Mikael Lundt: Tagebuch des Schicksals (Rezension)

Griesgram Aribert schätzt Ruhe und Ordnung, die lebensfrohe Dörte liebt Spontaneität und esoterischen Klimbim. Als Aribert im Garten ein magisches Tagebuch ausgräbt, ist bei beiden die Neugier geweckt und sie raufen sich zusammen. Das Buch führt sie in eine fremde Welt erfüllt von scheinbarer Glückseligkeit. Doch der Schein trügt, sie steckt voller schicksalhafter Begegnungen und ungeahnten Gefahren. Sie müssen den Kampf gegen die vier Elemente aufnehmen, die alles ins Chaos zu stürzen drohen. Können Aribert und Dörte ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und die Welt retten? Oder sind sie unabänderlich an die rätselhaften Zeilen im Buch gebunden?
Fantasy muss nicht immer episch sein, manche Geschichten lassen sich auch auf wenigen Seiten erzählen. Und nur weil ein Roman mehrere hundert Seiten, vielleicht auch über 1000 aufweist ist das keine Garantie für eine gute Geschichte. Tagebuch des Schicksals ist eine kurze Geschichte, hätte aber auch ein Epos sein können. Zwei Helden mit den klangvollen Namen Dörte und Aribert (alleine wegen der Namen muss man das Buch ja schon fast lesen …) retten die Welt (oder so ähnlich).
Liebenswerte Charaktere, ungewöhnliche Begegnungen, manchmal fühlt man einen Hauch Herr der Ringe (nachdem man das Buch durch den Fleischwolf gedreht hat) … und es gibt sprechende Tiere (die allerdings auch anders sind als man es erwartet).
Witzig und unterhaltsam, niemals langweilend (vielleicht ein bisschen zu kurz): Das ist das Tagebuch des Schicksals.

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