Adam Stower: König Guu 3 – Das Ding aus dem All (Rezension)

Von Alienkeimen und anderen Merkwürdigkeiten – König Guu ist zurück!
Wenn ein Raumschiff vom Himmel fällt, Wackelpudding von der Decke tropft und plötzlich alle Schüler und Lehrer mitten im Winter ohne Schuhe herumlaufen, stimmt irgendetwas ganz und gar nicht! Sogar die durchgeknallte Schulkrankenschwester Miss Zink verhält sich noch durchgeknallter als sonst – sie versucht zusammen mit mysteriösen Agenten in Schwarz das Geheimnis um das Ding aus dem All zu lüften, das sich angeblich in König Guus Wäldern herumtreibt. Ben, Guu und Herbert der Wombat dürfen nicht zulassen, dass die Eindringlinge tiefer in den Wald kommen! Aber Guu wäre nicht Guu, wenn sie nicht noch ein paar Tricks auf Lager hätte …

Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist er da … der dritte Teil der höchst unterhaltsamen Abenteuer von König Guu, dem Mädchen mit dem Bart und ihren Freunden (einschließlich Wombat Herbert). Und das Warten hat sich gelohnt. König Guu, bzw Ben scheint es mit einer außerirdischen Kraft zu tun zu haben, wobei sich der Leser nicht sicher sein kann, ob nicht Schulkrankenschwester Stink, pardon Zink, nicht das größere Übel ist, wenn sie sowohl Schüler als auch Lehrer mit ihrem Sauberkeitsfimmel in den Wahnsinn treibt.
Das Ding aus dem All stellt eine Steigerung zu Um Mitternacht, wenn die Mumie erwacht dar. Skurrile Charaktere, eine ominöse Geheimgesellschaft, lustige Erfindungen und viele viele lustige Erlebnisse machen König Guu zu einem großen Lesespaß. Man muss die ersten beiden Bände nicht kennen, aber auch sie sind lesen- und sehenswert, aber dieser Teil ist das bisherige Highlight.
Ein Buch zum Lesen und Ansehen (und hoffentlich verlangt kein Kind die Erfindungen von König Guu nachmachen zu wollen, oder sich gar ein Wombat als Haustier zu halten), witzig geschrieben und auch für diejenigen, die etwas lesefaul sind, denn neben kurzen leicht verständlichen Kapiteln gibt es viele Illustrationen mit Comicelementen, welche den Text auflockern.
Und langweilig wird es nie.

(Rezensionsexemplar)

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