Arne Blum: Rampensau (Rezension)

Hausschwein Kim und Keiler Lunke sind zurück – und geraten in einen Kriminalfall, in dem es einem Mitschwein an den Kragen geht … Ein Drogenkurier wird ermordet, ein Fotograf stürzt mit einem Heißluftballon ab, und ein Killer bringt ein Schwein um. Jetzt werden die Schweine selbst aktiv!
Dörthe Miller gibt den Schweinen, die sie vor dem Schlachthaus retten konnte, ein Zuhause. Aber ein ruhiges Leben haben die Tiere auf dem Hof keineswegs: Ganz in der Nähe werden zwei Morde verübt, und die Killer machen selbst vor Tieren nicht halt. Eine saumäßige Erpressung kostet einen Schwan das Leben, und dann muss auch noch eines der Schweine dran glauben. Jetzt ist der Trog voll bis zum Überlaufen: Das kluge Hausschwein Kim ruft Keiler Lunke zu Hilfe, und gemeinsam legen sie einer absoluten Charaktersau das Handwerk …

Der erste Teil der Schweinekrimis (Saubande) war a noch sehr amüsant und ich habe mich sehr auf den zweiten Band der Reihe gefreut (auch wenn er dann doch etwas länger als geplant ungelesen herumlag), aber tatsächlich konnte mich Rampensau nicht überzeugen. Es ist eine seichte Geschichte, deren Kriminalfall mir stark konstruiert vorkam und irgendwie vermisste ich auch den Humor, der den ersten Band lesenswert machte. Es war interessant zu sehen, wie die Schweine die Menschen sehen. Die Schweine werden liebevoll charakterisiert, aber das reicht nicht. Rampensau blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück.
Vielleicht eignen sich auch Schweine nicht als Kriminalisten. So kurzweilig und amüsant der erste Teil war so schwerfällig kommt dieser Band daher.
Muss man nicht gelesen haben.

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