Zoopresseschau

Zoo Heidelberg 03.05.2019
„Ein Tag bei den Tieren“ im Zoo Heidelberg- Willkommen im Tiere Live Revier! – Neue Termine ab sofort buchbar
Hinter die Kulissen im Zoo Heidelberg schauen, die Zootiere hautnah erleben und die Tierpfleger bei ihrer Arbeit unterstützen: „Ein Tag bei den Tieren“ bietet spannende Einblicke in den Zoo-Alltag. Ab sofort sind die Termine für die zweite Jahreshälfte 2019 buchbar. Seit diesem Jahr ist das besondere Erlebnis auch im neuen Tiere Live Revier möglich. Zootierpfleger Norman Hänel erläutert kurz, was die Teilnehmer beim Tag bei den Tieren in diesem Revier erwartet. Die genauen Termine sowie alle Infos zur Anmeldung sind auf der Zoo-Webseite unter www.zoo-heidelberg.de/eintagbeidentieren einsehbar. Das exklusive Erlebnisangebot „Ein Tag bei den Tieren“ in einem der Reviere im Zoo Heidelberg ist ein beliebtes Angebot für Zoofreunde. Was die Teilnehmer an einem solchen Tag speziell im Tiere Live Revier erleben können, verrät Tierpfleger Norman Hänel als Antwort auf drei kurze Fragen: Was passiert beim „Tag bei den Tieren“? Hänel: „Einen ganzen Vormittag, also etwa vier Stunden, begleiten die Teilnehmer einen von uns Tierpflegern aus dem Revier und unterstützen uns tatkräftig bei der täglichen Arbeit. Das heißt beispielsweise die unterschiedlichen Tiere füttern, Beschäftigungsmaterialien vorbereiten, die Gehege säubern oder beim Tiertraining dabei sein. Anpacken ist hier also ausdrücklich erlaubt.“ Auf welche Tiere treffe ich im Tiere Live Revier? Hänel: „Wer zu uns ins Revier kommt, darf sich auf Säugetiere und Vögel gleichermaßen freuen. Wir bei Tiere Live kümmern uns unter anderem um die Kängurus, die Varis mit ihren Jungtieren, die Ponys Purzel, Zora und Elli, die Präriehunde, die beiden Keas, die Karakaras, die Blassuhus und um weitere spannende Tierarten.“ Wie nah komme ich den Tieren? Hänel: „Bei uns im Revier steht das Thema Tiertraining im Vordergrund. Wir trainieren mit den Tieren täglich verschiedene Übungen. Da sind die Teilnehmer natürlich mit dabei und kommen – dort wo es möglich ist – den Tieren automatisch ganz nah. Und auch außerhalb des Trainings gibt es besondere Momente: Bei den Ponys helfen die Teilnehmer aktiv bei der Fellpflege mit und striegeln die Tiere. Die beiden Karakaras Muffin und Donut, die zu den seltensten Raubvögeln der Welt zählen, lassen sich sogar direkt in der Voliere besuchen. Das sorgt dann bei vielen Teilnehmern für leuchtende Augen.“ Wer nun Lust bekommen hat, einen Tag bei den Tieren im Zoo Heidelberg zu erleben, findet alle Infos zur Anmeldung auf der Zoo-Webseite unter www.zoo-heidelberg.de/eintagbeidentieren. Ein Tag bei den Tieren ist in allen Revieren des Zoo Heidelberg möglich, das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Das Angebot ist besonders beliebt als Geschenk für Freunde oder Verwandte, die Spaß daran haben, mit Tieren zu arbeiten oder schon immer hinter die Kulissen des Zoo Heidelberg blicken wollten. Womöglich heißt es für einige Zoo-Freunde bald: „Willkommen im Tiere Live Revier!“

Tierpark Görlitz-Zgorzelec 03.05.2019
Medienstar wird Vater
Ausreißer „Bolek“ sorgt für dreifachen Stachelschweinnachwuchs im Naturschutz- Tierpark Görlitz-Zgorzelec.
Medienstar und ehemaliger Dauerausreißer Bolek hat seine „Gehege-Stress-Tests“ aufgegeben und ist sesshaft geworden. Statt sich mit dem Tierpark-Team weiterhin einen Gehege Auf- und Umrüstungsmarathon zu liefern, hat er sich der Familienplanung zugewandt. Erfolgreich! Zwei seiner Weibchen haben insgesamt drei Jungtiere zur Welt gebracht, die Bolek nun pflichtbewusst behütet. Stachelschweine sind Nagetiere und außer dem Schmatzen beim Fressen haben sie mit Schweinen nichts gemein. Junge Stachelschweine kommen nach einer Tragzeit von 3-4 Monaten voll ausgebildet und sehend zur Welt. Die anfangs noch weichen Stacheln härten nach etwa zwei Wochen aus. Für die Tierpfleger bedeutet dies, dass eine Geschlechtsbestimmung und das Applizieren eines Transponders zur Identifizierung vor dem Ablauf dieser 2 Wochen erfolgen sollten, sonst piekt’s. Diese Prozedur haben die drei Nachwuchsstachelschweine im Tierpark bereits hinter sich: Bolek hat drei Töchter. Damit ist die Anzahl der Stachelschweine im Görlitzer Tierpark auf neun angewachsen. Auf Dauer zu viel, weshalb die Jungtiere nach ein bis zwei Jahren aus der WG ausziehen werden.

Tierpark und Fossilium Bochum 03.05.2019
Ferien mit Alpaka und Pinguin im Tierpark + Fossilium Bochum
Nach den Ferien ist vor den Ferien. Ab sofort können sich junge Tierfreunde wieder für das Ferienprogramm in den Sommerferien im Tierpark + Fossilium Bochum anmelden. Vom 22. – 26. Juli sowie vom 19. – 23. August können Mädchen und Jungen zwischen 7 und 12 Jahren die rund 4.000 tierischen Bewohner des Tierparks von verschiedenen Seiten kennenlernen. Fünf Tage lang, jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, geht es mit Betreuer*innen der Zooschule auf Expeditionsreise durch die Welt der Tiere und die verschiedenen Lebensräume unserer Erde. Wer bewohnt die tropischen Regenwälder Südamerikas, wer trotzt den heißen Temperaturen der australischen Wüste und welche Tiere schwimmen durch unsere Ozeane? Neben der Klärung dieser Fragen werden auch Rätsel rund um die Ernährung der Tiere gelöst. Dabei blicken die Ferienforscherkinder den Zootierpfleger*innen über die Schulter und können selbst einmal in der Futterküche – dem Dreh- und Angelpunkt der Tierpflege – kleine Leckereien für die Zootiere zubereiten. Nur wer Tiere kennt und sich für sie begeistern kann, der ist auch bereit sie zu schützen. Spielerisch nähern sich die jungen Nachwuchs-Zoologen daher den Themen Umwelt-, Tier- und Artenschutz und lernen dabei die Rolle der modernen Zoos kennen. Natürlich kommt auch der Spaß in der Ferienforscherwoche nicht zu kurz. Gemeinsam wird der große Spielplatz unsicher gemacht, es wird gebastelt und für jedes Kind ein Forschertagebuch als Erinnerung angefertigt. Termine Ferienforschercamp: 22. Juli bis 26. Juli, jeweils 10 bis 13 Uhr (Vorabanmeldung erforderlich) 19. August bis 23. August, jeweils 10 bis 13 Uhr (Vorabanmeldung erforderlich) Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter: 0234-950 29 -23 oder zooschule@tierpark-bochum.de Max. Teilnehmerzahl: 15 Kinder Kosten: 70 €/Kind für das 5-tägige Programm.

