Ein paar Bemerkungen

Ich bitte von Kooperationsanfragen abzusehen. Ebenso besteht kein Interesse meinerseits an Gastartikeln (hier oder auf anderen Blogs). Entsprechende Anfragen werden ignoriert, auch nach mehrfacher Nachfrage.

An 25.05.2018 ist der Blog umgezogen.
Beiträge, die vor diesem Datum geschrieben wurde (ausgenommen Galerien, Zoovorstellungen und Rezensionen) findet man in der Kategorie ARCHIV

Kontaktaufnahme kann über die Möglichkeiten im Impressum erfolgen.

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Tiere verschenken an Weihnachten?

Alle Jahre wieder kommt die Frage, was man an Weihnachten verschenken soll. Und auf manchem (kindlichen) Wunschzettel steht ein Haustier. Aber … egal ob Hund, Katze, Hamster & Co., der Kauf eines Tieres will wohl überlegt sein und nach Meinung vieler Tierschützer (und Tierrechtler) gehören Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum (allerdings kann es sehr unterhaltsam sein, dem vorhanden Hund oder der Katze ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum zu machen, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Ich bin mir sicher, dass sich auch andere Organisationen (noch) zu Wort melden werden (oder es bereits getan haben).
Übrigens: Das Bild wurde für die Aktion „Keine lebenden Tiere unter den Weihnachtsbaum“ entworfen.
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Eine Erklärung zu den Bildern

Die meisten Bilder in diesem Blog wurden von mir selbst „geschossen.“ Ich bin kein guter Fotograf und gehöre wohl in die Kategorie der Einfachdrauflosknipser. Manchmal gelingt aber auch mir ein tolles Bild. Fragen bezüglich Schärfe, Belichtung und Blende kann ich nicht beantworten, das weiß ich entweder nicht oder ich habe nicht darauf geachtet. Weiterlesen

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Die Hornviper in Brehms Tierleben

Hornviper (Brehms Tierleben)

Die Hornviper oder Cerastes (Vipera cerastes, Coluber cerastes und cornutus, Echidna cerastes, Cerastes aegyptiacus und Hasselquistii) erreicht eine Länge von fünfundsechzig, höchstens siebzig Centimeter und kennzeichnet sich auf den ersten Blick als ein Kind der Wüste; denn die Färbung des Sandes ist auf ihrem Schuppenkleide gleichsam wiedergespiegelt. Ein mehr oder minder lebhaftes, bläulich überflogenes Gelb ist die Grundfärbung; die Zeichnung besteht aus dunkleren, braunen oder rothbraunen, fast viereckigen oder rundlichen, bald deutlicher, bald undeutlicher hervortretenden, zuweilen fast verwischten Querflecken, welche sich in sechs Längsreihen ordnen und von der Mitte nach den Seiten zu an Größe abnehmen; unter dem Auge verläuft eine dunkelbraune Binde, auf der Kopfmitte ein licht braungelber Streifen, welcher sich nach hinten zutheilt und an den Halsseiten mit einem anderen, vom Kinne her kommenden vereinigt. Die Schuppen, welche den Mundrand umsäumen, sehen hellsandgelb, die Schilder der Unterseite lichtgelb aus. Auf der Rückenmitte verlaufen die Schuppenreihen, deren man im ganzen neunundzwanzig bis zweiunddreißig zählt, in gerader Richtung. Weiterlesen

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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz

