Charlaine Harris/Toni L. P. Kelner: Werwölfe zu Weihnachten (Rezension)

Rentiere, Weihnachtsmänner, Last Christmas, Glühwein und Plätzchen, das verbindet man normalerweise mit Weihnachten. Werwölfe eher weniger. Aber warum auch nicht und es spricht nichts dagegen dass auch Werwölfe in irgendeiner Form Weihnachten feiern.
In der Anthologie Werwölfe zu Weihnachten haben sich 15 amerikanische Autoren und Autorinnen vereint und ihre Weihnachtsgeschichten mit Werwölfen veröffentlicht. Darunter Charlaine Harris (Sookie Stackhouse), Carrie Vaughn (Kitty Norville) und Patricia Briggs (Mercy Thompson).
Es sind Geschichten unterschiedlichster Art und Qualität zustande gekommen, typisch für eine Anthologie, denn selten können dem Leser alle Geschichten gefallen.
Und ich muss sagen … mir gefällt kaum eine der Geschichten.
Mein Highlight (und das ist tatsächlich so gemeint) war Das Buch Bob von J. A. Konrath. Eine witzige Geschichte, die sogar mit Werkorallen aufwarten kann. Ich habe mich königlich amüsiert. Weitere gute Geschichten stammen von Donna Andrews, Carrie Vaughn und Patricia Briggs.
Vier von Fünfzehn. An sich kein schlechter Schnitt für eine Anthologie, aber dafür fand ich den Großteil der restlichen Geschichten entweder belanglos oder schlecht. Charlaine Harris‘ Einstiegsgeschichte um Sookie Stackhouse gibt einen guten Geschmack auf das was den Leser erwartet: Nett, aber nicht berauschend.
Vielleicht passen Weihnachten und Werwölfe einfach nicht zusammen.
(ach ja Rentiere, Weihnachtsmänner und Vampire tauchen auch auf)

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