Portrait: Holländisches Haubenhuhn

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes)
Familie: Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung: Kammhühner (Gallus)
Art: Bankivahuhn (Gallus gallus)
Unterart: Haushuhn (Gallus gallus domesticus)

Holländisches Haubenhuhn (Tierpark Köthen)

Statt Kamm trägt das Holländisches Haubenhuhn eine Haube aus Federn. Meist werden schwarze Hühner mit weißer Haube gezüchtet (Weißhaube schwarz). Blau-gesäumte Weißhauben gehören zu den Raritäten der Rasse. Die Farbenschläge Weißhaube weiß, Weißhaube gesperbert, Weißhaube schwarz-weißgescheckt und Schwarzhaube weiß sind im Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) und dem Europäischen Verband für Geflügel- und Kaninchenzucht ebenfalls anerkannt.
Mit etwa zwei Kilogramm zählen die Holländer Haubenhühner zu den kleinen Hühnerrassen. Die Hennen legen etwa 100 bis 140 Eier pro Jahr. Das Gewicht der Eier liegt zwischen 35/45 und 50 Gramm. Die Hähne sehen den Hennen recht ähnlich. Lediglich Schwanz, Haube und Beine sind fülliger. Diese Rasse ist zutraulich, pflegeleicht und lebhaft. Trotz der Haube besitzen sie ein recht gutes Sichtfeld; dennoch sollte die Haube einmal im halben Jahr geschnitten werden. Die Tiere vertragen sich gut mit anderen Hühnern und auch unter den Gockeln gibt es keine Streitigkeiten.

Mit dem Zwerg-Holländer Haubenhuhn existiert auch eine vom BDRG anerkannte Zwerghuhnrasse. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine Zwergform in den USA gezüchtet. In Deutschland wurden erstmals 1912 Zwerg-Holländer Haubenhühner im schwarzen Farbenschlag vorgestellt. Der Hahn wiegt 900 Gramm und die Henne 800 Gramm. Die Legeleistung beträgt ca. 100 Eier im Jahr. Heute ist die Zwergform sogar weiter verbreitet als die Großrasse und hat insgesamt 8 anerkannte Farbenschläge vorzuweisen.

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Die Rhön

Die Rhön ist ein etwa 1500 km² großes Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Länder Bayern, Hessen und Thüringen. Der Großteil seines Kerngebietes, in Bayern jedoch auch Teile seiner nichtvulkanischen, südlichen Abdachung, liegen im rund 2433 km² großen Biosphärenreservat Rhön. Das Gebirge im äußersten Südosten des (hier länderübergreifenden) Osthessischen Berglandes ist überwiegend vulkanischen Ursprungs. Der höchste Berg der Rhön ist mit 950 m ü. NHN die im hessischen Bereich liegende Wasserkuppe, die auch der höchste Berg Hessens ist. Es befinden sich mehrere Skigebiete in der Rhön. Aber nicht nur für Wintersportler hat die Rhön einiges zu bieten. Selbst für diejenigen (wie mich), die weder große Sportler noch große Wanderer sind. Weiterlesen

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Greig Beck: Primordia (Rezension)

Als Ben Cartwright in sein elterliches Heim zurückkehrt, um den Tod seines Vaters zu betrauern, stößt er zufällig auf eine Reihe von kryptischen Briefen zwischen Arthur Conan Doyle und seinem Ur-Urgroßvater, welcher 1908 während einer Dschungelexpedition im Amazonas spurlos verschwand. Dieser Briefwechsel lässt den unglaublichen Schluss zu, dass die Expeditionen seines Ahnen dem berühmten Autor als Basis für seine fantastische Geschichte über eine vergessene Welt voller urzeitlicher Lebewesen diente. Ben stellt auf eigene Faust Nachforschungen an und erfährt von einem verschollenen Notizbuch, in dem sich eine Karte dieses Ortes befinden soll. Aber er ist nicht der Einzige, der hinter dieser Karte her ist – schließlich könnte die Existenz eines solchen Ortes alles infrage stellen, was die moderne Wissenschaft uns lehrte. Zusammen mit einer Gruppe von Freunden begibt sich Ben auf eine gefährliche Reise in die entlegensten Winkel Venezuelas. Dort, im tiefsten Dschungel und jenseits verschlungener Pfade, die nur den einheimischen Stämmen bekannt sind, entdecken sie ein verbotenes Reich, das angsteinflößender und gefährlicher ist, als sie es für möglich gehalten hätten: Primordia. Weiterlesen

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Igor Akimuschkin: Launen der Natur (Rezension)

Igor Akimuschkin

Igor Iwanowitsch Akimuschkin (1929–1993) war ein sowjetischer Zoologe, Naturforscher und einer der bekanntesten populärwissenschaftlichen Autoren der UdSSR. Nach seinem Biologiestudium an der Lomonossow-Universität in Moskau spezialisierte er sich auf Zoologie, insbesondere auf Kopffüßer und andere Meerestiere. Berühmt wurde er jedoch vor allem durch seine allgemeinverständlichen Bücher über die Tierwelt, in denen er wissenschaftliche Erkenntnisse spannend und anschaulich vermittelte. Seine Werke erschienen in zahlreichen Sprachen und begeisterten Generationen von Naturfreunden. Akimuschkin verband wissenschaftliche Genauigkeit mit erzählerischem Talent und trug wesentlich dazu bei, das Interesse an Biologie und Naturschutz zu fördern. Weiterlesen

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Peter Wohlleben: Bakterien (Rezension)

