Portrait: Blaubrustamazilie

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
Familie: Kolibris (Trochilidae)
Gattung: Amazilia-Kolibris (Polyerata)
Art: Blaubrustamazilie (Polyerata amabilis)

Blaubrustamazilie (John Gould)

Die Blaubrustamazilie erreicht eine Körperlänge von etwa 7,5 cm, wobei der gerade Schnabel mit rosafarbenem Unterschnabel ca. 18 mm ausmacht. Die Oberseite des Männchens schimmert grün, der Oberkopf glitzert grün. Die Kehle ist dunkel mit etwas glitzerndem Grün an der Seite. Die Brust schimmert violettblau, Der hintere Teil der Unterseite ist gräulich mit etwas grün an den Seiten. Der Schwanz ist bronzen schwärzlich. Das Weibchen ist auf der Oberseite ähnlich wie das Männchen gefärbt, doch fehlt das Glitzern am Oberkopf. Die Unterseite ist blass gräulich mit vielen grünen Sprenkeln. Die Sprenkel sind bläulicher an der Brust. Der Schwanz ist bronzen schwärzlich, doch sind die äußeren Steuerfedern weiß gesprenkelt.

Ihr Futter sucht sie eher in den unteren bis mittleren Straten. Oft sitzen sie auf offenen Zweigen, die relativ tief sind. Meist schweben sie vor den Blüten um an deren Nektar zu gelangen. Sie gilt als Waldbewohner. Das Verhalten ist aggressiv und so jagt sie gerne andere Konkurrenten.

Männchen sammeln sich in vereinzelnden Lek zum Gesang. Dort geben sie in regelmäßigen Abständen gleichmäßige tiefe und piepsige tsit, tstit, trsit… Rufe von sich. Dabei sitzen sie auf tief gelegenen Ästen.

Die Art gilt als monotypisch. Die von Walter Edmond Clyde Todd im Jahr 1942 beschriebene Unterart Amazilia amabilis costaricensis gilt heute als Synonym für die Nominatform.

Sie ist relativ selten auf niedrigen Pflanzen feuchter Wälder und Sekundärwald sowie deren angrenzenden Lichtungen, Plantagen und Gärten in den feuchten Tiefländern im Westen Ecuadors südlich bis in die Provinz Manabí und östlich bis in die Provinz Guayas bzw. nordwestlich bis Provinz Azuay zu entdecken. In den feuchten Waldgürtel der Provinz Esmeraldas wird sie meist von der Rosenbergamazilie abgelöst. Die meisten Berichte in Ecuador stammen aus Höhenlagen unter 300 Meter. In Kolumbien findet man sie nahe der Pazifikküste in Höhenlagen bis 1000 Meter. Hier kommt sie am Mittellauf des Río Magdalena im Süden des Departamento de Bolívar bis in den Nordwesten Cundinamarcas vor.

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