20.11.2022, Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels
Verifiziert nach zwei Jahrzehnten: die vierte Anakonda-Art
Anhand alter noch vorhandener, aber bislang nicht ausgewerteter DNA-Proben gelang es einem Team unter Leitung von David Tarknishvili, ehemaliger Humboldt-Stipendiat am Museum Koenig Bonn und nun Professor an der Ilia Universität in Tiflis, den Artstatus der bis über vier Meter lang werdenden Riesenschlange Eunectes beniensis molekulargenetisch abzusichern. Der bisher über lange Jahre nur nach äußeren Merkmalen eingestufte Artstatus erhält erst jetzt über die genetischen Daten weitere wissenschaftliche Bestätigung. Zum Forschenden-Team gehören der ehemalige Mitarbeiter des LIB Museum Koenig Bonn, Dr. Axel Hille, und der Senior-Herpetologe am Museum Koenig Bonn, Prof. Wolfgang Böhme, an.
Während auch heutzutage die Entdeckung neuer Arten, sofern sie klein und unscheinbar sind, für den taxonomisch arbeitenden Zoologen fast an der Tagesordnung ist, bleibt die Entdeckung neuer großwüchsiger, auffälliger Arten immer etwas Besonderes, das auch das Interesse einer breiteren Öffentlichkeit findet.
Auch in unseren Tagen werden noch bislang unentdeckte Großreptilien auf unserem Globus gefunden, wie das gute Dutzend neuer Waranarten gezeigt hat, die von Mitarbeitern der Herpetologischen Sektion des Museum Koenig Bonn seit 1988 entdeckt wurden. Doch auch bei Riesenschlangen gab es hier spektakuläre Überraschungen aus Bonn: Außer zwei neuen Insel-Unterarten des Netzpythons – mit bis zu neun Metern zusammen mit der Grünen Anakonda die längste Schlange der Welt – , die der frühere Doktorand am Museum Koenig, Mark Auliya, entdeckt hatte, gelang seinem damaligen Kondoktoranden Lutz Dirksen in Bolivien die Entdeckung einer neuen, vierten Anakonda-Art, die er im Beni-Gebiet Boliviens gefunden hatte und als Eunectes beniensis in die Wissenschaft einführte. Zuerst für einen Mischling zwischen der großen Grünen Anakonda und der kleineren Gelben oder Paraguay-Anakonda gehalten, legte die morphologische Analyse damals nahe, dass es sich bei dieser Beni-Anakonda doch um eine eigene selbständige Art, die vierte in dieser Gattung, handelt.
Originalpublikation
David Tarkhnishvili, Axel Hille, Thomas Waller, Mariam Todua, Marine Murtskhvaladze, Wolfgang Böhme: Morphological trends and genetic divergence in anacondas, genus Eunectes Wagler, 1830 (Serpentes: Boidae), in Amphibia-Reptilia, Online-Publikationsdatum: 02 Nov 2022,
https://brill.com/view/journals/amre/aop/article-10.1163-15685381-bja10114/artic…

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Portrait: Eyregrasschlüpfer

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Staffelschwänze (Maluridae)
Unterfamilie: Amytornithinae
Gattung: Grasschlüpfer (Amytornis)
Art: Eyregrasschlüpfer (Amytornis goyderi)

Eyregrasschlüpfer (John Gould)

Der 14 Zentimeter große Vogel hat ein braunes, mit weißen Streifen versehenes Rücken- und Kopfgefieder. Der Schwanz ist dunkelbraun bis schwarz. Der Schnabel und die Beine sind grau gefärbt. Zudem hat der Vogel mehrere schwarze Streifen unter dem Auge. Die Vögel haben kleine zurückgebildete Flügel, mit denen sie nur schlecht fliegen können.

Diese Art kommt nur um den Lake Eyre in der Simpsonwüste, Süd-Australien vor. Sie bewohnt dort die mit dichten Spinifexgras bewachsenen Sanddünen. Zur Nahrung der Vögel zählen vor allem kleinere Insekten und Pflanzensamen.

Das kugelförmige, nach oben hin abgeflachte Nest besteht aus ineinander geflochtenen Gräsern. Die genaue Anzahl der Eier, vermutlich bis zu vier Stück, sowie die genaue Brut- und Nestlingsdauer sind nicht bekannt.

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Portrait: Maskentölpel

Ordnung: Suliformes
Familie: Tölpel (Sulidae)
Gattung: Sula
Art: Maskentölpel (Sula dactylatra)

Sula dactylatra melanops (John Jennens)

