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Eigentlich müsste ich jeden Link der zu Amazon verlinkt auch als solchen sichtbar machen... Aber: Dieser Blog enthält viel Werbung. Büchervorstellungen verlinken auf Verlage (und Amazon) Die Zoopresseschau enthält Werbung und eigentlich ist das ein reiner Werbeblog, jedenfalls könnte man das so sehen, denn jeder Link zu einem Zoo ist eine Art Werbung (ob der Zoo allerdings ein Produkt ist ...). Links, welche außerhalb meines Blogs führen, könnten Werbung enthalten. Man erkennt das, indem man mit der Maus über den gekennzeichneten Text fährt. Wohin man kommt ist dann ersichtlich. Und Amazonlinks (also Bücher) sind immer Werbung (und Teil eines Partnerprogramms) Aber: Ich erhalte kein Geld für meinen Blog (und wenn dann dient das dem Artenschutz. Ja, ich mache Werbung mit diesem Blog, aber wenn ich das nicht täte, wäre dieser Blog nur halb so informativ. Und seien wir mal ehrlich: Ist nicht fast alles, was nicht Nachrichten sind, Werbung? Interessante Beiträge zum Thema Blogger und Werbung findet man hier .Kommentare
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10. Zooreise 2024: Tag 1 – This is Halloween
Veröffentlicht unter Zoo-Reise
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Neues aus Wissenschaft und Naturschutz
28.10.2024, Deutsches Primatenzentrum GmbH – Leibniz-Institut für Primatenforschung
Warum Languren Salzwasser trinken
Vom Aussterben bedrohte Cat Ba Languren trotzen schlechten Umweltbedingungen und zeigen bemerkenswerte Anpassung
Eine Studie des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung und des Zoos Leipzig zeigt die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit der stark bedrohten Cat Ba Languren. Trotz einer geringen genetischen Vielfalt haben die Languren entscheidende genetische Merkmale bewahrt, die ihnen helfen, in ihrer isolierten Umwelt auf der Insel Cat Ba in Vietnam zu überleben. Eine dieser bemerkenswerten Anpassungen ist die Fähigkeit, Salzwasser zu trinken (Nature Communications).
Die Untersuchung widmet sich den genetischen Herausforderungen, mit denen die weniger als 100 verbliebenen Individuen dieser Primatenart konfrontiert sind. Durch den dramatischen Rückgang ihrer Population leidet die Art unter genetischer Verarmung, hoher Inzucht und einer potenziell erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten. Dennoch zeigt die Analyse ihrer Erbinformation, dass genetische Vielfalt in funktionell wichtigen Bereichen ihrer Erbinformation aufrechterhalten wurde. Das ermöglicht den Cat Ba Languren (Trachypithecus poliocephalus) weiterhin mit veränderten Umweltbedingungen adäquat umzugehen.
„Ihre Anpassungsfähigkeit macht die Tiere einzigartig. Salzwasser zu trinken ist dafür ein herausragendes Beispiel“, sagt Liye Zhang, Genetiker am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) und Hauptautor der Studie.
Diese außergewöhnliche Fähigkeit ist eine direkte Folge ihrer isolierten Inselheimat, auf der es nur begrenzte Süßwasserquellen gibt. Die Forschenden zeigen, dass Veränderungen in bestimmten Genen die Toleranz gegenüber Salzwasser wahrscheinlich erhöht haben. Diese genetischen Anpassungen ermöglichen es den Languren, den hohen Natriumgehalt des Salzwassers zu bewältigen und tragen somit zu ihrem Fortbestand in dieser einzigartigen Umgebung bei.
Der Cat Ba Langur: Symbol für Anpassungsfähigkeit und dringenden Schutzbedarf
Der Cat Ba Langur, eine der seltensten Primatenarten der Welt, ist nicht nur stark bedroht, sondern steht auch sinnbildlich für die bemerkenswerte Fähigkeit der Natur, sich an herausfordernde Bedingungen anzupassen. „Diese Forschungsergebnisse verdeutlichen die Dringlichkeit, den Cat Ba Languren und seinen Lebensraum besser zu schützen“, betont Christian Roos, Wissenschaftler am DPZ und Mitautor der aktuellen Studie.
Obwohl viele Säugetierpopulationen weltweit rückläufig sind, bleiben die genetischen Auswirkungen solcher Bestandsrückgänge oft unerforscht. Der Cat Ba Langur stellt ein wertvolles Modell dar, um die Folgen von starken Populationseinbrüchen auf die genetische Vielfalt einer Art zu untersuchen. Einst umfasste die Population dieser Langurenart mehrere hundert Tiere, sie wurde jedoch durch Jagd, Wilderei und Lebensraumverlust bis 2004 auf alarmierende 40 Individuen reduziert. Inzwischen hat sich der Bestand auf etwa 85 Tiere erholt. Dennoch ist die Art weiterhin vom Aussterben bedroht, insbesondere durch die Fragmentierung ihres Lebensraums, Störungen durch unkontrollierten Tourismus und die zunehmende Inzucht. Diese Bedrohungen unterstreichen die Notwendigkeit, bestehende Schutzmaßnahmen auszuweiten und gezielte Erhaltungsprogramme zu intensivieren, um das Überleben dieser Primatenart langfristig zu sichern.
