Hannah Emde: Abenteuer Artenschutz (Rezension)

Sie ist in den Dschungeln der Welt zu Hause: Hannah Emde, 28, setzt sich als Tierärztin für den Erhalt der Arten ein. Sie arbeitet mit dem extrem seltenen Nebelparder auf Borneo, mit bunten Riesenpapageien in Guatemala, mit Orang-Utans oder mit einer vier Meter langen Würgeschlange.
Überall auf der Welt engagiert sie sich, um Tiere vor dem Aussterben zu schützen, dabei haben es ihr die Regenwälder besonders angetan. Sie berichtet mitreißend von der Schönheit des Dschungels und vermittelt eindringlich, warum Exoten wie der Lemur auf Madagaskar und der Bullenhai in Costa Rica gefährdet sind. Und was jeder Einzelne von uns hier und jetzt dafür tun kann, um ihren Lebensraum zu bewahren.
Mit Tipps, was jeder von uns hier und jetzt für den Artenschutz tun kann

Hannah Emde erzählt in Abenteuer Artenschutz nicht nur ihre Arbeit mit und für wilde Tiere sondern auch ihren (nicht minder interessanten) Werdegang zu Tierärztin. Dabei legt sie eine Begeisterung an den Tag, die man in jeder Zeile des Buchs spürt und so wird es nicht nur für sie sondern auch für den Leser ein Abenteuer.
Literarisch ist Abenteuer Artenschutz kein Meisterwerk, aber es sind ehrliche Worte, die aus jeder Zeile sprechen und so wirkt das Buch mehr als jeder Appell eines Politikers oder NGO-Vorsitzenden.
Kurzweilig, Informativ und zum Nachdenken anregend. Das sind die positiven Seiten von Abenteuer Artenschutz. Etwas negativ fand ich dann den (vielleicht berechtigenden und durchaus nachvollziehbaren) Hinweis auf ihren Verein Nepada Wildlife. Etwas Werbung mag ja nicht schaden, aber das war mir am Ende, trotz aller Artenschutz-Tipps zu viel.

Aber … Bücher wie dieses braucht man heutzutage. Begeisterte Natur/Arten/Umweltschützer müssen erhört werden. Und wenn dabei eine einfache Sprache benutzt wird ist das für jeden verständlich.

(Rezensionsexemplar)

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