Tierpark Stadt Chemnitz 03.05.2019
Wonnemonat Mai: Morgenrunde und Muttertag im Tierpark
Geführter Morgenspaziergang – Früh morgens passieren im Tierpark Dinge, die Besucher normalerweise nie zu sehen bekommen. Am Samstag, dem 11. Mai, um 7.30 Uhr, nimmt der Zoopädagoge Jan Klösters die Besucher mit auf eine Morgenführung, um die besondere Morgenstimmung unter den Tieren genießen. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten. Um eine Voranmeldung wird bis zum 10. Mai (tierpark@stadt-chemnitz.de oder 0371/850028) gebeten. Die Teilnahme an der Führung kostet 10 Euro pro Person (inkl. Eintritt) und ist auf 20 Personen (Mindestalter 10 Jahre) begrenzt. Der Treffpunkt ist vor der Kasse am Tierparkeingang. Tierischer Muttertag im Tierpark – Einen besonderen Ausflug zum Muttertag bietet der Tierpark am Sonntag, dem 12. Mai, um 14 Uhr für alle Mütter und Großmütter (inklusive Familien) an. Neben einer exklusiven Tierfütterung können die Jungtiere, Mütter (und auch Väter) der Zwergziegen, Kängurus und Mini-Schweine beobachtet werden. Die Führung dauert circa eine Stunde und beginnt im Eingangsbereich des Tierparks. Es wird um eine Voranmeldung (tierpark@stadt-chemnitz.de oder 0371/850028) gebeten. Die Kosten für eine Führung belaufen sich auf 10 Euro pro Person (inkl. Eintritt), Kinder bis einschließlich 12 Jahre zahlen 5 Euro (inkl. Eintritt). Öffnungszeiten des Tierparks im Mai: 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr Öffnungszeiten des Wildgatters im Mai: 8 bis 18 Uhr.

Opel-Zoo 03.05.2019
Jazz am Muttertag im Opel-Zoo: Sekt und Swing mit der Eastend Jazzband
Jazzmusik, Swing und Soul live im Opel-Zoo: das gibt es nur einmal im Jahr, und zwar am Muttertag. Am Sonntag, den 12. Mai von 12 bis 16 Uhr können die Zoobesucher im Opel-Zoo nicht nur die Tiere, sondern auch Live-Musik mit der Eastend-Jazzband genießen. Diese spielt auf Initiative des Fördervereins ‚Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V. ‘ auf der Freifläche gegenüber des Zoorestaurants Sambesi und wird den Zoo zum ‚swingen‘ bringen. Am Stand des Fördervereins können die ‚Großen‘ dazu einen Sekt genießen und sich über Förderprojekte des Vereins informieren. Währenddessen haben Kinder hier die Möglichkeit, Buttons mit Tiermotiven selbst herzustellen. An Jungtieren mangelt es im Kronberger Freigehege derweil nicht: bei Mufflons, Afrikanischen Zwergziegen und den Rhönschafen hat sich bereits zahlreicher Nachwuchs eingestellt. Im Streichelzoo und auf der Anlage Afrika Savanne sind seit einigen Wochen außerdem das Eselfohlen ‚Till‘ und das Zebrafohlen ‚Hodari‘ zu sehen. Der jüngste Neuzugang unter den Großtieren ist Trampeltier ‚Cooper‘, der am 25. April zur Welt kam. Er erkundet derweil noch -zumeist in Nähe von Muttertier Vlocka- die Außenanlage der Tiere. Ob die Musik die Tiere ebenso erfreuen wird wie die Zoobesucher, muss jedoch vorerst unbeantwortet bleiben.

Alpenzoo Innsbruck-Tirol 03.05.2019
Flauschige Küken im Alpenzoo geschlüpft
Gleich 8 Kolbenentenküken sind letzte Woche im Alpenzoo geschlüpft. Zusammen mit den 9 Stockentenküken erkunden sie neugierig den Ententeich. Neben den Entenküken können sich Besucher auch am Nachwuchs beim Altsteirer Huhn im Schaustall erfreuen, und bei den Waldkäuzen und Habichtskäuzen werden auch Jungtiere vermutet. Sicherheit gibt es hier aber erst in ein paar Tagen, wenn die Küken ihre Höhle verlassen. „Wir wissen momentan nur, dass die Altvögel viel Futter benötigen und das Nest stark verteidigen“, so Kurator Dirk Ullrich. „Wie viele Küken sich tatsächlich verstecken, ist auch für uns eine Überraschung.“ Bei den frühlingshaften Temperaturen sind noch weitere Vögel im Alpenzoo in voller Nestbau- und Brutstimmung: Der Schneehahn balzt, das Steinhuhn hat schon 11 Eier gelegt, und in der Auwaldvoliere sind u.a. Gimpel, Stieglitz und Kleiber mit dem Nestbau beschäftigt. Auch die sonst sehr territorialen Mauerläufer sind nun gemeinsam in einer Voliere und flirten fleißig. Besucher erwartet in den nächsten Tagen ein buntes Treiben im Alpenzoo mit vielen Jungvögeln.

Zoo Vivarium Darmstadt 03.05.2019
Tierpfleger-Führung im Zoo Vivarium am 11. Mai
„Persönlichkeiten auf vier Beinen“ lautet das Thema der Führung im Rahmen der „Darmstädter Exkursionen“ am Samstag, 11. Mai, im Zoo Vivarium. Tierpfleger stellen nicht nur schon länger im Darmstädter Tiergarten lebende Säugetiere, wie die Flachland-Tapire vor, sondern mit den Säbelantilopen und Steppenzebras auch die jüngsten „Neuzugänge“. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor der Zooschule im Schnampelweg 5. Der Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro pro Person. Um telefonische Anmeldung unter 06151 / 13 46 900 wird gebeten.

