Ian Whybrow: Erwin, König der Wüste (Rezension)

Tief unten in einer gemütlichen Höhle leben drei kleine Erdmännchen und ihr etwas eigenwilliger Babysitter. Onkel Erwin war einst König der Wüste, aber dann hatte er … nun ja, etwas Pech. Am liebsten erzählt er Geschichten aus seiner glorreichen Zeit: über Blah-Blahs, Klick-Klicks und Ohguckmal – haarlose, seltsame Wesen, denen er an der Oberfläche begegnet ist. Ob das wahr ist? Doch dann entdecken die drei vergraben im Sand ein geheimnisvolles pinkfarbenes Objekt, und ehe sie sich versehen, sind sie mittendrin in einem fellsträubenden Abenteuer …
Erdmännchen sind beliebte Zootiere und auch gern gesehene Akteure in Filmen. E gibt auch zahlreiche Bücher mit Erdmännchen- Helden, auch wenn ich bisher noch nicht sehr viele gelesen habe (nur das).
Erwin, König der Wüste richtet sich an Erdmännchenfans ab 8. Und Erdmännchenfans kommen auf ihre Kosten. Ich gebe zwar zu, dass das kleine Abenteuer nicht unbedingt spannend ist, aber es ist sehr detailgetreu und witzig geschrieben. Die Erdmännchen unterhalten sich (natürlich) in einer dem Leser verständlichen Sprache, aber wer sich mit den kleinen Rackern auskennt wird tatsächlich diverse Verhaltensweisen entdecken, wie sie Erdmännchen auch an den Tag legen.
Sehr unterhaltsam und innovativ ist die Begegnung der Erdmännchen mit den Gegenständen der Menschenwelt.
Das hat auch für Erwachsene einen gewissen Reiz.
Ich hatte leichte Schwierigkeiten Zugang zur Geschichte zu bekommen, aber nachdem diese überwunden wurden wurde ich gut unterhalten.
Lesenswert … vielleicht auch für jüngere Erdmännchenfans, die sich die Geschichte vorlesen lassen können.

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