Zoopresseschau

Tiergarten Kleve 02.01.2026
Süße Weihnachtsüberraschung im Tiergarten Kleve
Nachwuchs bei den Zwergseidenäffchen Eine ganz besondere Weihnachtsfreude erlebte der Tiergarten Kleve am zweiten Weihnachtstag: Am 26. Dezember 2025 kam Nachwuchs bei den Zwergseidenäffchen zur Welt. Das Jungtier entwickelt sich seitdem prächtig und sorgte bei den Tierpflegerinnen und Tierpflegern für eine echte Weihnachtsüberraschung. Die Eltern Luk und Anouk kümmern sich gemeinsam mit den älteren Geschwistern des Jungtiers sehr fürsorglich um den Nachwuchs. Besonders bei Zwergseidenäffchen ist die ausgeprägte Familienstruktur entscheidend für eine erfolgreiche Aufzucht: Vater und Geschwister tragen das Jungtier, während es meist nur zum Säugen zur Mutter kommt. „Geburten gehören immer zu den Highlights im Tiergartenalltag. Dass der Nachwuchs auch noch an Weihnachten zur Welt kam, ist natürlich noch einmal etwas Besonderes“, sagt Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Der Nachwuchs ist nicht nur eine große Freude für unser Team und unsere Gäste, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser faszinierenden Art.“ Zwergseidenäffchen zählen zu den kleinsten Affenarten der Welt und stammen ursprünglich aus den Regenwäldern Brasiliens. Sie leben in Familiengruppen und ernähren sich unter anderem von Baumsäften, die sie mit spezialisierten Zähnen aus der Rinde gewinnen. Aber auch Insekten stehen auf dem Speiseplan der kleinen Primaten. In ihrem natürlichen Lebensraum sind Zwergseidenäffchen zunehmend bedroht und werden von der IUCN Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft. Die fortschreitende Zerstörung der Regenwälder, Lebensraumfragmentierung sowie illegaler Tierhandel setzen den Populationen stark zu. Zoologische Einrichtungen wie der Tiergarten Kleve leisten durch verantwortungsvolle Haltung, gezielte Zuchtprogramme und Bildungsarbeit einen wichtigen Beitrag zum Arterhalt und zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Wer den jüngsten Tiergartenbewohner live erleben möchte, kann dies täglich von 9 bis 17 Uhr im Tiergarten Kleve tun. Noch bis zum 6. Januar 2026 lädt der Familienzoo am Niederrhein außerdem zur beliebten Weihnachtsferienrallye ein, bei der große und kleine Besucherinnen und Besucher den Tiergarten spielerisch entdecken können. Bei Abgabe des ausgefüllten Rallyebogens an der Kasse wartet eine kleine Überraschung. Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste Ende Januar: Erstmals lädt der Tiergarten Kleve in Kooperation mit der Schlosskellerei Peters zum exklusiven tierischen Glühweintasting ein. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten erwartet die Gäste am 23. und 30. Januar 2026 nicht nur eine spannende Führung, sondern auch passende Heißgetränke zu den einzelnen Tierarten sowie viel Wissenswertes rund um Glühwein und Co. Zur Premiere am 23. Januar 2026 übernimmt Tiergartenleiter Martin Polotzek die Führung persönlich und erzählt Spannendes über die tierischen Bewohner des Parks und darüber, was Tiere und Glühwein gemeinsam haben. Die limitierten Tickets für beide Termine sind ausschließlich im Vorverkauf über den Onlineshop des Tiergarten Kleve sowie an der Tiergartenkasse erhältlich. Weitere Informationen unter www.tiergarten-kleve.de Weiterlesen

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11. Zooreise 2025 – Tag 4: Schnee

Schnee in Chemnitz

Der Tag der Abreise … geplant waren Besuche im Tierpark Chemnitz und im Museum Bad Staffelstein (oder etwas anderes im Gottesgarten, aber Vierzehnheiligen und das Kloster Banz wollte ich mir eigentlich für schönere Tage aufheben). Es kam dann aber ein bisschen anders…
Von Dresden nach Chemnitz … und was erwartete uns? Schnee. Damit hatten wir nicht gerechnet, aber ich habe mich gefreut (auch wenn man das als Autofahrer vielleicht anders sieht), ein Zoobesuch bei Schnee ist schon etwas besonderes. Weiterlesen

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11. Zooreise 2025 – Tag 3: Krabat

