Charlie Cochet: Rack and Ruin (Rezension)

In New York tobt ein Bandenkrieg zwischen verfeindeten politischen Gruppen, und die Straßen der Stadt werden zum Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen. Für die THIRDS spitzt sich die Lage zu: Ein Maulwurf in den eigenen Reihen spielt der Ikelos-Koalition geheime Informationen zu.
Das Einsatzteam Destructive Delta steht vor einer schweren Mission. Alte Wunden aus dem verheerenden Anschlag auf das Therianer-Jugendzentrum sind noch längst nicht verheilt, als eine Begegnung mit Mitgliedern der Koalition alles verändert. Agent Dex Daley stößt auf eine Wahrheit, die alles infrage stellt – und die Gewalt in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Während Dex und Sloane um Antworten ringen, geraten nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihr Leben in Gefahr. Wie hält man einen Feind auf, der immer einen Schritt voraus ist?

So, für mich wars das. Ich werden Dex und Sloane nicht weiter begleiten. Ich war der Meinung (warum auch immer), dass es sich bei THIRDS um eine Trilogie handelt (vielleicht weil das der Reihenname irgendwie erahnen lässt). Dann wäre ich jetzt am Ende, aber … es geht weiter. Am Anfang war ich ja noch sehr begeistert von der Reihe (Hell and High Water), der zweite Teil war dann schon ein Abfall in weniger gelungene Gefilde (Blood and Thunder) und der dritte Teil (RACK AND RUIN) nun, ich kann mir nicht vorstellen dass der Abstieg noch weiter geht. Die Geschichte braucht sehr lange, bis sie interessant wird und dann … ist das Buch beendet. Dazwischen gibt es Streit und Party und Sex … viel Sex… vielleicht bin ich auch nicht die Zielgruppe, oder vielleicht habe ich mich im Genre vergriffen und bin in eine Art spicey UrbanRomantasy geraten. Aber das Hin und Her zwischen Dex und Sloane oder Dex und Ash, oder Dex und Cael, oder … oder … und zwischendrin mal wieder Sex zwischen Dex und Sloane … und die Sache mit dem Maulwurf? Am Anfang eher nebensächlich, dann plötzlich im Vordergrund und dann geht es, was die (nichtsexlastige) Action anbelangt, zur Sache. Die Geschichte hätte so viel Potential, sowohl auf der politischen als auch auf der emotionalen Seite, aber der Autorin gelingt es nicht, den Leser (und ja, vielleicht ist es wirklich DER Leser, der unzufrieden mit der Story ist, während sich DIE Leserin an den zwischenmenschlichen Tönen erfreut, die dem Leser, also mir, auf der einen Seite zu viel, auf der anderen Seite zu oberflächlich sind. In der heutigen Zeit mögen sich die Geschlechter vielleicht in vielen Dingen angleichen, aber in manchen Dingen vielleicht nicht. Und ich bin mir vollkommen bewusst, dass ich mich gewisser Klischees/Vorurteile bediene. Anders kann ich es mir aber nicht vorstellen, dass diese Serie zu beliebt ist und ich damit inzwischen nichts mehr anfangen kann) zu überzeugen. Bisher der Schwächste Teil der Serie und es fast schon nicht wert, gelesen zu werden. Also sollte ich sagen: HÄNDE WEG! Es gibt bessere Shapeshifter-Geschichten. Ich kann sagen, dass die Reihe nicht die Erwartungen erfüllt, die ich mir seit dem ersten Band erhofft habe. Zu stark ist das Gefälle in Belanglosigkeiten. Weniger Sex, weniger Rumgeplänkel und mehr Handlung. Die Charakterentwicklung darf natürlich auch nicht vernachlässigt werden, aber wenn sich das mit der Handlung im Gleichgewicht befindet, dann darf man zufrieden sein. Das ist hier nur nicht der Fall, und das ist schade. Spannendes Potential vertan zugunsten von … Sexszenen (also wirklich, muss das sein?)

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(Rezensionsexemplar)

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