C. C. Ravenmiller: Ordo Draconis 2 – Prophezeiung (Rezension)

Ein Drachenbaby im Hungerstreik.
Eine Elfe, die Chaos magisch anzieht.
Und eine Familie, die keine Ahnung hat, dass sie zum wichtigsten Bündnis der magischen Welt geworden ist.
Als der kleine Luftdrache Blueberry sich weigert zu fressen, steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel – sondern das Gleichgewicht der Magie selbst. Um ihn zu retten, muss Aislinn Silvermist die Menschen finden, auf die er sich geprägt hat. Doch Liam Mackenzie und seine Töchter haben keine Erinnerung an den Drachen … und noch weniger Lust, einer fremden Elfe zu trauen.
Während ein uralter Feind im Schatten seine Netze auswirft und selbst innerhalb des Ordens nicht mehr klar ist, wem man trauen kann, läuft Aislinn die Zeit davon. Denn wenn Blueberry fällt, könnte das magische Gleichgewicht endgültig kippen.

Prophezeiung ist der zweite Teil der Ordo Draconis-Tetralogie. Erzählt wird eine andere Geschichte als in Erwachen, meint andere Hauptpersonen, auch wenn es Überschneidungen zu Teil eins und den nachfolgenden Bänden gibt. Es sind nicht nur die Drachen …
Es ist nicht unbedingt nötig Erwachen vorher gelesen zu haben, aber wenn man die Möglichkeit hat die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, dann schadet das ja nicht. Zwingend notwendig erscheint mir aber das Lesen von DER DRACHE IM FABERGÉ-EI, einer Vorgeschichte zu diesem Band. Ich habe mit Ordo Draconis 2 angefangen und war der Meinung, die Vorgeschichte nicht unbedingt zu kennen, aber jetzt wurde ich eines besseren belehrt. Natürlich wird die Vorgeschichte in Prophezeiung auch kurz erwähnt, aber ich hatte den Eindruck, dass mir einiges an Vorwissen fehlt. Und ja, ich finde es besser die Vorgeschichte zu lesen. Dann macht Prophezeiung auch mehr Spaß.
Die Geschichte selbst ist irgendwie witzig. Ein Drache bei einer menschlichen Familie, der Hüter hat, die selbst keine Ahnung von Drachen haben und in ihrer Arroganz ihre eigenen Fehler übersehen. Man mag vielleicht sagen, typisch Elf, aber irgendwie ist Aislinn dann doch anders. Es ist nicht alles schwarz oder weiß, wobei Aislinn, Liam und seine Töchter und der Drache, der lieber Blueberry heißt durchaus aus weiß (und liebenswert) beschrieben werden können. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und glaubwürdig, die Gegenspieler eher etwas schattenhaft, obwohl sie gerade gegen Ende doch für Spannung sorgen und ich kurzfristig nicht sicher war wie es weiter gehen sollte, nachdem der … egal, das muss man lesen. Auf jeden Fall, denn wer wissen will wie Drachen in der heutigen zeit untereinander kommunizieren … was für ein grandioser Einfall. Man muss also sagen, dass diese Drachenreihe erfrischend anders sind als andere Bücher, und bei der Verbindung zwischen Drachen und Technik mir so noch nie unter gekommen sind. Ach ja … eine zarte Romance gibt es auch … allerdings noch im Rahmen des erträglichen (für diejenigen, die sich von Romantasy am liebsten fern halten wollen).
Teil zwei muss sich nicht hinter Teil eins verstecken und man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Zwei Drachen kommen noch …

PROPHEZEIUNG bei amazon (AffiliateLink)(Rezensionsexemplar)

Der Drache im Fabergé-Ei bei Amazon (affiliateLink)
Eine magische Verwechslung mit ungeheuerlichen Folgen
Liam Mackenzie hat ein Problem. Als Chefauktionator von Edinburgh Fine Arts & Antiques sollte er sich eigentlich auf den größten Deal seiner Karriere konzentrieren: Die Versteigerung eines legendären Fabergé-Eis für mehrere Millionen Pfund. Stattdessen steht er vor der Frage, was man einem Drachen-Baby zum Abendessen serviert – denn genau das ist aus besagtem Ei soeben geschlüpft.
Während Liam noch an seiner Realitätswahrnehmung zweifelt und seine Töchter bereits Namen für den unerwarteten Mitbewohner diskutieren, macht sich die geheimnisvolle Aislinn Silvermist auf die Jagd nach dem verschwundenen »Heilsbringer« der magischen Welt. Dass ausgerechnet ein pragmatischer Kunstexperte, zwei Teenager-Mädchen und ein sehr entspannter Corgi ihre Mission durchkreuzen könnten, hatte die sonst so clevere Elfe allerdings nicht eingeplant.
Eine Geschichte über das Aufeinanderprallen von Vernunft und Magie, Prophezeiungen und freiem Willen – und darüber, dass das Leben die besten Geschichten schreibt. Selbst wenn niemand sie später glauben wird.
Die Vorgeschichte zu Ordo Draconis, die man auf jeden Fall vor Prophezeihung lesen sollte. Eine durchaus humorvolle Geschichte über eine Verwechslung, einen kleinen Drachen, Hühnchen süßsauer und Elfen, die mehr oder weniger mit der modernen Zeit zurecht kommen. Kurz und unterhaltsam, mit einer Prise Humor. Ein guter Teaser zur Serie und ein kleines Betthupferl für Urbanfantasy und Drachenfans.

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert