Das Zwergaguti oder Grüne Acouchi wird bis zu 38 Zentimeter lang und bis zwischen 800 und 1300 Gramm schwer. Die Weibchen bleiben meist kleiner und leichter als die Männchen. Das Fell ist grünlich-braun gefärbt. Die Körperunterseite ist deutlich heller gefärbt als der Rücken. Der Kopf ist gelblich bis rötlich gefärbt. Die Rückenhaare können bis zu zehn Zentimeter lang werden. Zur Abschreckung von Feinden ist es in der Lage das Fell aufzuplustern. Die Ohren sind relativ klein. Die Beine sind kräftig und enden in hufartigen Krallen. Es kann mit den Krallen gut laufen allerdings nicht graben. Die meist einzelgängerischen Tiere sind tag- und dämmerungsaktiv. Die sehr scheuen Tiere flüchten bereits bei der geringsten Gefahr. Aufgrund der fehlenden Fähigkeit zu graben übernehmen sie Bauten von Gürteltieren oder anderen Tieren ähnlicher Größe. Es kommt auch vor das sie in hohlen Baumstämmen wohnen. Ihr Revier umfasst rund zehn Quadratkilometer. Weiterlesen →
Die Zebrafinken (Taeniopygia) sind eine Gattung innerhalb der Familie der Prachtfinken (Estrildidae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Lombok bis einschließlich Australien. Seit spätestens 2022 werden zwei Arten unterschieden:
Der Australische Zebrafink (Taeniopygia castanotis (Gould, 1837)) ist in Australien (mit Ausnahme von Nordost-Queensland, der Kap-York-Halbinsel, Tasmanien, und kühleren Regionen im Süden) verbreitet. Als Neozoon kommt er in Puerto Rico und Portugal vor. Er ist ein beliebter Ziervogel.
Der Timor-Zebrafink (Taeniopygia guttata (Vieillot, 1817), auch Sunda-Zebrafink) lebt auf den Kleinen Sundainseln von Timor bis Lombok. Er wird im Gegensatz zum Australischen Zebrafinken selten als Ziervogel gehalten oder gar gezüchtet
Zebrafinken wurden früher als eine einzige Art Zebrafink (Taeniopygia guttata) mit den Unterarten T. g. guttata (Timor-Zebrafink) und T. g. castanotis (Australischer Zebrafink) betrachtet. 2016 teilten IUCN und BirdLife International, 2022 die IOU den Zebrafinken in zwei Arten auf. Grund hierfür waren Unterschiede im Gefieder, in der mtDNA sowie assortative Paarung der beiden Spezies in Gefangenschaft.
Der eng verwandte Ringelastrild (Stizoptera bichenovii) wurde in der Vergangenheit außerdem als Taeniopygia bichenovii zur Gattung gezählt. Hybridisierungen mit jener Art wurden sowohl in freier Wildbahn als auch in Gefangenschaft beobachtet. Weiterlesen →
Von allen anderen Cichliden (außer den nahe verwandten Skalaren) unterscheiden sich Diskusfische durch ihren stark zusammengedrückten und hochrückigen Körperbau. Gemeinsam mit den nicht verlängerten, gerundeten Rücken- und Afterflossen, die aufgrund ihrer starken Beschuppung kaum angelegt werden können, dem langen rundlichen Stirnprofil und der sehr kurzen Schnauze mit kleinem Maul und wulstigen Lippen, bieten sie das Erscheinungsbild der namensgebenden Diskusscheibe. Auch die transparenten, relativ großen Brustflossen, die bis zur Körpermitte reichen, sind abgerundet. Demgegenüber laufen die schmalen und langen Bauchflossen spitz zu. Die jeweilige Körperzeichnung setzt sich in den unpaarigen und den Bauchflossen fort. Immer liegt ein breiter Vertikalstreifen über dem dunkelbraunen bis leuchtend roten Auge. Insgesamt sieben bis neun weitere Transversalstreifen verteilen sich über den Körper; der letzte liegt immer an dem ebenfalls stark beschuppten Schwanzflossenansatz. Je nach Art beziehungsweise Vorkommen treten diese Bänder stimmungsabhängig mehr oder weniger intensiv hervor. Wiederum nach Art oder Vorkommen unterschiedlich treten verschieden intensive blaue und wellige Horizontalstreifen auf. Manchmal nur an der Stirn oder im Kopfbereich, manchmal nur unterhalb der Rückenflosse, aber auch dicht über den ganzen Körper verteilt. Wenige Populationen tragen zwischen der hoch am Körper liegenden Seitenlinie und der Afterflosse eine rötliche Sprenkelzeichnung. Diskusbuntbarsche verfügen über eine deutlich reduzierte Bezahnung des Schlundknochens. Aber die Symphyse, die Nahtstelle zwischen den beiden Kiefern, trägt wenige einspitzige Zähne. Auf dieses besondere anatomische Merkmal nimmt der wissenschaftliche Gattungsname Bezug. Die Größe adulter Tiere beträgt in freier Natur, in der Regel, zwischen 12 und 16 Zentimeter, kann aber bei Nachzuchten oder unter optimalen Umwelt- oder Haltungsbedingungen auch bis zu 20 Zentimeter erreichen.
