Zoobesuche im November

Die vermutlich letzte Zooreise in diesem Jahr stand ganz im Zeichen des ChristmasGardens.
Zwei Zoos (Thüringer Zoopark, Wilhelma) wurden nur bei Nacht besichtigt, von einem richtigen Zoobesuch kann dabei nicht die Rede sein, da die Tiere nicht im Mittelpunkt standen, sondern es eher um die nächtliche Beleuchtung und weihnachtliche Musik ging. Die wenigen Tiere, die dabei zu sehen waren, schienen sich aber durch die Events nicht weiter zu stören.
Trotzdem wurden auch einige Zoos bei Tageslicht besucht.

Tierpark Suhl
Der letzte Zoobesuch in Suhl war im März 2020. Seit dem hat sich einiges geändert.
Die Kleineulenvolieren sind fertig und mit Sperlingskäuzen besetzt. Die Buntmarderanlage ist ebenfalls fertig (was sie bereits bei meinem letzten Besuch war) und mit Buntmardern besetzt.
Alpensteinböcke habe ich schon lange nicht mehr gesehen was bedeuten könnte, dass ich entweder ihre Anlage ignoriert habe oder es sie tatsächlich nicht mehr gibt.
Die Anlage der Heckrinder war leer. An der Papageienvoliere wird eine Erweiterung gebaut.

Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus (Zoo Köln)

Zoo Köln
Mein letzter Besuch im Kölner Zoo war im September 2020. Es hat sich einiges getan. Neu sind die Coquerel-Sifakas. Das ehemalige Südamerikahaus wurde zum Arnulf und Elizabeth Reichert-Haus umbenannt wurde und enthält neben Salzkatzen und Fischen, einige freilebende südamerikanische Säugetiere und Vögel.
Neben dem Arnulf und Elizabeth Reichert-Haus entsteht die Villa Bodinus, die für den normalen Zoobesucher von eher geringerem Interesse sein dürfte: In der ehemaligen Zoo-Direktoren-Villa soll bis 2022 eine neue Event-Location entstehen. Nebenbei bemerkt: Heinrich Karl August Bodinus baute den Kölner Zoo auf und war jahrelang (1869 – 188) Direktor des Berliner Zoos.
Onager und Zebras haben ihre Anlagen getauscht.

Zoo Saarbrücken
Mein letzter Besuch im Saarbrücker Zoo war im Juni 2019. Seit dem hat sich einiges getan.
Die Bauarbeiten in der Stachelschweinanlage sind abgeschlossen.
Die Emus sind zu den Kängurus gezogen. Die ehemalige Känguruanlage soll für Schimpansen umgebaut werden. Zu sehen ist davon aber noch nichts.
An der Stelle, an der sich früher die Javaneraffenanlage befand steht nun ein Insektenhotel und diverse Häufchen mit Naturmaterialien, welche wildlebenden Tieren einen Zufluchtsort bieten sollen. „Faulenzen für den Artenschutz“ wird das bezeichnet.
Gegenüber der Trampeltieranlage entsteht eine neue Anlage für Kraniche.
Die Nasenbären wurden an den Zoo Schwerin abgegeben. Ihre Anlage wurde zu einem Hühnerstall umgebaut. Vorwerkhühner und andere Rassen können sich frei im Zoo bewegen.

Ursprünglich war eine letzte Zooreise im Dezember geplant, aber anhand der sich verschlechternden Situation wird diese vermutlich nicht stattfinden. Die ersten Zoos schließen bereits wieder z. B. der Bayerwald-Zoo Lohberg.
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