Zoo Duisburg 02.05.2019
Generationswechsel im Zoo: Zwei neue Zwergotter sind eingezogen
Mit dem jungen Pärchen hofft das Zoo-Team an frühere Zuchterfolge anknüpfen zu können. Lange Zeit ist es auf der Anlage der asiatischen Kurzkrallen-Zwergotter des Zoo Duisburg beschaulich zugegangen. Die zwei verbliebenden Otter hatten bereits ein hohes Alter erreicht und waren nur selten für Besucher zu sehen. Mit einem neuen Zuchtpaar läutet der Zoo nun den Generationswechsel ein. Zunehmende Altersgebrechen sowie eine Arthrose schränkten das Zwergotter-Männchen zunehmend ein. Schweren Herzens mussten die Tierärztinnen im Zoo am Kaiserberg daher die Entscheidung treffen, den 19-jährigen Otter vor einigen Wochen zu erlösen. „Wenn ein Tier verstirbt, ist es für alle Beteiligten immer sehr traurig“, schildert Tierärztin Dr. Carolin Bunert die Situation. Mit seinen 19 Jahren erreichte das ehemalige Oberhaupt der Zwergotter-Familie ein biblisches Alter, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt für gewöhnlich bei rund 15 Jahren. Seither lebte seine 14-jährige Partnerin alleine im Gehege. „Wir standen nun vor der Aufgabe, einen Partner im gleichen Alter für unsere alte Dame zu finden. Eine Vergesellschaftung auf unserer Anlage mit jüngeren Tieren wäre nicht möglich gewesen“, so der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer. Im Tecklenburger Land wurde der Biologe fündig. Ein ebenfalls verwitweter Otter-Mann stellte sich als geeigneter Partner für einen gemeinsamen Lebensabend heraus, so dass einem Umzug nichts mehr im Wege stand. Beide Tiere dieser sozialen Art waren so nur kurze Zeit alleine und die Zusammenführung verlief ohne Probleme. Nach einigen Wochen Leerstand zog nun die neue Generation in Duisburg ein. Ein junges Ottermännchen siedelte aus Antwerpen, ein junges Otterweibchen, beide 2015 geboren, aus dem belgischen Zoo Pairi Daiza an den Kaiserberg. Die beiden sollen hier für Zuwachs sorgen, erste Bemühungen in diese Richtung wurden schon beobachtet. Läuft alles gut, könnte sich noch in diesem Jahr der erste Otternachwuchs einstellen. „Langfristig hoffen wir, dass erneut ein Familienverband dieser durch Lebensraumverlust bedrohten Tierart in Duisburg heranwächst“, betont Pfleiderer.

Tierpark Zittau 02.05.2019
12.05. ab 14 Uhr- Muttertags- und Frühlingsfest im Tierpark Zittau
Der Frühling ist da, und das muss gefeiert werden. Dafür bringt der „Bunte Welt Chor“ aus Bautzen die schönsten Frühlingslieder aus aller Welt in den Tierpark. Leichtfuß & Liederliesel, die bekannten Kinderliedermacher, begeistern vor allem die kleinen Besucher und laden zum Mitmachen ein. Und auch eine Staffelübergabe gibt es an diesem Tag. Allerdings wird hier kein Staffelstab, sondern ein Herz weitergereicht. Der Verein des Freundeskreises der Kulturhauptstadtbewerbung Zittau 2025 hat den Tierpark Zittau als 9. Etappenziel der Kulturherzstaffel ausgewählt und bringt den bekannten Liedermacher „Kurtl“ mit, der die Besucher mit seinen zum Teil im Oberlausitzer Dialekt gehaltenen Songs begeistern wird. Natürlich gibt es auch wieder jede Menge spannendes „Drum und Dran“: Für die Kinder eine Hüpfburg, Pony- und Kamelreiten, frühlingshafte Basteleien und für alle Interessierten spannende Infostände mit viel Wissenswertem. Dabei geht es in diesem Jahr vor allem um Schmetterlinge und andere Insekten, von denen es leider immer weniger gibt. Wie man mit einfachen Mitteln helfen kann, ihre Vielfalt zu bewahren, können Sie hier erfahren. Tolle Muttertags- Geschenke können sozusagen“ auf den letzten Drücker“ angefertigt werden. Und selbstverständlich ist auch wieder für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Wilhelma – Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart 02.05.2019
Nachwuchs bei den Kurzohrrüsselspringern – Sandflitzer mit kurzen Ohren, langer Nase und schnellen Beinen
Im Giraffenhaus der Wilhelma gibt es aktuell einen Wettkampf der Neulinge um die Gunst des Publikums. Hoch im Kurs stehen die vor kurzem eingezogenen Fenneks. Ihre im Verhältnis zum kleinen Körper riesigen Ohren lassen sie äußerst putzig aussehen. Doch haben die Wüstenfüchse jetzt Konkurrenz bekommen vom Nachwuchs bei noch kleineren Sandflitzern. Das Kontrastprogramm liefern die Kurzohrrüsselspringer. Wie der Name verrät, fallen bei ihnen die Ohren klein aus. Dafür ist ihre relativ lange bewegliche Nase sehr markant. Bei den beiden am 23. April geborenen zwei Jungtieren wirkt das besonders niedlich. Seltener sieht man die außerordentliche Länge der zierlichen Hinterbeine, die sie meist unter sich vergraben. In voller Aktion sausen die Kurzohrrüsselspringer jedoch äußerst flink auf allen Vieren durch die trockenen Graslandschaften und Buschsteppen des südlichen Afrikas. Auf ihrer Schnellstraße zwischen Bau und Futterplatz erreichen sie durchaus Spitzengeschwindigkeiten von 20 Kilometern pro Stunde. Die originellen Tiere werden oft mit Mäusen verwechselt. Dabei sind die Kurzohrrüsselspringer weder mit Nagetieren noch Spitzmäusen verwandt. Rüsselspringer stellen eine eigene Ordnung unter den Säugetieren dar. Darunter sind Rüsselhündchen mit einer Körperlänge von 30 Zentimetern von Kopf bis Hinterteil die größten Vertreter. Kurzohrrüsselspringer sind die kleinsten mit nur elf Zentimetern – und maximal 50 Gramm Körpergewicht bei erwachsenem Tiere. Deshalb sind die erst rund eine Woche alten Babys derzeit fast nur kleine „Fellpuschel“ mit Knopfaugen und langer Nase. Doch haben sie eine kurze Kindheit: Die Jungtiere werden schon nach einem Monat so groß – oder klein – wie ihre Eltern sein. Nach gerade einmal sechs Wochen ist der Nachwuchs der Kurzohrrüsselspringer sogar bereits selbst geschlechtsreif. Die schnelle Fortpflanzung hilft in der Wildnis, den Fortbestand der Art zu sichern. Weil ihnen Greifvögel, Schlangen und Kleinraubtiere nachstellen, werden Kurzohrrüsselspringer dort selten älter als ein bis zwei Jahre. In der Sicherheit von Zoos leben bis zu sieben Jahre lang. Während die Wüstenbewohner in der Natur dämmerungs- und nachtaktiv sind, kann man sie in der Wilhelma auch tagsüber beim Wärmetanken auf einem Stein oder dem aufgeheizten Sand in ihrer Vitrine antreffen. Zu finden sind sie gegenüber vom Innengehege der Giraffen.