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

29.12.2025, Deutsche Wildtier Stiftung
Neujahrswünsche: Diese Wildtiere stehen für Glück – und eine intakte Natur
Zum Jahreswechsel wünschen sich die meisten Menschen Glück, Gesundheit und Zuversicht. Als Sinnbild dieser Sehnsucht zieren Schornsteinfeger, Hufeisen oder Marzipanschweinchen Blumengestecke und Neujahrskrapfen. Aber auch heimische Wildtiere gelten als Symbole für Erfolg, Hoffnung und Neubeginn. Die Deutsche Wildtier Stiftung stellt fünf tierische Glücksbringer vor – und erklärt, warum sie auch ökologisch echte Hoffnungsträger sind.
Marienkäfer – gepunkteter Nützling
Der Marienkäfer ist wohl das bekannteste Glückssymbol Europas. Schon im Mittelalter galt er als „Geschenk der Jungfrau Maria“ – die Bauern freuten sich über den Käfer, weil er ihre Ernten vor Schädlingen schützte.
Ein einziger Marienkäfer frisst täglich bis zu 150 Blattläuse und ist damit ein natürlicher Helfer im Garten und auf dem Feld. Wer im neuen Jahr einen Marienkäfer entdeckt, darf sich also freuen: über einen fleißigen Nützling – und vielleicht auch ein Stückchen Glück.
Kranich – Zeigerart für intakte Feuchtgebiete
Wenn im Frühjahr das Trompeten der Kraniche zu hören ist, gilt das als Zeichen für das Ende des Winters und den Beginn eines neuen Zyklus. In vielen Kulturen, insbesondere in Asien, steht der Kranich für Glück, Weisheit und ein langes Leben. Eine japanische Legende besagt: Wer 1.000 Papierkraniche faltet, dem wird ein Wunsch erfüllt.
Kraniche sind sehr wählerische Vögel, die auf ungestörte, feuchte Lebensräume angewiesen sind. Wo sie sich niederlassen, sind Moore, Sumpfgebiete, Bruchwälder und Feuchtwiesen also in einem guten Zustand.
Rothirsch – Gärtner seines Lebensraums
Der König des Offenlandes steht für Stärke, Anmut und Erneuerung. Dass der Rothirsch jedes Jahr sein Geweih verliert und neu bildet, wurde schon früh als Sinnbild für den Kreislauf von Werden und Vergehen verstanden. So wurde der Hirsch zu einem Fruchtbarkeits- und Glückssymbol.
Ökologisch prägt das Tier des Jahres 2026 unsere Landschaft auf besondere Weise: Im Wald, in den er sich vor dem Menschen zurückzieht, hält er kleine Lichtungen offen, auf denen sonnenliebende Kräuter und Gräser wachsen können – ideale Lebensbedingungen für Schmetterlinge, Wildbienen und Waldameisen. Bei ihren weiten Wanderungen tragen vor allem junge Hirsche Samen verschiedenster Pflanzen über viele Kilometer im Fell mit sich oder scheiden sie mit ihrem Kot aus und sorgen so für ihre Verbreitung.
Schmetterling – Wichtiger Bestäuber
Schmetterlinge sind das Sinnbild für Neubeginn, Hoffnung und Freiheit. Aus einer Raupe wird durch Metamorphose ein anmutiger Falter. In vielen Kulturen, besonders in Asien, gilt der Schmetterling als Symbol für ein langes Leben, Erfolg und eine glückliche Partnerschaft.
Ökologisch spielen Schmetterlinge eine zentrale Rolle als Bestäuber: Sie flattern von Blume zu Blume, um durch ihre Rüssel Nektar zu saugen. Dabei werden sie mit Pollen bedeckt, den sie beim Anflug an die nächste Blüte weitergeben.
Eule – Hüterin des Waldes
Mit ihren großen Augen, dem lautlosen Flug und ihrer nächtlichen Lebensweise wird die Eule oft als unheimlich wahrgenommen. In der griechischen Antike aber war die Eule als das heilige Tier der Göttin Athene ein Symbol für Weisheit, Klugheit, Weitblick und auch für Schutz der Stadt. In Japan steht die Eule bis heute für Glück und Schutz. Sie gilt als Talisman für Erfolg im Beruf und in der Schule.
Abseits von Glauben und Mythologie bringt die Eule in unseren Wäldern einen ökologischen Nutzen: Als geschickte Jägerin reguliert sie die Bestände von Mäusen und anderen Kleinsäugern. Weiterlesen

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Tierportrait: Blauer Felsenleguan

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
ohne Rang: Toxicofera
ohne Rang: Leguanartige (Iguania)
Familie: Phrynosomatidae
Gattung: Petrosaurus
Art: Blauer Felsenleguan (Petrosaurus thalassinus)

Blauer Felsenleguan (Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe)

Der Blaue Felsenleguan erreicht eine Länge von bis zu 45 cm (einschließlich Schwanz) und hat einen abgeflachten Körper mit kleinen, glatten, körnigen Schuppen und leicht gekielten Schuppen in Schwanznähe. Der Kopf ist bläulich mit rötlichen bis orangen Farbtönen um die Augen, der Hals gelb mit blauen Flecken und Streifen. Die Schwanzrückseite ist graublau mit dunkleren Querstreifen. Die Färbung intensiviert sich während der Paarungszeit bei beiden Geschlechtern. Weiterlesen