Das Cat Ba Langur Conservation Project
Das im Jahr 2000 vom Allwetterzoo Münster und der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. initiierte Cat Ba Langur Conservation Project setzt sich gemeinsam mit dem Cat Ba Nationalpark für den Schutz der Primaten und anderen bedrohten Tier- und Pflanzenarten sowie ihres einzigartigen Lebensraums ein. Seit dem Jahr 2019 ist der Zoo Leipzig für die Umsetzung des Projekts auf Cat Ba verantwortlich, der in Vietnam auch ein Auffang- und Artenschutzzentrum für bedrohte Primaten betreibt. Dort werden Nachfahren von ursprünglich aus dem illegalen Wildtierhandel beschlagnahmten Cat Ba Languren versorgt und gezüchtet. „Gemeinsam mit den vietnamesischen und internationalen Partnern haben wir für den Schutz dieser einzigartigen Languren und ihres Lebensraums in den letzten Jahren sehr viel erreicht. Die Verdopplung der Population ist ein herausragendes Beispiel für einen gelungenen ganzheitlichen Arten- und Naturschutz. Dennoch wäre es zu früh, diese hochbedrohte Art als gerettet zu bezeichnen. In den nächsten Jahren wird es verstärkt darauf ankommen, den Lebensraum langfristig effektiv zu schützen und ggf. andere Lebensräume auf der Insel wieder zubesiedeln“, betont Jörg Junhold, Direktor des Zoo Leipzig.
Originalpublikation:
Zhang, L., Leonard, N., Passaro, R. et al. Genomic adaptation to small population size and saltwater consumption in the critically endangered Cat Ba langur. Nat Commun 15, 8531 (2024). https://doi.org/10.1038/s41467-024-52811-7 Weiterlesen
Veröffentlicht unter Wissenschaft/Naturschutz
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Portrait: Bergkänguru
| Überordnung: | Australidelphia |
| Ordnung: | Diprotodontia |
| Familie: | Kängurus (Macropodidae) |
| Unterfamilie: | Macropodinae |
| Gattung: | Osphranter |
| Art: | Bergkänguru (Osphranter robustus) |
Das Bergkänguru, Wallaroo oder Euro, ist etwas kleiner als die Riesenkängurus, aber schwerfälliger gebaut. Sein dichtes, zotteliges Fell ist dunkler als das der meisten Känguruarten, es ist an der Oberseite dunkelgrau, oft fast schwärzlich gefärbt, die Unterseite ist heller, die Füße und der Schwanz sind oft dunkelbraun. Wie bei den meisten Kängurus ist sein Körperbau durch die kräftigen Hinterbeine, den muskulösen Schwanz und die kurzen Vorderbeine charakterisiert. Bergkängurus erreichen eine Kopfrumpflänge von 75 bis 140 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 60 bis 90 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 36 Kilogramm, wobei Männchen deutlich größer und schwerer werden als Weibchen. Weiterlesen
Portrait: Hausrotschwanz
| Ordnung: | Sperlingsvögel (Passeriformes) |
| Unterordnung: | Singvögel (Passeri) |
| Familie: | Fliegenschnäpper (Muscicapidae) |
| Unterfamilie: | Schmätzer (Saxicolinae) |
| Gattung: | Rotschwänze (Phoenicurus) |
| Art: | Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) |
Der Hausrotschwanz ist mit einer Körperlänge von 14 bis 15 Zentimetern geringfügig kleiner und vor allem schlanker als der Haussperling. Das namengebende Kennzeichen der Gattung sind die rostorange gefärbten Oberschwanzdecken und Schwanzfedern, wobei beim Hausrotschwanz das mittlere Steuerfederpaar dunkelbraun ist. Dieses Merkmal ist in allen Kleidern sowohl beim Männchen als auch beim Weibchen vorhanden. Der braunschwarze Schnabel ist verhältnismäßig lang, an der Basis breit und von recht langen Schnabelborsten umkränzt. Die schwarzen, schlanken Beine sind auffallend lang, die Sitzhaltung ist aufrecht. Charakteristisch für die Art sind auch das häufige Knicksen und Schwanzzittern. Das Gewicht liegt zwischen 14 und 20 Gramm, im Mittel bei 16,2 Gramm. Die Flügel sind relativ lang, die Flügellänge mitteleuropäischer Vertreter der Art reicht von 85 bis 91 Millimetern, die Spannweite beträgt ungefähr 26 Zentimeter.
