Dénes Balázs: Galapagos (Rezension)

Inzwischen habe ich das Gefühl ein kleiner Galapagos-Experte zu sein. Anhand diverser Bücher zur Galapagos-Affäre sind mir einige geschichtliche Vorgänge und Personen sehr vertraut geworden. Und natürlich gibt es dann noch die vielfältige Tierwelt (von denen die Meerechsen und die Schildkröten wohl die bekanntesten sind).

Dénes Balázs schrieb 1973 sein Buch GALAPAGOS (das 1975 deutsch übersetzt wurde). Darin beschreibt er seine Erfahrungen mit den Inseln und seine Zeit auf der Forschungsstation auf Santa Cruz. Natürlich hat sich seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verändert, aber es ist interessant einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Da tauchen Namen auf, die (meiner Meinung nach) offensichtlich in der Versenkung verschwinden (wie z. B. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der Maßgeblich an der Entstehung der Forschungsstation beteiligt war) und die Beteiligten der Galapagos-Affäre, von denen Margaret Wittmer damals noch gelebt hat.
Unterhaltsam und informativ (und leider teilweise veraltet wenn es nicht gerade um geschichtliche Fakten geht) beschreibt Balázs Land und Leute.
Ergänzt wird das geschriebene Wort durch teilweise farbige Fotografien und zahlreiche Karten)

Interessierte an den Galapgos-Inseln und ihrer Geschichte (und den Schildkröten, die zu den Hauptakteuren des Buchs gehören, wenn man so etwas überhaupt sagen kann) werden an diesem Buch ihre Freude haben. Und da es nur noch antiquarisch erhältlich ist, ist es auch sehr erschwinglich zu bekommen.

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