TTT: Bücher, die von mehreren Autoren geschrieben wurden


Nach längerer Abwesenheit beteilige ich mich mal wieder am Top Ten Thursday. Es war nicht schwer entsprechende Bücher zu finden, aber um es etwas abwechslungsreicher zu machen habe ich nicht nur Anthologien (oder Sachbücher) gewählt. und auch wenn ich auf Agatha Christie und Jules Verne verzichten musste … ein paar ältere Bücher (ok. nicht ganz soo alt, aber nur noch gebraucht erhältlich) habe ich auch mit aufgenommen.
Heute sucht Aleshanee Bücher, die von mehr als einer Person geschrieben wurden, wobei auch Anthologien berücksichtigt werden können.
Das ist auch gut so, denn sonst wäre mir dieser Top Tenn Thursday noch schwerer gefallen als er so schon ist.
Erstaunlicherweise sind mir sofort zwei Namen eingefallen: Ilona Andrews und Iny Lorentz. Allerdings bin ich mir bei ersterem nicht sicher, ob ich etwas von „ihr“ gelesen habe und bei letzterer bin ich mir sicher, dass ich noch nichts gelesen habe.
Bei beiden ist jedoch auch nicht das Interesse da, irgendetwas zu lesen.
Deswegen werde ich auch keine Bücher der beiden erwähnen.
Ach ja, für diejenigen, die es nicht wussten:
Ilona Andrews ist das Pseudonym des Schriftsteller-Ehepaares Ilona und Andrew Gordon und Iny Lorentz ist das Pseudonym des deutschen Schriftsteller-Ehepaares Iny Klocke und Elmar Wohlrath (eines von vielen).

Aber hier sind meine zehn Bücher zum Thema:
Hannah Steenbock et al: Windjäger (Eine Anthologie mit fantastischen Pferdegeschichten)
Alisha Bionda: Moriturus (eine Zombie-Anthologie)
Charlaine Harris/Toni L. P. Kelner: Werwölfe zu Weihnachten (eine weihnachtliche Werwolf-Anthologie … wie der Name schon sagt)
Chris Lukhaup/Reinhard Pekny: Wirbellose
Jürgen Tautz/Dietrich Steen: Die Honigfabrik
Justin Richardson/Peter Parnell: …and tango makes three

Stephen King/Richard Straub: Der Talisman
Der zwölfjährige Halbwaise Jack Sawyer ist verzweifelt: seine Mutter, Schauspielerin und B-Movie-„Königin“ der 1960er-Jahre, hat Krebs und liegt bereits im Sterben. Auf der Flucht vor Morgan Sloat, dem ehemaligen Geschäftspartner seines vor Jahren bei einem Jagdunfall getöteten Vaters, sind die beiden in einem alten, heruntergekommenen Hotel an der US-Ostküste eingekehrt.
In einem nicht weit entfernten Vergnügungspark begegnet Jack wenig später dem geheimnisvollen Speedy Parker, der ihm von den noch viel geheimnisvolleren Territorien erzählt, einer mystischen Welt jenseits der uns bekannten Realität, in der Magie so selbstverständlich ist wie Technik in unserer Welt. Jack kennt die Territorien bereits seit frühester Kindheit: Sie sind das Land seiner ständigen Tagträume. Durch Speedys Aufklärung und eine Flasche mysteriösen Trankes („Zaubersaft“) entwickelt er die Fähigkeit, nach Belieben mit Hilfe des „Flippens“ in die Territorien überzuwechseln.
Sein vor langer Zeit gestorbener „Twinner“ war, wie er nun erfährt, Jason DeLoessian, der Sohn der Königin der Territorien, Laura DeLoessian. Diese leidet – genau wie Jacks Mutter – an einer tödlichen Krankheit und die ganze magische Welt wird von einem bösartigen Feind bedroht, der sich als niemand Anderer als der Doppelgänger von Jacks bösem „Onkel“ Morgan Sloat entpuppt, der ihn und seine Mutter in der normalen Welt jagt.
Jacks Aufgabe ist es nun, in den Westen der Territorien zu reisen und dort nach dem magischen Talisman zu suchen, mit dessen Hilfe er seine Mutter und auch die Königin heilen kann. Hilfe erhält er von unerwarteter Seite, so wird er für einige Zeit von einem freundlichen und treuen Werwolf begleitet. Aber Sloat und dessen Schergen haben längst bemerkt, dass jemand versucht, ihre finsteren Pläne zu vereiteln, und bevor Jack recht weiß, wie ihm geschieht, wird er in eine Auseinandersetzung hineingezogen, die schon lange vor seiner Geburt begann und in der es um nicht weniger geht als ums Schicksal der beiden Welten, in denen er lebt.