Der Maskentölpel erreicht eine Körperlänge von 75 bis 85 Zentimeter, die Flügelspannweite beträgt 160 bis 170 Zentimeter. Maskentölpel erreichen ein Gewicht zwischen 1,2 und 2,2 Kilogramm. Er ist die größte Art innerhalb der Gattung Sula.
Der Maskentölpel ist ein weißer Vogel mit schwarzen Flügelrändern, schwarzem Schwanz und dunkler Gesichtsmaske. Die ähnlich aussehenden Geschlechter unterscheiden sich dadurch, dass das Männchen einen gelben, das Weibchen einen grünlich-gelben Schnabel hat. Der Jungvogel ist am Kopf und an der Unterseite bräunlich, am Rumpf und am Hals weiß gefärbt.
Maskentölpel fliegen mit kräftigen, gleichmäßigen Flügelschlägen, der Flug ist immer wieder von Gleitphasen unterbrochen. Gewöhnlich fliegen sie in Höhen von mehr als sieben Meter, der Flug ist schnell und kann eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h erreichen. Es sind Stoßtaucher, die fast senkrecht ins Meer stoßen. Sie ruhen und schwimmen auf See, dabei liegen sie hoch im Wasser. Sie ruhen gelegentlich auch auf Bojen und auf anderen, sich im Meer befindlichen Konstruktionen wie beispielsweise Ölplattformen. Auf See sind sie nicht sehr ruffreudig, in den Brutkolonien sind dagegen die schrillen, pfeifenden Begrüßungsrufe der Männchen und die trompetenden Laute der Weibchen zu vernehmen.
Im Verbreitungsgebiet des Maskentölpels kommen mehrere andere Tölpelarten vor, mit denen der Maskentölpel verwechselt werden kann. Der Australische Tölpel und der Kaptölpel unterscheiden sich vom Maskentölpel durch ihren gelblichen Kopf. Der Graufußtölpel hat dunklere Flügel, die außerdem dunkler sind. Er ist außerdem langschwänziger und der Kopf wirkt größer. Der Rotfußtölpel ist kleiner, die in Australasien vorkommende Unterart hat einen weißen Schwanz. Der Kopf dieser Tölpelart ist außerdem gelblich überwaschen. Weiterlesen

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Portrait: Blaukinn-Smaragdkolibri

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Chlorestes
Art: Blaukinn-Smaragdkolibri (Chlorestes notata)

Blaukinn-Smaragdkolibri (John Gould)

Der Blaukinn-Smaragdkolibri hat eine Körperlänge von etwa 8,9 Zentimetern bei einem Gewicht von ca. 3,8 Gramm. Beim Männchen sind die Oberseite sowie die Flügeldecken dunkelgrün gefärbt. Die Oberschwanzdecken sind blaugrün. Das glänzend blaue Kinn geht an der Unterseite in ein stark glitzerndes gelbgrün über. Die Unterschwanzdecken sind grün, die Flügel schwärzlich-purpurn gefärbt. Der ca. 3 Zentimeter lange Schwanz ist schwärzlich-stahlblau. Während der Oberschnabel eine schwarzbraune Färbung hat, ist der Unterschnabel fleischfarben mit einer dunklen Spitze.
Bei den Weibchen sind die Flügeldecken und Unterschwanzdecken goldgrün und die Oberschwanzdecken blaugrün. Das Kinn, die Kehle und der Bauch sind weiß, wobei die Kehle von engen grünen Flecken durchzogen ist. Die Brust und die Flanken sind goldgrün. Der Oberschnabel ist schwarzbraun, der Unterschnabel fleischfarben. Die Füße sind bei beiden Geschlechtern schwarz. Weiterlesen

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Der Palmgeier auf Brehms Tierleben

Palmgeier (Brehms Tierleben)

Der Geierseeadler (Gypohierax angolensis, Falco, Gypaëtus, Haliaëtus und Racama angolensis, Vultur hypoleucus), welchen ich meine, ähnelt in Gestalt und Haltung mehr dem Schmutzgeier, als irgend einem Adler, gibt sich als solcher auch nur durch den Fußbau und seine Lebensweise zu erkennen. Der Schnabel ist kräftig, aber lang gestreckt und sehr schmal, der Oberschnabel in sanftem Bogen gekrümmt, kurz und stumpfhakig, an der Schneide zahnlos, der Unterschnabel stark, etwa zwei Drittel so hoch wie der obere, die Wachshaut bis zur Hälfte vorgezogen, das Nasenloch breit schlitzförmig, etwas schief von vorn nach hinten gestellt; der Zügel nackt, der Fuß schwach, am Lauftheile mit kleinen sechsseitigen Hornschildern bekleidet, der Fang kurz und mit mäßig großen, gekrümmten Krallen bewehrt, der Flügel, in welchem die dritte bis fünfte Schwinge die anderen überragen, lang und spitzig, der aus zwölf Federn bestehende Schwanz ziemlich kurz und schwach gerundet. Weiterlesen

