die auf einem separaten Grundstück eine Mastanstalt nach französischem Vorbild einrichtete. Die Jungtiere wurden vielfach während des Winters im Wohnbereich der Bauern als Stubenküken in speziellen Kisten unter der in Südbaden typischen Kachelofen-Bank aufgezogen.>
Ziel war, die Rasse als DLG-geprüftes Markenzeichen, eben das „Sundheimerhuhn“, zu etablieren. Die hohe Qualität, die sich an französischen Ansprüchen orientierte, führte dazu, dass Sundheimer Mastgeflügel bald nicht nur in den Gasthäusern von Straßburg, sondern auch denen von Kehl, Offenburg, Baden-Baden und Karlsruhe hoch geschätzt wurde.
In Baden waren die bäuerlichen Zuchtgenossenschaften in Sundheim und Sand Zentren der Zucht des Sundheimerhuhnes, zudem bemühte sich der Geflügelzuchtverein Kork um die Entwicklung dieser Rasse. Aber auch in anderen Gegenden des damaligen Reiches gab es Interesse an dieser leicht mästbaren und widerstandsfähigen Hühnerrasse. 1898 hat die Landwirtschaftskammer Wiesbaden das Sundheimerhuhn in Hessen eingeführt und im benachbarten Elsass haben Züchter diese Rasse genutzt.
Nachdem nach dem Ersten Weltkrieg das Elsass wieder an Frankreich gekommen war, fiel mit Straßburg ein wesentlicher Absatzmarkt für das fleischbetonte Sundheimerhuhn weg. Unter anderem aus diesem Grund wurde die Rasse mit dem Ziel eines leicht mästbaren, mittelschweren und gut legenden Zwiehuhns weitergezüchtet.
Heute sind Sundheimer unter anderem bei Züchtern beliebt, die sich wirtschaftlich orientieren und Wert sowohl auf qualitativ hochwertiges Fleisch als auch auf Eier legen. Zudem werden derzeit vor allem Sundheimer Hennen von Menschen nachgefragt, die Hühner im eigenen Garten halten möchten. Zu dieser momentanen Entwicklung tragen Zutraulichkeit, geringes Flugvermögen und, sofern auch ein Hahn mitgehalten werden soll, dessen zurückhaltende Art zu krähen, bei. Weiterlesen

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Mücken, Plasmodium und Malaria 2

Plasmodium falciparum – Ringformen (CDC)

Das Thema Mücken, Plasmodium und Malaria gab es bereits im Blog (hier), aber zum Thema gibt es noch viel mehr zu sagen. Und damit ist das Thema Mücken und ihre Krankheiten noch lange nicht am Ende. Nicht umsonst gehören sie (einige Arten, nicht alle) zu den tödlichsten Tieren der Welt (obwohl an einem Mückenstich selbst wohl noch niemand gestorben ist, es sind die „Nebenwirkungen“, die zum Tod führen. Weiterlesen

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TTT: 10 Bücher, die ich noch nie beim TTT vorgestellt habe…,

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Jasper Fforde: Wie die Karnickel (Rezension)

In seinem »bisher ernüchterndsten und realistischsten Buch« (The Guardian) spielt der postmoderne Fantasy- und Bestseller-Autor Jasper Fforde alle Mechanismen von Rassismus und Xenophobie klug und unterhaltsam durch, und zwar in einer absurd-komischen Parallelwelt, die – abgesehen von vermenschlichten Kaninchen – der unseren doch erschreckend ähnelt. Das britische Dörfchen Much Hemlock, nah an der walisischen Grenze, war immer ein Hort des Friedens. Sauber. Traditionell. Die Menschen aufrecht und beflissen. Doch dann kommen sie. Mit ihrer seltsamen Religion, ihrer aggressiven veganen Agenda und viel zu vielen Kindern. Zwar geben sie sich ruhig und friedliebend, aber wer weiß, wie lange noch? »Sie« sind eine Familie vermenschlichter Ka­nin­chen – das Ergebnis eines unerklärlichen Ereignisses vor rund einem halben Jahr­hundert. Ihr Nachbar, der langjährige Dorfbewohner Peter Knox, muss sich entscheiden: Kann er Zaungast der Entwicklung bleiben und weiterhin eine ruhige Kugel bei der Rabbit Compliance Taskforce schieben oder soll er den neuen Nachbarn beistehen, denen, wie allen anderen 1,2 Millionen Kanin­chen im Ver­einigten Königreich, die Zwangsumsiedlung nach Wales droht? Weiterlesen

