Daisy Bird/Camilla Pintonato: Schwein gehabt (Rezension)

In Schwein gehabt widmet sich der Nachfolger von Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn dem Tier, was uns Menschen näher steht, als man denkt: Das Schwein.
Wie schnell können Schweine rennen? Können Schweine schwimmen? Warum haben Ferkel Milchzähne? Und warum stecken zwei Schweine ihren Nasen zusammen?
Wie der Vorgänger versammelt auch Schwein gehabt allerhand Wissenswertes über das Schwein und ist so ein unterhaltsames Buch – nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.

Schwein gehabt zeigt zahlreiche Aspekte eines leicht verkannten Tieres. Von wegen dumm und schmutzig … oder hässlich (obwohl…).Kindgerecht und schön illustriert erfährt der Leser und Betrachter einiges über das Schwein, das mehr bietet als Wurst und Schnitzel. Und auch der Erwachsene kann dabei etwas lernen, denn zum einen ist Schwein nicht gleich Schwein (Auch wenn nicht erwähnt wird, dass Nabelschweine eigentlich keine echten Schweine sind).
Natürlich liegt das Hauptaugenmerk beim Hausschwein, aber so ganz werden die wilden Verwandten und die Vorfahren nicht vernachlässigt.
Schwein gehabt mag gering in der Seitenzahl sein, aber die Informationen über die Borstentiere sind nicht zu unterschätzen.
Wer wissen will was Razorbacks oder Borgs sind, welche Bedeutung das Schwein im chinesischen Tierkreiszeichen hat oder allgemein Informationen über Schweine sucht ohne viel Text lesen zu müssen, dann ist Schwein gehabt das ideale Buch.

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