Wie alle Rotschwänze ist der Hausrotschwanz geschlechtsdimorph. Die Oberseite adulter Männchen ist zur Brutzeit dunkel schiefergrau. Die Stirn ist schwarz, manchmal mit einem weißen Stirnfleck. Zügel, Wangen und die Unterseite vom Kinn bis zum Bauch sind schwarz, die Unterseite ist heller und grauer. Die dunkelbraungrauen Hand- und Armschwingen haben einen weißen Saum, der bei den mittleren Armschwingen besonders deutlich ist und einen weißen Flügelspiegel bildet. Dieser ist nur beim sitzenden Vogel sichtbar und kann im Sommer kaum mehr erkennbar sein. Im Herbst und Winter wirken die Männchen durch graue Federsäume insgesamt etwas heller.
Weibchen sind deutlich unscheinbarer gefärbt als Männchen. Bürzel und Oberschwanzdecken erscheinen gegenüber dem Männchen weniger leuchtend und eher rotbraun als rostorange. Oberseits sind die Weibchen einheitlich graubraun gezeichnet, nur Mittel- und Unterbauch sind verwaschen grauweiß und damit heller.
Jungvögel sehen wie Weibchen aus, die Unterseite ist jedoch scheckiger und stärker gewölkt. Nach der Jugendmauser, bei der nur ein Teil des Gefieders gewechselt wird, sind die jungen Weibchen im Feld nicht mehr von Altvögeln zu unterscheiden. Auch ein Großteil der Männchen sieht im ersten Lebensjahr noch immer wie Weibchen aus, denn der Hausrotschwanz weist eine verzögerte Gefiederreifung (engl. delayed plumage maturation) auf. Dieses Phänomen ist bei Singvogelarten mit sexuell unterschiedlicher Färbung nicht ungewöhnlich. Eine Besonderheit beim Hausrotschwanz ist, dass nicht alle der einjährigen Männchen diese verzögerte Gefiederreifung mit dem auch als cairei-Morphe bezeichneten „Hemmungskleid“ zeigen. Die anderen einjährigen Männchen, etwa 15 Prozent, zeigen das „Fortschrittskleid“ – die paradoxus-Morphe. Sie ähneln damit schon stark adulten Männchen, ihnen fehlen aber die weißen Flügelspiegel und die dunklen, schwärzlichen Flügelfedern der Mehrjährigen.
Die Jahresmauser ist eine Vollmauser in der für Singvögel üblichen Abfolge und findet in Mitteleuropa zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober statt. Die Dauer der Handschwingenmauser beträgt 50 Tage und liegt im für Kurzstreckenzieher normalen Bereich. Weiterlesen
Portrait: Schützenfisch
| Barschverwandte (Percomorphaceae) | |
| Carangaria | |
| Ordnung: | Carangiformes |
| Familie: | Toxotidae |
| Gattung: | Schützenfische (Toxotes) |
| Art: | Schützenfisch (Toxotes jaculatrix) |
Der Schützenfisch wird 20 cm lang. Der Körper der Schützenfische ist seitlich abgeflacht und 1,8 bis 2,5 mal länger als hoch. Augen und Maul sind groß, das Maul endständig, mit einem vorstehenden Unterkiefer, und weit vorstülpbar (protraktil). Die Rückenflosse hat vier bis sechs Hart- und 11 bis 14 Weichstrahlen, die Afterflosse drei Hart- und 15 bis 18 Weichstrahlen. Sie ist stets länger als die Rückenflosse und ihr weichstrahliger Abschnitt immer länger als der entsprechende Teil der Rückenflosse.
Die Grundfärbung variiert von silbrig-bläulich über gräulich-gelblich. Die Bauchseite ist stets heller, der Rücken ist meistens dunkel. Auf den Körperflanken verlaufen auf der oberen Körperhälfte 3 schwarze, kurze Querbalken, die unten spitzer zulaufen. Auch auf dem Hinterkopf und auf dem Schanzflossenstiel zeigt sich oft ein solcher dunkler Balken. Die Rücken- und Afterflosse ist gräulich oder hellgelb
Augen und Maulspalte des oberständigen Maules sind relativ groß.
