Moritz Matthies: Ausgefressen (Rezension)

Phil ist Privatdetektiv und muss das Verschwinden eines reichen Pharmaherstellers klären. Seine letzte Spur führt ihn in den Berliner Zoo. Dort darf er feststellen, dass er nicht nur mit Erdmännchen kommunizieren kann, sondern der Zoo mehr als eine Leiche unter der Erde hat.
Ray ist Erdmännchen, träumt davon Privatdetektiv zu werden und weiß (wie alle anderen seines Clans auch) wie sie ihre Anlage verlassen können. Er ist Phil eine große Unterstützung. Zusammen machen sie sich auf das Verschwinden zu klären (in und außerhalb des Zoos).
Der rote Faden ist leicht erzählt und lässt einen hohen Unterhaltungsfaktor vermuten.
Unterhalten wird man, aber ich habe mir mehr erwartet und mehr als ein Schmunzeln kam mir nicht über die Lippen. Erzählt wird die Geschichte aus Rays Sicht, aber seine Sicht der Dinge, vor allem jener, die Erdmännchen unbekannt sein sollten kommen zu kurz. Situationskomik, die man erwarten könnte, gibt es kaum, dafür bekommt man einige flache Witze geboten. Schade eigentlich, meiner Meinung nach wird viel Potential verschwendet und statt ständig über Nashornhintern und Flamingogewohnheiten nachzudenken hätten die Begegnungen menschlichen Zivilisation (z. B. Alkohol oder diverse technischer SchnickSchnack) lustiger und ausführlicher ausfallen können.
Mit Ausgefressen ist Moritz Matthies kein Meisterwerk gelungen. Unverständlich (aus meiner Sicht), dass es mehr als einen Erdmännchenkrimi gibt (sowohl als Buch, als auch als Hörbuch)

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