6. Zooreise 2018 – Tag 5: Münster bei Nacht

Tagsüber waren Besuche in den Zoos von Wuppertal, Duisburg, Gelsenkirchen und Oberhausen geplant.
Für den Abend war ein Besuch im nächtlichen Allwetterzoo in Münster vorgesehen. Ein strammes Programm und eigentlich nicht schaffbar, vor allem, wenn man noch Essen will.
Aber das Essen haben wir auf den Allwetterzoo verschoben. Wir haben trotzdem nicht alles geschafft. Aber lieber habe ich einen Plan, als dass ich keine Ahnung habe, was ich machen kann….nicht dass das vorkommen würde … irgendwas findet sich immer, vor allem, wenn niemand Einfluss auf die Pläne nimmt.

Als wir im Wuppertaler Zoo eintrafen waren noch wenige Besucher zu sehen. Es war auch noch etwas frisch, aber es regnete nicht. Als wir den Zoo verließen kamen uns schon mehr Besucher entgegen. Leider verließen wir den Zoo vor 11.30 und die einzige offene Kasse war heiß begehrt, denn zwei Dinge hätte ich mir gerne noch besorgt: Den Zooführer und den 0 Euroschein. Irgendwie habe ich Gefallen an diesen Scheinen gefunden. Bisher habe ich einen aus dem Alpenzoo Innsbruck und dem Kölner Zoo.Ein nettes Andenken und inzwischeen habe ich auch feststellen dürfen, dass es ganz viele 0 Euro- Scheine gibt, nicht nur aus Zoos und nicht nur aus der EU-Zone.
Wikipedia:
Der 0-Euro-Schein ist ein von Richard Faille entwickelter Souvenir-Schein.
Er hat einen Nominalwert von Null Euro, wird von der französischen Wertpapierdruckerei Oberthur Technologies auf Sicherheitspapier gedruckt und hat einige für Banknoten typische Sicherheitsmerkmale. Sie können jedoch nicht mit echtem Papiergeld verwechselt werden; so erkennen sie einschlägige Testgeräte nicht als authentisches Zahlungsmittel. Bei der Anwendung eines sogenannten Prüfstiftes findet keine oder nur eine sehr geringe Reaktion statt. Das Papier wird dabei nicht schwarz.
Die einzelnen Serien sind auf der Vorderseite mit typischen Motiven von Sehenswürdigkeiten, Museen oder Freizeitparks des jeweiligen Herausgebers bzw. Auftraggebers versehen und dienen im Wesentlichen als Werbemittel. In der Regel werden sie trotz ihres Nominalwertes von Null Euro nicht kostenlos abgegeben. Der Grundgedanke ist dabei, dass es der jeweiligen touristischen Stätte mit dem Verkauf solcher Souvenir-Scheine möglich ist, höhere Umsätze zu erzielen und aus diesen Einnahmen das kulturelle Erbe zu erhalten, aufzuwerten und zu fördern. Außerdem sollen diese Scheine noch zusätzlich die Aufmerksamkeit auf touristische Ziele des europäischen Kulturerbes lenken. Inzwischen sind solche Scheine bei Touristen und Sammler genauso beliebt wie die klassische Ansichtskarte.

(siehe auch hier)

Nach Wuppertal ging es weiter nach Duisburg, wo einiges mehr los war als in Wuppertal. Es war aber auch schon etwas später. Nicht jeder Zoobesucher ist (glücklicherweise) ein Frühaufsteher. Und unter der Woche sind noch weniger Besucher unterwegs, als am Wochenende. Während unserer Zoobesuche blieben wir auch größtenteils von nervenden Kindergarten/Schulklassen-Gruppen verschont.
Highlights des Zoobesuch war die Sichtung der Wombats, die wir dort noch nie in Aktion gesehen hatten und natürlich die Beutelteufel. Mit denen hatten wir sowieso Glück. Insgesamt haben wir während dieser Reise sechs sehr aktive Teufelchen gesehen, drei in Planckendael und drei in Duisburg.
Nach Duisburg ging es weiter nach Gelsenkirchen. Mein letzter Besuch lag schon Jahre zurück, und damals war ich nicht so begeistert. Aber jeder Zoo verdient mindestens eine zweite Chance. Und das einzig negative, das mir jetzt zur ZOOM einfällt sind die langen Wege zwischen den einzelnen Tieren. Da wäre noch Platz für mehr.

Freilebendes Nutria in der Zoom

Freilebendes Nutria in der Zoom

Wir waren um halb vier an der ZOOM, um vier gibt es einen verbilligten Feierabendtarif. Ich wollte keine halbe Stunde warten und war mit auch nicht sicher, ob wir dann alles stressfrei sehen würden. Es war eine gute Entscheidung, wir haben alles gesehen, fuhren sogar mit dem Boot und waren kurz vor halb sieben, kurz bevor der Zoo schloss fertig.

Und dann ging es weiter nach Münster zur Nacht im Zoo.

Dort wären wir auch pünktlich um halb acht zur Öffnung angekommen, wenn sich die Autos nicht kurz vor den Parkplätzen gestaut hätten.
Immerhin hatte ich die Eintrittskarten online bereits gekauft, so dass wir nicht an den Kassen anstehen mussten und einen gesonderten Eingang gab es auch.
Münster war ganz anders als Bochum, viel überfüllter, aber es wurde auch mehr geboten: Essen, Showeinlagen und Tierpflegergespräche oder ähnliches an bestimmten Orten. So konnte man beispielsweise die Robben in Robbenhaven füttern oder sich die Elefanteninnenanlage aus Elefantensicht ansehen.
Als ich die Karten gekauft hatte fand ich die Idee des Münsteraner Nachtzoos noch gut, aber als ich dort war nicht mehr. Zu viele Leute und nachts in einem unbekannten Zoo … mein bisher einziger Besuch war 2011, nie wieder, zumindest nicht bei Nacht und nicht als einer von 6200 Besuchern.
Und der Burger im Zoo war auch eher mittelmäßig.
Von weiterem Fastfood sahen wir an diesem Abend ab, aber durch das reichhaltige Frühstück hatten wir auch kein großes Hungergefühl.
Immerhin bedeutete das aber, dass wir früher als gedacht zurück nach Wuppertal kamen und noch ein Gläschen Wein vor dem Schlafengehen trinken konnten.

Zoo Wuppertal
Zoo Duisburg
ZOOM Gelsenkirchen
Allwetterzoo Münster

Dieser Beitrag wurde unter Zoo-Reise veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.