Sarah Horne: Ein Panda zieht ein (Rezension)

Panda-Dame Pudding lebt ihren Traum
Die Panda-Dame Pudding ist die Attraktion des Zoos von Edinburgh. Aber abends, wenn der Tierpark geschlossen ist, schaut sie sich am liebsten ihre Mary-Poppins-DVD an. Puddings allergrößter Wunsch: wie das berühmteste Kindermädchen der Welt mit einem Zauberschirm davonzufliegen und eine Familie zu finden, um die sie sich kümmern kann! Als sie erfährt, dass der neunjährige Cal ganz dringend ihre Hilfe braucht, schlägt Puddings große Stunde. Die Panda-Dame mit dem riesigen Herzen büxt aus dem Zoo aus, um Cal bei der Suche nach seinem plötzlich verschwundenen Vater zu helfen.

Was für ein Lesespaß!
So abgedreht die Geschichte auch klingt, so liebevoll wird sie präsentiert und ist dabei nicht nur für Kinder ein großes Vergnügen. Die Handlung ist verständlich und altersgerecht geschrieben und trotz der skurrilen Idee eines Mary Poppins-Pandas auch für Kinder nachvollziehbar. Die kurzen Kapitel erleichtern das Lesen, machen aber auch Spaß beim Vorlesen.
Liebevoll geschrieben, spannend und trotz Panda durchaus mit ernstem Unterton (und einigen sehr lustigen Szenen) ist EIN PANDA ZIEHT EIN schon fast ein LeseMUSS, wenn man eine abgedrehte Story und sehr liebenswerte Charaktere mag.

Der Edinburgher Zoo hat tatsächlich Pandas, allerdings haben sie chinesische Namen (Yang Guang und Tian Tian) und keiner davon lautet in der Übersetzung Pudding. Aber künstlerische Freiheit ist erlaubt und Pudding ist wohl der aktivste und liebenswerteste und intelligenteste Panda der Welt. Und vermutlich auch der süßeste, der selbst die Queen in den Schatten stellt (okay, die Queen ist nicht süß, aber man muss das buch lesen, um den Zusammenhang zwischen den beiden zu erkennen)

(Rezensionsexemplar)

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