Die Bakterien (lateinisch Bacteria; Singular: das Bakterium, veraltend auch die Bakterie; von altgriechisch βακτήριον baktḗrion „Stäbchen“, Verkleinerungsform von βάκτρον báktron „Stab“), umgangssprachlich auch Bazillen (Singular Bazille; von Bazillus, geprägt 1872 von Hermann Cohn aus lateinisch bacillum, Verkleinerungsform von mit báktron urverwandtem und gleichbedeutendem baculum, vgl. aber Bazillen), bilden neben den Eukaryoten und Archaeen eine der drei grundlegenden Domänen, in die alle Lebewesen eingeteilt werden.
Bakterien sind wie die Archaeen Prokaryoten, das bedeutet, ihre DNA ist nicht in einem vom Cytoplasma durch eine Doppelmembran abgegrenzten Zellkern enthalten wie bei Eukaryoten, sondern bei ihnen liegt die DNA wie bei allen Prokaryoten frei im Cytoplasma, und zwar zusammengedrängt in einem engen Raum, dem Nucleoid (Kernäquivalent).
Und was bringt nun einen Autor (Peter Wohlleben), den man sonst mit Wald und Tieren in Verbindung bringt (z. B. hier), dazu ein Buch über Bakterien zu schreiben? ich weiß es nicht, aber ich kann sagen, dass es ihm gelungen ist. Und es ist kein Sachbuch, dass den Leser mit grampositiven und gramnegativen, fakultativ oder obligat aeroben oder anaeroben Bakterien erschlägt. Es ist ein Buch für jedermann, und obwohl es kein Thriller ist … manchmal braucht man doch starke Nerven, denn es kann schon sehr eklig werden.
Und Bakterien sind überall, man kann ihnen nicht entkommen. Weiterlesen

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Peter und Lisa Fretwell: Das kleine Buch der Pinguine (Rezension)

Was macht ein Pinguin auf der Baustelle?
Er friert den Beton ein. 🐧

Warum tragen Pinguine keinen Geldbeutel?
Weil sie alles auf die Eis-Karte zahlen. ❄️💳

Wie nennt man einen Pinguin mit Sonnenbrand?
Ein Heißsporn.

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TTT: 10 Bücher, deren Titel unterschiedliche Farben haben

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Asiatische Hunde im Pleistozän

Das Pleistozän (altgriechisch πλεῖστος pleistos „am meisten“ und καινός kainos „neu“) ist ein Zeitabschnitt in der Erdgeschichte. Es begann vor etwa 2,588 Millionen Jahren und endete vor 11.650 Jahren (BP) mit dem Beginn des Holozäns, der Jetztzeit. Somit dauerte das Pleistozän etwa 2,5 Millionen Jahre.
In der Hierarchie der chronostratigraphischen Zeiteinheiten ist das Pleistozän die untere Serie des Quartärs. Dem Pleistozän voraus ging das Pliozän. Traditionell wurde als Grenze des Pliozäns zum Pleistozän ein Alter von 1,8 Millionen Jahren angesehen. Seit dem Jahr 2009 gilt das Gelasium jedoch nicht mehr als jüngster Abschnitt des Pliozäns, sondern als ältester Abschnitt des Pleistozäns. Geprägt ist das Pleistozän vor allem durch den Wechsel von Kalt- und Warmzeiten. Nach Elbe-Kaltzeit, im Alpenraum Günz-Kaltzeit genannt, Elster-/Mindel- und Saale-/Riß-Kaltzeit wird das Pleistozän am Ende der letzten (Weichsel-/Würm-)Kaltzeit vom Holozän abgelöst, der Serie, in der wir heute leben. Weiterlesen

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Zoopresseschau

Zoo Leipzig 31.07.2026
Wie soll der kleine Giraffenbulle heißen? Abstimmung bis zum 11. August
Das Tierpfleger-Team im Giraffenhaus des Zoo Leipzig hatte in den vergangenen Tagen die Qual der Wahl. Aus mehr als 1.700 eingereichten Vorschlägen mussten die Favoriten herausgefiltert werden. Gesucht war ein Name aus dem östlichen oder südlichen Afrika, passend zum natürlichen Verbreitungsgebiet der Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi). In die Endauswahl gelangt sind: Kato – traditioneller Name für Zweitgeborene Jaro – leuchtend Nkosi – der König Jabari – stark und mutig Sima – in Anlehnung an die Eltern Sipiwe und Matyas Die Teilnahme an der Abstimmung darüber, wie Sipiwes Sohn künftig heißen soll, ist auf der Website des Zoo Leipzig bis zum 11. August unter Namensaufruf Giraffenjungtier | Zoo Leipzig möglich. Der Name des kleinen Langhalses wird dann am 14. August um 13.15 Uhr an der Kiwara-Savanne verkündet. Bei den täglichen Kommentierungen jeweils um 13.15 Uhr und 16.30 Uhr erfahren die Gäste neben aktuellen Neuigkeiten aus der Jungtierentwicklung auch Wissenswertes über die zahlreichen Tierarten auf der Savanne. Das fünf Wochen alte Jungtier ist täglich während der Zooöffnungszeiten von 9 bis 19 Uhr in der Kiwara-Savanne oder im Huftierhaus zu sehen. Der kleine Bulle ist mutig und forsch auf der Anlage unterwegs – und gönnt sich im Schutze seiner Herde ab und an altersentsprechende Ruhepause. Auch Urlauber und Feriengäste, die ihre Auszeit mitten im Großstadtdschungel, verbringen, können jede Menge entdecken. Weiterlesen

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Zoobesuche im Juli

Im Rahmen einer kleinen Zooreise wurden, neben dem Wirgarten in Fulda auch drei Zoos zum wiederholten Male besucht:
Tierpark Bad Liebenstein (der letzte Besuch war im August 2017)
Wildpark Hundshaupten und Tierpark Suhl (beide wurden zuletzt im Oktober 2024 besucht) Weiterlesen

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