Amie Kaufman: Beast Changers 1 – Im Bann der Eiswölfe (Rezension)

Als sich die 12-jährige Rayna umzingelt von Eiswölfen in einen Feuerdrachen verwandelt, muss sie auf ihren neuen mächtigen Drachenschwingen fliehen – schließlich sind Wölfe und Drachen seit jeher erbitterte Feinde. Was Rayna nicht ahnt: In den Adern ihres Zwillingsbruders Anders fließt das Blut eines Eiswolfs. Undenkbar in der Welt der Tierwandler! Während Anders von nun an bei den Eiswölfen dazu ausgebildet wird, Feuerdrachen zu jagen, hat er in Wahrheit ein ganz anderes Ziel vor Augen: die uralte Feindschaft zwischen Wölfen und Drachen zu brechen – und seine Schwester zu retten …
Werwölfe und Drachen … bei so einer Mischung kann ich nicht NEIN sagen. Der Klappentext klingt interessant, das Cover ist vielversprechend und da es ein Jugendbuch (Leseempfehlung ab 10 Jahren) ist, kann man davon ausgehen das es zumindest abwechslungsreich ist. Das zumindest ist der Vorteil vieler Jugendbücher, vor allem im fantastischen Bereich, es wird selten (wenn überhaupt) langweilig.
Und der erste Teil der Beast Changers – Trilogie beginnt sehr rasant. Man wird sofort in die Handlung und die Welt hineingeworfen, wobei sich der erste Schauplatz und die Sicht der Hauptcharaktere von dem was noch kommen wird unterscheidet und ich selbst bin eher von einer Geschichte über Drachen, als über Wölfe, ausgegangen. Aber das ist nebensächlich.
Die Welt wird gut beschrieben, die Charaktere sind glaubwürdig und gut gezeichnet und es wird tatsächlich nie langweilig. Die Abneigung zwischen Wölfen und Drachen gibt einen guten Hintergrund ab, die unterschiedlichen Seiten, auf denen Rayna und Andres stehen, verkomplizieren alles und Dinge aus der Vergangenheit machen alles noch viel interessanter.
Wer Werwölfe und/oder Drachen mag, wird viel Spaß an IM BANN DER EISWÖLFE haben (egal ob 10 Jahre oder älter). Es ist ein Buch über Freundschaft und Verbundenheit, gemischt mit Fantasy.
Am Ende gibt es eine kleine (aber doch vorhersehbare) Überraschung und dann will man natürlich wissen wie es weiter geht.

Vielleicht ist es gar kein so großer Vorteil, dass sich das Buch so schnell liest und man dann mit seinen Erwartungen zurück gelassen wird …

(Rezensionsexemplar)

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