Oliver Scherz: Drei Helden für Mathilda (Rezension)

Als Fitze Fusselkopp wie jeden Morgen seine langen Affenarme um Mathilda schlingen will, stellt er verwundert fest: Mathilda ist weg. Auch im Bett ihrer Eltern findet er sie nicht. Wim mit der Löwenmähne, der Bär Bummel-Bom und Fitze sind überzeugt: Mathilda wurde geraubt! Und schon seilen sich die drei Kuscheltiere aus dem Kinderzimmerfenster ab und stürzen sich mitten in den Großstadtdschungel, um sie zu retten …
Was wenn Kuscheltiere plötzlich lebendig werden? Nun die drei Helden aus Drei Helden für Mathilda sind einfach lebendig, Erklärungen dafür gibt es nicht, braucht es auch nicht. Zumindest für Kinder scheint es nichts Ungewöhnliches zu sein, wenn Plüschtiere wie echte Lebewesen handeln. Und die Abenteuer von Affe, Löwe und Bär sind nicht nur liebevoll von Daniel Napp illustriert, der kleine Leser kann auch richtig mitfiebern, denn die drei erleben Ungeheuerliches und Gefährliches (wenn man ein Stofftier ist, aber wer möchte schon, dass das Lieblingsstofftier fast auseinandergenommen wird …). Grausam wird es nicht, aber immer wieder spannend. Auch Stofftiere können Abenteuer erleben.

Geeignet für Kinder ab 6 – 8 (Schulanfänger …) zum Anschauen, Lesen und Vorlesen lassen.

(Rezensionsexemplar)

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.