| Klasse: | Insekten (Insecta) |
| Ordnung: | Käfer (Coleoptera) |
| Familie: | Laufkäfer (Carabidae) |
| Unterfamilie: | Carabinae |
| Gattung: | Puppenräuber (Calosoma) |
| Art: | Großer Puppenräubern (Calosoma sycophanta) |
Der Große Puppenräuber ist mit 17,5 bis 28 Millimetern Körperlänge die größte Art der Puppenräuber in Europa. Er ist meist blauschwarz gefärbt und hat goldgrün und leicht rötlich gefärbte, längsgerillte Deckflügel. Bei manchen Exemplaren sind die Deckflügel hauptsächlich rot, der Kopf und der Halsschild violett, oder der Körper schwarz und nur die Ränder der Deckflügel grün. Der Seitenrand des Halsschildes ist stark abgerundet und durchgehend gesäumt. Zwischen den Rillen der Deckflügel sind größere Punkte erkennbar.
Die Tiere kommen in der gesamten Paläarktis mit Ausnahme des hohen Nordens vor. In Nordamerika und nach Java wurden sie zur biologischen Schädlingsbekämpfung Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt. Sie leben in Nadel- und Laubwäldern und an deren Rändern, manchmal auch in Gärten oder an der Küste. Man findet sie vom Flachland bis in eine Höhe von etwa 1.500 Metern. In Österreich ist die Art verbreitet, aber selten.
Die Großen Puppenräuber sind tagaktive Räuber und klettern auf der Jagd auch auf die Bäume. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Raupen und Puppen der Schmetterlinge und Blattwespen. In einer Saison frisst ein Käfer etwa 400 Raupen. Auch die Larven ernähren sich räuberisch von Raupen und Puppen. Die Überwinterung findet als ausgewachsenes Tier im Boden statt, die Käfer werden bis zu drei Jahre alt.


