Helen Harper: Magic Embers (Rezension)

Eine neue magische Kraft, eine mysteriöse Bedrohung – unzählige neue Herausforderungen …
Gerade als die junge Ermittlerin Emma Bellamy denkt, dass sie ihre Vergangenheit und ihre Phönix-Kräfte verstanden hätte, wird ihr Leben erneut durcheinandergewirbelt. Sie hat die Fähigkeit erhalten, kurze Momente aus der Zukunft zu sehen. Nicht nur kann Emma diese magische Kraft nicht richtig kontrollieren, auch ihr Partner, der attraktive Vampirlord Lukas Horvath, ist alles andere als angetan von dieser neuen Entwicklung. Doch als hätte Emma nicht genug damit zu tun, ihre Beziehung zu retten und ihre Zukunftsvisionen zu verstehen, trifft sie auf eine weitere Herausforderung: Jemand behauptet, der wahre Phönix zu sein, und wirft Emma Betrug vor. Eine Anschuldigung, die ihre bisherige Arbeit als Ermittlerin infrage stellt und sie vor bisher ungeahnte Herausforderungen stellt …

MAGIC EMBERS ist der siebte und letzte Band der Firebrand-Serie von Helen Harper und (und das ist schwer zu sagen) der schlechteste. Wobei das immer noch nicht wirklich schlecht ist, aber einfach nicht so gut wie die anderen. Vielleicht, weil es ein letzter Band ist, der so viel Potential für mehr hat. Denn es passiert sehr viel mit Emma. Da taucht ein weiterer Phönix auf (der allerdings nicht so wichtig für die Story ist und tatsächlich nicht mehr als eine Randbemerkung ist, obwohl schon das Potential für einen eigenen Band gehabt hätte) und Emmas Probleme haben nicht nur mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten zu tun. Vielleicht ist es einfach zu viel, was die Autorin in den Abschlussband hineinpacken wollte und vielleicht wollte sie ein interessantes Ende gestalten, was ihr natürlich auch gelungen ist, denn auch wenn ich am Anfang nicht wusste, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln sollte. Natürlich gelingt es Helen Harper wieder den Leser in ihren Bann zu ziehen, was natürlich auch an den Charakteren liegt, die man teilweise in den letzten Bänden liebgewonnen hat. Und auch wenn die ersten Teile besser sind, kann man Magic Embers nicht als Enttäuschung sehen. Harper unterhält mit Humor und Spannung, bietet das gewohnte und auch wenn man am Ende etwas enttäuscht ist … weil es eben ein Ende ist (und das ist durchaus gut, sieht man davon ab, dass es auch so endet, wie man es erwartet … zumindest was Emmas Privatleben anbelangt … oops. Zuviel verraten? Mir egal, es gibt wichtigeres als eine Hochzeit).
Schade, dass Firebrand nun ein Ende hat … aber nun kann man sich auf die nächste Serie freuen, und ich bin sicher (okay ich weiß) dass diese durchaus vorhanden ist (es sind noch einige Serien nicht übersetzt). Und wer Freude an Urban Fantasy mit Krimitouch (und etwas Romantik mit wenig Kitsch) hat, der ist bei Firebrand (oder eigentlich bei allen bisher erschienene Serien von Helen Harper) gut bedient.

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