Neunkircher Zoo 02.05.2019
„MissionInklusion“ weckt Verständnis für Menschen mit Behinderung
Die Lebenshilfe Neunkirchen lädt alle Bürgerinnen und Bürger am 8. Mai zum Besuch des Neunkircher Zoo s ein
Unter dem Motto #MissionInklusion lädt die Lebenshilfe Kreisvereinigung Neunkirchen e.V. am Mittwoch, 8. Mai, alle Menschen mit und ohne Behinderung zwischen 10:00 und 15:00 Uhr zu einem kostenlosen Besuch des Neunkircher Zoo s ein. Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung organisiert die Lebenshilfe Neunkirchen jedes Jahr Aktionen, um die Bevölkerung für das Thema Inklusion zu sensibilisieren. Wegen der Baumaßnahmen auf dem Stummplatz haben wir uns in diesem Jahr den Neunkircher Zoo als Ort ausgesucht, um Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen, informiert Sonja Alt, Ressortleiterin bei der Lebenshilfe Neunkirchen.Gemeinsam sollen alle Besucher jede Menge Spaß und Abwechslung im Neunkircher Zoo genießen und sich bei verschiedenen Aktivitäten besser kennen lernen. In Zusammenarbeit mit der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen werden vor Ort gemischte Teams gebildet, die zu einer Entdeckertour starten und bei einer Zoorallye in leichter Sprache gestellte Aufgaben gemeinsam lösen. In der Picknick-Zone sind alle Besucher eingeladen, das Inklu-Memo spielen. Die Bilder für das Memo konnte man sich auf der Homepage der Aktion Mensch herunterladen. Mitarbeiter des Arbeitspädagogischen Zentrums des Werkstattzentrums für behinderte Menschen der Lebenshilfe gGmbH haben Kartons zugeschnitten und mit den Bildern beklebt. So erfahren die Zoobesucher ganz konkret, wie Teilhabe und Inklusion funktionieren kann Die Besucher können sich auch um 14:00 Uhr auf Rüssellänge mit den Elefanten und um 14:30 Uhr auf Augenhöhe mit den Giraffen begeben; diese zusammen mit den Tierpflegern füttern. Ebenso findet um 10:30 und 15:00 Uhr die kommentierte Schaufütterung der Seehunde statt. Greifvögel und Eulen gibt es in der Zoofalknerei täglich um 11:00 und 15:30 Uhr in der Flugvorführung oder im Falknergespräch ganz aus der Nähe zu bestaunen und weitere begleitete Tierfütterungen finden ebenso statt. Der Neunkircher Zoo hat an diesem Tag von 8:30 – 18:00 Uhr geöffnet; Kassenschluss und letzter Einlass sind um 17:00 Uhr. Der kostenfreie Eintritt ist allerdings ausschließlich nur im Zeitraum von zwischen 10:00 und 15:00 Uhr möglich. Mehr erfahren auch unter www.neunkircherzoo.de und auf der facebook-Fanpage des Neunkircher Zoos

Zoo Schwerin 02.05.2019
Schweriner Zoo erhält ab 2019 höheren Zuschuss – Aufsichtsratschef Horn: „Zusätzliches Geld schafft Planungssicherheit.“
Nach der in der vergangenen Woche erteilten Genehmigung des städtischen Haushaltes durch das Innenministerium kann die Zoologischer Garten Schwerin gGmbH ab 2019 mit einem jährlichen Zuschuss von 1,2 Mio. EUR rechnen. Das sind 230.000 Euro mehr als in den vergangenen Jahren. Dies schaffe Planungssicherheit für die kommenden Jahre, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Silvio Horn. Gleichwohl bleibe es eine große Herausforderung, die beliebte Schweriner Einrichtung wirtschaftlich zu führen.
„Aufsichtsrat und Geschäftsführung freuen sich nicht nur, dass alle Stadtfraktionen zu unserem Zoo stehen, sondern auch darüber, dass diese Ausgabenerhöhung der Stadt von der Kommunalaufsicht mitgetragen wird. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, weiß ich zu schätzen. Wir können jetzt solide wirtschaften und für die kommenden Jahre verlässlich planen“, sagte Horn. Nach vielen Jahren sei eine Erhöhung des Zuschusses unumgänglich gewesen, denn die Anforderungen an eine moderne Tierhaltung seien stetig angewachsen; auch Steigerungen der Personal- und Sachkosten machten dem Zoo zunehmend zu schaffen. Hinzu käme, dass Versäumnisse beim Erhalt der Substanz aus Vorjahren immer mehr zum Vorschein kämen und ungeplante Investitionen erforderten. „Der höhere Zuschuss hilft uns nicht nur im jährlichen Betrieb. Wir haben noch viel vor und wollen den Zoo Schwerin gemäß Entwicklungskonzept nicht nur schrittweise zu einem Artenschutzzoo ausbauen, sondern auch die Gesamtanlage modernisieren. Der Wirtschaftshof mit Gebäuden aus den 60iger Jahren muss erneuert werden und soll an einen anderen Standort. Die Arbeitsstätten brauchen grundlegende Sanierungen und für künftige Fälle von Tierseuchen, wie bspw. der Geflügel- oder Schweinepest müssen wir ebenfalls bauliche Vorkehrungen treffen. Zudem haben wir mit unserem Zoo einen Landschaftsgarten, der mit seinem großen und alten Baumbestand auch eine enorme Herausforderung darstellt. Alles in allem haben wir noch einige wichtige Investitionsvorhaben vor der Brust“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende. Im kommenden Jahr soll als neues Highlight eine großzügige Löwenanlage gebaut werden, die ebenfalls von Stadt und Land gefördert wird.