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Portrait: Eurasier

Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Wolfs- und Schakalartige (Canis)
Art: Wolf (Canis lupus)
Unterart: Haushund (Canis lupus familiaris)

Eurasier (ChatGPT)

Die Entstehung der Hunderasse Eurasier begann 1960 in Weinheim, als Julius Wipfel, der Gründer der Rasse, sich gemeinsam mit Charlotte Baldamus und einer kleinen Gruppe von Enthusiasten das Ziel setzte, eine neue Hunderasse als Schlittenhunde zu züchten, die auch als Familienhund geeignet sein sollte. Angeregt wurde Wipfel durch die Berichte von Konrad Lorenz, der Studien an einem Chow-Schäferhund-Mischling durchgeführt hatte. Konrad Lorenz und Ruth Gruhn vom Institut für Haustiergenetik an der Universität Göttingen leisteten Beihilfe bei der Zucht.
Durch die gezielte Kreuzung von Wolfsspitz-Hündinnen und Chow-Chow-Rüden entstanden zunächst Wolf-Chows, in die zwölf Jahre später Samojeden eingekreuzt wurden. Die Rasse wurde 1973 als Eurasier durch den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und die FCI anerkannt. Weiterlesen

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Portrait: Ostfriesische Möwe

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Kammhühner (Gallus)
Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
Unterart: Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Ostfriesische Möwe (Tierpark Ströhen)

Die Ostfriesische Möwe oder Ostfriesische Möve ist eine alte Landhuhnform, die eine schlichte, aber nicht plumpe Form hat.
Die Schreibweise Möve oder Möwe ist strittig. In der aktuellen Ausgabe des Deutschen Rassegeflügel-Standards des BDRG werden Ostfriesische Möwen mit „w“ geschrieben. Somit ist diese Schreibweise zumindest in Deutschland als offiziell anzusehen. Der Begriff Möwe soll sich nicht nur daher ableiten, dass diese Hühnerrasse ein enormes Flugvermögen hat, auch die Küken haben eine sehr große Ähnlichkeit mit den Küken der echten Möwen.

Die Rasse zeichnet sich durch einen mittelhohen Stand mit voller und festanliegender Befiederung aus. Die Zeichnungen von Hahn und Henne unterscheiden sich grundlegend. Bei der Henne ist die Flockung sehr gut zu erkennen, wogegen die Hähne diese Flockung vermissen lassen; nur im Halsbehang findet sich eine Tropfenbildung. Weiterlesen

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Steckbrief: Tierpark Riesa

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11. Zooreise 2025 – Tag 2: Semperoper bei Nacht

Das heutige Highlight sollte der Besuch der SemperOper bei Nacht sein. Davor mussten wir aber noch von Halle nach Dresden, über den Zoo Leipzig und den Tierpark Riesa.
Im Zoo Leipzig war es glatt, zumindest eine Warnung wäre angebracht gewesen. Und wenn es eine gab hätte ich sie mir sichtbarer gewünscht.
Es hatte aber auch den Vorteil, dass nicht so viele Besucher im Zoo waren, das haben wir auch schon ganz anders erlebt.
Gondwana- und Pongoland musste man (wegen der Vogelgrippe) über Desinfektionsmatten betreten und verlassen, begehbare Volieren, wie die Geiervoliere, die Flamingovoliere und auch die Känguruanlage (wegen der Kraniche) waren gesperrt (aus tierpflegertechnischen Gründen).
In Gondwanaland wurde ich hinterrücks von einer Kronentaube „überfallen“. Es kam eine Warnung, dann spürte ich den Hauch des Todes. Der Vogel berührte mich nicht sondern landete nur vor mir. Keine Ahnung wie ich ohne Warnung reagiert hätte.
Ein weiteres „Kronentaubenabenteuer“ hatten wir am Baumkronenpfad, wo eine Taube vor uns eine Händebrücke entlang ging … schön gemütlich. Sie flog nicht davon und sie ließ sich auch nicht überholen. Die Menschenmenge hinter ihr störte sie nicht.
Bevor wir uns dann wieder in die Kälte der realen Welt begaben, machten wir ein kleines Mittagessen im Restaurant. Uns lächelten die Gyosas an, aber geschmacklich konnten sie nicht überzeugen … ob das grundsätzlich so ist oder am Restaurant lag? Vielleicht muss ich noch anderswo Gyosas essen.
Im Zoo selbst wurden wir Zeuge, wie eine Löwin einen Baum besprang. Das hatten wir noch nie gesehen war aber wohl keine Seltenheit … so wie der Baum aussah. Weiterlesen

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TTT: Freestyle

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