Portrait: Kaschmirziege

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Antilopinae
Tribus: Ziegenartige (Caprini)
Gattung: Eigentliche Ziegen (Capra)
Art: Wildziege (Capra aegagrus)
Unterart: Hausziege (Capra aegagrus hircus)

Kaschmirziege (Thüringer Zoopark)

Die Kaschmirziege ist ein zu den Wollziegen zählender Phänotyp der Hausziege. Definiert wird die Kaschmirziege über den mittleren Durchmesser der Unterwolle von unter 19 Mikrometern. Im Ursprungsgebiet des Himalaya und Pamir sowie deren Randgebieten kommt diese schlappohrige und gehörnte Ziege in den Farbschlägen grau, weiß, schwarz und braun vor. In Europa werden fast ausschließlich weiße Tiere gezüchtet, da sich die weiße Wolle beliebig einfärben lässt.
Kaschmirziege ist ein Sammelbegriff für ca. 20 Ziegenrassen, die eine lange, feine Unterwolle besitzen, die sogenannte Kaschmirwolle. Die Kaschmirziege besitzt stämmige Läufe und einen gestreckten Leib. Der Hals ist relativ kurz und der Kopf ziemlich dick mit kleinen Augen und Hängeohren. Langes, feines Granen Haar überdeckt die kurze, feine, weiche, flaumartige Wolle. Gesicht und Ohren sind kurz behaart. Die Färbung wechselt. Es gibt graue, weiße, schwarze, braune und mehrfarbige Kaschmirziegen. Weiterlesen

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Portrait: Heiliger Pillendreher

Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Unterordnung: Polyphaga
Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Unterfamilie: Scarabaeinae
Gattung: Scarabaeus
Art: Heiliger Pillendreher (Scarabaeus sacer)

Heiliger Pillendreher (Tiergarten Nürnberg)

Heilige Pillendreher werden etwa drei Zentimeter lang. Der Chitin-Panzer besitzt eine schwarze Grundfärbung, die oft eine grünliche Schattierung aufweist. Der Körper ist insgesamt oval gebaut, eher gedrungen als gestreckt, wobei der Thorax breiter ist als das Abdomen. Der Kopf ist durch Fortsätze an den Seiten verbreitert und sehr flach. Die Vorderseite des Kopfes ist stark gezackt. Insgesamt erinnert seine Form sehr an eine Schaufel. Die Fühler sind sehr kurz und verdicken sich am Ende zu einer Keule. Die Vorderbeine sind, ähnlich dem Kopf, flach und gezackt, sodass auch sie sehr gut als Schaufel verwendet werden können. Weiterlesen

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TTT: 10 Buchtitel, in denen buchbezogene Wörter vorkommen

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Cornelia Kiener: Internat des Grauens (Rezension)

Vampire machen ein Internat unsicher.
Eine Frau verwandelt sich in der Notaufnahme in einen Werwolf.
Eine Ratte wächst ins unermessliche.
Ein Dinosaurierskelett und Stofftiere erwachen zu unheilvollem Leben.
Zombies steigen aus ihren Gräbern.
Eine Reporterin jagt einen Serienmörder und begibt sich in tödliche Gefahr.

Cornelia Kiener is back. 2018 startete sie ihre Vampirsaga um Jägerin Nadine Wolf (siehe hier). Jetzt hat sie sich vorgenommen ihre Saga fortzusetzen, diesmal in Eigenregie (siehe hier). Und als kleinen Appetitanreger liefert sie (neben den Neuauflagen der ersten beiden Teile ihrer Saga) ein kleines Kurzgeschichtenbändchen nach, in dem sie dem Leser die Wartezeit verkürzt. Werwölfe, Stofftiere, Ratten … und natürlich Vampire und Zombies treiben in diesen Kurzen Geschichten ihr Unwesen. Kurz und knapp, einfach und schnell zum Punkt gebracht. Das kann man von den Geschichten sagen, die ohne großes TamTam auskommen, aber natürlich auch wenig Überraschendes. Und doch machen die Geschichten Spaß (zumindest kann ich das von sechs der sieben behaupten … die Titelstory konnte mich nicht so überzeugen … aber das ist alles eine Frage des Geschmacks. Und das Angenehme bei Anthologien: Was nicht gefällt ist schnell beendet … trifft aber auch auf das zu was gefällt). Gruselige Kurzgeschichten … nun, sie sind zu kurz um wirklich zu Gruseln, und der abgebrühte Horrorfan wird vielleicht eher dabei Schmunzeln, als eine Gänsehaut bekommen, aber die abwechslungsreiche Sammlung ist gut für Zwischendurch geeignet, auch wenn man sich manchmal wünschen würde, die Geschichten wären länger und nicht immer so vorhersehbar … wobei man auch schon fast sagen muss, dass das Horrorgenre (besonders im Film) auch davon lebt vorhersehbar zu sein. Aber es hat durchaus seinen Reiz zu wissen was mit niedlichen Ratten oder Raubsaurierskeletten passiert, bzw. zu was diese fähig sind. Man muss nicht immer auf der Seite der Opfer sein …