Kölner Zoo 02.05.2019
Frühlingsgefühle hoch drei: Drei neue Weibchen für die Erdmännchen-Gruppe im Kölner Zoo
Alles neu macht der Mai in der Erdmännchen-Gruppe des Kölner Zoos: Zumindest was die weibliche Seite angeht. Denn der Zoo begrüßt drei neue Erdmännchen-Damen. „Lizzy“, „Pebbles“ und „Babetje“ teilen sich ab sofort die Anlage mit acht männlichen Vertretern. Die drei Weibchen kamen Ende März aus dem Ouwehands Dierenpark (Zoo) in Rhenen/Niederlande nach Köln. Sie wurden 2016 und 2018 geboren. Der Einzug der Tiere ist Teil einer Neustrukturierung der Kölner Erdmännchengruppe. Zoos machen das bei dieser Art von Zeit zu Zeit, wenn die Zuchtgruppe nach dem Ableben eines Zuchtpartners neu zusammengestellt werden muss. In Köln war das zuletzt 2010 der Fall. Drei junge, im Kölner Zoo geborene Weibchen verließen die Anlage. Sie leben nun im Zoo von Lissabon, Portugal. Sechs männliche Erdmännchen verließen ebenfalls die Kölner Anlage. Sie zogen in einen Wildpark in der Nähe von Bocholt. Damit leben derzeit elf der bei den Zoobesuchern sehr beliebten Kleinsäuger im Kölner Gehege. Aus Sicht des Zoos dürfen es gern wieder mehr werden – die neu zusammengestellte Gruppe kann schon bald mit dem Zeugen von Nachwuchs starten. Erdmännchen: Gesellig und wachsam – Die gesellige und tagaktive Mangustenart lebt in großen Familienclans. Die Gruppe wird von einem dominanten Weibchen angeführt. Die anderen beiden Weibchen werden hoffentlich dann ihre Qualitäten als Babysitter unter Beweis stellen. Erdmännchen genießen Sonne und Wärme. Den Tag verbringen sie meist vor ihrem Bau mit Nahrungssuche. Als Fleischfresser ernähren sich Erdmännchen von allem, was sich erbeuten lässt. Zur Hauptnahrung gehören Insekten und -larven, Spinnentiere und Skorpione, weitere Wirbellose sowie kleinere Reptilien und Kleinsäuger. Bei der Nahrungssuche halten immer einige Ausschau nach Feinden. Diese stehen dabei auf den Hinterbeinen, schauen ringsherum umher, der Schwanz dient dabei zur Stützung. Ist z.B. ein Greifvogel erspäht, so ertönt ein schriller Warnschrei und alle suchen sofortigen Unterschlupf. Den unterirdischen Bau graben sie meist nicht selber, sie übernehmen in der Regel vorhandene von anderen Arten. Diese Bauten wechseln sie regelmäßig, wenn vor Ort die Nahrung knapp wird. Ihr Revier markieren Erdmännchen mit Duftstoffen aus Analdrüsen. Diese Markierung dient Artgenossen zur Warnung und eigenen Familienangehörigen zur Identifikation. Erdmännchen leben in Südafrika sowie in Namibia, Botswana und Angola. Lebensraum sind trockene und steinige Savannen mit wenig Vegetation. Kölner Anlage war Vorbild für viele weitere Anlagen – Geschlechtsreif werden Erdmännchen mit etwa zwölf Monaten. Jungtiere sind anfangs nackt und blind, die Ohren haben sie geschlossen. Die Tiere haben ein Geburtsgewicht von lediglich 30 Gramm. Nach etwa 14 Tagen öffnen sie zum ersten Mal ihre Augen. Auch die Ohren sind mittlerweile geöffnet und weit entwickelt. Die Jungtiere werden etwa für 80 Tage gesäugt. Ab der sechsten Lebenswoche wird aber bereits feste Nahrung gefressen, die die Jungen vorgekaut kriegen. Mit drei Monaten gehen die Kleinen bereits eigene Wege, bleiben aber in der Familie. Erdmännchen üben auf die Menschen eine besondere Faszination aus: Sie stehen aufrecht, haben große Augen – sprich man empfindet sie als „süß“. Auch daher haben in den letzten zehn Jahren sehr viele Zoologische Gärten vorbildliche Anlagen für sie gebaut. Die Kölner Anlage von 2003 war dabei der Trendsetter.

Tiergarten Nürnberg 02.05.2019
Neue Vögel im Wüstenhaus
Im Wüstenhaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg sind drei Vogelarten eingezogen. Schmetterlingsfinken (Uraeginthus bengalus), Wüstengimpel (Bucanetes githagineus) und Senegalamaranten (Lagonosticta senegala), die ursprünglich aus den Trockengebieten des nördlichen Afrika stammen, sind seit einigen Wochen zu sehen und haben sich gut eingelebt. Alle drei Vogelarten gehören zur Familie der Finken und leben in Wüstengebieten Afrikas. Der rötlich gefärbte Senegalamarant gehört zu den häufigsten gehaltenen afrikanischen Prachtfinkenarten. Auch die bläulichen Schmetterlingsfinken werden in Europa als Ziervögel gehalten. Der eher unscheinbare Wüstengimpel – oder auch Wüstentrompeter – zeichnet sich weniger durch seine Färbung als durch seinen markanten Ruf aus, der an eine Trompete erinnert. Diese Vogelarten sind nur selten in Zoos zu sehen und daher nicht einfach zu beschaffen. Dank der Hilfsbereitschaft privater Vogelhalter erhielt der Tiergarten die neuen Vögel, musste sie aber in seiner Quarantänestation unterbringen, bevor sie ins Wüstenhaus übersiedeln durften. Roland Dominsky, Vorsitzender des Internationalen Carduelidenclubs, und Maik Peschke, ein früherer Mitarbeiter des Tiergartens und begeisterter Vogelzüchter, haben uns die Neuzugänge vermittelt. Im Wüstenhaus stammen auch die Atlasagamen, die Oman- Dornschwanzagamen, die Skorpionschwanzgeckos von privaten Züchtern. Auch im Manatihaus wäre es ohne die Unterstützung durch private Wildtierhalter ruhiger, da dort ein Teil der Vogelarten aus privaten Haushalten stammt. Der Tiergarten unterstützt ausdrücklich die private Wildtierhaltung, da wir besonders bei den angesprochenen Kleinvögeln, bei Reptilien, Amphibien, Kleinsäugern oder Wirbellosen einen Großteil unseres Wissens diesen engagierten Bürgern verdanken. Missstände mit schlechter Tierhaltung, die immer wieder auftreten, sind Einzelfälle und dürfen nicht auf alle anderen Halter übertragen werden.

