Olfen / Eversum 14.03.2025
WIR KAUFEN EINEN ZOO!
Aus dem Gut Eversum in Olfen entsteht nach einer Schließung nun der GRIMPINGER HOF Wildtierpark und Traumland
„Wir möchten nicht nur unseren Traum erfüllen, sondern auch unseren Gästen ermöglichen, jeden Tag einen anderen Traum zu leben!“
Über ein ehrgeiziges Projekt, die Erfüllung eines Kindheitswunsches und riesige Felsbrocken die wie Berge im Weg stehen.
Die hölzerne Tür des alten Gut Eversum öffnet sich, das Schloss knarrt und beim Betreten duftet es nach frischem Holz. Im neu ausgebauten Eingangsbereich wird es
bald nicht mehr so still sein wie jetzt, hoffen die neuen Betreiber Jeanette Heindorf und Markus Köchling. Sie sind voller Tatendrang, schon im Sommer den ersten Teil des
Parks zu eröffnen.
Ein einzigartiges Projekt
Einen Zoo kauft man nicht mal eben so
JA wir kaufen einen Zoo – und nein, wir sind nicht reich geboren und auch kein Konzern, wir sind einfach nur Jeanette und Markus und wir hatten schon als Kind den
Traum, Zoodirektor zu werden. Zunächst pachten wir die Flächen und Gebäude, und werden die Anlage kaufen, sobald Baurecht und die Flächennutzungsplanänderung
umgesetzt sind. Der Vertrag ist ganz frisch unterzeichnet und es ist einfach super aufregend.
Die Ausbildungen und fachlichen Voraussetzungen bringen die beiden Unternehmer mit, da sie schon seit 2016 als einer der wenigen Full-Service-Dienstleister in Europa für
Einrichtungen wie Wildparks, Zoos, Aquarien, Freizeitparks, Tierparks, Auffangstationen und Artenschutzeinrichtungen arbeiten. Neben der Arbeit im Zoo, wo sich die beiden
Geschäftspartner vor 15 Jahren kennengelernt haben, haben sie zum Beispiel auch fünf Jahre lang das Safariland in Stukenbrock in der Zoologie, dem Vertrieb und dem
Baumanagement als Leitung unterstützt. Den Wunsch, das eigene Unternehmen weiter auszubauen, hat die Zeit in Stukenbrock noch einmal verstärkt. Nach gut zehn Monaten
Verhandlung und Abstimmung ist der Hammer also kürzlich gefallen. „Wir legen los und gehen ALL INN“, berichtet Jeanette Heindorf.
Es ist für uns die Erfüllung eines lang ersehnten Traums
Ein lang ersehnter Lebenstraum auf 55 000 Quadratmeter. Jeanette Heindorf und Markus Köchling sind bereits fast zehn Jahre auf der Suche nach einem passenden
Objekt. „Mit Cornys Maislabyrinth haben wir unseren ersten Park vor fünf Jahren ins Leben gerufen“, blickt Markus Köchling zurück. „Jetzt entwickeln wir mit dem
Grimpinger Hof unser Cornys-Konzept deutlich weiter und bleiben unserer Philosophie, dass wir sehr viel Liebe und Engagement in unsere Ideen stecken, treu.“ Beiden ist
bewusst, dass dies eine Entscheidung fürs Leben wird. In den nächsten Jahren werden rund drei Millionen Euro investiert, „und natürlich haben wir nicht so viel Geld und
arbeiten hier mit unserer Bank eng zusammen. Eine für uns unvorstellbare Summe“, berichtet Markus Köchling mit Respekt. „Wir möchten, dass wir das Umgesetzte in den
Park stecken können, um ihn immer weiter zu entwickeln.“
Wir bekommen so viel positives FEEDBACK!
„Die Nachricht verbreitet sich mittlerweile wie eine kleine Sensation, bisher haben sich schon ein paar Menschen gemeldet, die uns bei den Umbauarbeiten ehrenamtlich
unterstützen wollen“, sagt Köchling. Heindorf berichtet, dass „wir jede Unterstützung gebrauchen können, die Zeit wird leider sehr sehr knapp. Die Menschen aus der Region
freuen sich sehr mit uns, dass der Tier- und Freizeitpark nach fast zwei Jahren Schließung wieder eine Zukunft bekommt.“
An den Wochenenden gibt es die meisten Einsätze für Helfer und Helferinnen – und für alle, die unser Projekt begleiten wollen, gibt es schon Facebook-, Instagram- und
TikTok-Kanäle, die die beiden neuen Parkbetreiber unter dem Namen „Grimpinger Hof Wildtierpark und Traumland“ eingerichtet haben. Folgen absolut erwünscht.
Die Steine auf dem Weg wirken wie Felsbrocken – und dann kommt noch ein Brand dazu
„Alles noch ganz frisch, wir arbeiten erst seit drei Wochen im Park und es kommt jeden Tag eine neue Baustelle dazu. Direkt in der ersten Woche einen Brand im Park zu haben,
wirft uns von der Planung stark zurück“, berichtet Jeanette Heindorf, die eigentlich zukünftig in dem abgebrannten Haus eine Wohnung einrichten wollte. Dank der
Feuerwehr, die den Brand in der Nacht gelöscht hat, ist Gott sei dank kein Mensch und auch kein Tier verletzt worden! Die Genehmigungsverfahren werden ebenfalls noch
intensiv bearbeitet und kosten sehr viel Zeit und Aufwand, den keiner sieht, die die Arbeitstage aber jeden Tag bis spät in die Nacht ziehen. Weiterlesen →