Markus Huth: Mit 80 Viechern um die Welt (Rezension)

Weltreise mal anders: Markus Huth kümmert sich um Tiere auf allen fünf Kontinenten
Die ganze Welt sehen, ohne dafür zu bezahlen – was könnte schöner sein? In einem Backpacker-Hostel erfährt Tierfreund Markus Huth von einer anderen Art des Reisens: Überall auf der Erde suchen Menschen Tiersitter, die auf ihre Häuser und Haustiere aufpassen, während sie selbst in den Urlaub fahren. Andere brauchen Freiwillige, die sich gegen Kost und Logis auf Farmen um Tiere kümmern. Bald striegelt Markus Huth Westernpferde auf einer bulgarischen Ranch, füttert halbzahme Kängurus auf einer australischen Insel und kümmert sich auf einer Finca auf La Gomera um die launischste Katze der Welt. Am Ende seiner Reise ist sein Leben längst nicht mehr so, wie es einmal war …

Das Thema Housesitter war mir nicht neu, auch von Tiersittern hört man ja öfter. Aber erst vor Kurzem wurde ich mit dem Konzept eines Tiersitters im Ausland bekannt gemacht. Und das ganze freiwillig (ehrenamtlich sozusagen) ohne Bezahlung. Klingt abenteuerlich.
Wie abenteuerlich das sein kann beschreibt Markus Huth in „Mit 80 Viechern um die Welt„. Unterhaltsam (aber auch informativ) erzählt er von Land und Leuten verschiedener Kontinente, den Eigenheiten der von ihm gesitteten Tieren und vernachlässigt sein eigenes Leben dabei nicht.
Markus Huth macht Lust darauf sein eigenes Leben zu überdenken und als Volunteer durch die Welt zu reisen. Augenzwinkernd lässt er den Leser an seinen Abenteuern teilhaben, beschreibt dabei sehr authentisch die Leute, mit denen er Kontakt hat, erzählt ihre Geschichten und ehe man es sich versieht hat man das Ende seiner Reise erreicht und wünscht sich mehr davon.

Kurzweiliges, amüsantes Lesevergnügen

(Rezensionsexemplar)

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