Zoo Landau in der Pfalz 02.05.2019
Träume werden wahr – bei der Traumnacht im Zoo Landau in der Pfalz am 7. Juni 2019, ab 18 Uhr
Zoo, Zooschule und Freundeskreis Landau beteiligen sich in diesem Jahr bereits zum 13. Mal an der exklusiven Veranstaltung für schwer bzw. chronisch kranke und behinderte Kinder mit deren Familien! Auch in diesem Jahr öffnet der Zoo Landau in der Pfalz seine Türen wieder zur „Traumnacht im Zoo“ – das bedeutet, dass der Zoo an diesem Abend exklusiv ganz besonderen, kleinen Gästen vorbehalten ist. Schwer kranke, chronisch kranke und behinderte Kinder haben häufig nicht die Möglichkeit, den Zoo zu den normalen Öffnungszeiten zu besuchen. Sie bekommen im Rahmen der „Traumnacht“ die Gelegenheit, den Zoo auf ganz besondere Weise kennen zu lernen und ausgewählten Zootieren mal ganz nahe zu kommen! Die Veranstaltung hat folgenden Hintergrund. 1996 ergriff der Rotterdamer Zoo Blijdorp die Initiative, einmal jährlich einen besonderen Abend für Kinder des Sophia Kinderkrankenhaus zu veranstalten. 175 krebskranke Kinder samt ihren Angehörigen nahmen daran teil. Bis 2001 schlossen sich alle Zoos der Niederlande dieser Aktion an, und so ist die Traumnacht im Zoo entstanden, die jährlich am 1. Freitag im Juni in inzwischen in rund 300 Zoos weltweit stattfindet. Zoo und Zooschule Landau beteiligen sich in diesem Jahr zum 13. Mal an der Traumnacht, die von Mal zu Mal von immer mehr Familien besucht wird. Die Tierpfleger des Zoos und die Pädagoginnen und Pädagogen der Zooschule werden den Kindern wieder ein tolles Programm zusammenstellen. Außerdem ist auch in diesem Jahr erneut die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landau mit dabei. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation und Unterstützung eines ganz besonderen Abends! Viel Spaß, Spiele, Informationen und öffentliche Fütterungen gehören an diesem Abend dazu, außerdem das gemeinsame Stockbrotbacken am Lagerfeuer zum Abschluss des Abends auf der großen Zoowiese. Der Freundeskreis des Landauer Tiergartens unterstützt die Veranstaltung ebenfalls bei der Getränkeausgabe und mit einem Stand, an dem sich die Kinder kostenlos einen tollen Erinnerungsbutton gestalten können. Los geht es am 7. Juni um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist gegen 21.30 Uhr vorgesehen, doch jeder kann seinen Rundgang zu den verschiedenen Stationen im Zoo frei planen! Um die Veranstaltung angemessen planen zu können, bitten wir um eine telefonische Anmeldung in der Zooverwaltung unter der Telefonnummer: 06341 – 137010 oder – 137011. Wir bitten um Verständnis, dass der Zoo am 7. Juni bereits um 17 Uhr schließt, um die Veranstaltung vorbereiten zu können!

Der Grüne Zoo Wuppertal 02.05.2019
„Wuppertaler Zoogespräche“ im Menschenaffenhaus: „Erste und letzte Worte des Affen in der Literatur“
Im Rahmen der „Wuppertaler Zoogespräche“ referiert Herr Prof. Dr. Matei Chihaia (Bergische Universität Wuppertal) am 07.05.2019 um 18:00 Uhr zum Thema „Erste und letzte Worte des Affen in der Literatur“ im Menschenaffenhaus des Grünen Zoos Wuppertal. Die „Wuppertaler Zoogespräche“ werfen wir einen vergleichenden Blick auf die Eigenschaften und Besonderheiten des Menschen sowie die seiner stammesgeschichtlich nächsten Verwandten, der Menschenaffen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen der Primatenforschung, der philosophischen sowie evolutionären Anthropologie, der Geistes- und Ideengeschichte berichten allgemein verständlich aus ihren Forschungsprojekten und stellen diese zur Diskussion. Die Vortragsreihe im Sommersemester 2019 eröffnet Herr Prof. Dr. Matei Chihaia. Herr Chihaia ist Romanist, Literaturwissenschaftler und Prodekan der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal. Aus seinem Forschungsbereich der französischen und spanischen Literaturwissenschaft heraus wird Herr Chihaia Erzählungen über Affen und Darstellungen des Affen in literarischen Texten näher in den Blick nehmen, um uns am 07.05.2019 über die „Ersten und letzten Worten des Affen in der Literatur“ zu berichten. Sie sind herzlich eingeladen, im Anschluss an den Vortrag mit uns zu diskutieren. Der öffentliche und kostenlose Vortrag findet im Menschenaffenhaus des Wuppertaler Zoos (Hubertusallee 30) statt. Einlass ist ab 17:45 Uhr über die Zoopforte. Weitere Informationen sowie die Termine und Themen der weiteren Vorträge finden Sie unter: http://www.wuppertaler-zoogespraeche.de/

Tiergarten Schönbrunn 02.05.2019
Flauschiger Flamingo-Nachwuchs in Schönbrunn
Flamingos sind besonders faszinierende Vögel. Der Tiergarten Schönbrunn kann sich derzeit über zahlreichen Nachwuchs bei den Rosa Flamingos freuen. Nicht ein oder zwei, nein, gleich 12 Küken sind zwischen 11. April und 2. Mai geschlüpft. Weitere Eier werden noch bebrütet. Bei den Flamingos helfen beide Elternteile bei der Aufzucht mit. „Die jüngsten Küken sitzen noch in den Nestern und blicken aus dem Federkleid ihrer Eltern hervor, die sie abwechselnd wärmen und mit energiereicher Flüssigkeit aus ihrem Kropf füttern. Die Größeren haben die Nester schon verlassen und werden wie in einem Kindergarten gemeinsam betreut“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auf den ersten Blick würde man bei den Küken vielleicht gar nicht auf Rosa Flamingos tippen. Noch sind die Kleinen nämlich grau und flauschig. Erst in rund drei Jahren werden ihre Federn genauso prächtig rosafarben leuchten wie die ihrer Eltern. Während im Freiland Krebse, die die Flamingos aus dem Wasser filtern, für das rosa Gefieder sorgen, erhalten sie im Zoo dafür ein Futter mit einem speziellen Farbstoff. Schratter: „Der Rosa Flamingo ist die größte aller Flamingo-Arten. Er erreicht eine Größe von 1,20 bis 1,40 Metern, wovon allerdings rund 40 Zentimeter auf die grazilen Beine entfallen.“ Der Rosa Flamingo hat ein großes Verbreitungsgebiet und kommt in Afrika, Asien und Europa vor. Seine Population wird auf rund 600.000 Tiere geschätzt.