Diskusfische sind beliebte, wenn auch anspruchsvolle Auqarienfische, von denen es zahlreiche Farbschläge gibt. Weiterlesen →
Im Oktober wurden nur wenige Zoos besucht. Die einzige Zooreise machten wir Ende des Monats im Rahmen eines kleinen Halloween-Specials nach Thüringen. Dort wurde in Gotha und Erfurt in den Zoos Halloween gefeiert, auf sehr unterschiedliche Weise.
Nachdem wir den Thüringer Zoopark in diesem Jahr schon besucht haben, das war im August, haben wir auf einen Besuch bei Tag verzichtet. Der Besuch in Gotha war allerdings schon etwas her (siehe hier), also war auch ein Besuch bei Tage geplant. Weiterlesen →
Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist!
Unsere Natur ist wunderschön und einmalig – doch sie ist gefährdeter als je zuvor. Extremwetter wie Hitzewellen, zerstörerische Stürme und Überschwemmungen bedrohen nicht nur unsere Umwelt, sondern auch unser tägliches Leben. In seinem neuen Buch nimmt uns SPIEGEL-Bestsellerautor Dr. Christian Klepp mit auf seine Reisen zu unberührten Orten in Island, den Rocky Mountains und Neuseeland. Er zeigt eindrücklich, wie der Klimawandel die Natur verändert – und warum wir ihn nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance und Aufbruch in eine nachhaltige Zukunft begreifen können. Er appelliert an unsere Werte wie Liebe, Respekt und Achtsamkeit und fordert uns auf, nicht in Angst und Frustration zu verfallen. Stattdessen können wir gemeinsam für ein friedliches Miteinander eintreten und uns mit Wissen, Engagement und Dialog für den Schutz unserer Erde einsetzen. Weiterlesen →
Dieses in der Praxis bestens bewährte Bestimmungsbuch behandelt alle in Deutschland vorkommenden Landschneckenarten. Ausgehend von brillanten Fotos, die alle zur sicheren Bestimmung nötigen Details erkennen lassen, wird jede Art, geordnet nach Familien, ausführlich vorgestellt und beschrieben. Darüber hinaus enthält es alle wichtigen Informationen zu Lebensräumen, Verhalten und zum Schutzstatus. Neben einem Register nach deutschen und lateinischen Namen vereinfacht eine praktische Tabelle die gezielte Ansprache zu allen Jahreszeiten. Diese 3. Auflage berücksichtigt Änderungen in der Systematik und Nomenklatur sowie inzwischen neu im Gebiet aufgetretene oder beschriebene Arten.Weiterlesen →
Ameisen – eine wie die andere? Keineswegs!
Mit diesem Buch gehen wir auf eine Safari, die vor unserer Haustür startet und uns um die ganze Welt führt. Vom Abenteuer, einen Ameisenhügel im Wald nebenan genauer zu betrachten, bis hin zu verblüffenden wissenschaftlichen Entdeckungen im Dschungel von Borneo: Machen wir uns mit der Insektenforscherin und Ameisenexpertin auf in die faszinierende Welt der Meisterinnen der Zusammenarbeit! Ob Königin oder Arbeiterin, Ameisen sind die Dienerinnen unserer Natur
Ohne die Schwarmintelligenz der kleinen Insekten, die vor allem über Gerüche kommunizieren und in hochkomplex organisierten Kolonien leben, würden ganze Ökosysteme zusammenbrechen. Dank ihrer vielen, oft überraschenden Talente sind sie auch die Überlebenskünstlerinnen unseres Planeten: Seit fast 150 Millionen Jahren passen sie sich mit ihren Nestern an Lebensräume an nahezu jedem Ort der Welt an. Das zeigt sich auch in ihrer Vielfalt: Fast 15.000 verschiedene Arten sind bekannt, von den roten Feuerameisen über eine der kleinsten Arten, die Pharaoameisen, bis hin zu den mysteriösen fliegenden Ameisen. Mindestens zwanzig Billiarden Ameisen leben laut neuesten wissenschaftlichen Schätzungen auf unserem Planeten – auf jeden Menschen kommen also rund zwei Millionen Ameisen!
