Ima Ahorn: Aequipondium: In der magischen Mitte (Rezension)

Ein Dorfheiligtum verschwindet, seltsame Kreaturen tauchen auf und welches Übel hat Augustas Familie befallen?
Eigentlich wollte der Entdecker Siegbald Sockenloch nur mit Hexe Theolinde und einigen Freunden das Zentrum des Gegengewicht-Kontinents kennenlernen. Doch dort trifft er nicht nur auf einen Stamm sprechender Hühner und die Familien seiner tierischen Freunde, sondern auch auf ein großes Geheimnis. Als erstes verschwindet ein Dorfheiligtum, dann heißt es, seltsame Kreaturen wurden gesehen. Sogar noch seltsamere Kreaturen als gewöhnlich – was auf dem Gegengewicht-Kontinent schon einiges heißen will. Aber am schlimmsten ist, dass Augustas Familie ein seltsames Übel befallen hat. Bald gibt keinen Zweifel mehr: Die Magie des Kontinents gerät aus dem Gleichgewicht. Es muss etwas geschehen!

Mit der Hilfe seiner Freunde und ungewöhnlicher Verbündeter geht Siegbald der Sache auf den Grund.
Teil drei der Abenteuer des Siegbald Sockenloch und genauso unterhaltsam wie die Vorgänger:
Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinent
Schiffbruch im Süden
In der magischen Mitte wird sehr tierisch: Hühner treffen auf Affen, treffen auf Dachse, treffen auf Otter und Lars der Auswandererlemming ist auch dabei. Nebenbei trifft der Leser mit Siegbald auf merkwürdige Kreaturen, einen trotteligen Zauberer und seine „Töchter“. Ach ja und auch die Schattenelefanten dürfen nicht vergessen werden.
Kreativ und skurril, so wie man es vom gegengewichts-Kontinent erwartet und nebenbei noch ein spannendes Abenteuer. Es ist nicht nötig, die ersten teile zu kennen, aber es schadet nicht. Es wird zwar vieles erklärt und man hat auch als Neuleser keine Probleme in die Geschichte einzutauchen (aber man verpasst eine Menge Spaß in den Vorgängern)

Wer gerne Reisen in unbekannte Welten unternimmt und Tierfantasy mag der wird an der Aequiponidium-Reihe seine Freude haben.

(Rezensionseemplar)

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