Rita Mae Brown: Rache auf leisen Pfoten (Rezension)

Ein neuer Fall für Mrs. Murphy, die graue Tigerkatze aus Crozet. Das ganze Städtchen befindet sich in heller Aufregung, denn Drohbriefe trüben die fröhlichen Vorbereitungen eines Klassentreffens. Als der erste Mord geschieht, wird es höchste Zeit zu handeln, zumal auch Frauchen Harry in höchster Gefahr schwebt. Mit scharfen Katzenaugen und viel Köpfchen ermittelt Mrs. Murphy und ihr guter Riecher lässt sie auch diesmal nicht im Stich.
Rache auf leisen Pfoten ist der 8. Band mit Mrs Murphy. Die letzten Bände der Reihe haben mich ja nicht so begeistert, aber nachdem ich mit den ersten sieben Teilen Blut geleckt hatte und auch Spaß an den Kriminalfällen der Mrs Murphy hatte, bin ich der Reihe treu geblieben, auch wenn ich die Reihenfolge etwas vernachlässigt habe.
Band acht hat mir zur Abwechslung wieder gefallen. Leicht und unbeschwenglich mit den bekannten Verwirrungen, Animositäten und Liebeleien kommt die Rache daher.
Die Vorbereitungen für das Klassentreffen sind unterhaltsam und das was sich jenseits davon abspielt, spannend und wendungsreich.
Katzen und andere Tiere ermitteln, die Menschen tappen im Dunkeln, aber schließlich findet man doch den Täter. Und es ist anders als man denkt.
Die ersten acht Bände der Mrs Murphy-Reihe sind nette und spannende Unterhaltung, ob der Absturz der Romane mit Teil neun beginnt, kann ich noch nicht sagen, aber zumindest hat mich Rache auf leisen Pfoten davon überzeugt, dass es auch noch gute Katzenkrimis aus der Feder von Rita Mae Brown gibt. Ich hoffe es war nicht der letzte, denn nur wenigen gelingt diese interessante Mischung von ermittelnden Tieren und Menschen.

Wer Katzenkrimis liebt dem wird kurzweilige (amüsante und auch spannende) Unterhaltung geboten.

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