Naturschutz-Tierpark Görlitz 01.05.2019
Mit der Kamera auf die Jagd – Fotoworkshop im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec
Die Sonne strahlt in voller Kraft, die Jungtiere der vergangenen Wochen und Monate sind neugierig und frech unterwegs – jetzt aber raus in den Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec und dabei die Kamera nicht vergessen. Wie aber mache ich die schönsten Bilder? Wie lasse ich störende Gitter verschwinden und was ist der Trick, damit ich auch durch die Scheiben ein tolles Foto bekomme? Tipps und Anleitungen dazu gibt es am Samstag, den 29.06.2019. Am kühlen Morgen lassen sich ganz besondere Fotos gerade auch von den scheueren Bewohnern des Tierparks schießen, daher geht es schon um 7 Uhr los. Die Veranstaltung endet gegen 14 Uhr. Die Kursgebühr pro Person beträgt 10 Euro (inklusive Eintritt). Mitzubringen sind Outdoor-geeignete Kleidung, die eigene Kamera und, sofern vorhanden, Stative. Vorwissen ist nicht nötig. Der Workshop findet auch bei Regenwetter statt, denn tolle Motive finden sich auch an wettergeschützten Plätzen und in den Häusern.

Zoo Magdeburg 30.04.2019
ZOO LIVE: Live in die Nashorn-Kinderstube geschaut
Jetzt gibt es live Einblicke in die „Kinderstube“ des niedlichen Nashornkalbes, das am 28. April 2019 das Licht der Welt erblickt hat. „Mit dem Livestream aus dem Nashornhaus erfüllen wir den Wunsch vieler Zoofans, die ersten Lebenstage des kleinen Rhinos mitzuerleben. Die Spitzmaulnashörner sind in ihrem natürlichen Lebensraum stark von der Ausrottung bedroht und weltweit sind Zuchterfolge bei dieser Tierart in den Zoos eine Seltenheit“, erklärt Zoodirektor Kai Perret. Umso wichtiger sei es diese Tiere in den besonderen Fokus zu rücken und für den Arterhalt der Spitzmaulnashörner einzutreten. Hier geht’s zum Link Nashorn-Kinderstube live: https://www.zoo-magdeburg.de/news/nashorn-kinderstube-live-mitverfolgen/

Tierpark Hellabrunn 30.04.2019
Neugestaltete Außenanlage für Hellabrunner Silbergibbon-Familie
Pünktlich zu Beginn des Wonnemonats Mai freuen sich die Silbergibbons in Hellabrunn über ihre aufwändig neugestaltete Außenanlage. Die neue Stabkonstruktion ist nicht nur für die Kletterkünstler ein wahres Vergnügen, auch den Besuchern bieten die Silbergibbons mit ihren waghalsigen Sprüngen und Hangel-Manövern tierische Unterhaltung. Insgesamt wurden für die neuen Außenanlagen der Silbergibbons und Klammeraffen 58 bis zu zehn Meter lange Guadua-Bambusstangen, einem nachhaltigen Baustoff aus Südamerika, senkrecht verbaut. Hinzu kommen etwa eineinhalb Kilometer Seil, davon 400 Meter, die den Tieren zum Klettern und Schwingen zur Verfügung stehen und 1.100 Meter, die die Stangen verbinden und miteinander befestigen. So können sich die Silbergibbons mit dem für sie typischen Schwinghangeln leicht und sicher von Bambusstange zu Bambusstange fortbewegen. Zudem wurden für die fünfköpfige Gibbon-Familie zehn Sitzpyramiden und Schaukelelemente integriert, auf denen die Tiere ausgiebig sonnenbaden und entspannen können. Der Umbau der Außenanlage konnte dank der Unterstützung des Hellabrunner Förderkreises umgesetzt werden. Seit Ende März gibt es auch wieder Nachwuchs bei den Hellabrunner Silbergibbons: Mit etwas Glück kann man beobachten, wie sich das kleine Jungtier ganz fest an Mama Pam klammert – daher konnte bisher auch noch kein Geschlecht festgestellt werden. „Gerade bei den hochbedrohten Silbergibbons sind wir immer wieder stolz, wenn Nachwuchs zur Welt kommt.“, so Tierpark-Direktor Rasem Baban. Bisher ist Hellabrunn der einzige Zoologische Garten in Deutschland, in dem man die seltenen Silbergibbons beobachten kann. In ihrer Heimat, der indonesischen Insel Java, wird der Bestand auf nur noch etwa 2.500 Tiere geschätzt. Hauptursache für die starke Bedrohung ist das Abholzen der Regenwälder für die Holz- und Papierproduktion und vor allem auch für den Anbau von Ölpalmen in großen Monokulturen. Auf Java sind nur noch circa fünf Prozent des ursprünglichen Regenwaldes erhalten. Im Tierpark Hellabrunn leben aktuell sechs Silbergibbons. Aufmerksame Besucher haben sicherlich schon beobachtet, dass Gibbon-Weibchen Mia seit einiger Zeit getrennt von der Gruppe in einer Anlage im Haus der kleinen Affen lebt. Die 2012 in Hellabrunn geborene Tochter der beiden Silbergibbon-Eltern Pam und Peter wurde – wie bei diesen Primaten üblich – von der Gruppe ausgeschlossen und wird demnächst in einen anderen Zoo umziehen, wo sie dann mit einem Männchen eine eigene Familie gründen kann. Wenn sich ein Gibbon-Paar gefunden hat, bleibt es für den Rest seines Lebens zusammen und bildet zusammen mit seinen noch nicht erwachsenen Jungtieren einen kleinen Familienverband von bis zu sechs Tieren. In der Regel werden Gibbons bis zu 35 Jahre alt, in Menschenobhut können sie sogar 45 Jahre erreichen.

Zoo Landau in der Pfalz 29.04.2019
Landaus Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel als ZGAP-Vorsitzender im Amt bestätigt – Über 100 Mitglieder der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. tagten in Neumünster
Am Samstag, den 27. April 2019, fand auf Einladung des dortigen Tierparks die Jahreshauptversammlung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) in Neumünster statt. Die ZGAP ist eine 1982 in München gegründete Artenschutzorganisation, deren Ziel der Erhalt stark gefährdeter, aber allgemein wenig beachteter Tierarten und der Schutz ihrer Lebensräume ist. Die über hundert Mitglieder und Gäste, die aus dem In- und Ausland nach Neumünster anreisten, wurden auch mit Grußworten von Neumünsters Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras sowie des Präsidenten des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ), Dr. Olivier Pagan, aus Basel willkommen geheißen. Landaus Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, der bereits seit 2012 Vorsitzender der ZGAP ist, sowie seine Vorstands-Amtskollegin und –kollegen erstatteten der Mitgliederversammlung umfänglich Bericht über die Aktivitäten und Entwicklungen des engagierten Vereins. Neben der Beurteilung und Förderung diverser Altenschutzinitiativen für bedrohte Tierarten weltweit, standen die Einrichtung einer neuen Vereinsgeschäftsstelle in Landau sowie die Einstellung einer Bürokraft und eines hauptamtlichen Geschäftsführers im Mittelpunkt der Vorstandstätigkeit. „Die weitere administrative und finanzielle Konsolidierung des Vereins und damit auch die Professionalisierung der immer umfänglicheren, dringend notwendigen Artenschutzarbeit stehen im Mittelpunkt der kommenden Jahre,“ so fasste Heckel die Ziele und Herausforderungen der kommenden Vorstandsarbeit zusammen. Die Mitgliederversammlung bestätigte bei den Vorstandswahlen für die kommenden drei Jahre einstimmig Dr. Jens-Ove Heckel als Vorsitzenden, Dr. Sven Hammer als 1. Stellvertretende Vorsitzenden, Dr. Birte Strobel als 2. Stellvertretende Vorsitzende und René Wüst als Schatzmeister. Als neues Mitglied im Vorstand wurde Verena Kaspari vom Tierpark Neumünster als Schriftführerin gewählt und tritt damit die Nachfolge von Dr. Florian Brandes an, der sein Amt aus privaten Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Im Anschluss der Mitgliederversammlung, erwartet die Teilnehmer am Nachmittag ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm rund um zahlreiche Zoo- und Artenschutzthemen. Zunächst stellte Zoodirektorin Verena Kaspari ihren Tierpark vor. Im Anschluss daran berichtete Simon Bruslund vom Vogelpark Marlow von der Silent Forest Kampagne (www.silentforest.eu), mit der der asiatischen Singvogelkrise begegnet werden soll. Der Zoologische Leiter des Zoo Duisburg, Johannes Pfleiderer, berichtete über gefährdete, endemische Vogelarten der nördlichen Seychellen, gefolgt vom bekannten englischen Zooanalysten Anthony Sheridan, der über ein Artenschutzprojekt für den Nördlicher Gelbwangen-Schopfgibbon in Zentralvietnam berichtete. „Dieses Projekt profitiert dieses Jahr maßgeblich von den Erträgen aus der Zootier des Jahres-Kampagne für den Gibbon, welche von der ZGAP mit großer medialer Resonanz initiiert wurde,“ hebt Heckel hervor. Florian Brandes berichtete in einem Projektfortschrittsbericht über die Erhaltungszuchtbemühungen für kritisch bedrohte Scharnierschildkröten im Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz in Münster. Im Anschluss daran referierten Mitglieder des noch jungen Vereins Plumploris e.V. über den Aufbau einer Plumplori-Rehabilitationsstation in Nordsumatra. Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzt das Gründungs- und Ehrenmitglied Roland Wirth mit seinem Vortrag über Aktuelles zum Natur- und Artenschutz in Brasilien. Ein Highlight der Veranstaltung war auch die Verleihung des ZGAP-Clip-Awards. Ausgezeichnet wurden erneut die besten von ZGAP-Projektpartnern eingesandten Videos, in denen diese anschaulich von ihren oft herausfordernden Artenschutzaktivitäten berichten. Während Naturinteressierte auf der ganzen Welt inzwischen um die Gefährdung von Tierarten wie Berggorilla, Großem Panda oder Eisbär wissen, gibt es Tausende Spezies, die am Rande der Ausrottung stehen und deren Namen selbst Fachleuten oft kaum geläufig sind. Auch in der jüngeren Vergangenheit wurden etliche, teils große Arten unbeachtet von der Öffentlichkeit ausgerottet – einfach, weil man nicht ausreichend über sie Bescheid wusste oder weil ihr Schicksal nicht genug Anklang in den Medien fand. Die ZGAP fördert daher Projekte zum Schutz solcher hochbedrohter, aber unbekannter Tierarten.

Opel-Zoo Kronberg 29.04.2019
Nachwuchs im Opel-Zoo: Hengstfohlen bei den Trampeltieren am 25. April geboren
Am Donnerstag, 25. April 2019 war es soweit: Es gab Nachwuchs bei den Trampeltieren – den ersten seit nunmehr vier Jahren im Opel-Zoo. Für Trampeltier-stute Vlocka und Trampeltierhengst Corvin war es das erste Jungtier, dem in den nächsten Jahren sicher noch weitere folgen werden. Die Geburt verlief problemlos und das Hengstfohlen „Cooper“ kann bereits auf der Außenanlage gesehen werden – oftmals noch liegend und schlafend, um Kräfte zu sammeln, häufig aber auch die Umgebung erkundend, stets gut beschützt von seiner Mutter. Das Trampeltier war ursprünglich in großen Teilen der asiatischen Steppe verbreitet. Wie auch die Wildform des Dromedars wurden die Trampeltiere bereits vor mehreren tausend Jahren vom Men-schen domestiziert. So entstanden Haustierrassen, die bis heute als Reit- und Lastentiere, aber auch zur Produktion von Milch, Wolle und Fleisch genutzt werden. Zugleich wurden die domestizierten Rassen von Dromedar und Trampeltier weltweit verbreitet und sind teilweise wieder verwildert. Um die wilden Verwandten steht es leider nicht ganz so gut. Das wilde Dromedar ist vermutlich schon vor über 2000 Jahren ausgestorben, während die Wildform des Trampeltiers heute mit nur ca. 1000 lebenden Individuen in China und der Mongolei eine der am stärksten bedrohten großen Säugetierarten ist. Umfassende Informationen über Kamele im Allgemeinen und die Altweltkamele Dromedar und Trampeltier im Besonderen finden die Zoobesucher auf großen Tafeln an den Gehegen. Auch die Anpassung an ihre unwirtlichen Lebensräume in Wüsten und Halbwüsten sind auf diesen Tafeln anschaulich dargestellt. Auch im neuesten Meso-Magazin, das von den Zoobesuchern kostenfrei am Schriftenstand im Opel-Zoo mitgenommen werden kann, ist ein Bericht über die Kamele zu finden.

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