Natalie Winter: Die Fälle der Shifter Cops (Rezension)

Bären, Panther, Drachenwandler – Gestaltwandler und Polizist sein, das geht nur bei den Shifter Cops. Die Spezialeinheit kümmert sich um die besonderen Fälle, solche, deren Umstände nicht mit normalen Naturgesetzen erklärbar sind. Wenn jemand mit magischem Feuer Jagd auf Hexen macht, Paranormale in den Clubs von L. A. abschlachtet oder seine Opfer auf unmenschliche Weise in den Sümpfen von New Orleans verstümmelt, dann sind die Shifter Cops zur Stelle.
Die Fälle der Shifter Cops enthält drei Fälle einer ungewöhnlichen Spezialeinheit:

Die Hexe von Maine
Julie Mireau glaubt nicht an Magie. Doch als sie eine Esoterikbuchhandlung in Maine mit treuem Kundenstamm erbt, ahnt sie bald, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde existieren, als wissenschaftlich erforscht sind. Welche Kräfte ihr Schicksal tatsächlich beherrschen, begreift sie erst, als es beinahe zu spät ist.

Fluch der Schwarzen Dahlie
Ryder Grey ist alles andere als begeistert von seiner Versetzung nach L.A., wo er als Shifter Cop paranormale Wesen jagen soll. Kaum angekommen, muss er undercover in einer Mordserie ermitteln, deren Täter offensichtlich den berüchtigten Mord an der „Schwarzen Dahlie“ kopiert.
Im Zentrum des grausamen Geschehens steht ein Club, den alle Opfer regelmäßig besuchten. In der bildhübschen Barkeeperin und Tochter der Barbesitzerin Cara de Luca findet Ryder eine Verbündete. Auch sie will den Mörder fassen, und gemeinsam stürzen sie sich in die Ermittlungen. Aber Cara verbirgt etwas vor Ryder. Und nicht nur sie hat ein Geheimnis.

Im Schatten der Sümpfe
Kaja Lenoire war schon immer eine Einzelgängerin und hat nicht die Absicht, daran etwas zu ändern. Als ihre Chefin sie gemeinsam mit dem „Neuen“ nach Louisiana schickt, um dort den Mord an einem älteren Ehepaar zu untersuchen, ist die Pantherwandlerin nicht gerade begeistert.
Seth Ives ahnt, dass sein erster Fall als Shifter Cop nicht leicht sein wird, muss er doch zeigen, dass in ihm mehr steckt als ein gewöhnlicher Gestaltwandler. Nicht nur die Aufklärung des brutalen Doppelmords ist eine Herausforderung, sondern auch die Teamarbeit mit seiner neuen Partnerin.

Drei unterschiedliche Fälle, drei unterschiedliche Bücher aber … im Großen und Ganzen immer das Gleiche Schema.
Der Hintergrund an sich ist eine interessante Idee, aber definitiv noch ausbaufähig.
Allerdings hatte ich den Eindruck, dass den Büchern etwas fehlte. Zu wenig Gefühl, zu wenig Spannung. Die Hexe von Maine ist noch das Beste der drei Geschichten und ich finde es schade, dass das Potential nicht ganz ausgenutzt wird (vor allem Im Schatten der Sümpfe hätte viele Möglichkeiten gegeben).
Ein bisschen Urban Fantasy, ein bisschen Krimi und ein bisschen Liebe … aber von allem nur ein bisschen so dass alles sehr oberflächlich. Egal ob Panthershifter oder Hexe .. die Protagonisten bleiben austauschbar und auch die Kriminalfälle können nicht überzeugen.
Irgendetwas fehlt den Geschichten und ich weiß nicht ob es daran liegt, dass die Autorin zu viel wollte.
Schade, denn die Verbindung von Krimi und Urban Fantasy kann sehr unterhaltsam sein, das zeigen einige Autoren hervorragend. Natalie Winter ist das nicht gelungen und wenn beides nur als Vorwand für romantische Liebeleien dienen sollte, dann hat sie dabei auch versagt.

(Rezensionsexemplar)

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