Äußerliche Geschlechtsunterschiede gibt es nicht. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Tierportrait
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Hirsche
- Axishirsch (Tiergarten Schönbrunn)
- Axishirsch (Zoo Cottbus)
- Axishirsch (Wildpark Pforzheim)
- Elch (Tierpark Suhl)
- Elch (Zoopark Chomutov)
- Elch (Alpenzoo Innsbruck)
- Rothirsch (Wildpark Moritzburg)
- Rothirsch (Tierpark Suhl)
- Rothirsch (Wildpark Knüll)
Veröffentlicht unter Uncategorized
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Halloween …
Veröffentlicht unter Witziges
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10. Zooreise 2024 – Erfurt
Eigentlich haben wir erwartet, dass es auch 2024 einen „Grusselzoo“ in Halle geben wird. In den letzten Jahren waren wir regelmäßig dort (siehe hier und hier). Aber leider fällt dieser 2024 aus. Der Grund dafür ist der sehr frühe Start der Herbstferien in Sachsen-Anhalt Ende September, wodurch der Gruselzoo auf keinen einzigen Ferientag fällt. Okay, Entscheidung des Zoos, aber ich denke dass es auch so eine Lösung gegeben hätte … nun ja, die magischen Lichterwelten kommen noch und … weil wir unbedingt wegfahren wollten haben wir auch eine Alternative gefunden, wenn diese auch nicht so unterhaltsam wie der Hallenser Gruselzoo wird. Weiterlesen
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Zoobesuche im September
Wie in den letzten Jahren auch, gab es im September eine etwas längere Zooreise. Diesmal war es wieder eine Grenzreise und Zoos in Belgien und den Niederlanden standen auf dem Programm… einige davon sind auch wirklich sehenswert und ich sollte sie öfter besuchen.
Viele der Zoos habe ich erst einmal besucht, andere nicht, aber da viele davon von Deutschland aus leicht erreichbar sind (zumindest aus Teilen des Westens) lohnt sich ein Besuch für jeden Zoointeressierten. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Zoobesuch - Update
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Zoopresseschau
Zoo Schwerin 25.10.2024
Löwenjunges „Santosh“ im Zoo Schwerin erkundet nun auch Außenanlage
Der jüngste Löwennachwuchs bei den seltenen Asiatischen Löwen im Zoo Schwerin hat seine ersten Schritte im Freien gemacht und erkundet nun gemeinsam mit seiner Mutter „Indi“ neue Bereiche der ca. 3.500 qm großen Anlage. Der kleine Santosh wurde in der Nacht vom 30. auf den 31.07.2024 geboren. Inzwischen wiegt der Welpe 11 Kilogramm und erfreut sich guter Gesundheit. Die letzte tierärztliche Untersuchung des Kleinen fand am vergangenen Mittwoch statt. Santosh erhielt dabei auch wichtige Impfungen gegen Katzenschnupfen, Tollwut und Katzenseuche. „Gerade in den ersten Wochen und Monaten sind Löwenjungtiere noch besonders anfällig für Erkrankungen. Wir sind daher sehr froh, dass sich der Nachwuchs so gut entwickelt“, betont Zoodirektor Dr. Tim Schikora. Santosh nimmt zusätzlich zur Muttermilch inzwischen auch schon Fleischmahlzeiten, darunter Rind und Kaninchen, ein. In den letzten vier Wochen hat er rund drei Kilogramm zugenommen. Aktuell zählt das Schweriner Löwenrudel insgesamt acht Tiere, darunter drei Jungtiere aus dem vergangenen Jahr. Mutter Indi und ihr Junges Santosh sind allerdings separiert von den anderen Tieren. Noch ist das Kräfteverhältnis der Löwen zu ungleich, sodass eine Verletzungsgefahr für das jüngste Rudelmitglied nicht ausgeschlossen ist. Eine vorsichtige Zusammenführung, auch mit dem achtjährigen Vater „Shapur“, ist in den kommenden Wochen geplant. Bis dahin können die Tiere unterschiedliche Teile der Anlage im Wechsel nutzen. „Für das Jungtier ist es wichtig, dass er nun nach und nach alle Bereiche der Außenanlage kennenlernt“, erklärt Schikora. Es bestehe aber jederzeit die Möglichkeit für Mutter und Welpe, sich in die trockenen und warmen Innenbereiche zurückzuziehen. Auch die Schauanlage im Rote Liste Zentrum des Zoos werden alle Löwen zu verschiedenen Zeiten nutzen können. So können Besucherinnen und Besucher mal Shapur beim Aufenthalt auf seinem Lieblingsschlafplatz ebenso wie den kleinen Santosh mit Mutter Indi sowie die anderen Löwen „Heidi“, „Tarak“, „Rubi“, „Kirana“ und „Ravi“ unter anderem bei den öffentlichen Fütterungen beobachten. Asiatische Löwen werden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „stark gefährdet“ eingestuft, also in einer der höchsten Bedrohungskategorien. Weltweit existieren in Zoos etwa 180 und in der Natur nur noch etwa 350 Individuen. Dort kommen sie ausschließlich im indischen Gir-Nationalpark vor. Um das langfristige Überleben dieser bedrohten Art zu sichern, engagiert sich der Zoo Schwerin im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Dieses koordiniert derzeit rund 130 Individuen dieser Art weltweit. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Zoopresseschau
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