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John Ironmonger: Das Jahr des Dugong (Rezension)

Toby Markham, in seiner Freizeit leidenschaftlicher Reisender und Tierfotograf, erwacht in einem unbekannten Raum. Eben noch stand er voll im Leben, erfolgreich und angesehen, nun kann er sich kaum bewegen. Um ihn herum Menschen mit seltsamen Namen, die ihm nicht wohlgesinnt scheinen. Sie klagen ihn an: Toby soll an einer unvorstellbaren Katastrophe Schuld haben. Wo ist er bloß gelandet? Was kann er zu seiner Verteidigung vorbringen? Und was hat das Dugong damit zu tun – diese freundliche Seekuh, die wie so viele andere bedrohte Arten auf Rettung hofft? Spannend und berührend erzählt John Ironmonger in seiner neuen kurzen Geschichte von der Schönheit unserer Welt. Und stellt uns die Frage, wer die Verantwortung für sie trägt. Eine berührende Novelle für unsere Zeit, abenteuerlich und hoch aktuell. Weiterlesen

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Hauskatzenhybride

Bereits hier habe ich Hauskatzen“rassen“ erwähnt, die aus Kreuzungen zwischen Hauskatzen und Wildkatzen zustande gekommen sind. Aber auch, wenn sich Safari und Bristol nicht etablieren konnten, trifft das bei anderen Katzen nicht zu. Vor allem die Bengal ist beliebt und bekannt, aber bei weitem nicht die einzige ihrer „Art“.
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Zoopresseschau

Tiergarten Kleve 12.12.2025
Zwei starke Freizeiteinrichtungen mit neuem Angebot
Tiergarten Kleve und Tichelpark Cinemas Kleve stellen mit neuem Kombiticket eine tierisch gute Geschenkidee vor. Der Tiergarten Kleve bietet ab sofort gemeinsam mit dem Tichelpark Kino Kleve ein neues Kombiticket an, das einen vergünstigten Besuch beider Einrichtungen ermöglicht. Zum Vorzugspreis von 15,90 Euro für Erwachsene und 12,90 Euro für Kinder sparen Gäste über 20 Prozent gegenüber den regulären Eintrittspreisen. Mit dem neuen Kombiticket können Besucherinnen und Besucher ihren Tiergartenbesuch besonders komfortabel gestalten: Das Ticket berechtigt zum direkten Zutritt über den Eingang des Tiergartens, sodass mögliche Wartezeiten an der Kasse entfallen. Damit eignet sich das Angebot ideal für alle, die ihren Ausflug entspannt und ohne Verzögerungen beginnen möchten. Und auch beim Kino muss man das Kombiticket lediglich an der Kinokasse abgeben und sagen, welchen Film man sehen möchte. „Mit dem neuen Kombiticket verbinden wir zwei beliebte Freizeitangebote in Kleve und schaffen einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Gäste sowie für die Klever Bevölkerung“, erklärt Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Gerade Familien profitieren von der Preisersparnis und dem unkomplizierten Zugang zum Tiergarten.“ Auch Reinhard Berens, Betriebsleiter des Tichelpark Kinos, freut sich über die Kooperation: „Der Tiergarten und das Tichelpark Kino ergänzen sich hervorragend. Mit dem Kombiticket bieten wir unseren Besucherinnen und Besuchern eine attraktive Möglichkeit, Tiererlebnis und Kinovergnügen miteinander zu verbinden.“ Gerade in der Vorweihnachtszeit kann das neue Kombiticket zudem eine ideale Geschenkidee sein. Ob als gemeinsame Familienzeit, als Wochenendprogramm oder als Überraschung für Tier- und Filmfans – das Ticket verbindet Naturerlebnis und Kinogenuss zu einem attraktiven Gesamtpaket. Das Kombiticket ist ab sofort sowohl an der Kinokasse im Tichelpark als auch an der Kasse des Tiergartens Kleve erhältlich. Weiterlesen

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Mein erster Krampuslauf

Mal was ganz anderes:
Am Sonntag war ich Zeuge des Münchner Krampuslaufs… ich war schon von klein auf von den alpenländischen Perchten begeistert, hatte aber nie die Gelegenheit daran teilzunehmen, oder habe einfach nicht daran gedacht. Dass es dergleichen in München gibt hat mich dann doch überrascht, und dabei ist es nicht einmal eine neumodische „Erfindung“.
Aber … ein durchaus unterhaltsames Erlebnis, vor allem für Frauen und Kinder, so hatte ich den Eindruck. Weiterlesen

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