Sie alle haben dabei viel mehr mit uns gemein, als wir denken: Sie bewirtschaften ihr Land, halten Nutztiere, bauen komplexe Behausungen und sind wahre Teamplayerinnen. Ein Buch, das uns eine verborgene Welt eröffnet – viel verblüffendes Wissen, von dem auch unser menschliches Zusammenleben profitieren kann!Weiterlesen →
Insekten sind ebenso wichtig wie schützenswert. Deshalb sollten wir sie näher kennenlernen. Viele sind allerdings sehr klein, was deren Beobachtung erschwert. Aber auch unsere Sympathie ist unterschiedlich verteilt. Einige Arten wie Schmetterlinge, Wildbienen und Hummeln werden gerne gesehen, andere kritisch beäugt oder gar abgelehnt. Hannelore Hoch setzt mit ihrem neuen Buch genau dort an und stellt uns 111 der häufigen heimischen und leicht erkennbaren Insektenarten vor, welchen man in seinem häuslichen Umfeld begegnen kann. Unterstützt durch faszinierende Detailaufnahmen bringt sie uns deren volle Schönheit näher, zeigt ihre charakteristischen Merkmale und informiert über deren Verbreitung und Lebensweise – bis hin zur Rolle, die sie in unserem Ökosystem spielen. Kurzum ein Buch, das uns einen Blick in die ebenso wundervolle wie wundersame Lebenswelt der uns umgebenden Kleinlebewesen verschafft, sie uns näherbringt und hilft, etwas zu deren Erhalt beizutragen.Weiterlesen →
Die junge Ermittlerin Emma Bellamy wird zu einem gruseligen Tatort gerufen, denn die Polizei des Londoner Bezirks Hackney vermutet, dass es sich um ein Verbrechen handelt, das in Emmas übernatürlichen Zuständigkeitsbereich fällt. Doch gerade als sie sicher ist, dass dieser Mordfall nicht mit den magischen Wesen Londons in Zusammenhang steht, wird eine weitere Leiche gefunden. Nun wird Emma klar, dass nicht nur Menschen, sondern auch Vampire, Werwölfe und Pixies in tödlicher Gefahr schweben. Und auch wenn ein Serienkiller schon schlimm genug wäre, wird Emma das Gefühl nicht los, dass hinter den Morden mehr stecken könnte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …Weiterlesen →
Eigentlich müsste ich jeden Link der zu Amazon verlinkt auch als solchen sichtbar machen... Aber: Dieser Blog enthält viel Werbung. Büchervorstellungen verlinken auf Verlage (und Amazon)
Die Zoopresseschau enthält Werbung und eigentlich ist das ein reiner Werbeblog, jedenfalls könnte man das so sehen, denn jeder Link zu einem Zoo ist eine Art Werbung (ob der Zoo allerdings ein Produkt ist ...).
Links, welche außerhalb meines Blogs führen, könnten Werbung enthalten. Man erkennt das, indem man mit der Maus über den gekennzeichneten Text fährt. Wohin man kommt ist dann ersichtlich. Und Amazonlinks (also Bücher) sind immer Werbung (und Teil eines Partnerprogramms)
Aber: Ich erhalte kein Geld für meinen Blog (und wenn dann dient das dem
Artenschutz. Ja, ich mache Werbung mit diesem Blog, aber wenn ich das nicht täte, wäre dieser Blog nur halb so informativ. Und seien wir mal ehrlich: Ist nicht fast alles, was nicht Nachrichten sind, Werbung?
Interessante Beiträge zum Thema Blogger und Werbung findet man hier .
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