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TTT: 10 Bücher von bereits verstorbenen Autoren

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Tierstudien 22: Kohabitation, Koexistenz, Konvivialität (Rezension)

In dieser Ausgabe von Tierstudien geht es um Praktiken, Theorien und Visionen des Zusammenlebens der Arten. Dabei sollen das Miteinander- oder Beieinanderwohnen von Menschen und anderen Tieren und die Koexistenz unterschiedlicher Spezies in kulturellen Räumen im Fokus stehen. Alle Tiere richten sich auf ihre Art in der Welt ein und sind auf ihre Weise in ihr zuhause. Dies geschieht immer in relationalen Zusammenhängen. Sie lassen sich an Orten nieder, die nie ganz unbesetzt sind, oder arrangieren sich in Räumen, die ihnen zugewiesen wurden. Das soziale Zusammenleben wird dann jeweils im gemeinsamen Wohnen organisiert.
Es stehen vor allem domestizierte Tiere, verwilderte Haustiere und Kulturfolger*innen wie beispielsweise Hunde, Pferde und Tauben im Zentrum der Aufmerksamkeit der einzelnen Beiträge, aber auch Tiere in Zoos. Diese Tiere leben mit Menschen gezwungenermaßen oder freiwillig auf problematische oder auch auf gelingende Art und Weise in geteilten Räumen zusammen. Auch wenn die Stadt oft als ausschließlich menschlicher Raum imaginiert wird, waren Tiere immer schon Teil eines gemeinsam konstituierten urbanen Umfelds. Das wird zunehmend in der Stadt- und Freiraumplanung und in Architekturprojekten berücksichtigt. Auch künstlerische Projekte entwerfen kreative Möglichkeiten eines solidarischeren Zusammenlebens der Arten und in wissenschaftlichen Diskursen spielt eine gerechte Koexistenz von Menschen und anderen Tieren vermehrt eine Rolle.
Für die Diskussion des Zusammenlebens der Arten werden drei unterschiedliche Begrifflichkeiten produktiv gemacht: Während ‚Kohabitation‘ vor allem das gemeinsame Wohnen meint, bezeichnet ‚Koexistenz‘ das Nebeneinanderbestehen verschiedener Arten im gleichen Lebensraum unter Ausschluss von Konkurrenz. ‚Konvivialität‘ hingegen wird als freundliche Form des Miteinanders und der Gemeinschaftlichkeit verstanden, als eine ethische Praxis in Multispeziesgesellschaften, Orte und Räume auf aufmerksame und bedeutungsvolle Weise miteinander zu teilen.
Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Fahim Amir, Thomas E. Hauck, Stefanie Hennecke, Anne Hölck, Kerstin Jürgens, Susanne Karr, Kurt Kotrschal, Markus Kurth, Matthias Lewy, Elisabeth Luggauer, Christina Katharina May, Sarah Mönkeberg, Tamara Nili-Freudenschuß, Sarah Oechslin, Michael K. Schulz, Helena Simonett, Janne Thomsen, Annette Voigt, Kerstin Weich und Ulf Wendler.
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Hannelore Hoch/Ekkehard Wachmann: Insekten – Was sie schon immer fragen wollten (Rezension)

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Carla Hafner: Große Lauscher und feine Spürnasen (Rezension)

Entdecke die verblüffenden Sinneswelten der Tiere!
Unsere Sinne bestimmen, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Wir sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken. Die meisten Tiere haben die gleichen Sinne wie wir Menschen. Aber wie sie die Welt damit wahrnehmen, da gibt es doch große Unterschiede. Und häufig sind uns die Tiere mit ihren Sinnen sogar überlegen. Einige Tiere haben Sinne entwickelt, die uns gänzlich unbekannt sind, wie z.B. den Magnet- oder den Elektrosinn. Dieses Buch stellt mit vielen Beispielen und wunderschönen Illustrationen die faszinierenden und ungewöhnlichen Sinneswelten der Tiere vor.
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