Hans-Dietrich Haemmerlein: Alfred Brehm – Biografie in Zeit- und Selbstzeugnissen (Rezension)

Alfred Brehm: Biografie in Zeit- und Selbstzeugnissen ist mehr als eine einfache Biografie. Hans-Dietrich Haemmerlein, Theologe aus Thiemendorf in Sachsen und Ehrenmitglied des Förderkreis Brehm e. V., erstellte mit Hilfe von 140 Quellentexten die Lebensgeschichte von Alfred Brehm nach, seine Kindheit, seine Reisen, seine Forschungen.
Das Buch ist jedoch auch mehr als eine Biografie, es wird auch ein kleiner Einblick in die Arbeit des Autors und seine Erfahrungen mit der Arbeit mit der Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf gegeben. Hans-Dietrich Haemmerlein gilt als profunder Kenner von Alfred Brehms Schriften und der Lebensgeschichte der Familie Brehm. Akribisch stellte er Texte zusammen, entschlüsselte Postkarten, die Brehm während seiner Reisen seiner Frau schickte und wirft so ein ganz anderes Bild auf den „Tiervater“. Dabei werden auch einige negative Töne angestimmt, die das Werk Brehms nicht schmälern, aber zeigen, dass auch er nicht nur Tierfreund war, sondern sich auch von allerlei menschlichen Schwächen Und Abneigungen leiten ließ.
Zahlreiche Bilder und Quellenangaben, sowie ein kleiner abschließender Hinweis auf die Gedenkstätte in Renthendorf machen Alfred Brehm: Biografie in Zeit- und Selbstzeugnissen zu einer interessanten Lektüre, die ein neues Bild auf den Autoren des Thierlebens werfen. Selbst diejenigen, die der Meinung sind, mit Brehm vertraut zu sein, werden neue Facetten entdecken können.

Mehr über die Gedenkstätte findet man hier.
Mehr über den Förderkreis erfährt man hier.

Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.