Einmal im Leben einen Wal sehen – für die 23-jährige Malina beginnt mit diesem Traum ein Abenteuer, das ihr Leben verändern wird. Sie zieht für ein halbes Jahr auf eine winzige Atlantikinsel, um dort als Wal-Tour-Guide zu arbeiten – ganz allein, ohne jemals dort gewesen zu sein und ohne Plan. Zwischen Selbstzweifeln, Heimweh und Seekrankheit wächst Malina über sich hinaus, lernt, die eigenen Ängste zu überwinden und ihrer Begeisterung zu folgen. Die Geschichte erzählt mit Tiefgang, Humor und Herz die berührende Reise einer jungen Frau zu sich selbst – und zu den größten Tieren unseres Planeten. Ein Buch über die Magie des Ozeans, den Mut, ins Ungewisse zu springen, und die Kraft der eigenen Träume.
EIN SOMMER ZWISCHEN SELBSTFINDUNG UND SALZWASSER hat mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Auf der einen Seite ist es eine bewegende, mutmachende Geschichte, auf der anderen Seite pseudowissenschaftliche Selbstfindung. Und ja, auf gewisse Weise hat mich das Buch berührt. Und Malina Güthners Begeisterung für Wale merkt man mit jeder Zeile. Die Unerfahrenheit, die in Begeisterung und Professionalität umschlägt. Die Geschichte einer Frau, die über sich hinausweckt und gleichzeitig den Leser für die Natur (oder besser das Meer) und nachhaltigen Waltourismus sensibilisiert. Die Autorin lässt den Leser an ihren Erfolgen, Misserfolgen und Zweifeln teilnehmen. Auf dieser Seite ein sehr persönlicher, nahegehender Bericht.
Allerdings … die Geschichte hätte für sich stehen sollen. Das hätte in meinen Augen eine bessere Wirkung erzählt. Der Leser selbst kann sehen was er aus der Geschichte zieht und was er mitnimmt. Ein Buch das als Inspiration dienen könnte … und jetzt das was mich gestört hat, weil es mir den Lesespaß etwas genommen hat:
Jedes Kapitel endet mit einer Art Sprüchlein, welche Impulse für das eigene Wachstum geben sollen. Auf mich wirkte das wie Sprüche aus 365Tage-Kalender … das wäre nicht nötig gewesen und klingen, im Vergleich zu Güthners Bericht, tatsächlich einfach … banal.
Muss man vielleicht ignorieren … die Geschichte der Autorin wirkt auch so.
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(Rezensionsexemplar)