Ich habe das Buch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gelesen (aber das trifft wohl auf alle Bücher von Peter Straub und Stephen King zu, obwohl ich beide Autoren in meiner Jugend sehr gerne gelesen habe)

Cilla und Rolf Börjlind: Springflut
Eine laue Sommernacht im Jahre 1987. Es ist Vollmond im schwedischen Nordkoster. In der Nacht wird es eine Springflut geben – und einen brutalen Mord. Das Opfer: eine junge, hochschwangere Frau. Ihre Identität: unbekannt. Tom Stilton, der ermittelnde Polizeibeamte, zerbricht an diesem Fall. Er kann weder Motiv noch aussagekräftige Spuren finden. Die Tat bleibt ungesühnt. 23 Jahre später: Eine Serie von feigen Angriffen auf Obdachlose erschüttert die Hauptstadt Stockholm. Die Ermittlungen verlaufen schleppend. Olivia Rönning, angehende Polizistin im zweiten Jahr ihrer Ausbildung, beobachtet das Geschehen aus der Distanz. Sie ist mit anderen Dingen beschäftigt. Sie soll einen »Cold Case« knacken – den Tod einer jungen Frau an einem Strand vor vielen Jahren klären. Ihr ist klar: Sie muss Tom Stilton finden. Doch der ist wie vom Erdboden verschluckt.
Ein Buch von meiner Wunschliste. Normalerweise bin ich kein Freund skandinavischer Krimis, aber mir hat die Serie gefallen. Das hat das Interesse an der literarischen Vorlage geweckt.

Timo Bader, Nina Horvath et al: Darrins Schildkröte
Philik K. Dick sagte: »Ich habe immer befürchtet, dass mein eigener Fernseher, mein Bügeleisen oder Toaster, in der Abgeschiedenheit meiner Wohnung, wenn niemand sonst da war, mir zu helfen, erklären würden, dass sie die Macht übernommen haben und mir eine Liste mit Regeln präsentierten, die ich zu befolgen habe.« Dies ist das Thema der 31 humorvollen Science Fiction-Geschichten deutschsprachiger Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Enthalten sind u. a. Geschichten von Christian von Aster, Andreas Gruber und Melanie Metzenthin. Nicht alle sind wirklich witzig, aber Humor liegt auch sehr im Auge des Betrachters. Was der eine witzig findet, gefällt dem anderen gar nicht. Aber … und das ist das, was ich an Anthologien so mag: Es ist (meist) für jeden Geschmack etwas dabei (auch für meinen).

Das Geheimnis der orangefarbenen Katze
Ein Buch aus meiner Kindheit, eins meiner damaligen Lieblingsbücher. Ich weiß gar nicht, wie oft ich es mir aus der Bücherei ausgeliehen habe …
Ottfried Preußler und neun andere Autoren (jeder aus einem anderen Land) schreiben eine Geschichte, jeder Autor ein Kapitel (soweit ich weiß … ich besitze das Buch nicht und habe es mir noch nicht zugelegt, obwohl ich es doch gerne mal wieder lesen würde).
David sitzt im Atelier seiner Mutter, als plötzlich die Bilder um ihn herum zu leben beginnen…

Bei Aleshanee findet man noch mehr Bücher zum Thema.

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13 Antworten zu TTT: Bücher, die von mehreren Autoren geschrieben wurden

  1. Aleshanee sagt:

    Schönen guten Morgen!

    Freut mich, dass du mal wieder mit dabei bist 🙂

    Ich kenne mal wieder ebenfalls keins deiner vorgestellten Bücher, aber den Talisman hatte ich mir letztens erst näher angeschaut. Wie du anscheinend auch hatte ich in meiner Jugendzeit eine King-Lese-Phase, da hab ich echt viele Bücher von ihm verschlungen, da waren sicher auch welche dabei, die er zusammen mit Straub geschrieben hat. Dann war aber lange Pause und jetzt möchte ich da einiges nachholen.
    Die Reihe um den Dunklen Turm hab ich ja in den letzten Monaten komplett gelesen: was für eine geniale Geschichte! *.*

    Die Springflut hört sich klasse an, die Serie dazu kenne ich gar nicht. Und „Darwins Schildkröte“ hört sich ebenfalls interessant an. Solche kleinen philosophischen Happen mag ich ja total. Das schau ich mir mal näher an 🙂

    Liebste Grüße, Aleshanee

    • Martin sagt:

      Hallo Aleshanee,
      ich kann dir gar nicht sagen wo die Spingflutserie lief (nicht auf Netflix, das weiss ich, das kann ich nicht sehen). Bisher gibt es glaube ich zwei Staffeln, wobei mir die zweite nicht so gefallen hat. Die erste war aber vielversprechend und irgendwann werde ich auch die Bücher lesen.
      Aber ES lauert auch sehr prominent im Bücherregal. Das ist sozusagen die Königsversuchung, vielleicht werde ich mal wieder einen King lesen. ES lauert überall… Und vielelicht lese ich dann auch den Dunklen Turm weiter. Die Serie habe ich eigentlich gemocht, bis ich keine Lust mehr auf KING hatte…
      LG
      Martin

      • Aleshanee sagt:

        ES – das hab ich letztes (?) Jahr oder vorletztes nochmal gelesen, ein grandioses Buch! Es hat zwar schon seine langatmigen Stellen zwischendurch, aber trotzdem ist es einfach ein grandioses Werk!

