Tim Stern: Leandro und der Brief aus Venedig (Teil 2) (Rezension)

Venedig zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Brieftaube Leandro und sein erfahrener Bruder Artus werden nach Venedig gebracht. Leandro schließt Freundschaften und verliebt sich. Drago, der raffgierige neue Herrscher der Ratten, plündert die Vorräte der Menschen und löst eine Seuche aus. Der Doge beschließt die Vernichtung aller Ratten. Per Brieftaube will er den Emir von Damaskus ersuchen, ein wirksames Mittel zu liefern. Drago versucht, das zu verhindern. Nach einer dramatischen Verfolgungsjagd gelingt Leandro der Start. Seine heimliche Liebe Sophia und die Fledermaus Moskito begleiten ihn. Drago befiehlt dreizehn auf Falken reitenden Ratten, den Brief des Dogen abzufangen und Leandro zu töten. Auf dem Weg nach Damaskus lauern weitere Gefahren …
Der zweite Teil der Trilogie um Leandro und seine „Tauben“freunde beginnt rasant und hält dieses Tempo bis zum Ende durch. Weder Leandro, noch der Leser kommen je zur Ruhe, die Ratten sind überall aber (fast) nie erfolgreich. Manchmal wirken sie wie Witzfiguren, die man leicht unterschätzt aber … nun ja…Leandro kommt seinem Ziel Damaskus näher aber … es ist der mittlere Teil und so ist es kein Spoiler wenn ich verrate, dass er sein Ziel (noch) nicht erreicht.
Aber einen Spoiler erlaube ich mir: das Buch endet mit einer (scheinbar?) auswegslosen Situation.
Kurzweilige Tierfantasy, die Lust auf das Ende macht …
Es gab nur eine Sache (vermutlich eine Kleinigkeit und es ist meine rein subjektive Meinung), die mich gestört hat, auch wenn ich diese Abneigung nicht wirklich erklären kann: Die Szenen mit dem Wasserhasen haben mir nicht gefallen, meiner Meinung nach passten sie nicht ganz zur Tauben/Ratten-geschichte.
Und was ich vom Ende halten soll, weiß ich auch nicht …

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Rezension des 1. Teils beim Beutelwolf-Blog

(Rezensionsexemplar)

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