Ein Tag im Bayerischen Wald

Man kann sagen, dass in der letzten Woche meine Zoosaison begonnen hat. Vor COVID waren Zoobesuche das ganze Jahr möglich, aber seit der Virus unser Leben bestimmt, muss man sich nach dieses kleine Ding (und die Auflagen der Regierung) richten. Noch ist die Normalität nicht hergestellt, aber zumindest Zoos kann man besuchen.
Letzte Woche habe ich einige Orte in Niederbayern aufgesucht und auch am vergangenen Samstag zog es uns nach Niederbayern. Die Gegend hat ja einiges zu bieten … und hätte es noch mehr, wenn diverse Sehenswürdigkeiten wieder für den Tourismus freigegeben werden würden. Aber … ein Anfang wurde gemacht und jammern hilft nicht. Man muss sich (leider) mit dem zufrieden geben was man bekommen kann.
Die erste Zooreise 2021 (nur ein Tagesausflug aber immerhin) führte uns nach Ortenburg und Landshut, diesmal war das Ziel der Bayerische Wald mit den Besuchen des Bayerwald-Tierpark Lohberg und des Tierfreigeländes in Neuschönau.
Angeblich gibt es in Frauenau auch ein Tiergehege (neben dem Rothirschgehege), aber ich habe keine hilfreichen Hinweise gefunden und wollte nicht auf gut Glück dorthin fahren. Vielleicht irgendwann…
Den Tierpark konnte man nur mit einem Online-Ticket betreten, das (nur) über paypal bezahlt werden kann. Angeblich bekommt man die Tickets (per Mail) zugeschickt, sobald die Zahlung eingegangen ist, aber das funktioniert wohl nur teilweise. Ich habe jedenfalls keine Tickets bekommen und ich war nicht der einzige. Aber … ich habe die Bestätigung des Ticketkaufs und der Paypalzahlung mitgenommen, das wurde anstandslos akzeptiert.
Für das Freigelände braucht man eine Registrierung (bekommt man Online, kann das aber auch vor Ort ausfüllen). Der Zugang zum Tierfreigelände ist nach wie vor kostenfrei.

Das Wetter war okay, wechselhaft wie es so schön heißt, aber die Regenschauer, die wir erlebten, trafen uns im Auto. Ansonsten war es sonnig oder bewölkt. Besser auf jeden Fall als in der letzten Woche.
Auf dem Weg nach Lohberg kamen wir an der sogenannten Hindenburgkanzel vorbei.

Blick von der Hindenburgkanzel

 

Hindenburgkanzel

Die 1062 m ü. NHN hohe Hindenburgkanzel ist ein vorspringender Felsriegel im nördlichen Bayerischen Wald an der Grenze zwischen der Oberpfalz und Niederbayern.
Er befindet sich direkt über der Brennesstraße, die von Lohberg im oberpfälzischen Landkreis Cham nach Bayerisch Eisenstein im niederbayerischen Landkreis Regen führt. Außerdem liegt die Aussichtskanzel zwischen den Bergen Zwercheck und Arber; von hier genießt man einen sehr guten Ausblick über den Lamer Winkel und zum Osser.
Beim Bau der Scheibenstraße, die vom Lamer Winkel hinauf zur Brennesstraße führt, wurde die Aussichtsplattform freigelegt. Die Bauarbeiter stießen beim Bau der Straße auf ein Hindernis – den Rothzollriegel. Um den Koloss zu umrunden und den Straßenbau in vertretbarer Steigung zu realisieren, sprengte man einen Teil des Riegels weg. Übrig blieb die eindrucksvolle Felsenkanzel. Die Aussichtsplattform benannten die Verantwortlichen zu Ehren des damaligen Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg in Hindenburgkanzel. Auf der Hindenburgkanzel erinnert eine Gedenktafel an das 50-jährige Bestehen des Bayerischen Waldvereins (gegründet 1883).

Sowohl Zoo, als auch das Freigelände waren gut besucht, aber (dank der Auflagen und der Zugangsbeschränkungen) nicht überfüllt.

Bayertierpark Lohberg
Tierfreigelände Grafenau
Bayrischer Wald

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