        Der dunkle Turm, kann ich dir nur raten, zu Ende zu lesen 😀

        Was ich sonst als nächstes lesen möchte, da bin ich mir noch nicht sicher. Auf jeden Fall mag ich „In einer kleinen Stadt“ nochmal lesen – ist bei mir auch schon ewig her, aber dann auch eins-zwei seiner neueren. Es gibt ja so viele, da ist die Auswahl echt schwer ^^

        • Martin sagt:

          King schreibt ja schon seit den 70ern… viel und erfolgreich… Ich habe auch gar keinen Überblick über all seine Werke, das war früher einfach anders. Aber nachdem ES bei mir zuhause rumliegt (und so dick ist, dass ich es gar nicht übersehen kann) wird es wohl das Buch sein das ich lese, wenn ich wieder zu Stephen King greifen werde.

  2. Steffi sagt:

    Guten Morgen,

    von deinen Büchern kenne ich keines. 😀 Das Buch vom King lege ich mir aber mal auf die Wunschliste. Ich würde gerne von ihm ein paar Bücher lesen.

    Hab einen tollen Tag. 🙂

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

    • Martin sagt:

      Hallo Steffi,
      je öfter ich darüber nachdenke, desto größer wird das Interesse doch mal wieder KING zu lesen … vielleicht werde ich diesem Zwang auch erliegen.
      Aber noch schreckt mich die Seitenzahl ab (obwohl ich weiß, dass es ein gutes Buch ist)
      LG
      M

  3. Andrea sagt:

    Guten Morgen Martin 🙂

    Tatsächlich kenne ich von den Büchern deiner Liste kein einziges, nicht mal vom sehen her. Die wären wahrscheinlich aber alle auch nicht meins^^
    Dafür sagen mir durchaus Ilona Andrews und Iny Lorentz was. Bei letzterem wusste ich von einer Freundin, die das Genre liest, dass es sich um ein Duo handelt. Bei ersterem wusste ich es tatsächlich noch nicht … hab aber auch hier noch kein Buch gelesen.

    Liebe Grüße
    Andrea
    Meine Top Ten

    • Martin sagt:

      Hallo Andrea,
      warum ich bei diesem Thema auch an Autoren gedacht habe, die ich vermutlich nicht gelesen habe, weiß ich auch nicht. Ich hab versucht den Fernsehfilm DIE WANDERHURE anzuschauen, aber ich habe nicht lange durchgehalten. Ich werde wohl kein Iny Lorentz Buch lesen, das scheint auch nicht so meins zu sein. Bei Ilona Andrews würde ich nicht unbedingt werde ich auch nie lesen sagen, aber wer weiß. Aber im Moment gibt es andere Dinge zu lesen.
      LG
      Martin

  4. Petra Berger sagt:

    Guten Morgen Martin, an Talisman habe ich garnicht gedacht, obwohl ich es tatsächlich schon 2x gelesen habe. Mein King Regal ist einfach zu weit oben, da steht Talisman mit dabei. Moritursu hört sich interessant an, das schaue ich mir mal an. Die anderen Bücher kenne ich leider nicht. Einen schönen Donnerstag wünsche ich Dir. LG Petra

  5. Marina sagt:

    Hallo Martin, 🙂
    teilweise ist es sehr überraschend, dass sich hinter einem Namen mehrere Autoren verstecken. Von Iny Lorentz habe ich zwar nichts gelesen, aber ich kenne den Autorennamen und wusste nicht, dass es zwei sind.
    Das Geheimnis der orangefarbenen Katze klingt total niedlich. 🙂

    Liebe Grüße
    Marina

    • Martin sagt:

      Hallo Marina,
      bei Autorennamen muss man tatsächlich vorsichtig sein. Es könnte ein Pseudonym oder ein Duo (oder mehrere Autoren) sein … wer kann das sagen. Schriftsteller sind geheimnisvolle Personen (oder Gruppen). 😉
      LG
      M

  6. Hallöchen!

    Also von der Liste sagt mir nur Stephen King etwas. Und das auch nur vom Namen her, denn das ist nicht mein Genre. Alle anderen Autoren sagen mir so gar nichts *schäm*

    Hier ist meine Liste: https://ladysbuecherwelten.blogspot.com/2019/09/ttt-top-ten-thursday-autorenduos.html

    LG

    Jenny

    • Martin sagt:

      Hallo Jenny,
      wenn jemand alle Autoren kennen würde wäre das schon erstaunlich. Es gibt zu viele und die Geschmäcker sind auch verschieden. Man muss (und kann) auch gar nicht alles lesen.
      LG
      Martin

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