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Steckbrief: Tierpark Nymphaea

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4. Zooreise 2025 – Tag 3: Alles wie geplant

Auf der Heimreise waren Besuche im Vivarium Darmstadt, dem Zoologischen Stadtgarten und dem Tierpark Nymphaea in Esslingen geplant. tatsächlich stand diese Planung von Beginn der Vorbereitungen fest, hat sich nicht geändert und wurde auch nicht spontan verändert. Alles wie geplant, auch wenn es gerne weniger heiß hätte sein dürfen.
Im Vivarium hat sich einiges getan und viele neue Tierarten sind in den Zoo eingezogen, darunter auch Rotschulter-Rüsselhündchen. Diese kleinen, aber aktiven und nicht uninteressanten Tiere tauchen in immer mehr Zoos auf. Und sie stellen durchaus eine Bereicherung dar.
Im Zoologischen Stadtgarten sind wir erst einmal Gondoletta gefahren, etwas, das wir bisher nie gemacht haben, aber immer wieder vorhatten. Bei der großen Rundfahrt umrundet man den gesamten See, aber es ist anders als Bötchenfahrten in anderen Zoos. Tiere (in ihren Anlagen) sieht man nicht, die Ausnahmen könnten die Elefanten bilden, aber die haben wir nicht gesehen. Dafür bekommt man viele Karpfen und Wasservögel zu Gesicht, die sich auch sehr nah den Booten nähern.
In Esslingen war die erste Hürde den Zoo zu finden, da wir erst vorbei gefahren sind und dann wieder über Umwege zurück. Die zweite Hürde war der Parkplatz, aber auch das stellte sich als ein kleineres Problem heraus. Im Tierpark Nymphaea war eine kleine Messe, weshalb die Parkplatzsituation erschwert war… hinzu kam natürlich das schöne Wetter.
Den Zoo hatten wir zuletzt 2015 besucht … mal schauen ob der nächste Besuch wieder 10 Jahre auf sich warten lässt…
Es ist kein Zoo, den man regelmäßig besuchen muss, wenn man aus München kommt…

Vivarium Darmstadt
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe
Tierpark Nymphaea

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Zoopresseschau

Alpenzoo Innsbruck, 30.05.2025
Kleiner Riese im Anmarsch: Wisentnachwuchs im Alpenzoo Innsbruck
Der Alpenzoo freut sich über besonderen Zuwachs: Seit Anfang Mai gibt es Nachwuchs im Wisentgehege. Ein junger Wisentbulle hat das Licht der Welt erblickt und begeistert seither Besucher*innen und Tierpfleger*innen jeden Tag aufs Neue.
Der kleine Bulle zeigt sich bereits sehr lebendig und erkundet neugierig das weitläufige Gehege – stets in der Nähe seiner schützenden Mutter. In den ersten Lebenswochen ist die Bindung zwischen Kalb und Mutter besonders stark, was auch im Alpenzoo deutlich zu beobachten ist.
„Das junge Wisent entwickelt sich prächtig“, freut sich Zoodirektor Dr. André Stadler. „Er trinkt regelmäßig und zeigt gesundes Verhalten. Es ist eine große Freude, ihm beim herumtoben zuzusehen.“
Wisentkälber können bereits kurz nach der Geburt stehen und laufen. Innerhalb weniger Stunden nach der Geburt ist das Kalb bereits in der Lage, der Herde zu folgen. Weiterlesen

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Vogelburg Weilrod

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4. Zooreise 2025 – Tag 2: Frankfurt, Kronberg, Weilrod

Der ursprüngliche Plan sah für heute Besuche im Opel- Zoo Kronberg, in den Kubacher Kristallhöhlen, in Schloss Braunfels und der Vogelburg in Weilrod vor. Nachdem wir uns am Abend aber noch gegen Höhlen und Schlösser entschieden haben, wurde der Plan etwas geändert. Höhlen und Schlösser fielen raus, der Zoo Frankfurt als erstes ziel hinzugefügt und dort fuhren wir auch hin … mit Onlineticket in der Tasche.
Der Zoo war gut besucht, aber es gab keine Orte, die man wegen Überfüllung meiden musste. Allerdings habe ich mich gefragt, warum Eltern mit ihren Kindern in den Zoo gehen wenn sie von einer Anlage zur nächsten eilen, ohne überhaupt den Tieren die Aufmerksamkeit geben, die sie verdienen. Weiterlesen

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Steckbrief: Waldzoo Offenbach

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